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	<title>Foxwiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-05-25T02:45:29Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/103.5_Prozesse&amp;diff=7126</id>
		<title>LPIC101/103.5 Prozesse</title>
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		<updated>2019-12-02T10:05:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreasroith: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ziel: Erlernen die einfache Prozessverwaltung zu beherrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Wichtigste Wissensgebiete: ===== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Jobs im Vordergrund und im Hintergrund ablaufen lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; einem Programm signalisieren, dass es nach dem Abmelden weiterlaufen soll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Prozesse erzeugen, überwachen und beenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; aktive Prozesse beobachten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Prozesse zur Ausgabe auswählen und sortieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Signale an Prozesse schicken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;amp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* bg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* fg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* jobs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* kill&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* nohup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ps&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* top&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* free&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* uptime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* pgrep&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* pkill&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* killall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* watch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* screen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* tmux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Überwachen von Prozessen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando ps&lt;br /&gt;
können Sie die aktuell auf einem Computer laufenden Prozesse anzeigen. Es handelt sich um eine Momentaufnahme. Programme mit kurzer Lebensdauer (z. B. df), werden mit ps nicht anzeigt. Das Kommando ps ohne Optionen ausführen, erhalten Sie eine Liste der Prozesse, die auf dem aktuellen Terminal laufen. Wenn Jobs im Hintergrund laufen (o. stehen), werden diese auch angezeigt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -a zeigt auch die Prozesse anderer Benutzer an. Voraussetzung ist, dass diese Prozesse mit einem Terminal verknüpft sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -u zeigt auch die Startzeit, den Pfad zur ausführbaren Datei und den ausführenden Benutzer an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -x führt auch die Prozesse auf, die nicht mit einem Terminal verbunden sind (z. B.init oder cron).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -C &amp;quot;prozess&amp;quot; sorgt  für  die  Ausgabe  aller  Instanzen  eines  auf  der  Kommandozeile angegebenen Prozesses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -U &amp;quot;benutzer&amp;quot; zeigt die Prozesse eines bestimmten Benutzers an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* top Mit top können Sie die auf einem Computer laufenden Prozesse in Echtzeit überwachen. Während der Ausführung werden die folgenden Informationen dynamisch im Terminal ausgegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
allgemeine Informationen, wie Uhrzeit, Uptime, Anzahl der angemeldeten Benutzer, durchschnittliche Systemauslastung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tasks:  Anzahl  der  Prozesse  insgesamt,  laufende  Prozesse,  schlafende  Prozesse, gestoppte Prozesse und Zombie-Prozesse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CPU(s):  Benutzung  durch  Benutzerprozesse,  Systemprozesse,  den  Idle-Prozess u. a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mem: Speicher insgesamt, in Verwendung, freier Speicher und für Buffers verwendeter Speicher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swap: diverse Werte zur Verwendung der Swap-Partition(en)Anschließend folgt eine Auflistung der laufenden Prozesse. Diese werden standardmäßig in Reihenfolge der CPU-Verwendung ausgegeben. Die inaktiven Prozesse werden anschließend  in  der  Reihenfolge der PIDs ausgegeben.  Beachten  Sie  bitte, dass das Programm &lt;br /&gt;
top selbst auch Systemressourcen belegt und deshalb das Messergebnis beeinflusst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wichtige Interaktivoptionen: ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* k (kill) tötet einen Prozess. Es müssen sowohl die PID als auch das Signal angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* n (number of) nennt die Anzahl der Zeilen, die top ausgibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* r (renice) ändert den Nice-Wert eines Prozesses zur Laufzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* h (help) gibt eine Hilfe aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* q (quit) beendet das Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Kommandozeilenoptionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -i zeigt nur die Prozesse an, die aktiv sind. Schlafende Prozesse werden ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -b (batch) kann in Kombination mit einem Redirektor verwendet werden, um die Ausgabe in eine Textdatei umzuleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -d (delay) gibt das Aktualisierungsintervallin Sekunden an. Der Standardwert ist eine Sekunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -q startet top mit Echtzeitausgabe (wird nicht von allen Versionen des Programms unterstützt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* watch Ein sehr nützlicher Helfer ist das Programm watch. Sie können es immer dann einsetzen,  wenn  ein  anderes  Programm  eine  Ausgabe  auf  dem  Terminal  macht  und  sich dann wieder beendet. Vielleicht wollen Sie z. B. Dateien dabei beobachten, wie diese ihre Größe ändern, während sie kopiert oder von dd erzeugt werden. Es gibt viele Situationen, in denen man mehrfach dasselbe Kommando gibt, um etwas zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Signale an Prozesse senden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie einen Prozess zur Laufzeit beeinflussen wollen, können Sie diesem Prozessein Signal senden. Es gibt insgesamt 64 verschiedene Signale. Die gute Nachricht ist, dass  Sie  nicht  alle  Signale  für  die  Prüfung  kennen  müssen.  Sie erhalten  eine  Auflistung aller Signale, wenn Sie das folgende Kommando ausführen: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
archangel:~ # kill -l &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1) SIGHUP       2) SIGINT       3) SIGQUIT      4) SIGILL &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
5) SIGTRAP      6) SIGABRT      7) SIGBUS       8) SIGFPE &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
9) SIGKILL     10) SIGUSR1     11) SIGSEGV     12) SIGUSR2 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
... weitere Zeilen wurden abgeschnitten ... &amp;lt;br /&amp;gt;Die  folgenden  Signale  werden  häufig  (auch manuell)  an  Prozesse  übermittelt.  Sie sind sowohl für die Praxis als auch für die Prüfung von Interesse:&lt;br /&gt;
1 bzw. SIGHUP ist das Hang-up-Signal, das ursprünglich Modems zum Auflegen veranlasste. Es wird auch benutzt, um Prozesse, die als Daemons laufen (bind, squidusw.), zu veranlassen, ihre Konfigurationsdateien neu einzulesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9 bzw. SIGKILL beendet einen Prozess mit Gewalt. Dieses Signal sollte nur in Notfällen verwendet werden, wenn Signal 15 kein Ergebnis bringt. Ein mit SIGKILL beendeter Prozess räumt nicht auf (temporäre Dateien usw.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 SIGTERM fordert einen Prozess auf, sich selbst zu beenden. Der Prozess erhält die Gelegenheit, Aufräumaktivitäten durchzuführen. Weitere Signale, die häufig vorkommen, aber über Umwege an den Prozess gesendet werden, sind folgende: 2 bzw. SIGINT führt einen Programmabbruch aus. SIGINT wird gesendet, wenn die Tastenkombination (Strg) + (C) betätigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18 bzw. SIGCONT setzt einen Prozess fort, der zuvor mit SIGSTOP angehalten wurde.&lt;br /&gt;
Das Signal SIGCONT wird durch die Kommandos fg und bg gesendet, die im nächsten Abschnitt behandelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19 bzw. SIGSTOP hält einen Prozess an. Der Prozess kann später mit SIGCONT fortgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20 bzw. SIGTSTP hält  einen  Prozess  an.  Der  Prozess  bleibt  speicherresident  und kann mit SIGCONT&lt;br /&gt;
fortgesetzt werden. Die Tastenkombination (Strg) + (Z) sendet dieses Signal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== kill =====&lt;br /&gt;
Wenn Sie ein Signal an einen Prozess senden wollen, verwenden Sie das Programm kill.  Wie  der  Name  schon  vermuten  lässt,  ist kill primär  dazu  gedacht,  ein  Programm zu beenden. Das Kommando kill kann  aber grundsätzlich  alle  64  Signale  (und  nicht  nur  die  »tödlichen«) an einen Prozess senden.&lt;br /&gt;
Die  Syntax  von kill ist  sehr  vielfältig,  und  Sie  müssen  für  die  Prüfung  mit  den  verschiedenen  Optionen  vertraut  sein.  Als  Argument  erwartet kill eine  oder  mehrere durch Leerstellen getrennte PIDs. Ohne Optionen sendet kill das Signal 15 (SIGTERM) an den angegebenen Prozess. &lt;br /&gt;
Wenn Sie einen Prozess mit kill beenden wollen, müssen Sie zunächst dessen PID welche wir mit ps finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== killall ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Programm verwendet im Gegensatz zu kill keine PIDs, sondern Prozessnamen. Daraus ergeben sich zwei Vorteile:&lt;br /&gt;
Die PID muss nicht ermittelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können mehrere Prozesse mit gleichem Namen auf einmal beendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== pgrep ====&lt;br /&gt;
Mit dem Programm pgrep können Sie die PIDs laufender Prozesse ermitteln. Sie müssen  hierfür  nicht  einmal  den  vollständigen  Namen  eines  Prozesses  kennen.  Es besteht  außerdem  die  Möglichkeit,  alle PIDs auszugeben, die einem bestimmten Benutzer zugeordnet sind, oder einfach nur festzustellen, wie viele Prozesse ein bestimmter Benutzer gerade verwendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== pkill ==== &lt;br /&gt;
Dieses Programm beendet jedoch Prozesse anstatt lediglich die PID auszugeben.Das folgende Kommando beendet alle Prozesse des Users »willi«. Das gilt auch für die Login-Shell, weshalb der Benutzer dann auch sofort abgemeldet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== jobs ====&lt;br /&gt;
die Option -l  dafür  sorgt,  dass  auch  die PIDs der Prozesse angezeigt  werden  und  nicht nur deren Jobnummern. Wenn Sie die Option -p verwenden, wird ausschließlich die PID angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== bg und fg ====&lt;br /&gt;
