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	<title>Foxwiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-07-28T00:03:16Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=VirtualBox&amp;diff=7862</id>
		<title>VirtualBox</title>
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		<updated>2020-02-16T17:51:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: Die Seite wurde neu angelegt: „#apt install build-essential #apt install linux-headers-$(uname -r) die Datei &amp;quot;VBoxLinuxAdditions.run&amp;quot; herunterladen: https://cloud.itw-berlin.net/remote.php/w…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#apt install build-essential&lt;br /&gt;
#apt install linux-headers-$(uname -r)&lt;br /&gt;
die Datei &amp;quot;VBoxLinuxAdditions.run&amp;quot; herunterladen: https://cloud.itw-berlin.net/remote.php/webdav/ab18it09/02_linux/VBox/VBoxLinuxAdditions.run&lt;br /&gt;
#chmod +x /home/user/Downloads/VBoxLinuxAdditions.run&lt;br /&gt;
#sh ./home/user/Downloads/VBoxLinuxAdditions.run&lt;br /&gt;
#reboot&lt;br /&gt;
Dann die rechte (Strg) +F drücken&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=Ssh&amp;diff=7572</id>
		<title>Ssh</title>
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		<updated>2020-01-21T08:47:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: /* Dateitransfer */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Wozu dient SSH?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Secure Shell oder SSH bezeichnet sowohl ein Netzwerkprotokoll als auch entsprechende Programme, mit deren Hilfe man auf eine sichere Art und Weise eine authentifizierte und verschlüsselte Verbindung zwischen zwei Rechnern über ein unsicheres Netzwerk herstellen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es ermöglicht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Authentifizierung der Gegenstelle, kein Ansprechen falscher Ziele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verschlüsselung der Datenübertragung, kein Mithören durch Unbefugte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Datenintegrität, keine Manipulation der übertragenen Daten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Authentifizierung über Public-Keys==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wem die Authentifizierung über Passwörter trotz der Verschlüsselung zu unsicher ist, - immerhin könnte das Passwort ja erraten werden - der benutzt am besten das Public-Key-Verfahren. Hierbei wird asymmetrische Verschlüsselung genutzt, um den Benutzer zu authentifizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mit dem öffentlichen Schlüssel können die Daten verschlüsselt, aber nicht mehr entschlüsselt werden (Einwegfunktion). Nur noch der Besitzer des privaten Schlüssels, also der richtige Empfänger kann die Daten entschlüsseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Damit man dieses Verfahren überhaupt verwenden kann, muss man sich zunächst mit Hilfe des Kommandozeilenprogramms ssh-keygen ein entsprechendes Schlüsselpaar erzeugen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ssh-keygen -t rsa -b 4096&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der voreingestellte Dateiname (id_rsa) kann einfach mit der Taste ⏎ bestätigt werden, außer man möchte sich ein weiteres Schlüsselpaar erzeugen. Von der Benutzung einer leeren Passphrase ist jedoch abzuraten, weil sonst jeder, der evtl. in den Besitz dieser Datei kommt, sofortigen Zugriff auf alle zugehörigen Systeme erhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nun muss noch der öffentliche Schlüssel, zu erkennen an der Endung .pub (id_rsa.pub), auf dem Zielsystem deponiert werden. Dazu dient das Programm ssh-copy-id. Zu diesem Zeitpunkt muss die Authentifizierung per Passwort noch erlaubt sein (PasswordAuthentication yes):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ssh-copy-id -i ~/.ssh/id_rsa.pub user@server&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anschließend kann man sich ohne Passwort anmelden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ssh user@server&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Für den Fall, dass der Nutzername vom lokalen und entfernten Rechner gleich ist, genügt die Eingabe &amp;quot;ssh server&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konfiguration des SSH-Servers (sshd)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Konfiguration des SSH-Servers sshd findet über die Datei /etc/ssh/sshd_config statt. Die Voreinstellungen sind aber durchweg akzeptabel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Es kann jedoch sinnvoll sein, PermitRootLogin auf no zu setzen. Dann kann sich niemand direkt als root einloggen, sondern man meldet sich unter seinem Benutzernamen an und ruft dann su oder sudo -s auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mit den Direktiven AllowUsers und AllowGroups bzw. DenyUsers und DenyGroups lässt sich noch genauer festlegen, welche Benutzer sich anmelden dürfen und welche nicht. Dies empfiehlt sich besonders bei Servern. AllowGroups admin verbietet bspw. allen Benutzern, die keine Mitglieder der Gruppe admin sind, den Zugriff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wer sich ausschließlich über das noch sicherere Public-Key-Verfahren anmelden will, der sollte die Benutzung von Passwörtern mit PasswordAuthentication no abschalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Falls lange Wartezeiten bei der Anmeldung am SSH-Server auftreten, könnte das an einer fehlgeschlagenen Namensauflösung liegen. Da man SSH normalerweise sowieso über die IP benutzt, können diese DNS-Anfragen in der sshd_config deaktiviert werden. Der dafür nötige Eintrag wäre UseDNS no.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Nach erfolgter Änderung der Datei sshd_config muss der Server mit dem Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo reload ssh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dateitransfer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wenn man also ein Protokoll hat, das so sicher wie nach dem heutigen Stand der Technik möglich Daten durch einen verschlüsselten Kanal senden und empfangen kann, dann wäre es wohl Verschwendung, dieses Protokoll nur für interaktive Terminal-Sessions zu benutzen. Sehr häufig möchte man bspw. einfach nur Dateien sicher von einem System zum anderen bewegen. &lt;br /&gt;
:Dafür existieren verschiedene Programme der grafischen Benutzeroberfläche sowie gleich zwei Terminalbefehle nämlich scp und sftp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Secure Copy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:(abgekürzt SCP) ist ein Protokoll sowie ein Programm zur verschlüsselten Übertragung von Daten zwischen zwei Computern über ein Rechnernetz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Protokoll selbst implementiert nur die Dateiübertragung, für die Anmeldung und Verbindung wird SSH genutzt und auf dem entfernten Rechner ein SCP-Server aufgerufen; dieser ist normalerweise gleichzeitig auch das Client-Programm. Für das darunterliegende SSH wird ein SSH-Server benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 scp user@pc:datei1 datei2 user@server2:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel an unseren PC&#039;s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 scp user@fileserver:~/beispieldatei.odt user@meinpc:~/beispielordner/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Beispiel wurde die datei1 aus dem Homeverzeichnis von benutzerx auf server1 und die datei2 aus dem aktuellen Verzeichnis des lokalen Hosts in das Homeverzeichnis von benutzery auf server2 kopiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
um die Versteckte Dateien zu kopieren, benutzt der Benutzer diese Option: .[!.]&lt;br /&gt;
 scp -rp /Quelle-Pfad/.[!.]* user@host:/Ziel-Pfad/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*sftp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die andere Möglichkeit des Dateitransfers lautet sftp. Das funktioniert genau so wie der normale Kommandozeilen-FTP-Client:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das SSH File Transfer Protocol oder Secure File Transfer Protocol (SFTP) ist eine für die Secure Shell (SSH) entworfene Alternative zum File Transfer Protocol (FTP), die Verschlüsselung ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mit dem Befehl help bekommt man eine Übersicht über die möglichen Kommandos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Benutzeroberflächen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wem es zu mühsam ist, auf der Kommandozeile die SSH-Verbindung zu einem Server aufzubauen, der sucht vielleicht ein grafisches Programm, um Verbindungsdaten zu verwalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*PuTTY - gibt es sowohl für Linux als auch für Windows. Das Programm ist in den offiziellen Paketquellen enthalten.&lt;br /&gt;
*PAC Manager  - (Perl Auto Connector) nicht in den offiziellen Paketquellen enthalten, aber über SourceForge wird ein Fremdpaket angeboten, das manuell installiert werden kann.&lt;br /&gt;
*Gnome-RDP  - mit diesem Programm kann man nicht nur RDP- und VNC-Verbindungen aufbauen, sondern auch SSH-Terminalsitzungen. Leider kann man in der aktuellen Version die Zugangspasswörter nicht speichern lassen und keine Angaben zum verwendeten Port machen. Es funktioniert somit nur mit Servern, die den Standard-SSH-Port 22 nutzen. In den offiziellen Paketquellen enthalten, benötigt aber Mono als Voraussetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Grafisches Dateimanagement==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE Plasma&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zugriff per Dateimanager Dolphin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die meisten User möchten keine grafischen Programme auf dem entfernten Rechner ausführen, sondern oftmals Daten vom Laptop zum Heimrechner transferieren. &lt;br /&gt;
:KDE bringt dazu einen kio-slaves mit, der einen transparenten Zugriff aus allen KDE-Anwendungen zulässt.&lt;br /&gt;
:KDE-Input/Output-Slaves (kurz KIO-Slaves) sind Module, die ein asynchrones virtuelles Dateisystem darstellen.&lt;br /&gt;
:Im Dateimanager Dolphin oder Konqueror kann folgende URL in der Adresszeile verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fish://&amp;lt;benutzer&amp;gt;@&amp;lt;rechner&amp;gt;/pfad&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fish://user@server/home/user&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Daraufhin wird das Benutzerpasswort des Rechners abgefragt und man ist im Home-Verzeichnis des entfernten Rechners und kann nach belieben Daten von einem Rechner zum anderen verschieben und kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verschlüsselung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:ssh verschlüsselt die gesamte Kommunikation zum sshd, inkl. der Anmeldung und aller Tunnels. Man kann dabei zwischen verschiedenen Verschlüsselungsalgorithmen wählen, z.B. &lt;br /&gt;
*3des gilt als besonders sicher, benötigt aber viel Rechenzeit &lt;br /&gt;
blowfish arbeitet besonders schnell &lt;br /&gt;
:Hier sind einige Möglichkeiten zur Auswahl des blowfish-Algorithmus im lokalen Netz, der die beteiligten Prozessoren entlastet und somit die Kommunikation beschleunigt:&lt;br /&gt;
*ssh -c blowfish ... &lt;br /&gt;
*ssh -o Cipher=blowfish... &lt;br /&gt;
:Eintrag Cipher blowfish für einige oder alle Hosts in der ~/.ssh/config oder /etc/ssh/ssh_config.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: https://de.wikipedia.org/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Netzwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Meikschwalm|Meikschwalm]] ([[Benutzer Diskussion:Meikschwalm|Diskussion]]) 11:29, 21. Mai 2019 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=Ssh&amp;diff=7571</id>
		<title>Ssh</title>
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		<updated>2020-01-21T08:15:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: /* Dateitransfer */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Wozu dient SSH?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Secure Shell oder SSH bezeichnet sowohl ein Netzwerkprotokoll als auch entsprechende Programme, mit deren Hilfe man auf eine sichere Art und Weise eine authentifizierte und verschlüsselte Verbindung zwischen zwei Rechnern über ein unsicheres Netzwerk herstellen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es ermöglicht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Authentifizierung der Gegenstelle, kein Ansprechen falscher Ziele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verschlüsselung der Datenübertragung, kein Mithören durch Unbefugte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Datenintegrität, keine Manipulation der übertragenen Daten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Authentifizierung über Public-Keys==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wem die Authentifizierung über Passwörter trotz der Verschlüsselung zu unsicher ist, - immerhin könnte das Passwort ja erraten werden - der benutzt am besten das Public-Key-Verfahren. Hierbei wird asymmetrische Verschlüsselung genutzt, um den Benutzer zu authentifizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mit dem öffentlichen Schlüssel können die Daten verschlüsselt, aber nicht mehr entschlüsselt werden (Einwegfunktion). Nur noch der Besitzer des privaten Schlüssels, also der richtige Empfänger kann die Daten entschlüsseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Damit man dieses Verfahren überhaupt verwenden kann, muss man sich zunächst mit Hilfe des Kommandozeilenprogramms ssh-keygen ein entsprechendes Schlüsselpaar erzeugen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ssh-keygen -t rsa -b 4096&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der voreingestellte Dateiname (id_rsa) kann einfach mit der Taste ⏎ bestätigt werden, außer man möchte sich ein weiteres Schlüsselpaar erzeugen. Von der Benutzung einer leeren Passphrase ist jedoch abzuraten, weil sonst jeder, der evtl. in den Besitz dieser Datei kommt, sofortigen Zugriff auf alle zugehörigen Systeme erhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nun muss noch der öffentliche Schlüssel, zu erkennen an der Endung .pub (id_rsa.pub), auf dem Zielsystem deponiert werden. Dazu dient das Programm ssh-copy-id. Zu diesem Zeitpunkt muss die Authentifizierung per Passwort noch erlaubt sein (PasswordAuthentication yes):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ssh-copy-id -i ~/.ssh/id_rsa.pub user@server&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anschließend kann man sich ohne Passwort anmelden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ssh user@server&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Für den Fall, dass der Nutzername vom lokalen und entfernten Rechner gleich ist, genügt die Eingabe &amp;quot;ssh server&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konfiguration des SSH-Servers (sshd)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Konfiguration des SSH-Servers sshd findet über die Datei /etc/ssh/sshd_config statt. Die Voreinstellungen sind aber durchweg akzeptabel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Es kann jedoch sinnvoll sein, PermitRootLogin auf no zu setzen. Dann kann sich niemand direkt als root einloggen, sondern man meldet sich unter seinem Benutzernamen an und ruft dann su oder sudo -s auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mit den Direktiven AllowUsers und AllowGroups bzw. DenyUsers und DenyGroups lässt sich noch genauer festlegen, welche Benutzer sich anmelden dürfen und welche nicht. Dies empfiehlt sich besonders bei Servern. AllowGroups admin verbietet bspw. allen Benutzern, die keine Mitglieder der Gruppe admin sind, den Zugriff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wer sich ausschließlich über das noch sicherere Public-Key-Verfahren anmelden will, der sollte die Benutzung von Passwörtern mit PasswordAuthentication no abschalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Falls lange Wartezeiten bei der Anmeldung am SSH-Server auftreten, könnte das an einer fehlgeschlagenen Namensauflösung liegen. Da man SSH normalerweise sowieso über die IP benutzt, können diese DNS-Anfragen in der sshd_config deaktiviert werden. Der dafür nötige Eintrag wäre UseDNS no.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Nach erfolgter Änderung der Datei sshd_config muss der Server mit dem Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo reload ssh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dateitransfer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wenn man also ein Protokoll hat, das so sicher wie nach dem heutigen Stand der Technik möglich Daten durch einen verschlüsselten Kanal senden und empfangen kann, dann wäre es wohl Verschwendung, dieses Protokoll nur für interaktive Terminal-Sessions zu benutzen. Sehr häufig möchte man bspw. einfach nur Dateien sicher von einem System zum anderen bewegen. &lt;br /&gt;
:Dafür existieren verschiedene Programme der grafischen Benutzeroberfläche sowie gleich zwei Terminalbefehle nämlich scp und sftp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Secure Copy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:(abgekürzt SCP) ist ein Protokoll sowie ein Programm zur verschlüsselten Übertragung von Daten zwischen zwei Computern über ein Rechnernetz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Protokoll selbst implementiert nur die Dateiübertragung, für die Anmeldung und Verbindung wird SSH genutzt und auf dem entfernten Rechner ein SCP-Server aufgerufen; dieser ist normalerweise gleichzeitig auch das Client-Programm. Für das darunterliegende SSH wird ein SSH-Server benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 scp user@pc:datei1 datei2 user@server2:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel an unseren PC&#039;s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 scp user@fileserver:~/beispieldatei.odt user@meinpc:~/beispielordner/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Beispiel wurde die datei1 aus dem Homeverzeichnis von benutzerx auf server1 und die datei2 aus dem aktuellen Verzeichnis des lokalen Hosts in das Homeverzeichnis von benutzery auf server2 kopiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
um die Versteckte Dateien, benutzt der Benutzer diese Option: .[!.]&lt;br /&gt;
 scp -rp /Quelle-Pfad/.[!.]* user@host:/Ziel-Pfad/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*sftp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die andere Möglichkeit des Dateitransfers lautet sftp. Das funktioniert genau so wie der normale Kommandozeilen-FTP-Client:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das SSH File Transfer Protocol oder Secure File Transfer Protocol (SFTP) ist eine für die Secure Shell (SSH) entworfene Alternative zum File Transfer Protocol (FTP), die Verschlüsselung ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mit dem Befehl help bekommt man eine Übersicht über die möglichen Kommandos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Benutzeroberflächen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wem es zu mühsam ist, auf der Kommandozeile die SSH-Verbindung zu einem Server aufzubauen, der sucht vielleicht ein grafisches Programm, um Verbindungsdaten zu verwalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*PuTTY - gibt es sowohl für Linux als auch für Windows. Das Programm ist in den offiziellen Paketquellen enthalten.&lt;br /&gt;
*PAC Manager  - (Perl Auto Connector) nicht in den offiziellen Paketquellen enthalten, aber über SourceForge wird ein Fremdpaket angeboten, das manuell installiert werden kann.&lt;br /&gt;
*Gnome-RDP  - mit diesem Programm kann man nicht nur RDP- und VNC-Verbindungen aufbauen, sondern auch SSH-Terminalsitzungen. Leider kann man in der aktuellen Version die Zugangspasswörter nicht speichern lassen und keine Angaben zum verwendeten Port machen. Es funktioniert somit nur mit Servern, die den Standard-SSH-Port 22 nutzen. In den offiziellen Paketquellen enthalten, benötigt aber Mono als Voraussetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Grafisches Dateimanagement==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE Plasma&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zugriff per Dateimanager Dolphin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die meisten User möchten keine grafischen Programme auf dem entfernten Rechner ausführen, sondern oftmals Daten vom Laptop zum Heimrechner transferieren. &lt;br /&gt;
:KDE bringt dazu einen kio-slaves mit, der einen transparenten Zugriff aus allen KDE-Anwendungen zulässt.&lt;br /&gt;
:KDE-Input/Output-Slaves (kurz KIO-Slaves) sind Module, die ein asynchrones virtuelles Dateisystem darstellen.&lt;br /&gt;
:Im Dateimanager Dolphin oder Konqueror kann folgende URL in der Adresszeile verwendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fish://&amp;lt;benutzer&amp;gt;@&amp;lt;rechner&amp;gt;/pfad&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fish://user@server/home/user&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Daraufhin wird das Benutzerpasswort des Rechners abgefragt und man ist im Home-Verzeichnis des entfernten Rechners und kann nach belieben Daten von einem Rechner zum anderen verschieben und kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verschlüsselung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:ssh verschlüsselt die gesamte Kommunikation zum sshd, inkl. der Anmeldung und aller Tunnels. Man kann dabei zwischen verschiedenen Verschlüsselungsalgorithmen wählen, z.B. &lt;br /&gt;
*3des gilt als besonders sicher, benötigt aber viel Rechenzeit &lt;br /&gt;
blowfish arbeitet besonders schnell &lt;br /&gt;
:Hier sind einige Möglichkeiten zur Auswahl des blowfish-Algorithmus im lokalen Netz, der die beteiligten Prozessoren entlastet und somit die Kommunikation beschleunigt:&lt;br /&gt;
*ssh -c blowfish ... &lt;br /&gt;
*ssh -o Cipher=blowfish... &lt;br /&gt;
:Eintrag Cipher blowfish für einige oder alle Hosts in der ~/.ssh/config oder /etc/ssh/ssh_config.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: https://de.wikipedia.org/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Netzwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Meikschwalm|Meikschwalm]] ([[Benutzer Diskussion:Meikschwalm|Diskussion]]) 11:29, 21. Mai 2019 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=WebDAV/Client&amp;diff=7168</id>
		<title>WebDAV/Client</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=WebDAV/Client&amp;diff=7168"/>
		<updated>2019-12-04T11:17:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: /* Installation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Was ist WebDav?=&lt;br /&gt;
TODO&lt;br /&gt;
==Verbindung über Dateimanager==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mit dem Dateimanager Dolphin respektive Konquerer lässt sich direkt auf WebDAV-Ressourcen zugreifen.&lt;br /&gt;
* Um per WebDAV auf die Nextcloud zuzugreifen wird folgendes in die Adressleiste eingegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 webdavs://cloud.itw-berlin.net/remote.php/webdav/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TODO:Bild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wozu dient davfs2==&lt;br /&gt;
davfs2, das WebDAV Linux File System, ist ein Dateisystemtreiber, der es erlaubt, WebDAV-Internet-Ressourcen als lokales Dateisystem zu mounten.&lt;br /&gt;
==Manuell Mounten==&lt;br /&gt;
 # mount -t davfs https://cloud.itw-berlin.net/remote.php/webdav/ /mnt&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
# Installation des WebDav Linux File System (davfs2) &amp;lt;br&amp;gt;  &amp;lt;code&amp;gt; # apt install davfs2/stable &amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
# Erstellen eines Verzeichnissen als Mountpoint &amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt;# mkdir -p /media/nextcloud &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Zugriffsrechte anpassen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;code&amp;gt;# chmod a+rwx /media/nextcloud&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Mittels vim die /etc/fstab bearbeiten und &amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt;https://cloud.itw-berlin.net/remote.php/webdav/ /media/nextcloud davfs \ &amp;lt;br&amp;gt;uid=1000,gid=1000,noauto,user,_netdev,rw 0 0 &amp;lt;/code&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt; als ganzes an Datei anhängen&lt;br /&gt;
# Erstellen eines Verzeichnissen &amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt; $ mkdir ~/.davfs2&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
# Die Datei Secrets erstellen und um die Anmeldedaten erweitern &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;code&amp;gt;$ vi ~/.davfs2/secrets &amp;lt;/code&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt;/media/nextcloud &amp;quot;mustername&amp;quot; &amp;quot;musterpasswort&amp;quot; &amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
# Die Rechte der Datei secrets Datei wie folgt ändern &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;code&amp;gt;$ chmod 600 ~/.davfs2/secrets&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Außerdem muss der Benutzer Mitglied der Gruppe davfs2 sein &amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt;# usermod -aG davfs2 &amp;lt;Benutzername&amp;gt;&amp;lt;/code&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt; Danach als User neu anmelden.&lt;br /&gt;
# Den Ordner nextcloud mounten &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;code&amp;gt;$ mount /media/nextcloud&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Debugging==&lt;br /&gt;
Messages of davfs2 should be prefixed with a time stamp and &amp;quot;mount.davfs&amp;quot;.&lt;br /&gt;
 # grep -Eni &amp;quot;mount.davfs&amp;quot; /var/log/syslog&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# enables detailed davfs2 logging&lt;br /&gt;
 # echo &amp;quot;debug most&amp;quot; &amp;gt;&amp;gt; /etc/davfs2/davfs2.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
https://wiki.ubuntuusers.de/WebDAV/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.hagemann.ws/blog/linux-mount-webdav-share-using-fstab-and-davfs2.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Nextcloud]]&lt;br /&gt;
[[Category:Netzwerk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=WebDAV/Client&amp;diff=7167</id>
		<title>WebDAV/Client</title>
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		<updated>2019-12-04T11:17:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: /* Installation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Was ist WebDav?=&lt;br /&gt;
TODO&lt;br /&gt;
==Verbindung über Dateimanager==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mit dem Dateimanager Dolphin respektive Konquerer lässt sich direkt auf WebDAV-Ressourcen zugreifen.&lt;br /&gt;
* Um per WebDAV auf die Nextcloud zuzugreifen wird folgendes in die Adressleiste eingegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 webdavs://cloud.itw-berlin.net/remote.php/webdav/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TODO:Bild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wozu dient davfs2==&lt;br /&gt;
davfs2, das WebDAV Linux File System, ist ein Dateisystemtreiber, der es erlaubt, WebDAV-Internet-Ressourcen als lokales Dateisystem zu mounten.&lt;br /&gt;
==Manuell Mounten==&lt;br /&gt;
 # mount -t davfs https://cloud.itw-berlin.net/remote.php/webdav/ /mnt&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
# Installation des WebDav Linux File System (davfs2) &amp;lt;br&amp;gt;  &amp;lt;code&amp;gt; # apt install davfs2/stable &amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
# Erstellen eines Verzeichnissen als Mountpoint &amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt;# mkdir -p /media/nextcloud &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Zugriffsrechte anpassen &amp;lt;code&amp;gt;# chmod a+rwx /media/nextcloud&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Mittels vim die /etc/fstab bearbeiten und &amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt;https://cloud.itw-berlin.net/remote.php/webdav/ /media/nextcloud davfs \ &amp;lt;br&amp;gt;uid=1000,gid=1000,noauto,user,_netdev,rw 0 0 &amp;lt;/code&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt; als ganzes an Datei anhängen&lt;br /&gt;
# Erstellen eines Verzeichnissen &amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt; $ mkdir ~/.davfs2&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
# Die Datei Secrets erstellen und um die Anmeldedaten erweitern &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;code&amp;gt;$ vi ~/.davfs2/secrets &amp;lt;/code&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt;/media/nextcloud &amp;quot;mustername&amp;quot; &amp;quot;musterpasswort&amp;quot; &amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
# Die Rechte der Datei secrets Datei wie folgt ändern &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;code&amp;gt;$ chmod 600 ~/.davfs2/secrets&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Außerdem muss der Benutzer Mitglied der Gruppe davfs2 sein &amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt;# usermod -aG davfs2 &amp;lt;Benutzername&amp;gt;&amp;lt;/code&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt; Danach als User neu anmelden.&lt;br /&gt;
# Den Ordner nextcloud mounten &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;code&amp;gt;$ mount /media/nextcloud&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Debugging==&lt;br /&gt;
Messages of davfs2 should be prefixed with a time stamp and &amp;quot;mount.davfs&amp;quot;.&lt;br /&gt;
 # grep -Eni &amp;quot;mount.davfs&amp;quot; /var/log/syslog&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# enables detailed davfs2 logging&lt;br /&gt;
 # echo &amp;quot;debug most&amp;quot; &amp;gt;&amp;gt; /etc/davfs2/davfs2.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
https://wiki.ubuntuusers.de/WebDAV/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.hagemann.ws/blog/linux-mount-webdav-share-using-fstab-and-davfs2.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Nextcloud]]&lt;br /&gt;
[[Category:Netzwerk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=WebDAV/Client&amp;diff=7166</id>
		<title>WebDAV/Client</title>
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		<updated>2019-12-04T11:14:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: /* Installation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Was ist WebDav?=&lt;br /&gt;
TODO&lt;br /&gt;
==Verbindung über Dateimanager==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mit dem Dateimanager Dolphin respektive Konquerer lässt sich direkt auf WebDAV-Ressourcen zugreifen.&lt;br /&gt;
* Um per WebDAV auf die Nextcloud zuzugreifen wird folgendes in die Adressleiste eingegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 webdavs://cloud.itw-berlin.net/remote.php/webdav/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TODO:Bild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wozu dient davfs2==&lt;br /&gt;
davfs2, das WebDAV Linux File System, ist ein Dateisystemtreiber, der es erlaubt, WebDAV-Internet-Ressourcen als lokales Dateisystem zu mounten.&lt;br /&gt;
==Manuell Mounten==&lt;br /&gt;
 # mount -t davfs https://cloud.itw-berlin.net/remote.php/webdav/ /mnt&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
# Installation des WebDav Linux File System (davfs2) &amp;lt;br&amp;gt;  &amp;lt;code&amp;gt; # apt install davfs2/stable &amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Erstellen eines Verzeichnissen als Mountpoint &amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt;# mkdir -p /media/nextcloud &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Mittels vim die /etc/fstab bearbeiten und &amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt;https://cloud.itw-berlin.net/remote.php/webdav/ /media/nextcloud davfs \ &amp;lt;br&amp;gt;uid=1000,gid=1000,noauto,user,_netdev,rw 0 0 &amp;lt;/code&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt; als ganzes an Datei anhängen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Erstellen eines Verzeichnissen &amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt; $ mkdir ~/.davfs2&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Die Datei Secrets erstellen und um die Anmeldedaten erweitern &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;code&amp;gt;$ vi ~/.davfs2/secrets &amp;lt;/code&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt;/media/nextcloud &amp;quot;mustername&amp;quot; &amp;quot;musterpasswort&amp;quot; &amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Die Rechte der Datei secrets Datei wie folgt ändern &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;code&amp;gt;$ chmod 600 ~/.davfs2/secrets&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Außerdem muss der Benutzer Mitglied der Gruppe davfs2 sein &amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt;# usermod -aG davfs2 &amp;lt;Benutzername&amp;gt;&amp;lt;/code&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt; Danach als User neu anmelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Den Ordner nextcloud mounten &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;code&amp;gt;$ mount /media/nextcloud&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Debugging==&lt;br /&gt;
Messages of davfs2 should be prefixed with a time stamp and &amp;quot;mount.davfs&amp;quot;.&lt;br /&gt;
 # grep -Eni &amp;quot;mount.davfs&amp;quot; /var/log/syslog&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# enables detailed davfs2 logging&lt;br /&gt;
 # echo &amp;quot;debug most&amp;quot; &amp;gt;&amp;gt; /etc/davfs2/davfs2.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
https://wiki.ubuntuusers.de/WebDAV/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.hagemann.ws/blog/linux-mount-webdav-share-using-fstab-and-davfs2.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Nextcloud]]&lt;br /&gt;
[[Category:Netzwerk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=WebDAV/Client&amp;diff=7165</id>
		<title>WebDAV/Client</title>
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		<updated>2019-12-04T11:13:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: /* Installation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Was ist WebDav?=&lt;br /&gt;
TODO&lt;br /&gt;
==Verbindung über Dateimanager==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mit dem Dateimanager Dolphin respektive Konquerer lässt sich direkt auf WebDAV-Ressourcen zugreifen.&lt;br /&gt;
* Um per WebDAV auf die Nextcloud zuzugreifen wird folgendes in die Adressleiste eingegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 webdavs://cloud.itw-berlin.net/remote.php/webdav/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TODO:Bild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wozu dient davfs2==&lt;br /&gt;
davfs2, das WebDAV Linux File System, ist ein Dateisystemtreiber, der es erlaubt, WebDAV-Internet-Ressourcen als lokales Dateisystem zu mounten.&lt;br /&gt;
==Manuell Mounten==&lt;br /&gt;
 # mount -t davfs https://cloud.itw-berlin.net/remote.php/webdav/ /mnt&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
#Installation des WebDav Linux File System (davfs2) &amp;lt;br&amp;gt;  &amp;lt;code&amp;gt; # apt install davfs2/stable &amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
#Erstellen eines Verzeichnissen als Mountpoint &amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt;# mkdir -p /media/nextcloud &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Mittels vim die /etc/fstab bearbeiten und &amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt;https://cloud.itw-berlin.net/remote.php/webdav/ /media/nextcloud davfs \ &amp;lt;br&amp;gt;uid=1000,gid=1000,noauto,user,_netdev,rw 0 0 &amp;lt;/code&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt; als ganzes an Datei anhängen&lt;br /&gt;
#Erstellen eines Verzeichnissen &amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt; $mkdir ~/.davfs2&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
#Die Datei Secrets erstellen und um die Anmeldedaten erweitern &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;code&amp;gt;$ vi ~/.davfs2/secrets &amp;lt;/code&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt;/media/nextcloud &amp;quot;mustername&amp;quot; &amp;quot;musterpasswort&amp;quot; &amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
#Die Rechte der Datei secrets Datei wie folgt ändern &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;code&amp;gt;$ chmod 600 ~/.davfs2/secrets&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Außerdem muss der Benutzer Mitglied der Gruppe davfs2 sein &amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt;# usermod -aG davfs2 &amp;lt;Benutzername&amp;gt;&amp;lt;/code&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt; Danach als User neu anmelden.&lt;br /&gt;
#Den Ordner nextcloud mounten &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;code&amp;gt;$ mount /media/nextcloud&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Debugging==&lt;br /&gt;
Messages of davfs2 should be prefixed with a time stamp and &amp;quot;mount.davfs&amp;quot;.&lt;br /&gt;
 # grep -Eni &amp;quot;mount.davfs&amp;quot; /var/log/syslog&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# enables detailed davfs2 logging&lt;br /&gt;
 # echo &amp;quot;debug most&amp;quot; &amp;gt;&amp;gt; /etc/davfs2/davfs2.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
https://wiki.ubuntuusers.de/WebDAV/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.hagemann.ws/blog/linux-mount-webdav-share-using-fstab-and-davfs2.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Nextcloud]]&lt;br /&gt;
[[Category:Netzwerk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=WebDAV/Client&amp;diff=7164</id>
		<title>WebDAV/Client</title>
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		<updated>2019-12-04T11:12:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: /* Installation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Was ist WebDav?=&lt;br /&gt;
TODO&lt;br /&gt;
==Verbindung über Dateimanager==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mit dem Dateimanager Dolphin respektive Konquerer lässt sich direkt auf WebDAV-Ressourcen zugreifen.&lt;br /&gt;
* Um per WebDAV auf die Nextcloud zuzugreifen wird folgendes in die Adressleiste eingegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 webdavs://cloud.itw-berlin.net/remote.php/webdav/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TODO:Bild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wozu dient davfs2==&lt;br /&gt;
davfs2, das WebDAV Linux File System, ist ein Dateisystemtreiber, der es erlaubt, WebDAV-Internet-Ressourcen als lokales Dateisystem zu mounten.&lt;br /&gt;
==Manuell Mounten==&lt;br /&gt;
 # mount -t davfs https://cloud.itw-berlin.net/remote.php/webdav/ /mnt&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
#Installation des WebDav Linux File System (davfs2) &amp;lt;br&amp;gt;  &amp;lt;code&amp;gt; # apt install davfs2/stable &amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
#Erstellen eines Verzeichnissen als Mountpoint &amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt;# mkdir -p /media/nextcloud &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Mittels vim die /etc/fstab bearbeiten und &amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt;https://cloud.itw-berlin.net/remote.php/webdav/ /media/nextcloud davfs uid=1000,gid=1000,noauto,user,_netdev,rw 0 0 &amp;lt;/code&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt; als ganzes an Datei anhängen&lt;br /&gt;
#Erstellen eines Verzeichnissen &amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt; $mkdir ~/.davfs2&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
#Die Datei Secrets erstellen und um die Anmeldedaten erweitern &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;code&amp;gt;$ vi ~/.davfs2/secrets &amp;lt;/code&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt;/media/nextcloud &amp;quot;mustername&amp;quot; &amp;quot;musterpasswort&amp;quot; &amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
#Die Rechte der Datei secrets Datei wie folgt ändern &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;code&amp;gt;$ chmod 600 ~/.davfs2/secrets&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Außerdem muss der Benutzer Mitglied der Gruppe davfs2 sein &amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt;# usermod -aG davfs2 &amp;lt;Benutzername&amp;gt;&amp;lt;/code&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt; Danach als User neu anmelden.&lt;br /&gt;
#Den Ordner nextcloud mounten &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;code&amp;gt;$ mount /media/nextcloud&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Debugging==&lt;br /&gt;
Messages of davfs2 should be prefixed with a time stamp and &amp;quot;mount.davfs&amp;quot;.&lt;br /&gt;
 # grep -Eni &amp;quot;mount.davfs&amp;quot; /var/log/syslog&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# enables detailed davfs2 logging&lt;br /&gt;
 # echo &amp;quot;debug most&amp;quot; &amp;gt;&amp;gt; /etc/davfs2/davfs2.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
https://wiki.ubuntuusers.de/WebDAV/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.hagemann.ws/blog/linux-mount-webdav-share-using-fstab-and-davfs2.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Nextcloud]]&lt;br /&gt;
[[Category:Netzwerk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=WebDAV/Client&amp;diff=7163</id>
		<title>WebDAV/Client</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=WebDAV/Client&amp;diff=7163"/>
		<updated>2019-12-04T11:08:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: /* Installation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Was ist WebDav?=&lt;br /&gt;
TODO&lt;br /&gt;
==Verbindung über Dateimanager==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mit dem Dateimanager Dolphin respektive Konquerer lässt sich direkt auf WebDAV-Ressourcen zugreifen.&lt;br /&gt;
* Um per WebDAV auf die Nextcloud zuzugreifen wird folgendes in die Adressleiste eingegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 webdavs://cloud.itw-berlin.net/remote.php/webdav/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TODO:Bild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wozu dient davfs2==&lt;br /&gt;
davfs2, das WebDAV Linux File System, ist ein Dateisystemtreiber, der es erlaubt, WebDAV-Internet-Ressourcen als lokales Dateisystem zu mounten.&lt;br /&gt;
==Manuell Mounten==&lt;br /&gt;
 # mount -t davfs https://cloud.itw-berlin.net/remote.php/webdav/ /mnt&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
#Installation des WebDav Linux File System (davfs2) &amp;lt;br&amp;gt;  &amp;lt;code&amp;gt; # apt install davfs2/stable &amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
#Erstellen eines Verzeichnissen als Mountpoint &amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt; $ mkdir -p ~/media/nextcloud &amp;lt;/code&amp;gt; (als user)&lt;br /&gt;
#Mittels vim die /etc/fstab bearbeiten und &amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt;https://cloud.itw-berlin.net/remote.php/webdav/ /home/user/media/nextcloud davfs uid=1000,gid=1000,noauto,user,_netdev,rw 0 0 &amp;lt;/code&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt; als ganzes an Datei anhängen&lt;br /&gt;
#Erstellen eines Verzeichnissen &amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt; $mkdir ~/.davfs2&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
#Die Datei Secrets erstellen und um die Anmeldedaten erweitern &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;code&amp;gt;$ vi ~/.davfs2/secrets &amp;lt;/code&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt;/home/user/media/nextcloud &amp;quot;mustername&amp;quot; &amp;quot;musterpasswort&amp;quot; &amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
#Die Rechte der Datei secrets Datei wie folgt ändern &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;code&amp;gt;$ chmod 600 ~/.davfs2/secrets&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Außerdem muss der Benutzer Mitglied der Gruppe davfs2 sein &amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt;# usermod -aG davfs2 &amp;lt;Benutzername&amp;gt;&amp;lt;/code&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt; Danach als User neu anmelden.&lt;br /&gt;
#Den Ordner nextcloud mounten &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;code&amp;gt;$ mount ~/media/nextcloud&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Debugging==&lt;br /&gt;
Messages of davfs2 should be prefixed with a time stamp and &amp;quot;mount.davfs&amp;quot;.&lt;br /&gt;
 # grep -Eni &amp;quot;mount.davfs&amp;quot; /var/log/syslog&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# enables detailed davfs2 logging&lt;br /&gt;
 # echo &amp;quot;debug most&amp;quot; &amp;gt;&amp;gt; /etc/davfs2/davfs2.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
https://wiki.ubuntuusers.de/WebDAV/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.hagemann.ws/blog/linux-mount-webdav-share-using-fstab-and-davfs2.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Nextcloud]]&lt;br /&gt;
[[Category:Netzwerk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=WebDAV/Client&amp;diff=7162</id>
		<title>WebDAV/Client</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=WebDAV/Client&amp;diff=7162"/>
		<updated>2019-12-04T11:07:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: /* Installation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Was ist WebDav?=&lt;br /&gt;
TODO&lt;br /&gt;
==Verbindung über Dateimanager==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mit dem Dateimanager Dolphin respektive Konquerer lässt sich direkt auf WebDAV-Ressourcen zugreifen.&lt;br /&gt;
* Um per WebDAV auf die Nextcloud zuzugreifen wird folgendes in die Adressleiste eingegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 webdavs://cloud.itw-berlin.net/remote.php/webdav/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TODO:Bild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wozu dient davfs2==&lt;br /&gt;
davfs2, das WebDAV Linux File System, ist ein Dateisystemtreiber, der es erlaubt, WebDAV-Internet-Ressourcen als lokales Dateisystem zu mounten.&lt;br /&gt;
==Manuell Mounten==&lt;br /&gt;
 # mount -t davfs https://cloud.itw-berlin.net/remote.php/webdav/ /mnt&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
#Installation des WebDav Linux File System (davfs2) &amp;lt;br&amp;gt;  &amp;lt;code&amp;gt; # apt install davfs2/stable &amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
#Erstellen eines Verzeichnissen als Mountpoint &amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt; $ mkdir -p ~/media/nextcloud &amp;lt;/code&amp;gt; (als user)&lt;br /&gt;
#Mittels vim die /etc/fstab bearbeiten und &amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt;https://cloud.itw-berlin.net/remote.php/webdav/ /home/user/media/nextcloud davfs uid=1000,gid=1000,noauto,user,_netdev,rw 0 0 &amp;lt;/code&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt; als ganzes an Datei anhängen&lt;br /&gt;
#Erstellen eines Verzeichnissen &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 $mkdir ~/.davfs2&lt;br /&gt;
#Die Datei Secrets erstellen und um die Anmeldedaten erweitern &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;code&amp;gt;$ vi ~/.davfs2/secrets &amp;lt;/code&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt;/home/user/media/nextcloud &amp;quot;mustername&amp;quot; &amp;quot;musterpasswort&amp;quot; &amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
#Die Rechte der Datei secrets Datei wie folgt ändern &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;code&amp;gt;$ chmod 600 ~/.davfs2/secrets&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Außerdem muss der Benutzer Mitglied der Gruppe davfs2 sein &amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt;# usermod -aG davfs2 &amp;lt;Benutzername&amp;gt;&amp;lt;/code&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt; Danach als User neu anmelden.&lt;br /&gt;
#Den Ordner nextcloud mounten &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;code&amp;gt;$ mount ~/media/nextcloud&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Debugging==&lt;br /&gt;
Messages of davfs2 should be prefixed with a time stamp and &amp;quot;mount.davfs&amp;quot;.&lt;br /&gt;
 # grep -Eni &amp;quot;mount.davfs&amp;quot; /var/log/syslog&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# enables detailed davfs2 logging&lt;br /&gt;
 # echo &amp;quot;debug most&amp;quot; &amp;gt;&amp;gt; /etc/davfs2/davfs2.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
https://wiki.ubuntuusers.de/WebDAV/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.hagemann.ws/blog/linux-mount-webdav-share-using-fstab-and-davfs2.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Nextcloud]]&lt;br /&gt;
[[Category:Netzwerk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=WebDAV/Client&amp;diff=7161</id>
		<title>WebDAV/Client</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=WebDAV/Client&amp;diff=7161"/>
		<updated>2019-12-04T11:01:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Was ist WebDav?=&lt;br /&gt;
TODO&lt;br /&gt;
==Verbindung über Dateimanager==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mit dem Dateimanager Dolphin respektive Konquerer lässt sich direkt auf WebDAV-Ressourcen zugreifen.&lt;br /&gt;
* Um per WebDAV auf die Nextcloud zuzugreifen wird folgendes in die Adressleiste eingegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 webdavs://cloud.itw-berlin.net/remote.php/webdav/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TODO:Bild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wozu dient davfs2==&lt;br /&gt;
davfs2, das WebDAV Linux File System, ist ein Dateisystemtreiber, der es erlaubt, WebDAV-Internet-Ressourcen als lokales Dateisystem zu mounten.&lt;br /&gt;
==Manuell Mounten==&lt;br /&gt;
 # mount -t davfs https://cloud.itw-berlin.net/remote.php/webdav/ /mnt&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
#Installation des WebDav Linux File System (davfs2) &amp;lt;br&amp;gt;  &amp;lt;code&amp;gt; # apt install davfs2/stable &amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
#Erstellen eines Verzeichnissen als Mountpoint &amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt; $ mkdir -p ~/media/nextcloud &amp;lt;/code&amp;gt; (als user)&lt;br /&gt;
#Mittels vim die /etc/fstab bearbeiten und &amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt;https://cloud.itw-berlin.net/remote.php/webdav/ /home/user/media/nextcloud davfs uid=1000,gid=1000,noauto,user,_netdev,rw 0 0 &amp;lt;/code&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt; als ganzes an Datei anhängen&lt;br /&gt;
#Die Datei Secrets erstellen und um die Anmeldedaten erweitern &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;code&amp;gt;$ vi ~/.davfs2/secrets &amp;lt;/code&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt;/home/user/media/nextcloud &amp;quot;mustername&amp;quot; &amp;quot;musterpasswort&amp;quot; &amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
#Die Rechte der Datei secrets Datei wie folgt ändern &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;code&amp;gt;$ chmod 600 ~/.davfs2/secrets&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Außerdem muss der Benutzer Mitglied der Gruppe davfs2 sein &amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt;# usermod -aG davfs2 &amp;lt;Benutzername&amp;gt;&amp;lt;/code&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt; Danach als User neu anmelden.&lt;br /&gt;
#Den Ordner nextcloud mounten &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;code&amp;gt;$ mount ~/media/nextcloud&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Debugging==&lt;br /&gt;
Messages of davfs2 should be prefixed with a time stamp and &amp;quot;mount.davfs&amp;quot;.&lt;br /&gt;
 # grep -Eni &amp;quot;mount.davfs&amp;quot; /var/log/syslog&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# enables detailed davfs2 logging&lt;br /&gt;
 # echo &amp;quot;debug most&amp;quot; &amp;gt;&amp;gt; /etc/davfs2/davfs2.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
https://wiki.ubuntuusers.de/WebDAV/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.hagemann.ws/blog/linux-mount-webdav-share-using-fstab-and-davfs2.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Nextcloud]]&lt;br /&gt;
[[Category:Netzwerk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/103.8_Grundlegendes_Editieren_von_Dateien_mit_dem_vi_Editor&amp;diff=7095</id>
		<title>LPIC101/103.8 Grundlegendes Editieren von Dateien mit dem vi Editor</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/103.8_Grundlegendes_Editieren_von_Dateien_mit_dem_vi_Editor&amp;diff=7095"/>
		<updated>2019-11-28T14:12:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Texteditor Vim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Artikel stelle ich die grundlegenden Funktionen des sehr mächtigen und weit verbreiteten Texteditors Vim vor. Der Editor Vim ist eine verbesserte und frei verfügbare Version des unter Unix entwickelten Programms Vi. Gerade für Einsteiger ist dieser Editor nicht intuitiv bedienbar. &lt;br /&gt;
Da er aber auf sehr vielen Linux-Systemen verfügbar, komplett über die Tastatur zu steuern und unter Administratoren und Programmierern weit verbreitet ist, stelle ich ihn hier grundlegend vor. Die Projekt-Website ist unter www.vim.org zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke bitte, dass es sich nicht um ein Programm zur Textverarbeitung handelt. Eine Textverarbeitung bietet Funktionen zur Formatierung der Schrift und des Seitenlayouts. Texteditoren werden zur Bearbeitung von Konfigurationsdateien oder für die Programmierung verwendet.&lt;br /&gt;
Installation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation des Editors gestaltet sich unter Debian wie gewohnt recht einfach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
apt install vim&lt;br /&gt;
Den Editor starten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Editor kann auf unterschiedliche Weise gestartet werden. Ihm können beliebig viele Dateien übergeben werden. Nach dem starten befindet sich der Vim im Kommandomodus, der gesondert beschrieben wird. Man kann also nicht sofort losschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden Liste sind einige Möglichkeiten aufgeführt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 vi&lt;br /&gt;
Öffnet ein neues Dokument&lt;br /&gt;
 vi datei&lt;br /&gt;
Startet den Vi mit der angegebenen Datei. Falls diese nicht existiert, wird sie erstellt.&lt;br /&gt;
 vi +datei&lt;br /&gt;
Verwendet eine Kopie der Datei und öffnet diese erst beim Beenden oder Speichern.&lt;br /&gt;
 vi -r datei&lt;br /&gt;
Nach einem Systemabsturz wird die Abarbeitung an der letzten Stelle fortgesetzt. Der Vi erstellt alle 30 Sekunden eine Sicherung der Daten.&lt;br /&gt;
 vi -R datei&lt;br /&gt;
Öffnet die angegebene Datei im read-only-Modus (Nur-Lese-Modus).&lt;br /&gt;
 vi -&lt;br /&gt;
Liest den Inhalt der Standardausgabe ein. Beispiel: ls | vi -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen von Dateien aus Vim heraus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dateien können auch aus dem Vim geöffnet werden. Folgende Kommandos stehen im Kommandomodus zur Verfügung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 :e datei&lt;br /&gt;
Öffnet die angegebene Datei. Bei der Eingabe des Dateinamens kann der Expansionsmechanismus der Bash verwendet werden.&amp;lt;br&amp;gt; Die aktuell geladene Datei darf seit dem letzten Speichern nicht modifiziert worden sein.&lt;br /&gt;
 :e! datei&lt;br /&gt;
Wie &amp;quot;:e datei&amp;quot;. Evtl. vorgenommene Änderungen der aktuellen Datei werden verworfen.&lt;br /&gt;
 :r datei&lt;br /&gt;
Fügt die angegebene Datei bei der aktuellen Cursorposition ein. Auch hier kann der Expansionsmechanismus der Bash genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Text editieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits erwähnt, startet der Vim zunächst im Kommandomodus. Möchtest du Text eingeben oder editieren, wechselst du dazu in den Eingabemodus. Der Kommandomodus&lt;br /&gt;
kann mit der Escape-Taste erreicht werden. Drückst du mehrmals die Escape-Taste, ist ein Signalton zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Tasten stehen zur Verfügung, um in den Eingabemodus zu wechseln:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
i: Einfügen links vom Cursor.&lt;br /&gt;
a: Einfügen rechts vom Cursor.&lt;br /&gt;
I: Einfügen am Zeilenanfang.&lt;br /&gt;
A: Einfügen am Zeilenende.&lt;br /&gt;
o: Fügt eine neue Zeile hinter der aktuellen Zeile ein.&lt;br /&gt;
O: Fügt eine neue Zeile vor der aktuellen Zeile ein.&lt;br /&gt;
R: Überschreibt ab der Cursorposition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Kommandos sind im Kommandomodus (zu Erreichen mit der Escape-Taste) einzugeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
yy:  Kopiert die aktuelle Zeile in einen Puffer.&lt;br /&gt;
ny:  Kopiert n+1 Zeilen in einen Puffer.&lt;br /&gt;
yw:  Kopiert ein Wort rechts vom Cursor in einen Puffer.&lt;br /&gt;
nyw: Kopiert n Worte rechts vom Cursor in einen Puffer.&lt;br /&gt;
yb:  Kopiert ein Wort links vom Cursor in einen Puffer.&lt;br /&gt;
nyb: Kopiert n Worte links vom Cursor in einen Puffer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du kannst aber auch anders vorgehen, um einen bestimmten Bereich des Textes in einen Puffer zu kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wechseln in den Kommandomodus (Escape-Taste)&lt;br /&gt;
* Bewegen des Cursors an Beginn/Ende des zu markierenden Textes&lt;br /&gt;
* Druck auf die Taste v schaltet in den Visual-Modus um&lt;br /&gt;
* Bewegen des Cursors an das Ende/Beginn des zu markierenden Textes&lt;br /&gt;
* Druck auf die Taste y kopiert den markierten Text in einen Puffer und schaltet wieder in den Kommandomodus um Text einfügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Um Text aus einem Puffer einzufügen, stehen folgende Befehle im Kommandomodus zur Verfügung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
p     Fügt Pufferinhalt nach aktuellem Wort oder nach aktueller Zeile ein (hängt vom Pufferinhalt ab)&lt;br /&gt;
P     Fügt den Pufferinhalt vor dem aktuellen Wort oder vor der aktuellen Zeile ein (hängt vom Pufferinhalt ab)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**Text löschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befindet sich der Vim im Eingabemodus, kann die Backspace-Taste (Zurück-Taste) zum Löschen von Text benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**Im Kommandomodus stehen aber auch folgende Tasten zur Verfügung:&lt;br /&gt;
x:   Löscht das Zeichen an der Cursorposition&lt;br /&gt;
nx:  Löscht n Zeichen ab der Cursorposition&lt;br /&gt;
X:   Löscht ein Zeichen vor dem Cursor&lt;br /&gt;
nX:  Löscht n Zeichen vor dem Cursor&lt;br /&gt;
dd:  Löscht die aktuelle Zeile&lt;br /&gt;
ndd: Löscht n Zeilen ab der Cursorposition&lt;br /&gt;
nJ:  Entfernt die Zeilenende-Zeichen der nächsten n Zeilen&lt;br /&gt;
dL:  Löscht alles bis zum unteren Bildschirmrand&lt;br /&gt;
dw:  Löscht das aktuelle Wort&lt;br /&gt;