mit dem Kommando bg und der durch das Kommando jobs ermittelten Jobnummer können  Sie  einen  gestoppten&lt;br /&gt;
Hintergrundprozess  im  Hintergrund  fortsetzen.  Es wird dann ein SIGCONT (Signal 18) an den Prozess gesendet. Wenn Sie bg ohne Optionen ausführen, wird SIGCONT an den Prozess gesendet, dem in der Auflistung von jobs das Pluszeichen zugeordnet ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== screen ====&lt;br /&gt;
Sie können administrativen Eingriffe relativ gefahrlos durchführen, wenn Sie ein Programm wie screen&lt;br /&gt;
oder tmux verwenden. Beide Programme sind in der Lage, eine Sitzung aufrechtzuerhalten, auch wenn&lt;br /&gt;
die  Netzwerkverbindung  unterbrochen  wird.  Am  besten  sehen  Sie,  wie  es  funktioniert, indem Sie folgendes Experiment durchführen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie eine SSH-Sitzung zu einem entfernten Host.&lt;br /&gt;
Geben Sie einfach nur das Kommando screen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erhalten wieder eine scheinbar gewöhnliche Shell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie einen Prozess, der aktiv etwas tut (z. B. top).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sorgen Sie anschließend dafür, dass die Verbindung abbricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbinden  Sie  sich  erneut  mit  dem  entfernten  System  und  geben  Sie  anschließend das Kommando &lt;br /&gt;
screen -r ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sehen nun wieder das zuvor gestartete Programm top.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== tmux ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
steht für Terminalmultiplexer. Das Programm bietet ähnliche Funktionen wie screen, verwendet aber auf die  &lt;br /&gt;
ncurses-Bibliothek. &lt;br /&gt;
tmux basiert  außerdem auf einer Client-Server-Architektur und bietet viele zusätzliche Funktionen, die über&lt;br /&gt;
Tastenkombinationen  aufgerufen  werden.  &lt;br /&gt;
Sie  erhalten  einen  Überblick,  wenn  Sie innerhalb einer tmux -Sitzung (Strg)+(B) gefolgt von einem (?) eingeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Linux:LPIC:101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreasroith</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/103.5_Prozesse&amp;diff=6950</id>
		<title>LPIC101/103.5 Prozesse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/103.5_Prozesse&amp;diff=6950"/>
		<updated>2019-11-22T13:49:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreasroith: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ziel: Erlernen die einfache Prozessverwaltung zu beherrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Wichtigste Wissensgebiete: ===== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Jobs im Vordergrund und im Hintergrund ablaufen lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; einem Programm signalisieren, dass es nach dem Abmelden weiterlaufen soll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Prozesse erzeugen, überwachen und beenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; aktive Prozesse beobachten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Prozesse zur Ausgabe auswählen und sortieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Signale an Prozesse schicken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;amp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* bg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* fg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* jobs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* kill&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* nohup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ps&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* top&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* free&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* uptime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* pgrep&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* pkill&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* killall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* watch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* screen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* tmux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Überwachen von Prozessen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando ps&lt;br /&gt;
können Sie die aktuell auf einem Computer laufenden Prozesse anzeigen. Es handelt sich um eine Momentaufnahme. Programme mit kurzer Lebensdauer (z. B. df), werden mit ps nicht anzeigt. Das Kommando ps ohne Optionen ausführen, erhalten Sie eine Liste der Prozesse, die auf dem aktuellen Terminal laufen. Wenn Jobs im Hintergrund laufen (o. stehen), werden diese auch angezeigt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -a zeigt auch die Prozesse anderer Benutzer an. Voraussetzung ist, dass diese Prozesse mit einem Terminal verknüpft sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -u zeigt auch die Startzeit, den Pfad zur ausführbaren Datei und den ausführenden Benutzer an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -x führt auch die Prozesse auf, die nicht mit einem Terminal verbunden sind (z. B.init oder cron).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -C &amp;quot;prozess&amp;quot; sorgt  für  die  Ausgabe  aller  Instanzen  eines  auf  der  Kommandozeile angegebenen Prozesses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -U &amp;quot;benutzer&amp;quot; zeigt die Prozesse eines bestimmten Benutzers an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* top Mit top können Sie die auf einem Computer laufenden Prozesse in Echtzeit überwachen. Während der Ausführung werden die folgenden Informationen dynamisch im Terminal ausgegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
allgemeine Informationen, wie Uhrzeit, Uptime, Anzahl der angemeldeten Benutzer, durchschnittliche Systemauslastung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tasks:  Anzahl  der  Prozesse  insgesamt,  laufende  Prozesse,  schlafende  Prozesse, gestoppte Prozesse und Zombie-Prozesse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CPU(s):  Benutzung  durch  Benutzerprozesse,  Systemprozesse,  den  Idle-Prozess u. a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mem: Speicher insgesamt, in Verwendung, freier Speicher und für Buffers verwendeter Speicher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swap: diverse Werte zur Verwendung der Swap-Partition(en)Anschließend folgt eine Auflistung der laufenden Prozesse. Diese werden standardmäßig in Reihenfolge der CPU-Verwendung ausgegeben. Die inaktiven Prozesse werden anschließend  in  der  Reihenfolge der PIDs ausgegeben.  Beachten  Sie  bitte, dass das Programm &lt;br /&gt;
top selbst auch Systemressourcen belegt und deshalb das Messergebnis beeinflusst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wichtige Interaktivoptionen: ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* k (kill) tötet einen Prozess. Es müssen sowohl die PID als auch das Signal angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* n (number of) nennt die Anzahl der Zeilen, die top ausgibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* r (renice) ändert den Nice-Wert eines Prozesses zur Laufzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* h (help) gibt eine Hilfe aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* q (quit) beendet das Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Kommandozeilenoptionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -i zeigt nur die Prozesse an, die aktiv sind. Schlafende Prozesse werden ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -b (batch) kann in Kombination mit einem Redirektor verwendet werden, um die Ausgabe in eine Textdatei umzuleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -d (delay) gibt das Aktualisierungsintervallin Sekunden an. Der Standardwert ist eine Sekunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -q startet top mit Echtzeitausgabe (wird nicht von allen Versionen des Programms unterstützt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* watch Ein sehr nützlicher Helfer ist das Programm watch. Sie können es immer dann einsetzen,  wenn  ein  anderes  Programm  eine  Ausgabe  auf  dem  Terminal  macht  und  sich dann wieder beendet. Vielleicht wollen Sie z. B. Dateien dabei beobachten, wie diese ihre Größe ändern, während sie kopiert oder von dd erzeugt werden. Es gibt viele Situationen, in denen man mehrfach dasselbe Kommando gibt, um etwas zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Signale an Prozesse senden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie einen Prozess zur Laufzeit beeinflussen wollen, können Sie diesem Prozessein Signal senden. Es gibt insgesamt 64 verschiedene Signale. Die gute Nachricht ist, dass  Sie  nicht  alle  Signale  für  die  Prüfung  kennen  müssen.  Sie erhalten  eine  Auflistung aller Signale, wenn Sie das folgende Kommando ausführen: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
archangel:~ # kill -l &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1) SIGHUP       2) SIGINT       3) SIGQUIT      4) SIGILL &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
5) SIGTRAP      6) SIGABRT      7) SIGBUS       8) SIGFPE &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
9) SIGKILL     10) SIGUSR1     11) SIGSEGV     12) SIGUSR2 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
... weitere Zeilen wurden abgeschnitten ... &amp;lt;br /&amp;gt;Die  folgenden  Signale  werden  häufig  (auch manuell)  an  Prozesse  übermittelt.  Sie sind sowohl für die Praxis als auch für die Prüfung von Interesse:&lt;br /&gt;
1 bzw. SIGHUP ist das Hang-up-Signal, das ursprünglich Modems zum Auflegen veranlasste. Es wird auch benutzt, um Prozesse, die als Daemons laufen (bind, squidusw.), zu veranlassen, ihre Konfigurationsdateien neu einzulesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9 bzw. SIGKILL beendet einen Prozess mit Gewalt. Dieses Signal sollte nur in Notfällen verwendet werden, wenn Signal 15 kein Ergebnis bringt. Ein mit SIGKILL beendeter Prozess räumt nicht auf (temporäre Dateien usw.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 SIGTERM fordert einen Prozess auf, sich selbst zu beenden. Der Prozess erhält die Gelegenheit, Aufräumaktivitäten durchzuführen. Weitere Signale, die häufig vorkommen, aber über Umwege an den Prozess gesendet werden, sind folgende: 2 bzw. SIGINT führt einen Programmabbruch aus. SIGINT wird gesendet, wenn die Tastenkombination (Strg) + (C) betätigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18 bzw. SIGCONT setzt einen Prozess fort, der zuvor mit SIGSTOP angehalten wurde.&lt;br /&gt;
Das Signal SIGCONT wird durch die Kommandos fg und bg gesendet, die im nächsten Abschnitt behandelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19 bzw. SIGSTOP hält einen Prozess an. Der Prozess kann später mit SIGCONT fortgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20 bzw. SIGTSTP hält  einen  Prozess  an.  Der  Prozess  bleibt  speicherresident  und kann mit SIGCONT&lt;br /&gt;
fortgesetzt werden. Die Tastenkombination (Strg) + (Z) sendet dieses Signal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== kill =====&lt;br /&gt;
Wenn Sie ein Signal an einen Prozess senden wollen, verwenden Sie das Programm kill.  Wie  der  Name  schon  vermuten  lässt,  ist kill primär  dazu  gedacht,  ein  Programm zu beenden. Das Kommando kill kann  aber grundsätzlich  alle  64  Signale  (und  nicht  nur  die  »tödlichen«) an einen Prozess senden.&lt;br /&gt;
Die  Syntax  von kill ist  sehr  vielfältig,  und  Sie  müssen  für  die  Prüfung  mit  den  verschiedenen  Optionen  vertraut  sein.  Als  Argument  erwartet kill eine  oder  mehrere durch Leerstellen getrennte PIDs. Ohne Optionen sendet kill das Signal 15 (SIGTERM) an den angegebenen Prozess. &lt;br /&gt;
Wenn Sie einen Prozess mit kill beenden wollen, müssen Sie zunächst dessen PID welche wir mit ps finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== killall ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Programm verwendet im Gegensatz zu kill keine PIDs, sondern Prozessnamen. Daraus ergeben sich zwei Vorteile:&lt;br /&gt;
Die PID muss nicht ermittelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können mehrere Prozesse mit gleichem Namen auf einmal beendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== pgrep ====&lt;br /&gt;
Mit dem Programm pgrep können Sie die PIDs laufender Prozesse ermitteln. Sie müssen  hierfür  nicht  einmal  den  vollständigen  Namen  eines  Prozesses  kennen.  Es besteht  außerdem  die  Möglichkeit,  alle PIDs auszugeben, die einem bestimmten Benutzer zugeordnet sind, oder einfach nur festzustellen, wie viele Prozesse ein bestimmter Benutzer gerade verwendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== pkill ==== &lt;br /&gt;
Dieses Programm beendet jedoch Prozesse anstatt lediglich die PID auszugeben.Das folgende Kommando beendet alle Prozesse des Users »willi«. Das gilt auch für die Login-Shell, weshalb der Benutzer dann auch sofort abgemeldet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== jobs ====&lt;br /&gt;
die Option -l  dafür  sorgt,  dass  auch  die PIDs der Prozesse angezeigt  werden  und  nicht nur deren Jobnummern. Wenn Sie die Option -p verwenden, wird ausschließlich die PID angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== bg und fg ====&lt;br /&gt;
mit dem Kommando bg und der durch das Kommando jobs ermittelten Jobnummer können  Sie  einen  gestoppten&lt;br /&gt;
Hintergrundprozess  im  Hintergrund  fortsetzen.  Es wird dann ein SIGCONT (Signal 18) an den Prozess gesendet. Wenn Sie bg ohne Optionen ausführen, wird SIGCONT an den Prozess gesendet, dem in der Auflistung von jobs das Pluszeichen zugeordnet ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== screen ====&lt;br /&gt;
Sie können administrativen Eingriffe relativ gefahrlos durchführen, wenn Sie ein Programm wie screen&lt;br /&gt;
oder tmux verwenden. Beide Programme sind in der Lage, eine Sitzung aufrechtzuerhalten, auch wenn&lt;br /&gt;
die  Netzwerkverbindung  unterbrochen  wird.  Am  besten  sehen  Sie,  wie  es  funktioniert, indem Sie folgendes Experiment durchführen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie eine SSH-Sitzung zu einem entfernten Host.&lt;br /&gt;
Geben Sie einfach nur das Kommando screen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erhalten wieder eine scheinbar gewöhnliche Shell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie einen Prozess, der aktiv etwas tut (z. B. top).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sorgen Sie anschließend dafür, dass die Verbindung abbricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbinden  Sie  sich  erneut  mit  dem  entfernten  System  und  geben  Sie  anschließend das Kommando &lt;br /&gt;
screen -r ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sehen nun wieder das zuvor gestartete Programm top.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== tmux ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
steht für Terminalmultiplexer. Das Programm bietet ähnliche Funktionen wie screen, verwendet aber auf die  &lt;br /&gt;
ncurses-Bibliothek. &lt;br /&gt;
tmux basiert  außerdem auf einer Client-Server-Architektur und bietet viele zusätzliche Funktionen, die über&lt;br /&gt;
Tastenkombinationen  aufgerufen  werden.  &lt;br /&gt;
Sie  erhalten  einen  Überblick,  wenn  Sie innerhalb einer tmux -Sitzung (Strg)+(B) gefolgt von einem (?) eingeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Linux:LPIC:101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreasroith</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/103.5_Prozesse&amp;diff=6947</id>
		<title>LPIC101/103.5 Prozesse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/103.5_Prozesse&amp;diff=6947"/>
		<updated>2019-11-22T13:32:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreasroith: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ziel: Erlernen die einfache Prozessverwaltung zu beherrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Wichtigste Wissensgebiete: ===== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Jobs im Vordergrund und im Hintergrund ablaufen lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; einem Programm signalisieren, dass es nach dem Abmelden weiterlaufen soll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Prozesse erzeugen, überwachen und beenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; aktive Prozesse beobachten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Prozesse zur Ausgabe auswählen und sortieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Signale an Prozesse schicken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;amp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* bg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* fg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* jobs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* kill&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* nohup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ps&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* top&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* free&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* uptime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* pgrep&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* pkill&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* killall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* watch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* screen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* tmux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Überwachen von Prozessen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando ps&lt;br /&gt;
können Sie die aktuell auf einem Computer laufenden Prozesse anzeigen. Es handelt sich um eine Momentaufnahme. Programme mit kurzer Lebensdauer (z. B. df), werden mit ps nicht anzeigt. Das Kommando ps ohne Optionen ausführen, erhalten Sie eine Liste der Prozesse, die auf dem aktuellen Terminal laufen. Wenn Jobs im Hintergrund laufen (o. stehen), werden diese auch angezeigt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -a zeigt auch die Prozesse anderer Benutzer an. Voraussetzung ist, dass diese Prozesse mit einem Terminal verknüpft sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -u zeigt auch die Startzeit, den Pfad zur ausführbaren Datei und den ausführenden Benutzer an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -x führt auch die Prozesse auf, die nicht mit einem Terminal verbunden sind (z. B.init oder cron).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -C &amp;quot;prozess&amp;quot; sorgt  für  die  Ausgabe  aller  Instanzen  eines  auf  der  Kommandozeile angegebenen Prozesses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -U &amp;quot;benutzer&amp;quot; zeigt die Prozesse eines bestimmten Benutzers an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* top Mit top können Sie die auf einem Computer laufenden Prozesse in Echtzeit überwachen. Während der Ausführung werden die folgenden Informationen dynamisch im Terminal ausgegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
allgemeine Informationen, wie Uhrzeit, Uptime, Anzahl der angemeldeten Benutzer, durchschnittliche Systemauslastung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tasks:  Anzahl  der  Prozesse  insgesamt,  laufende  Prozesse,  schlafende  Prozesse, gestoppte Prozesse und Zombie-Prozesse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CPU(s):  Benutzung  durch  Benutzerprozesse,  Systemprozesse,  den  Idle-Prozess u. a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mem: Speicher insgesamt, in Verwendung, freier Speicher und für Buffers verwendeter Speicher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swap: diverse Werte zur Verwendung der Swap-Partition(en)Anschließend folgt eine Auflistung der laufenden Prozesse. Diese werden standardmäßig in Reihenfolge der CPU-Verwendung ausgegeben. Die inaktiven Prozesse werden anschließend  in  der  Reihenfolge der PIDs ausgegeben.  Beachten  Sie  bitte, dass das Programm &lt;br /&gt;
top selbst auch Systemressourcen belegt und deshalb das Messergebnis beeinflusst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wichtige Interaktivoptionen: ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* k (kill) tötet einen Prozess. Es müssen sowohl die PID als auch das Signal angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* n (number of) nennt die Anzahl der Zeilen, die top ausgibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* r (renice) ändert den Nice-Wert eines Prozesses zur Laufzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* h (help) gibt eine Hilfe aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* q (quit) beendet das Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Kommandozeilenoptionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -i zeigt nur die Prozesse an, die aktiv sind. Schlafende Prozesse werden ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -b (batch) kann in Kombination mit einem Redirektor verwendet werden, um die Ausgabe in eine Textdatei umzuleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -d (delay) gibt das Aktualisierungsintervallin Sekunden an. Der Standardwert ist eine Sekunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -q startet top mit Echtzeitausgabe (wird nicht von allen Versionen des Programms unterstützt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* watch Ein sehr nützlicher Helfer ist das Programm watch. Sie können es immer dann einsetzen,  wenn  ein  anderes  Programm  eine  Ausgabe  auf  dem  Terminal  macht  und  sich dann wieder beendet. Vielleicht wollen Sie z. B. Dateien dabei beobachten, wie diese ihre Größe ändern, während sie kopiert oder von dd erzeugt werden. Es gibt viele Situationen, in denen man mehrfach dasselbe Kommando gibt, um etwas zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Signale an Prozesse senden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie einen Prozess zur Laufzeit beeinflussen wollen, können Sie diesem Prozessein Signal senden. Es gibt insgesamt 64 verschiedene Signale. Die gute Nachricht ist, dass  Sie  nicht  alle  Signale  für  die  Prüfung  kennen  müssen.  Sie erhalten  eine  Auflistung aller Signale, wenn Sie das folgende Kommando ausführen: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