d):  Löscht den Rest des aktuellen Absatzes&lt;br /&gt;
D:   Löscht alles bis aktuellem Zeilenende&lt;br /&gt;
nD:  Löscht bis aktuellem Zeilenende und die nächsten n-1 Zeilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch zum Löschen von Text kann der Visual-Modus verwendet werden:&lt;br /&gt;
Wechseln in den Kommandomodus (Escape-Taste)&lt;br /&gt;
Mit v in den Visual-Modus umschalten&lt;br /&gt;
Text markieren&lt;br /&gt;
Mit Druck auf die Taste d wird der markierte Text gelöscht&lt;br /&gt;
Text suchen und ersetzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverständlich stehen auch Kommandos zum Suchen und Ersetzen von Text zur Verfügung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/muster: Sucht im Text vorwärts nach eingegebenem Suchmuster&lt;br /&gt;
?muster: Sucht im Text rückwärts nach eingegebenem Suchmuster&lt;br /&gt;
n: Wiederholt das letzte Suchkommando&lt;br /&gt;
:s/alt/neu: Sucht und ersetzt alt durch neu (nur in der aktuellen Zeile)&lt;br /&gt;
:s/alt/neu/g: Sucht und ersetzt alt durch neu in der ganzen Zeile&lt;br /&gt;
:1,$s/alt/neu: Ersetzt im ganzen Dokument alt durch neu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Optionen im Kommandomodus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hier aufgeführten Optionen stehen zum Beispiel im Kommandomodus zur verfügung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
se option&lt;br /&gt;
Anzeige des Wertes einer Option&lt;br /&gt;
se all&lt;br /&gt;
Anzeige der Werte aller Optionen&lt;br /&gt;
:syntax on/off&lt;br /&gt;
            Farbliche (unter X) bzw. durch verschiedene Schriftarten hervorgehobene Syntax verschiedener Quelldateien (C, C++, Shellskripte, HTML...)&lt;br /&gt;
:set bf&lt;br /&gt;
Entfernt alle Steuerzeichen aus dem Text&lt;br /&gt;
:set ic&lt;br /&gt;
Die Groß-/Kleinschreibung von Kommandos wird nicht unterschieden&lt;br /&gt;
:set nu&lt;br /&gt;
Zeilennummerierung wird aktiviert&lt;br /&gt;
:set scroll=xx&lt;br /&gt;
Bestimmt den Scrollbereich (xx = Zeilen)&lt;br /&gt;
:set sh=pfad_zu_shell&lt;br /&gt;
            Bestimmt die Shell, deren Kommandos innerhalb des Vim aufgerufen werden können&lt;br /&gt;
        :set ts=x&lt;br /&gt;
            Bestimmt die Länge des Tabulators (x = Zeichen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Anlegen einer Resourcendatei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Möchtest du nicht alle individuellen Optionen des Vim bei jedem Start manuell setzen, kannst du dir eine Ressourcendatei erstellen. In diese trägst du die gewünschten Optionen ein, die dann bei jedem Aufruf des Vi geladen werden. Diese Ressourcendatei wird im Heimatverzeichnis abgelegt und bekommt den Namen .vimrc. Hier eine Beispieldatei, die die Zeilennummerierung aktiviert und eine Tabulatorbreite von 5 Zeichen festlegt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        :set nu&lt;br /&gt;
        :set ts=5&lt;br /&gt;
        Den Editor beenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Zum Beenden von Vim stehen folgende Kommandos im Kommandomodus zur Verfügung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        :w dateiname&lt;br /&gt;
            Speichert das geladene Dokument unter dem angegebenen Dateinamen ab. Hier kann der Expansionsmechanismus der Bash verwendet werden.&lt;br /&gt;
        :w &amp;gt;&amp;gt; dateiname&lt;br /&gt;
            Fügt das aktuelle Dokument an das Ende der angegebenen Datei.&lt;br /&gt;
        :q&lt;br /&gt;
            Beendet den Vi, ohne zu speichern. Funktioniert allerdings nur, wenn das Dokument nicht verändert wurde.&lt;br /&gt;
        :q!&lt;br /&gt;
            Beendet den Vi. Vorgenommene Änderungen werden verworfen und nicht gespeichert.&lt;br /&gt;
        :wn&lt;br /&gt;
            Speichert das aktuelle Dokument und öffnet das nächste Dokument.&lt;br /&gt;
        :x&lt;br /&gt;
            Speichert das aktuelle Dokument und beendet den Editor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category : Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category : LPIC101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=7038</id>
		<title>LPIC101/101.3 Runlevel wechseln</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=7038"/>
		<updated>2019-11-25T13:02:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Übersicht==&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Runlevel“ kann mit dem Begriff „Betriebszustand“ übersetzt werden, wird jedoch als feststehender Begriff auch im Deutschen als „Runlevel“ bezeichnet, und zwar in der Form „Runlevel N“, wobei N durch den betreffenden Runlevel ersetzt wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Runlevel definiert einen anderen Zustand, in dem sich ein System befindet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt unter Linux insgesamt acht Runlevels, von denen unter Arch zwei Runlevel allerdings nicht benutzt werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Systemstart durchläuft das System alle Runlevel außer Runlevel 0.&lt;br /&gt;
Der Start wird vom System als beendet angesehen, wenn der als Standard-Runlevel definierte Runlevel erreicht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Run Levels==&lt;br /&gt;
- Runlevel 0 ist System Halt&lt;br /&gt;
- Runlevel 1 ist Single user mode (genau so runlevel S)&lt;br /&gt;
- Runlevel 2 ist Local multiuser ohne remote netzwerk&lt;br /&gt;
- Runlevel 3 ist Full multiuser mit Netzwerk.&lt;br /&gt;
- Runlevel 4 ist nicht benutzt.&lt;br /&gt;
- Runlevel 5 ist voll multiuser mit Netzwerk und xdm&lt;br /&gt;
- Runlevel 6 ist System neustart.&lt;br /&gt;
- Runlevel S ist Single user mode (genauso wie Runlevel 1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
In diesem Runlevel befindet sich der Computer nur sehr kurz, und zwar dann, wenn er heruntergefahren wird.&lt;br /&gt;
Daher wird Runlevel 0 auch als „Shutdown“ bezeichnet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es werden alle Netzwerk-Verbindungen getrennt, dann werden die Dateipuffer geschrieben, die Dateisysteme ausgehängt und das System ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 1 (S)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dies ist ein Wartungsmodus. Im Runlevel S stehen nur lokale Ressourcen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
Und zwar sehr eingeschränkt. &amp;lt;br&amp;gt; Es werden nur für den Betrieb absolut notwendige Dienste gestartet, und es stehen neben Ein- und Ausgabegeräten und Festplatten keine weiteren Geräte zur Verfügung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird für gewöhnlich nur dazu verwendet, Dateisystem-Tests durchzuführen, wenn das System nicht mehr normal starten kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Runlevel 1 und Runlevel S sind für gewöhnlich identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel definiert als erster Runlevel in der Reihenfolge einen Mehrbenutzer-Betrieb.&lt;br /&gt;
Dieser ist allerdings nur auf den Rechner beschränkt.&lt;br /&gt;
Die Netzwerkunterstützung ist nicht verfügbar.&lt;br /&gt;
Unter Arch wird dieser Runlevel nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 3&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im Runlevel 3 sind alle lokalen Ressourcen verfügbar, und es bestehen Mehrbenutzer- sowie Netzwerkunterstützung.&lt;br /&gt;
Dies ist der übliche Runlevel für Systeme ohne grafische Benutzerschnittstelle und nach einer Arch-Grundinstallation der Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 4&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel ist nicht weiter definiert, kann aber dennoch verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 5&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel entspricht weitestgehend Runlevel 3, allerdings wird unter Runlevel 5 zusätzlich noch eine grafische Benutzerschnittstelle bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 6&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im Runlevel 6 befindet der Computer sich, wenn er neu gestartet wird. &lt;br /&gt;
Auch hier werden alle Daemons beendet, die Dateisysteme ausgehängt und alle Netzwerkverbindungen getrennt.&lt;br /&gt;
Danach wird das System neu gestartet.&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird auch als „Reboot“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wichtigste Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen==&lt;br /&gt;
*/etc/inittab (in neueren Distributionen mit systemd gibt es diese Datei nicht mehr)&lt;br /&gt;
*shutdown&lt;br /&gt;
*init&lt;br /&gt;
*/etc/init.d&lt;br /&gt;
*telinit&lt;br /&gt;
*systemd (Systemd ist abwärtskompatibel und kann auch weiterhin die alten Init-Skripte ausführen.)&lt;br /&gt;
*systemctl&lt;br /&gt;
*/etc/systemd/&lt;br /&gt;
*/usr/lib/systemd/&lt;br /&gt;
*wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wichtigste Befehle==&lt;br /&gt;
Aktuellen Runlevel ausgeben:&lt;br /&gt;
 who -r&lt;br /&gt;
Aktuellen Runlevel wechseln (n: ist die Nummber des Runlevels):&lt;br /&gt;
 # telinit n&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 # init n&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konfiguration==&lt;br /&gt;
Was das System in einem bestimmten Runlevel machen soll, wird in der Datei „/etc/inittab“ definiert.&lt;br /&gt;
Die Definitionen folgen dabei immer einem bestimmten Schema.&lt;br /&gt;
 id:runlevels:action:process&lt;br /&gt;
* Die ID direkt am Anfang einer jeden Definitionszeile ist eine bis zu vier stellen lange, eindeutige Zeichenfolge, die diese Zeile eindeutig vom System erkennbar macht.&lt;br /&gt;
* Das zweite Feld definiert, für welchen Runlevel die Definition gilt.&lt;br /&gt;
Es können mehrere Runlevel angegeben werden.&lt;br /&gt;
Diese werden ohne Trennzeichen direkt aneinandergereiht: z.B. „S245“, um diese Definition für die Runlevels S, 2, 4 und 5 einzustellen.&lt;br /&gt;
* Die dritte Stelle in der Definition bestimmt, wie/wann der am Ende der Zeile definierte Prozess gestartet werden soll.&lt;br /&gt;
Einige mögliche Werte sind zum Beispiel:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;respawn:&#039;&#039;&#039; Der Prozess wird jedes mal neu gestartet, wenn er beendet wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;wait:&#039;&#039;&#039; Der Prozess startet, wenn der definierte Runlevel betreten wird, der Bootvorgang bleibt so lange stehen, bis der definierte Prozess beendet wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;once:&#039;&#039;&#039; Der Prozess wird einmalig bei betreten des Runlevels ausgeführt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;initdefault:&#039;&#039;&#039; Diese Angabe bestimmt, welcher Runlevel (eben jener, der in einer mit „initdefault“  konfigurierten Zeile definiert wurde) nach dem Systemstart benutzt werden soll.&lt;br /&gt;
Das Prozess-Feld wird dabei ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erläuterung==&lt;br /&gt;
Standardmäßig wird nach einer Grundinstallation von Arch in den Runlevel 3 gebootet, dies wird mittels der nachsten Zeile definiert:&lt;br /&gt;
 id:3:initdefault:&lt;br /&gt;
„initdefault“ bestimmt hier den Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prozess-Feld ist leer gelassen, da diese Angabe sowieso ignoriert wird, will man nach dem Booten nicht in Runlevel 3 sein, sondern auch eine grafische Benutzerschnittstelle verwenden, so ersetzt man die 3 durch eine 5:&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
Nun wird automatisch nach dem Start des Systems in Runlevel 5 gewechselt.&lt;br /&gt;
Dieser muss allerdings noch definiert werden, sonst passiert vermutlich gar nichts.&lt;br /&gt;
Man kann hier beispielsweise XDM starten lassen, sofern man dieses als Login-Manager benutzt:&lt;br /&gt;
 x:5:respawn:/usr/bin/xdm -nodaemon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn XDM nun beendet wird, wird es automatisch neu gestartet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn man dies nicht will, kann man auch „once“ als Action definieren, wenn XDM nun beendet wird, landet man auf der Befehlszeile.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Login-Shells, die man unter Alt+F1 bis Alt+F6 erreicht, werden ebenfalls über solche Definitionen gestartet:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
Die ID ist hier „c1“, und beim betreten der Runlevels 2, 3, 4 und 5 wird das Programm „/sbin/agetty“ ausgeführt, wobei die Parameter „-8“, „38400“, „tty1“ und „linux“ benutzt werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was genau die Parameter bewirken, kann in der Manpage zu „agetty“ nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;Standardmäßig werden unter Arch sechs TTYs erstellt.&lt;br /&gt;
Aus Performancegründen kann man dies aber ändern, wenn man sowieso hauptsächlich mit einer grafischen Oberfläche arbeitet, oder der Rechner hauptsächlich als Server im Einsatz ist, auf den nur per SSH zugegriffen wird.&lt;br /&gt;
Dazu löscht man die weiteren Definitionen einfach.&lt;br /&gt;
Für den Notfall sollte man allerdings mindestens ein &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;TTY&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; definiert lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiel==&lt;br /&gt;
Nach dem selben System sind die weiteren Standard-Angaben unter Arch aufgebaut.&lt;br /&gt;
Eine vollständige, aber unkommentierte und bereits angepasste „/etc/inittab“ für Arch ist zum Beispiel diese hier:&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
 rc::sysinit:/etc/rc.sysinit&lt;br /&gt;
 rs:S1:wait:/etc/rc.single&lt;br /&gt;
 rm:2345:wait:/etc/rc.multi&lt;br /&gt;
 rh:06:wait:/etc/rc.shutdown&lt;br /&gt;
 su:S:wait:/sbin/sulogin -p&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
 ca::ctrlaltdel:/sbin/shutdown -t3 -r now&lt;br /&gt;
 x:5:once:/bin/su benutzer -l -c &amp;quot;/bin/bash -l -c startx&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standard-Runlevel ist Runlevel 5. Wenn in diesen Runlevel gestartet wurde, wird durch die am Ende der Datei befindliche Definition X mit den Rechten und der Umgebung des Anwenders „benutzer“ gestartet wird.&lt;br /&gt;
Zudem wird auch nur ein &#039;&#039;&#039;TTY&#039;&#039;&#039; definiert.&lt;br /&gt;
Die weiteren Angaben sind Standard-Angaben und sollten nur geändert werden, wenn man sich über die Konsequenzen bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category : Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category : LPIC101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=7035</id>
		<title>LPIC101/101.3 Runlevel wechseln</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=7035"/>
		<updated>2019-11-25T12:17:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: /* Run Levels */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Übersicht=&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Runlevel“ kann mit dem Begriff „Betriebszustand“ übersetzt werden, wird jedoch als feststehender Begriff auch im Deutschen als „Runlevel“ bezeichnet, und zwar in der Form „Runlevel N“, wobei N durch den betreffenden Runlevel ersetzt wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Runlevel definiert einen anderen Zustand, in dem sich ein System befindet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt unter Linux insgesamt acht Runlevels, von denen unter Arch zwei Runlevel allerdings nicht benutzt werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Systemstart durchläuft das System alle Runlevel außer Runlevel 0.&lt;br /&gt;
Der Start wird vom System als beendet angesehen, wenn der als Standard-Runlevel definierte Runlevel erreicht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Run Levels==&lt;br /&gt;
- Runlevel 0 ist System Halt&lt;br /&gt;
- Runlevel 1 ist Single user mode (genau so runlevel S)&lt;br /&gt;
- Runlevel 2 ist Local multiuser ohne remote netzwerk&lt;br /&gt;
- Runlevel 3 ist Full multiuser mit Netzwerk.&lt;br /&gt;
- Runlevel 4 ist nicht benutzt.&lt;br /&gt;
- Runlevel 5 ist voll multiuser mit Netzwerk und xdm&lt;br /&gt;
- Runlevel 6 ist System neustart.&lt;br /&gt;
- Runlevel S ist Single user mode (genauso wie Runlevel 1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
In diesem Runlevel befindet sich der Computer nur sehr kurz, und zwar dann, wenn er heruntergefahren wird.&lt;br /&gt;
Daher wird Runlevel 0 auch als „Shutdown“ bezeichnet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es werden alle Netzwerk-Verbindungen getrennt, dann werden die Dateipuffer geschrieben, die Dateisysteme ausgehängt und das System ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 1 (S)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dies ist ein Wartungsmodus. Im Runlevel S stehen nur lokale Ressourcen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
Und zwar sehr eingeschränkt. &amp;lt;br&amp;gt; Es werden nur für den Betrieb absolut notwendige Dienste gestartet, und es stehen neben Ein- und Ausgabegeräten und Festplatten keine weiteren Geräte zur Verfügung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird für gewöhnlich nur dazu verwendet, Dateisystem-Tests durchzuführen, wenn das System nicht mehr normal starten kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Runlevel 1 und Runlevel S sind für gewöhnlich identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel definiert als erster Runlevel in der Reihenfolge einen Mehrbenutzer-Betrieb.&lt;br /&gt;
Dieser ist allerdings nur auf den Rechner beschränkt.&lt;br /&gt;
Die Netzwerkunterstützung ist nicht verfügbar.&lt;br /&gt;
Unter Arch wird dieser Runlevel nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 3&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im Runlevel 3 sind alle lokalen Ressourcen verfügbar, und es bestehen Mehrbenutzer- sowie Netzwerkunterstützung.&lt;br /&gt;
Dies ist der übliche Runlevel für Systeme ohne grafische Benutzerschnittstelle und nach einer Arch-Grundinstallation der Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 4&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel ist nicht weiter definiert, kann aber dennoch verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 5&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel entspricht weitestgehend Runlevel 3, allerdings wird unter Runlevel 5 zusätzlich noch eine grafische Benutzerschnittstelle bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 6&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im Runlevel 6 befindet der Computer sich, wenn er neu gestartet wird. &lt;br /&gt;
Auch hier werden alle Daemons beendet, die Dateisysteme ausgehängt und alle Netzwerkverbindungen getrennt.&lt;br /&gt;
Danach wird das System neu gestartet.&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird auch als „Reboot“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wichtigste Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen==&lt;br /&gt;
*/etc/inittab (in neueren Distributionen mit systemd gibt es diese Datei nicht mehr)&lt;br /&gt;
*shutdown&lt;br /&gt;
*init&lt;br /&gt;
*/etc/init.d&lt;br /&gt;
*telinit&lt;br /&gt;
*systemd (Systemd ist abwärtskompatibel und kann auch weiterhin die alten Init-Skripte ausführen.)&lt;br /&gt;
*systemctl&lt;br /&gt;
*/etc/systemd/&lt;br /&gt;
*/usr/lib/systemd/&lt;br /&gt;
*wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wichtigste Befehle==&lt;br /&gt;
Aktuellen Runlevel ausgeben:&lt;br /&gt;
 who -r&lt;br /&gt;
Aktuellen Runlevel wechseln (n: ist die Nummber des Runlevels):&lt;br /&gt;
 # telinit n&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 # init n&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konfiguration==&lt;br /&gt;
Was das System in einem bestimmten Runlevel machen soll, wird in der Datei „/etc/inittab“ definiert.&lt;br /&gt;
Die Definitionen folgen dabei immer einem bestimmten Schema.&lt;br /&gt;
 id:runlevels:action:process&lt;br /&gt;
* Die ID direkt am Anfang einer jeden Definitionszeile ist eine bis zu vier stellen lange, eindeutige Zeichenfolge, die diese Zeile eindeutig vom System erkennbar macht.&lt;br /&gt;
* Das zweite Feld definiert, für welchen Runlevel die Definition gilt.&lt;br /&gt;
Es können mehrere Runlevel angegeben werden.&lt;br /&gt;
Diese werden ohne Trennzeichen direkt aneinandergereiht: z.B. „S245“, um diese Definition für die Runlevels S, 2, 4 und 5 einzustellen.&lt;br /&gt;
* Die dritte Stelle in der Definition bestimmt, wie/wann der am Ende der Zeile definierte Prozess gestartet werden soll.&lt;br /&gt;
Einige mögliche Werte sind zum Beispiel:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;respawn:&#039;&#039;&#039; Der Prozess wird jedes mal neu gestartet, wenn er beendet wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;wait:&#039;&#039;&#039; Der Prozess startet, wenn der definierte Runlevel betreten wird, der Bootvorgang bleibt so lange stehen, bis der definierte Prozess beendet wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;once:&#039;&#039;&#039; Der Prozess wird einmalig bei betreten des Runlevels ausgeführt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;initdefault:&#039;&#039;&#039; Diese Angabe bestimmt, welcher Runlevel (eben jener, der in einer mit „initdefault“  konfigurierten Zeile definiert wurde) nach dem Systemstart benutzt werden soll.&lt;br /&gt;
Das Prozess-Feld wird dabei ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erläuterung==&lt;br /&gt;
Standardmäßig wird nach einer Grundinstallation von Arch in den Runlevel 3 gebootet, dies wird mittels der nachsten Zeile definiert:&lt;br /&gt;
 id:3:initdefault:&lt;br /&gt;
„initdefault“ bestimmt hier den Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prozess-Feld ist leer gelassen, da diese Angabe sowieso ignoriert wird, will man nach dem Booten nicht in Runlevel 3 sein, sondern auch eine grafische Benutzerschnittstelle verwenden, so ersetzt man die 3 durch eine 5:&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
Nun wird automatisch nach dem Start des Systems in Runlevel 5 gewechselt.&lt;br /&gt;
Dieser muss allerdings noch definiert werden, sonst passiert vermutlich gar nichts.&lt;br /&gt;
Man kann hier beispielsweise XDM starten lassen, sofern man dieses als Login-Manager benutzt:&lt;br /&gt;
 x:5:respawn:/usr/bin/xdm -nodaemon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn XDM nun beendet wird, wird es automatisch neu gestartet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn man dies nicht will, kann man auch „once“ als Action definieren, wenn XDM nun beendet wird, landet man auf der Befehlszeile.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Login-Shells, die man unter Alt+F1 bis Alt+F6 erreicht, werden ebenfalls über solche Definitionen gestartet:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
Die ID ist hier „c1“, und beim betreten der Runlevels 2, 3, 4 und 5 wird das Programm „/sbin/agetty“ ausgeführt, wobei die Parameter „-8“, „38400“, „tty1“ und „linux“ benutzt werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was genau die Parameter bewirken, kann in der Manpage zu „agetty“ nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;Standardmäßig werden unter Arch sechs TTYs erstellt.&lt;br /&gt;
Aus Performancegründen kann man dies aber ändern, wenn man sowieso hauptsächlich mit einer grafischen Oberfläche arbeitet, oder der Rechner hauptsächlich als Server im Einsatz ist, auf den nur per SSH zugegriffen wird.&lt;br /&gt;
Dazu löscht man die weiteren Definitionen einfach.&lt;br /&gt;
Für den Notfall sollte man allerdings mindestens ein &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;TTY&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; definiert lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiel==&lt;br /&gt;
Nach dem selben System sind die weiteren Standard-Angaben unter Arch aufgebaut.&lt;br /&gt;
Eine vollständige, aber unkommentierte und bereits angepasste „/etc/inittab“ für Arch ist zum Beispiel diese hier:&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
 rc::sysinit:/etc/rc.sysinit&lt;br /&gt;
 rs:S1:wait:/etc/rc.single&lt;br /&gt;
 rm:2345:wait:/etc/rc.multi&lt;br /&gt;
 rh:06:wait:/etc/rc.shutdown&lt;br /&gt;
 su:S:wait:/sbin/sulogin -p&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
 ca::ctrlaltdel:/sbin/shutdown -t3 -r now&lt;br /&gt;
 x:5:once:/bin/su benutzer -l -c &amp;quot;/bin/bash -l -c startx&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standard-Runlevel ist Runlevel 5. Wenn in diesen Runlevel gestartet wurde, wird durch die am Ende der Datei befindliche Definition X mit den Rechten und der Umgebung des Anwenders „benutzer“ gestartet wird.&lt;br /&gt;
Zudem wird auch nur ein &#039;&#039;&#039;TTY&#039;&#039;&#039; definiert.&lt;br /&gt;
Die weiteren Angaben sind Standard-Angaben und sollten nur geändert werden, wenn man sich über die Konsequenzen bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category : Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category : LPIC101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=7034</id>
		<title>LPIC101/101.3 Runlevel wechseln</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=7034"/>
		<updated>2019-11-25T12:16:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: /* Übersicht */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Übersicht=&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Runlevel“ kann mit dem Begriff „Betriebszustand“ übersetzt werden, wird jedoch als feststehender Begriff auch im Deutschen als „Runlevel“ bezeichnet, und zwar in der Form „Runlevel N“, wobei N durch den betreffenden Runlevel ersetzt wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Runlevel definiert einen anderen Zustand, in dem sich ein System befindet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt unter Linux insgesamt acht Runlevels, von denen unter Arch zwei Runlevel allerdings nicht benutzt werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Systemstart durchläuft das System alle Runlevel außer Runlevel 0.&lt;br /&gt;
Der Start wird vom System als beendet angesehen, wenn der als Standard-Runlevel definierte Runlevel erreicht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Run Levels==&lt;br /&gt;
- Runlevel 0 ist System Halt&lt;br /&gt;
- Runlevel 1 ist Single user mode (genau so runlevel S)&lt;br /&gt;
- Runlevel 2 ist Local multiuser ohne remote netzwerk&lt;br /&gt;
- Runlevel 3 ist Full multiuser mit Netzwerk.&lt;br /&gt;
- Runlevel 4 ist nicht benutzt.&lt;br /&gt;
- Runlevel 5 ist voll multiuser mit Netzwerk und xdm&lt;br /&gt;
- Runlevel 6 ist System neustart.&lt;br /&gt;
- Runlevel S ist Single user mode (genauso wie Runlevel 1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
In diesem Runlevel befindet sich der Computer nur sehr kurz, und zwar dann, wenn er heruntergefahren wird.&lt;br /&gt;
Daher wird Runlevel 0 auch als „Shutdown“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
Es werden alle Netzwerk-Verbindungen getrennt, dann werden die Dateipuffer geschrieben, die Dateisysteme ausgehängt und das System ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 1 (S)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dies ist ein Wartungsmodus. Im Runlevel S stehen nur lokale Ressourcen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
Und zwar sehr eingeschränkt. &amp;lt;br&amp;gt; Es werden nur für den Betrieb absolut notwendige Dienste gestartet, und es stehen neben Ein- und Ausgabegeräten und Festplatten keine weiteren Geräte zur Verfügung.&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird für gewöhnlich nur dazu verwendet, Dateisystem-Tests durchzuführen, wenn das System nicht mehr normal starten kann.&lt;br /&gt;
Runlevel 1 und Runlevel S sind für gewöhnlich identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel definiert als erster Runlevel in der Reihenfolge einen Mehrbenutzer-Betrieb.&lt;br /&gt;
Dieser ist allerdings nur auf den Rechner beschränkt.&lt;br /&gt;
Die Netzwerkunterstützung ist nicht verfügbar.&lt;br /&gt;
Unter Arch wird dieser Runlevel nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 3&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im Runlevel 3 sind alle lokalen Ressourcen verfügbar, und es bestehen Mehrbenutzer- sowie Netzwerkunterstützung.&lt;br /&gt;
Dies ist der übliche Runlevel für Systeme ohne grafische Benutzerschnittstelle und nach einer Arch-Grundinstallation der Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 4&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel ist nicht weiter definiert, kann aber dennoch verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 5&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel entspricht weitestgehend Runlevel 3, allerdings wird unter Runlevel 5 zusätzlich noch eine grafische Benutzerschnittstelle bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 6&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im Runlevel 6 befindet der Computer sich, wenn er neu gestartet wird. &lt;br /&gt;
Auch hier werden alle Daemons beendet, die Dateisysteme ausgehängt und alle Netzwerkverbindungen getrennt.&lt;br /&gt;
Danach wird das System neu gestartet.&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird auch als „Reboot“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wichtigste Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen==&lt;br /&gt;
*/etc/inittab (in neueren Distributionen mit systemd gibt es diese Datei nicht mehr)&lt;br /&gt;
*shutdown&lt;br /&gt;
*init&lt;br /&gt;
*/etc/init.d&lt;br /&gt;
*telinit&lt;br /&gt;
*systemd (Systemd ist abwärtskompatibel und kann auch weiterhin die alten Init-Skripte ausführen.)&lt;br /&gt;
*systemctl&lt;br /&gt;
*/etc/systemd/&lt;br /&gt;
*/usr/lib/systemd/&lt;br /&gt;
*wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wichtigste Befehle==&lt;br /&gt;
Aktuellen Runlevel ausgeben:&lt;br /&gt;
 who -r&lt;br /&gt;
Aktuellen Runlevel wechseln (n: ist die Nummber des Runlevels):&lt;br /&gt;
 # telinit n&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 # init n&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konfiguration==&lt;br /&gt;
Was das System in einem bestimmten Runlevel machen soll, wird in der Datei „/etc/inittab“ definiert.&lt;br /&gt;
Die Definitionen folgen dabei immer einem bestimmten Schema.&lt;br /&gt;
 id:runlevels:action:process&lt;br /&gt;
* Die ID direkt am Anfang einer jeden Definitionszeile ist eine bis zu vier stellen lange, eindeutige Zeichenfolge, die diese Zeile eindeutig vom System erkennbar macht.&lt;br /&gt;
* Das zweite Feld definiert, für welchen Runlevel die Definition gilt.&lt;br /&gt;
Es können mehrere Runlevel angegeben werden.&lt;br /&gt;
Diese werden ohne Trennzeichen direkt aneinandergereiht: z.B. „S245“, um diese Definition für die Runlevels S, 2, 4 und 5 einzustellen.&lt;br /&gt;
* Die dritte Stelle in der Definition bestimmt, wie/wann der am Ende der Zeile definierte Prozess gestartet werden soll.&lt;br /&gt;
Einige mögliche Werte sind zum Beispiel:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;respawn:&#039;&#039;&#039; Der Prozess wird jedes mal neu gestartet, wenn er beendet wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;wait:&#039;&#039;&#039; Der Prozess startet, wenn der definierte Runlevel betreten wird, der Bootvorgang bleibt so lange stehen, bis der definierte Prozess beendet wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;once:&#039;&#039;&#039; Der Prozess wird einmalig bei betreten des Runlevels ausgeführt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;initdefault:&#039;&#039;&#039; Diese Angabe bestimmt, welcher Runlevel (eben jener, der in einer mit „initdefault“  konfigurierten Zeile definiert wurde) nach dem Systemstart benutzt werden soll.&lt;br /&gt;
Das Prozess-Feld wird dabei ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erläuterung==&lt;br /&gt;
Standardmäßig wird nach einer Grundinstallation von Arch in den Runlevel 3 gebootet, dies wird mittels der nachsten Zeile definiert:&lt;br /&gt;
 id:3:initdefault:&lt;br /&gt;
„initdefault“ bestimmt hier den Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prozess-Feld ist leer gelassen, da diese Angabe sowieso ignoriert wird, will man nach dem Booten nicht in Runlevel 3 sein, sondern auch eine grafische Benutzerschnittstelle verwenden, so ersetzt man die 3 durch eine 5:&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
Nun wird automatisch nach dem Start des Systems in Runlevel 5 gewechselt.&lt;br /&gt;
Dieser muss allerdings noch definiert werden, sonst passiert vermutlich gar nichts.&lt;br /&gt;
Man kann hier beispielsweise XDM starten lassen, sofern man dieses als Login-Manager benutzt:&lt;br /&gt;
 x:5:respawn:/usr/bin/xdm -nodaemon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn XDM nun beendet wird, wird es automatisch neu gestartet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn man dies nicht will, kann man auch „once“ als Action definieren, wenn XDM nun beendet wird, landet man auf der Befehlszeile.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Login-Shells, die man unter Alt+F1 bis Alt+F6 erreicht, werden ebenfalls über solche Definitionen gestartet:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
Die ID ist hier „c1“, und beim betreten der Runlevels 2, 3, 4 und 5 wird das Programm „/sbin/agetty“ ausgeführt, wobei die Parameter „-8“, „38400“, „tty1“ und „linux“ benutzt werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was genau die Parameter bewirken, kann in der Manpage zu „agetty“ nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;Standardmäßig werden unter Arch sechs TTYs erstellt.&lt;br /&gt;
Aus Performancegründen kann man dies aber ändern, wenn man sowieso hauptsächlich mit einer grafischen Oberfläche arbeitet, oder der Rechner hauptsächlich als Server im Einsatz ist, auf den nur per SSH zugegriffen wird.&lt;br /&gt;
Dazu löscht man die weiteren Definitionen einfach.&lt;br /&gt;
Für den Notfall sollte man allerdings mindestens ein &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;TTY&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; definiert lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiel==&lt;br /&gt;
Nach dem selben System sind die weiteren Standard-Angaben unter Arch aufgebaut.&lt;br /&gt;
Eine vollständige, aber unkommentierte und bereits angepasste „/etc/inittab“ für Arch ist zum Beispiel diese hier:&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
 rc::sysinit:/etc/rc.sysinit&lt;br /&gt;
 rs:S1:wait:/etc/rc.single&lt;br /&gt;
 rm:2345:wait:/etc/rc.multi&lt;br /&gt;
 rh:06:wait:/etc/rc.shutdown&lt;br /&gt;
 su:S:wait:/sbin/sulogin -p&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
 ca::ctrlaltdel:/sbin/shutdown -t3 -r now&lt;br /&gt;
 x:5:once:/bin/su benutzer -l -c &amp;quot;/bin/bash -l -c startx&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standard-Runlevel ist Runlevel 5. Wenn in diesen Runlevel gestartet wurde, wird durch die am Ende der Datei befindliche Definition X mit den Rechten und der Umgebung des Anwenders „benutzer“ gestartet wird.&lt;br /&gt;
Zudem wird auch nur ein &#039;&#039;&#039;TTY&#039;&#039;&#039; definiert.&lt;br /&gt;
Die weiteren Angaben sind Standard-Angaben und sollten nur geändert werden, wenn man sich über die Konsequenzen bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category : Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category : LPIC101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=7033</id>
		<title>LPIC101/101.3 Runlevel wechseln</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=7033"/>
		<updated>2019-11-25T12:16:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Übersicht=&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Runlevel“ kann mit dem Begriff „Betriebszustand“ übersetzt werden, wird jedoch als feststehender Begriff auch im Deutschen als „Runlevel“ bezeichnet, und zwar in der Form „Runlevel N“, wobei N durch den betreffenden Runlevel ersetzt wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jeder Runlevel definiert einen anderen Zustand, in dem sich ein System befindet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt unter Linux insgesamt acht Runlevels, von denen unter Arch zwei Runlevel allerdings nicht benutzt werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Systemstart durchläuft das System alle Runlevel außer Runlevel 0.&lt;br /&gt;
Der Start wird vom System als beendet angesehen, wenn der als Standard-Runlevel definierte Runlevel erreicht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Run Levels==&lt;br /&gt;
- Runlevel 0 ist System Halt&lt;br /&gt;
- Runlevel 1 ist Single user mode (genau so runlevel S)&lt;br /&gt;
- Runlevel 2 ist Local multiuser ohne remote netzwerk&lt;br /&gt;
- Runlevel 3 ist Full multiuser mit Netzwerk.&lt;br /&gt;
- Runlevel 4 ist nicht benutzt.&lt;br /&gt;
- Runlevel 5 ist voll multiuser mit Netzwerk und xdm&lt;br /&gt;
- Runlevel 6 ist System neustart.&lt;br /&gt;
- Runlevel S ist Single user mode (genauso wie Runlevel 1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
In diesem Runlevel befindet sich der Computer nur sehr kurz, und zwar dann, wenn er heruntergefahren wird.&lt;br /&gt;
Daher wird Runlevel 0 auch als „Shutdown“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
Es werden alle Netzwerk-Verbindungen getrennt, dann werden die Dateipuffer geschrieben, die Dateisysteme ausgehängt und das System ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 1 (S)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dies ist ein Wartungsmodus. Im Runlevel S stehen nur lokale Ressourcen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
Und zwar sehr eingeschränkt. &amp;lt;br&amp;gt; Es werden nur für den Betrieb absolut notwendige Dienste gestartet, und es stehen neben Ein- und Ausgabegeräten und Festplatten keine weiteren Geräte zur Verfügung.&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird für gewöhnlich nur dazu verwendet, Dateisystem-Tests durchzuführen, wenn das System nicht mehr normal starten kann.&lt;br /&gt;
Runlevel 1 und Runlevel S sind für gewöhnlich identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel definiert als erster Runlevel in der Reihenfolge einen Mehrbenutzer-Betrieb.&lt;br /&gt;
Dieser ist allerdings nur auf den Rechner beschränkt.&lt;br /&gt;
Die Netzwerkunterstützung ist nicht verfügbar.&lt;br /&gt;
Unter Arch wird dieser Runlevel nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 3&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im Runlevel 3 sind alle lokalen Ressourcen verfügbar, und es bestehen Mehrbenutzer- sowie Netzwerkunterstützung.&lt;br /&gt;
Dies ist der übliche Runlevel für Systeme ohne grafische Benutzerschnittstelle und nach einer Arch-Grundinstallation der Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 4&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel ist nicht weiter definiert, kann aber dennoch verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 5&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel entspricht weitestgehend Runlevel 3, allerdings wird unter Runlevel 5 zusätzlich noch eine grafische Benutzerschnittstelle bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 6&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im Runlevel 6 befindet der Computer sich, wenn er neu gestartet wird. &lt;br /&gt;
Auch hier werden alle Daemons beendet, die Dateisysteme ausgehängt und alle Netzwerkverbindungen getrennt.&lt;br /&gt;
Danach wird das System neu gestartet.&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird auch als „Reboot“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wichtigste Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen==&lt;br /&gt;
*/etc/inittab (in neueren Distributionen mit systemd gibt es diese Datei nicht mehr)&lt;br /&gt;
*shutdown&lt;br /&gt;
*init&lt;br /&gt;
*/etc/init.d&lt;br /&gt;
*telinit&lt;br /&gt;
*systemd (Systemd ist abwärtskompatibel und kann auch weiterhin die alten Init-Skripte ausführen.)&lt;br /&gt;
*systemctl&lt;br /&gt;
*/etc/systemd/&lt;br /&gt;
*/usr/lib/systemd/&lt;br /&gt;
*wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wichtigste Befehle==&lt;br /&gt;
Aktuellen Runlevel ausgeben:&lt;br /&gt;
 who -r&lt;br /&gt;
Aktuellen Runlevel wechseln (n: ist die Nummber des Runlevels):&lt;br /&gt;
 # telinit n&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 # init n&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konfiguration==&lt;br /&gt;
Was das System in einem bestimmten Runlevel machen soll, wird in der Datei „/etc/inittab“ definiert.&lt;br /&gt;
Die Definitionen folgen dabei immer einem bestimmten Schema.&lt;br /&gt;
 id:runlevels:action:process&lt;br /&gt;
* Die ID direkt am Anfang einer jeden Definitionszeile ist eine bis zu vier stellen lange, eindeutige Zeichenfolge, die diese Zeile eindeutig vom System erkennbar macht.&lt;br /&gt;
* Das zweite Feld definiert, für welchen Runlevel die Definition gilt.&lt;br /&gt;
Es können mehrere Runlevel angegeben werden.&lt;br /&gt;
Diese werden ohne Trennzeichen direkt aneinandergereiht: z.B. „S245“, um diese Definition für die Runlevels S, 2, 4 und 5 einzustellen.&lt;br /&gt;
* Die dritte Stelle in der Definition bestimmt, wie/wann der am Ende der Zeile definierte Prozess gestartet werden soll.&lt;br /&gt;
Einige mögliche Werte sind zum Beispiel:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;respawn:&#039;&#039;&#039; Der Prozess wird jedes mal neu gestartet, wenn er beendet wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;wait:&#039;&#039;&#039; Der Prozess startet, wenn der definierte Runlevel betreten wird, der Bootvorgang bleibt so lange stehen, bis der definierte Prozess beendet wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;once:&#039;&#039;&#039; Der Prozess wird einmalig bei betreten des Runlevels ausgeführt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;initdefault:&#039;&#039;&#039; Diese Angabe bestimmt, welcher Runlevel (eben jener, der in einer mit „initdefault“  konfigurierten Zeile definiert wurde) nach dem Systemstart benutzt werden soll.&lt;br /&gt;
Das Prozess-Feld wird dabei ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erläuterung==&lt;br /&gt;
Standardmäßig wird nach einer Grundinstallation von Arch in den Runlevel 3 gebootet, dies wird mittels der nachsten Zeile definiert:&lt;br /&gt;
 id:3:initdefault:&lt;br /&gt;
„initdefault“ bestimmt hier den Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prozess-Feld ist leer gelassen, da diese Angabe sowieso ignoriert wird, will man nach dem Booten nicht in Runlevel 3 sein, sondern auch eine grafische Benutzerschnittstelle verwenden, so ersetzt man die 3 durch eine 5:&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
Nun wird automatisch nach dem Start des Systems in Runlevel 5 gewechselt.&lt;br /&gt;
Dieser muss allerdings noch definiert werden, sonst passiert vermutlich gar nichts.&lt;br /&gt;
Man kann hier beispielsweise XDM starten lassen, sofern man dieses als Login-Manager benutzt:&lt;br /&gt;
 x:5:respawn:/usr/bin/xdm -nodaemon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn XDM nun beendet wird, wird es automatisch neu gestartet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn man dies nicht will, kann man auch „once“ als Action definieren, wenn XDM nun beendet wird, landet man auf der Befehlszeile.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Login-Shells, die man unter Alt+F1 bis Alt+F6 erreicht, werden ebenfalls über solche Definitionen gestartet:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
Die ID ist hier „c1“, und beim betreten der Runlevels 2, 3, 4 und 5 wird das Programm „/sbin/agetty“ ausgeführt, wobei die Parameter „-8“, „38400“, „tty1“ und „linux“ benutzt werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was genau die Parameter bewirken, kann in der Manpage zu „agetty“ nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;Standardmäßig werden unter Arch sechs TTYs erstellt.&lt;br /&gt;
Aus Performancegründen kann man dies aber ändern, wenn man sowieso hauptsächlich mit einer grafischen Oberfläche arbeitet, oder der Rechner hauptsächlich als Server im Einsatz ist, auf den nur per SSH zugegriffen wird.&lt;br /&gt;
Dazu löscht man die weiteren Definitionen einfach.&lt;br /&gt;
Für den Notfall sollte man allerdings mindestens ein &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;TTY&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; definiert lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiel==&lt;br /&gt;
Nach dem selben System sind die weiteren Standard-Angaben unter Arch aufgebaut.&lt;br /&gt;
Eine vollständige, aber unkommentierte und bereits angepasste „/etc/inittab“ für Arch ist zum Beispiel diese hier:&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
 rc::sysinit:/etc/rc.sysinit&lt;br /&gt;
 rs:S1:wait:/etc/rc.single&lt;br /&gt;
 rm:2345:wait:/etc/rc.multi&lt;br /&gt;
 rh:06:wait:/etc/rc.shutdown&lt;br /&gt;
 su:S:wait:/sbin/sulogin -p&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
 ca::ctrlaltdel:/sbin/shutdown -t3 -r now&lt;br /&gt;
 x:5:once:/bin/su benutzer -l -c &amp;quot;/bin/bash -l -c startx&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standard-Runlevel ist Runlevel 5. Wenn in diesen Runlevel gestartet wurde, wird durch die am Ende der Datei befindliche Definition X mit den Rechten und der Umgebung des Anwenders „benutzer“ gestartet wird.&lt;br /&gt;
Zudem wird auch nur ein &#039;&#039;&#039;TTY&#039;&#039;&#039; definiert.&lt;br /&gt;
Die weiteren Angaben sind Standard-Angaben und sollten nur geändert werden, wenn man sich über die Konsequenzen bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category : Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category : LPIC101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/103.8_Grundlegendes_Editieren_von_Dateien_mit_dem_vi_Editor&amp;diff=6921</id>
		<title>LPIC101/103.8 Grundlegendes Editieren von Dateien mit dem vi Editor</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/103.8_Grundlegendes_Editieren_von_Dateien_mit_dem_vi_Editor&amp;diff=6921"/>
		<updated>2019-11-22T10:23:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Texteditor Vim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Artikel stelle ich die grundlegenden Funktionen des sehr mächtigen und weit verbreiteten Texteditors Vim vor. Der Editor Vim ist eine verbesserte und frei verfügbare Version des unter Unix entwickelten Programms Vi. Gerade für Einsteiger ist dieser Editor nicht intuitiv bedienbar. &lt;br /&gt;
Da er aber auf sehr vielen Linux-Systemen verfügbar, komplett über die Tastatur zu steuern und unter Administratoren und Programmierern weit verbreitet ist, stelle ich ihn hier grundlegend vor. Die Projekt-Website ist unter www.vim.org zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke bitte, dass es sich nicht um ein Programm zur Textverarbeitung handelt. Eine Textverarbeitung bietet Funktionen zur Formatierung der Schrift und des Seitenlayouts. Texteditoren werden zur Bearbeitung von Konfigurationsdateien oder für die Programmierung verwendet.&lt;br /&gt;
Installation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation des Editors gestaltet sich unter Debian wie gewohnt recht einfach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
apt install vim&lt;br /&gt;
Den Editor starten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Editor kann auf unterschiedliche Weise gestartet werden. Ihm können beliebig viele Dateien übergeben werden. Nach dem starten befindet sich der Vim im Kommandomodus, der gesondert beschrieben wird. Man kann also nicht sofort losschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden Liste sind einige Möglichkeiten aufgeführt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vi&lt;br /&gt;
    Öffnet ein neues Dokument&lt;br /&gt;
vi datei&lt;br /&gt;
    Startet den Vi mit der angegebenen Datei. Falls diese nicht existiert, wird sie erstellt.&lt;br /&gt;
vi +datei&lt;br /&gt;
    Verwendet eine Kopie der Datei und öffnet diese erst beim Beenden oder Speichern.&lt;br /&gt;
vi -r datei&lt;br /&gt;
    Nach einem Systemabsturz wird die Abarbeitung an der letzten Stelle fortgesetzt. Der Vi erstellt alle 30 Sekunden eine Sicherung der Daten.&lt;br /&gt;
vi -R datei&lt;br /&gt;
    Öffnet die angegebene Datei im read-only-Modus (Nur-Lese-Modus).&lt;br /&gt;
vi -&lt;br /&gt;
    Liest den Inhalt der Standardausgabe ein. Beispiel: ls | vi -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen von Dateien aus Vim heraus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dateien können auch aus dem Vim geöffnet werden. Folgende Kommandos stehen im Kommandomodus zur Verfügung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:e datei&lt;br /&gt;
    Öffnet die angegebene Datei. Bei der Eingabe des Dateinamens kann der Expansionsmechanismus der Bash verwendet werden. Die aktuell geladene Datei darf seit dem letzten Speichern nicht modifiziert worden sein.&lt;br /&gt;
:e! datei&lt;br /&gt;
    Wie &amp;quot;:e datei&amp;quot;. Evtl. vorgenommene Änderungen der aktuellen Datei werden verworfen.&lt;br /&gt;
:r datei&lt;br /&gt;
    Fügt die angegebene Datei bei der aktuellen Cursorposition ein. Auch hier kann der Expansionsmechanismus der Bash genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Text editieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits erwähnt, startet der Vim zunächst im Kommandomodus. Möchtest du Text eingeben oder editieren, wechselst du dazu in den Eingabemodus. Der Kommandomodus&lt;br /&gt;
kann mit der Escape-Taste erreicht werden. Drückst du mehrmals die Escape-Taste, ist ein Signalton zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Tasten stehen zur Verfügung, um in den Eingabemodus zu wechseln:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
i&lt;br /&gt;
    Einfügen links vom Cursor&lt;br /&gt;
a&lt;br /&gt;
    Einfügen rechts vom Cursor&lt;br /&gt;
I&lt;br /&gt;
    Einfügen am Zeilenanfang&lt;br /&gt;
A&lt;br /&gt;
    Einfügen am Zeilenende&lt;br /&gt;
o&lt;br /&gt;
    Fügt eine neue Zeile hinter der aktuellen Zeile ein&lt;br /&gt;
O&lt;br /&gt;
    Fügt eine neue Zeile vor der aktuellen Zeile ein&lt;br /&gt;
R&lt;br /&gt;
    Überschreibt ab der Cursorposition&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Kommandos sind im Kommandomodus (zu Erreichen mit der Escape-Taste) einzugeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
yy&lt;br /&gt;
    Kopiert die aktuelle Zeile in einen Puffer&lt;br /&gt;
ny&lt;br /&gt;
    Kopiert n+1 Zeilen in einen Puffer&lt;br /&gt;
yw&lt;br /&gt;
    Kopiert ein Wort rechts vom Cursor in einen Puffer&lt;br /&gt;
nyw&lt;br /&gt;
    Kopiert n Worte rechts vom Cursor in einen Puffer&lt;br /&gt;
yb&lt;br /&gt;
    Kopiert ein Wort links vom Cursor in einen Puffer&lt;br /&gt;
nyb&lt;br /&gt;
    Kopiert n Worte links vom Cursor in einen Puffer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du kannst aber auch anders vorgehen, um einen bestimmten Bereich des Textes in einen Puffer zu kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Wechseln in den Kommandomodus (Escape-Taste)&lt;br /&gt;
    Bewegen des Cursors an Beginn/Ende des zu markierenden Textes&lt;br /&gt;
    Druck auf die Taste v schaltet in den Visual-Modus um&lt;br /&gt;
    Bewegen des Cursors an das Ende/Beginn des zu markierenden Textes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Druck auf die Taste y kopiert den markierten Text in einen Puffer und schaltet wieder in den Kommandomodus um&lt;br /&gt;
    Text einfügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Um Text aus einem Puffer einzufügen, stehen folgende Befehle im Kommandomodus zur Verfügung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    p&lt;br /&gt;
        Fügt Pufferinhalt nach aktuellem Wort oder nach aktueller Zeile ein (hängt vom Pufferinhalt ab)&lt;br /&gt;
    P&lt;br /&gt;
        Fügt den Pufferinhalt vor dem aktuellen Wort oder vor der aktuellen Zeile ein (hängt vom Pufferinhalt ab)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Text löschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Befindet sich der Vim im Eingabemodus, kann die Backspace-Taste (Zurück-Taste) zum Löschen von Text benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Im Kommandomodus stehen aber auch folgende Tasten zur Verfügung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    x&lt;br /&gt;
        Löscht das Zeichen an der Cursorposition&lt;br /&gt;
    nx&lt;br /&gt;
        Löscht n Zeichen ab der Cursorposition&lt;br /&gt;
    X&lt;br /&gt;
        Löscht ein Zeichen vor dem Cursor&lt;br /&gt;
    nX&lt;br /&gt;
        Löscht n Zeichen vor dem Cursor&lt;br /&gt;
    dd&lt;br /&gt;
        Löscht die aktuelle Zeile&lt;br /&gt;
    ndd&lt;br /&gt;
        Löscht n Zeilen ab der Cursorposition&lt;br /&gt;
    nJ&lt;br /&gt;
        Entfernt die Zeilenende-Zeichen der nächsten n Zeilen&lt;br /&gt;
    dL&lt;br /&gt;
        Löscht alles bis zum unteren Bildschirmrand&lt;br /&gt;
    dw&lt;br /&gt;
        Löscht das aktuelle Wort&lt;br /&gt;
    d)&lt;br /&gt;
        Löscht den Rest des aktuellen Absatzes&lt;br /&gt;
    D&lt;br /&gt;
        Löscht alles bis aktuellem Zeilenende&lt;br /&gt;
    nD&lt;br /&gt;
        Löscht bis aktuellem Zeilenende und die nächsten n-1 Zeilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Auch zum Löschen von Text kann der Visual-Modus verwendet werden:&lt;br /&gt;
        Wechseln in den Kommandomodus (Escape-Taste)&lt;br /&gt;
        Mit v in den Visual-Modus umschalten&lt;br /&gt;
        Text markieren&lt;br /&gt;
        Mit Druck auf die Taste d wird der markierte Text gelöscht&lt;br /&gt;
        Text suchen und ersetzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Selbstverständlich stehen auch Kommandos zum Suchen und Ersetzen von Text zur Verfügung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        /muster&lt;br /&gt;
            Sucht im Text vorwärts nach eingegebenem Suchmuster&lt;br /&gt;
        ?muster&lt;br /&gt;
            Sucht im Text rückwärts nach eingegebenem Suchmuster&lt;br /&gt;
        n&lt;br /&gt;
            Wiederholt das letzte Suchkommando&lt;br /&gt;
        :s/alt/neu&lt;br /&gt;
            Sucht und ersetzt alt durch neu (nur in der aktuellen Zeile)&lt;br /&gt;
        :s/alt/neu/g&lt;br /&gt;
            Sucht und ersetzt alt durch neu in der ganzen Zeile&lt;br /&gt;
        :1,$s/alt/neu&lt;br /&gt;
            Ersetzt im ganzen Dokument alt durch neu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Optionen im Kommandomodus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Die hier aufgeführten Optionen stehen zum Beispiel im Kommandomodus zur verfügung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        se option&lt;br /&gt;
            Anzeige des Wertes einer Option&lt;br /&gt;
        se all&lt;br /&gt;
            Anzeige der Werte aller Optionen&lt;br /&gt;
        :syntax on/off&lt;br /&gt;
            Farbliche (unter X) bzw. durch verschiedene Schriftarten hervorgehobene Syntax verschiedener Quelldateien (C, C++, Shellskripte, HTML...)&lt;br /&gt;
        :set bf&lt;br /&gt;
            Entfernt alle Steuerzeichen aus dem Text&lt;br /&gt;
        :set ic&lt;br /&gt;
            Die Groß-/Kleinschreibung von Kommandos wird nicht unterschieden&lt;br /&gt;
        :set nu&lt;br /&gt;
            Zeilennummerierung wird aktiviert&lt;br /&gt;
        :set scroll=xx&lt;br /&gt;
            Bestimmt den Scrollbereich (xx = Zeilen)&lt;br /&gt;
        :set sh=pfad_zu_shell&lt;br /&gt;
            Bestimmt die Shell, deren Kommandos innerhalb des Vim aufgerufen werden können&lt;br /&gt;
        :set ts=x&lt;br /&gt;
            Bestimmt die Länge des Tabulators (x = Zeichen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Anlegen einer Resourcendatei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Möchtest du nicht alle individuellen Optionen des Vim bei jedem Start manuell setzen, kannst du dir eine Ressourcendatei erstellen. In diese trägst du die gewünschten Optionen ein, die dann bei jedem Aufruf des Vi geladen werden. Diese Ressourcendatei wird im Heimatverzeichnis abgelegt und bekommt den Namen .vimrc. Hier eine Beispieldatei, die die Zeilennummerierung aktiviert und eine Tabulatorbreite von 5 Zeichen festlegt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        :set nu&lt;br /&gt;
        :set ts=5&lt;br /&gt;
        Den Editor beenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Zum Beenden von Vim stehen folgende Kommandos im Kommandomodus zur Verfügung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        :w dateiname&lt;br /&gt;
            Speichert das geladene Dokument unter dem angegebenen Dateinamen ab. Hier kann der Expansionsmechanismus der Bash verwendet werden.&lt;br /&gt;
        :w &amp;gt;&amp;gt; dateiname&lt;br /&gt;
            Fügt das aktuelle Dokument an das Ende der angegebenen Datei.&lt;br /&gt;
        :q&lt;br /&gt;
            Beendet den Vi, ohne zu speichern. Funktioniert allerdings nur, wenn das Dokument nicht verändert wurde.&lt;br /&gt;
        :q!&lt;br /&gt;
            Beendet den Vi. Vorgenommene Änderungen werden verworfen und nicht gespeichert.&lt;br /&gt;
        :wn&lt;br /&gt;
            Speichert das aktuelle Dokument und öffnet das nächste Dokument.&lt;br /&gt;
        :x&lt;br /&gt;
            Speichert das aktuelle Dokument und beendet den Editor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category : Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category : LPIC101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/103.8_Grundlegendes_Editieren_von_Dateien_mit_dem_vi_Editor&amp;diff=6920</id>
		<title>LPIC101/103.8 Grundlegendes Editieren von Dateien mit dem vi Editor</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/103.8_Grundlegendes_Editieren_von_Dateien_mit_dem_vi_Editor&amp;diff=6920"/>
		<updated>2019-11-22T10:23:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Texteditor Vim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Artikel stelle ich die grundlegenden Funktionen des sehr mächtigen und weit verbreiteten Texteditors Vim vor. Der Editor Vim ist eine verbesserte und frei verfügbare Version des unter Unix entwickelten Programms Vi. Gerade für Einsteiger ist dieser Editor nicht intuitiv bedienbar. &lt;br /&gt;
Da er aber auf sehr vielen Linux-Systemen verfügbar, komplett über die Tastatur zu steuern und unter Administratoren und Programmierern weit verbreitet ist, stelle ich ihn hier grundlegend vor. Die Projekt-Website ist unter www.vim.org zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke bitte, dass es sich nicht um ein Programm zur Textverarbeitung handelt. Eine Textverarbeitung bietet Funktionen zur Formatierung der Schrift und des Seitenlayouts. Texteditoren werden zur Bearbeitung von Konfigurationsdateien oder für die Programmierung verwendet.&lt;br /&gt;
Installation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation des Editors gestaltet sich unter Debian wie gewohnt recht einfach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
apt install vim&lt;br /&gt;
Den Editor starten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Editor kann auf unterschiedliche Weise gestartet werden. Ihm können beliebig viele Dateien übergeben werden. Nach dem starten befindet sich der Vim im Kommandomodus, der gesondert beschrieben wird. Man kann also nicht sofort losschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden Liste sind einige Möglichkeiten aufgeführt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vi&lt;br /&gt;
    Öffnet ein neues Dokument&lt;br /&gt;
vi datei&lt;br /&gt;
    Startet den Vi mit der angegebenen Datei. Falls diese nicht existiert, wird sie erstellt.&lt;br /&gt;