archangel:~ # kill -l &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1) SIGHUP       2) SIGINT       3) SIGQUIT      4) SIGILL &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
5) SIGTRAP      6) SIGABRT      7) SIGBUS       8) SIGFPE &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
9) SIGKILL     10) SIGUSR1     11) SIGSEGV     12) SIGUSR2 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
... weitere Zeilen wurden abgeschnitten ... &amp;lt;br /&amp;gt;Die  folgenden  Signale  werden  häufig  (auch manuell)  an  Prozesse  übermittelt.  Sie sind sowohl für die Praxis als auch für die Prüfung von Interesse:&lt;br /&gt;
1 bzw. SIGHUP ist das Hang-up-Signal, das ursprünglich Modems zum Auflegen veranlasste. Es wird auch benutzt, um Prozesse, die als Daemons laufen (bind, squidusw.), zu veranlassen, ihre Konfigurationsdateien neu einzulesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9 bzw. SIGKILL beendet einen Prozess mit Gewalt. Dieses Signal sollte nur in Notfällen verwendet werden, wenn Signal 15 kein Ergebnis bringt. Ein mit SIGKILL beendeter Prozess räumt nicht auf (temporäre Dateien usw.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 SIGTERM fordert einen Prozess auf, sich selbst zu beenden. Der Prozess erhält die Gelegenheit, Aufräumaktivitäten durchzuführen. Weitere Signale, die häufig vorkommen, aber über Umwege an den Prozess gesendet werden, sind folgende: 2 bzw. SIGINT führt einen Programmabbruch aus. SIGINT wird gesendet, wenn die Tastenkombination (Strg) + (C) betätigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18 bzw. SIGCONT setzt einen Prozess fort, der zuvor mit SIGSTOP angehalten wurde.&lt;br /&gt;
Das Signal SIGCONT wird durch die Kommandos fg und bg gesendet, die im nächsten Abschnitt behandelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19 bzw. SIGSTOP hält einen Prozess an. Der Prozess kann später mit SIGCONT fortgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20 bzw. SIGTSTP hält  einen  Prozess  an.  Der  Prozess  bleibt  speicherresident  und kann mit SIGCONT&lt;br /&gt;
fortgesetzt werden. Die Tastenkombination (Strg) + (Z) sendet dieses Signal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== kill =====&lt;br /&gt;
Wenn Sie ein Signal an einen Prozess senden wollen, verwenden Sie das Programm kill.  Wie  der  Name  schon  vermuten  lässt,  ist kill primär  dazu  gedacht,  ein  Programm zu beenden. Das Kommando kill kann  aber grundsätzlich  alle  64  Signale  (und  nicht  nur  die  »tödlichen«) an einen Prozess senden.&lt;br /&gt;
Die  Syntax  von kill ist  sehr  vielfältig,  und  Sie  müssen  für  die  Prüfung  mit  den  verschiedenen  Optionen  vertraut  sein.  Als  Argument  erwartet kill eine  oder  mehrere durch Leerstellen getrennte PIDs. Ohne Optionen sendet kill das Signal 15 (SIGTERM) an den angegebenen Prozess. &lt;br /&gt;
Wenn Sie einen Prozess mit kill beenden wollen, müssen Sie zunächst dessen PID welche wir mit ps finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== killall ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Programm verwendet im Gegensatz zu kill keine PIDs, sondern Prozessnamen. Daraus ergeben sich zwei Vorteile:&lt;br /&gt;
Die PID muss nicht ermittelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können mehrere Prozesse mit gleichem Namen auf einmal beendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== pgrep ====&lt;br /&gt;
Mit dem Programm pgrep können Sie die PIDs laufender Prozesse ermitteln. Sie müssen  hierfür  nicht  einmal  den  vollständigen  Namen  eines  Prozesses  kennen.  Es besteht  außerdem  die  Möglichkeit,  alle PIDs auszugeben, die einem bestimmten Benutzer zugeordnet sind, oder einfach nur festzustellen, wie viele Prozesse ein bestimmter Benutzer gerade verwendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== pkill ==== &lt;br /&gt;
Dieses Programm beendet jedoch Prozesse anstatt lediglich die PID auszugeben.Das folgende Kommando beendet alle Prozesse des Users »willi«. Das gilt auch für die Login-Shell, weshalb der Benutzer dann auch sofort abgemeldet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== jobs ====&lt;br /&gt;
die Option -l  dafür  sorgt,  dass  auch  die PIDs der Prozesse angezeigt  werden  und  nicht nur deren Jobnummern. Wenn Sie die Option -p verwenden, wird ausschließlich die PID angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== bg und fg ====&lt;br /&gt;
mit dem Kommando bg und der durch das Kommando jobs ermittelten Jobnummer können  Sie  einen  gestoppten&lt;br /&gt;
Hintergrundprozess  im  Hintergrund  fortsetzen.  Es wird dann ein SIGCONT (Signal 18) an den Prozess gesendet. Wenn Sie bg ohne Optionen ausführen, wird SIGCONT an den Prozess gesendet, dem in der Auflistung von jobs das Pluszeichen zugeordnet ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== screen ====&lt;br /&gt;
Sie können administrativen Eingriffe relativ gefahrlos durchführen, wenn Sie ein Programm wie screen&lt;br /&gt;
oder tmux verwenden. Beide Programme sind in der Lage, eine Sitzung aufrechtzuerhalten, auch wenn&lt;br /&gt;
die  Netzwerkverbindung  unterbrochen  wird.  Am  besten  sehen  Sie,  wie  es  funktioniert, indem Sie folgendes Experiment durchführen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie eine SSH-Sitzung zu einem entfernten Host.&lt;br /&gt;
Geben Sie einfach nur das Kommando screen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erhalten wieder eine scheinbar gewöhnliche Shell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie einen Prozess, der aktiv etwas tut (z. B. top).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sorgen Sie anschließend dafür, dass die Verbindung abbricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbinden  Sie  sich  erneut  mit  dem  entfernten  System  und  geben  Sie  anschließend das Kommando &lt;br /&gt;
screen -r ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sehen nun wieder das zuvor gestartete Programm top.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Linux:LPIC:101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreasroith</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/103.5_Prozesse&amp;diff=6944</id>
		<title>LPIC101/103.5 Prozesse</title>
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		<updated>2019-11-22T13:15:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreasroith: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ziel: Erlernen die einfache Prozessverwaltung zu beherrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Wichtigste Wissensgebiete: ===== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Jobs im Vordergrund und im Hintergrund ablaufen lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; einem Programm signalisieren, dass es nach dem Abmelden weiterlaufen soll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Prozesse erzeugen, überwachen und beenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; aktive Prozesse beobachten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Prozesse zur Ausgabe auswählen und sortieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Signale an Prozesse schicken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;amp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* bg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* fg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* jobs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* kill&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* nohup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ps&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* top&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* free&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* uptime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* pgrep&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* pkill&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* killall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* watch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* screen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* tmux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Überwachen von Prozessen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando ps&lt;br /&gt;
können Sie die aktuell auf einem Computer laufenden Prozesse anzeigen. Es handelt sich um eine Momentaufnahme. Programme mit kurzer Lebensdauer (z. B. df), werden mit ps nicht anzeigt. Das Kommando ps ohne Optionen ausführen, erhalten Sie eine Liste der Prozesse, die auf dem aktuellen Terminal laufen. Wenn Jobs im Hintergrund laufen (o. stehen), werden diese auch angezeigt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -a zeigt auch die Prozesse anderer Benutzer an. Voraussetzung ist, dass diese Prozesse mit einem Terminal verknüpft sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -u zeigt auch die Startzeit, den Pfad zur ausführbaren Datei und den ausführenden Benutzer an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -x führt auch die Prozesse auf, die nicht mit einem Terminal verbunden sind (z. B.init oder cron).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -C &amp;quot;prozess&amp;quot; sorgt  für  die  Ausgabe  aller  Instanzen  eines  auf  der  Kommandozeile angegebenen Prozesses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -U &amp;quot;benutzer&amp;quot; zeigt die Prozesse eines bestimmten Benutzers an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* top Mit top können Sie die auf einem Computer laufenden Prozesse in Echtzeit überwachen. Während der Ausführung werden die folgenden Informationen dynamisch im Terminal ausgegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
allgemeine Informationen, wie Uhrzeit, Uptime, Anzahl der angemeldeten Benutzer, durchschnittliche Systemauslastung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tasks:  Anzahl  der  Prozesse  insgesamt,  laufende  Prozesse,  schlafende  Prozesse, gestoppte Prozesse und Zombie-Prozesse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CPU(s):  Benutzung  durch  Benutzerprozesse,  Systemprozesse,  den  Idle-Prozess u. a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mem: Speicher insgesamt, in Verwendung, freier Speicher und für Buffers verwendeter Speicher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swap: diverse Werte zur Verwendung der Swap-Partition(en)Anschließend folgt eine Auflistung der laufenden Prozesse. Diese werden standardmäßig in Reihenfolge der CPU-Verwendung ausgegeben. Die inaktiven Prozesse werden anschließend  in  der  Reihenfolge der PIDs ausgegeben.  Beachten  Sie  bitte, dass das Programm &lt;br /&gt;
top selbst auch Systemressourcen belegt und deshalb das Messergebnis beeinflusst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wichtige Interaktivoptionen: ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* k (kill) tötet einen Prozess. Es müssen sowohl die PID als auch das Signal angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* n (number of) nennt die Anzahl der Zeilen, die top ausgibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* r (renice) ändert den Nice-Wert eines Prozesses zur Laufzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* h (help) gibt eine Hilfe aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* q (quit) beendet das Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Kommandozeilenoptionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -i zeigt nur die Prozesse an, die aktiv sind. Schlafende Prozesse werden ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -b (batch) kann in Kombination mit einem Redirektor verwendet werden, um die Ausgabe in eine Textdatei umzuleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -d (delay) gibt das Aktualisierungsintervallin Sekunden an. Der Standardwert ist eine Sekunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -q startet top mit Echtzeitausgabe (wird nicht von allen Versionen des Programms unterstützt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* watch Ein sehr nützlicher Helfer ist das Programm watch. Sie können es immer dann einsetzen,  wenn  ein  anderes  Programm  eine  Ausgabe  auf  dem  Terminal  macht  und  sich dann wieder beendet. Vielleicht wollen Sie z. B. Dateien dabei beobachten, wie diese ihre Größe ändern, während sie kopiert oder von dd erzeugt werden. Es gibt viele Situationen, in denen man mehrfach dasselbe Kommando gibt, um etwas zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Signale an Prozesse senden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie einen Prozess zur Laufzeit beeinflussen wollen, können Sie diesem Prozessein Signal senden. Es gibt insgesamt 64 verschiedene Signale. Die gute Nachricht ist, dass  Sie  nicht  alle  Signale  für  die  Prüfung  kennen  müssen.  Sie erhalten  eine  Auflistung aller Signale, wenn Sie das folgende Kommando ausführen: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
archangel:~ # kill -l &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1) SIGHUP       2) SIGINT       3) SIGQUIT      4) SIGILL &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
5) SIGTRAP      6) SIGABRT      7) SIGBUS       8) SIGFPE &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
9) SIGKILL     10) SIGUSR1     11) SIGSEGV     12) SIGUSR2 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
... weitere Zeilen wurden abgeschnitten ... &amp;lt;br /&amp;gt;Die  folgenden  Signale  werden  häufig  (auch manuell)  an  Prozesse  übermittelt.  Sie sind sowohl für die Praxis als auch für die Prüfung von Interesse:&lt;br /&gt;
1 bzw. SIGHUP ist das Hang-up-Signal, das ursprünglich Modems zum Auflegen veranlasste. Es wird auch benutzt, um Prozesse, die als Daemons laufen (bind, squidusw.), zu veranlassen, ihre Konfigurationsdateien neu einzulesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9 bzw. SIGKILL beendet einen Prozess mit Gewalt. Dieses Signal sollte nur in Notfällen verwendet werden, wenn Signal 15 kein Ergebnis bringt. Ein mit SIGKILL beendeter Prozess räumt nicht auf (temporäre Dateien usw.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 SIGTERM fordert einen Prozess auf, sich selbst zu beenden. Der Prozess erhält die Gelegenheit, Aufräumaktivitäten durchzuführen. Weitere Signale, die häufig vorkommen, aber über Umwege an den Prozess gesendet werden, sind folgende: 2 bzw. SIGINT führt einen Programmabbruch aus. SIGINT wird gesendet, wenn die Tastenkombination (Strg) + (C) betätigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18 bzw. SIGCONT setzt einen Prozess fort, der zuvor mit SIGSTOP angehalten wurde.&lt;br /&gt;
Das Signal SIGCONT wird durch die Kommandos fg und bg gesendet, die im nächsten Abschnitt behandelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19 bzw. SIGSTOP hält einen Prozess an. Der Prozess kann später mit SIGCONT fortgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20 bzw. SIGTSTP hält  einen  Prozess  an.  Der  Prozess  bleibt  speicherresident  und kann mit SIGCONT&lt;br /&gt;
fortgesetzt werden. Die Tastenkombination (Strg) + (Z) sendet dieses Signal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== kill =====&lt;br /&gt;
Wenn Sie ein Signal an einen Prozess senden wollen, verwenden Sie das Programm kill.  Wie  der  Name  schon  vermuten  lässt,  ist kill primär  dazu  gedacht,  ein  Programm zu beenden. Das Kommando kill kann  aber grundsätzlich  alle  64  Signale  (und  nicht  nur  die  »tödlichen«) an einen Prozess senden.&lt;br /&gt;
Die  Syntax  von kill ist  sehr  vielfältig,  und  Sie  müssen  für  die  Prüfung  mit  den  verschiedenen  Optionen  vertraut  sein.  Als  Argument  erwartet kill eine  oder  mehrere durch Leerstellen getrennte PIDs. Ohne Optionen sendet kill das Signal 15 (SIGTERM) an den angegebenen Prozess. &lt;br /&gt;
Wenn Sie einen Prozess mit kill beenden wollen, müssen Sie zunächst dessen PID welche wir mit ps finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== killall ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Programm verwendet im Gegensatz zu kill keine PIDs, sondern Prozessnamen. Daraus ergeben sich zwei Vorteile:&lt;br /&gt;
Die PID muss nicht ermittelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können mehrere Prozesse mit gleichem Namen auf einmal beendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== pgrep ====&lt;br /&gt;
Mit dem Programm pgrep können Sie die PIDs laufender Prozesse ermitteln. Sie müssen  hierfür  nicht  einmal  den  vollständigen  Namen  eines  Prozesses  kennen.  Es besteht  außerdem  die  Möglichkeit,  alle PIDs auszugeben, die einem bestimmten Benutzer zugeordnet sind, oder einfach nur festzustellen, wie viele Prozesse ein bestimmter Benutzer gerade verwendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== pkill ==== &lt;br /&gt;
Dieses Programm beendet jedoch Prozesse anstatt lediglich die PID auszugeben.Das folgende Kommando beendet alle Prozesse des Users »willi«. Das gilt auch für die Login-Shell, weshalb der Benutzer dann auch sofort abgemeldet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== jobs ====&lt;br /&gt;
die Option -l  dafür  sorgt,  dass  auch  die PIDs der Prozesse angezeigt  werden  und  nicht nur deren Jobnummern. Wenn Sie die Option -p verwenden, wird ausschließlich die PID angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ==== bg und fg ====&lt;br /&gt;
mit dem Kommando bg und der durch das Kommando jobs ermittelten Jobnummer können  Sie  einen  gestoppten&lt;br /&gt;
Hintergrundprozess  im  Hintergrund  fortsetzen.  Es wird dann ein SIGCONT (Signal 18) an den Prozess gesendet. Wenn Sie bg ohne Optionen ausführen, wird SIGCONT an den Prozess gesendet, dem in der Auflistung von jobs das Pluszeichen zugeordnet ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Linux:LPIC:101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreasroith</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/103.5_Prozesse&amp;diff=6449</id>
		<title>LPIC101/103.5 Prozesse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/103.5_Prozesse&amp;diff=6449"/>
		<updated>2019-11-15T09:36:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreasroith: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ziel: Erlernen die einfache Prozessverwaltung zu beherrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Wichtigste Wissensgebiete: ===== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Jobs im Vordergrund und im Hintergrund ablaufen lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; einem Programm signalisieren, dass es nach dem Abmelden weiterlaufen soll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Prozesse erzeugen, überwachen und beenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; aktive Prozesse beobachten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Prozesse zur Ausgabe auswählen und sortieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Signale an Prozesse schicken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;amp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* bg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* fg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* jobs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* kill&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* nohup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ps&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* top&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* free&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* uptime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* pgrep&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* pkill&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* killall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* watch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* screen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* tmux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Überwachen von Prozessen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando ps&lt;br /&gt;
können Sie die aktuell auf einem Computer laufenden Prozesse anzeigen. Es handelt sich um eine Momentaufnahme. Programme mit kurzer Lebensdauer (z. B. df), werden mit ps nicht anzeigt. Das Kommando ps ohne Optionen ausführen, erhalten Sie eine Liste der Prozesse, die auf dem aktuellen Terminal laufen. Wenn Jobs im Hintergrund laufen (o. stehen), werden diese auch angezeigt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -a zeigt auch die Prozesse anderer Benutzer an. Voraussetzung ist, dass diese Prozesse mit einem Terminal verknüpft sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -u zeigt auch die Startzeit, den Pfad zur ausführbaren Datei und den ausführenden Benutzer an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -x führt auch die Prozesse auf, die nicht mit einem Terminal verbunden sind (z. B.init oder cron).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -C &amp;quot;prozess&amp;quot; sorgt  für  die  Ausgabe  aller  Instanzen  eines  auf  der  Kommandozeile angegebenen Prozesses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -U &amp;quot;benutzer&amp;quot; zeigt die Prozesse eines bestimmten Benutzers an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* top Mit top können Sie die auf einem Computer laufenden Prozesse in Echtzeit überwachen. Während der Ausführung werden die folgenden Informationen dynamisch im Terminal ausgegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
allgemeine Informationen, wie Uhrzeit, Uptime, Anzahl der angemeldeten Benutzer, durchschnittliche Systemauslastung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tasks:  Anzahl  der  Prozesse  insgesamt,  laufende  Prozesse,  schlafende  Prozesse, gestoppte Prozesse und Zombie-Prozesse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CPU(s):  Benutzung  durch  Benutzerprozesse,  Systemprozesse,  den  Idle-Prozess u. a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mem: Speicher insgesamt, in Verwendung, freier Speicher und für Buffers verwendeter Speicher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swap: diverse Werte zur Verwendung der Swap-Partition(en)Anschließend folgt eine Auflistung der laufenden Prozesse. Diese werden standardmäßig in Reihenfolge der CPU-Verwendung ausgegeben. Die inaktiven Prozesse werden anschließend  in  der  Reihenfolge der PIDs ausgegeben.  Beachten  Sie  bitte, dass das Programm &lt;br /&gt;