vi +datei&lt;br /&gt;
    Verwendet eine Kopie der Datei und öffnet diese erst beim Beenden oder Speichern.&lt;br /&gt;
vi -r datei&lt;br /&gt;
    Nach einem Systemabsturz wird die Abarbeitung an der letzten Stelle fortgesetzt. Der Vi erstellt alle 30 Sekunden eine Sicherung der Daten.&lt;br /&gt;
vi -R datei&lt;br /&gt;
    Öffnet die angegebene Datei im read-only-Modus (Nur-Lese-Modus).&lt;br /&gt;
vi -&lt;br /&gt;
    Liest den Inhalt der Standardausgabe ein. Beispiel: ls | vi -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen von Dateien aus Vim heraus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dateien können auch aus dem Vim geöffnet werden. Folgende Kommandos stehen im Kommandomodus zur Verfügung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:e datei&lt;br /&gt;
    Öffnet die angegebene Datei. Bei der Eingabe des Dateinamens kann der Expansionsmechanismus der Bash verwendet werden. Die aktuell geladene Datei darf seit dem letzten Speichern nicht modifiziert worden sein.&lt;br /&gt;
:e! datei&lt;br /&gt;
    Wie &amp;quot;:e datei&amp;quot;. Evtl. vorgenommene Änderungen der aktuellen Datei werden verworfen.&lt;br /&gt;
:r datei&lt;br /&gt;
    Fügt die angegebene Datei bei der aktuellen Cursorposition ein. Auch hier kann der Expansionsmechanismus der Bash genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Text editieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits erwähnt, startet der Vim zunächst im Kommandomodus. Möchtest du Text eingeben oder editieren, wechselst du dazu in den Eingabemodus. Der Kommandomodus&lt;br /&gt;
kann mit der Escape-Taste erreicht werden. Drückst du mehrmals die Escape-Taste, ist ein Signalton zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Tasten stehen zur Verfügung, um in den Eingabemodus zu wechseln:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
i&lt;br /&gt;
    Einfügen links vom Cursor&lt;br /&gt;
a&lt;br /&gt;
    Einfügen rechts vom Cursor&lt;br /&gt;
I&lt;br /&gt;
    Einfügen am Zeilenanfang&lt;br /&gt;
A&lt;br /&gt;
    Einfügen am Zeilenende&lt;br /&gt;
o&lt;br /&gt;
    Fügt eine neue Zeile hinter der aktuellen Zeile ein&lt;br /&gt;
O&lt;br /&gt;
    Fügt eine neue Zeile vor der aktuellen Zeile ein&lt;br /&gt;
R&lt;br /&gt;
    Überschreibt ab der Cursorposition&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Kommandos sind im Kommandomodus (zu Erreichen mit der Escape-Taste) einzugeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
yy&lt;br /&gt;
    Kopiert die aktuelle Zeile in einen Puffer&lt;br /&gt;
ny&lt;br /&gt;
    Kopiert n+1 Zeilen in einen Puffer&lt;br /&gt;
yw&lt;br /&gt;
    Kopiert ein Wort rechts vom Cursor in einen Puffer&lt;br /&gt;
nyw&lt;br /&gt;
    Kopiert n Worte rechts vom Cursor in einen Puffer&lt;br /&gt;
yb&lt;br /&gt;
    Kopiert ein Wort links vom Cursor in einen Puffer&lt;br /&gt;
nyb&lt;br /&gt;
    Kopiert n Worte links vom Cursor in einen Puffer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du kannst aber auch anders vorgehen, um einen bestimmten Bereich des Textes in einen Puffer zu kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Wechseln in den Kommandomodus (Escape-Taste)&lt;br /&gt;
    Bewegen des Cursors an Beginn/Ende des zu markierenden Textes&lt;br /&gt;
    Druck auf die Taste v schaltet in den Visual-Modus um&lt;br /&gt;
    Bewegen des Cursors an das Ende/Beginn des zu markierenden Textes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Druck auf die Taste y kopiert den markierten Text in einen Puffer und schaltet wieder in den Kommandomodus um&lt;br /&gt;
    Text einfügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Um Text aus einem Puffer einzufügen, stehen folgende Befehle im Kommandomodus zur Verfügung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    p&lt;br /&gt;
        Fügt Pufferinhalt nach aktuellem Wort oder nach aktueller Zeile ein (hängt vom Pufferinhalt ab)&lt;br /&gt;
    P&lt;br /&gt;
        Fügt den Pufferinhalt vor dem aktuellen Wort oder vor der aktuellen Zeile ein (hängt vom Pufferinhalt ab)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Text löschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Befindet sich der Vim im Eingabemodus, kann die Backspace-Taste (Zurück-Taste) zum Löschen von Text benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Im Kommandomodus stehen aber auch folgende Tasten zur Verfügung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    x&lt;br /&gt;
        Löscht das Zeichen an der Cursorposition&lt;br /&gt;
    nx&lt;br /&gt;
        Löscht n Zeichen ab der Cursorposition&lt;br /&gt;
    X&lt;br /&gt;
        Löscht ein Zeichen vor dem Cursor&lt;br /&gt;
    nX&lt;br /&gt;
        Löscht n Zeichen vor dem Cursor&lt;br /&gt;
    dd&lt;br /&gt;
        Löscht die aktuelle Zeile&lt;br /&gt;
    ndd&lt;br /&gt;
        Löscht n Zeilen ab der Cursorposition&lt;br /&gt;
    nJ&lt;br /&gt;
        Entfernt die Zeilenende-Zeichen der nächsten n Zeilen&lt;br /&gt;
    dL&lt;br /&gt;
        Löscht alles bis zum unteren Bildschirmrand&lt;br /&gt;
    dw&lt;br /&gt;
        Löscht das aktuelle Wort&lt;br /&gt;
    d)&lt;br /&gt;
        Löscht den Rest des aktuellen Absatzes&lt;br /&gt;
    D&lt;br /&gt;
        Löscht alles bis aktuellem Zeilenende&lt;br /&gt;
    nD&lt;br /&gt;
        Löscht bis aktuellem Zeilenende und die nächsten n-1 Zeilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Auch zum Löschen von Text kann der Visual-Modus verwendet werden:&lt;br /&gt;
        Wechseln in den Kommandomodus (Escape-Taste)&lt;br /&gt;
        Mit v in den Visual-Modus umschalten&lt;br /&gt;
        Text markieren&lt;br /&gt;
        Mit Druck auf die Taste d wird der markierte Text gelöscht&lt;br /&gt;
        Text suchen und ersetzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Selbstverständlich stehen auch Kommandos zum Suchen und Ersetzen von Text zur Verfügung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        /muster&lt;br /&gt;
            Sucht im Text vorwärts nach eingegebenem Suchmuster&lt;br /&gt;
        ?muster&lt;br /&gt;
            Sucht im Text rückwärts nach eingegebenem Suchmuster&lt;br /&gt;
        n&lt;br /&gt;
            Wiederholt das letzte Suchkommando&lt;br /&gt;
        :s/alt/neu&lt;br /&gt;
            Sucht und ersetzt alt durch neu (nur in der aktuellen Zeile)&lt;br /&gt;
        :s/alt/neu/g&lt;br /&gt;
            Sucht und ersetzt alt durch neu in der ganzen Zeile&lt;br /&gt;
        :1,$s/alt/neu&lt;br /&gt;
            Ersetzt im ganzen Dokument alt durch neu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Optionen im Kommandomodus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Die hier aufgeführten Optionen stehen zum Beispiel im Kommandomodus zur verfügung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        se option&lt;br /&gt;
            Anzeige des Wertes einer Option&lt;br /&gt;
        se all&lt;br /&gt;
            Anzeige der Werte aller Optionen&lt;br /&gt;
        :syntax on/off&lt;br /&gt;
            Farbliche (unter X) bzw. durch verschiedene Schriftarten hervorgehobene Syntax verschiedener Quelldateien (C, C++, Shellskripte, HTML...)&lt;br /&gt;
        :set bf&lt;br /&gt;
            Entfernt alle Steuerzeichen aus dem Text&lt;br /&gt;
        :set ic&lt;br /&gt;
            Die Groß-/Kleinschreibung von Kommandos wird nicht unterschieden&lt;br /&gt;
        :set nu&lt;br /&gt;
            Zeilennummerierung wird aktiviert&lt;br /&gt;
        :set scroll=xx&lt;br /&gt;
            Bestimmt den Scrollbereich (xx = Zeilen)&lt;br /&gt;
        :set sh=pfad_zu_shell&lt;br /&gt;
            Bestimmt die Shell, deren Kommandos innerhalb des Vim aufgerufen werden können&lt;br /&gt;
        :set ts=x&lt;br /&gt;
            Bestimmt die Länge des Tabulators (x = Zeichen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Anlegen einer Resourcendatei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Möchtest du nicht alle individuellen Optionen des Vim bei jedem Start manuell setzen, kannst du dir eine Ressourcendatei erstellen. In diese trägst du die gewünschten Optionen ein, die dann bei jedem Aufruf des Vi geladen werden. Diese Ressourcendatei wird im Heimatverzeichnis abgelegt und bekommt den Namen .vimrc. Hier eine Beispieldatei, die die Zeilennummerierung aktiviert und eine Tabulatorbreite von 5 Zeichen festlegt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        :set nu&lt;br /&gt;
        :set ts=5&lt;br /&gt;
        Den Editor beenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Zum Beenden von Vim stehen folgende Kommandos im Kommandomodus zur Verfügung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        :w dateiname&lt;br /&gt;
            Speichert das geladene Dokument unter dem angegebenen Dateinamen ab. Hier kann der Expansionsmechanismus der Bash verwendet werden.&lt;br /&gt;
        :w &amp;gt;&amp;gt; dateiname&lt;br /&gt;
            Fügt das aktuelle Dokument an das Ende der angegebenen Datei.&lt;br /&gt;
        :q&lt;br /&gt;
            Beendet den Vi, ohne zu speichern. Funktioniert allerdings nur, wenn das Dokument nicht verändert wurde.&lt;br /&gt;
        :q!&lt;br /&gt;
            Beendet den Vi. Vorgenommene Änderungen werden verworfen und nicht gespeichert.&lt;br /&gt;
        :wn&lt;br /&gt;
            Speichert das aktuelle Dokument und öffnet das nächste Dokument.&lt;br /&gt;
        :x&lt;br /&gt;
            Speichert das aktuelle Dokument und beendet den Editor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category : Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category : LPIC102]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.2_Jobs_automatisieren&amp;diff=6917</id>
		<title>LPIC102/107.2 Jobs automatisieren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.2_Jobs_automatisieren&amp;diff=6917"/>
		<updated>2019-11-22T09:50:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Um Jobs in regelmässigen Abständen oder zu einem bestimmten Zeitpunkt auszuführen zu können muss man die entsprechenden Tools kennen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Jobs|Hier findet man alle Informationen.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kapitel umfasst die Seiten &#039;&#039;352&#039;&#039; bis &#039;&#039;359&#039;&#039; im Buch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Fragen im Buch=&lt;br /&gt;
Folgende Fragen aus dem Buch sind diesem Kapitel zuzuordnen: {46;47;48;49;50;51}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
* LPIC-1 - Version 5 (Rheinwerk Computing) | Seiten: 352 - 359&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Christianmueller|Christianmueller]] ([[Benutzer Diskussion:Christianmueller|Diskussion]]) 11:42, 17. Jul. 2019 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category : Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category : LPIC102]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.3_Lokalisierung_und_internationalisierung&amp;diff=6916</id>
		<title>LPIC102/107.3 Lokalisierung und internationalisierung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.3_Lokalisierung_und_internationalisierung&amp;diff=6916"/>
		<updated>2019-11-22T09:50:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Weltzeit.gif|500px|thumb]]&lt;br /&gt;
Um ein Betriebssystem in unterschiedlichen Ländern und Sprachen zu verwenden muss man eine &#039;&#039;Zeitzone&#039;&#039; konfigurieren. Eigenschaften wie &#039;&#039;Währung&#039;&#039;, &#039;&#039;Datums- und Uhrzeitformat&#039;&#039;, &#039;&#039;Telefonnummernformate&#039;&#039; und &#039;&#039;physikalische  Grössen&#039;&#039; (metrisch oder nicht) müssen definiert werden!&lt;br /&gt;
Häufige Fehler sind falsche Zeichensätze, oftmals Zeichen die falsch oder auch gar nicht dargestellt werden!&lt;br /&gt;
Zeitzoneneinstellungen die nachträglich geändert werden müssen, kann man z.B. mit dem Programm &#039;&#039;tzselect&#039;&#039; in der Kommandozeile korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wichtung: 3==&lt;br /&gt;
 Kandidaten sollten in der Lage sein, ein System in einer anderen Sprache  als  Englisch  zu  lokalisieren.  Dazu  gehört  auch  das  Verständnis  dafür,  warum LANG=C in Shell-Skripten nützlich ist.&lt;br /&gt;
#konfigurieren der locale-Einstellungen und Umgebungsvariablen&lt;br /&gt;
#konfigurieren von Zeitzonen-Einstellungen und Umgebungsvariablen&lt;br /&gt;
==Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:==&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;/etc/timezone&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;/etc/localtime&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;/usr/share/zoneinfo&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;LC_*&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;LC_ALL&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;LANG&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;TZ&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;/usr/bin/locale&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;tzselect&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;timedatectl&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;date&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;iconv&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;UTF-8&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;ISO-8859&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;ASCII&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Unicode&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiel:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;# tzselect&lt;br /&gt;
 Please identify a location so that time zone rules can be set&lt;br /&gt;
 correctly.&lt;br /&gt;
 Please select a continent or ocean.&lt;br /&gt;
 1) Africa&lt;br /&gt;
 2) America&lt;br /&gt;
 3) Antarctica&lt;br /&gt;
 4) Arctic Ocean&lt;br /&gt;
 5) Asia&lt;br /&gt;
 6) Atlantic Ocean&lt;br /&gt;
 7) Australia&lt;br /&gt;
 8) Europe&lt;br /&gt;
 9) Indian Ocean&lt;br /&gt;
 10) Pacific Ocean&lt;br /&gt;
 11)none–I want to specify the time zone using the Posix TZ format.&lt;br /&gt;
 #?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;8&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Beispiel zeigt Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Please select a country.&lt;br /&gt;
 1) Aaland Islands        18) Greece            35) Norway&lt;br /&gt;
 2) Albania               19) Guernsey          36) Poland&lt;br /&gt;
 3) Andorra               20) Hungary           37) Portugal&lt;br /&gt;
 4) Austria               21) Ireland           38) Romania&lt;br /&gt;
 5) Belarus               22) Isle of Man       39) Russia&lt;br /&gt;
 6) Belgium               23) Italy             40) San Marino&lt;br /&gt;
 7) Bosnia &amp;amp; Herzegovina  24) Jersey            41) Serbia&lt;br /&gt;
 8) Britain (UK)          25) Latvia            42) Slovakia&lt;br /&gt;
 9) Bulgaria              26) Liechtenstein     43) Slovenia&lt;br /&gt;
 10) Croatia               27) Lithuania         44) Spain&lt;br /&gt;
 11) Czech Republic        28) Luxembourg        45) Sweden&lt;br /&gt;
 12) Denmark               29) Macedonia         46) Switzerland&lt;br /&gt;
 13) Estonia               30) Malta             47) Turkey&lt;br /&gt;
 14) Finland               31) Moldova           48) Ukraine&lt;br /&gt;
 15) France                32) Monaco            49) Vatican City&lt;br /&gt;
 16) Germany               33) Montenegro&lt;br /&gt;
 17) Gibraltar             34) Netherlands&lt;br /&gt;
 #?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Durch Eingabe der &#039;&#039;&#039;16&#039;&#039;&#039; wählen wir Deutschland und es erscheint eine abschliessende Abfrage ob alles korrekt ist:&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;The following information has been given:&lt;br /&gt;
 Germany&lt;br /&gt;
 Therefore TZ=&#039;Europe/Berlin&#039; will be used.&lt;br /&gt;
 Local time is now:      Sat Mar 24 11:56:57 CET 2018.&lt;br /&gt;
 Universal Time is now:  Sat Mar 24 10:56:57 UTC 2018.&lt;br /&gt;
 Is the above information OK?&lt;br /&gt;
 1) Yes&lt;br /&gt;
 2) No&lt;br /&gt;
 #?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Darstellung zeigt die Orts- sowie der UTC Zeit. Erläuterungen zur UTC folgen. Das  Programm  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;tzselect&#039;&#039; verwendet  für  seine  Anzeige  die  Dateien  im  Verzeichnis &#039;&#039;/usr/share/zoneinfo&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Danach muss die Zeitzone in der Konfigurationsdatei &#039;&#039;/etc/timezone&#039;&#039; festgelegt werden.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;/# cat /etc/timezone Europe/Berlin&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Ist der Eintrag nur vorübergehend oder für einen bestimmten Benutzer arbeitet man am besten mit der Variablen &#039;&#039;TZ&#039;&#039;     (Timezone)&#039;&#039;.profile&#039;&#039;-Datei.&lt;br /&gt;
Für eine temporäre Änderung der Zeitzone setzen sie einfach die Variable auf der Konsole und exportieren sie.&lt;br /&gt;
Beispiel für die Marshallinseln: &lt;br /&gt;
 &#039;&#039;/# export TZ=&#039;Pacific/Majuro&#039; &#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Bei Überprüfung mit &#039;&#039;date&#039;&#039; und &#039;&#039;date -u&#039;&#039; sieht man folgende Ausgabe, wobei -u für UTC steht:&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;/# date&lt;br /&gt;
 So 29. Apr 05:02:30 MHT 2018&lt;br /&gt;
 /# date -u&lt;br /&gt;
 Sa 28. Apr 17:02:34 UTC 2018&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeitzonen-Frontends==&lt;br /&gt;
Einige Distributionen verwenden zum Einstellen der Zeitzone das Frontend &#039;&#039;tzconfig&#039;&#039; wobei ähnlich wie bei &#039;&#039;tzselect&#039;&#039; interaktiv nach dem Land gefragt wird, jedoch tatsächlich eine Konfiguration erfolgt.&lt;br /&gt;
Unter Debian, Ubuntu und ähnlichen Betriebssystemen kann auch einfach &#039;&#039;dpkg-reconfigure tzdata&#039;&#039; menügeführt werden!&lt;br /&gt;
Aktuelle Systeme mit Systemd verfügen zusätzlich über das Tool &#039;&#039;timedatectl&#039;&#039; das für jede Aufgabe mit Systemzeit verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
Zunächst ermittelt man die verfügbaren Zeitzonen:&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;# timedatectl list-timezones&lt;br /&gt;
 Africa/Abidjan&lt;br /&gt;
 Africa/Accra&lt;br /&gt;
 Africa/Addis_Ababa&lt;br /&gt;
 Africa/Algiers&lt;br /&gt;
 Africa/Asmara&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dann einfach die gewünschte Zeitzone festlegen:&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;/]# timedatectl set-timezone Europe/Berlin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dieses Kommando führ zu einer Neuverlinkung von &#039;&#039;/etc/timezone&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Umgebungsvariablen für die Lokalisation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige  Anwendungsprogramme  benötigen Informationen  über  regionale  Gegebenheiten wie &#039;&#039; Währung, Papierformate, Datums- und Uhrzeitformat, Telefonnummernformate und physikalische Größen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Parameter hierzu sind in Umgebungsvariablen hinterlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiel:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um einen schnellen Überblick zu erhalten, wie die Variablen eines Systems in Bezugauf die Lokalisation gerade gesetzt sind, können Sie einfach das Kommando &#039;&#039;locale&#039;&#039; verwenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;/# locale&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;LANG=de_DE.UTF-8&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;LC_CTYPE=&amp;quot;de_DE.UTF-8&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
  – Zeichenklassifikationen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;LC_COLLATE=&amp;quot;de_DE.UTF-8&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
  – Sortierreihenfolge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;LC_TIME=&amp;quot;de_DE.UTF-8&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
  – Zeit- und Datumsformat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;LC_NUMERIC=&amp;quot;de_DE.UTF-8&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
  – numerische Formate außerhalb des Finanzsektors&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;LC_MONETARY=&amp;quot;de_DE.UTF-8&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
  – numerische Formate des Finanzsektors&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;LC_MESSAGES=&amp;quot;de_DE.UTF-8&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
  – Formate für informative und diagnostische Benachrichtigungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;LC_PAPER=&amp;quot;de_DE.UTF-8&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
  – Papierformate und Größen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;LC_NAME=&amp;quot;de_DE.UTF-8&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
  – Namenformate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;LC_ADDRESS=&amp;quot;de_DE.UTF-8&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
  – Adressformate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;LC_TELEPHONE=&amp;quot;de_DE.UTF-8&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
  – Formate der Telefonnummern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;LC_MEASUREMENT=&amp;quot;de_DE.UTF-8&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
  – Maßeinheiten (metrisch oder andere)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;LC_IDENTIFICATION=&amp;quot;de_DE.UTF-8&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
  – Metadaten der Lokalisation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;LC_ALL=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando &#039;&#039;locale -a&#039;&#039; können Sie die verfügbaren Lokalisationen anzeigen (gemäß /usr/lib/locale).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;/# locale -a&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;aa_DJ&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;aa_DJ.iso88591&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;aa_DJ.utf8&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;aa_ER&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;aa_ER@saaho&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;aa_ER.utf8&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 ...&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;de_AT.utf8&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;de_BE.utf8&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;de_CH.utf8&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;de_DE.utf8&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;de_LI.utf8&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;de_LU.utf8&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;en_AU.utf8&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;en_BW.utf8&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;en_CA.utf8&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 ...&lt;br /&gt;
Um eine Liste der verfügbaren Zeichensätze anzuzeigen, können Sie &#039;&#039;locale&#039;&#039; mit der Option -m verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;/# locale -m |head&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;ANSI_X3.110-1983&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;ANSI_X3.4-1968&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;ARMSCII-8&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;ASMO_449&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;BIG5&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;BIG5-HKSCS&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;BRF&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;BS_4730&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;BS_VIEWDATA&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;CP10007&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Zeichensätze==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Zeichen elektonisch zu übertragen, müssen diese entsprechend umgewandelt werden. Dies geht auf Samuel Morse zurück und entwickelte sich zum &#039;&#039;ASCII&#039;&#039; Standart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ASCII – American Standard Code for Information Interchange==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeichenkodierung ASCII umfasst 128 Zeichen (denn 2&amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;  = 128), die sich in der ASCII-Tabelle wiederfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://de.wikipedia.org/wiki/American_Standard_Code_for_Information_Interchange#ASCII-Tabelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ISO 8859==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der ISO 8859 handelt es sich um eine ganze Normenfamilie. Jede Teilnorm der ISO 8859 ist ein 8-Bit-Zeichensatz. Die Gemeinsamkeit all dieser Normen liegt in den ersten  128  Zeichen.&lt;br /&gt;
In der Aufstellung werden die Teilnormen aufgeführt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Latin-1, Westeuropäisch&lt;br /&gt;
#Latin-2, Mitteleuropäisch&lt;br /&gt;
#Latin-3, Südeuropäisch&lt;br /&gt;
#Latin-4, Baltisch&lt;br /&gt;
#Kyrillisch&lt;br /&gt;
#Arabisch&lt;br /&gt;
#Griechisch&lt;br /&gt;
#Hebräisch&lt;br /&gt;
#Latin-5, Türkisch&lt;br /&gt;
#Latin-6, Nordisch&lt;br /&gt;
#Thai&lt;br /&gt;
#Latin-7, Baltisch&lt;br /&gt;
#Latin-8, Keltisch&lt;br /&gt;
#Latin-9, Westeuropäisch&lt;br /&gt;
#Latin-10, Südosteuropäisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konvertierung von Zeichensätzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dateien  von  einer  Zeichenkodierung  in  eine  andere  überführt man mit dem  Kommandozeilenprogramm  &#039;&#039;iconv&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;--from-code,-f&#039;&#039; gibt die aktuelle Zeichenkodierung an.&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;--to-code,-t&#039;&#039; gibt die Zeichenkodierung für die Ausgabe an.&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;--list,-l&#039;&#039;  zeigt die dem Programm bekannten Kodierungen an.&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;--output,-o&#039;&#039; gibt die Ausgabedatei an.&lt;br /&gt;
#==Beispiel:== &#039;&#039;iconv&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;# iconv -f UTF-8 -t ISO-8859-15 Quelldatei -o Zieldatei&#039;&#039;&lt;br /&gt;
==Quellenangaben==&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Lpic1 V500 Seite 359 - 371&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Fragen 52 - 60&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category : Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category : LPIC102]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.3_Lokalisierung_und_internationalisierung&amp;diff=6915</id>
		<title>LPIC102/107.3 Lokalisierung und internationalisierung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.3_Lokalisierung_und_internationalisierung&amp;diff=6915"/>
		<updated>2019-11-22T09:49:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Weltzeit.gif|500px|thumb]]&lt;br /&gt;
Um ein Betriebssystem in unterschiedlichen Ländern und Sprachen zu verwenden muss man eine &#039;&#039;Zeitzone&#039;&#039; konfigurieren. Eigenschaften wie &#039;&#039;Währung&#039;&#039;, &#039;&#039;Datums- und Uhrzeitformat&#039;&#039;, &#039;&#039;Telefonnummernformate&#039;&#039; und &#039;&#039;physikalische  Grössen&#039;&#039; (metrisch oder nicht) müssen definiert werden!&lt;br /&gt;
Häufige Fehler sind falsche Zeichensätze, oftmals Zeichen die falsch oder auch gar nicht dargestellt werden!&lt;br /&gt;
Zeitzoneneinstellungen die nachträglich geändert werden müssen, kann man z.B. mit dem Programm &#039;&#039;tzselect&#039;&#039; in der Kommandozeile korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wichtung: 3==&lt;br /&gt;
 Kandidaten sollten in der Lage sein, ein System in einer anderen Sprache  als  Englisch  zu  lokalisieren.  Dazu  gehört  auch  das  Verständnis  dafür,  warum LANG=C in Shell-Skripten nützlich ist.&lt;br /&gt;
#konfigurieren der locale-Einstellungen und Umgebungsvariablen&lt;br /&gt;
#konfigurieren von Zeitzonen-Einstellungen und Umgebungsvariablen&lt;br /&gt;
==Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:==&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;/etc/timezone&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;/etc/localtime&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;/usr/share/zoneinfo&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;LC_*&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;LC_ALL&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;LANG&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;TZ&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;/usr/bin/locale&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;tzselect&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;timedatectl&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;date&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;iconv&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;UTF-8&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;ISO-8859&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;ASCII&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Unicode&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiel:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;# tzselect&lt;br /&gt;
 Please identify a location so that time zone rules can be set&lt;br /&gt;
 correctly.&lt;br /&gt;
 Please select a continent or ocean.&lt;br /&gt;
 1) Africa&lt;br /&gt;
 2) America&lt;br /&gt;
 3) Antarctica&lt;br /&gt;
 4) Arctic Ocean&lt;br /&gt;
 5) Asia&lt;br /&gt;
 6) Atlantic Ocean&lt;br /&gt;
 7) Australia&lt;br /&gt;
 8) Europe&lt;br /&gt;
 9) Indian Ocean&lt;br /&gt;
 10) Pacific Ocean&lt;br /&gt;
 11)none–I want to specify the time zone using the Posix TZ format.&lt;br /&gt;
 #?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;8&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Beispiel zeigt Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Please select a country.&lt;br /&gt;
 1) Aaland Islands        18) Greece            35) Norway&lt;br /&gt;
 2) Albania               19) Guernsey          36) Poland&lt;br /&gt;
 3) Andorra               20) Hungary           37) Portugal&lt;br /&gt;
 4) Austria               21) Ireland           38) Romania&lt;br /&gt;
 5) Belarus               22) Isle of Man       39) Russia&lt;br /&gt;
 6) Belgium               23) Italy             40) San Marino&lt;br /&gt;
 7) Bosnia &amp;amp; Herzegovina  24) Jersey            41) Serbia&lt;br /&gt;
 8) Britain (UK)          25) Latvia            42) Slovakia&lt;br /&gt;
 9) Bulgaria              26) Liechtenstein     43) Slovenia&lt;br /&gt;
 10) Croatia               27) Lithuania         44) Spain&lt;br /&gt;
 11) Czech Republic        28) Luxembourg        45) Sweden&lt;br /&gt;
 12) Denmark               29) Macedonia         46) Switzerland&lt;br /&gt;
 13) Estonia               30) Malta             47) Turkey&lt;br /&gt;
 14) Finland               31) Moldova           48) Ukraine&lt;br /&gt;
 15) France                32) Monaco            49) Vatican City&lt;br /&gt;
 16) Germany               33) Montenegro&lt;br /&gt;
 17) Gibraltar             34) Netherlands&lt;br /&gt;
 #?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Durch Eingabe der &#039;&#039;&#039;16&#039;&#039;&#039; wählen wir Deutschland und es erscheint eine abschliessende Abfrage ob alles korrekt ist:&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;The following information has been given:&lt;br /&gt;
 Germany&lt;br /&gt;
 Therefore TZ=&#039;Europe/Berlin&#039; will be used.&lt;br /&gt;
 Local time is now:      Sat Mar 24 11:56:57 CET 2018.&lt;br /&gt;
 Universal Time is now:  Sat Mar 24 10:56:57 UTC 2018.&lt;br /&gt;
 Is the above information OK?&lt;br /&gt;
 1) Yes&lt;br /&gt;
 2) No&lt;br /&gt;
 #?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Darstellung zeigt die Orts- sowie der UTC Zeit. Erläuterungen zur UTC folgen. Das  Programm  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;tzselect&#039;&#039; verwendet  für  seine  Anzeige  die  Dateien  im  Verzeichnis &#039;&#039;/usr/share/zoneinfo&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Danach muss die Zeitzone in der Konfigurationsdatei &#039;&#039;/etc/timezone&#039;&#039; festgelegt werden.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;/# cat /etc/timezone Europe/Berlin&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Ist der Eintrag nur vorübergehend oder für einen bestimmten Benutzer arbeitet man am besten mit der Variablen &#039;&#039;TZ&#039;&#039;     (Timezone)&#039;&#039;.profile&#039;&#039;-Datei.&lt;br /&gt;
Für eine temporäre Änderung der Zeitzone setzen sie einfach die Variable auf der Konsole und exportieren sie.&lt;br /&gt;
Beispiel für die Marshallinseln: &lt;br /&gt;
 &#039;&#039;/# export TZ=&#039;Pacific/Majuro&#039; &#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Bei Überprüfung mit &#039;&#039;date&#039;&#039; und &#039;&#039;date -u&#039;&#039; sieht man folgende Ausgabe, wobei -u für UTC steht:&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;/# date&lt;br /&gt;
 So 29. Apr 05:02:30 MHT 2018&lt;br /&gt;
 /# date -u&lt;br /&gt;
 Sa 28. Apr 17:02:34 UTC 2018&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeitzonen-Frontends==&lt;br /&gt;
Einige Distributionen verwenden zum Einstellen der Zeitzone das Frontend &#039;&#039;tzconfig&#039;&#039; wobei ähnlich wie bei &#039;&#039;tzselect&#039;&#039; interaktiv nach dem Land gefragt wird, jedoch tatsächlich eine Konfiguration erfolgt.&lt;br /&gt;
Unter Debian, Ubuntu und ähnlichen Betriebssystemen kann auch einfach &#039;&#039;dpkg-reconfigure tzdata&#039;&#039; menügeführt werden!&lt;br /&gt;
Aktuelle Systeme mit Systemd verfügen zusätzlich über das Tool &#039;&#039;timedatectl&#039;&#039; das für jede Aufgabe mit Systemzeit verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
Zunächst ermittelt man die verfügbaren Zeitzonen:&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;# timedatectl list-timezones&lt;br /&gt;
 Africa/Abidjan&lt;br /&gt;
 Africa/Accra&lt;br /&gt;
 Africa/Addis_Ababa&lt;br /&gt;
 Africa/Algiers&lt;br /&gt;
 Africa/Asmara&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dann einfach die gewünschte Zeitzone festlegen:&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;/]# timedatectl set-timezone Europe/Berlin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dieses Kommando führ zu einer Neuverlinkung von &#039;&#039;/etc/timezone&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Umgebungsvariablen für die Lokalisation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige  Anwendungsprogramme  benötigen Informationen  über  regionale  Gegebenheiten wie &#039;&#039; Währung, Papierformate, Datums- und Uhrzeitformat, Telefonnummernformate und physikalische Größen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Parameter hierzu sind in Umgebungsvariablen hinterlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiel:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um einen schnellen Überblick zu erhalten, wie die Variablen eines Systems in Bezugauf die Lokalisation gerade gesetzt sind, können Sie einfach das Kommando &#039;&#039;locale&#039;&#039; verwenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;/# locale&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;LANG=de_DE.UTF-8&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;LC_CTYPE=&amp;quot;de_DE.UTF-8&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
  – Zeichenklassifikationen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;LC_COLLATE=&amp;quot;de_DE.UTF-8&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
  – Sortierreihenfolge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;LC_TIME=&amp;quot;de_DE.UTF-8&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
  – Zeit- und Datumsformat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;LC_NUMERIC=&amp;quot;de_DE.UTF-8&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
  – numerische Formate außerhalb des Finanzsektors&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;LC_MONETARY=&amp;quot;de_DE.UTF-8&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
  – numerische Formate des Finanzsektors&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;LC_MESSAGES=&amp;quot;de_DE.UTF-8&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
  – Formate für informative und diagnostische Benachrichtigungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;LC_PAPER=&amp;quot;de_DE.UTF-8&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
  – Papierformate und Größen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;LC_NAME=&amp;quot;de_DE.UTF-8&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
  – Namenformate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;LC_ADDRESS=&amp;quot;de_DE.UTF-8&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
  – Adressformate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;LC_TELEPHONE=&amp;quot;de_DE.UTF-8&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
  – Formate der Telefonnummern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;LC_MEASUREMENT=&amp;quot;de_DE.UTF-8&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
  – Maßeinheiten (metrisch oder andere)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;LC_IDENTIFICATION=&amp;quot;de_DE.UTF-8&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
  – Metadaten der Lokalisation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;LC_ALL=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando &#039;&#039;locale -a&#039;&#039; können Sie die verfügbaren Lokalisationen anzeigen (gemäß /usr/lib/locale).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;/# locale -a&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;aa_DJ&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;aa_DJ.iso88591&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;aa_DJ.utf8&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;aa_ER&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;aa_ER@saaho&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;aa_ER.utf8&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 ...&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;de_AT.utf8&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;de_BE.utf8&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;de_CH.utf8&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;de_DE.utf8&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;de_LI.utf8&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;de_LU.utf8&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;en_AU.utf8&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;en_BW.utf8&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;en_CA.utf8&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 ...&lt;br /&gt;
Um eine Liste der verfügbaren Zeichensätze anzuzeigen, können Sie &#039;&#039;locale&#039;&#039; mit der Option -m verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;/# locale -m |head&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;ANSI_X3.110-1983&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;ANSI_X3.4-1968&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;ARMSCII-8&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;ASMO_449&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;BIG5&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;BIG5-HKSCS&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;BRF&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;BS_4730&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;BS_VIEWDATA&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;CP10007&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Zeichensätze==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Zeichen elektonisch zu übertragen, müssen diese entsprechend umgewandelt werden. Dies geht auf Samuel Morse zurück und entwickelte sich zum &#039;&#039;ASCII&#039;&#039; Standart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ASCII – American Standard Code for Information Interchange==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeichenkodierung ASCII umfasst 128 Zeichen (denn 2&amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;  = 128), die sich in der ASCII-Tabelle wiederfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://de.wikipedia.org/wiki/American_Standard_Code_for_Information_Interchange#ASCII-Tabelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ISO 8859==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der ISO 8859 handelt es sich um eine ganze Normenfamilie. Jede Teilnorm der ISO 8859 ist ein 8-Bit-Zeichensatz. Die Gemeinsamkeit all dieser Normen liegt in den ersten  128  Zeichen.&lt;br /&gt;
In der Aufstellung werden die Teilnormen aufgeführt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Latin-1, Westeuropäisch&lt;br /&gt;
#Latin-2, Mitteleuropäisch&lt;br /&gt;
#Latin-3, Südeuropäisch&lt;br /&gt;
#Latin-4, Baltisch&lt;br /&gt;
#Kyrillisch&lt;br /&gt;
#Arabisch&lt;br /&gt;
#Griechisch&lt;br /&gt;
#Hebräisch&lt;br /&gt;
#Latin-5, Türkisch&lt;br /&gt;
#Latin-6, Nordisch&lt;br /&gt;
#Thai&lt;br /&gt;
#Latin-7, Baltisch&lt;br /&gt;
#Latin-8, Keltisch&lt;br /&gt;
#Latin-9, Westeuropäisch&lt;br /&gt;
#Latin-10, Südosteuropäisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konvertierung von Zeichensätzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dateien  von  einer  Zeichenkodierung  in  eine  andere  überführt man mit dem  Kommandozeilenprogramm  &#039;&#039;iconv&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;--from-code,-f&#039;&#039; gibt die aktuelle Zeichenkodierung an.&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;--to-code,-t&#039;&#039; gibt die Zeichenkodierung für die Ausgabe an.&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;--list,-l&#039;&#039;  zeigt die dem Programm bekannten Kodierungen an.&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;--output,-o&#039;&#039; gibt die Ausgabedatei an.&lt;br /&gt;
#==Beispiel:== &#039;&#039;iconv&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;# iconv -f UTF-8 -t ISO-8859-15 Quelldatei -o Zieldatei&#039;&#039;&lt;br /&gt;
==Quellenangaben==&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Lpic1 V500 Seite 359 - 371&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Fragen 52 - 60&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category : Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category : LPIC101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6856</id>
		<title>LPIC101/101.3 Runlevel wechseln</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6856"/>
		<updated>2019-11-20T10:43:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: /* Run Levels */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Übersicht=&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Runlevel“ kann mit dem Begriff „Betriebszustand“ übersetzt werden, wird jedoch als feststehender Begriff auch im Deutschen als „Runlevel“ bezeichnet, und zwar in der Form „Runlevel N“, wobei N durch den betreffenden Runlevel ersetzt wird.&lt;br /&gt;
Jeder Runlevel definiert einen anderen Zustand, in dem sich ein System befindet.&lt;br /&gt;
Es gibt unter Linux insgesamt acht Runlevels, von denen unter Arch zwei Runlevel allerdings nicht benutzt werden.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Arch&#039;&#039;&#039;: ist eine Linux Distribution für Computers auf x86-64 Architecture basiert.&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Bei einem Systemstart durchläuft das System alle Runlevel außer Runlevel 0.&lt;br /&gt;
Der Start wird vom System als beendet angesehen, wenn der als Standard-Runlevel definierte Runlevel erreicht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Run Levels==&lt;br /&gt;
# Runlevel 0 ist System Halt&lt;br /&gt;
# Runlevel 1 ist Single user mode (genau so runlevel S)&lt;br /&gt;
# Runlevel 2 ist Local multiuser ohne remote netzwerk&lt;br /&gt;
# Runlevel 3 ist Full multiuser mit Netzwerk.&lt;br /&gt;
# Runlevel 4 ist nicht benutzt.&lt;br /&gt;
# Runlevel 5 ist voll multiuser mit Netzwerk und xdm&lt;br /&gt;
# Runlevel 6 ist System neustart.&lt;br /&gt;
# Runlevel S ist Single user mode (genauso wie Runlevel 1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
In diesem Runlevel befindet sich der Computer nur sehr kurz, und zwar dann, wenn er heruntergefahren wird.&lt;br /&gt;
Daher wird Runlevel 0 auch als „Shutdown“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
Es werden alle Netzwerk-Verbindungen getrennt, dann werden die Dateipuffer geschrieben, die Dateisysteme ausgehängt und das System ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 1 (S)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dies ist ein Wartungsmodus. Im Runlevel S stehen nur lokale Ressourcen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
Und zwar sehr eingeschränkt. &amp;lt;br&amp;gt; Es werden nur für den Betrieb absolut notwendige Dienste gestartet, und es stehen neben Ein- und Ausgabegeräten und Festplatten keine weiteren Geräte zur Verfügung.&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird für gewöhnlich nur dazu verwendet, Dateisystem-Tests durchzuführen, wenn das System nicht mehr normal starten kann.&lt;br /&gt;
Runlevel 1 und Runlevel S sind für gewöhnlich identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel definiert als erster Runlevel in der Reihenfolge einen Mehrbenutzer-Betrieb.&lt;br /&gt;
Dieser ist allerdings nur auf den Rechner beschränkt.&lt;br /&gt;
Die Netzwerkunterstützung ist nicht verfügbar.&lt;br /&gt;
Unter Arch wird dieser Runlevel nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 3&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im Runlevel 3 sind alle lokalen Ressourcen verfügbar, und es bestehen Mehrbenutzer- sowie Netzwerkunterstützung.&lt;br /&gt;
Dies ist der übliche Runlevel für Systeme ohne grafische Benutzerschnittstelle und nach einer Arch-Grundinstallation der Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 4&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel ist nicht weiter definiert, kann aber dennoch verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 5&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel entspricht weitestgehend Runlevel 3, allerdings wird unter Runlevel 5 zusätzlich noch eine grafische Benutzerschnittstelle bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 6&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im Runlevel 6 befindet der Computer sich, wenn er neu gestartet wird. &lt;br /&gt;
Auch hier werden alle Daemons beendet, die Dateisysteme ausgehängt und alle Netzwerkverbindungen getrennt.&lt;br /&gt;
Danach wird das System neu gestartet.&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird auch als „Reboot“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wichtigste Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen==&lt;br /&gt;
*/etc/inittab (in neueren Distributionen mit systemd gibt es diese Datei nicht mehr)&lt;br /&gt;
*shutdown&lt;br /&gt;
*init&lt;br /&gt;
*/etc/init.d&lt;br /&gt;
*telinit&lt;br /&gt;
*systemd (Systemd ist abwärtskompatibel und kann auch weiterhin die alten Init-Skripte ausführen.)&lt;br /&gt;
*systemctl&lt;br /&gt;
*/etc/systemd/&lt;br /&gt;
*/usr/lib/systemd/&lt;br /&gt;
*wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wichtigste Befehle==&lt;br /&gt;
Aktuellen Runlevel ausgeben:&lt;br /&gt;
 who -r&lt;br /&gt;
Aktuellen Runlevel wechseln (n: ist die Nummber des Runlevels):&lt;br /&gt;
 # telinit n&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 # init n&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konfiguration==&lt;br /&gt;
Was das System in einem bestimmten Runlevel machen soll, wird in der Datei „/etc/inittab“ definiert.&lt;br /&gt;
Die Definitionen folgen dabei immer einem bestimmten Schema.&lt;br /&gt;
 id:runlevels:action:process&lt;br /&gt;
* Die ID direkt am Anfang einer jeden Definitionszeile ist eine bis zu vier stellen lange, eindeutige Zeichenfolge, die diese Zeile eindeutig vom System erkennbar macht.&lt;br /&gt;
* Das zweite Feld definiert, für welchen Runlevel die Definition gilt.&lt;br /&gt;
Es können mehrere Runlevel angegeben werden.&lt;br /&gt;
Diese werden ohne Trennzeichen direkt aneinandergereiht: z.B. „S245“, um diese Definition für die Runlevels S, 2, 4 und 5 einzustellen.&lt;br /&gt;
* Die dritte Stelle in der Definition bestimmt, wie/wann der am Ende der Zeile definierte Prozess gestartet werden soll.&lt;br /&gt;
Einige mögliche Werte sind zum Beispiel:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;respawn:&#039;&#039;&#039; Der Prozess wird jedes mal neu gestartet, wenn er beendet wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;wait:&#039;&#039;&#039; Der Prozess startet, wenn der definierte Runlevel betreten wird, der Bootvorgang bleibt so lange stehen, bis der definierte Prozess beendet wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;once:&#039;&#039;&#039; Der Prozess wird einmalig bei betreten des Runlevels ausgeführt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;initdefault:&#039;&#039;&#039; Diese Angabe bestimmt, welcher Runlevel (eben jener, der in einer mit „initdefault“  konfigurierten Zeile definiert wurde) nach dem Systemstart benutzt werden soll.&lt;br /&gt;
Das Prozess-Feld wird dabei ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erläuterung==&lt;br /&gt;
Standardmäßig wird nach einer Grundinstallation von Arch in den Runlevel 3 gebootet, dies wird mittels der nachsten Zeile definiert:&lt;br /&gt;
 id:3:initdefault:&lt;br /&gt;
„initdefault“ bestimmt hier den Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prozess-Feld ist leer gelassen, da diese Angabe sowieso ignoriert wird, will man nach dem Booten nicht in Runlevel 3 sein, sondern auch eine grafische Benutzerschnittstelle verwenden, so ersetzt man die 3 durch eine 5:&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
Nun wird automatisch nach dem Start des Systems in Runlevel 5 gewechselt.&lt;br /&gt;
Dieser muss allerdings noch definiert werden, sonst passiert vermutlich gar nichts.&lt;br /&gt;
Man kann hier beispielsweise XDM starten lassen, sofern man dieses als Login-Manager benutzt:&lt;br /&gt;
 x:5:respawn:/usr/bin/xdm -nodaemon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn XDM nun beendet wird, wird es automatisch neu gestartet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn man dies nicht will, kann man auch „once“ als Action definieren, wenn XDM nun beendet wird, landet man auf der Befehlszeile.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Login-Shells, die man unter Alt+F1 bis Alt+F6 erreicht, werden ebenfalls über solche Definitionen gestartet:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
Die ID ist hier „c1“, und beim betreten der Runlevels 2, 3, 4 und 5 wird das Programm „/sbin/agetty“ ausgeführt, wobei die Parameter „-8“, „38400“, „tty1“ und „linux“ benutzt werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was genau die Parameter bewirken, kann in der Manpage zu „agetty“ nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;Standardmäßig werden unter Arch sechs TTYs erstellt.&lt;br /&gt;
Aus Performancegründen kann man dies aber ändern, wenn man sowieso hauptsächlich mit einer grafischen Oberfläche arbeitet, oder der Rechner hauptsächlich als Server im Einsatz ist, auf den nur per SSH zugegriffen wird.&lt;br /&gt;
Dazu löscht man die weiteren Definitionen einfach.&lt;br /&gt;
Für den Notfall sollte man allerdings mindestens ein &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;TTY&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; definiert lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiel==&lt;br /&gt;
Nach dem selben System sind die weiteren Standard-Angaben unter Arch aufgebaut.&lt;br /&gt;
Eine vollständige, aber unkommentierte und bereits angepasste „/etc/inittab“ für Arch ist zum Beispiel diese hier:&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
 rc::sysinit:/etc/rc.sysinit&lt;br /&gt;
 rs:S1:wait:/etc/rc.single&lt;br /&gt;
 rm:2345:wait:/etc/rc.multi&lt;br /&gt;
 rh:06:wait:/etc/rc.shutdown&lt;br /&gt;
 su:S:wait:/sbin/sulogin -p&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
 ca::ctrlaltdel:/sbin/shutdown -t3 -r now&lt;br /&gt;
 x:5:once:/bin/su benutzer -l -c &amp;quot;/bin/bash -l -c startx&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standard-Runlevel ist Runlevel 5. Wenn in diesen Runlevel gestartet wurde, wird durch die am Ende der Datei befindliche Definition X mit den Rechten und der Umgebung des Anwenders „benutzer“ gestartet wird.&lt;br /&gt;
Zudem wird auch nur ein &#039;&#039;&#039;TTY&#039;&#039;&#039; definiert.&lt;br /&gt;
Die weiteren Angaben sind Standard-Angaben und sollten nur geändert werden, wenn man sich über die Konsequenzen bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kontrollefragen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category : Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category : LPIC101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6711</id>
		<title>LPIC101/101.3 Runlevel wechseln</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6711"/>
		<updated>2019-11-19T11:25:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Übersicht=&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Runlevel“ kann mit dem Begriff „Betriebszustand“ übersetzt werden, wird jedoch als feststehender Begriff auch im Deutschen als „Runlevel“ bezeichnet, und zwar in der Form „Runlevel N“, wobei N durch den betreffenden Runlevel ersetzt wird.&lt;br /&gt;
Jeder Runlevel definiert einen anderen Zustand, in dem sich ein System befindet.&lt;br /&gt;
Es gibt unter Linux insgesamt acht Runlevels, von denen unter Arch zwei Runlevel allerdings nicht benutzt werden.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Arch&#039;&#039;&#039;: ist eine Linux Distribution für Computers auf x86-64 Architecture basiert.&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Bei einem Systemstart durchläuft das System alle Runlevel außer Runlevel 0.&lt;br /&gt;
Der Start wird vom System als beendet angesehen, wenn der als Standard-Runlevel definierte Runlevel erreicht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Run Levels==&lt;br /&gt;
# Runlevel 0 ist System Halt&lt;br /&gt;
# Runlevel 1 ist Single user mode (genau so runlevel S)&lt;br /&gt;
# Runlevel 2 ist Local multiuser ohne remote network&lt;br /&gt;
# Runlevel 3 ist Full multiuser mit Netzwerk.&lt;br /&gt;
# Runlevel 4 ist nicht benutzt.&lt;br /&gt;
# Runlevel 5 ist voll multiuser mit Netzwork und xdm&lt;br /&gt;
# Runlevel 6 ist System neustart.&lt;br /&gt;
# Runlevel S ist Single user mode (genauso wie Runlevel 1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
In diesem Runlevel befindet sich der Computer nur sehr kurz, und zwar dann, wenn er heruntergefahren wird.&lt;br /&gt;
Daher wird Runlevel 0 auch als „Shutdown“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
Es werden alle Netzwerk-Verbindungen getrennt, dann werden die Dateipuffer geschrieben, die Dateisysteme ausgehängt und das System ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 1 (S)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dies ist ein Wartungsmodus. Im Runlevel S stehen nur lokale Ressourcen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
Und zwar sehr eingeschränkt. &amp;lt;br&amp;gt; Es werden nur für den Betrieb absolut notwendige Dienste gestartet, und es stehen neben Ein- und Ausgabegeräten und Festplatten keine weiteren Geräte zur Verfügung.&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird für gewöhnlich nur dazu verwendet, Dateisystem-Tests durchzuführen, wenn das System nicht mehr normal starten kann.&lt;br /&gt;
Runlevel 1 und Runlevel S sind für gewöhnlich identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel definiert als erster Runlevel in der Reihenfolge einen Mehrbenutzer-Betrieb.&lt;br /&gt;
Dieser ist allerdings nur auf den Rechner beschränkt.&lt;br /&gt;
Die Netzwerkunterstützung ist nicht verfügbar.&lt;br /&gt;
Unter Arch wird dieser Runlevel nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 3&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im Runlevel 3 sind alle lokalen Ressourcen verfügbar, und es bestehen Mehrbenutzer- sowie Netzwerkunterstützung.&lt;br /&gt;
Dies ist der übliche Runlevel für Systeme ohne grafische Benutzerschnittstelle und nach einer Arch-Grundinstallation der Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 4&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel ist nicht weiter definiert, kann aber dennoch verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 5&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel entspricht weitestgehend Runlevel 3, allerdings wird unter Runlevel 5 zusätzlich noch eine grafische Benutzerschnittstelle bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 6&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im Runlevel 6 befindet der Computer sich, wenn er neu gestartet wird. &lt;br /&gt;
Auch hier werden alle Daemons beendet, die Dateisysteme ausgehängt und alle Netzwerkverbindungen getrennt.&lt;br /&gt;
Danach wird das System neu gestartet.&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird auch als „Reboot“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wichtigste Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen==&lt;br /&gt;
*/etc/inittab (in neueren Distributionen mit systemd gibt es diese Datei nicht mehr)&lt;br /&gt;
*shutdown&lt;br /&gt;
*init&lt;br /&gt;
*/etc/init.d&lt;br /&gt;
*telinit&lt;br /&gt;
*systemd (Systemd ist abwärtskompatibel und kann auch weiterhin die alten Init-Skripte ausführen.)&lt;br /&gt;
*systemctl&lt;br /&gt;
*/etc/systemd/&lt;br /&gt;
*/usr/lib/systemd/&lt;br /&gt;
*wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wichtigste Befehle==&lt;br /&gt;
Aktuellen Runlevel ausgeben:&lt;br /&gt;
 who -r&lt;br /&gt;
Aktuellen Runlevel wechseln (n: ist die Nummber des Runlevels):&lt;br /&gt;
 # telinit n&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 # init n&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konfiguration==&lt;br /&gt;
Was das System in einem bestimmten Runlevel machen soll, wird in der Datei „/etc/inittab“ definiert.&lt;br /&gt;
Die Definitionen folgen dabei immer einem bestimmten Schema.&lt;br /&gt;
 id:runlevels:action:process&lt;br /&gt;
* Die ID direkt am Anfang einer jeden Definitionszeile ist eine bis zu vier stellen lange, eindeutige Zeichenfolge, die diese Zeile eindeutig vom System erkennbar macht.&lt;br /&gt;
* Das zweite Feld definiert, für welchen Runlevel die Definition gilt.&lt;br /&gt;
Es können mehrere Runlevel angegeben werden.&lt;br /&gt;
Diese werden ohne Trennzeichen direkt aneinandergereiht: z.B. „S245“, um diese Definition für die Runlevels S, 2, 4 und 5 einzustellen.&lt;br /&gt;
* Die dritte Stelle in der Definition bestimmt, wie/wann der am Ende der Zeile definierte Prozess gestartet werden soll.&lt;br /&gt;