top selbst auch Systemressourcen belegt und deshalb das Messergebnis beeinflusst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wichtige Interaktivoptionen: ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* k (kill) tötet einen Prozess. Es müssen sowohl die PID als auch das Signal angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* n (number of) nennt die Anzahl der Zeilen, die top ausgibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* r (renice) ändert den Nice-Wert eines Prozesses zur Laufzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* h (help) gibt eine Hilfe aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* q (quit) beendet das Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Kommandozeilenoptionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -i zeigt nur die Prozesse an, die aktiv sind. Schlafende Prozesse werden ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -b (batch) kann in Kombination mit einem Redirektor verwendet werden, um die Ausgabe in eine Textdatei umzuleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -d (delay) gibt das Aktualisierungsintervallin Sekunden an. Der Standardwert ist eine Sekunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -q startet top mit Echtzeitausgabe (wird nicht von allen Versionen des Programms unterstützt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* watch Ein sehr nützlicher Helfer ist das Programm watch. Sie können es immer dann einsetzen,  wenn  ein  anderes  Programm  eine  Ausgabe  auf  dem  Terminal  macht  und  sich dann wieder beendet. Vielleicht wollen Sie z. B. Dateien dabei beobachten, wie diese ihre Größe ändern, während sie kopiert oder von dd erzeugt werden. Es gibt viele Situationen, in denen man mehrfach dasselbe Kommando gibt, um etwas zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Signale an Prozesse senden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie einen Prozess zur Laufzeit beeinflussen wollen, können Sie diesem Prozessein Signal senden. Es gibt insgesamt 64 verschiedene Signale. Die gute Nachricht ist, dass  Sie  nicht  alle  Signale  für  die  Prüfung  kennen  müssen.  Sie erhalten  eine  Auflistung aller Signale, wenn Sie das folgende Kommando ausführen: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
archangel:~ # kill -l &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1) SIGHUP       2) SIGINT       3) SIGQUIT      4) SIGILL &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
5) SIGTRAP      6) SIGABRT      7) SIGBUS       8) SIGFPE &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
9) SIGKILL     10) SIGUSR1     11) SIGSEGV     12) SIGUSR2 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
... weitere Zeilen wurden abgeschnitten ... &amp;lt;br /&amp;gt;Die  folgenden  Signale  werden  häufig  (auch manuell)  an  Prozesse  übermittelt.  Sie sind sowohl für die Praxis als auch für die Prüfung von Interesse:&lt;br /&gt;
1 bzw. SIGHUP ist das Hang-up-Signal, das ursprünglich Modems zum Auflegen veranlasste. Es wird auch benutzt, um Prozesse, die als Daemons laufen (bind, squidusw.), zu veranlassen, ihre Konfigurationsdateien neu einzulesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9 bzw. SIGKILL beendet einen Prozess mit Gewalt. Dieses Signal sollte nur in Notfällen verwendet werden, wenn Signal 15 kein Ergebnis bringt. Ein mit SIGKILL beendeter Prozess räumt nicht auf (temporäre Dateien usw.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 SIGTERM fordert einen Prozess auf, sich selbst zu beenden. Der Prozess erhält die Gelegenheit, Aufräumaktivitäten durchzuführen. Weitere Signale, die häufig vorkommen, aber über Umwege an den Prozess gesendet werden, sind folgende: 2 bzw. SIGINT führt einen Programmabbruch aus. SIGINT wird gesendet, wenn die Tastenkombination (Strg) + (C) betätigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18 bzw. SIGCONT setzt einen Prozess fort, der zuvor mit SIGSTOP angehalten wurde.&lt;br /&gt;
Das Signal SIGCONT wird durch die Kommandos fg und bg gesendet, die im nächsten Abschnitt behandelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19 bzw. SIGSTOP hält einen Prozess an. Der Prozess kann später mit SIGCONT fortgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20 bzw. SIGTSTP hält  einen  Prozess  an.  Der  Prozess  bleibt  speicherresident  und kann mit SIGCONT&lt;br /&gt;
fortgesetzt werden. Die Tastenkombination (Strg) + (Z) sendet dieses Signal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== kill =====&lt;br /&gt;
Wenn Sie ein Signal an einen Prozess senden wollen, verwenden Sie das Programm kill.  Wie  der  Name  schon  vermuten  lässt,  ist kill primär  dazu  gedacht,  ein  Programm zu beenden. Das Kommando kill kann  aber grundsätzlich  alle  64  Signale  (und  nicht  nur  die  »tödlichen«) an einen Prozess senden.&lt;br /&gt;
Die  Syntax  von kill ist  sehr  vielfältig,  und  Sie  müssen  für  die  Prüfung  mit  den  verschiedenen  Optionen  vertraut  sein.  Als  Argument  erwartet kill eine  oder  mehrere durch Leerstellen getrennte PIDs. Ohne Optionen sendet kill das Signal 15 (SIGTERM) an den angegebenen Prozess. &lt;br /&gt;
Wenn Sie einen Prozess mit kill beenden wollen, müssen Sie zunächst dessen PID welche wir mit ps finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Linux:LPIC:101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreasroith</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/103.5_Prozesse&amp;diff=6448</id>
		<title>LPIC101/103.5 Prozesse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/103.5_Prozesse&amp;diff=6448"/>
		<updated>2019-11-15T09:31:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreasroith: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ziel: Erlernen die einfache Prozessverwaltung zu beherrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Wichtigste Wissensgebiete: ===== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Jobs im Vordergrund und im Hintergrund ablaufen lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; einem Programm signalisieren, dass es nach dem Abmelden weiterlaufen soll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Prozesse erzeugen, überwachen und beenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; aktive Prozesse beobachten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Prozesse zur Ausgabe auswählen und sortieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Signale an Prozesse schicken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;amp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* bg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* fg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* jobs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* kill&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* nohup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ps&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* top&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* free&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* uptime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* pgrep&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* pkill&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* killall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* watch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* screen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* tmux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Überwachen von Prozessen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando ps&lt;br /&gt;
können Sie die aktuell auf einem Computer laufenden Prozesse anzeigen. Es handelt sich um eine Momentaufnahme. Programme mit kurzer Lebensdauer (z. B. df), werden mit ps nicht anzeigt. Das Kommando ps ohne Optionen ausführen, erhalten Sie eine Liste der Prozesse, die auf dem aktuellen Terminal laufen. Wenn Jobs im Hintergrund laufen (o. stehen), werden diese auch angezeigt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -a zeigt auch die Prozesse anderer Benutzer an. Voraussetzung ist, dass diese Prozesse mit einem Terminal verknüpft sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -u zeigt auch die Startzeit, den Pfad zur ausführbaren Datei und den ausführenden Benutzer an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -x führt auch die Prozesse auf, die nicht mit einem Terminal verbunden sind (z. B.init oder cron).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -C &amp;quot;prozess&amp;quot; sorgt  für  die  Ausgabe  aller  Instanzen  eines  auf  der  Kommandozeile angegebenen Prozesses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -U &amp;quot;benutzer&amp;quot; zeigt die Prozesse eines bestimmten Benutzers an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* top Mit top können Sie die auf einem Computer laufenden Prozesse in Echtzeit überwachen. Während der Ausführung werden die folgenden Informationen dynamisch im Terminal ausgegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
allgemeine Informationen, wie Uhrzeit, Uptime, Anzahl der angemeldeten Benutzer, durchschnittliche Systemauslastung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tasks:  Anzahl  der  Prozesse  insgesamt,  laufende  Prozesse,  schlafende  Prozesse, gestoppte Prozesse und Zombie-Prozesse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CPU(s):  Benutzung  durch  Benutzerprozesse,  Systemprozesse,  den  Idle-Prozess u. a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mem: Speicher insgesamt, in Verwendung, freier Speicher und für Buffers verwendeter Speicher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swap: diverse Werte zur Verwendung der Swap-Partition(en)Anschließend folgt eine Auflistung der laufenden Prozesse. Diese werden standardmäßig in Reihenfolge der CPU-Verwendung ausgegeben. Die inaktiven Prozesse werden anschließend  in  der  Reihenfolge der PIDs ausgegeben.  Beachten  Sie  bitte, dass das Programm &lt;br /&gt;
top selbst auch Systemressourcen belegt und deshalb das Messergebnis beeinflusst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wichtige Interaktivoptionen: ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* k (kill) tötet einen Prozess. Es müssen sowohl die PID als auch das Signal angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* n (number of) nennt die Anzahl der Zeilen, die top ausgibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* r (renice) ändert den Nice-Wert eines Prozesses zur Laufzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* h (help) gibt eine Hilfe aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* q (quit) beendet das Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Kommandozeilenoptionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -i zeigt nur die Prozesse an, die aktiv sind. Schlafende Prozesse werden ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -b (batch) kann in Kombination mit einem Redirektor verwendet werden, um die Ausgabe in eine Textdatei umzuleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -d (delay) gibt das Aktualisierungsintervallin Sekunden an. Der Standardwert ist eine Sekunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -q startet top mit Echtzeitausgabe (wird nicht von allen Versionen des Programms unterstützt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* watch Ein sehr nützlicher Helfer ist das Programm watch. Sie können es immer dann einsetzen,  wenn  ein  anderes  Programm  eine  Ausgabe  auf  dem  Terminal  macht  und  sich dann wieder beendet. Vielleicht wollen Sie z. B. Dateien dabei beobachten, wie diese ihre Größe ändern, während sie kopiert oder von dd erzeugt werden. Es gibt viele Situationen, in denen man mehrfach dasselbe Kommando gibt, um etwas zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Signale an Prozesse senden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie einen Prozess zur Laufzeit beeinflussen wollen, können Sie diesem Prozessein Signal senden. Es gibt insgesamt 64 verschiedene Signale. Die gute Nachricht ist, dass  Sie  nicht  alle  Signale  für  die  Prüfung  kennen  müssen.  Sie erhalten  eine  Auflistung aller Signale, wenn Sie das folgende Kommando ausführen: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