Einige mögliche Werte sind zum Beispiel:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;respawn:&#039;&#039;&#039; Der Prozess wird jedes mal neu gestartet, wenn er beendet wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;wait:&#039;&#039;&#039; Der Prozess startet, wenn der definierte Runlevel betreten wird, der Bootvorgang bleibt so lange stehen, bis der definierte Prozess beendet wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;once:&#039;&#039;&#039; Der Prozess wird einmalig bei betreten des Runlevels ausgeführt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;initdefault:&#039;&#039;&#039; Diese Angabe bestimmt, welcher Runlevel (eben jener, der in einer mit „initdefault“  konfigurierten Zeile definiert wurde) nach dem Systemstart benutzt werden soll.&lt;br /&gt;
Das Prozess-Feld wird dabei ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erläuterung==&lt;br /&gt;
Standardmäßig wird nach einer Grundinstallation von Arch in den Runlevel 3 gebootet, dies wird mittels der nachsten Zeile definiert:&lt;br /&gt;
 id:3:initdefault:&lt;br /&gt;
„initdefault“ bestimmt hier den Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prozess-Feld ist leer gelassen, da diese Angabe sowieso ignoriert wird, will man nach dem Booten nicht in Runlevel 3 sein, sondern auch eine grafische Benutzerschnittstelle verwenden, so ersetzt man die 3 durch eine 5:&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
Nun wird automatisch nach dem Start des Systems in Runlevel 5 gewechselt.&lt;br /&gt;
Dieser muss allerdings noch definiert werden, sonst passiert vermutlich gar nichts.&lt;br /&gt;
Man kann hier beispielsweise XDM starten lassen, sofern man dieses als Login-Manager benutzt:&lt;br /&gt;
 x:5:respawn:/usr/bin/xdm -nodaemon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn XDM nun beendet wird, wird es automatisch neu gestartet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn man dies nicht will, kann man auch „once“ als Action definieren, wenn XDM nun beendet wird, landet man auf der Befehlszeile.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Login-Shells, die man unter Alt+F1 bis Alt+F6 erreicht, werden ebenfalls über solche Definitionen gestartet:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
Die ID ist hier „c1“, und beim betreten der Runlevels 2, 3, 4 und 5 wird das Programm „/sbin/agetty“ ausgeführt, wobei die Parameter „-8“, „38400“, „tty1“ und „linux“ benutzt werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was genau die Parameter bewirken, kann in der Manpage zu „agetty“ nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;Standardmäßig werden unter Arch sechs TTYs erstellt.&lt;br /&gt;
Aus Performancegründen kann man dies aber ändern, wenn man sowieso hauptsächlich mit einer grafischen Oberfläche arbeitet, oder der Rechner hauptsächlich als Server im Einsatz ist, auf den nur per SSH zugegriffen wird.&lt;br /&gt;
Dazu löscht man die weiteren Definitionen einfach.&lt;br /&gt;
Für den Notfall sollte man allerdings mindestens ein &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;TTY&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; definiert lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiel==&lt;br /&gt;
Nach dem selben System sind die weiteren Standard-Angaben unter Arch aufgebaut.&lt;br /&gt;
Eine vollständige, aber unkommentierte und bereits angepasste „/etc/inittab“ für Arch ist zum Beispiel diese hier:&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
 rc::sysinit:/etc/rc.sysinit&lt;br /&gt;
 rs:S1:wait:/etc/rc.single&lt;br /&gt;
 rm:2345:wait:/etc/rc.multi&lt;br /&gt;
 rh:06:wait:/etc/rc.shutdown&lt;br /&gt;
 su:S:wait:/sbin/sulogin -p&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
 ca::ctrlaltdel:/sbin/shutdown -t3 -r now&lt;br /&gt;
 x:5:once:/bin/su benutzer -l -c &amp;quot;/bin/bash -l -c startx&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standard-Runlevel ist Runlevel 5. Wenn in diesen Runlevel gestartet wurde, wird durch die am Ende der Datei befindliche Definition X mit den Rechten und der Umgebung des Anwenders „benutzer“ gestartet wird.&lt;br /&gt;
Zudem wird auch nur ein &#039;&#039;&#039;TTY&#039;&#039;&#039; definiert.&lt;br /&gt;
Die weiteren Angaben sind Standard-Angaben und sollten nur geändert werden, wenn man sich über die Konsequenzen bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kontrollefragen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category : Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category : LPIC101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6704</id>
		<title>LPIC101/101.3 Runlevel wechseln</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6704"/>
		<updated>2019-11-19T11:11:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Runlevel“ kann mit dem Begriff „Betriebszustand“ übersetzt werden, wird jedoch als feststehender Begriff auch im Deutschen als „Runlevel“ bezeichnet, und zwar in der Form „Runlevel N“, wobei N durch den betreffenden Runlevel ersetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Übersicht=&lt;br /&gt;
Jeder Runlevel definiert einen anderen Zustand, in dem sich ein System befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt unter Linux insgesamt acht Runlevels, von denen unter Arch zwei Runlevel allerdings nicht benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Arch&#039;&#039;&#039;: ist eine Linux Distribution für Computers auf x86-64 Architecture basiert.&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Systemstart durchläuft das System alle Runlevel außer Runlevel 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Start wird vom System als beendet angesehen, wenn der als Standard-Runlevel definierte Runlevel erreicht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Run Levels==&lt;br /&gt;
# Runlevel 0 ist System Halt&lt;br /&gt;
# Runlevel 1 ist Single user mode (genau so runlevel S)&lt;br /&gt;
# Runlevel 2 ist Local multiuser ohne remote network&lt;br /&gt;
# Runlevel 3 ist Full multiuser mit Netzwerk.&lt;br /&gt;
# Runlevel 4 ist nicht benutzt.&lt;br /&gt;
# Runlevel 5 ist voll multiuser mit Netzwork und xdm&lt;br /&gt;
# Runlevel 6 ist System neustart.&lt;br /&gt;
# Runlevel S ist Single user mode (genauso wie Runlevel 1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
In diesem Runlevel befindet sich der Computer nur sehr kurz, und zwar dann, wenn er heruntergefahren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher wird Runlevel 0 auch als „Shutdown“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden alle Netzwerk-Verbindungen getrennt, dann werden die Dateipuffer geschrieben, die Dateisysteme ausgehängt und das System ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 1 (S)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dies ist ein Wartungsmodus. Im Runlevel S stehen nur lokale Ressourcen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar sehr eingeschränkt. &amp;lt;br&amp;gt; Es werden nur für den Betrieb absolut notwendige Dienste gestartet, und es stehen neben Ein- und Ausgabegeräten und Festplatten keine weiteren Geräte zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird für gewöhnlich nur dazu verwendet, Dateisystem-Tests durchzuführen, wenn das System nicht mehr normal starten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Runlevel 1 und Runlevel S sind für gewöhnlich identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Dieser Runlevel definiert als erster Runlevel in der Reihenfolge einen Mehrbenutzer-Betrieb.&lt;br /&gt;
* Dieser ist allerdings nur auf den Rechner beschränkt.&lt;br /&gt;
* Die Netzwerkunterstützung ist nicht verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Arch wird dieser Runlevel nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 3&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im Runlevel 3 sind alle lokalen Ressourcen verfügbar, und es bestehen Mehrbenutzer- sowie Netzwerkunterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist der übliche Runlevel für Systeme ohne grafische Benutzerschnittstelle und nach einer Arch-Grundinstallation der Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 4&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel ist nicht weiter definiert, kann aber dennoch verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 5&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel entspricht weitestgehend Runlevel 3, allerdings wird unter Runlevel 5 zusätzlich noch eine grafische Benutzerschnittstelle bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 6&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im Runlevel 6 befindet der Computer sich, wenn er neu gestartet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier werden alle Daemons beendet, die Dateisysteme ausgehängt und alle Netzwerkverbindungen getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird das System neu gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird auch als „Reboot“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wichtigste Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen==&lt;br /&gt;
*/etc/inittab (in neueren Distributionen mit systemd gibt es diese Datei nicht mehr)&lt;br /&gt;
*shutdown&lt;br /&gt;
*init&lt;br /&gt;
*/etc/init.d&lt;br /&gt;
*telinit&lt;br /&gt;
*systemd (Systemd ist abwärtskompatibel und kann auch weiterhin die alten Init-Skripte ausführen.)&lt;br /&gt;
*systemctl&lt;br /&gt;
*/etc/systemd/&lt;br /&gt;
*/usr/lib/systemd/&lt;br /&gt;
*wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wichtigste Befehle==&lt;br /&gt;
* Aktuellen Runlevel ausgeben&lt;br /&gt;
 who -r&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aktuellen Runlevel wechseln (n: ist die Nummber des Runlevels)&lt;br /&gt;
 # telinit n&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 # init n&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konfiguration==&lt;br /&gt;
Was das System in einem bestimmten Runlevel machen soll, wird in der Datei „/etc/inittab“ definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Definitionen folgen dabei immer einem bestimmten Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:runlevels:action:process&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID direkt am Anfang einer jeden Definitionszeile ist eine bis zu vier stellen lange, eindeutige Zeichenfolge, die diese Zeile eindeutig vom System erkennbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Feld definiert, für welchen Runlevel die Definition gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können mehrere Runlevel angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese werden ohne Trennzeichen direkt aneinandergereiht: z.B. „S245“, um diese Definition für die Runlevels S, 2, 4 und 5 einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Stelle in der Definition bestimmt, wie/wann der am Ende der Zeile definierte Prozess gestartet werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige mögliche Werte sind zum Beispiel …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;respawn:&#039;&#039;&#039; Der Prozess wird jedes mal neu gestartet, wenn er beendet wird.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;wait:&#039;&#039;&#039; Der Prozess startet, wenn der definierte Runlevel betreten wird, der Bootvorgang bleibt so lange stehen, bis der definierte Prozess beendet wird.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;once:&#039;&#039;&#039; Der Prozess wird einmalig bei betreten des Runlevels ausgeführt.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;initdefault:&#039;&#039;&#039; Diese Angabe bestimmt, welcher Runlevel (eben jener, der in einer mit „initdefault“  konfigurierten Zeile definiert wurde) nach dem Systemstart benutzt werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prozess-Feld wird dabei ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erläuterung==&lt;br /&gt;
Standardmäßig wird nach einer Grundinstallation von Arch in den Runlevel 3 gebootet, dies wird mittels der Zeile …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:3:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„initdefault“ bestimmt hier den Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Prozess-Feld ist leer gelassen, da diese Angabe sowieso ignoriert wird, will man nach dem Booten nicht in Runlevel 3 sein, sondern auch eine grafische Benutzerschnittstelle verwenden, so ersetzt man die 3 durch eine 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird automatisch nach dem Start des Systems in Runlevel 5 gewechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser muss allerdings noch definiert werden, sonst passiert vermutlich gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann hier beispielsweise XDM starten lassen, sofern man dieses als Login-Manager benutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 x:5:respawn:/usr/bin/xdm -nodaemon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wenn XDM nun beendet wird, wird es automatisch neu gestartet.&lt;br /&gt;
* Wenn man dies nicht will, kann man auch „once“ als Action definieren, wenn XDM nun beendet wird, landet man auf der Befehlszeile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Login-Shells, die man unter Alt+F1 bis Alt+F6 erreicht, werden ebenfalls über solche Definitionen gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID ist hier „c1“, und beim betreten der Runlevels 2, 3, 4 und 5 wird das Programm „/sbin/agetty“ ausgeführt, wobei die Parameter „-8“, „38400“, „tty1“ und „linux“ benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was genau die Parameter bewirken, kann in der Manpage zu „agetty“ nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;Standardmäßig werden unter Arch sechs TTYs erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Performancegründen kann man dies aber ändern, wenn man sowieso hauptsächlich mit einer grafischen Oberfläche arbeitet, oder der Rechner hauptsächlich als Server im Einsatz ist, auf den nur per SSH zugegriffen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu löscht man die weiteren Definitionen einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Notfall sollte man allerdings mindestens ein &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;TTY&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; definiert lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiel==&lt;br /&gt;
Nach dem selben System sind die weiteren Standard-Angaben unter Arch aufgebaut.&lt;br /&gt;
Eine vollständige, aber unkommentierte und bereits angepasste „/etc/inittab“ für Arch ist zum Beispiel diese hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
 rc::sysinit:/etc/rc.sysinit&lt;br /&gt;
 rs:S1:wait:/etc/rc.single&lt;br /&gt;
 rm:2345:wait:/etc/rc.multi&lt;br /&gt;
 rh:06:wait:/etc/rc.shutdown&lt;br /&gt;
 su:S:wait:/sbin/sulogin -p&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
 ca::ctrlaltdel:/sbin/shutdown -t3 -r now&lt;br /&gt;
 x:5:once:/bin/su benutzer -l -c &amp;quot;/bin/bash -l -c startx&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standard-Runlevel ist Runlevel 5. Wenn in diesen Runlevel gestartet wurde, wird durch die am Ende der Datei befindliche Definition X mit den Rechten und der Umgebung des Anwenders „benutzer“ gestartet wird.&lt;br /&gt;
Zudem wird auch nur ein &#039;&#039;&#039;TTY&#039;&#039;&#039; definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weiteren Angaben sind Standard-Angaben und sollten nur geändert werden, wenn man sich über die Konsequenzen bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kontrollefragen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category : Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category : LPIC101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6636</id>
		<title>LPIC101/101.3 Runlevel wechseln</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6636"/>
		<updated>2019-11-19T08:59:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: /* Wichtigste Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Runlevel“ kann mit dem Begriff „Betriebszustand“ übersetzt werden, wird jedoch als feststehender Begriff auch im Deutschen als „Runlevel“ bezeichnet, und zwar in der Form „Runlevel N“, wobei N durch den betreffenden Runlevel ersetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Übersicht=&lt;br /&gt;
Jeder Runlevel definiert einen anderen Zustand, in dem sich ein System befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt unter Linux insgesamt acht Runlevels, von denen unter Arch zwei Runlevel allerdings nicht benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Arch&#039;&#039;&#039;: ist eine Linux Distribution für Computers auf x86-64 Architecture basiert.&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Systemstart durchläuft das System alle Runlevel außer Runlevel 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Start wird vom System als beendet angesehen, wenn der als Standard-Runlevel definierte Runlevel erreicht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Run Levels=&lt;br /&gt;
# Runlevel 0 ist System Halt&lt;br /&gt;
# Runlevel 1 ist Single user mode (genau so runlevel S)&lt;br /&gt;
# Runlevel 2 ist Local multiuser ohne remote network&lt;br /&gt;
# Runlevel 3 ist Full multiuser mit Netzwerk.&lt;br /&gt;
# Runlevel 4 ist nicht benutzt.&lt;br /&gt;
# Runlevel 5 ist voll multiuser mit Netzwork und xdm&lt;br /&gt;
# Runlevel 6 ist System neustart.&lt;br /&gt;
# Runlevel S ist Single user mode (genauso wie Runlevel 1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
In diesem Runlevel befindet sich der Computer nur sehr kurz, und zwar dann, wenn er heruntergefahren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher wird Runlevel 0 auch als „Shutdown“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden alle Netzwerk-Verbindungen getrennt, dann werden die Dateipuffer geschrieben, die Dateisysteme ausgehängt und das System ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 1 (S)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dies ist ein Wartungsmodus. Im Runlevel S stehen nur lokale Ressourcen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar sehr eingeschränkt. &amp;lt;br&amp;gt; Es werden nur für den Betrieb absolut notwendige Dienste gestartet, und es stehen neben Ein- und Ausgabegeräten und Festplatten keine weiteren Geräte zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird für gewöhnlich nur dazu verwendet, Dateisystem-Tests durchzuführen, wenn das System nicht mehr normal starten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Runlevel 1 und Runlevel S sind für gewöhnlich identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Dieser Runlevel definiert als erster Runlevel in der Reihenfolge einen Mehrbenutzer-Betrieb.&lt;br /&gt;
* Dieser ist allerdings nur auf den Rechner beschränkt.&lt;br /&gt;
* Die Netzwerkunterstützung ist nicht verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Arch wird dieser Runlevel nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 3&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im Runlevel 3 sind alle lokalen Ressourcen verfügbar, und es bestehen Mehrbenutzer- sowie Netzwerkunterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist der übliche Runlevel für Systeme ohne grafische Benutzerschnittstelle und nach einer Arch-Grundinstallation der Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 4&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel ist nicht weiter definiert, kann aber dennoch verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 5&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel entspricht weitestgehend Runlevel 3, allerdings wird unter Runlevel 5 zusätzlich noch eine grafische Benutzerschnittstelle bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 6&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im Runlevel 6 befindet der Computer sich, wenn er neu gestartet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier werden alle Daemons beendet, die Dateisysteme ausgehängt und alle Netzwerkverbindungen getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird das System neu gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird auch als „Reboot“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtigste Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen=&lt;br /&gt;
*/etc/inittab (in neueren Distributionen mit systemd gibt es diese Datei nicht mehr)&lt;br /&gt;
*shutdown&lt;br /&gt;
*init&lt;br /&gt;
*/etc/init.d&lt;br /&gt;
*telinit&lt;br /&gt;
*systemd (Systemd ist abwärtskompatibel und kann auch weiterhin die alten Init-Skripte ausführen.)&lt;br /&gt;
*systemctl&lt;br /&gt;
*/etc/systemd/&lt;br /&gt;
*/usr/lib/systemd/&lt;br /&gt;
*wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtigste Befehle=&lt;br /&gt;
* Aktuellen Runlevel ausgeben&lt;br /&gt;
 who -r&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aktuellen Runlevel wechseln (n: ist die Nummber des Runlevels)&lt;br /&gt;
 # telinit n&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 # init n&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Konfiguration=&lt;br /&gt;
Was das System in einem bestimmten Runlevel machen soll, wird in der Datei „/etc/inittab“ definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Definitionen folgen dabei immer einem bestimmten Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:runlevels:action:process&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID direkt am Anfang einer jeden Definitionszeile ist eine bis zu vier stellen lange, eindeutige Zeichenfolge, die diese Zeile eindeutig vom System erkennbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Feld definiert, für welchen Runlevel die Definition gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können mehrere Runlevel angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese werden ohne Trennzeichen direkt aneinandergereiht: z.B. „S245“, um diese Definition für die Runlevels S, 2, 4 und 5 einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Stelle in der Definition bestimmt, wie/wann der am Ende der Zeile definierte Prozess gestartet werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige mögliche Werte sind zum Beispiel …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;respawn:&#039;&#039;&#039; Der Prozess wird jedes mal neu gestartet, wenn er beendet wird.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;wait:&#039;&#039;&#039; Der Prozess startet, wenn der definierte Runlevel betreten wird, der Bootvorgang bleibt so lange stehen, bis der definierte Prozess beendet wird.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;once:&#039;&#039;&#039; Der Prozess wird einmalig bei betreten des Runlevels ausgeführt.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;initdefault:&#039;&#039;&#039; Diese Angabe bestimmt, welcher Runlevel (eben jener, der in einer mit „initdefault“  konfigurierten Zeile definiert wurde) nach dem Systemstart benutzt werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prozess-Feld wird dabei ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Erläuterung=&lt;br /&gt;
Standardmäßig wird nach einer Grundinstallation von Arch in den Runlevel 3 gebootet, dies wird mittels der Zeile …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:3:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„initdefault“ bestimmt hier den Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Prozess-Feld ist leer gelassen, da diese Angabe sowieso ignoriert wird, will man nach dem Booten nicht in Runlevel 3 sein, sondern auch eine grafische Benutzerschnittstelle verwenden, so ersetzt man die 3 durch eine 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird automatisch nach dem Start des Systems in Runlevel 5 gewechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser muss allerdings noch definiert werden, sonst passiert vermutlich gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann hier beispielsweise XDM starten lassen, sofern man dieses als Login-Manager benutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 x:5:respawn:/usr/bin/xdm -nodaemon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wenn XDM nun beendet wird, wird es automatisch neu gestartet.&lt;br /&gt;
* Wenn man dies nicht will, kann man auch „once“ als Action definieren, wenn XDM nun beendet wird, landet man auf der Befehlszeile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Login-Shells, die man unter Alt+F1 bis Alt+F6 erreicht, werden ebenfalls über solche Definitionen gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID ist hier „c1“, und beim betreten der Runlevels 2, 3, 4 und 5 wird das Programm „/sbin/agetty“ ausgeführt, wobei die Parameter „-8“, „38400“, „tty1“ und „linux“ benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was genau die Parameter bewirken, kann in der Manpage zu „agetty“ nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standardmäßig werden unter Arch sechs TTYs erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Performancegründen kann man dies aber ändern, wenn man sowieso hauptsächlich mit einer grafischen Oberfläche arbeitet, oder der Rechner hauptsächlich als Server im Einsatz ist, auf den nur per SSH zugegriffen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu löscht man die weiteren Definitionen einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Notfall sollte man allerdings mindestens ein &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;TTY&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; definiert lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Beispiel=&lt;br /&gt;
Nach dem selben System sind die weiteren Standard-Angaben unter Arch aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine vollständige, aber unkommentierte und bereits angepasste „/etc/inittab“ für Arch ist zum Beispiel diese hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
 rc::sysinit:/etc/rc.sysinit&lt;br /&gt;
 rs:S1:wait:/etc/rc.single&lt;br /&gt;
 rm:2345:wait:/etc/rc.multi&lt;br /&gt;
 rh:06:wait:/etc/rc.shutdown&lt;br /&gt;
 su:S:wait:/sbin/sulogin -p&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
 ca::ctrlaltdel:/sbin/shutdown -t3 -r now&lt;br /&gt;
 x:5:once:/bin/su benutzer -l -c &amp;quot;/bin/bash -l -c startx&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standard-Runlevel ist Runlevel 5. Wenn in diesen Runlevel gestartet wurde, wird durch die am Ende der Datei befindliche Definition X mit den Rechten und der Umgebung des Anwenders „benutzer“ gestartet wird.&lt;br /&gt;
Zudem wird auch nur ein &#039;&#039;&#039;TTY&#039;&#039;&#039; definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weiteren Angaben sind Standard-Angaben und sollten nur geändert werden, wenn man sich über die Konsequenzen bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category : Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category : LPIC101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6634</id>
		<title>LPIC101/101.3 Runlevel wechseln</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6634"/>
		<updated>2019-11-19T08:56:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: /* Wichtigste Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Runlevel“ kann mit dem Begriff „Betriebszustand“ übersetzt werden, wird jedoch als feststehender Begriff auch im Deutschen als „Runlevel“ bezeichnet, und zwar in der Form „Runlevel N“, wobei N durch den betreffenden Runlevel ersetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Übersicht=&lt;br /&gt;
Jeder Runlevel definiert einen anderen Zustand, in dem sich ein System befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt unter Linux insgesamt acht Runlevels, von denen unter Arch zwei Runlevel allerdings nicht benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Arch&#039;&#039;&#039;: ist eine Linux Distribution für Computers auf x86-64 Architecture basiert.&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Systemstart durchläuft das System alle Runlevel außer Runlevel 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Start wird vom System als beendet angesehen, wenn der als Standard-Runlevel definierte Runlevel erreicht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Run Levels=&lt;br /&gt;
# Runlevel 0 ist System Halt&lt;br /&gt;
# Runlevel 1 ist Single user mode (genau so runlevel S)&lt;br /&gt;
# Runlevel 2 ist Local multiuser ohne remote network&lt;br /&gt;
# Runlevel 3 ist Full multiuser mit Netzwerk.&lt;br /&gt;
# Runlevel 4 ist nicht benutzt.&lt;br /&gt;
# Runlevel 5 ist voll multiuser mit Netzwork und xdm&lt;br /&gt;
# Runlevel 6 ist System neustart.&lt;br /&gt;
# Runlevel S ist Single user mode (genauso wie Runlevel 1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
In diesem Runlevel befindet sich der Computer nur sehr kurz, und zwar dann, wenn er heruntergefahren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher wird Runlevel 0 auch als „Shutdown“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden alle Netzwerk-Verbindungen getrennt, dann werden die Dateipuffer geschrieben, die Dateisysteme ausgehängt und das System ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 1 (S)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dies ist ein Wartungsmodus. Im Runlevel S stehen nur lokale Ressourcen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar sehr eingeschränkt. &amp;lt;br&amp;gt; Es werden nur für den Betrieb absolut notwendige Dienste gestartet, und es stehen neben Ein- und Ausgabegeräten und Festplatten keine weiteren Geräte zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird für gewöhnlich nur dazu verwendet, Dateisystem-Tests durchzuführen, wenn das System nicht mehr normal starten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Runlevel 1 und Runlevel S sind für gewöhnlich identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Dieser Runlevel definiert als erster Runlevel in der Reihenfolge einen Mehrbenutzer-Betrieb.&lt;br /&gt;
* Dieser ist allerdings nur auf den Rechner beschränkt.&lt;br /&gt;
* Die Netzwerkunterstützung ist nicht verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Arch wird dieser Runlevel nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 3&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im Runlevel 3 sind alle lokalen Ressourcen verfügbar, und es bestehen Mehrbenutzer- sowie Netzwerkunterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist der übliche Runlevel für Systeme ohne grafische Benutzerschnittstelle und nach einer Arch-Grundinstallation der Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 4&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel ist nicht weiter definiert, kann aber dennoch verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 5&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel entspricht weitestgehend Runlevel 3, allerdings wird unter Runlevel 5 zusätzlich noch eine grafische Benutzerschnittstelle bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 6&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im Runlevel 6 befindet der Computer sich, wenn er neu gestartet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier werden alle Daemons beendet, die Dateisysteme ausgehängt und alle Netzwerkverbindungen getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird das System neu gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird auch als „Reboot“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtigste Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen=&lt;br /&gt;
*/etc/inittab (in neueren Distributionen mit systemd gibt es diese Datei nicht mehr)&lt;br /&gt;
*shutdown&lt;br /&gt;
*init&lt;br /&gt;
*/etc/init.d&lt;br /&gt;
*telinit&lt;br /&gt;
*systemd&lt;br /&gt;
*systemctl&lt;br /&gt;
*/etc/systemd/&lt;br /&gt;
*/usr/lib/systemd/&lt;br /&gt;
*wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtigste Befehle=&lt;br /&gt;
* Aktuellen Runlevel ausgeben&lt;br /&gt;
 who -r&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aktuellen Runlevel wechseln (n: ist die Nummber des Runlevels)&lt;br /&gt;
 # telinit n&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 # init n&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Konfiguration=&lt;br /&gt;
Was das System in einem bestimmten Runlevel machen soll, wird in der Datei „/etc/inittab“ definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Definitionen folgen dabei immer einem bestimmten Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:runlevels:action:process&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID direkt am Anfang einer jeden Definitionszeile ist eine bis zu vier stellen lange, eindeutige Zeichenfolge, die diese Zeile eindeutig vom System erkennbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Feld definiert, für welchen Runlevel die Definition gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können mehrere Runlevel angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese werden ohne Trennzeichen direkt aneinandergereiht: z.B. „S245“, um diese Definition für die Runlevels S, 2, 4 und 5 einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Stelle in der Definition bestimmt, wie/wann der am Ende der Zeile definierte Prozess gestartet werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige mögliche Werte sind zum Beispiel …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;respawn:&#039;&#039;&#039; Der Prozess wird jedes mal neu gestartet, wenn er beendet wird.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;wait:&#039;&#039;&#039; Der Prozess startet, wenn der definierte Runlevel betreten wird, der Bootvorgang bleibt so lange stehen, bis der definierte Prozess beendet wird.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;once:&#039;&#039;&#039; Der Prozess wird einmalig bei betreten des Runlevels ausgeführt.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;initdefault:&#039;&#039;&#039; Diese Angabe bestimmt, welcher Runlevel (eben jener, der in einer mit „initdefault“  konfigurierten Zeile definiert wurde) nach dem Systemstart benutzt werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prozess-Feld wird dabei ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Erläuterung=&lt;br /&gt;
Standardmäßig wird nach einer Grundinstallation von Arch in den Runlevel 3 gebootet, dies wird mittels der Zeile …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:3:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„initdefault“ bestimmt hier den Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Prozess-Feld ist leer gelassen, da diese Angabe sowieso ignoriert wird, will man nach dem Booten nicht in Runlevel 3 sein, sondern auch eine grafische Benutzerschnittstelle verwenden, so ersetzt man die 3 durch eine 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird automatisch nach dem Start des Systems in Runlevel 5 gewechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser muss allerdings noch definiert werden, sonst passiert vermutlich gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann hier beispielsweise XDM starten lassen, sofern man dieses als Login-Manager benutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 x:5:respawn:/usr/bin/xdm -nodaemon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wenn XDM nun beendet wird, wird es automatisch neu gestartet.&lt;br /&gt;
* Wenn man dies nicht will, kann man auch „once“ als Action definieren, wenn XDM nun beendet wird, landet man auf der Befehlszeile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Login-Shells, die man unter Alt+F1 bis Alt+F6 erreicht, werden ebenfalls über solche Definitionen gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID ist hier „c1“, und beim betreten der Runlevels 2, 3, 4 und 5 wird das Programm „/sbin/agetty“ ausgeführt, wobei die Parameter „-8“, „38400“, „tty1“ und „linux“ benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was genau die Parameter bewirken, kann in der Manpage zu „agetty“ nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standardmäßig werden unter Arch sechs TTYs erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Performancegründen kann man dies aber ändern, wenn man sowieso hauptsächlich mit einer grafischen Oberfläche arbeitet, oder der Rechner hauptsächlich als Server im Einsatz ist, auf den nur per SSH zugegriffen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu löscht man die weiteren Definitionen einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Notfall sollte man allerdings mindestens ein &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;TTY&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; definiert lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Beispiel=&lt;br /&gt;
Nach dem selben System sind die weiteren Standard-Angaben unter Arch aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine vollständige, aber unkommentierte und bereits angepasste „/etc/inittab“ für Arch ist zum Beispiel diese hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
 rc::sysinit:/etc/rc.sysinit&lt;br /&gt;
 rs:S1:wait:/etc/rc.single&lt;br /&gt;
 rm:2345:wait:/etc/rc.multi&lt;br /&gt;
 rh:06:wait:/etc/rc.shutdown&lt;br /&gt;
 su:S:wait:/sbin/sulogin -p&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
 ca::ctrlaltdel:/sbin/shutdown -t3 -r now&lt;br /&gt;
 x:5:once:/bin/su benutzer -l -c &amp;quot;/bin/bash -l -c startx&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standard-Runlevel ist Runlevel 5. Wenn in diesen Runlevel gestartet wurde, wird durch die am Ende der Datei befindliche Definition X mit den Rechten und der Umgebung des Anwenders „benutzer“ gestartet wird.&lt;br /&gt;
Zudem wird auch nur ein &#039;&#039;&#039;TTY&#039;&#039;&#039; definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weiteren Angaben sind Standard-Angaben und sollten nur geändert werden, wenn man sich über die Konsequenzen bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category : Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category : LPIC101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6633</id>
		<title>LPIC101/101.3 Runlevel wechseln</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6633"/>
		<updated>2019-11-19T08:29:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Runlevel“ kann mit dem Begriff „Betriebszustand“ übersetzt werden, wird jedoch als feststehender Begriff auch im Deutschen als „Runlevel“ bezeichnet, und zwar in der Form „Runlevel N“, wobei N durch den betreffenden Runlevel ersetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Übersicht=&lt;br /&gt;
Jeder Runlevel definiert einen anderen Zustand, in dem sich ein System befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt unter Linux insgesamt acht Runlevels, von denen unter Arch zwei Runlevel allerdings nicht benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Arch&#039;&#039;&#039;: ist eine Linux Distribution für Computers auf x86-64 Architecture basiert.&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Systemstart durchläuft das System alle Runlevel außer Runlevel 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Start wird vom System als beendet angesehen, wenn der als Standard-Runlevel definierte Runlevel erreicht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Run Levels=&lt;br /&gt;
# Runlevel 0 ist System Halt&lt;br /&gt;
# Runlevel 1 ist Single user mode (genau so runlevel S)&lt;br /&gt;
# Runlevel 2 ist Local multiuser ohne remote network&lt;br /&gt;
# Runlevel 3 ist Full multiuser mit Netzwerk.&lt;br /&gt;
# Runlevel 4 ist nicht benutzt.&lt;br /&gt;
# Runlevel 5 ist voll multiuser mit Netzwork und xdm&lt;br /&gt;
# Runlevel 6 ist System neustart.&lt;br /&gt;
# Runlevel S ist Single user mode (genauso wie Runlevel 1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
In diesem Runlevel befindet sich der Computer nur sehr kurz, und zwar dann, wenn er heruntergefahren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher wird Runlevel 0 auch als „Shutdown“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden alle Netzwerk-Verbindungen getrennt, dann werden die Dateipuffer geschrieben, die Dateisysteme ausgehängt und das System ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 1 (S)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dies ist ein Wartungsmodus. Im Runlevel S stehen nur lokale Ressourcen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar sehr eingeschränkt. &amp;lt;br&amp;gt; Es werden nur für den Betrieb absolut notwendige Dienste gestartet, und es stehen neben Ein- und Ausgabegeräten und Festplatten keine weiteren Geräte zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird für gewöhnlich nur dazu verwendet, Dateisystem-Tests durchzuführen, wenn das System nicht mehr normal starten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Runlevel 1 und Runlevel S sind für gewöhnlich identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Dieser Runlevel definiert als erster Runlevel in der Reihenfolge einen Mehrbenutzer-Betrieb.&lt;br /&gt;
* Dieser ist allerdings nur auf den Rechner beschränkt.&lt;br /&gt;
* Die Netzwerkunterstützung ist nicht verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Arch wird dieser Runlevel nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 3&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im Runlevel 3 sind alle lokalen Ressourcen verfügbar, und es bestehen Mehrbenutzer- sowie Netzwerkunterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist der übliche Runlevel für Systeme ohne grafische Benutzerschnittstelle und nach einer Arch-Grundinstallation der Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 4&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel ist nicht weiter definiert, kann aber dennoch verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 5&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel entspricht weitestgehend Runlevel 3, allerdings wird unter Runlevel 5 zusätzlich noch eine grafische Benutzerschnittstelle bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 6&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im Runlevel 6 befindet der Computer sich, wenn er neu gestartet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier werden alle Daemons beendet, die Dateisysteme ausgehängt und alle Netzwerkverbindungen getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird das System neu gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird auch als „Reboot“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtigste Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen=&lt;br /&gt;
*/etc/inittab&lt;br /&gt;
*shutdown&lt;br /&gt;
*init&lt;br /&gt;
*/etc/init.d&lt;br /&gt;
*telinit&lt;br /&gt;
*systemd&lt;br /&gt;
*systemctl&lt;br /&gt;
*/etc/systemd/&lt;br /&gt;
*/usr/lib/systemd/&lt;br /&gt;
*wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtigste Befehle=&lt;br /&gt;
* Aktuellen Runlevel ausgeben&lt;br /&gt;
 who -r&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aktuellen Runlevel wechseln (n: ist die Nummber des Runlevels)&lt;br /&gt;
 # telinit n&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 # init n&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Konfiguration=&lt;br /&gt;
Was das System in einem bestimmten Runlevel machen soll, wird in der Datei „/etc/inittab“ definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Definitionen folgen dabei immer einem bestimmten Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:runlevels:action:process&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID direkt am Anfang einer jeden Definitionszeile ist eine bis zu vier stellen lange, eindeutige Zeichenfolge, die diese Zeile eindeutig vom System erkennbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Feld definiert, für welchen Runlevel die Definition gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können mehrere Runlevel angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese werden ohne Trennzeichen direkt aneinandergereiht: z.B. „S245“, um diese Definition für die Runlevels S, 2, 4 und 5 einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Stelle in der Definition bestimmt, wie/wann der am Ende der Zeile definierte Prozess gestartet werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige mögliche Werte sind zum Beispiel …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;respawn:&#039;&#039;&#039; Der Prozess wird jedes mal neu gestartet, wenn er beendet wird.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;wait:&#039;&#039;&#039; Der Prozess startet, wenn der definierte Runlevel betreten wird, der Bootvorgang bleibt so lange stehen, bis der definierte Prozess beendet wird.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;once:&#039;&#039;&#039; Der Prozess wird einmalig bei betreten des Runlevels ausgeführt.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;initdefault:&#039;&#039;&#039; Diese Angabe bestimmt, welcher Runlevel (eben jener, der in einer mit „initdefault“  konfigurierten Zeile definiert wurde) nach dem Systemstart benutzt werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prozess-Feld wird dabei ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Erläuterung=&lt;br /&gt;
Standardmäßig wird nach einer Grundinstallation von Arch in den Runlevel 3 gebootet, dies wird mittels der Zeile …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:3:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„initdefault“ bestimmt hier den Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Prozess-Feld ist leer gelassen, da diese Angabe sowieso ignoriert wird, will man nach dem Booten nicht in Runlevel 3 sein, sondern auch eine grafische Benutzerschnittstelle verwenden, so ersetzt man die 3 durch eine 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird automatisch nach dem Start des Systems in Runlevel 5 gewechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser muss allerdings noch definiert werden, sonst passiert vermutlich gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann hier beispielsweise XDM starten lassen, sofern man dieses als Login-Manager benutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 x:5:respawn:/usr/bin/xdm -nodaemon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wenn XDM nun beendet wird, wird es automatisch neu gestartet.&lt;br /&gt;
* Wenn man dies nicht will, kann man auch „once“ als Action definieren, wenn XDM nun beendet wird, landet man auf der Befehlszeile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Login-Shells, die man unter Alt+F1 bis Alt+F6 erreicht, werden ebenfalls über solche Definitionen gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID ist hier „c1“, und beim betreten der Runlevels 2, 3, 4 und 5 wird das Programm „/sbin/agetty“ ausgeführt, wobei die Parameter „-8“, „38400“, „tty1“ und „linux“ benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was genau die Parameter bewirken, kann in der Manpage zu „agetty“ nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standardmäßig werden unter Arch sechs TTYs erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Performancegründen kann man dies aber ändern, wenn man sowieso hauptsächlich mit einer grafischen Oberfläche arbeitet, oder der Rechner hauptsächlich als Server im Einsatz ist, auf den nur per SSH zugegriffen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu löscht man die weiteren Definitionen einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Notfall sollte man allerdings mindestens ein &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;TTY&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; definiert lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Beispiel=&lt;br /&gt;
Nach dem selben System sind die weiteren Standard-Angaben unter Arch aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine vollständige, aber unkommentierte und bereits angepasste „/etc/inittab“ für Arch ist zum Beispiel diese hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
 rc::sysinit:/etc/rc.sysinit&lt;br /&gt;
 rs:S1:wait:/etc/rc.single&lt;br /&gt;
 rm:2345:wait:/etc/rc.multi&lt;br /&gt;
 rh:06:wait:/etc/rc.shutdown&lt;br /&gt;
 su:S:wait:/sbin/sulogin -p&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
 ca::ctrlaltdel:/sbin/shutdown -t3 -r now&lt;br /&gt;
 x:5:once:/bin/su benutzer -l -c &amp;quot;/bin/bash -l -c startx&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standard-Runlevel ist Runlevel 5. Wenn in diesen Runlevel gestartet wurde, wird durch die am Ende der Datei befindliche Definition X mit den Rechten und der Umgebung des Anwenders „benutzer“ gestartet wird.&lt;br /&gt;
Zudem wird auch nur ein &#039;&#039;&#039;TTY&#039;&#039;&#039; definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weiteren Angaben sind Standard-Angaben und sollten nur geändert werden, wenn man sich über die Konsequenzen bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category : Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category : LPIC101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6631</id>
		<title>LPIC101/101.3 Runlevel wechseln</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6631"/>
		<updated>2019-11-19T08:24:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Runlevel“ kann mit dem Begriff „Betriebszustand“ übersetzt werden, wird jedoch als feststehender Begriff auch im Deutschen als „Runlevel“ bezeichnet, und zwar in der Form „Runlevel N“, wobei N durch den betreffenden Runlevel ersetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Übersicht=&lt;br /&gt;
Jeder Runlevel definiert einen anderen Zustand, in dem sich ein System befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt unter Linux insgesamt acht Runlevels, von denen unter Arch zwei Runlevel allerdings nicht benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;* &amp;lt;big&amp;gt;Arch&amp;lt;/big&amp;gt;: ist eine Linux Distribution für Computers auf x86-64 Architecture basiert.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Systemstart durchläuft das System alle Runlevel außer Runlevel 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Start wird vom System als beendet angesehen, wenn der als Standard-Runlevel definierte Runlevel erreicht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Run Levels=&lt;br /&gt;
# Runlevel 0 ist System Halt&lt;br /&gt;
# Runlevel 1 ist Single user mode (genau so runlevel S)&lt;br /&gt;
# Runlevel 2 ist Local multiuser ohne remote network&lt;br /&gt;
# Runlevel 3 ist Full multiuser mit Netzwerk.&lt;br /&gt;
# Runlevel 4 ist nicht benutzt.&lt;br /&gt;
# Runlevel 5 ist voll multiuser mit Netzwork und xdm&lt;br /&gt;
# Runlevel 6 ist System neustart.&lt;br /&gt;
# Runlevel S ist Single user mode (genauso wie Runlevel 1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
In diesem Runlevel befindet sich der Computer nur sehr kurz, und zwar dann, wenn er heruntergefahren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher wird Runlevel 0 auch als „Shutdown“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden alle Netzwerk-Verbindungen getrennt, dann werden die Dateipuffer geschrieben, die Dateisysteme ausgehängt und das System ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 1 (S)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dies ist ein Wartungsmodus. Im Runlevel S stehen nur lokale Ressourcen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar sehr eingeschränkt. &amp;lt;br&amp;gt; Es werden nur für den Betrieb absolut notwendige Dienste gestartet, und es stehen neben Ein- und Ausgabegeräten und Festplatten keine weiteren Geräte zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird für gewöhnlich nur dazu verwendet, Dateisystem-Tests durchzuführen, wenn das System nicht mehr normal starten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Runlevel 1 und Runlevel S sind für gewöhnlich identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Dieser Runlevel definiert als erster Runlevel in der Reihenfolge einen Mehrbenutzer-Betrieb.&lt;br /&gt;
* Dieser ist allerdings nur auf den Rechner beschränkt.&lt;br /&gt;
* Die Netzwerkunterstützung ist nicht verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Arch wird dieser Runlevel nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 3&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im Runlevel 3 sind alle lokalen Ressourcen verfügbar, und es bestehen Mehrbenutzer- sowie Netzwerkunterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist der übliche Runlevel für Systeme ohne grafische Benutzerschnittstelle und nach einer Arch-Grundinstallation der Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 4&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel ist nicht weiter definiert, kann aber dennoch verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 5&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel entspricht weitestgehend Runlevel 3, allerdings wird unter Runlevel 5 zusätzlich noch eine grafische Benutzerschnittstelle bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 6&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im Runlevel 6 befindet der Computer sich, wenn er neu gestartet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier werden alle Daemons beendet, die Dateisysteme ausgehängt und alle Netzwerkverbindungen getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird das System neu gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird auch als „Reboot“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtigste Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen=&lt;br /&gt;
*/etc/inittab&lt;br /&gt;
*shutdown&lt;br /&gt;
*init&lt;br /&gt;
*/etc/init.d&lt;br /&gt;
*telinit&lt;br /&gt;
*systemd&lt;br /&gt;
*systemctl&lt;br /&gt;
*/etc/systemd/&lt;br /&gt;
*/usr/lib/systemd/&lt;br /&gt;
*wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtigste Befehle=&lt;br /&gt;
* Aktuellen Runlevel ausgeben&lt;br /&gt;
 who -r&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aktuellen Runlevel wechseln (n: ist die Nummber des Runlevels)&lt;br /&gt;
 # telinit n&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 # init n&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Konfiguration=&lt;br /&gt;
Was das System in einem bestimmten Runlevel machen soll, wird in der Datei „/etc/inittab“ definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Definitionen folgen dabei immer einem bestimmten Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:runlevels:action:process&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID direkt am Anfang einer jeden Definitionszeile ist eine bis zu vier stellen lange, eindeutige Zeichenfolge, die diese Zeile eindeutig vom System erkennbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Feld definiert, für welchen Runlevel die Definition gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können mehrere Runlevel angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese werden ohne Trennzeichen direkt aneinandergereiht: z.B. „S245“, um diese Definition für die Runlevels S, 2, 4 und 5 einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Stelle in der Definition bestimmt, wie/wann der am Ende der Zeile definierte Prozess gestartet werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige mögliche Werte sind zum Beispiel …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;respawn:&#039;&#039;&#039; Der Prozess wird jedes mal neu gestartet, wenn er beendet wird.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;wait:&#039;&#039;&#039; Der Prozess startet, wenn der definierte Runlevel betreten wird, der Bootvorgang bleibt so lange stehen, bis der definierte Prozess beendet wird.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;once:&#039;&#039;&#039; Der Prozess wird einmalig bei betreten des Runlevels ausgeführt.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;initdefault:&#039;&#039;&#039; Diese Angabe bestimmt, welcher Runlevel (eben jener, der in einer mit „initdefault“  konfigurierten Zeile definiert wurde) nach dem Systemstart benutzt werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prozess-Feld wird dabei ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Erläuterung=&lt;br /&gt;
Standardmäßig wird nach einer Grundinstallation von Arch in den Runlevel 3 gebootet, dies wird mittels der Zeile …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:3:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„initdefault“ bestimmt hier den Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Prozess-Feld ist leer gelassen, da diese Angabe sowieso ignoriert wird, will man nach dem Booten nicht in Runlevel 3 sein, sondern auch eine grafische Benutzerschnittstelle verwenden, so ersetzt man die 3 durch eine 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird automatisch nach dem Start des Systems in Runlevel 5 gewechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser muss allerdings noch definiert werden, sonst passiert vermutlich gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann hier beispielsweise XDM starten lassen, sofern man dieses als Login-Manager benutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 x:5:respawn:/usr/bin/xdm -nodaemon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wenn XDM nun beendet wird, wird es automatisch neu gestartet.&lt;br /&gt;
* Wenn man dies nicht will, kann man auch „once“ als Action definieren, wenn XDM nun beendet wird, landet man auf der Befehlszeile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Login-Shells, die man unter Alt+F1 bis Alt+F6 erreicht, werden ebenfalls über solche Definitionen gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID ist hier „c1“, und beim betreten der Runlevels 2, 3, 4 und 5 wird das Programm „/sbin/agetty“ ausgeführt, wobei die Parameter „-8“, „38400“, „tty1“ und „linux“ benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was genau die Parameter bewirken, kann in der Manpage zu „agetty“ nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standardmäßig werden unter Arch sechs TTYs erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Performancegründen kann man dies aber ändern, wenn man sowieso hauptsächlich mit einer grafischen Oberfläche arbeitet, oder der Rechner hauptsächlich als Server im Einsatz ist, auf den nur per SSH zugegriffen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu löscht man die weiteren Definitionen einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Notfall sollte man allerdings mindestens ein &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;TTY&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; definiert lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Beispiel=&lt;br /&gt;
Nach dem selben System sind die weiteren Standard-Angaben unter Arch aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine vollständige, aber unkommentierte und bereits angepasste „/etc/inittab“ für Arch ist zum Beispiel diese hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
 rc::sysinit:/etc/rc.sysinit&lt;br /&gt;
 rs:S1:wait:/etc/rc.single&lt;br /&gt;
 rm:2345:wait:/etc/rc.multi&lt;br /&gt;
 rh:06:wait:/etc/rc.shutdown&lt;br /&gt;
 su:S:wait:/sbin/sulogin -p&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
 ca::ctrlaltdel:/sbin/shutdown -t3 -r now&lt;br /&gt;
 x:5:once:/bin/su benutzer -l -c &amp;quot;/bin/bash -l -c startx&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standard-Runlevel ist Runlevel 5. Wenn in diesen Runlevel gestartet wurde, wird durch die am Ende der Datei befindliche Definition X mit den Rechten und der Umgebung des Anwenders „benutzer“ gestartet wird.&lt;br /&gt;
Zudem wird auch nur ein TTY definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weiteren Angaben sind Standard-Angaben und sollten nur geändert werden, wenn man sich über die Konsequenzen bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category : Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category : LPIC101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6630</id>
		<title>LPIC101/101.3 Runlevel wechseln</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6630"/>
		<updated>2019-11-19T08:21:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: /* Runlevel 1 (S) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Runlevel“ kann mit dem Begriff „Betriebszustand“ übersetzt werden, wird jedoch als feststehender Begriff auch im Deutschen als „Runlevel“ bezeichnet, und zwar in der Form „Runlevel N“, wobei N durch den betreffenden Runlevel ersetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Übersicht=&lt;br /&gt;
Jeder Runlevel definiert einen anderen Zustand, in dem sich ein System befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt unter Linux insgesamt acht Runlevels, von denen unter Arch zwei Runlevel allerdings nicht benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;* &amp;lt;big&amp;gt;Arch&amp;lt;/big&amp;gt;: ist eine Linux Distribution für Computers auf x86-64 Architecture basiert.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Systemstart durchläuft das System alle Runlevel außer Runlevel 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Start wird vom System als beendet angesehen, wenn der als Standard-Runlevel definierte Runlevel erreicht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Run Levels=&lt;br /&gt;
# Runlevel 0 ist System Halt&lt;br /&gt;
# Runlevel 1 ist Single user mode (genau so runlevel S)&lt;br /&gt;
# Runlevel 2 ist Local multiuser ohne remote network&lt;br /&gt;
# Runlevel 3 ist Full multiuser mit Netzwerk.&lt;br /&gt;
# Runlevel 4 ist nicht benutzt.&lt;br /&gt;
# Runlevel 5 ist voll multiuser mit Netzwork und xdm&lt;br /&gt;
# Runlevel 6 ist System neustart.&lt;br /&gt;
# Runlevel S ist Single user mode (genauso wie Runlevel 1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
In diesem Runlevel befindet sich der Computer nur sehr kurz, und zwar dann, wenn er heruntergefahren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher wird Runlevel 0 auch als „Shutdown“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden alle Netzwerk-Verbindungen getrennt, dann werden die Dateipuffer geschrieben, die Dateisysteme ausgehängt und das System ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 1 (S)==&lt;br /&gt;
Dies ist ein Wartungsmodus. Im Runlevel S stehen nur lokale Ressourcen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar sehr eingeschränkt. &amp;lt;br&amp;gt; Es werden nur für den Betrieb absolut notwendige Dienste gestartet, und es stehen neben Ein- und Ausgabegeräten und Festplatten keine weiteren Geräte zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird für gewöhnlich nur dazu verwendet, Dateisystem-Tests durchzuführen, wenn das System nicht mehr normal starten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Runlevel 1 und Runlevel S sind für gewöhnlich identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 2==&lt;br /&gt;
* Dieser Runlevel definiert als erster Runlevel in der Reihenfolge einen Mehrbenutzer-Betrieb.&lt;br /&gt;
* Dieser ist allerdings nur auf den Rechner beschränkt.&lt;br /&gt;
* Die Netzwerkunterstützung ist nicht verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Arch wird dieser Runlevel nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 3==&lt;br /&gt;
Im Runlevel 3 sind alle lokalen Ressourcen verfügbar, und es bestehen Mehrbenutzer- sowie Netzwerkunterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist der übliche Runlevel für Systeme ohne grafische Benutzerschnittstelle und nach einer Arch-Grundinstallation der Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 4==&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel ist nicht weiter definiert, kann aber dennoch verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 5==&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel entspricht weitestgehend Runlevel 3, allerdings wird unter Runlevel 5 zusätzlich noch eine grafische Benutzerschnittstelle bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 6==&lt;br /&gt;
Im Runlevel 6 befindet der Computer sich, wenn er neu gestartet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier werden alle Daemons beendet, die Dateisysteme ausgehängt und alle Netzwerkverbindungen getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird das System neu gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird auch als „Reboot“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtigste Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen=&lt;br /&gt;
*/etc/inittab&lt;br /&gt;
*shutdown&lt;br /&gt;
*init&lt;br /&gt;
*/etc/init.d&lt;br /&gt;
*telinit&lt;br /&gt;
*systemd&lt;br /&gt;
*systemctl&lt;br /&gt;
*/etc/systemd/&lt;br /&gt;
*/usr/lib/systemd/&lt;br /&gt;
*wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtigste Befehle=&lt;br /&gt;
* Aktuellen Runlevel ausgeben&lt;br /&gt;
 who -r&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aktuellen Runlevel wechseln (n: ist die Nummber des Runlevels)&lt;br /&gt;
 # telinit n&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 # init n&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Konfiguration=&lt;br /&gt;
Was das System in einem bestimmten Runlevel machen soll, wird in der Datei „/etc/inittab“ definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Definitionen folgen dabei immer einem bestimmten Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:runlevels:action:process&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID direkt am Anfang einer jeden Definitionszeile ist eine bis zu vier stellen lange, eindeutige Zeichenfolge, die diese Zeile eindeutig vom System erkennbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Feld definiert, für welchen Runlevel die Definition gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können mehrere Runlevel angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese werden ohne Trennzeichen direkt aneinandergereiht: z.B. „S245“, um diese Definition für die Runlevels S, 2, 4 und 5 einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Stelle in der Definition bestimmt, wie/wann der am Ende der Zeile definierte Prozess gestartet werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige mögliche Werte sind zum Beispiel …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;respawn:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess wird jedes mal neu gestartet, wenn er beendet wird.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;wait:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess startet, wenn der definierte Runlevel betreten wird, der Bootvorgang bleibt so lange stehen, bis der definierte Prozess beendet wird.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;once:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess wird einmalig bei betreten des Runlevels ausgeführt.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;initdefault:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Diese Angabe bestimmt, welcher Runlevel (eben jener, der in einer mit „initdefault“  konfigurierten Zeile definiert wurde) nach dem Systemstart benutzt werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prozess-Feld wird dabei ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Erläuterung=&lt;br /&gt;
Standardmäßig wird nach einer Grundinstallation von Arch in den Runlevel 3 gebootet, dies wird mittels der Zeile …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:3:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„initdefault“ bestimmt hier den Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Prozess-Feld ist leer gelassen, da diese Angabe sowieso ignoriert wird, will man nach dem Booten nicht in Runlevel 3 sein, sondern auch eine grafische Benutzerschnittstelle verwenden, so ersetzt man die 3 durch eine 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird automatisch nach dem Start des Systems in Runlevel 5 gewechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser muss allerdings noch definiert werden, sonst passiert vermutlich gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann hier beispielsweise XDM starten lassen, sofern man dieses als Login-Manager benutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 x:5:respawn:/usr/bin/xdm -nodaemon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wenn XDM nun beendet wird, wird es automatisch neu gestartet.&lt;br /&gt;
* Wenn man dies nicht will, kann man auch „once“ als Action definieren, wenn XDM nun beendet wird, landet man auf der Befehlszeile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Login-Shells, die man unter Alt+F1 bis Alt+F6 erreicht, werden ebenfalls über solche Definitionen gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID ist hier „c1“, und beim betreten der Runlevels 2, 3, 4 und 5 wird das Programm „/sbin/agetty“ ausgeführt, wobei die Parameter „-8“, „38400“, „tty1“ und „linux“ benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was genau die Parameter bewirken, kann in der Manpage zu „agetty“ nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standardmäßig werden unter Arch sechs TTYs erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Performancegründen kann man dies aber ändern, wenn man sowieso hauptsächlich mit einer grafischen Oberfläche arbeitet, oder der Rechner hauptsächlich als Server im Einsatz ist, auf den nur per SSH zugegriffen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu löscht man die weiteren Definitionen einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Notfall sollte man allerdings mindestens ein &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;TTY&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; definiert lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Beispiel=&lt;br /&gt;
Nach dem selben System sind die weiteren Standard-Angaben unter Arch aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine vollständige, aber unkommentierte und bereits angepasste „/etc/inittab“ für Arch ist zum Beispiel diese hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
 rc::sysinit:/etc/rc.sysinit&lt;br /&gt;
 rs:S1:wait:/etc/rc.single&lt;br /&gt;
 rm:2345:wait:/etc/rc.multi&lt;br /&gt;
 rh:06:wait:/etc/rc.shutdown&lt;br /&gt;
 su:S:wait:/sbin/sulogin -p&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
 ca::ctrlaltdel:/sbin/shutdown -t3 -r now&lt;br /&gt;
 x:5:once:/bin/su benutzer -l -c &amp;quot;/bin/bash -l -c startx&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standard-Runlevel ist Runlevel 5. Wenn in diesen Runlevel gestartet wurde, wird durch die am Ende der Datei befindliche Definition X mit den Rechten und der Umgebung des Anwenders „benutzer“ gestartet wird.&lt;br /&gt;
Zudem wird auch nur ein TTY definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weiteren Angaben sind Standard-Angaben und sollten nur geändert werden, wenn man sich über die Konsequenzen bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category : Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category : LPIC101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6629</id>
		<title>LPIC101/101.3 Runlevel wechseln</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6629"/>
		<updated>2019-11-19T08:21:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: /* Run Levels */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Runlevel“ kann mit dem Begriff „Betriebszustand“ übersetzt werden, wird jedoch als feststehender Begriff auch im Deutschen als „Runlevel“ bezeichnet, und zwar in der Form „Runlevel N“, wobei N durch den betreffenden Runlevel ersetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Übersicht=&lt;br /&gt;
Jeder Runlevel definiert einen anderen Zustand, in dem sich ein System befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt unter Linux insgesamt acht Runlevels, von denen unter Arch zwei Runlevel allerdings nicht benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;* &amp;lt;big&amp;gt;Arch&amp;lt;/big&amp;gt;: ist eine Linux Distribution für Computers auf x86-64 Architecture basiert.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Systemstart durchläuft das System alle Runlevel außer Runlevel 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Start wird vom System als beendet angesehen, wenn der als Standard-Runlevel definierte Runlevel erreicht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Run Levels=&lt;br /&gt;
# Runlevel 0 ist System Halt&lt;br /&gt;
# Runlevel 1 ist Single user mode (genau so runlevel S)&lt;br /&gt;
# Runlevel 2 ist Local multiuser ohne remote network&lt;br /&gt;
# Runlevel 3 ist Full multiuser mit Netzwerk.&lt;br /&gt;
# Runlevel 4 ist nicht benutzt.&lt;br /&gt;
# Runlevel 5 ist voll multiuser mit Netzwork und xdm&lt;br /&gt;
# Runlevel 6 ist System neustart.&lt;br /&gt;
# Runlevel S ist Single user mode (genauso wie Runlevel 1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
In diesem Runlevel befindet sich der Computer nur sehr kurz, und zwar dann, wenn er heruntergefahren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher wird Runlevel 0 auch als „Shutdown“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden alle Netzwerk-Verbindungen getrennt, dann werden die Dateipuffer geschrieben, die Dateisysteme ausgehängt und das System ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 1 (S)==&lt;br /&gt;
Dies ist ein Wartungsmodus. Im Runlevel S stehen nur lokale Ressourcen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar sehr eingeschränkt. Es werden nur für den Betrieb absolut notwendige Dienste gestartet, und es stehen neben Ein- und Ausgabegeräten und Festplatten keine weiteren Geräte zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird für gewöhnlich nur dazu verwendet, Dateisystem-Tests durchzuführen, wenn das System nicht mehr normal starten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Runlevel 1 und Runlevel S sind für gewöhnlich identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 2==&lt;br /&gt;
* Dieser Runlevel definiert als erster Runlevel in der Reihenfolge einen Mehrbenutzer-Betrieb.&lt;br /&gt;
* Dieser ist allerdings nur auf den Rechner beschränkt.&lt;br /&gt;
* Die Netzwerkunterstützung ist nicht verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Arch wird dieser Runlevel nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 3==&lt;br /&gt;
Im Runlevel 3 sind alle lokalen Ressourcen verfügbar, und es bestehen Mehrbenutzer- sowie Netzwerkunterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist der übliche Runlevel für Systeme ohne grafische Benutzerschnittstelle und nach einer Arch-Grundinstallation der Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 4==&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel ist nicht weiter definiert, kann aber dennoch verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 5==&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel entspricht weitestgehend Runlevel 3, allerdings wird unter Runlevel 5 zusätzlich noch eine grafische Benutzerschnittstelle bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 6==&lt;br /&gt;
Im Runlevel 6 befindet der Computer sich, wenn er neu gestartet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier werden alle Daemons beendet, die Dateisysteme ausgehängt und alle Netzwerkverbindungen getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird das System neu gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird auch als „Reboot“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtigste Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen=&lt;br /&gt;
*/etc/inittab&lt;br /&gt;
*shutdown&lt;br /&gt;
*init&lt;br /&gt;
*/etc/init.d&lt;br /&gt;
*telinit&lt;br /&gt;
*systemd&lt;br /&gt;
*systemctl&lt;br /&gt;
*/etc/systemd/&lt;br /&gt;
*/usr/lib/systemd/&lt;br /&gt;
*wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtigste Befehle=&lt;br /&gt;
* Aktuellen Runlevel ausgeben&lt;br /&gt;
 who -r&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aktuellen Runlevel wechseln (n: ist die Nummber des Runlevels)&lt;br /&gt;
 # telinit n&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 # init n&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Konfiguration=&lt;br /&gt;
Was das System in einem bestimmten Runlevel machen soll, wird in der Datei „/etc/inittab“ definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Definitionen folgen dabei immer einem bestimmten Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:runlevels:action:process&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID direkt am Anfang einer jeden Definitionszeile ist eine bis zu vier stellen lange, eindeutige Zeichenfolge, die diese Zeile eindeutig vom System erkennbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Feld definiert, für welchen Runlevel die Definition gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können mehrere Runlevel angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese werden ohne Trennzeichen direkt aneinandergereiht: z.B. „S245“, um diese Definition für die Runlevels S, 2, 4 und 5 einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Stelle in der Definition bestimmt, wie/wann der am Ende der Zeile definierte Prozess gestartet werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige mögliche Werte sind zum Beispiel …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;respawn:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess wird jedes mal neu gestartet, wenn er beendet wird.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;wait:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess startet, wenn der definierte Runlevel betreten wird, der Bootvorgang bleibt so lange stehen, bis der definierte Prozess beendet wird.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;once:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess wird einmalig bei betreten des Runlevels ausgeführt.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;initdefault:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Diese Angabe bestimmt, welcher Runlevel (eben jener, der in einer mit „initdefault“  konfigurierten Zeile definiert wurde) nach dem Systemstart benutzt werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prozess-Feld wird dabei ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Erläuterung=&lt;br /&gt;
Standardmäßig wird nach einer Grundinstallation von Arch in den Runlevel 3 gebootet, dies wird mittels der Zeile …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:3:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„initdefault“ bestimmt hier den Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Prozess-Feld ist leer gelassen, da diese Angabe sowieso ignoriert wird, will man nach dem Booten nicht in Runlevel 3 sein, sondern auch eine grafische Benutzerschnittstelle verwenden, so ersetzt man die 3 durch eine 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird automatisch nach dem Start des Systems in Runlevel 5 gewechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser muss allerdings noch definiert werden, sonst passiert vermutlich gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann hier beispielsweise XDM starten lassen, sofern man dieses als Login-Manager benutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 x:5:respawn:/usr/bin/xdm -nodaemon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wenn XDM nun beendet wird, wird es automatisch neu gestartet.&lt;br /&gt;
* Wenn man dies nicht will, kann man auch „once“ als Action definieren, wenn XDM nun beendet wird, landet man auf der Befehlszeile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Login-Shells, die man unter Alt+F1 bis Alt+F6 erreicht, werden ebenfalls über solche Definitionen gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID ist hier „c1“, und beim betreten der Runlevels 2, 3, 4 und 5 wird das Programm „/sbin/agetty“ ausgeführt, wobei die Parameter „-8“, „38400“, „tty1“ und „linux“ benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was genau die Parameter bewirken, kann in der Manpage zu „agetty“ nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standardmäßig werden unter Arch sechs TTYs erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Performancegründen kann man dies aber ändern, wenn man sowieso hauptsächlich mit einer grafischen Oberfläche arbeitet, oder der Rechner hauptsächlich als Server im Einsatz ist, auf den nur per SSH zugegriffen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu löscht man die weiteren Definitionen einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Notfall sollte man allerdings mindestens ein &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;TTY&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; definiert lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Beispiel=&lt;br /&gt;
Nach dem selben System sind die weiteren Standard-Angaben unter Arch aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine vollständige, aber unkommentierte und bereits angepasste „/etc/inittab“ für Arch ist zum Beispiel diese hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
 rc::sysinit:/etc/rc.sysinit&lt;br /&gt;
 rs:S1:wait:/etc/rc.single&lt;br /&gt;
 rm:2345:wait:/etc/rc.multi&lt;br /&gt;
 rh:06:wait:/etc/rc.shutdown&lt;br /&gt;
 su:S:wait:/sbin/sulogin -p&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
 ca::ctrlaltdel:/sbin/shutdown -t3 -r now&lt;br /&gt;
 x:5:once:/bin/su benutzer -l -c &amp;quot;/bin/bash -l -c startx&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standard-Runlevel ist Runlevel 5. Wenn in diesen Runlevel gestartet wurde, wird durch die am Ende der Datei befindliche Definition X mit den Rechten und der Umgebung des Anwenders „benutzer“ gestartet wird.&lt;br /&gt;
Zudem wird auch nur ein TTY definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weiteren Angaben sind Standard-Angaben und sollten nur geändert werden, wenn man sich über die Konsequenzen bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category : Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category : LPIC101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6628</id>
		<title>LPIC101/101.3 Runlevel wechseln</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6628"/>
		<updated>2019-11-19T08:21:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: /* Run Levels */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Runlevel“ kann mit dem Begriff „Betriebszustand“ übersetzt werden, wird jedoch als feststehender Begriff auch im Deutschen als „Runlevel“ bezeichnet, und zwar in der Form „Runlevel N“, wobei N durch den betreffenden Runlevel ersetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Übersicht=&lt;br /&gt;
Jeder Runlevel definiert einen anderen Zustand, in dem sich ein System befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt unter Linux insgesamt acht Runlevels, von denen unter Arch zwei Runlevel allerdings nicht benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;* &amp;lt;big&amp;gt;Arch&amp;lt;/big&amp;gt;: ist eine Linux Distribution für Computers auf x86-64 Architecture basiert.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Systemstart durchläuft das System alle Runlevel außer Runlevel 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Start wird vom System als beendet angesehen, wenn der als Standard-Runlevel definierte Runlevel erreicht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Run Levels=&lt;br /&gt;
# Runlevel 0 ist System Halt&lt;br /&gt;
# Runlevel 1 ist Single user mode (genau so runlevel S)&lt;br /&gt;
# Runlevel 2 ist Local multiuser ohne remote network&lt;br /&gt;
# Runlevel 3 ist Full multiuser mit Netzwerk.&lt;br /&gt;
# Runlevel 4 ist nicht benutzt.&lt;br /&gt;
# Runlevel 5 ist voll multiuser mit Netzwork und xdm&lt;br /&gt;
# Runlevel 6 ist System neustart.&lt;br /&gt;
# Runlevel S ist Single user mode (genauso wie Runlevel 1)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
In diesem Runlevel befindet sich der Computer nur sehr kurz, und zwar dann, wenn er heruntergefahren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher wird Runlevel 0 auch als „Shutdown“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden alle Netzwerk-Verbindungen getrennt, dann werden die Dateipuffer geschrieben, die Dateisysteme ausgehängt und das System ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 1 (S)==&lt;br /&gt;
Dies ist ein Wartungsmodus. Im Runlevel S stehen nur lokale Ressourcen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar sehr eingeschränkt. Es werden nur für den Betrieb absolut notwendige Dienste gestartet, und es stehen neben Ein- und Ausgabegeräten und Festplatten keine weiteren Geräte zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird für gewöhnlich nur dazu verwendet, Dateisystem-Tests durchzuführen, wenn das System nicht mehr normal starten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Runlevel 1 und Runlevel S sind für gewöhnlich identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 2==&lt;br /&gt;
* Dieser Runlevel definiert als erster Runlevel in der Reihenfolge einen Mehrbenutzer-Betrieb.&lt;br /&gt;
* Dieser ist allerdings nur auf den Rechner beschränkt.&lt;br /&gt;
* Die Netzwerkunterstützung ist nicht verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Arch wird dieser Runlevel nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 3==&lt;br /&gt;
Im Runlevel 3 sind alle lokalen Ressourcen verfügbar, und es bestehen Mehrbenutzer- sowie Netzwerkunterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist der übliche Runlevel für Systeme ohne grafische Benutzerschnittstelle und nach einer Arch-Grundinstallation der Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 4==&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel ist nicht weiter definiert, kann aber dennoch verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 5==&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel entspricht weitestgehend Runlevel 3, allerdings wird unter Runlevel 5 zusätzlich noch eine grafische Benutzerschnittstelle bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 6==&lt;br /&gt;
Im Runlevel 6 befindet der Computer sich, wenn er neu gestartet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier werden alle Daemons beendet, die Dateisysteme ausgehängt und alle Netzwerkverbindungen getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird das System neu gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird auch als „Reboot“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtigste Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen=&lt;br /&gt;
*/etc/inittab&lt;br /&gt;
*shutdown&lt;br /&gt;
*init&lt;br /&gt;
*/etc/init.d&lt;br /&gt;
*telinit&lt;br /&gt;
*systemd&lt;br /&gt;
*systemctl&lt;br /&gt;
*/etc/systemd/&lt;br /&gt;
*/usr/lib/systemd/&lt;br /&gt;
*wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtigste Befehle=&lt;br /&gt;
* Aktuellen Runlevel ausgeben&lt;br /&gt;
 who -r&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aktuellen Runlevel wechseln (n: ist die Nummber des Runlevels)&lt;br /&gt;
 # telinit n&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 # init n&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Konfiguration=&lt;br /&gt;
Was das System in einem bestimmten Runlevel machen soll, wird in der Datei „/etc/inittab“ definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Definitionen folgen dabei immer einem bestimmten Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:runlevels:action:process&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID direkt am Anfang einer jeden Definitionszeile ist eine bis zu vier stellen lange, eindeutige Zeichenfolge, die diese Zeile eindeutig vom System erkennbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Feld definiert, für welchen Runlevel die Definition gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können mehrere Runlevel angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese werden ohne Trennzeichen direkt aneinandergereiht: z.B. „S245“, um diese Definition für die Runlevels S, 2, 4 und 5 einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Stelle in der Definition bestimmt, wie/wann der am Ende der Zeile definierte Prozess gestartet werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige mögliche Werte sind zum Beispiel …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;respawn:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess wird jedes mal neu gestartet, wenn er beendet wird.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;wait:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess startet, wenn der definierte Runlevel betreten wird, der Bootvorgang bleibt so lange stehen, bis der definierte Prozess beendet wird.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;once:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess wird einmalig bei betreten des Runlevels ausgeführt.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;initdefault:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Diese Angabe bestimmt, welcher Runlevel (eben jener, der in einer mit „initdefault“  konfigurierten Zeile definiert wurde) nach dem Systemstart benutzt werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prozess-Feld wird dabei ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Erläuterung=&lt;br /&gt;
Standardmäßig wird nach einer Grundinstallation von Arch in den Runlevel 3 gebootet, dies wird mittels der Zeile …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:3:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„initdefault“ bestimmt hier den Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Prozess-Feld ist leer gelassen, da diese Angabe sowieso ignoriert wird, will man nach dem Booten nicht in Runlevel 3 sein, sondern auch eine grafische Benutzerschnittstelle verwenden, so ersetzt man die 3 durch eine 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird automatisch nach dem Start des Systems in Runlevel 5 gewechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser muss allerdings noch definiert werden, sonst passiert vermutlich gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann hier beispielsweise XDM starten lassen, sofern man dieses als Login-Manager benutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 x:5:respawn:/usr/bin/xdm -nodaemon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wenn XDM nun beendet wird, wird es automatisch neu gestartet.&lt;br /&gt;
* Wenn man dies nicht will, kann man auch „once“ als Action definieren, wenn XDM nun beendet wird, landet man auf der Befehlszeile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Login-Shells, die man unter Alt+F1 bis Alt+F6 erreicht, werden ebenfalls über solche Definitionen gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID ist hier „c1“, und beim betreten der Runlevels 2, 3, 4 und 5 wird das Programm „/sbin/agetty“ ausgeführt, wobei die Parameter „-8“, „38400“, „tty1“ und „linux“ benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was genau die Parameter bewirken, kann in der Manpage zu „agetty“ nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standardmäßig werden unter Arch sechs TTYs erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Performancegründen kann man dies aber ändern, wenn man sowieso hauptsächlich mit einer grafischen Oberfläche arbeitet, oder der Rechner hauptsächlich als Server im Einsatz ist, auf den nur per SSH zugegriffen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu löscht man die weiteren Definitionen einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Notfall sollte man allerdings mindestens ein &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;TTY&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; definiert lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Beispiel=&lt;br /&gt;
Nach dem selben System sind die weiteren Standard-Angaben unter Arch aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine vollständige, aber unkommentierte und bereits angepasste „/etc/inittab“ für Arch ist zum Beispiel diese hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
 rc::sysinit:/etc/rc.sysinit&lt;br /&gt;
 rs:S1:wait:/etc/rc.single&lt;br /&gt;
 rm:2345:wait:/etc/rc.multi&lt;br /&gt;
 rh:06:wait:/etc/rc.shutdown&lt;br /&gt;
 su:S:wait:/sbin/sulogin -p&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
 ca::ctrlaltdel:/sbin/shutdown -t3 -r now&lt;br /&gt;
 x:5:once:/bin/su benutzer -l -c &amp;quot;/bin/bash -l -c startx&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standard-Runlevel ist Runlevel 5. Wenn in diesen Runlevel gestartet wurde, wird durch die am Ende der Datei befindliche Definition X mit den Rechten und der Umgebung des Anwenders „benutzer“ gestartet wird.&lt;br /&gt;
Zudem wird auch nur ein TTY definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weiteren Angaben sind Standard-Angaben und sollten nur geändert werden, wenn man sich über die Konsequenzen bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category : Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category : LPIC101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6627</id>
		<title>LPIC101/101.3 Runlevel wechseln</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6627"/>
		<updated>2019-11-19T08:19:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: /* Runlevel 0 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Runlevel“ kann mit dem Begriff „Betriebszustand“ übersetzt werden, wird jedoch als feststehender Begriff auch im Deutschen als „Runlevel“ bezeichnet, und zwar in der Form „Runlevel N“, wobei N durch den betreffenden Runlevel ersetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Übersicht=&lt;br /&gt;
Jeder Runlevel definiert einen anderen Zustand, in dem sich ein System befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt unter Linux insgesamt acht Runlevels, von denen unter Arch zwei Runlevel allerdings nicht benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;* &amp;lt;big&amp;gt;Arch&amp;lt;/big&amp;gt;: ist eine Linux Distribution für Computers auf x86-64 Architecture basiert.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Systemstart durchläuft das System alle Runlevel außer Runlevel 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Start wird vom System als beendet angesehen, wenn der als Standard-Runlevel definierte Runlevel erreicht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Run Levels=&lt;br /&gt;
# Runlevel 0 ist System Halt&lt;br /&gt;
# Runlevel 1 ist Single user mode (genau so runlevel S)&lt;br /&gt;
# Runlevel 2 ist Local multiuser ohne remote network&lt;br /&gt;
# Runlevel 3 ist Full multiuser mit Netzwerk.&lt;br /&gt;
# Runlevel 4 ist nicht benutzt.&lt;br /&gt;
# Runlevel 5 ist voll multiuser mit Netzwork und xdm&lt;br /&gt;
# Runlevel 6 ist System neustart.&lt;br /&gt;
# Runlevel S ist Single user mode (genauso wie Runlevel 1)&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Runlevel 0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
In diesem Runlevel befindet sich der Computer nur sehr kurz, und zwar dann, wenn er heruntergefahren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher wird Runlevel 0 auch als „Shutdown“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden alle Netzwerk-Verbindungen getrennt, dann werden die Dateipuffer geschrieben, die Dateisysteme ausgehängt und das System ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 1 (S)==&lt;br /&gt;
Dies ist ein Wartungsmodus. Im Runlevel S stehen nur lokale Ressourcen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar sehr eingeschränkt. Es werden nur für den Betrieb absolut notwendige Dienste gestartet, und es stehen neben Ein- und Ausgabegeräten und Festplatten keine weiteren Geräte zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird für gewöhnlich nur dazu verwendet, Dateisystem-Tests durchzuführen, wenn das System nicht mehr normal starten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Runlevel 1 und Runlevel S sind für gewöhnlich identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 2==&lt;br /&gt;
* Dieser Runlevel definiert als erster Runlevel in der Reihenfolge einen Mehrbenutzer-Betrieb.&lt;br /&gt;
* Dieser ist allerdings nur auf den Rechner beschränkt.&lt;br /&gt;
* Die Netzwerkunterstützung ist nicht verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Arch wird dieser Runlevel nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 3==&lt;br /&gt;
Im Runlevel 3 sind alle lokalen Ressourcen verfügbar, und es bestehen Mehrbenutzer- sowie Netzwerkunterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist der übliche Runlevel für Systeme ohne grafische Benutzerschnittstelle und nach einer Arch-Grundinstallation der Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 4==&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel ist nicht weiter definiert, kann aber dennoch verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 5==&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel entspricht weitestgehend Runlevel 3, allerdings wird unter Runlevel 5 zusätzlich noch eine grafische Benutzerschnittstelle bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 6==&lt;br /&gt;
Im Runlevel 6 befindet der Computer sich, wenn er neu gestartet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier werden alle Daemons beendet, die Dateisysteme ausgehängt und alle Netzwerkverbindungen getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird das System neu gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird auch als „Reboot“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtigste Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen=&lt;br /&gt;
*/etc/inittab&lt;br /&gt;
*shutdown&lt;br /&gt;
*init&lt;br /&gt;
*/etc/init.d&lt;br /&gt;
*telinit&lt;br /&gt;
*systemd&lt;br /&gt;
*systemctl&lt;br /&gt;
*/etc/systemd/&lt;br /&gt;
*/usr/lib/systemd/&lt;br /&gt;
*wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtigste Befehle=&lt;br /&gt;
* Aktuellen Runlevel ausgeben&lt;br /&gt;
 who -r&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aktuellen Runlevel wechseln (n: ist die Nummber des Runlevels)&lt;br /&gt;
 # telinit n&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 # init n&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Konfiguration=&lt;br /&gt;
Was das System in einem bestimmten Runlevel machen soll, wird in der Datei „/etc/inittab“ definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Definitionen folgen dabei immer einem bestimmten Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:runlevels:action:process&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID direkt am Anfang einer jeden Definitionszeile ist eine bis zu vier stellen lange, eindeutige Zeichenfolge, die diese Zeile eindeutig vom System erkennbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Feld definiert, für welchen Runlevel die Definition gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können mehrere Runlevel angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese werden ohne Trennzeichen direkt aneinandergereiht: z.B. „S245“, um diese Definition für die Runlevels S, 2, 4 und 5 einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Stelle in der Definition bestimmt, wie/wann der am Ende der Zeile definierte Prozess gestartet werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige mögliche Werte sind zum Beispiel …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;respawn:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess wird jedes mal neu gestartet, wenn er beendet wird.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;wait:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess startet, wenn der definierte Runlevel betreten wird, der Bootvorgang bleibt so lange stehen, bis der definierte Prozess beendet wird.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;once:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess wird einmalig bei betreten des Runlevels ausgeführt.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;initdefault:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Diese Angabe bestimmt, welcher Runlevel (eben jener, der in einer mit „initdefault“  konfigurierten Zeile definiert wurde) nach dem Systemstart benutzt werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prozess-Feld wird dabei ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Erläuterung=&lt;br /&gt;
Standardmäßig wird nach einer Grundinstallation von Arch in den Runlevel 3 gebootet, dies wird mittels der Zeile …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:3:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„initdefault“ bestimmt hier den Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Prozess-Feld ist leer gelassen, da diese Angabe sowieso ignoriert wird, will man nach dem Booten nicht in Runlevel 3 sein, sondern auch eine grafische Benutzerschnittstelle verwenden, so ersetzt man die 3 durch eine 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird automatisch nach dem Start des Systems in Runlevel 5 gewechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser muss allerdings noch definiert werden, sonst passiert vermutlich gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann hier beispielsweise XDM starten lassen, sofern man dieses als Login-Manager benutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 x:5:respawn:/usr/bin/xdm -nodaemon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wenn XDM nun beendet wird, wird es automatisch neu gestartet.&lt;br /&gt;
* Wenn man dies nicht will, kann man auch „once“ als Action definieren, wenn XDM nun beendet wird, landet man auf der Befehlszeile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Login-Shells, die man unter Alt+F1 bis Alt+F6 erreicht, werden ebenfalls über solche Definitionen gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID ist hier „c1“, und beim betreten der Runlevels 2, 3, 4 und 5 wird das Programm „/sbin/agetty“ ausgeführt, wobei die Parameter „-8“, „38400“, „tty1“ und „linux“ benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was genau die Parameter bewirken, kann in der Manpage zu „agetty“ nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standardmäßig werden unter Arch sechs TTYs erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Performancegründen kann man dies aber ändern, wenn man sowieso hauptsächlich mit einer grafischen Oberfläche arbeitet, oder der Rechner hauptsächlich als Server im Einsatz ist, auf den nur per SSH zugegriffen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu löscht man die weiteren Definitionen einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Notfall sollte man allerdings mindestens ein &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;TTY&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; definiert lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Beispiel=&lt;br /&gt;
Nach dem selben System sind die weiteren Standard-Angaben unter Arch aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine vollständige, aber unkommentierte und bereits angepasste „/etc/inittab“ für Arch ist zum Beispiel diese hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
 rc::sysinit:/etc/rc.sysinit&lt;br /&gt;
 rs:S1:wait:/etc/rc.single&lt;br /&gt;
 rm:2345:wait:/etc/rc.multi&lt;br /&gt;
 rh:06:wait:/etc/rc.shutdown&lt;br /&gt;
 su:S:wait:/sbin/sulogin -p&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
 ca::ctrlaltdel:/sbin/shutdown -t3 -r now&lt;br /&gt;
 x:5:once:/bin/su benutzer -l -c &amp;quot;/bin/bash -l -c startx&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standard-Runlevel ist Runlevel 5. Wenn in diesen Runlevel gestartet wurde, wird durch die am Ende der Datei befindliche Definition X mit den Rechten und der Umgebung des Anwenders „benutzer“ gestartet wird.&lt;br /&gt;
Zudem wird auch nur ein TTY definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weiteren Angaben sind Standard-Angaben und sollten nur geändert werden, wenn man sich über die Konsequenzen bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category : Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category : LPIC101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6626</id>
		<title>LPIC101/101.3 Runlevel wechseln</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6626"/>
		<updated>2019-11-19T08:18:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Runlevel“ kann mit dem Begriff „Betriebszustand“ übersetzt werden, wird jedoch als feststehender Begriff auch im Deutschen als „Runlevel“ bezeichnet, und zwar in der Form „Runlevel N“, wobei N durch den betreffenden Runlevel ersetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Übersicht=&lt;br /&gt;
Jeder Runlevel definiert einen anderen Zustand, in dem sich ein System befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt unter Linux insgesamt acht Runlevels, von denen unter Arch zwei Runlevel allerdings nicht benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;* &amp;lt;big&amp;gt;Arch&amp;lt;/big&amp;gt;: ist eine Linux Distribution für Computers auf x86-64 Architecture basiert.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Systemstart durchläuft das System alle Runlevel außer Runlevel 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Start wird vom System als beendet angesehen, wenn der als Standard-Runlevel definierte Runlevel erreicht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Run Levels=&lt;br /&gt;
# Runlevel 0 ist System Halt&lt;br /&gt;
# Runlevel 1 ist Single user mode (genau so runlevel S)&lt;br /&gt;
# Runlevel 2 ist Local multiuser ohne remote network&lt;br /&gt;
# Runlevel 3 ist Full multiuser mit Netzwerk.&lt;br /&gt;
# Runlevel 4 ist nicht benutzt.&lt;br /&gt;
# Runlevel 5 ist voll multiuser mit Netzwork und xdm&lt;br /&gt;
# Runlevel 6 ist System neustart.&lt;br /&gt;
# Runlevel S ist Single user mode (genauso wie Runlevel 1)&lt;br /&gt;
==Runlevel 0==&lt;br /&gt;
In diesem Runlevel befindet sich der Computer nur sehr kurz, und zwar dann, wenn er heruntergefahren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher wird Runlevel 0 auch als „Shutdown“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden alle Netzwerk-Verbindungen getrennt, dann werden die Dateipuffer geschrieben, die Dateisysteme ausgehängt und das System ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 1 (S)==&lt;br /&gt;
Dies ist ein Wartungsmodus. Im Runlevel S stehen nur lokale Ressourcen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar sehr eingeschränkt. Es werden nur für den Betrieb absolut notwendige Dienste gestartet, und es stehen neben Ein- und Ausgabegeräten und Festplatten keine weiteren Geräte zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird für gewöhnlich nur dazu verwendet, Dateisystem-Tests durchzuführen, wenn das System nicht mehr normal starten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Runlevel 1 und Runlevel S sind für gewöhnlich identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 2==&lt;br /&gt;
* Dieser Runlevel definiert als erster Runlevel in der Reihenfolge einen Mehrbenutzer-Betrieb.&lt;br /&gt;
* Dieser ist allerdings nur auf den Rechner beschränkt.&lt;br /&gt;
* Die Netzwerkunterstützung ist nicht verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Arch wird dieser Runlevel nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 3==&lt;br /&gt;
Im Runlevel 3 sind alle lokalen Ressourcen verfügbar, und es bestehen Mehrbenutzer- sowie Netzwerkunterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist der übliche Runlevel für Systeme ohne grafische Benutzerschnittstelle und nach einer Arch-Grundinstallation der Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 4==&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel ist nicht weiter definiert, kann aber dennoch verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 5==&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel entspricht weitestgehend Runlevel 3, allerdings wird unter Runlevel 5 zusätzlich noch eine grafische Benutzerschnittstelle bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 6==&lt;br /&gt;
Im Runlevel 6 befindet der Computer sich, wenn er neu gestartet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier werden alle Daemons beendet, die Dateisysteme ausgehängt und alle Netzwerkverbindungen getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird das System neu gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird auch als „Reboot“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtigste Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen=&lt;br /&gt;
*/etc/inittab&lt;br /&gt;
*shutdown&lt;br /&gt;
*init&lt;br /&gt;
*/etc/init.d&lt;br /&gt;
*telinit&lt;br /&gt;
*systemd&lt;br /&gt;
*systemctl&lt;br /&gt;
*/etc/systemd/&lt;br /&gt;
*/usr/lib/systemd/&lt;br /&gt;
*wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtigste Befehle=&lt;br /&gt;
* Aktuellen Runlevel ausgeben&lt;br /&gt;
 who -r&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aktuellen Runlevel wechseln (n: ist die Nummber des Runlevels)&lt;br /&gt;
 # telinit n&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 # init n&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Konfiguration=&lt;br /&gt;
Was das System in einem bestimmten Runlevel machen soll, wird in der Datei „/etc/inittab“ definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Definitionen folgen dabei immer einem bestimmten Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:runlevels:action:process&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID direkt am Anfang einer jeden Definitionszeile ist eine bis zu vier stellen lange, eindeutige Zeichenfolge, die diese Zeile eindeutig vom System erkennbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Feld definiert, für welchen Runlevel die Definition gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können mehrere Runlevel angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese werden ohne Trennzeichen direkt aneinandergereiht: z.B. „S245“, um diese Definition für die Runlevels S, 2, 4 und 5 einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Stelle in der Definition bestimmt, wie/wann der am Ende der Zeile definierte Prozess gestartet werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige mögliche Werte sind zum Beispiel …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;respawn:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess wird jedes mal neu gestartet, wenn er beendet wird.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;wait:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess startet, wenn der definierte Runlevel betreten wird, der Bootvorgang bleibt so lange stehen, bis der definierte Prozess beendet wird.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;once:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess wird einmalig bei betreten des Runlevels ausgeführt.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;initdefault:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Diese Angabe bestimmt, welcher Runlevel (eben jener, der in einer mit „initdefault“  konfigurierten Zeile definiert wurde) nach dem Systemstart benutzt werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prozess-Feld wird dabei ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Erläuterung=&lt;br /&gt;
Standardmäßig wird nach einer Grundinstallation von Arch in den Runlevel 3 gebootet, dies wird mittels der Zeile …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:3:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„initdefault“ bestimmt hier den Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Prozess-Feld ist leer gelassen, da diese Angabe sowieso ignoriert wird, will man nach dem Booten nicht in Runlevel 3 sein, sondern auch eine grafische Benutzerschnittstelle verwenden, so ersetzt man die 3 durch eine 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird automatisch nach dem Start des Systems in Runlevel 5 gewechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser muss allerdings noch definiert werden, sonst passiert vermutlich gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann hier beispielsweise XDM starten lassen, sofern man dieses als Login-Manager benutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 x:5:respawn:/usr/bin/xdm -nodaemon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wenn XDM nun beendet wird, wird es automatisch neu gestartet.&lt;br /&gt;
* Wenn man dies nicht will, kann man auch „once“ als Action definieren, wenn XDM nun beendet wird, landet man auf der Befehlszeile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Login-Shells, die man unter Alt+F1 bis Alt+F6 erreicht, werden ebenfalls über solche Definitionen gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID ist hier „c1“, und beim betreten der Runlevels 2, 3, 4 und 5 wird das Programm „/sbin/agetty“ ausgeführt, wobei die Parameter „-8“, „38400“, „tty1“ und „linux“ benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was genau die Parameter bewirken, kann in der Manpage zu „agetty“ nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standardmäßig werden unter Arch sechs TTYs erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Performancegründen kann man dies aber ändern, wenn man sowieso hauptsächlich mit einer grafischen Oberfläche arbeitet, oder der Rechner hauptsächlich als Server im Einsatz ist, auf den nur per SSH zugegriffen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu löscht man die weiteren Definitionen einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Notfall sollte man allerdings mindestens ein &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;TTY&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; definiert lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Beispiel=&lt;br /&gt;
Nach dem selben System sind die weiteren Standard-Angaben unter Arch aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine vollständige, aber unkommentierte und bereits angepasste „/etc/inittab“ für Arch ist zum Beispiel diese hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
 rc::sysinit:/etc/rc.sysinit&lt;br /&gt;
 rs:S1:wait:/etc/rc.single&lt;br /&gt;
 rm:2345:wait:/etc/rc.multi&lt;br /&gt;
 rh:06:wait:/etc/rc.shutdown&lt;br /&gt;
 su:S:wait:/sbin/sulogin -p&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
 ca::ctrlaltdel:/sbin/shutdown -t3 -r now&lt;br /&gt;
 x:5:once:/bin/su benutzer -l -c &amp;quot;/bin/bash -l -c startx&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standard-Runlevel ist Runlevel 5. Wenn in diesen Runlevel gestartet wurde, wird durch die am Ende der Datei befindliche Definition X mit den Rechten und der Umgebung des Anwenders „benutzer“ gestartet wird.&lt;br /&gt;
Zudem wird auch nur ein TTY definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weiteren Angaben sind Standard-Angaben und sollten nur geändert werden, wenn man sich über die Konsequenzen bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category : Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category : LPIC101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6621</id>
		<title>LPIC101/101.3 Runlevel wechseln</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6621"/>
		<updated>2019-11-19T08:08:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Runlevel&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Runlevel“ kann mit dem Begriff „Betriebszustand“ übersetzt werden, wird jedoch als feststehender Begriff auch im Deutschen als „Runlevel“ bezeichnet, und zwar in der Form „Runlevel N“, wobei N durch den betreffenden Runlevel ersetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Übersicht=&lt;br /&gt;
Jeder Runlevel definiert einen anderen Zustand, in dem sich ein System befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt unter Linux insgesamt acht Runlevels, von denen unter Arch zwei Runlevel allerdings nicht benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;* &amp;lt;big&amp;gt;Arch&amp;lt;/big&amp;gt;: ist eine Linux Distribution für Computers auf x86-64 Architecture basiert.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Systemstart durchläuft das System alle Runlevel außer Runlevel 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Start wird vom System als beendet angesehen, wenn der als Standard-Runlevel definierte Runlevel erreicht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Run Levels=&lt;br /&gt;
# Runlevel 0 ist System Halt&lt;br /&gt;
# Runlevel 1 ist Single user mode (genau so runlevel S)&lt;br /&gt;
# Runlevel 2 ist Local multiuser ohne remote network&lt;br /&gt;
# Runlevel 3 ist Full multiuser mit Netzwerk.&lt;br /&gt;
# Runlevel 4 ist nicht benutzt.&lt;br /&gt;
# Runlevel 5 ist voll multiuser mit Netzwork und xdm&lt;br /&gt;
# Runlevel 6 ist System neustart.&lt;br /&gt;
# Runlevel S ist Single user mode (genauso wie Runlevel 1)&lt;br /&gt;
==Runlevel 0==&lt;br /&gt;
In diesem Runlevel befindet sich der Computer nur sehr kurz, und zwar dann, wenn er heruntergefahren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher wird Runlevel 0 auch als „Shutdown“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden alle Netzwerk-Verbindungen getrennt, dann werden die Dateipuffer geschrieben, die Dateisysteme ausgehängt und das System ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 1 (S)==&lt;br /&gt;
Dies ist ein Wartungsmodus. Im Runlevel S stehen nur lokale Ressourcen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar sehr eingeschränkt. Es werden nur für den Betrieb absolut notwendige Dienste gestartet, und es stehen neben Ein- und Ausgabegeräten und Festplatten keine weiteren Geräte zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird für gewöhnlich nur dazu verwendet, Dateisystem-Tests durchzuführen, wenn das System nicht mehr normal starten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Runlevel 1 und Runlevel S sind für gewöhnlich identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 2==&lt;br /&gt;
* Dieser Runlevel definiert als erster Runlevel in der Reihenfolge einen Mehrbenutzer-Betrieb.&lt;br /&gt;
* Dieser ist allerdings nur auf den Rechner beschränkt.&lt;br /&gt;
* Die Netzwerkunterstützung ist nicht verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Arch wird dieser Runlevel nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 3==&lt;br /&gt;
Im Runlevel 3 sind alle lokalen Ressourcen verfügbar, und es bestehen Mehrbenutzer- sowie Netzwerkunterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist der übliche Runlevel für Systeme ohne grafische Benutzerschnittstelle und nach einer Arch-Grundinstallation der Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 4==&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel ist nicht weiter definiert, kann aber dennoch verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 5==&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel entspricht weitestgehend Runlevel 3, allerdings wird unter Runlevel 5 zusätzlich noch eine grafische Benutzerschnittstelle bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 6==&lt;br /&gt;
Im Runlevel 6 befindet der Computer sich, wenn er neu gestartet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier werden alle Daemons beendet, die Dateisysteme ausgehängt und alle Netzwerkverbindungen getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird das System neu gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird auch als „Reboot“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtigste Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen=&lt;br /&gt;
*/etc/inittab&lt;br /&gt;
*shutdown&lt;br /&gt;
*init&lt;br /&gt;
*/etc/init.d&lt;br /&gt;
*telinit&lt;br /&gt;
*systemd&lt;br /&gt;