archangel:~ # kill -l &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1) SIGHUP       2) SIGINT       3) SIGQUIT      4) SIGILL &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
5) SIGTRAP      6) SIGABRT      7) SIGBUS       8) SIGFPE &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
9) SIGKILL     10) SIGUSR1     11) SIGSEGV     12) SIGUSR2 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
... weitere Zeilen wurden abgeschnitten ... &amp;lt;br /&amp;gt;Die  folgenden  Signale  werden  häufig  (auch manuell)  an  Prozesse  übermittelt.  Sie sind sowohl für die Praxis als auch für die Prüfung von Interesse:&lt;br /&gt;
1 bzw. SIGHUP ist das Hang-up-Signal, das ursprünglich Modems zum Auflegen veranlasste. Es wird auch benutzt, um Prozesse, die als Daemons laufen (bind, squidusw.), zu veranlassen, ihre Konfigurationsdateien neu einzulesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9 bzw. SIGKILL beendet einen Prozess mit Gewalt. Dieses Signal sollte nur in Notfällen verwendet werden, wenn Signal 15 kein Ergebnis bringt. Ein mit SIGKILL beendeter Prozess räumt nicht auf (temporäre Dateien usw.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 SIGTERM fordert einen Prozess auf, sich selbst zu beenden. Der Prozess erhält die Gelegenheit, Aufräumaktivitäten durchzuführen. Weitere Signale, die häufig vorkommen, aber über Umwege an den Prozess gesendet werden, sind folgende: 2 bzw. SIGINT führt einen Programmabbruch aus. SIGINT wird gesendet, wenn die Tastenkombination (Strg) + (C) betätigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18 bzw. SIGCONT setzt einen Prozess fort, der zuvor mit SIGSTOP angehalten wurde.&lt;br /&gt;
Das Signal SIGCONT wird durch die Kommandos fg und bg gesendet, die im nächsten Abschnitt behandelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19 bzw. SIGSTOP hält einen Prozess an. Der Prozess kann später mit SIGCONT fortgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20 bzw. SIGTSTP hält  einen  Prozess  an.  Der  Prozess  bleibt  speicherresident  und kann mit SIGCONT&lt;br /&gt;
fortgesetzt werden. Die Tastenkombination (Strg) + (Z) sendet dieses Signal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Linux:LPIC:101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreasroith</name></author>
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	<entry>
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		<title>LPIC101/103.5 Prozesse</title>
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		<updated>2019-11-15T09:20:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreasroith: /* Signale an Prozesse senden */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ziel: Erlernen die einfache Prozessverwaltung zu beherrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Wichtigste Wissensgebiete: ===== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Jobs im Vordergrund und im Hintergrund ablaufen lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; einem Programm signalisieren, dass es nach dem Abmelden weiterlaufen soll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Prozesse erzeugen, überwachen und beenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; aktive Prozesse beobachten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Prozesse zur Ausgabe auswählen und sortieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Signale an Prozesse schicken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;amp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* bg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* fg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* jobs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* kill&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* nohup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ps&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* top&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* free&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* uptime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* pgrep&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* pkill&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* killall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* watch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* screen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* tmux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Überwachen von Prozessen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando ps&lt;br /&gt;
können Sie die aktuell auf einem Computer laufenden Prozesse anzeigen. Es handelt sich um eine Momentaufnahme. Programme mit kurzer Lebensdauer (z. B. df), werden mit ps nicht anzeigt. Das Kommando ps ohne Optionen ausführen, erhalten Sie eine Liste der Prozesse, die auf dem aktuellen Terminal laufen. Wenn Jobs im Hintergrund laufen (o. stehen), werden diese auch angezeigt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -a zeigt auch die Prozesse anderer Benutzer an. Voraussetzung ist, dass diese Prozesse mit einem Terminal verknüpft sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -u zeigt auch die Startzeit, den Pfad zur ausführbaren Datei und den ausführenden Benutzer an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -x führt auch die Prozesse auf, die nicht mit einem Terminal verbunden sind (z. B.init oder cron).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -C &amp;quot;prozess&amp;quot; sorgt  für  die  Ausgabe  aller  Instanzen  eines  auf  der  Kommandozeile angegebenen Prozesses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -U &amp;quot;benutzer&amp;quot; zeigt die Prozesse eines bestimmten Benutzers an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* top Mit top können Sie die auf einem Computer laufenden Prozesse in Echtzeit überwachen. Während der Ausführung werden die folgenden Informationen dynamisch im Terminal ausgegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
allgemeine Informationen, wie Uhrzeit, Uptime, Anzahl der angemeldeten Benutzer, durchschnittliche Systemauslastung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tasks:  Anzahl  der  Prozesse  insgesamt,  laufende  Prozesse,  schlafende  Prozesse, gestoppte Prozesse und Zombie-Prozesse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CPU(s):  Benutzung  durch  Benutzerprozesse,  Systemprozesse,  den  Idle-Prozess u. a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mem: Speicher insgesamt, in Verwendung, freier Speicher und für Buffers verwendeter Speicher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swap: diverse Werte zur Verwendung der Swap-Partition(en)Anschließend folgt eine Auflistung der laufenden Prozesse. Diese werden standardmäßig in Reihenfolge der CPU-Verwendung ausgegeben. Die inaktiven Prozesse werden anschließend  in  der  Reihenfolge der PIDs ausgegeben.  Beachten  Sie  bitte, dass das Programm &lt;br /&gt;
top selbst auch Systemressourcen belegt und deshalb das Messergebnis beeinflusst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Interaktivoptionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* k (kill) tötet einen Prozess. Es müssen sowohl die PID als auch das Signal angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* n (number of) nennt die Anzahl der Zeilen, die top ausgibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* r (renice) ändert den Nice-Wert eines Prozesses zur Laufzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* h (help) gibt eine Hilfe aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* q (quit) beendet das Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Kommandozeilenoptionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -i zeigt nur die Prozesse an, die aktiv sind. Schlafende Prozesse werden ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -b (batch) kann in Kombination mit einem Redirektor verwendet werden, um die Ausgabe in eine Textdatei umzuleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -d (delay) gibt das Aktualisierungsintervallin Sekunden an. Der Standardwert ist eine Sekunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -q startet top mit Echtzeitausgabe (wird nicht von allen Versionen des Programms unterstützt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* watch Ein sehr nützlicher Helfer ist das Programm watch. Sie können es immer dann einsetzen,  wenn  ein  anderes  Programm  eine  Ausgabe  auf  dem  Terminal  macht  und  sich dann wieder beendet. Vielleicht wollen Sie z. B. Dateien dabei beobachten, wie diese ihre Größe ändern, während sie kopiert oder von dd erzeugt werden. Es gibt viele Situationen, in denen man mehrfach dasselbe Kommando gibt, um etwas zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Signale an Prozesse senden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie einen Prozess zur Laufzeit beeinflussen wollen, können Sie diesem Prozessein Signal senden. Es gibt insgesamt 64 verschiedene Signale. Die gute Nachricht ist, dass  Sie  nicht  alle  Signale  für  die  Prüfung  kennen  müssen.  Sie erhalten  eine  Auflistung aller Signale, wenn Sie das folgende Kommando ausführen: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
archangel:~ # kill -l &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1) SIGHUP       2) SIGINT       3) SIGQUIT      4) SIGILL &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
5) SIGTRAP      6) SIGABRT      7) SIGBUS       8) SIGFPE &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
9) SIGKILL     10) SIGUSR1     11) SIGSEGV     12) SIGUSR2 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
... weitere Zeilen wurden abgeschnitten ... &amp;lt;br /&amp;gt;Die  folgenden  Signale  werden  häufig  (auch manuell)  an  Prozesse  übermittelt.  Sie sind sowohl für die Praxis als auch für die Prüfung von Interesse:&lt;br /&gt;
1 bzw. SIGHUP ist das Hang-up-Signal, das ursprünglich Modems zum Auflegen veranlasste. Es wird auch benutzt, um Prozesse, die als Daemons laufen (bind, squidusw.), zu veranlassen, ihre Konfigurationsdateien neu einzulesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9 bzw. SIGKILL beendet einen Prozess mit Gewalt. Dieses Signal sollte nur in Notfällen verwendet werden, wenn Signal 15 kein Ergebnis bringt. Ein mit SIGKILL beendeter Prozess räumt nicht auf (temporäre Dateien usw.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 SIGTERM fordert einen Prozess auf, sich selbst zu beenden. Der Prozess erhält die Gelegenheit, Aufräumaktivitäten durchzuführen. Weitere Signale, die häufig vorkommen, aber über Umwege an den Prozess gesendet werden, sind folgende: 2 bzw. SIGINT führt einen Programmabbruch aus. SIGINT wird gesendet, wenn die Tastenkombination (Strg) + (C) betätigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18 bzw. SIGCONT setzt einen Prozess fort, der zuvor mit SIGSTOP angehalten wurde.&lt;br /&gt;