*systemctl&lt;br /&gt;
*/etc/systemd/&lt;br /&gt;
*/usr/lib/systemd/&lt;br /&gt;
*wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtigste Befehle=&lt;br /&gt;
* Aktuellen Runlevel ausgeben&lt;br /&gt;
 who -r&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aktuellen Runlevel wechseln (n: ist die Nummber des Runlevels)&lt;br /&gt;
 # telinit n&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 # init n&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Konfiguration=&lt;br /&gt;
Was das System in einem bestimmten Runlevel machen soll, wird in der Datei „/etc/inittab“ definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Definitionen folgen dabei immer einem bestimmten Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:runlevels:action:process&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID direkt am Anfang einer jeden Definitionszeile ist eine bis zu vier stellen lange, eindeutige Zeichenfolge, die diese Zeile eindeutig vom System erkennbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Feld definiert, für welchen Runlevel die Definition gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können mehrere Runlevel angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese werden ohne Trennzeichen direkt aneinandergereiht: z.B. „S245“, um diese Definition für die Runlevels S, 2, 4 und 5 einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Stelle in der Definition bestimmt, wie/wann der am Ende der Zeile definierte Prozess gestartet werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige mögliche Werte sind zum Beispiel …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;respawn:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess wird jedes mal neu gestartet, wenn er beendet wird.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;wait:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess startet, wenn der definierte Runlevel betreten wird, der Bootvorgang bleibt so lange stehen, bis der definierte Prozess beendet wird.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;once:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess wird einmalig bei betreten des Runlevels ausgeführt.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;initdefault:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Diese Angabe bestimmt, welcher Runlevel (eben jener, der in einer mit „initdefault“  konfigurierten Zeile definiert wurde) nach dem Systemstart benutzt werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prozess-Feld wird dabei ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Erläuterung=&lt;br /&gt;
Standardmäßig wird nach einer Grundinstallation von Arch in den Runlevel 3 gebootet, dies wird mittels der Zeile …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:3:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„initdefault“ bestimmt hier den Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Prozess-Feld ist leer gelassen, da diese Angabe sowieso ignoriert wird, will man nach dem Booten nicht in Runlevel 3 sein, sondern auch eine grafische Benutzerschnittstelle verwenden, so ersetzt man die 3 durch eine 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird automatisch nach dem Start des Systems in Runlevel 5 gewechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser muss allerdings noch definiert werden, sonst passiert vermutlich gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann hier beispielsweise XDM starten lassen, sofern man dieses als Login-Manager benutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 x:5:respawn:/usr/bin/xdm -nodaemon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wenn XDM nun beendet wird, wird es automatisch neu gestartet.&lt;br /&gt;
* Wenn man dies nicht will, kann man auch „once“ als Action definieren, wenn XDM nun beendet wird, landet man auf der Befehlszeile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Login-Shells, die man unter Alt+F1 bis Alt+F6 erreicht, werden ebenfalls über solche Definitionen gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID ist hier „c1“, und beim betreten der Runlevels 2, 3, 4 und 5 wird das Programm „/sbin/agetty“ ausgeführt, wobei die Parameter „-8“, „38400“, „tty1“ und „linux“ benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was genau die Parameter bewirken, kann in der Manpage zu „agetty“ nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standardmäßig werden unter Arch sechs TTYs erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Performancegründen kann man dies aber ändern, wenn man sowieso hauptsächlich mit einer grafischen Oberfläche arbeitet, oder der Rechner hauptsächlich als Server im Einsatz ist, auf den nur per SSH zugegriffen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu löscht man die weiteren Definitionen einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Notfall sollte man allerdings mindestens ein &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;TTY&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; definiert lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Beispiel=&lt;br /&gt;
Nach dem selben System sind die weiteren Standard-Angaben unter Arch aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine vollständige, aber unkommentierte und bereits angepasste „/etc/inittab“ für Arch ist zum Beispiel diese hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
 rc::sysinit:/etc/rc.sysinit&lt;br /&gt;
 rs:S1:wait:/etc/rc.single&lt;br /&gt;
 rm:2345:wait:/etc/rc.multi&lt;br /&gt;
 rh:06:wait:/etc/rc.shutdown&lt;br /&gt;
 su:S:wait:/sbin/sulogin -p&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
 ca::ctrlaltdel:/sbin/shutdown -t3 -r now&lt;br /&gt;
 x:5:once:/bin/su benutzer -l -c &amp;quot;/bin/bash -l -c startx&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standard-Runlevel ist Runlevel 5. Wenn in diesen Runlevel gestartet wurde, wird durch die am Ende der Datei befindliche Definition X mit den Rechten und der Umgebung des Anwenders „benutzer“ gestartet wird.&lt;br /&gt;
Zudem wird auch nur ein TTY definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weiteren Angaben sind Standard-Angaben und sollten nur geändert werden, wenn man sich über die Konsequenzen bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category : Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category : LPIC101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/103.8_Grundlegendes_Editieren_von_Dateien_mit_dem_vi_Editor&amp;diff=6579</id>
		<title>LPIC101/103.8 Grundlegendes Editieren von Dateien mit dem vi Editor</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/103.8_Grundlegendes_Editieren_von_Dateien_mit_dem_vi_Editor&amp;diff=6579"/>
		<updated>2019-11-18T11:42:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Texteditor Vim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Artikel stelle ich die grundlegenden Funktionen des sehr mächtigen und weit verbreiteten Texteditors Vim vor. Der Editor Vim ist eine verbesserte und frei verfügbare Version des unter Unix entwickelten Programms Vi. Gerade für Einsteiger ist dieser Editor nicht intuitiv bedienbar. &lt;br /&gt;
Da er aber auf sehr vielen Linux-Systemen verfügbar, komplett über die Tastatur zu steuern und unter Administratoren und Programmierern weit verbreitet ist, stelle ich ihn hier grundlegend vor. Die Projekt-Website ist unter www.vim.org zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke bitte, dass es sich nicht um ein Programm zur Textverarbeitung handelt. Eine Textverarbeitung bietet Funktionen zur Formatierung der Schrift und des Seitenlayouts. Texteditoren werden zur Bearbeitung von Konfigurationsdateien oder für die Programmierung verwendet.&lt;br /&gt;
Installation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation des Editors gestaltet sich unter Debian wie gewohnt recht einfach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
apt install vim&lt;br /&gt;
Den Editor starten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Editor kann auf unterschiedliche Weise gestartet werden. Ihm können beliebig viele Dateien übergeben werden. Nach dem starten befindet sich der Vim im Kommandomodus, der gesondert beschrieben wird. Man kann also nicht sofort losschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden Liste sind einige Möglichkeiten aufgeführt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vi&lt;br /&gt;
    Öffnet ein neues Dokument&lt;br /&gt;
vi datei&lt;br /&gt;
    Startet den Vi mit der angegebenen Datei. Falls diese nicht existiert, wird sie erstellt.&lt;br /&gt;
vi +datei&lt;br /&gt;
    Verwendet eine Kopie der Datei und öffnet diese erst beim Beenden oder Speichern.&lt;br /&gt;
vi -r datei&lt;br /&gt;
    Nach einem Systemabsturz wird die Abarbeitung an der letzten Stelle fortgesetzt. Der Vi erstellt alle 30 Sekunden eine Sicherung der Daten.&lt;br /&gt;
vi -R datei&lt;br /&gt;
    Öffnet die angegebene Datei im read-only-Modus (Nur-Lese-Modus).&lt;br /&gt;
vi -&lt;br /&gt;
    Liest den Inhalt der Standardausgabe ein. Beispiel: ls | vi -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen von Dateien aus Vim heraus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dateien können auch aus dem Vim geöffnet werden. Folgende Kommandos stehen im Kommandomodus zur Verfügung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:e datei&lt;br /&gt;
    Öffnet die angegebene Datei. Bei der Eingabe des Dateinamens kann der Expansionsmechanismus der Bash verwendet werden. Die aktuell geladene Datei darf seit dem letzten Speichern nicht modifiziert worden sein.&lt;br /&gt;
:e! datei&lt;br /&gt;
    Wie &amp;quot;:e datei&amp;quot;. Evtl. vorgenommene Änderungen der aktuellen Datei werden verworfen.&lt;br /&gt;
:r datei&lt;br /&gt;
    Fügt die angegebene Datei bei der aktuellen Cursorposition ein. Auch hier kann der Expansionsmechanismus der Bash genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Text editieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits erwähnt, startet der Vim zunächst im Kommandomodus. Möchtest du Text eingeben oder editieren, wechselst du dazu in den Eingabemodus. Der Kommandomodus&lt;br /&gt;
kann mit der Escape-Taste erreicht werden. Drückst du mehrmals die Escape-Taste, ist ein Signalton zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Tasten stehen zur Verfügung, um in den Eingabemodus zu wechseln:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
i&lt;br /&gt;
    Einfügen links vom Cursor&lt;br /&gt;
a&lt;br /&gt;
    Einfügen rechts vom Cursor&lt;br /&gt;
I&lt;br /&gt;
    Einfügen am Zeilenanfang&lt;br /&gt;
A&lt;br /&gt;
    Einfügen am Zeilenende&lt;br /&gt;
o&lt;br /&gt;
    Fügt eine neue Zeile hinter der aktuellen Zeile ein&lt;br /&gt;
O&lt;br /&gt;
    Fügt eine neue Zeile vor der aktuellen Zeile ein&lt;br /&gt;
R&lt;br /&gt;
    Überschreibt ab der Cursorposition&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Kommandos sind im Kommandomodus (zu Erreichen mit der Escape-Taste) einzugeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
yy&lt;br /&gt;
    Kopiert die aktuelle Zeile in einen Puffer&lt;br /&gt;
ny&lt;br /&gt;
    Kopiert n+1 Zeilen in einen Puffer&lt;br /&gt;
yw&lt;br /&gt;
    Kopiert ein Wort rechts vom Cursor in einen Puffer&lt;br /&gt;
nyw&lt;br /&gt;
    Kopiert n Worte rechts vom Cursor in einen Puffer&lt;br /&gt;
yb&lt;br /&gt;
    Kopiert ein Wort links vom Cursor in einen Puffer&lt;br /&gt;
nyb&lt;br /&gt;
    Kopiert n Worte links vom Cursor in einen Puffer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du kannst aber auch anders vorgehen, um einen bestimmten Bereich des Textes in einen Puffer zu kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Wechseln in den Kommandomodus (Escape-Taste)&lt;br /&gt;
    Bewegen des Cursors an Beginn/Ende des zu markierenden Textes&lt;br /&gt;
    Druck auf die Taste v schaltet in den Visual-Modus um&lt;br /&gt;
    Bewegen des Cursors an das Ende/Beginn des zu markierenden Textes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Druck auf die Taste y kopiert den markierten Text in einen Puffer und schaltet wieder in den Kommandomodus um&lt;br /&gt;
    Text einfügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Um Text aus einem Puffer einzufügen, stehen folgende Befehle im Kommandomodus zur Verfügung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    p&lt;br /&gt;
        Fügt Pufferinhalt nach aktuellem Wort oder nach aktueller Zeile ein (hängt vom Pufferinhalt ab)&lt;br /&gt;
    P&lt;br /&gt;
        Fügt den Pufferinhalt vor dem aktuellen Wort oder vor der aktuellen Zeile ein (hängt vom Pufferinhalt ab)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Text löschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Befindet sich der Vim im Eingabemodus, kann die Backspace-Taste (Zurück-Taste) zum Löschen von Text benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Im Kommandomodus stehen aber auch folgende Tasten zur Verfügung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    x&lt;br /&gt;
        Löscht das Zeichen an der Cursorposition&lt;br /&gt;
    nx&lt;br /&gt;
        Löscht n Zeichen ab der Cursorposition&lt;br /&gt;
    X&lt;br /&gt;
        Löscht ein Zeichen vor dem Cursor&lt;br /&gt;
    nX&lt;br /&gt;
        Löscht n Zeichen vor dem Cursor&lt;br /&gt;
    dd&lt;br /&gt;
        Löscht die aktuelle Zeile&lt;br /&gt;
    ndd&lt;br /&gt;
        Löscht n Zeilen ab der Cursorposition&lt;br /&gt;
    nJ&lt;br /&gt;
        Entfernt die Zeilenende-Zeichen der nächsten n Zeilen&lt;br /&gt;
    dL&lt;br /&gt;
        Löscht alles bis zum unteren Bildschirmrand&lt;br /&gt;
    dw&lt;br /&gt;
        Löscht das aktuelle Wort&lt;br /&gt;
    d)&lt;br /&gt;
        Löscht den Rest des aktuellen Absatzes&lt;br /&gt;
    D&lt;br /&gt;
        Löscht alles bis aktuellem Zeilenende&lt;br /&gt;
    nD&lt;br /&gt;
        Löscht bis aktuellem Zeilenende und die nächsten n-1 Zeilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Auch zum Löschen von Text kann der Visual-Modus verwendet werden:&lt;br /&gt;
        Wechseln in den Kommandomodus (Escape-Taste)&lt;br /&gt;
        Mit v in den Visual-Modus umschalten&lt;br /&gt;
        Text markieren&lt;br /&gt;
        Mit Druck auf die Taste d wird der markierte Text gelöscht&lt;br /&gt;
        Text suchen und ersetzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Selbstverständlich stehen auch Kommandos zum Suchen und Ersetzen von Text zur Verfügung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        /muster&lt;br /&gt;
            Sucht im Text vorwärts nach eingegebenem Suchmuster&lt;br /&gt;
        ?muster&lt;br /&gt;
            Sucht im Text rückwärts nach eingegebenem Suchmuster&lt;br /&gt;
        n&lt;br /&gt;
            Wiederholt das letzte Suchkommando&lt;br /&gt;
        :s/alt/neu&lt;br /&gt;
            Sucht und ersetzt alt durch neu (nur in der aktuellen Zeile)&lt;br /&gt;
        :s/alt/neu/g&lt;br /&gt;
            Sucht und ersetzt alt durch neu in der ganzen Zeile&lt;br /&gt;
        :1,$s/alt/neu&lt;br /&gt;
            Ersetzt im ganzen Dokument alt durch neu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Optionen im Kommandomodus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Die hier aufgeführten Optionen stehen zum Beispiel im Kommandomodus zur verfügung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        se option&lt;br /&gt;
            Anzeige des Wertes einer Option&lt;br /&gt;
        se all&lt;br /&gt;
            Anzeige der Werte aller Optionen&lt;br /&gt;
        :syntax on/off&lt;br /&gt;
            Farbliche (unter X) bzw. durch verschiedene Schriftarten hervorgehobene Syntax verschiedener Quelldateien (C, C++, Shellskripte, HTML...)&lt;br /&gt;
        :set bf&lt;br /&gt;
            Entfernt alle Steuerzeichen aus dem Text&lt;br /&gt;
        :set ic&lt;br /&gt;
            Die Groß-/Kleinschreibung von Kommandos wird nicht unterschieden&lt;br /&gt;
        :set nu&lt;br /&gt;
            Zeilennummerierung wird aktiviert&lt;br /&gt;
        :set scroll=xx&lt;br /&gt;
            Bestimmt den Scrollbereich (xx = Zeilen)&lt;br /&gt;
        :set sh=pfad_zu_shell&lt;br /&gt;
            Bestimmt die Shell, deren Kommandos innerhalb des Vim aufgerufen werden können&lt;br /&gt;
        :set ts=x&lt;br /&gt;
            Bestimmt die Länge des Tabulators (x = Zeichen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Anlegen einer Resourcendatei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Möchtest du nicht alle individuellen Optionen des Vim bei jedem Start manuell setzen, kannst du dir eine Ressourcendatei erstellen. In diese trägst du die gewünschten Optionen ein, die dann bei jedem Aufruf des Vi geladen werden. Diese Ressourcendatei wird im Heimatverzeichnis abgelegt und bekommt den Namen .vimrc. Hier eine Beispieldatei, die die Zeilennummerierung aktiviert und eine Tabulatorbreite von 5 Zeichen festlegt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        :set nu&lt;br /&gt;
        :set ts=5&lt;br /&gt;
        Den Editor beenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Zum Beenden von Vim stehen folgende Kommandos im Kommandomodus zur Verfügung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        :w dateiname&lt;br /&gt;
            Speichert das geladene Dokument unter dem angegebenen Dateinamen ab. Hier kann der Expansionsmechanismus der Bash verwendet werden.&lt;br /&gt;
        :w &amp;gt;&amp;gt; dateiname&lt;br /&gt;
            Fügt das aktuelle Dokument an das Ende der angegebenen Datei.&lt;br /&gt;
        :q&lt;br /&gt;
            Beendet den Vi, ohne zu speichern. Funktioniert allerdings nur, wenn das Dokument nicht verändert wurde.&lt;br /&gt;
        :q!&lt;br /&gt;
            Beendet den Vi. Vorgenommene Änderungen werden verworfen und nicht gespeichert.&lt;br /&gt;
        :wn&lt;br /&gt;
            Speichert das aktuelle Dokument und öffnet das nächste Dokument.&lt;br /&gt;
        :x&lt;br /&gt;
            Speichert das aktuelle Dokument und beendet den Editor.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/103.8_Grundlegendes_Editieren_von_Dateien_mit_dem_vi_Editor&amp;diff=6578</id>
		<title>LPIC101/103.8 Grundlegendes Editieren von Dateien mit dem vi Editor</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/103.8_Grundlegendes_Editieren_von_Dateien_mit_dem_vi_Editor&amp;diff=6578"/>
		<updated>2019-11-18T11:23:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: Die Seite wurde neu angelegt: „Texteditor Vim  In diesem Artikel stelle ich die grundlegenden Funktionen des sehr mächtigen und weit verbreiteten Texteditors Vim vor. Der Editor Vim ist ein…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Texteditor Vim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Artikel stelle ich die grundlegenden Funktionen des sehr mächtigen und weit verbreiteten Texteditors Vim vor. Der Editor Vim ist eine verbesserte und frei verfügbare Version des unter Unix entwickelten Programms Vi. Gerade für Einsteiger ist dieser Editor nicht intuitiv bedienbar. Da er aber auf sehr vielen Linux-Systemen verfügbar, komplett über die Tastatur zu steuern und unter Administratoren und Programmierern weit verbreitet ist, stelle ich ihn hier grundlegend vor. Die Projekt-Website ist unter www.vim.org zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke bitte, dass es sich nicht um ein Programm zur Textverarbeitung handelt. Eine Textverarbeitung bietet Funktionen zur Formatierung der Schrift und des Seitenlayouts. Texteditoren werden zur Bearbeitung von Konfigurationsdateien oder für die Programmierung verwendet.&lt;br /&gt;
Installation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation des Editors gestaltet sich unter Debian wie gewohnt recht einfach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aptitude install vim&lt;br /&gt;
Den Editor starten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Editor kann auf unterschiedliche Weise gestartet werden. Ihm können beliebig viele Dateien übergeben werden. Nach dem starten befindet sich der Vim im Kommandomodus, der gesondert beschrieben wird. Man kann also nicht sofort losschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden Liste sind einige Möglichkeiten aufgeführt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vi&lt;br /&gt;
    Öffnet ein neues Dokument&lt;br /&gt;
vi datei&lt;br /&gt;
    Startet den Vi mit der angegebenen Datei. Falls diese nicht existiert, wird sie erstellt.&lt;br /&gt;
vi +datei&lt;br /&gt;
    Verwendet eine Kopie der Datei und öffnet diese erst beim Beenden oder Speichern.&lt;br /&gt;
vi -r datei&lt;br /&gt;
    Nach einem Systemabsturz wird die Abarbeitung an der letzten Stelle fortgesetzt. Der Vi erstellt alle 30 Sekunden eine Sicherung der Daten.&lt;br /&gt;
vi -R datei&lt;br /&gt;
    Öffnet die angegebene Datei im read-only-Modus (Nur-Lese-Modus).&lt;br /&gt;
vi -&lt;br /&gt;
    Liest den Inhalt der Standardausgabe ein. Beispiel: ls | vi -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen von Dateien aus Vim heraus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dateien können auch aus dem Vim geöffnet werden. Folgende Kommandos stehen im Kommandomodus zur Verfügung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:e datei&lt;br /&gt;
    Öffnet die angegebene Datei. Bei der Eingabe des Dateinamens kann der Expansionsmechanismus der Bash verwendet werden. Die aktuell geladene Datei darf seit dem letzten Speichern nicht modifiziert worden sein.&lt;br /&gt;
:e! datei&lt;br /&gt;
    Wie &amp;quot;:e datei&amp;quot;. Evtl. vorgenommene Änderungen der aktuellen Datei werden verworfen.&lt;br /&gt;
:r datei&lt;br /&gt;
    Fügt die angegebene Datei bei der aktuellen Cursorposition ein. Auch hier kann der Expansionsmechanismus der Bash genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Text editieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits erwähnt, startet der Vim zunächst im Kommandomodus. Möchtest du Text eingeben oder editieren, wechselst du dazu in den Eingabemodus. Der Kommandomodus&lt;br /&gt;
kann mit der Escape-Taste erreicht werden. Drückst du mehrmals die Escape-Taste, ist ein Signalton zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Tasten stehen zur Verfügung, um in den Eingabemodus zu wechseln:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
i&lt;br /&gt;
    Einfügen links vom Cursor&lt;br /&gt;
a&lt;br /&gt;
    Einfügen rechts vom Cursor&lt;br /&gt;
I&lt;br /&gt;
    Einfügen am Zeilenanfang&lt;br /&gt;
A&lt;br /&gt;
    Einfügen am Zeilenende&lt;br /&gt;
o&lt;br /&gt;
    Fügt eine neue Zeile hinter der aktuellen Zeile ein&lt;br /&gt;
O&lt;br /&gt;
    Fügt eine neue Zeile vor der aktuellen Zeile ein&lt;br /&gt;
R&lt;br /&gt;
    Überschreibt ab der Cursorposition&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Kommandos sind im Kommandomodus (zu Erreichen mit der Escape-Taste) einzugeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
yy&lt;br /&gt;
    Kopiert die aktuelle Zeile in einen Puffer&lt;br /&gt;
ny&lt;br /&gt;
    Kopiert n+1 Zeilen in einen Puffer&lt;br /&gt;
yw&lt;br /&gt;
    Kopiert ein Wort rechts vom Cursor in einen Puffer&lt;br /&gt;
nyw&lt;br /&gt;
    Kopiert n Worte rechts vom Cursor in einen Puffer&lt;br /&gt;
yb&lt;br /&gt;
    Kopiert ein Wort links vom Cursor in einen Puffer&lt;br /&gt;
nyb&lt;br /&gt;
    Kopiert n Worte links vom Cursor in einen Puffer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du kannst aber auch anders vorgehen, um einen bestimmten Bereich des Textes in einen Puffer zu kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Wechseln in den Kommandomodus (Escape-Taste)&lt;br /&gt;
    Bewegen des Cursors an Beginn/Ende des zu markierenden Textes&lt;br /&gt;
    Druck auf die Taste v schaltet in den Visual-Modus um&lt;br /&gt;
    Bewegen des Cursors an das Ende/Beginn des zu markierenden Textes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Druck auf die Taste y kopiert den markierten Text in einen Puffer und schaltet wieder in den Kommandomodus um&lt;br /&gt;
    Text einfügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Um Text aus einem Puffer einzufügen, stehen folgende Befehle im Kommandomodus zur Verfügung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    p&lt;br /&gt;
        Fügt Pufferinhalt nach aktuellem Wort oder nach aktueller Zeile ein (hängt vom Pufferinhalt ab)&lt;br /&gt;
    P&lt;br /&gt;
        Fügt den Pufferinhalt vor dem aktuellen Wort oder vor der aktuellen Zeile ein (hängt vom Pufferinhalt ab)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Text löschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Befindet sich der Vim im Eingabemodus, kann die Backspace-Taste (Zurück-Taste) zum Löschen von Text benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Im Kommandomodus stehen aber auch folgende Tasten zur Verfügung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    x&lt;br /&gt;
        Löscht das Zeichen an der Cursorposition&lt;br /&gt;
    nx&lt;br /&gt;
        Löscht n Zeichen ab der Cursorposition&lt;br /&gt;
    X&lt;br /&gt;
        Löscht ein Zeichen vor dem Cursor&lt;br /&gt;
    nX&lt;br /&gt;
        Löscht n Zeichen vor dem Cursor&lt;br /&gt;
    dd&lt;br /&gt;
        Löscht die aktuelle Zeile&lt;br /&gt;
    ndd&lt;br /&gt;
        Löscht n Zeilen ab der Cursorposition&lt;br /&gt;
    nJ&lt;br /&gt;
        Entfernt die Zeilenende-Zeichen der nächsten n Zeilen&lt;br /&gt;
    dL&lt;br /&gt;
        Löscht alles bis zum unteren Bildschirmrand&lt;br /&gt;
    dw&lt;br /&gt;
        Löscht das aktuelle Wort&lt;br /&gt;
    d)&lt;br /&gt;
        Löscht den Rest des aktuellen Absatzes&lt;br /&gt;
    D&lt;br /&gt;
        Löscht alles bis aktuellem Zeilenende&lt;br /&gt;
    nD&lt;br /&gt;
        Löscht bis aktuellem Zeilenende und die nächsten n-1 Zeilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Auch zum Löschen von Text kann der Visual-Modus verwendet werden:&lt;br /&gt;
        Wechseln in den Kommandomodus (Escape-Taste)&lt;br /&gt;
        Mit v in den Visual-Modus umschalten&lt;br /&gt;
        Text markieren&lt;br /&gt;
        Mit Druck auf die Taste d wird der markierte Text gelöscht&lt;br /&gt;
        Text suchen und ersetzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Selbstverständlich stehen auch Kommandos zum Suchen und Ersetzen von Text zur Verfügung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        /muster&lt;br /&gt;
            Sucht im Text vorwärts nach eingegebenem Suchmuster&lt;br /&gt;
        ?muster&lt;br /&gt;
            Sucht im Text rückwärts nach eingegebenem Suchmuster&lt;br /&gt;
        n&lt;br /&gt;
            Wiederholt das letzte Suchkommando&lt;br /&gt;
        :s/alt/neu&lt;br /&gt;
            Sucht und ersetzt alt durch neu (nur in der aktuellen Zeile)&lt;br /&gt;
        :s/alt/neu/g&lt;br /&gt;
            Sucht und ersetzt alt durch neu in der ganzen Zeile&lt;br /&gt;
        :1,$s/alt/neu&lt;br /&gt;
            Ersetzt im ganzen Dokument alt durch neu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Optionen im Kommandomodus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Die hier aufgeführten Optionen stehen zum Beispiel im Kommandomodus zur verfügung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        se option&lt;br /&gt;
            Anzeige des Wertes einer Option&lt;br /&gt;
        se all&lt;br /&gt;
            Anzeige der Werte aller Optionen&lt;br /&gt;
        :syntax on/off&lt;br /&gt;
            Farbliche (unter X) bzw. durch verschiedene Schriftarten hervorgehobene Syntax verschiedener Quelldateien (C, C++, Shellskripte, HTML...)&lt;br /&gt;
        :set bf&lt;br /&gt;
            Entfernt alle Steuerzeichen aus dem Text&lt;br /&gt;
        :set ic&lt;br /&gt;
            Die Groß-/Kleinschreibung von Kommandos wird nicht unterschieden&lt;br /&gt;
        :set nu&lt;br /&gt;
            Zeilennummerierung wird aktiviert&lt;br /&gt;
        :set scroll=xx&lt;br /&gt;
            Bestimmt den Scrollbereich (xx = Zeilen)&lt;br /&gt;
        :set sh=pfad_zu_shell&lt;br /&gt;
            Bestimmt die Shell, deren Kommandos innerhalb des Vim aufgerufen werden können&lt;br /&gt;
        :set ts=x&lt;br /&gt;
            Bestimmt die Länge des Tabulators (x = Zeichen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Anlegen einer Resourcendatei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Möchtest du nicht alle individuellen Optionen des Vim bei jedem Start manuell setzen, kannst du dir eine Ressourcendatei erstellen. In diese trägst du die gewünschten Optionen ein, die dann bei jedem Aufruf des Vi geladen werden. Diese Ressourcendatei wird im Heimatverzeichnis abgelegt und bekommt den Namen .vimrc. Hier eine Beispieldatei, die die Zeilennummerierung aktiviert und eine Tabulatorbreite von 5 Zeichen festlegt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        :set nu&lt;br /&gt;
        :set ts=5&lt;br /&gt;
        Den Editor beenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Zum Beenden von Vim stehen folgende Kommandos im Kommandomodus zur Verfügung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        :w dateiname&lt;br /&gt;
            Speichert das geladene Dokument unter dem angegebenen Dateinamen ab. Hier kann der Expansionsmechanismus der Bash verwendet werden.&lt;br /&gt;
        :w &amp;gt;&amp;gt; dateiname&lt;br /&gt;
            Fügt das aktuelle Dokument an das Ende der angegebenen Datei.&lt;br /&gt;
        :q&lt;br /&gt;
            Beendet den Vi, ohne zu speichern. Funktioniert allerdings nur, wenn das Dokument nicht verändert wurde.&lt;br /&gt;
        :q!&lt;br /&gt;
            Beendet den Vi. Vorgenommene Änderungen werden verworfen und nicht gespeichert.&lt;br /&gt;
        :wn&lt;br /&gt;
            Speichert das aktuelle Dokument und öffnet das nächste Dokument.&lt;br /&gt;
        :x&lt;br /&gt;
            Speichert das aktuelle Dokument und beendet den Editor.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6542</id>
		<title>LPIC101/101.3 Runlevel wechseln</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6542"/>
		<updated>2019-11-18T08:13:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: /* Run Levels */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Runlevel&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Runlevel“ kann mit dem Begriff „Betriebszustand“ übersetzt werden, wird jedoch als feststehender Begriff auch im Deutschen als „Runlevel“ bezeichnet, und zwar in der Form „Runlevel N“, wobei N durch den betreffenden Runlevel ersetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Übersicht=&lt;br /&gt;
Jeder Runlevel definiert einen anderen Zustand, in dem sich ein System befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt unter Linux insgesamt acht Runlevels, von denen unter Arch zwei Runlevel allerdings nicht benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;* &amp;lt;big&amp;gt;Arch&amp;lt;/big&amp;gt;: ist eine Linux Distribution für Computers auf x86-64 Architecture basiert.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Systemstart durchläuft das System alle Runlevel außer Runlevel 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Start wird vom System als beendet angesehen, wenn der als Standard-Runlevel definierte Runlevel erreicht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Run Levels=&lt;br /&gt;
# Runlevel 0 ist System Halt&lt;br /&gt;
# Runlevel 1 ist Single user mode (genau so runlevel S)&lt;br /&gt;
# Runlevel 2 ist Local multiuser ohne remote network&lt;br /&gt;
# Runlevel 3 ist Full multiuser mit Netzwerk.&lt;br /&gt;
# Runlevel 4 ist nicht benutzt.&lt;br /&gt;
# Runlevel 5 ist voll multiuser mit Netzwork und xdm&lt;br /&gt;
# Runlevel 6 ist System neustart.&lt;br /&gt;
# Runlevel S ist Single user mode (genau so runlevel 1)&lt;br /&gt;
==Runlevel 0==&lt;br /&gt;
In diesem Runlevel befindet sich der Computer nur sehr kurz, und zwar dann, wenn er heruntergefahren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher wird Runlevel 0 auch als „Shutdown“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden alle Netzwerk-Verbindungen getrennt, dann werden die Dateipuffer geschrieben, die Dateisysteme ausgehängt und das System ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 1 (S)==&lt;br /&gt;
Dies ist ein Wartungsmodus. Im Runlevel S stehen nur lokale Ressourcen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar sehr eingeschränkt. Es werden nur für den Betrieb absolut notwendige Dienste gestartet, und es stehen neben Ein- und Ausgabegeräten und Festplatten keine weiteren Geräte zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird für gewöhnlich nur dazu verwendet, Dateisystem-Tests durchzuführen, wenn das System nicht mehr normal starten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Runlevel 1 und Runlevel S sind für gewöhnlich identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 2==&lt;br /&gt;
* Dieser Runlevel definiert als erster Runlevel in der Reihenfolge einen Mehrbenutzer-Betrieb.&lt;br /&gt;
* Dieser ist allerdings nur auf den Rechner beschränkt.&lt;br /&gt;
* Die Netzwerkunterstützung ist nicht verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Arch wird dieser Runlevel nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 3==&lt;br /&gt;
Im Runlevel 3 sind alle lokalen Ressourcen verfügbar, und es bestehen Mehrbenutzer- sowie Netzwerkunterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist der übliche Runlevel für Systeme ohne grafische Benutzerschnittstelle und nach einer Arch-Grundinstallation der Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 4==&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel ist nicht weiter definiert, kann aber dennoch verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 5==&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel entspricht weitestgehend Runlevel 3, allerdings wird unter Runlevel 5 zusätzlich noch eine grafische Benutzerschnittstelle bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 6==&lt;br /&gt;
Im Runlevel 6 befindet der Computer sich, wenn er neu gestartet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier werden alle Daemons beendet, die Dateisysteme ausgehängt und alle Netzwerkverbindungen getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird das System neu gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird auch als „Reboot“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtigste Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen=&lt;br /&gt;
*/etc/inittab&lt;br /&gt;
*shutdown&lt;br /&gt;
*init&lt;br /&gt;
*/etc/init.d&lt;br /&gt;
*telinit&lt;br /&gt;
*systemd&lt;br /&gt;
*systemctl&lt;br /&gt;
*/etc/systemd/&lt;br /&gt;
*/usr/lib/systemd/&lt;br /&gt;
*wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtigste Befehle=&lt;br /&gt;
* Aktuellen Runlevel ausgeben&lt;br /&gt;
 who -r&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aktuellen Runlevel wechseln (n: ist die Nummber des Runlevels)&lt;br /&gt;
 # telinit n&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 # init n&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Konfiguration=&lt;br /&gt;
Was das System in einem bestimmten Runlevel machen soll, wird in der Datei „/etc/inittab“ definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Definitionen folgen dabei immer einem bestimmten Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:runlevels:action:process&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID direkt am Anfang einer jeden Definitionszeile ist eine bis zu vier stellen lange, eindeutige Zeichenfolge, die diese Zeile eindeutig vom System erkennbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Feld definiert, für welchen Runlevel die Definition gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können mehrere Runlevel angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese werden ohne Trennzeichen direkt aneinandergereiht: z.B. „S245“, um diese Definition für die Runlevels S, 2, 4 und 5 einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Stelle in der Definition bestimmt, wie/wann der am Ende der Zeile definierte Prozess gestartet werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige mögliche Werte sind zum Beispiel …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;respawn:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess wird jedes mal neu gestartet, wenn er beendet wird.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;wait:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess startet, wenn der definierte Runlevel betreten wird, der Bootvorgang bleibt so lange stehen, bis der definierte Prozess beendet wird.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;once:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess wird einmalig bei betreten des Runlevels ausgeführt.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;initdefault:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Diese Angabe bestimmt, welcher Runlevel (eben jener, der in einer mit „initdefault“  konfigurierten Zeile definiert wurde) nach dem Systemstart benutzt werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prozess-Feld wird dabei ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Erläuterung=&lt;br /&gt;
Standardmäßig wird nach einer Grundinstallation von Arch in den Runlevel 3 gebootet, dies wird mittels der Zeile …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:3:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„initdefault“ bestimmt hier den Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Prozess-Feld ist leer gelassen, da diese Angabe sowieso ignoriert wird, will man nach dem Booten nicht in Runlevel 3 sein, sondern auch eine grafische Benutzerschnittstelle verwenden, so ersetzt man die 3 durch eine 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird automatisch nach dem Start des Systems in Runlevel 5 gewechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser muss allerdings noch definiert werden, sonst passiert vermutlich gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann hier beispielsweise XDM starten lassen, sofern man dieses als Login-Manager benutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 x:5:respawn:/usr/bin/xdm -nodaemon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wenn XDM nun beendet wird, wird es automatisch neu gestartet.&lt;br /&gt;
* Wenn man dies nicht will, kann man auch „once“ als Action definieren, wenn XDM nun beendet wird, landet man auf der Befehlszeile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Login-Shells, die man unter Alt+F1 bis Alt+F6 erreicht, werden ebenfalls über solche Definitionen gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID ist hier „c1“, und beim betreten der Runlevels 2, 3, 4 und 5 wird das Programm „/sbin/agetty“ ausgeführt, wobei die Parameter „-8“, „38400“, „tty1“ und „linux“ benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was genau die Parameter bewirken, kann in der Manpage zu „agetty“ nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standardmäßig werden unter Arch sechs TTYs erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Performancegründen kann man dies aber ändern, wenn man sowieso hauptsächlich mit einer grafischen Oberfläche arbeitet, oder der Rechner hauptsächlich als Server im Einsatz ist, auf den nur per SSH zugegriffen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu löscht man die weiteren Definitionen einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Notfall sollte man allerdings mindestens ein &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;TTY&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; definiert lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Beispiel=&lt;br /&gt;
Nach dem selben System sind die weiteren Standard-Angaben unter Arch aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine vollständige, aber unkommentierte und bereits angepasste „/etc/inittab“ für Arch ist zum Beispiel diese hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
 rc::sysinit:/etc/rc.sysinit&lt;br /&gt;
 rs:S1:wait:/etc/rc.single&lt;br /&gt;
 rm:2345:wait:/etc/rc.multi&lt;br /&gt;
 rh:06:wait:/etc/rc.shutdown&lt;br /&gt;
 su:S:wait:/sbin/sulogin -p&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
 ca::ctrlaltdel:/sbin/shutdown -t3 -r now&lt;br /&gt;
 x:5:once:/bin/su benutzer -l -c &amp;quot;/bin/bash -l -c startx&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standard-Runlevel ist Runlevel 5. Wenn in diesen Runlevel gestartet wurde, wird durch die am Ende der Datei befindliche Definition X mit den Rechten und der Umgebung des Anwenders „benutzer“ gestartet wird.&lt;br /&gt;
Zudem wird auch nur ein TTY definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weiteren Angaben sind Standard-Angaben und sollten nur geändert werden, wenn man sich über die Konsequenzen bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category : Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category : LPIC101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6541</id>
		<title>LPIC101/101.3 Runlevel wechseln</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6541"/>
		<updated>2019-11-18T08:11:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: /* Run Levels */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Runlevel&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Runlevel“ kann mit dem Begriff „Betriebszustand“ übersetzt werden, wird jedoch als feststehender Begriff auch im Deutschen als „Runlevel“ bezeichnet, und zwar in der Form „Runlevel N“, wobei N durch den betreffenden Runlevel ersetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Übersicht=&lt;br /&gt;
Jeder Runlevel definiert einen anderen Zustand, in dem sich ein System befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt unter Linux insgesamt acht Runlevels, von denen unter Arch zwei Runlevel allerdings nicht benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;* &amp;lt;big&amp;gt;Arch&amp;lt;/big&amp;gt;: ist eine Linux Distribution für Computers auf x86-64 Architecture basiert.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Systemstart durchläuft das System alle Runlevel außer Runlevel 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Start wird vom System als beendet angesehen, wenn der als Standard-Runlevel definierte Runlevel erreicht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Run Levels=&lt;br /&gt;
# Runlevel 0 ist System halt&lt;br /&gt;
# Runlevel 1 ist Single user mode (genau so runlevel S)&lt;br /&gt;
# Runlevel 2 ist Local multiuser ohne remote network&lt;br /&gt;
# Runlevel 3 ist Full multiuser mit Netzwerk.&lt;br /&gt;
# Runlevel 4 ist nicht benutzt.&lt;br /&gt;
# Runlevel 5 ist voll multiuser mit Netzwork und xdm&lt;br /&gt;
# Runlevel 6 ist System neustart.&lt;br /&gt;
# Runlevel S ist Single user mode (genau so runlevel 1)&lt;br /&gt;
==Runlevel 0==&lt;br /&gt;
In diesem Runlevel befindet sich der Computer nur sehr kurz, und zwar dann, wenn er heruntergefahren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher wird Runlevel 0 auch als „Shutdown“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden alle Netzwerk-Verbindungen getrennt, dann werden die Dateipuffer geschrieben, die Dateisysteme ausgehängt und das System ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 1 (S)==&lt;br /&gt;
Dies ist ein Wartungsmodus. Im Runlevel S stehen nur lokale Ressourcen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar sehr eingeschränkt. Es werden nur für den Betrieb absolut notwendige Dienste gestartet, und es stehen neben Ein- und Ausgabegeräten und Festplatten keine weiteren Geräte zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird für gewöhnlich nur dazu verwendet, Dateisystem-Tests durchzuführen, wenn das System nicht mehr normal starten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Runlevel 1 und Runlevel S sind für gewöhnlich identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 2==&lt;br /&gt;
* Dieser Runlevel definiert als erster Runlevel in der Reihenfolge einen Mehrbenutzer-Betrieb.&lt;br /&gt;
* Dieser ist allerdings nur auf den Rechner beschränkt.&lt;br /&gt;
* Die Netzwerkunterstützung ist nicht verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Arch wird dieser Runlevel nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 3==&lt;br /&gt;
Im Runlevel 3 sind alle lokalen Ressourcen verfügbar, und es bestehen Mehrbenutzer- sowie Netzwerkunterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist der übliche Runlevel für Systeme ohne grafische Benutzerschnittstelle und nach einer Arch-Grundinstallation der Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 4==&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel ist nicht weiter definiert, kann aber dennoch verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 5==&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel entspricht weitestgehend Runlevel 3, allerdings wird unter Runlevel 5 zusätzlich noch eine grafische Benutzerschnittstelle bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 6==&lt;br /&gt;
Im Runlevel 6 befindet der Computer sich, wenn er neu gestartet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier werden alle Daemons beendet, die Dateisysteme ausgehängt und alle Netzwerkverbindungen getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird das System neu gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird auch als „Reboot“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtigste Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen=&lt;br /&gt;
*/etc/inittab&lt;br /&gt;
*shutdown&lt;br /&gt;
*init&lt;br /&gt;
*/etc/init.d&lt;br /&gt;
*telinit&lt;br /&gt;
*systemd&lt;br /&gt;
*systemctl&lt;br /&gt;
*/etc/systemd/&lt;br /&gt;
*/usr/lib/systemd/&lt;br /&gt;
*wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtigste Befehle=&lt;br /&gt;
* Aktuellen Runlevel ausgeben&lt;br /&gt;
 who -r&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aktuellen Runlevel wechseln (n: ist die Nummber des Runlevels)&lt;br /&gt;
 # telinit n&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 # init n&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Konfiguration=&lt;br /&gt;
Was das System in einem bestimmten Runlevel machen soll, wird in der Datei „/etc/inittab“ definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Definitionen folgen dabei immer einem bestimmten Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:runlevels:action:process&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID direkt am Anfang einer jeden Definitionszeile ist eine bis zu vier stellen lange, eindeutige Zeichenfolge, die diese Zeile eindeutig vom System erkennbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Feld definiert, für welchen Runlevel die Definition gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können mehrere Runlevel angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese werden ohne Trennzeichen direkt aneinandergereiht: z.B. „S245“, um diese Definition für die Runlevels S, 2, 4 und 5 einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Stelle in der Definition bestimmt, wie/wann der am Ende der Zeile definierte Prozess gestartet werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige mögliche Werte sind zum Beispiel …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;respawn:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess wird jedes mal neu gestartet, wenn er beendet wird.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;wait:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess startet, wenn der definierte Runlevel betreten wird, der Bootvorgang bleibt so lange stehen, bis der definierte Prozess beendet wird.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;once:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess wird einmalig bei betreten des Runlevels ausgeführt.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;initdefault:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Diese Angabe bestimmt, welcher Runlevel (eben jener, der in einer mit „initdefault“  konfigurierten Zeile definiert wurde) nach dem Systemstart benutzt werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prozess-Feld wird dabei ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Erläuterung=&lt;br /&gt;
Standardmäßig wird nach einer Grundinstallation von Arch in den Runlevel 3 gebootet, dies wird mittels der Zeile …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:3:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„initdefault“ bestimmt hier den Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Prozess-Feld ist leer gelassen, da diese Angabe sowieso ignoriert wird, will man nach dem Booten nicht in Runlevel 3 sein, sondern auch eine grafische Benutzerschnittstelle verwenden, so ersetzt man die 3 durch eine 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird automatisch nach dem Start des Systems in Runlevel 5 gewechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser muss allerdings noch definiert werden, sonst passiert vermutlich gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann hier beispielsweise XDM starten lassen, sofern man dieses als Login-Manager benutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 x:5:respawn:/usr/bin/xdm -nodaemon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wenn XDM nun beendet wird, wird es automatisch neu gestartet.&lt;br /&gt;
* Wenn man dies nicht will, kann man auch „once“ als Action definieren, wenn XDM nun beendet wird, landet man auf der Befehlszeile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Login-Shells, die man unter Alt+F1 bis Alt+F6 erreicht, werden ebenfalls über solche Definitionen gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID ist hier „c1“, und beim betreten der Runlevels 2, 3, 4 und 5 wird das Programm „/sbin/agetty“ ausgeführt, wobei die Parameter „-8“, „38400“, „tty1“ und „linux“ benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was genau die Parameter bewirken, kann in der Manpage zu „agetty“ nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standardmäßig werden unter Arch sechs TTYs erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Performancegründen kann man dies aber ändern, wenn man sowieso hauptsächlich mit einer grafischen Oberfläche arbeitet, oder der Rechner hauptsächlich als Server im Einsatz ist, auf den nur per SSH zugegriffen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu löscht man die weiteren Definitionen einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Notfall sollte man allerdings mindestens ein &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;TTY&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; definiert lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Beispiel=&lt;br /&gt;
Nach dem selben System sind die weiteren Standard-Angaben unter Arch aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine vollständige, aber unkommentierte und bereits angepasste „/etc/inittab“ für Arch ist zum Beispiel diese hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
 rc::sysinit:/etc/rc.sysinit&lt;br /&gt;
 rs:S1:wait:/etc/rc.single&lt;br /&gt;
 rm:2345:wait:/etc/rc.multi&lt;br /&gt;
 rh:06:wait:/etc/rc.shutdown&lt;br /&gt;
 su:S:wait:/sbin/sulogin -p&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
 ca::ctrlaltdel:/sbin/shutdown -t3 -r now&lt;br /&gt;
 x:5:once:/bin/su benutzer -l -c &amp;quot;/bin/bash -l -c startx&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standard-Runlevel ist Runlevel 5. Wenn in diesen Runlevel gestartet wurde, wird durch die am Ende der Datei befindliche Definition X mit den Rechten und der Umgebung des Anwenders „benutzer“ gestartet wird.&lt;br /&gt;
Zudem wird auch nur ein TTY definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weiteren Angaben sind Standard-Angaben und sollten nur geändert werden, wenn man sich über die Konsequenzen bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category : Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category : LPIC101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6465</id>
		<title>LPIC101/101.3 Runlevel wechseln</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6465"/>
		<updated>2019-11-15T10:23:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: /* Befehle */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Runlevel&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Runlevel“ kann mit dem Begriff „Betriebszustand“ übersetzt werden, wird jedoch als feststehender Begriff auch im Deutschen als „Runlevel“ bezeichnet, und zwar in der Form „Runlevel N“, wobei N durch den betreffenden Runlevel ersetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Übersicht=&lt;br /&gt;
Jeder Runlevel definiert einen anderen Zustand, in dem sich ein System befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt unter Linux insgesamt acht Runlevels, von denen unter Arch zwei Runlevel allerdings nicht benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;* &amp;lt;big&amp;gt;Arch&amp;lt;/big&amp;gt;: ist eine Linux Distribution für Computers auf x86-64 Architecture basiert.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Systemstart durchläuft das System alle Runlevel außer Runlevel 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Start wird vom System als beendet angesehen, wenn der als Standard-Runlevel definierte Runlevel erreicht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Run Levels=&lt;br /&gt;
# runlevel 0 is System halt&lt;br /&gt;
# runlevel 1 is Single user mode (genau so runlevel S)&lt;br /&gt;
# runlevel 2 is Local multiuser without remote network&lt;br /&gt;
# runlevel 3 is Full multiuser with network&lt;br /&gt;
# runlevel 4 is Not used&lt;br /&gt;
# runlevel 5 is Full multiuser with network and xdm&lt;br /&gt;
# runlevel 6 is System reboot&lt;br /&gt;
# runlevel S is Single user mode (genau so runlevel 1)&lt;br /&gt;
==Runlevel 0==&lt;br /&gt;
In diesem Runlevel befindet sich der Computer nur sehr kurz, und zwar dann, wenn er heruntergefahren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher wird Runlevel 0 auch als „Shutdown“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden alle Netzwerk-Verbindungen getrennt, dann werden die Dateipuffer geschrieben, die Dateisysteme ausgehängt und das System ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 1 (S)==&lt;br /&gt;
Dies ist ein Wartungsmodus. Im Runlevel S stehen nur lokale Ressourcen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar sehr eingeschränkt. Es werden nur für den Betrieb absolut notwendige Dienste gestartet, und es stehen neben Ein- und Ausgabegeräten und Festplatten keine weiteren Geräte zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird für gewöhnlich nur dazu verwendet, Dateisystem-Tests durchzuführen, wenn das System nicht mehr normal starten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Runlevel 1 und Runlevel S sind für gewöhnlich identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 2==&lt;br /&gt;
* Dieser Runlevel definiert als erster Runlevel in der Reihenfolge einen Mehrbenutzer-Betrieb.&lt;br /&gt;
* Dieser ist allerdings nur auf den Rechner beschränkt.&lt;br /&gt;
* Die Netzwerkunterstützung ist nicht verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Arch wird dieser Runlevel nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 3==&lt;br /&gt;
Im Runlevel 3 sind alle lokalen Ressourcen verfügbar, und es bestehen Mehrbenutzer- sowie Netzwerkunterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist der übliche Runlevel für Systeme ohne grafische Benutzerschnittstelle und nach einer Arch-Grundinstallation der Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 4==&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel ist nicht weiter definiert, kann aber dennoch verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 5==&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel entspricht weitestgehend Runlevel 3, allerdings wird unter Runlevel 5 zusätzlich noch eine grafische Benutzerschnittstelle bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 6==&lt;br /&gt;
Im Runlevel 6 befindet der Computer sich, wenn er neu gestartet wird. Auch hier werden alle Daemons beendet, die Dateisysteme ausgehängt und alle Netzwerkverbindungen getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird das System neu gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird auch als „Reboot“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtigste Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen=&lt;br /&gt;
*/etc/inittab&lt;br /&gt;
*shutdown&lt;br /&gt;
*init&lt;br /&gt;
*/etc/init.d&lt;br /&gt;
*telinit&lt;br /&gt;
*systemd&lt;br /&gt;
*systemctl&lt;br /&gt;
*/etc/systemd/&lt;br /&gt;
*/usr/lib/systemd/&lt;br /&gt;
*wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtigste Befehle=&lt;br /&gt;
* Aktuellen Runlevel ausgeben&lt;br /&gt;
 who -r&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aktuellen Runlevel wechseln (n: ist die Nummber des Runlevels)&lt;br /&gt;
 # telinit n&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 # init n&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Konfiguration=&lt;br /&gt;
Was das System in einem bestimmten Runlevel machen soll, wird in der Datei „/etc/inittab“ definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Definitionen folgen dabei immer einem bestimmten Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:runlevels:action:process&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID direkt am Anfang einer jeden Definitionszeile ist eine bis zu vier stellen lange, eindeutige Zeichenfolge, die diese Zeile eindeutig vom System erkennbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Feld definiert, für welchen Runlevel die Definition gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können mehrere Runlevel angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese werden ohne Trennzeichen direkt aneinandergereiht: z.B. „S245“, um diese Definition für die Runlevels S, 2, 4 und 5 einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Stelle in der Definition bestimmt, wie/wann der am Ende der Zeile definierte Prozess gestartet werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige mögliche Werte sind zum Beispiel …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;respawn:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess wird jedes mal neu gestartet, wenn er beendet wird.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;wait:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess startet, wenn der definierte Runlevel betreten wird, der Bootvorgang bleibt so lange stehen, bis der definierte Prozess beendet wird.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;once:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess wird einmalig bei betreten des Runlevels ausgeführt.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;initdefault:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Diese Angabe bestimmt, welcher Runlevel (eben jener, der in einer mit „initdefault“  konfigurierten Zeile definiert wurde) nach dem Systemstart benutzt werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prozess-Feld wird dabei ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Erläuterung=&lt;br /&gt;
Standardmäßig wird nach einer Grundinstallation von Arch in den Runlevel 3 gebootet, dies wird mittels der Zeile …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:3:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„initdefault“ bestimmt hier den Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Prozess-Feld ist leer gelassen, da diese Angabe sowieso ignoriert wird, will man nach dem Booten nicht in Runlevel 3 sein, sondern auch eine grafische Benutzerschnittstelle verwenden, so ersetzt man die 3 durch eine 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird automatisch nach dem Start des Systems in Runlevel 5 gewechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser muss allerdings noch definiert werden, sonst passiert vermutlich gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann hier beispielsweise XDM starten lassen, sofern man dieses als Login-Manager benutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 x:5:respawn:/usr/bin/xdm -nodaemon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wenn XDM nun beendet wird, wird es automatisch neu gestartet.&lt;br /&gt;
* Wenn man dies nicht will, kann man auch „once“ als Action definieren, wenn XDM nun beendet wird, landet man auf der Befehlszeile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Login-Shells, die man unter Alt+F1 bis Alt+F6 erreicht, werden ebenfalls über solche Definitionen gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID ist hier „c1“, und beim betreten der Runlevels 2, 3, 4 und 5 wird das Programm „/sbin/agetty“ ausgeführt, wobei die Parameter „-8“, „38400“, „tty1“ und „linux“ benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was genau die Parameter bewirken, kann in der Manpage zu „agetty“ nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standardmäßig werden unter Arch sechs TTYs erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Performancegründen kann man dies aber ändern, wenn man sowieso hauptsächlich mit einer grafischen Oberfläche arbeitet, oder der Rechner hauptsächlich als Server im Einsatz ist, auf den nur per SSH zugegriffen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu löscht man die weiteren Definitionen einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Notfall sollte man allerdings mindestens ein &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;TTY&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; definiert lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Beispiel=&lt;br /&gt;
Nach dem selben System sind die weiteren Standard-Angaben unter Arch aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine vollständige, aber unkommentierte und bereits angepasste „/etc/inittab“ für Arch ist zum Beispiel diese hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
 rc::sysinit:/etc/rc.sysinit&lt;br /&gt;
 rs:S1:wait:/etc/rc.single&lt;br /&gt;
 rm:2345:wait:/etc/rc.multi&lt;br /&gt;
 rh:06:wait:/etc/rc.shutdown&lt;br /&gt;
 su:S:wait:/sbin/sulogin -p&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
 ca::ctrlaltdel:/sbin/shutdown -t3 -r now&lt;br /&gt;
 x:5:once:/bin/su benutzer -l -c &amp;quot;/bin/bash -l -c startx&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standard-Runlevel ist Runlevel 5. Wenn in diesen Runlevel gestartet wurde, wird durch die am Ende der Datei befindliche Definition X mit den Rechten und der Umgebung des Anwenders „benutzer“ gestartet wird.&lt;br /&gt;
Zudem wird auch nur ein TTY definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weiteren Angaben sind Standard-Angaben und sollten nur geändert werden, wenn man sich über die Konsequenzen bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category : Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category : LPIC101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6447</id>
		<title>LPIC101/101.3 Runlevel wechseln</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6447"/>
		<updated>2019-11-15T09:28:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: /* Run Levels */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Runlevel&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Runlevel“ kann mit dem Begriff „Betriebszustand“ übersetzt werden, wird jedoch als feststehender Begriff auch im Deutschen als „Runlevel“ bezeichnet, und zwar in der Form „Runlevel N“, wobei N durch den betreffenden Runlevel ersetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Übersicht=&lt;br /&gt;
Jeder Runlevel definiert einen anderen Zustand, in dem sich ein System befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt unter Linux insgesamt acht Runlevels, von denen unter Arch zwei Runlevel allerdings nicht benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;* &amp;lt;big&amp;gt;Arch&amp;lt;/big&amp;gt;: ist eine Linux Distribution für Computers auf x86-64 Architecture basiert.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Systemstart durchläuft das System alle Runlevel außer Runlevel 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Start wird vom System als beendet angesehen, wenn der als Standard-Runlevel definierte Runlevel erreicht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Run Levels=&lt;br /&gt;
# runlevel 0 is System halt&lt;br /&gt;
# runlevel 1 is Single user mode (genau so runlevel S)&lt;br /&gt;
# runlevel 2 is Local multiuser without remote network&lt;br /&gt;
# runlevel 3 is Full multiuser with network&lt;br /&gt;
# runlevel 4 is Not used&lt;br /&gt;
# runlevel 5 is Full multiuser with network and xdm&lt;br /&gt;
# runlevel 6 is System reboot&lt;br /&gt;
# runlevel S is Single user mode (genau so runlevel 1)&lt;br /&gt;
==Runlevel 0==&lt;br /&gt;
In diesem Runlevel befindet sich der Computer nur sehr kurz, und zwar dann, wenn er heruntergefahren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher wird Runlevel 0 auch als „Shutdown“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden alle Netzwerk-Verbindungen getrennt, dann werden die Dateipuffer geschrieben, die Dateisysteme ausgehängt und das System ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 1 (S)==&lt;br /&gt;
Dies ist ein Wartungsmodus. Im Runlevel S stehen nur lokale Ressourcen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar sehr eingeschränkt. Es werden nur für den Betrieb absolut notwendige Dienste gestartet, und es stehen neben Ein- und Ausgabegeräten und Festplatten keine weiteren Geräte zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird für gewöhnlich nur dazu verwendet, Dateisystem-Tests durchzuführen, wenn das System nicht mehr normal starten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Runlevel 1 und Runlevel S sind für gewöhnlich identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 2==&lt;br /&gt;
* Dieser Runlevel definiert als erster Runlevel in der Reihenfolge einen Mehrbenutzer-Betrieb.&lt;br /&gt;
* Dieser ist allerdings nur auf den Rechner beschränkt.&lt;br /&gt;
* Die Netzwerkunterstützung ist nicht verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Arch wird dieser Runlevel nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 3==&lt;br /&gt;
Im Runlevel 3 sind alle lokalen Ressourcen verfügbar, und es bestehen Mehrbenutzer- sowie Netzwerkunterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist der übliche Runlevel für Systeme ohne grafische Benutzerschnittstelle und nach einer Arch-Grundinstallation der Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 4==&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel ist nicht weiter definiert, kann aber dennoch verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 5==&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel entspricht weitestgehend Runlevel 3, allerdings wird unter Runlevel 5 zusätzlich noch eine grafische Benutzerschnittstelle bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 6==&lt;br /&gt;
Im Runlevel 6 befindet der Computer sich, wenn er neu gestartet wird. Auch hier werden alle Daemons beendet, die Dateisysteme ausgehängt und alle Netzwerkverbindungen getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird das System neu gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird auch als „Reboot“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtigste Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen=&lt;br /&gt;
*/etc/inittab&lt;br /&gt;
*shutdown&lt;br /&gt;
*init&lt;br /&gt;
*/etc/init.d&lt;br /&gt;
*telinit&lt;br /&gt;
*systemd&lt;br /&gt;
*systemctl&lt;br /&gt;
*/etc/systemd/&lt;br /&gt;
*/usr/lib/systemd/&lt;br /&gt;
*wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Befehle=&lt;br /&gt;
* Aktuellen Runlevel ausgeben&lt;br /&gt;
 who -r&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aktuellen Runlevel wechseln (n: ist die Nummber des Runlevels)&lt;br /&gt;
 # telinit n&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 # init n&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Konfiguration=&lt;br /&gt;
Was das System in einem bestimmten Runlevel machen soll, wird in der Datei „/etc/inittab“ definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Definitionen folgen dabei immer einem bestimmten Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:runlevels:action:process&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID direkt am Anfang einer jeden Definitionszeile ist eine bis zu vier stellen lange, eindeutige Zeichenfolge, die diese Zeile eindeutig vom System erkennbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Feld definiert, für welchen Runlevel die Definition gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können mehrere Runlevel angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese werden ohne Trennzeichen direkt aneinandergereiht: z.B. „S245“, um diese Definition für die Runlevels S, 2, 4 und 5 einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Stelle in der Definition bestimmt, wie/wann der am Ende der Zeile definierte Prozess gestartet werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige mögliche Werte sind zum Beispiel …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;respawn:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess wird jedes mal neu gestartet, wenn er beendet wird.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;wait:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess startet, wenn der definierte Runlevel betreten wird, der Bootvorgang bleibt so lange stehen, bis der definierte Prozess beendet wird.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;once:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess wird einmalig bei betreten des Runlevels ausgeführt.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;initdefault:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Diese Angabe bestimmt, welcher Runlevel (eben jener, der in einer mit „initdefault“  konfigurierten Zeile definiert wurde) nach dem Systemstart benutzt werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prozess-Feld wird dabei ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Erläuterung=&lt;br /&gt;
Standardmäßig wird nach einer Grundinstallation von Arch in den Runlevel 3 gebootet, dies wird mittels der Zeile …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:3:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„initdefault“ bestimmt hier den Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Prozess-Feld ist leer gelassen, da diese Angabe sowieso ignoriert wird, will man nach dem Booten nicht in Runlevel 3 sein, sondern auch eine grafische Benutzerschnittstelle verwenden, so ersetzt man die 3 durch eine 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird automatisch nach dem Start des Systems in Runlevel 5 gewechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser muss allerdings noch definiert werden, sonst passiert vermutlich gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann hier beispielsweise XDM starten lassen, sofern man dieses als Login-Manager benutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 x:5:respawn:/usr/bin/xdm -nodaemon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wenn XDM nun beendet wird, wird es automatisch neu gestartet.&lt;br /&gt;
* Wenn man dies nicht will, kann man auch „once“ als Action definieren, wenn XDM nun beendet wird, landet man auf der Befehlszeile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Login-Shells, die man unter Alt+F1 bis Alt+F6 erreicht, werden ebenfalls über solche Definitionen gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID ist hier „c1“, und beim betreten der Runlevels 2, 3, 4 und 5 wird das Programm „/sbin/agetty“ ausgeführt, wobei die Parameter „-8“, „38400“, „tty1“ und „linux“ benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was genau die Parameter bewirken, kann in der Manpage zu „agetty“ nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standardmäßig werden unter Arch sechs TTYs erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Performancegründen kann man dies aber ändern, wenn man sowieso hauptsächlich mit einer grafischen Oberfläche arbeitet, oder der Rechner hauptsächlich als Server im Einsatz ist, auf den nur per SSH zugegriffen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu löscht man die weiteren Definitionen einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Notfall sollte man allerdings mindestens ein &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;TTY&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; definiert lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Beispiel=&lt;br /&gt;
Nach dem selben System sind die weiteren Standard-Angaben unter Arch aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine vollständige, aber unkommentierte und bereits angepasste „/etc/inittab“ für Arch ist zum Beispiel diese hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
 rc::sysinit:/etc/rc.sysinit&lt;br /&gt;
 rs:S1:wait:/etc/rc.single&lt;br /&gt;
 rm:2345:wait:/etc/rc.multi&lt;br /&gt;
 rh:06:wait:/etc/rc.shutdown&lt;br /&gt;
 su:S:wait:/sbin/sulogin -p&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
 ca::ctrlaltdel:/sbin/shutdown -t3 -r now&lt;br /&gt;
 x:5:once:/bin/su benutzer -l -c &amp;quot;/bin/bash -l -c startx&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standard-Runlevel ist Runlevel 5. Wenn in diesen Runlevel gestartet wurde, wird durch die am Ende der Datei befindliche Definition X mit den Rechten und der Umgebung des Anwenders „benutzer“ gestartet wird.&lt;br /&gt;
Zudem wird auch nur ein TTY definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weiteren Angaben sind Standard-Angaben und sollten nur geändert werden, wenn man sich über die Konsequenzen bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category : Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category : LPIC101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6446</id>
		<title>LPIC101/101.3 Runlevel wechseln</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6446"/>
		<updated>2019-11-15T09:22:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: /* Übersicht */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Runlevel&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Runlevel“ kann mit dem Begriff „Betriebszustand“ übersetzt werden, wird jedoch als feststehender Begriff auch im Deutschen als „Runlevel“ bezeichnet, und zwar in der Form „Runlevel N“, wobei N durch den betreffenden Runlevel ersetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Übersicht=&lt;br /&gt;
Jeder Runlevel definiert einen anderen Zustand, in dem sich ein System befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt unter Linux insgesamt acht Runlevels, von denen unter Arch zwei Runlevel allerdings nicht benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;* &amp;lt;big&amp;gt;Arch&amp;lt;/big&amp;gt;: ist eine Linux Distribution für Computers auf x86-64 Architecture basiert.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Systemstart durchläuft das System alle Runlevel außer Runlevel 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Start wird vom System als beendet angesehen, wenn der als Standard-Runlevel definierte Runlevel erreicht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Run Levels=&lt;br /&gt;
# runlevel 0 is System halt&lt;br /&gt;
# runlevel 1 is Single user mode (genau so runlevel S)&lt;br /&gt;
# runlevel 2 is Local multiuser without remote network&lt;br /&gt;
# runlevel 3 is Full multiuser with network&lt;br /&gt;
# runlevel 4 is Not used&lt;br /&gt;
# runlevel 5 is Full multiuser with network and xdm&lt;br /&gt;
# runlevel 6 is System reboot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 0==&lt;br /&gt;
In diesem Runlevel befindet sich der Computer nur sehr kurz, und zwar dann, wenn er heruntergefahren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher wird Runlevel 0 auch als „Shutdown“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden alle Netzwerk-Verbindungen getrennt, dann werden die Dateipuffer geschrieben, die Dateisysteme ausgehängt und das System ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 1 (S)==&lt;br /&gt;
Dies ist ein Wartungsmodus. Im Runlevel S stehen nur lokale Ressourcen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar sehr eingeschränkt. Es werden nur für den Betrieb absolut notwendige Dienste gestartet, und es stehen neben Ein- und Ausgabegeräten und Festplatten keine weiteren Geräte zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird für gewöhnlich nur dazu verwendet, Dateisystem-Tests durchzuführen, wenn das System nicht mehr normal starten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Runlevel 1 und Runlevel S sind für gewöhnlich identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 2==&lt;br /&gt;
* Dieser Runlevel definiert als erster Runlevel in der Reihenfolge einen Mehrbenutzer-Betrieb.&lt;br /&gt;
* Dieser ist allerdings nur auf den Rechner beschränkt.&lt;br /&gt;
* Die Netzwerkunterstützung ist nicht verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Arch wird dieser Runlevel nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 3==&lt;br /&gt;
Im Runlevel 3 sind alle lokalen Ressourcen verfügbar, und es bestehen Mehrbenutzer- sowie Netzwerkunterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist der übliche Runlevel für Systeme ohne grafische Benutzerschnittstelle und nach einer Arch-Grundinstallation der Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 4==&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel ist nicht weiter definiert, kann aber dennoch verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 5==&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel entspricht weitestgehend Runlevel 3, allerdings wird unter Runlevel 5 zusätzlich noch eine grafische Benutzerschnittstelle bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 6==&lt;br /&gt;
Im Runlevel 6 befindet der Computer sich, wenn er neu gestartet wird. Auch hier werden alle Daemons beendet, die Dateisysteme ausgehängt und alle Netzwerkverbindungen getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird das System neu gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird auch als „Reboot“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtigste Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen=&lt;br /&gt;
*/etc/inittab&lt;br /&gt;
*shutdown&lt;br /&gt;
*init&lt;br /&gt;
*/etc/init.d&lt;br /&gt;
*telinit&lt;br /&gt;
*systemd&lt;br /&gt;
*systemctl&lt;br /&gt;
*/etc/systemd/&lt;br /&gt;
*/usr/lib/systemd/&lt;br /&gt;
*wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Befehle=&lt;br /&gt;
* Aktuellen Runlevel ausgeben&lt;br /&gt;
 who -r&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aktuellen Runlevel wechseln (n: ist die Nummber des Runlevels)&lt;br /&gt;
 # telinit n&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 # init n&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Konfiguration=&lt;br /&gt;
Was das System in einem bestimmten Runlevel machen soll, wird in der Datei „/etc/inittab“ definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Definitionen folgen dabei immer einem bestimmten Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:runlevels:action:process&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID direkt am Anfang einer jeden Definitionszeile ist eine bis zu vier stellen lange, eindeutige Zeichenfolge, die diese Zeile eindeutig vom System erkennbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Feld definiert, für welchen Runlevel die Definition gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können mehrere Runlevel angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese werden ohne Trennzeichen direkt aneinandergereiht: z.B. „S245“, um diese Definition für die Runlevels S, 2, 4 und 5 einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Stelle in der Definition bestimmt, wie/wann der am Ende der Zeile definierte Prozess gestartet werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige mögliche Werte sind zum Beispiel …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;respawn:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess wird jedes mal neu gestartet, wenn er beendet wird.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;wait:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess startet, wenn der definierte Runlevel betreten wird, der Bootvorgang bleibt so lange stehen, bis der definierte Prozess beendet wird.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;once:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess wird einmalig bei betreten des Runlevels ausgeführt.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;initdefault:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Diese Angabe bestimmt, welcher Runlevel (eben jener, der in einer mit „initdefault“  konfigurierten Zeile definiert wurde) nach dem Systemstart benutzt werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prozess-Feld wird dabei ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Erläuterung=&lt;br /&gt;
Standardmäßig wird nach einer Grundinstallation von Arch in den Runlevel 3 gebootet, dies wird mittels der Zeile …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:3:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„initdefault“ bestimmt hier den Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Prozess-Feld ist leer gelassen, da diese Angabe sowieso ignoriert wird, will man nach dem Booten nicht in Runlevel 3 sein, sondern auch eine grafische Benutzerschnittstelle verwenden, so ersetzt man die 3 durch eine 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird automatisch nach dem Start des Systems in Runlevel 5 gewechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser muss allerdings noch definiert werden, sonst passiert vermutlich gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann hier beispielsweise XDM starten lassen, sofern man dieses als Login-Manager benutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 x:5:respawn:/usr/bin/xdm -nodaemon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wenn XDM nun beendet wird, wird es automatisch neu gestartet.&lt;br /&gt;
* Wenn man dies nicht will, kann man auch „once“ als Action definieren, wenn XDM nun beendet wird, landet man auf der Befehlszeile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Login-Shells, die man unter Alt+F1 bis Alt+F6 erreicht, werden ebenfalls über solche Definitionen gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID ist hier „c1“, und beim betreten der Runlevels 2, 3, 4 und 5 wird das Programm „/sbin/agetty“ ausgeführt, wobei die Parameter „-8“, „38400“, „tty1“ und „linux“ benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was genau die Parameter bewirken, kann in der Manpage zu „agetty“ nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standardmäßig werden unter Arch sechs TTYs erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Performancegründen kann man dies aber ändern, wenn man sowieso hauptsächlich mit einer grafischen Oberfläche arbeitet, oder der Rechner hauptsächlich als Server im Einsatz ist, auf den nur per SSH zugegriffen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu löscht man die weiteren Definitionen einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Notfall sollte man allerdings mindestens ein &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;TTY&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; definiert lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Beispiel=&lt;br /&gt;
Nach dem selben System sind die weiteren Standard-Angaben unter Arch aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine vollständige, aber unkommentierte und bereits angepasste „/etc/inittab“ für Arch ist zum Beispiel diese hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
 rc::sysinit:/etc/rc.sysinit&lt;br /&gt;
 rs:S1:wait:/etc/rc.single&lt;br /&gt;
 rm:2345:wait:/etc/rc.multi&lt;br /&gt;
 rh:06:wait:/etc/rc.shutdown&lt;br /&gt;
 su:S:wait:/sbin/sulogin -p&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
 ca::ctrlaltdel:/sbin/shutdown -t3 -r now&lt;br /&gt;
 x:5:once:/bin/su benutzer -l -c &amp;quot;/bin/bash -l -c startx&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standard-Runlevel ist Runlevel 5. Wenn in diesen Runlevel gestartet wurde, wird durch die am Ende der Datei befindliche Definition X mit den Rechten und der Umgebung des Anwenders „benutzer“ gestartet wird.&lt;br /&gt;
Zudem wird auch nur ein TTY definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weiteren Angaben sind Standard-Angaben und sollten nur geändert werden, wenn man sich über die Konsequenzen bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category : Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category : LPIC101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6441</id>
		<title>LPIC101/101.3 Runlevel wechseln</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6441"/>
		<updated>2019-11-15T09:18:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: /* Übersicht */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Runlevel&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Runlevel“ kann mit dem Begriff „Betriebszustand“ übersetzt werden, wird jedoch als feststehender Begriff auch im Deutschen als „Runlevel“ bezeichnet, und zwar in der Form „Runlevel N“, wobei N durch den betreffenden Runlevel ersetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Übersicht=&lt;br /&gt;
Jeder Runlevel definiert einen anderen Zustand, in dem sich ein System befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt unter Linux insgesamt acht Runlevels, von denen unter Arch zwei Runlevel allerdings nicht benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Systemstart durchläuft das System alle Runlevel außer Runlevel 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Start wird vom System als beendet angesehen, wenn der als Standard-Runlevel definierte Runlevel erreicht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Run Levels=&lt;br /&gt;
# runlevel 0 is System halt&lt;br /&gt;
# runlevel 1 is Single user mode (genau so runlevel S)&lt;br /&gt;
# runlevel 2 is Local multiuser without remote network&lt;br /&gt;
# runlevel 3 is Full multiuser with network&lt;br /&gt;
# runlevel 4 is Not used&lt;br /&gt;
# runlevel 5 is Full multiuser with network and xdm&lt;br /&gt;
# runlevel 6 is System reboot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 0==&lt;br /&gt;
In diesem Runlevel befindet sich der Computer nur sehr kurz, und zwar dann, wenn er heruntergefahren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher wird Runlevel 0 auch als „Shutdown“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden alle Netzwerk-Verbindungen getrennt, dann werden die Dateipuffer geschrieben, die Dateisysteme ausgehängt und das System ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 1 (S)==&lt;br /&gt;
Dies ist ein Wartungsmodus. Im Runlevel S stehen nur lokale Ressourcen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar sehr eingeschränkt. Es werden nur für den Betrieb absolut notwendige Dienste gestartet, und es stehen neben Ein- und Ausgabegeräten und Festplatten keine weiteren Geräte zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird für gewöhnlich nur dazu verwendet, Dateisystem-Tests durchzuführen, wenn das System nicht mehr normal starten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Runlevel 1 und Runlevel S sind für gewöhnlich identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 2==&lt;br /&gt;
* Dieser Runlevel definiert als erster Runlevel in der Reihenfolge einen Mehrbenutzer-Betrieb.&lt;br /&gt;
* Dieser ist allerdings nur auf den Rechner beschränkt.&lt;br /&gt;
* Die Netzwerkunterstützung ist nicht verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Arch wird dieser Runlevel nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 3==&lt;br /&gt;
Im Runlevel 3 sind alle lokalen Ressourcen verfügbar, und es bestehen Mehrbenutzer- sowie Netzwerkunterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist der übliche Runlevel für Systeme ohne grafische Benutzerschnittstelle und nach einer Arch-Grundinstallation der Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 4==&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel ist nicht weiter definiert, kann aber dennoch verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 5==&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel entspricht weitestgehend Runlevel 3, allerdings wird unter Runlevel 5 zusätzlich noch eine grafische Benutzerschnittstelle bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 6==&lt;br /&gt;
Im Runlevel 6 befindet der Computer sich, wenn er neu gestartet wird. Auch hier werden alle Daemons beendet, die Dateisysteme ausgehängt und alle Netzwerkverbindungen getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird das System neu gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird auch als „Reboot“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtigste Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen=&lt;br /&gt;
*/etc/inittab&lt;br /&gt;
*shutdown&lt;br /&gt;
*init&lt;br /&gt;
*/etc/init.d&lt;br /&gt;
*telinit&lt;br /&gt;
*systemd&lt;br /&gt;
*systemctl&lt;br /&gt;
*/etc/systemd/&lt;br /&gt;
*/usr/lib/systemd/&lt;br /&gt;
*wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Befehle=&lt;br /&gt;
* Aktuellen Runlevel ausgeben&lt;br /&gt;
 who -r&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aktuellen Runlevel wechseln (n: ist die Nummber des Runlevels)&lt;br /&gt;
 # telinit n&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 # init n&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Konfiguration=&lt;br /&gt;
Was das System in einem bestimmten Runlevel machen soll, wird in der Datei „/etc/inittab“ definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Definitionen folgen dabei immer einem bestimmten Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:runlevels:action:process&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID direkt am Anfang einer jeden Definitionszeile ist eine bis zu vier stellen lange, eindeutige Zeichenfolge, die diese Zeile eindeutig vom System erkennbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Feld definiert, für welchen Runlevel die Definition gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können mehrere Runlevel angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese werden ohne Trennzeichen direkt aneinandergereiht: z.B. „S245“, um diese Definition für die Runlevels S, 2, 4 und 5 einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Stelle in der Definition bestimmt, wie/wann der am Ende der Zeile definierte Prozess gestartet werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige mögliche Werte sind zum Beispiel …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;respawn:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess wird jedes mal neu gestartet, wenn er beendet wird.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;wait:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess startet, wenn der definierte Runlevel betreten wird, der Bootvorgang bleibt so lange stehen, bis der definierte Prozess beendet wird.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;once:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess wird einmalig bei betreten des Runlevels ausgeführt.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;initdefault:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Diese Angabe bestimmt, welcher Runlevel (eben jener, der in einer mit „initdefault“  konfigurierten Zeile definiert wurde) nach dem Systemstart benutzt werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prozess-Feld wird dabei ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Erläuterung=&lt;br /&gt;
Standardmäßig wird nach einer Grundinstallation von Arch in den Runlevel 3 gebootet, dies wird mittels der Zeile …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:3:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„initdefault“ bestimmt hier den Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Prozess-Feld ist leer gelassen, da diese Angabe sowieso ignoriert wird, will man nach dem Booten nicht in Runlevel 3 sein, sondern auch eine grafische Benutzerschnittstelle verwenden, so ersetzt man die 3 durch eine 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird automatisch nach dem Start des Systems in Runlevel 5 gewechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser muss allerdings noch definiert werden, sonst passiert vermutlich gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann hier beispielsweise XDM starten lassen, sofern man dieses als Login-Manager benutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 x:5:respawn:/usr/bin/xdm -nodaemon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wenn XDM nun beendet wird, wird es automatisch neu gestartet.&lt;br /&gt;
* Wenn man dies nicht will, kann man auch „once“ als Action definieren, wenn XDM nun beendet wird, landet man auf der Befehlszeile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Login-Shells, die man unter Alt+F1 bis Alt+F6 erreicht, werden ebenfalls über solche Definitionen gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID ist hier „c1“, und beim betreten der Runlevels 2, 3, 4 und 5 wird das Programm „/sbin/agetty“ ausgeführt, wobei die Parameter „-8“, „38400“, „tty1“ und „linux“ benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was genau die Parameter bewirken, kann in der Manpage zu „agetty“ nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standardmäßig werden unter Arch sechs TTYs erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Performancegründen kann man dies aber ändern, wenn man sowieso hauptsächlich mit einer grafischen Oberfläche arbeitet, oder der Rechner hauptsächlich als Server im Einsatz ist, auf den nur per SSH zugegriffen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu löscht man die weiteren Definitionen einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Notfall sollte man allerdings mindestens ein &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;TTY&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; definiert lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Beispiel=&lt;br /&gt;
Nach dem selben System sind die weiteren Standard-Angaben unter Arch aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine vollständige, aber unkommentierte und bereits angepasste „/etc/inittab“ für Arch ist zum Beispiel diese hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
 rc::sysinit:/etc/rc.sysinit&lt;br /&gt;
 rs:S1:wait:/etc/rc.single&lt;br /&gt;
 rm:2345:wait:/etc/rc.multi&lt;br /&gt;
 rh:06:wait:/etc/rc.shutdown&lt;br /&gt;
 su:S:wait:/sbin/sulogin -p&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
 ca::ctrlaltdel:/sbin/shutdown -t3 -r now&lt;br /&gt;
 x:5:once:/bin/su benutzer -l -c &amp;quot;/bin/bash -l -c startx&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standard-Runlevel ist Runlevel 5. Wenn in diesen Runlevel gestartet wurde, wird durch die am Ende der Datei befindliche Definition X mit den Rechten und der Umgebung des Anwenders „benutzer“ gestartet wird.&lt;br /&gt;
Zudem wird auch nur ein TTY definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weiteren Angaben sind Standard-Angaben und sollten nur geändert werden, wenn man sich über die Konsequenzen bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category : Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category : LPIC101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6328</id>
		<title>LPIC101/101.3 Runlevel wechseln</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6328"/>
		<updated>2019-11-12T13:13:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Runlevel&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Runlevel“ kann mit dem Begriff „Betriebszustand“ übersetzt werden, wird jedoch als feststehender Begriff auch im Deutschen als „Runlevel“ bezeichnet, und zwar in der Form „Runlevel N“, wobei N durch den betreffenden Runlevel ersetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Übersicht=&lt;br /&gt;
Jeder Runlevel definiert einen anderen Zustand, in dem sich ein System befindet.&lt;br /&gt;
Es gibt unter Linux insgesamt acht Runlevels, von denen unter Arch zwei Runlevel allerdings nicht benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Systemstart durchläuft das System alle Runlevel außer Runlevel 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Start wird vom System als beendet angesehen, wenn der als Standard-Runlevel definierte Runlevel erreicht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Run Levels=&lt;br /&gt;
# runlevel 0 is System halt&lt;br /&gt;
# runlevel 1 is Single user mode (genau so runlevel S)&lt;br /&gt;
# runlevel 2 is Local multiuser without remote network&lt;br /&gt;
# runlevel 3 is Full multiuser with network&lt;br /&gt;
# runlevel 4 is Not used&lt;br /&gt;
# runlevel 5 is Full multiuser with network and xdm&lt;br /&gt;
# runlevel 6 is System reboot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 0==&lt;br /&gt;
In diesem Runlevel befindet sich der Computer nur sehr kurz, und zwar dann, wenn er heruntergefahren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher wird Runlevel 0 auch als „Shutdown“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden alle Netzwerk-Verbindungen getrennt, dann werden die Dateipuffer geschrieben, die Dateisysteme ausgehängt und das System ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 1 (S)==&lt;br /&gt;
Dies ist ein Wartungsmodus. Im Runlevel S stehen nur lokale Ressourcen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar sehr eingeschränkt. Es werden nur für den Betrieb absolut notwendige Dienste gestartet, und es stehen neben Ein- und Ausgabegeräten und Festplatten keine weiteren Geräte zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird für gewöhnlich nur dazu verwendet, Dateisystem-Tests durchzuführen, wenn das System nicht mehr normal starten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Runlevel 1 und Runlevel S sind für gewöhnlich identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 2==&lt;br /&gt;
* Dieser Runlevel definiert als erster Runlevel in der Reihenfolge einen Mehrbenutzer-Betrieb.&lt;br /&gt;
* Dieser ist allerdings nur auf den Rechner beschränkt.&lt;br /&gt;
* Die Netzwerkunterstützung ist nicht verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Arch wird dieser Runlevel nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 3==&lt;br /&gt;
Im Runlevel 3 sind alle lokalen Ressourcen verfügbar, und es bestehen Mehrbenutzer- sowie Netzwerkunterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist der übliche Runlevel für Systeme ohne grafische Benutzerschnittstelle und nach einer Arch-Grundinstallation der Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 4==&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel ist nicht weiter definiert, kann aber dennoch verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 5==&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel entspricht weitestgehend Runlevel 3, allerdings wird unter Runlevel 5 zusätzlich noch eine grafische Benutzerschnittstelle bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 6==&lt;br /&gt;
Im Runlevel 6 befindet der Computer sich, wenn er neu gestartet wird. Auch hier werden alle Daemons beendet, die Dateisysteme ausgehängt und alle Netzwerkverbindungen getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird das System neu gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird auch als „Reboot“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtigste Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen=&lt;br /&gt;
*/etc/inittab&lt;br /&gt;
*shutdown&lt;br /&gt;
*init&lt;br /&gt;
*/etc/init.d&lt;br /&gt;
*telinit&lt;br /&gt;
*systemd&lt;br /&gt;
*systemctl&lt;br /&gt;
*/etc/systemd/&lt;br /&gt;
*/usr/lib/systemd/&lt;br /&gt;
*wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Befehle=&lt;br /&gt;
* Aktuellen Runlevel ausgeben&lt;br /&gt;
 who -r&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aktuellen Runlevel wechseln (n: ist die Nummber des Runlevels)&lt;br /&gt;
 # telinit n&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 # init n&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Konfiguration=&lt;br /&gt;
Was das System in einem bestimmten Runlevel machen soll, wird in der Datei „/etc/inittab“ definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Definitionen folgen dabei immer einem bestimmten Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:runlevels:action:process&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID direkt am Anfang einer jeden Definitionszeile ist eine bis zu vier stellen lange, eindeutige Zeichenfolge, die diese Zeile eindeutig vom System erkennbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Feld definiert, für welchen Runlevel die Definition gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können mehrere Runlevel angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese werden ohne Trennzeichen direkt aneinandergereiht: z.B. „S245“, um diese Definition für die Runlevels S, 2, 4 und 5 einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Stelle in der Definition bestimmt, wie/wann der am Ende der Zeile definierte Prozess gestartet werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige mögliche Werte sind zum Beispiel …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;respawn:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess wird jedes mal neu gestartet, wenn er beendet wird.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;wait:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess startet, wenn der definierte Runlevel betreten wird, der Bootvorgang bleibt so lange stehen, bis der definierte Prozess beendet wird.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;once:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess wird einmalig bei betreten des Runlevels ausgeführt.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;initdefault:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Diese Angabe bestimmt, welcher Runlevel (eben jener, der in einer mit „initdefault“  konfigurierten Zeile definiert wurde) nach dem Systemstart benutzt werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prozess-Feld wird dabei ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Erläuterung=&lt;br /&gt;
Standardmäßig wird nach einer Grundinstallation von Arch in den Runlevel 3 gebootet, dies wird mittels der Zeile …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:3:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„initdefault“ bestimmt hier den Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Prozess-Feld ist leer gelassen, da diese Angabe sowieso ignoriert wird, will man nach dem Booten nicht in Runlevel 3 sein, sondern auch eine grafische Benutzerschnittstelle verwenden, so ersetzt man die 3 durch eine 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird automatisch nach dem Start des Systems in Runlevel 5 gewechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser muss allerdings noch definiert werden, sonst passiert vermutlich gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann hier beispielsweise XDM starten lassen, sofern man dieses als Login-Manager benutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 x:5:respawn:/usr/bin/xdm -nodaemon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wenn XDM nun beendet wird, wird es automatisch neu gestartet.&lt;br /&gt;
* Wenn man dies nicht will, kann man auch „once“ als Action definieren, wenn XDM nun beendet wird, landet man auf der Befehlszeile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Login-Shells, die man unter Alt+F1 bis Alt+F6 erreicht, werden ebenfalls über solche Definitionen gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID ist hier „c1“, und beim betreten der Runlevels 2, 3, 4 und 5 wird das Programm „/sbin/agetty“ ausgeführt, wobei die Parameter „-8“, „38400“, „tty1“ und „linux“ benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was genau die Parameter bewirken, kann in der Manpage zu „agetty“ nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standardmäßig werden unter Arch sechs TTYs erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Performancegründen kann man dies aber ändern, wenn man sowieso hauptsächlich mit einer grafischen Oberfläche arbeitet, oder der Rechner hauptsächlich als Server im Einsatz ist, auf den nur per SSH zugegriffen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu löscht man die weiteren Definitionen einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Notfall sollte man allerdings mindestens ein &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;TTY&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; definiert lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Beispiel=&lt;br /&gt;
Nach dem selben System sind die weiteren Standard-Angaben unter Arch aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine vollständige, aber unkommentierte und bereits angepasste „/etc/inittab“ für Arch ist zum Beispiel diese hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
 rc::sysinit:/etc/rc.sysinit&lt;br /&gt;
 rs:S1:wait:/etc/rc.single&lt;br /&gt;
 rm:2345:wait:/etc/rc.multi&lt;br /&gt;
 rh:06:wait:/etc/rc.shutdown&lt;br /&gt;
 su:S:wait:/sbin/sulogin -p&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
 ca::ctrlaltdel:/sbin/shutdown -t3 -r now&lt;br /&gt;
 x:5:once:/bin/su benutzer -l -c &amp;quot;/bin/bash -l -c startx&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standard-Runlevel ist Runlevel 5. Wenn in diesen Runlevel gestartet wurde, wird durch die am Ende der Datei befindliche Definition X mit den Rechten und der Umgebung des Anwenders „benutzer“ gestartet wird.&lt;br /&gt;
Zudem wird auch nur ein TTY definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weiteren Angaben sind Standard-Angaben und sollten nur geändert werden, wenn man sich über die Konsequenzen bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category : Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category : LPIC101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6310</id>
		<title>LPIC101/101.3 Runlevel wechseln</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6310"/>
		<updated>2019-11-12T11:01:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: /* Beispiel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Runlevel&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Runlevel“ kann mit dem Begriff „Betriebszustand“ übersetzt werden, wird jedoch als feststehender Begriff auch im Deutschen als „Runlevel“ bezeichnet, und zwar in der Form „Runlevel N“, wobei N durch den betreffenden Runlevel ersetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Übersicht=&lt;br /&gt;
Jeder Runlevel definiert einen anderen Zustand, in dem sich ein System befindet.&lt;br /&gt;
Es gibt unter Linux insgesamt acht Runlevels, von denen unter Arch zwei Runlevel allerdings nicht benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Systemstart durchläuft das System alle Runlevel außer Runlevel 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Start wird vom System als beendet angesehen, wenn der als Standard-Runlevel definierte Runlevel erreicht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Run Levels=&lt;br /&gt;
# runlevel 0 is System halt&lt;br /&gt;
# runlevel 1 is Single user mode (genau so runlevel S)&lt;br /&gt;
# runlevel 2 is Local multiuser without remote network&lt;br /&gt;
# runlevel 3 is Full multiuser with network&lt;br /&gt;
# runlevel 4 is Not used&lt;br /&gt;
# runlevel 5 is Full multiuser with network and xdm&lt;br /&gt;
# runlevel 6 is System reboot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 0==&lt;br /&gt;
In diesem Runlevel befindet sich der Computer nur sehr kurz, und zwar dann, wenn er heruntergefahren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher wird Runlevel 0 auch als „Shutdown“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden alle Netzwerk-Verbindungen getrennt, dann werden die Dateipuffer geschrieben, die Dateisysteme ausgehängt und das System ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 1 (S)==&lt;br /&gt;
Dies ist ein Wartungsmodus. Im Runlevel S stehen nur lokale Ressourcen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar sehr eingeschränkt. Es werden nur für den Betrieb absolut notwendige Dienste gestartet, und es stehen neben Ein- und Ausgabegeräten und Festplatten keine weiteren Geräte zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird für gewöhnlich nur dazu verwendet, Dateisystem-Tests durchzuführen, wenn das System nicht mehr normal starten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Runlevel 1 und Runlevel S sind für gewöhnlich identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 2==&lt;br /&gt;
* Dieser Runlevel definiert als erster Runlevel in der Reihenfolge einen Mehrbenutzer-Betrieb.&lt;br /&gt;
* Dieser ist allerdings nur auf den Rechner beschränkt.&lt;br /&gt;
* Die Netzwerkunterstützung ist nicht verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Arch wird dieser Runlevel nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 3==&lt;br /&gt;
Im Runlevel 3 sind alle lokalen Ressourcen verfügbar, und es bestehen Mehrbenutzer- sowie Netzwerkunterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist der übliche Runlevel für Systeme ohne grafische Benutzerschnittstelle und nach einer Arch-Grundinstallation der Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 4==&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel ist nicht weiter definiert, kann aber dennoch verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 5==&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel entspricht weitestgehend Runlevel 3, allerdings wird unter Runlevel 5 zusätzlich noch eine grafische Benutzerschnittstelle bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 6==&lt;br /&gt;
Im Runlevel 6 befindet der Computer sich, wenn er neu gestartet wird. Auch hier werden alle Daemons beendet, die Dateisysteme ausgehängt und alle Netzwerkverbindungen getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird das System neu gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird auch als „Reboot“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtigste Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen=&lt;br /&gt;
*/etc/inittab&lt;br /&gt;
*shutdown&lt;br /&gt;
*init&lt;br /&gt;
*/etc/init.d&lt;br /&gt;
*telinit&lt;br /&gt;
*systemd&lt;br /&gt;
*systemctl&lt;br /&gt;
*/etc/systemd/&lt;br /&gt;
*/usr/lib/systemd/&lt;br /&gt;
*wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Konfiguration=&lt;br /&gt;
Was das System in einem bestimmten Runlevel machen soll, wird in der Datei „/etc/inittab“ definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Definitionen folgen dabei immer einem bestimmten Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:runlevels:action:process&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID direkt am Anfang einer jeden Definitionszeile ist eine bis zu vier stellen lange, eindeutige Zeichenfolge, die diese Zeile eindeutig vom System erkennbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Feld definiert, für welchen Runlevel die Definition gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können mehrere Runlevel angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese werden ohne Trennzeichen direkt aneinandergereiht: z.B. „S245“, um diese Definition für die Runlevels S, 2, 4 und 5 einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Stelle in der Definition bestimmt, wie/wann der am Ende der Zeile definierte Prozess gestartet werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige mögliche Werte sind zum Beispiel …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;respawn:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess wird jedes mal neu gestartet, wenn er beendet wird.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;wait:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess startet, wenn der definierte Runlevel betreten wird, der Bootvorgang bleibt so lange stehen, bis der definierte Prozess beendet wird.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;once:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess wird einmalig bei betreten des Runlevels ausgeführt.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;initdefault:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Diese Angabe bestimmt, welcher Runlevel (eben jener, der in einer mit „initdefault“  konfigurierten Zeile definiert wurde) nach dem Systemstart benutzt werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prozess-Feld wird dabei ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Erläuterung=&lt;br /&gt;
Standardmäßig wird nach einer Grundinstallation von Arch in den Runlevel 3 gebootet, dies wird mittels der Zeile …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:3:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„initdefault“ bestimmt hier den Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Prozess-Feld ist leer gelassen, da diese Angabe sowieso ignoriert wird, will man nach dem Booten nicht in Runlevel 3 sein, sondern auch eine grafische Benutzerschnittstelle verwenden, so ersetzt man die 3 durch eine 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird automatisch nach dem Start des Systems in Runlevel 5 gewechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser muss allerdings noch definiert werden, sonst passiert vermutlich gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann hier beispielsweise XDM starten lassen, sofern man dieses als Login-Manager benutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 x:5:respawn:/usr/bin/xdm -nodaemon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wenn XDM nun beendet wird, wird es automatisch neu gestartet.&lt;br /&gt;
* Wenn man dies nicht will, kann man auch „once“ als Action definieren, wenn XDM nun beendet wird, landet man auf der Befehlszeile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Login-Shells, die man unter Alt+F1 bis Alt+F6 erreicht, werden ebenfalls über solche Definitionen gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID ist hier „c1“, und beim betreten der Runlevels 2, 3, 4 und 5 wird das Programm „/sbin/agetty“ ausgeführt, wobei die Parameter „-8“, „38400“, „tty1“ und „linux“ benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was genau die Parameter bewirken, kann in der Manpage zu „agetty“ nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standardmäßig werden unter Arch sechs TTYs erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Performancegründen kann man dies aber ändern, wenn man sowieso hauptsächlich mit einer grafischen Oberfläche arbeitet, oder der Rechner hauptsächlich als Server im Einsatz ist, auf den nur per SSH zugegriffen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu löscht man die weiteren Definitionen einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Notfall sollte man allerdings mindestens ein &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;TTY&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; definiert lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Beispiel=&lt;br /&gt;
Nach dem selben System sind die weiteren Standard-Angaben unter Arch aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine vollständige, aber unkommentierte und bereits angepasste „/etc/inittab“ für Arch ist zum Beispiel diese hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
 rc::sysinit:/etc/rc.sysinit&lt;br /&gt;
 rs:S1:wait:/etc/rc.single&lt;br /&gt;
 rm:2345:wait:/etc/rc.multi&lt;br /&gt;
 rh:06:wait:/etc/rc.shutdown&lt;br /&gt;
 su:S:wait:/sbin/sulogin -p&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
 ca::ctrlaltdel:/sbin/shutdown -t3 -r now&lt;br /&gt;
 x:5:once:/bin/su benutzer -l -c &amp;quot;/bin/bash -l -c startx&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standard-Runlevel ist Runlevel 5. Wenn in diesen Runlevel gestartet wurde, wird durch die am Ende der Datei befindliche Definition X mit den Rechten und der Umgebung des Anwenders „benutzer“ gestartet wird.&lt;br /&gt;
Zudem wird auch nur ein TTY definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weiteren Angaben sind Standard-Angaben und sollten nur geändert werden, wenn man sich über die Konsequenzen bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category : Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category : LPIC101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6286</id>
		<title>LPIC101/101.3 Runlevel wechseln</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6286"/>
		<updated>2019-11-11T14:01:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: /* Erläuterung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Runlevel&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Runlevel“ kann mit dem Begriff „Betriebszustand“ übersetzt werden, wird jedoch als feststehender Begriff auch im Deutschen als „Runlevel“ bezeichnet, und zwar in der Form „Runlevel N“, wobei N durch den betreffenden Runlevel ersetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Übersicht=&lt;br /&gt;
Jeder Runlevel definiert einen anderen Zustand, in dem sich ein System befindet.&lt;br /&gt;
Es gibt unter Linux insgesamt acht Runlevels, von denen unter Arch zwei Runlevel allerdings nicht benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Systemstart durchläuft das System alle Runlevel außer Runlevel 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Start wird vom System als beendet angesehen, wenn der als Standard-Runlevel definierte Runlevel erreicht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Run Levels=&lt;br /&gt;
# runlevel 0 is System halt&lt;br /&gt;
# runlevel 1 is Single user mode (genau so runlevel S)&lt;br /&gt;
# runlevel 2 is Local multiuser without remote network&lt;br /&gt;
# runlevel 3 is Full multiuser with network&lt;br /&gt;
# runlevel 4 is Not used&lt;br /&gt;
# runlevel 5 is Full multiuser with network and xdm&lt;br /&gt;
# runlevel 6 is System reboot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 0==&lt;br /&gt;
In diesem Runlevel befindet sich der Computer nur sehr kurz, und zwar dann, wenn er heruntergefahren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher wird Runlevel 0 auch als „Shutdown“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden alle Netzwerk-Verbindungen getrennt, dann werden die Dateipuffer geschrieben, die Dateisysteme ausgehängt und das System ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 1 (S)==&lt;br /&gt;
Dies ist ein Wartungsmodus. Im Runlevel S stehen nur lokale Ressourcen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar sehr eingeschränkt. Es werden nur für den Betrieb absolut notwendige Dienste gestartet, und es stehen neben Ein- und Ausgabegeräten und Festplatten keine weiteren Geräte zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird für gewöhnlich nur dazu verwendet, Dateisystem-Tests durchzuführen, wenn das System nicht mehr normal starten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Runlevel 1 und Runlevel S sind für gewöhnlich identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 2==&lt;br /&gt;
* Dieser Runlevel definiert als erster Runlevel in der Reihenfolge einen Mehrbenutzer-Betrieb.&lt;br /&gt;
* Dieser ist allerdings nur auf den Rechner beschränkt.&lt;br /&gt;
* Die Netzwerkunterstützung ist nicht verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Arch wird dieser Runlevel nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 3==&lt;br /&gt;
Im Runlevel 3 sind alle lokalen Ressourcen verfügbar, und es bestehen Mehrbenutzer- sowie Netzwerkunterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist der übliche Runlevel für Systeme ohne grafische Benutzerschnittstelle und nach einer Arch-Grundinstallation der Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 4==&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel ist nicht weiter definiert, kann aber dennoch verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 5==&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel entspricht weitestgehend Runlevel 3, allerdings wird unter Runlevel 5 zusätzlich noch eine grafische Benutzerschnittstelle bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 6==&lt;br /&gt;
Im Runlevel 6 befindet der Computer sich, wenn er neu gestartet wird. Auch hier werden alle Daemons beendet, die Dateisysteme ausgehängt und alle Netzwerkverbindungen getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird das System neu gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird auch als „Reboot“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtigste Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen=&lt;br /&gt;
*/etc/inittab&lt;br /&gt;
*shutdown&lt;br /&gt;
*init&lt;br /&gt;
*/etc/init.d&lt;br /&gt;
*telinit&lt;br /&gt;
*systemd&lt;br /&gt;
*systemctl&lt;br /&gt;
*/etc/systemd/&lt;br /&gt;
*/usr/lib/systemd/&lt;br /&gt;
*wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Konfiguration=&lt;br /&gt;
Was das System in einem bestimmten Runlevel machen soll, wird in der Datei „/etc/inittab“ definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Definitionen folgen dabei immer einem bestimmten Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:runlevels:action:process&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID direkt am Anfang einer jeden Definitionszeile ist eine bis zu vier stellen lange, eindeutige Zeichenfolge, die diese Zeile eindeutig vom System erkennbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Feld definiert, für welchen Runlevel die Definition gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können mehrere Runlevel angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese werden ohne Trennzeichen direkt aneinandergereiht: z.B. „S245“, um diese Definition für die Runlevels S, 2, 4 und 5 einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Stelle in der Definition bestimmt, wie/wann der am Ende der Zeile definierte Prozess gestartet werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige mögliche Werte sind zum Beispiel …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;respawn:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess wird jedes mal neu gestartet, wenn er beendet wird.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;wait:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess startet, wenn der definierte Runlevel betreten wird, der Bootvorgang bleibt so lange stehen, bis der definierte Prozess beendet wird.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;once:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess wird einmalig bei betreten des Runlevels ausgeführt.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;initdefault:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Diese Angabe bestimmt, welcher Runlevel (eben jener, der in einer mit „initdefault“  konfigurierten Zeile definiert wurde) nach dem Systemstart benutzt werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prozess-Feld wird dabei ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Erläuterung=&lt;br /&gt;
Standardmäßig wird nach einer Grundinstallation von Arch in den Runlevel 3 gebootet, dies wird mittels der Zeile …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:3:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„initdefault“ bestimmt hier den Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Prozess-Feld ist leer gelassen, da diese Angabe sowieso ignoriert wird, will man nach dem Booten nicht in Runlevel 3 sein, sondern auch eine grafische Benutzerschnittstelle verwenden, so ersetzt man die 3 durch eine 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird automatisch nach dem Start des Systems in Runlevel 5 gewechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser muss allerdings noch definiert werden, sonst passiert vermutlich gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann hier beispielsweise XDM starten lassen, sofern man dieses als Login-Manager benutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 x:5:respawn:/usr/bin/xdm -nodaemon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wenn XDM nun beendet wird, wird es automatisch neu gestartet.&lt;br /&gt;
* Wenn man dies nicht will, kann man auch „once“ als Action definieren, wenn XDM nun beendet wird, landet man auf der Befehlszeile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Login-Shells, die man unter Alt+F1 bis Alt+F6 erreicht, werden ebenfalls über solche Definitionen gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID ist hier „c1“, und beim betreten der Runlevels 2, 3, 4 und 5 wird das Programm „/sbin/agetty“ ausgeführt, wobei die Parameter „-8“, „38400“, „tty1“ und „linux“ benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was genau die Parameter bewirken, kann in der Manpage zu „agetty“ nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standardmäßig werden unter Arch sechs TTYs erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Performancegründen kann man dies aber ändern, wenn man sowieso hauptsächlich mit einer grafischen Oberfläche arbeitet, oder der Rechner hauptsächlich als Server im Einsatz ist, auf den nur per SSH zugegriffen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu löscht man die weiteren Definitionen einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Notfall sollte man allerdings mindestens ein &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;TTY&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; definiert lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Beispiel=&lt;br /&gt;
Nach dem selben System sind die weiteren Standard-Angaben unter Arch aufgebaut.&lt;br /&gt;
Eine vollständige, aber unkommentierte und bereits angepasste „/etc/inittab“ für Arch ist zum Beispiel diese hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
 rc::sysinit:/etc/rc.sysinit&lt;br /&gt;
 rs:S1:wait:/etc/rc.single&lt;br /&gt;
 rm:2345:wait:/etc/rc.multi&lt;br /&gt;
 rh:06:wait:/etc/rc.shutdown&lt;br /&gt;
 su:S:wait:/sbin/sulogin -p&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
 ca::ctrlaltdel:/sbin/shutdown -t3 -r now&lt;br /&gt;
 x:5:once:/bin/su benutzer -l -c &amp;quot;/bin/bash -l -c startx&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standard-Runlevel ist Runlevel 5. Wenn in diesen Runlevel gestartet wurde, wird durch die am Ende der Datei befindliche Definition X mit den Rechten und der Umgebung des Anwenders „benutzer“ gestartet wird.&lt;br /&gt;
Zudem wird auch nur ein TTY definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weiteren Angaben sind Standard-Angaben und sollten nur geändert werden, wenn man sich über die Konsequenzen bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category : Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Linux:LPIC:101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6285</id>
		<title>LPIC101/101.3 Runlevel wechseln</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6285"/>
		<updated>2019-11-11T14:00:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: /* Konfiguration */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Runlevel&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Runlevel“ kann mit dem Begriff „Betriebszustand“ übersetzt werden, wird jedoch als feststehender Begriff auch im Deutschen als „Runlevel“ bezeichnet, und zwar in der Form „Runlevel N“, wobei N durch den betreffenden Runlevel ersetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Übersicht=&lt;br /&gt;
Jeder Runlevel definiert einen anderen Zustand, in dem sich ein System befindet.&lt;br /&gt;
Es gibt unter Linux insgesamt acht Runlevels, von denen unter Arch zwei Runlevel allerdings nicht benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Systemstart durchläuft das System alle Runlevel außer Runlevel 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Start wird vom System als beendet angesehen, wenn der als Standard-Runlevel definierte Runlevel erreicht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Run Levels=&lt;br /&gt;
# runlevel 0 is System halt&lt;br /&gt;
# runlevel 1 is Single user mode (genau so runlevel S)&lt;br /&gt;
# runlevel 2 is Local multiuser without remote network&lt;br /&gt;
# runlevel 3 is Full multiuser with network&lt;br /&gt;
# runlevel 4 is Not used&lt;br /&gt;
# runlevel 5 is Full multiuser with network and xdm&lt;br /&gt;
# runlevel 6 is System reboot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 0==&lt;br /&gt;
In diesem Runlevel befindet sich der Computer nur sehr kurz, und zwar dann, wenn er heruntergefahren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher wird Runlevel 0 auch als „Shutdown“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden alle Netzwerk-Verbindungen getrennt, dann werden die Dateipuffer geschrieben, die Dateisysteme ausgehängt und das System ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 1 (S)==&lt;br /&gt;
Dies ist ein Wartungsmodus. Im Runlevel S stehen nur lokale Ressourcen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar sehr eingeschränkt. Es werden nur für den Betrieb absolut notwendige Dienste gestartet, und es stehen neben Ein- und Ausgabegeräten und Festplatten keine weiteren Geräte zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird für gewöhnlich nur dazu verwendet, Dateisystem-Tests durchzuführen, wenn das System nicht mehr normal starten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Runlevel 1 und Runlevel S sind für gewöhnlich identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 2==&lt;br /&gt;
* Dieser Runlevel definiert als erster Runlevel in der Reihenfolge einen Mehrbenutzer-Betrieb.&lt;br /&gt;
* Dieser ist allerdings nur auf den Rechner beschränkt.&lt;br /&gt;
* Die Netzwerkunterstützung ist nicht verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Arch wird dieser Runlevel nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 3==&lt;br /&gt;
Im Runlevel 3 sind alle lokalen Ressourcen verfügbar, und es bestehen Mehrbenutzer- sowie Netzwerkunterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist der übliche Runlevel für Systeme ohne grafische Benutzerschnittstelle und nach einer Arch-Grundinstallation der Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 4==&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel ist nicht weiter definiert, kann aber dennoch verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 5==&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel entspricht weitestgehend Runlevel 3, allerdings wird unter Runlevel 5 zusätzlich noch eine grafische Benutzerschnittstelle bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 6==&lt;br /&gt;
Im Runlevel 6 befindet der Computer sich, wenn er neu gestartet wird. Auch hier werden alle Daemons beendet, die Dateisysteme ausgehängt und alle Netzwerkverbindungen getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird das System neu gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird auch als „Reboot“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtigste Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen=&lt;br /&gt;
*/etc/inittab&lt;br /&gt;
*shutdown&lt;br /&gt;
*init&lt;br /&gt;
*/etc/init.d&lt;br /&gt;
*telinit&lt;br /&gt;
*systemd&lt;br /&gt;
*systemctl&lt;br /&gt;
*/etc/systemd/&lt;br /&gt;
*/usr/lib/systemd/&lt;br /&gt;
*wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Konfiguration=&lt;br /&gt;
Was das System in einem bestimmten Runlevel machen soll, wird in der Datei „/etc/inittab“ definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Definitionen folgen dabei immer einem bestimmten Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:runlevels:action:process&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID direkt am Anfang einer jeden Definitionszeile ist eine bis zu vier stellen lange, eindeutige Zeichenfolge, die diese Zeile eindeutig vom System erkennbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Feld definiert, für welchen Runlevel die Definition gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können mehrere Runlevel angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese werden ohne Trennzeichen direkt aneinandergereiht: z.B. „S245“, um diese Definition für die Runlevels S, 2, 4 und 5 einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Stelle in der Definition bestimmt, wie/wann der am Ende der Zeile definierte Prozess gestartet werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige mögliche Werte sind zum Beispiel …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;respawn:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess wird jedes mal neu gestartet, wenn er beendet wird.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;wait:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess startet, wenn der definierte Runlevel betreten wird, der Bootvorgang bleibt so lange stehen, bis der definierte Prozess beendet wird.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;once:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess wird einmalig bei betreten des Runlevels ausgeführt.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;initdefault:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Diese Angabe bestimmt, welcher Runlevel (eben jener, der in einer mit „initdefault“  konfigurierten Zeile definiert wurde) nach dem Systemstart benutzt werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prozess-Feld wird dabei ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Erläuterung=&lt;br /&gt;
Standardmäßig wird nach einer Grundinstallation von Arch in den Runlevel 3 gebootet, dies wird mittels der Zeile …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:3:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„initdefault“ bestimmt hier den Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Prozess-Feld ist leer gelassen, da diese Angabe sowieso ignoriert wird, will man nach dem Booten nicht in Runlevel 3 sein, sondern auch eine grafische Benutzerschnittstelle verwenden, so ersetzt man die 3 durch eine 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird automatisch nach dem Start des Systems in Runlevel 5 gewechselt.&lt;br /&gt;
Dieser muss allerdings noch definiert werden, sonst passiert vermutlich gar nichts.&lt;br /&gt;
Man kann hier beispielsweise XDM starten lassen, sofern man dieses als Login-Manager benutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 x:5:respawn:/usr/bin/xdm -nodaemon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wenn XDM nun beendet wird, wird es automatisch neu gestartet.&lt;br /&gt;
* Wenn man dies nicht will, kann man auch „once“ als Action definieren, wenn XDM nun beendet wird, landet man auf der Befehlszeile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Login-Shells, die man unter Alt+F1 bis Alt+F6 erreicht, werden ebenfalls über solche Definitionen gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID ist hier „c1“, und beim betreten der Runlevels 2, 3, 4 und 5 wird das Programm „/sbin/agetty“ ausgeführt, wobei die Parameter „-8“, „38400“, „tty1“ und „linux“ benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was genau die Parameter bewirken, kann in der Manpage zu „agetty“ nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standardmäßig werden unter Arch sechs TTYs erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Performancegründen kann man dies aber ändern, wenn man sowieso hauptsächlich mit einer grafischen Oberfläche arbeitet, oder der Rechner hauptsächlich als Server im Einsatz ist, auf den nur per SSH zugegriffen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu löscht man die weiteren Definitionen einfach.&lt;br /&gt;
Für den Notfall sollte man allerdings mindestens ein &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;TTY&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; definiert lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Beispiel=&lt;br /&gt;
Nach dem selben System sind die weiteren Standard-Angaben unter Arch aufgebaut.&lt;br /&gt;
Eine vollständige, aber unkommentierte und bereits angepasste „/etc/inittab“ für Arch ist zum Beispiel diese hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
 rc::sysinit:/etc/rc.sysinit&lt;br /&gt;
 rs:S1:wait:/etc/rc.single&lt;br /&gt;
 rm:2345:wait:/etc/rc.multi&lt;br /&gt;
 rh:06:wait:/etc/rc.shutdown&lt;br /&gt;
 su:S:wait:/sbin/sulogin -p&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
 ca::ctrlaltdel:/sbin/shutdown -t3 -r now&lt;br /&gt;
 x:5:once:/bin/su benutzer -l -c &amp;quot;/bin/bash -l -c startx&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standard-Runlevel ist Runlevel 5. Wenn in diesen Runlevel gestartet wurde, wird durch die am Ende der Datei befindliche Definition X mit den Rechten und der Umgebung des Anwenders „benutzer“ gestartet wird.&lt;br /&gt;
Zudem wird auch nur ein TTY definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weiteren Angaben sind Standard-Angaben und sollten nur geändert werden, wenn man sich über die Konsequenzen bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category : Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Linux:LPIC:101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6284</id>
		<title>LPIC101/101.3 Runlevel wechseln</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6284"/>
		<updated>2019-11-11T13:57:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: /* Runlevel 6 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Runlevel&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Runlevel“ kann mit dem Begriff „Betriebszustand“ übersetzt werden, wird jedoch als feststehender Begriff auch im Deutschen als „Runlevel“ bezeichnet, und zwar in der Form „Runlevel N“, wobei N durch den betreffenden Runlevel ersetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Übersicht=&lt;br /&gt;
Jeder Runlevel definiert einen anderen Zustand, in dem sich ein System befindet.&lt;br /&gt;
Es gibt unter Linux insgesamt acht Runlevels, von denen unter Arch zwei Runlevel allerdings nicht benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Systemstart durchläuft das System alle Runlevel außer Runlevel 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Start wird vom System als beendet angesehen, wenn der als Standard-Runlevel definierte Runlevel erreicht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Run Levels=&lt;br /&gt;
# runlevel 0 is System halt&lt;br /&gt;
# runlevel 1 is Single user mode (genau so runlevel S)&lt;br /&gt;
# runlevel 2 is Local multiuser without remote network&lt;br /&gt;
# runlevel 3 is Full multiuser with network&lt;br /&gt;
# runlevel 4 is Not used&lt;br /&gt;
# runlevel 5 is Full multiuser with network and xdm&lt;br /&gt;
# runlevel 6 is System reboot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 0==&lt;br /&gt;
In diesem Runlevel befindet sich der Computer nur sehr kurz, und zwar dann, wenn er heruntergefahren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher wird Runlevel 0 auch als „Shutdown“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden alle Netzwerk-Verbindungen getrennt, dann werden die Dateipuffer geschrieben, die Dateisysteme ausgehängt und das System ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 1 (S)==&lt;br /&gt;
Dies ist ein Wartungsmodus. Im Runlevel S stehen nur lokale Ressourcen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar sehr eingeschränkt. Es werden nur für den Betrieb absolut notwendige Dienste gestartet, und es stehen neben Ein- und Ausgabegeräten und Festplatten keine weiteren Geräte zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird für gewöhnlich nur dazu verwendet, Dateisystem-Tests durchzuführen, wenn das System nicht mehr normal starten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Runlevel 1 und Runlevel S sind für gewöhnlich identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 2==&lt;br /&gt;
* Dieser Runlevel definiert als erster Runlevel in der Reihenfolge einen Mehrbenutzer-Betrieb.&lt;br /&gt;
* Dieser ist allerdings nur auf den Rechner beschränkt.&lt;br /&gt;
* Die Netzwerkunterstützung ist nicht verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Arch wird dieser Runlevel nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 3==&lt;br /&gt;
Im Runlevel 3 sind alle lokalen Ressourcen verfügbar, und es bestehen Mehrbenutzer- sowie Netzwerkunterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist der übliche Runlevel für Systeme ohne grafische Benutzerschnittstelle und nach einer Arch-Grundinstallation der Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 4==&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel ist nicht weiter definiert, kann aber dennoch verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 5==&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel entspricht weitestgehend Runlevel 3, allerdings wird unter Runlevel 5 zusätzlich noch eine grafische Benutzerschnittstelle bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 6==&lt;br /&gt;
Im Runlevel 6 befindet der Computer sich, wenn er neu gestartet wird. Auch hier werden alle Daemons beendet, die Dateisysteme ausgehängt und alle Netzwerkverbindungen getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird das System neu gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird auch als „Reboot“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtigste Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen=&lt;br /&gt;
*/etc/inittab&lt;br /&gt;
*shutdown&lt;br /&gt;
*init&lt;br /&gt;
*/etc/init.d&lt;br /&gt;
*telinit&lt;br /&gt;
*systemd&lt;br /&gt;
*systemctl&lt;br /&gt;
*/etc/systemd/&lt;br /&gt;
*/usr/lib/systemd/&lt;br /&gt;
*wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Konfiguration=&lt;br /&gt;
Was das System in einem bestimmten Runlevel machen soll, wird in der Datei „/etc/inittab“ definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Definitionen folgen dabei immer einem bestimmten Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:runlevels:action:process&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID direkt am Anfang einer jeden Definitionszeile ist eine bis zu vier stellen lange, eindeutige Zeichenfolge, die diese Zeile eindeutig vom System erkennbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Feld definiert, für welchen Runlevel die Definition gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können mehrere Runlevel angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese werden ohne Trennzeichen direkt aneinandergereiht: z.B. „S245“, um diese Definition für die Runlevels S, 2, 4 und 5 einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Stelle in der Definition bestimmt, wie/wann der am Ende der Zeile definierte Prozess gestartet werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige mögliche Werte sind zum Beispiel …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;respawn:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess wird jedes mal neu gestartet, wenn er beendet wird.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;wait:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess startet, wenn der definierte Runlevel betreten wird, der Bootvorgang bleibt so lange stehen, bis der definierte Prozess beendet wird.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;once:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess wird einmalig bei betreten des Runlevels ausgeführt.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;initdefault:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Diese Angabe bestimmt, welcher Runlevel (eben jener, der in einer mit „initdefault“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
konfigurierten Zeile definiert wurde) nach dem Systemstart benutzt werden soll. Das Prozess-Feld wird dabei ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Erläuterung=&lt;br /&gt;
Standardmäßig wird nach einer Grundinstallation von Arch in den Runlevel 3 gebootet, dies wird mittels der Zeile …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:3:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„initdefault“ bestimmt hier den Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Prozess-Feld ist leer gelassen, da diese Angabe sowieso ignoriert wird, will man nach dem Booten nicht in Runlevel 3 sein, sondern auch eine grafische Benutzerschnittstelle verwenden, so ersetzt man die 3 durch eine 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird automatisch nach dem Start des Systems in Runlevel 5 gewechselt.&lt;br /&gt;
Dieser muss allerdings noch definiert werden, sonst passiert vermutlich gar nichts.&lt;br /&gt;
Man kann hier beispielsweise XDM starten lassen, sofern man dieses als Login-Manager benutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 x:5:respawn:/usr/bin/xdm -nodaemon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wenn XDM nun beendet wird, wird es automatisch neu gestartet.&lt;br /&gt;
* Wenn man dies nicht will, kann man auch „once“ als Action definieren, wenn XDM nun beendet wird, landet man auf der Befehlszeile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Login-Shells, die man unter Alt+F1 bis Alt+F6 erreicht, werden ebenfalls über solche Definitionen gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID ist hier „c1“, und beim betreten der Runlevels 2, 3, 4 und 5 wird das Programm „/sbin/agetty“ ausgeführt, wobei die Parameter „-8“, „38400“, „tty1“ und „linux“ benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was genau die Parameter bewirken, kann in der Manpage zu „agetty“ nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standardmäßig werden unter Arch sechs TTYs erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Performancegründen kann man dies aber ändern, wenn man sowieso hauptsächlich mit einer grafischen Oberfläche arbeitet, oder der Rechner hauptsächlich als Server im Einsatz ist, auf den nur per SSH zugegriffen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu löscht man die weiteren Definitionen einfach.&lt;br /&gt;
Für den Notfall sollte man allerdings mindestens ein &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;TTY&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; definiert lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Beispiel=&lt;br /&gt;
Nach dem selben System sind die weiteren Standard-Angaben unter Arch aufgebaut.&lt;br /&gt;
Eine vollständige, aber unkommentierte und bereits angepasste „/etc/inittab“ für Arch ist zum Beispiel diese hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
 rc::sysinit:/etc/rc.sysinit&lt;br /&gt;
 rs:S1:wait:/etc/rc.single&lt;br /&gt;
 rm:2345:wait:/etc/rc.multi&lt;br /&gt;
 rh:06:wait:/etc/rc.shutdown&lt;br /&gt;
 su:S:wait:/sbin/sulogin -p&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
 ca::ctrlaltdel:/sbin/shutdown -t3 -r now&lt;br /&gt;
 x:5:once:/bin/su benutzer -l -c &amp;quot;/bin/bash -l -c startx&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standard-Runlevel ist Runlevel 5. Wenn in diesen Runlevel gestartet wurde, wird durch die am Ende der Datei befindliche Definition X mit den Rechten und der Umgebung des Anwenders „benutzer“ gestartet wird.&lt;br /&gt;
Zudem wird auch nur ein TTY definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weiteren Angaben sind Standard-Angaben und sollten nur geändert werden, wenn man sich über die Konsequenzen bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category : Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Linux:LPIC:101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6283</id>
		<title>LPIC101/101.3 Runlevel wechseln</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6283"/>
		<updated>2019-11-11T13:56:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: /* Runlevel 0 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Runlevel&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Runlevel“ kann mit dem Begriff „Betriebszustand“ übersetzt werden, wird jedoch als feststehender Begriff auch im Deutschen als „Runlevel“ bezeichnet, und zwar in der Form „Runlevel N“, wobei N durch den betreffenden Runlevel ersetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Übersicht=&lt;br /&gt;
Jeder Runlevel definiert einen anderen Zustand, in dem sich ein System befindet.&lt;br /&gt;
Es gibt unter Linux insgesamt acht Runlevels, von denen unter Arch zwei Runlevel allerdings nicht benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Systemstart durchläuft das System alle Runlevel außer Runlevel 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Start wird vom System als beendet angesehen, wenn der als Standard-Runlevel definierte Runlevel erreicht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Run Levels=&lt;br /&gt;
# runlevel 0 is System halt&lt;br /&gt;
# runlevel 1 is Single user mode (genau so runlevel S)&lt;br /&gt;
# runlevel 2 is Local multiuser without remote network&lt;br /&gt;
# runlevel 3 is Full multiuser with network&lt;br /&gt;
# runlevel 4 is Not used&lt;br /&gt;
# runlevel 5 is Full multiuser with network and xdm&lt;br /&gt;
# runlevel 6 is System reboot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 0==&lt;br /&gt;
In diesem Runlevel befindet sich der Computer nur sehr kurz, und zwar dann, wenn er heruntergefahren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher wird Runlevel 0 auch als „Shutdown“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden alle Netzwerk-Verbindungen getrennt, dann werden die Dateipuffer geschrieben, die Dateisysteme ausgehängt und das System ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 1 (S)==&lt;br /&gt;
Dies ist ein Wartungsmodus. Im Runlevel S stehen nur lokale Ressourcen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar sehr eingeschränkt. Es werden nur für den Betrieb absolut notwendige Dienste gestartet, und es stehen neben Ein- und Ausgabegeräten und Festplatten keine weiteren Geräte zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird für gewöhnlich nur dazu verwendet, Dateisystem-Tests durchzuführen, wenn das System nicht mehr normal starten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Runlevel 1 und Runlevel S sind für gewöhnlich identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 2==&lt;br /&gt;
* Dieser Runlevel definiert als erster Runlevel in der Reihenfolge einen Mehrbenutzer-Betrieb.&lt;br /&gt;
* Dieser ist allerdings nur auf den Rechner beschränkt.&lt;br /&gt;
* Die Netzwerkunterstützung ist nicht verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Arch wird dieser Runlevel nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 3==&lt;br /&gt;
Im Runlevel 3 sind alle lokalen Ressourcen verfügbar, und es bestehen Mehrbenutzer- sowie Netzwerkunterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist der übliche Runlevel für Systeme ohne grafische Benutzerschnittstelle und nach einer Arch-Grundinstallation der Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 4==&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel ist nicht weiter definiert, kann aber dennoch verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 5==&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel entspricht weitestgehend Runlevel 3, allerdings wird unter Runlevel 5 zusätzlich noch eine grafische Benutzerschnittstelle bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 6==&lt;br /&gt;
Im Runlevel 6 befindet der Computer sich, wenn er neu gestartet wird. Auch hier werden alle Daemons beendet, die Dateisysteme ausgehängt und alle Netzwerkverbindungen getrennt.&lt;br /&gt;
Danach wird das System neu gestartet.&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird auch als „Reboot“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtigste Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen=&lt;br /&gt;
*/etc/inittab&lt;br /&gt;
*shutdown&lt;br /&gt;
*init&lt;br /&gt;
*/etc/init.d&lt;br /&gt;
*telinit&lt;br /&gt;
*systemd&lt;br /&gt;
*systemctl&lt;br /&gt;
*/etc/systemd/&lt;br /&gt;
*/usr/lib/systemd/&lt;br /&gt;
*wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Konfiguration=&lt;br /&gt;
Was das System in einem bestimmten Runlevel machen soll, wird in der Datei „/etc/inittab“ definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Definitionen folgen dabei immer einem bestimmten Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:runlevels:action:process&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID direkt am Anfang einer jeden Definitionszeile ist eine bis zu vier stellen lange, eindeutige Zeichenfolge, die diese Zeile eindeutig vom System erkennbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Feld definiert, für welchen Runlevel die Definition gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können mehrere Runlevel angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese werden ohne Trennzeichen direkt aneinandergereiht: z.B. „S245“, um diese Definition für die Runlevels S, 2, 4 und 5 einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Stelle in der Definition bestimmt, wie/wann der am Ende der Zeile definierte Prozess gestartet werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige mögliche Werte sind zum Beispiel …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;respawn:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess wird jedes mal neu gestartet, wenn er beendet wird.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;wait:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess startet, wenn der definierte Runlevel betreten wird, der Bootvorgang bleibt so lange stehen, bis der definierte Prozess beendet wird.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;once:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess wird einmalig bei betreten des Runlevels ausgeführt.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;initdefault:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Diese Angabe bestimmt, welcher Runlevel (eben jener, der in einer mit „initdefault“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
konfigurierten Zeile definiert wurde) nach dem Systemstart benutzt werden soll. Das Prozess-Feld wird dabei ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Erläuterung=&lt;br /&gt;
Standardmäßig wird nach einer Grundinstallation von Arch in den Runlevel 3 gebootet, dies wird mittels der Zeile …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:3:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„initdefault“ bestimmt hier den Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Prozess-Feld ist leer gelassen, da diese Angabe sowieso ignoriert wird, will man nach dem Booten nicht in Runlevel 3 sein, sondern auch eine grafische Benutzerschnittstelle verwenden, so ersetzt man die 3 durch eine 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird automatisch nach dem Start des Systems in Runlevel 5 gewechselt.&lt;br /&gt;
Dieser muss allerdings noch definiert werden, sonst passiert vermutlich gar nichts.&lt;br /&gt;
Man kann hier beispielsweise XDM starten lassen, sofern man dieses als Login-Manager benutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 x:5:respawn:/usr/bin/xdm -nodaemon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wenn XDM nun beendet wird, wird es automatisch neu gestartet.&lt;br /&gt;
* Wenn man dies nicht will, kann man auch „once“ als Action definieren, wenn XDM nun beendet wird, landet man auf der Befehlszeile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Login-Shells, die man unter Alt+F1 bis Alt+F6 erreicht, werden ebenfalls über solche Definitionen gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID ist hier „c1“, und beim betreten der Runlevels 2, 3, 4 und 5 wird das Programm „/sbin/agetty“ ausgeführt, wobei die Parameter „-8“, „38400“, „tty1“ und „linux“ benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was genau die Parameter bewirken, kann in der Manpage zu „agetty“ nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standardmäßig werden unter Arch sechs TTYs erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Performancegründen kann man dies aber ändern, wenn man sowieso hauptsächlich mit einer grafischen Oberfläche arbeitet, oder der Rechner hauptsächlich als Server im Einsatz ist, auf den nur per SSH zugegriffen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu löscht man die weiteren Definitionen einfach.&lt;br /&gt;
Für den Notfall sollte man allerdings mindestens ein &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;TTY&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; definiert lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Beispiel=&lt;br /&gt;
Nach dem selben System sind die weiteren Standard-Angaben unter Arch aufgebaut.&lt;br /&gt;
Eine vollständige, aber unkommentierte und bereits angepasste „/etc/inittab“ für Arch ist zum Beispiel diese hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
 rc::sysinit:/etc/rc.sysinit&lt;br /&gt;
 rs:S1:wait:/etc/rc.single&lt;br /&gt;
 rm:2345:wait:/etc/rc.multi&lt;br /&gt;
 rh:06:wait:/etc/rc.shutdown&lt;br /&gt;
 su:S:wait:/sbin/sulogin -p&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
 ca::ctrlaltdel:/sbin/shutdown -t3 -r now&lt;br /&gt;
 x:5:once:/bin/su benutzer -l -c &amp;quot;/bin/bash -l -c startx&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standard-Runlevel ist Runlevel 5. Wenn in diesen Runlevel gestartet wurde, wird durch die am Ende der Datei befindliche Definition X mit den Rechten und der Umgebung des Anwenders „benutzer“ gestartet wird.&lt;br /&gt;
Zudem wird auch nur ein TTY definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weiteren Angaben sind Standard-Angaben und sollten nur geändert werden, wenn man sich über die Konsequenzen bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category : Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Linux:LPIC:101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6162</id>
		<title>LPIC101/101.3 Runlevel wechseln</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6162"/>
		<updated>2019-11-11T12:18:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Runlevel&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Runlevel“ kann mit dem Begriff „Betriebszustand“ übersetzt werden, wird jedoch als feststehender Begriff auch im Deutschen als „Runlevel“ bezeichnet, und zwar in der Form „Runlevel N“, wobei N durch den betreffenden Runlevel ersetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Übersicht=&lt;br /&gt;
Jeder Runlevel definiert einen anderen Zustand, in dem sich ein System befindet.&lt;br /&gt;
Es gibt unter Linux insgesamt acht Runlevels, von denen unter Arch zwei Runlevel allerdings nicht benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Systemstart durchläuft das System alle Runlevel außer Runlevel 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Start wird vom System als beendet angesehen, wenn der als Standard-Runlevel definierte Runlevel erreicht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Run Levels=&lt;br /&gt;
# runlevel 0 is System halt&lt;br /&gt;
# runlevel 1 is Single user mode (genau so runlevel S)&lt;br /&gt;
# runlevel 2 is Local multiuser without remote network&lt;br /&gt;
# runlevel 3 is Full multiuser with network&lt;br /&gt;
# runlevel 4 is Not used&lt;br /&gt;
# runlevel 5 is Full multiuser with network and xdm&lt;br /&gt;
# runlevel 6 is System reboot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 0==&lt;br /&gt;
In diesem Runlevel befindet sich der Computer nur sehr kurz, und zwar dann, wenn er heruntergefahren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher wird Runlevel 0 auch als „Shutdown“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
Es werden alle Netzwerk-Verbindungen getrennt, dann werden die Dateipuffer geschrieben, die Dateisysteme ausgehängt und das System ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 1 (S)==&lt;br /&gt;
Dies ist ein Wartungsmodus. Im Runlevel S stehen nur lokale Ressourcen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar sehr eingeschränkt. Es werden nur für den Betrieb absolut notwendige Dienste gestartet, und es stehen neben Ein- und Ausgabegeräten und Festplatten keine weiteren Geräte zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird für gewöhnlich nur dazu verwendet, Dateisystem-Tests durchzuführen, wenn das System nicht mehr normal starten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Runlevel 1 und Runlevel S sind für gewöhnlich identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 2==&lt;br /&gt;
* Dieser Runlevel definiert als erster Runlevel in der Reihenfolge einen Mehrbenutzer-Betrieb.&lt;br /&gt;
* Dieser ist allerdings nur auf den Rechner beschränkt.&lt;br /&gt;
* Die Netzwerkunterstützung ist nicht verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Arch wird dieser Runlevel nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 3==&lt;br /&gt;
Im Runlevel 3 sind alle lokalen Ressourcen verfügbar, und es bestehen Mehrbenutzer- sowie Netzwerkunterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist der übliche Runlevel für Systeme ohne grafische Benutzerschnittstelle und nach einer Arch-Grundinstallation der Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 4==&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel ist nicht weiter definiert, kann aber dennoch verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 5==&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel entspricht weitestgehend Runlevel 3, allerdings wird unter Runlevel 5 zusätzlich noch eine grafische Benutzerschnittstelle bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 6==&lt;br /&gt;
Im Runlevel 6 befindet der Computer sich, wenn er neu gestartet wird. Auch hier werden alle Daemons beendet, die Dateisysteme ausgehängt und alle Netzwerkverbindungen getrennt.&lt;br /&gt;
Danach wird das System neu gestartet.&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird auch als „Reboot“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtigste Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen=&lt;br /&gt;
*/etc/inittab&lt;br /&gt;
*shutdown&lt;br /&gt;
*init&lt;br /&gt;
*/etc/init.d&lt;br /&gt;
*telinit&lt;br /&gt;
*systemd&lt;br /&gt;
*systemctl&lt;br /&gt;
*/etc/systemd/&lt;br /&gt;
*/usr/lib/systemd/&lt;br /&gt;
*wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Konfiguration=&lt;br /&gt;
Was das System in einem bestimmten Runlevel machen soll, wird in der Datei „/etc/inittab“ definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Definitionen folgen dabei immer einem bestimmten Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:runlevels:action:process&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID direkt am Anfang einer jeden Definitionszeile ist eine bis zu vier stellen lange, eindeutige Zeichenfolge, die diese Zeile eindeutig vom System erkennbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Feld definiert, für welchen Runlevel die Definition gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können mehrere Runlevel angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese werden ohne Trennzeichen direkt aneinandergereiht: z.B. „S245“, um diese Definition für die Runlevels S, 2, 4 und 5 einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Stelle in der Definition bestimmt, wie/wann der am Ende der Zeile definierte Prozess gestartet werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige mögliche Werte sind zum Beispiel …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;respawn:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess wird jedes mal neu gestartet, wenn er beendet wird.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;wait:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess startet, wenn der definierte Runlevel betreten wird, der Bootvorgang bleibt so lange stehen, bis der definierte Prozess beendet wird.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;once:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess wird einmalig bei betreten des Runlevels ausgeführt.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;initdefault:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Diese Angabe bestimmt, welcher Runlevel (eben jener, der in einer mit „initdefault“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
konfigurierten Zeile definiert wurde) nach dem Systemstart benutzt werden soll. Das Prozess-Feld wird dabei ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Erläuterung=&lt;br /&gt;
Standardmäßig wird nach einer Grundinstallation von Arch in den Runlevel 3 gebootet, dies wird mittels der Zeile …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:3:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„initdefault“ bestimmt hier den Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Prozess-Feld ist leer gelassen, da diese Angabe sowieso ignoriert wird, will man nach dem Booten nicht in Runlevel 3 sein, sondern auch eine grafische Benutzerschnittstelle verwenden, so ersetzt man die 3 durch eine 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird automatisch nach dem Start des Systems in Runlevel 5 gewechselt.&lt;br /&gt;
Dieser muss allerdings noch definiert werden, sonst passiert vermutlich gar nichts.&lt;br /&gt;
Man kann hier beispielsweise XDM starten lassen, sofern man dieses als Login-Manager benutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 x:5:respawn:/usr/bin/xdm -nodaemon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wenn XDM nun beendet wird, wird es automatisch neu gestartet.&lt;br /&gt;
* Wenn man dies nicht will, kann man auch „once“ als Action definieren, wenn XDM nun beendet wird, landet man auf der Befehlszeile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Login-Shells, die man unter Alt+F1 bis Alt+F6 erreicht, werden ebenfalls über solche Definitionen gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID ist hier „c1“, und beim betreten der Runlevels 2, 3, 4 und 5 wird das Programm „/sbin/agetty“ ausgeführt, wobei die Parameter „-8“, „38400“, „tty1“ und „linux“ benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was genau die Parameter bewirken, kann in der Manpage zu „agetty“ nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standardmäßig werden unter Arch sechs TTYs erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Performancegründen kann man dies aber ändern, wenn man sowieso hauptsächlich mit einer grafischen Oberfläche arbeitet, oder der Rechner hauptsächlich als Server im Einsatz ist, auf den nur per SSH zugegriffen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu löscht man die weiteren Definitionen einfach.&lt;br /&gt;
Für den Notfall sollte man allerdings mindestens ein &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;TTY&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; definiert lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Beispiel=&lt;br /&gt;
Nach dem selben System sind die weiteren Standard-Angaben unter Arch aufgebaut.&lt;br /&gt;
Eine vollständige, aber unkommentierte und bereits angepasste „/etc/inittab“ für Arch ist zum Beispiel diese hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
 rc::sysinit:/etc/rc.sysinit&lt;br /&gt;
 rs:S1:wait:/etc/rc.single&lt;br /&gt;
 rm:2345:wait:/etc/rc.multi&lt;br /&gt;
 rh:06:wait:/etc/rc.shutdown&lt;br /&gt;
 su:S:wait:/sbin/sulogin -p&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
 ca::ctrlaltdel:/sbin/shutdown -t3 -r now&lt;br /&gt;
 x:5:once:/bin/su benutzer -l -c &amp;quot;/bin/bash -l -c startx&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standard-Runlevel ist Runlevel 5. Wenn in diesen Runlevel gestartet wurde, wird durch die am Ende der Datei befindliche Definition X mit den Rechten und der Umgebung des Anwenders „benutzer“ gestartet wird.&lt;br /&gt;
Zudem wird auch nur ein TTY definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weiteren Angaben sind Standard-Angaben und sollten nur geändert werden, wenn man sich über die Konsequenzen bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category : Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Linux:LPIC:101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6136</id>
		<title>LPIC101/101.3 Runlevel wechseln</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/101.3_Runlevel_wechseln&amp;diff=6136"/>
		<updated>2019-11-11T10:06:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammaraslankari: /* Erläuterung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Runlevel&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Runlevel“ kann mit dem Begriff „Betriebszustand“ übersetzt werden, wird jedoch als feststehender Begriff auch im Deutschen als „Runlevel“ bezeichnet, und zwar in der Form „Runlevel N“, wobei N durch den betreffenden Runlevel ersetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Übersicht=&lt;br /&gt;
Jeder Runlevel definiert einen anderen Zustand, in dem sich ein System befindet.&lt;br /&gt;
Es gibt unter Linux insgesamt acht Runlevels, von denen unter Arch zwei Runlevel allerdings nicht benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Systemstart durchläuft das System alle Runlevel außer Runlevel 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Start wird vom System als beendet angesehen, wenn der als Standard-Runlevel definierte Runlevel erreicht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Run Levels=&lt;br /&gt;
# runlevel 0 is System halt&lt;br /&gt;
# runlevel 1 is Single user mode (genau so runlevel S)&lt;br /&gt;
# runlevel 2 is Local multiuser without remote network&lt;br /&gt;
# runlevel 3 is Full multiuser with network&lt;br /&gt;
# runlevel 4 is Not used&lt;br /&gt;
# runlevel 5 is Full multiuser with network and xdm&lt;br /&gt;
# runlevel 6 is System reboot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 0==&lt;br /&gt;
In diesem Runlevel befindet sich der Computer nur sehr kurz, und zwar dann, wenn er heruntergefahren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher wird Runlevel 0 auch als „Shutdown“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
Es werden alle Netzwerk-Verbindungen getrennt, dann werden die Dateipuffer geschrieben, die Dateisysteme ausgehängt und das System ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 1 (S)==&lt;br /&gt;
Dies ist ein Wartungsmodus. Im Runlevel S stehen nur lokale Ressourcen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar sehr eingeschränkt. Es werden nur für den Betrieb absolut notwendige Dienste gestartet, und es stehen neben Ein- und Ausgabegeräten und Festplatten keine weiteren Geräte zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird für gewöhnlich nur dazu verwendet, Dateisystem-Tests durchzuführen, wenn das System nicht mehr normal starten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Runlevel 1 und Runlevel S sind für gewöhnlich identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 2==&lt;br /&gt;
* Dieser Runlevel definiert als erster Runlevel in der Reihenfolge einen Mehrbenutzer-Betrieb.&lt;br /&gt;
* Dieser ist allerdings nur auf den Rechner beschränkt.&lt;br /&gt;
* Die Netzwerkunterstützung ist nicht verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Arch wird dieser Runlevel nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 3==&lt;br /&gt;
Im Runlevel 3 sind alle lokalen Ressourcen verfügbar, und es bestehen Mehrbenutzer- sowie Netzwerkunterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist der übliche Runlevel für Systeme ohne grafische Benutzerschnittstelle und nach einer Arch-Grundinstallation der Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 4==&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel ist nicht weiter definiert, kann aber dennoch verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 5==&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel entspricht weitestgehend Runlevel 3, allerdings wird unter Runlevel 5 zusätzlich noch eine grafische Benutzerschnittstelle bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runlevel 6==&lt;br /&gt;
Im Runlevel 6 befindet der Computer sich, wenn er neu gestartet wird. Auch hier werden alle Daemons beendet, die Dateisysteme ausgehängt und alle Netzwerkverbindungen getrennt.&lt;br /&gt;
Danach wird das System neu gestartet.&lt;br /&gt;
Dieser Runlevel wird auch als „Reboot“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtigste Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen=&lt;br /&gt;
*/etc/inittab&lt;br /&gt;
*shutdown&lt;br /&gt;
*init&lt;br /&gt;
*/etc/init.d&lt;br /&gt;
*telinit&lt;br /&gt;
*systemd&lt;br /&gt;
*systemctl&lt;br /&gt;
*/etc/systemd/&lt;br /&gt;
*/usr/lib/systemd/&lt;br /&gt;
*wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Konfiguration=&lt;br /&gt;
Was das System in einem bestimmten Runlevel machen soll, wird in der Datei „/etc/inittab“ definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Definitionen folgen dabei immer einem bestimmten Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:runlevels:action:process&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID direkt am Anfang einer jeden Definitionszeile ist eine bis zu vier stellen lange, eindeutige Zeichenfolge, die diese Zeile eindeutig vom System erkennbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Feld definiert, für welchen Runlevel die Definition gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können mehrere Runlevel angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese werden ohne Trennzeichen direkt aneinandergereiht: z.B. „S245“, um diese Definition für die Runlevels S, 2, 4 und 5 einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Stelle in der Definition bestimmt, wie/wann der am Ende der Zeile definierte Prozess gestartet werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige mögliche Werte sind zum Beispiel …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;respawn:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess wird jedes mal neu gestartet, wenn er beendet wird.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;wait:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess startet, wenn der definierte Runlevel betreten wird, der Bootvorgang bleibt so lange stehen, bis der definierte Prozess beendet wird.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;once:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Der Prozess wird einmalig bei betreten des Runlevels ausgeführt.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;initdefault:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Diese Angabe bestimmt, welcher Runlevel (eben jener, der in einer mit „initdefault“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
konfigurierten Zeile definiert wurde) nach dem Systemstart benutzt werden soll. Das Prozess-Feld wird dabei ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Erläuterung=&lt;br /&gt;
Standardmäßig wird nach einer Grundinstallation von Arch in den Runlevel 3 gebootet, dies wird mittels der Zeile …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:3:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„initdefault“ bestimmt hier den Standard-Runlevel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Prozess-Feld ist leer gelassen, da diese Angabe sowieso ignoriert wird, will man nach dem Booten nicht in Runlevel 3 sein, sondern auch eine grafische Benutzerschnittstelle verwenden, so ersetzt man die 3 durch eine 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird automatisch nach dem Start des Systems in Runlevel 5 gewechselt.&lt;br /&gt;
Dieser muss allerdings noch definiert werden, sonst passiert vermutlich gar nichts.&lt;br /&gt;
Man kann hier beispielsweise XDM starten lassen, sofern man dieses als Login-Manager benutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 x:5:respawn:/usr/bin/xdm -nodaemon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wenn XDM nun beendet wird, wird es automatisch neu gestartet.&lt;br /&gt;
* Wenn man dies nicht will, kann man auch „once“ als Action definieren, wenn XDM nun beendet wird, landet man auf der Befehlszeile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Login-Shells, die man unter Alt+F1 bis Alt+F6 erreicht, werden ebenfalls über solche Definitionen gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ID ist hier „c1“, und beim betreten der Runlevels 2, 3, 4 und 5 wird das Programm „/sbin/agetty“ ausgeführt, wobei die Parameter „-8“, „38400“, „tty1“ und „linux“ benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was genau die Parameter bewirken, kann in der Manpage zu „agetty“ nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standardmäßig werden unter Arch sechs TTYs erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Performancegründen kann man dies aber ändern, wenn man sowieso hauptsächlich mit einer grafischen Oberfläche arbeitet, oder der Rechner hauptsächlich als Server im Einsatz ist, auf den nur per SSH zugegriffen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu löscht man die weiteren Definitionen einfach.&lt;br /&gt;
Für den Notfall sollte man allerdings mindestens ein &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;TTY&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; definiert lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Beispiel=&lt;br /&gt;
Nach dem selben System sind die weiteren Standard-Angaben unter Arch aufgebaut.&lt;br /&gt;
Eine vollständige, aber unkommentierte und bereits angepasste „/etc/inittab“ für Arch ist zum Beispiel diese hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 id:5:initdefault:&lt;br /&gt;
 rc::sysinit:/etc/rc.sysinit&lt;br /&gt;
 rs:S1:wait:/etc/rc.single&lt;br /&gt;
 rm:2345:wait:/etc/rc.multi&lt;br /&gt;
 rh:06:wait:/etc/rc.shutdown&lt;br /&gt;
 su:S:wait:/sbin/sulogin -p&lt;br /&gt;
 c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 tty1 linux&lt;br /&gt;
 ca::ctrlaltdel:/sbin/shutdown -t3 -r now&lt;br /&gt;
 x:5:once:/bin/su benutzer -l -c &amp;quot;/bin/bash -l -c startx&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standard-Runlevel ist Runlevel 5. Wenn in diesen Runlevel gestartet wurde, wird durch die am Ende der Datei befindliche Definition X mit den Rechten und der Umgebung des Anwenders „benutzer“ gestartet wird.&lt;br /&gt;
Zudem wird auch nur ein TTY definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weiteren Angaben sind Standard-Angaben und sollten nur geändert werden, wenn man sich über die Konsequenzen bewusst ist.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ammaraslankari</name></author>
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