Das Signal SIGCONT wird durch die Kommandos fg und bg gesendet, die im nächsten Abschnitt behandelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19 bzw. SIGSTOP hält einen Prozess an. Der Prozess kann später mit SIGCONT fortgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20 bzw. SIGTSTP hält  einen  Prozess  an.  Der  Prozess  bleibt  speicherresident  und kann mit SIGCONT&lt;br /&gt;
fortgesetzt werden. Die Tastenkombination (Strg) + (Z) sendet dieses Signal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Linux:LPIC:101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreasroith</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/103.5_Prozesse&amp;diff=6440</id>
		<title>LPIC101/103.5 Prozesse</title>
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		<updated>2019-11-15T09:10:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreasroith: /* Wichtigste Wissensgebiete: */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ziel: Erlernen die einfache Prozessverwaltung zu beherrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Wichtigste Wissensgebiete: ===== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Jobs im Vordergrund und im Hintergrund ablaufen lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; einem Programm signalisieren, dass es nach dem Abmelden weiterlaufen soll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Prozesse erzeugen, überwachen und beenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; aktive Prozesse beobachten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Prozesse zur Ausgabe auswählen und sortieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Signale an Prozesse schicken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;amp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* bg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* fg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* jobs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* kill&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* nohup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ps&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* top&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* free&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* uptime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* pgrep&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* pkill&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* killall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* watch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* screen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* tmux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Überwachen von Prozessen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando ps&lt;br /&gt;
können Sie die aktuell auf einem Computer laufenden Prozesse anzeigen. Es handelt sich um eine Momentaufnahme. Programme mit kurzer Lebensdauer (z. B. df), werden mit ps nicht anzeigt. Das Kommando ps ohne Optionen ausführen, erhalten Sie eine Liste der Prozesse, die auf dem aktuellen Terminal laufen. Wenn Jobs im Hintergrund laufen (o. stehen), werden diese auch angezeigt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -a zeigt auch die Prozesse anderer Benutzer an. Voraussetzung ist, dass diese Prozesse mit einem Terminal verknüpft sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -u zeigt auch die Startzeit, den Pfad zur ausführbaren Datei und den ausführenden Benutzer an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -x führt auch die Prozesse auf, die nicht mit einem Terminal verbunden sind (z. B.init oder cron).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -C &amp;quot;prozess&amp;quot; sorgt  für  die  Ausgabe  aller  Instanzen  eines  auf  der  Kommandozeile angegebenen Prozesses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -U &amp;quot;benutzer&amp;quot; zeigt die Prozesse eines bestimmten Benutzers an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* top Mit top können Sie die auf einem Computer laufenden Prozesse in Echtzeit überwachen. Während der Ausführung werden die folgenden Informationen dynamisch im Terminal ausgegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
allgemeine Informationen, wie Uhrzeit, Uptime, Anzahl der angemeldeten Benutzer, durchschnittliche Systemauslastung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tasks:  Anzahl  der  Prozesse  insgesamt,  laufende  Prozesse,  schlafende  Prozesse, gestoppte Prozesse und Zombie-Prozesse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CPU(s):  Benutzung  durch  Benutzerprozesse,  Systemprozesse,  den  Idle-Prozess u. a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mem: Speicher insgesamt, in Verwendung, freier Speicher und für Buffers verwendeter Speicher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swap: diverse Werte zur Verwendung der Swap-Partition(en)Anschließend folgt eine Auflistung der laufenden Prozesse. Diese werden standardmäßig in Reihenfolge der CPU-Verwendung ausgegeben. Die inaktiven Prozesse werden anschließend  in  der  Reihenfolge der PIDs ausgegeben.  Beachten  Sie  bitte, dass das Programm &lt;br /&gt;
top selbst auch Systemressourcen belegt und deshalb das Messergebnis beeinflusst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Interaktivoptionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* k (kill) tötet einen Prozess. Es müssen sowohl die PID als auch das Signal angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* n (number of) nennt die Anzahl der Zeilen, die top ausgibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* r (renice) ändert den Nice-Wert eines Prozesses zur Laufzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* h (help) gibt eine Hilfe aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* q (quit) beendet das Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Kommandozeilenoptionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -i zeigt nur die Prozesse an, die aktiv sind. Schlafende Prozesse werden ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -b (batch) kann in Kombination mit einem Redirektor verwendet werden, um die Ausgabe in eine Textdatei umzuleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -d (delay) gibt das Aktualisierungsintervallin Sekunden an. Der Standardwert ist eine Sekunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -q startet top mit Echtzeitausgabe (wird nicht von allen Versionen des Programms unterstützt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* watch Ein sehr nützlicher Helfer ist das Programm watch. Sie können es immer dann einsetzen,  wenn  ein  anderes  Programm  eine  Ausgabe  auf  dem  Terminal  macht  und  sich dann wieder beendet. Vielleicht wollen Sie z. B. Dateien dabei beobachten, wie diese ihre Größe ändern, während sie kopiert oder von dd erzeugt werden. Es gibt viele Situationen, in denen man mehrfach dasselbe Kommando gibt, um etwas zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Signale an Prozesse senden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie einen Prozess zur Laufzeit beeinflussen wollen, können Sie diesem Prozessein Signal senden. Es gibt insgesamt 64 verschiedene Signale. Die gute Nachricht ist, dass  Sie  nicht  alle  Signale  für  die  Prüfung  kennen  müssen.  Sie erhalten  eine  Auflistung aller Signale, wenn Sie das folgende Kommando ausführen:&lt;br /&gt;
archangel:~ # kill -l&lt;br /&gt;
1) SIGHUP       2) SIGINT       3) SIGQUIT      4) SIGILL&lt;br /&gt;
5) SIGTRAP      6) SIGABRT      7) SIGBUS       8) SIGFPE&lt;br /&gt;
9) SIGKILL     10) SIGUSR1     11) SIGSEGV     12) SIGUSR2&lt;br /&gt;
... weitere Zeilen wurden abgeschnitten ...&lt;br /&gt;
Die  folgenden  Signale  werden  häufig  (auch manuell)  an  Prozesse  übermittelt.  Sie sind sowohl für die Praxis als auch für die Prüfung von Interesse:&lt;br /&gt;
1 bzw. SIGHUP ist das Hang-up-Signal, das ursprünglich Modems zum Auflegen veranlasste. Es wird auch benutzt, um Prozesse, die als Daemons laufen (bind, squidusw.), zu veranlassen, ihre Konfigurationsdateien neu einzulesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9 bzw. SIGKILL beendet einen Prozess mit Gewalt. Dieses Signal sollte nur in Notfällen verwendet werden, wenn Signal 15 kein Ergebnis bringt. Ein mit SIGKILL beendeter Prozess räumt nicht auf (temporäre Dateien usw.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 SIGTERM fordert einen Prozess auf, sich selbst zu beenden. Der Prozess erhält die Gelegenheit, Aufräumaktivitäten durchzuführen. Weitere Signale, die häufig vorkommen, aber über Umwege an den Prozess gesendet werden, sind folgende: 2 bzw. SIGINT führt einen Programmabbruch aus. SIGINT wird gesendet, wenn die Tastenkombination (Strg) + (C) betätigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18 bzw. SIGCONT setzt einen Prozess fort, der zuvor mit SIGSTOP angehalten wurde.&lt;br /&gt;
Das Signal SIGCONT wird durch die Kommandos fg und bg gesendet, die im nächsten Abschnitt behandelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19 bzw. SIGSTOP hält einen Prozess an. Der Prozess kann später mit SIGCONT fortgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20 bzw. SIGTSTP hält  einen  Prozess  an.  Der  Prozess  bleibt  speicherresident  und kann mit SIGCONT&lt;br /&gt;
fortgesetzt werden. Die Tastenkombination (Strg) + (Z) sendet dieses Signal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Linux:LPIC:101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreasroith</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/103.5_Prozesse&amp;diff=6141</id>
		<title>LPIC101/103.5 Prozesse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/103.5_Prozesse&amp;diff=6141"/>
		<updated>2019-11-11T10:53:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreasroith: /* Wichtigste Wissensgebiete: */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ziel: Erlernen die einfache Prozessverwaltung zu beherrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Wichtigste Wissensgebiete: ===== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Jobs im Vordergrund und im Hintergrund ablaufen lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; einem Programm signalisieren, dass es nach dem Abmelden weiterlaufen soll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Prozesse erzeugen, überwachen und beenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; aktive Prozesse beobachten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Prozesse zur Ausgabe auswählen und sortieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Signale an Prozesse schicken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überwachen von Prozessen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando ps&lt;br /&gt;
können Sie die aktuell auf einem Computer laufenden Pro-&lt;br /&gt;
zesse anzeigen. Es handelt sich hierbei allerdings lediglich um eine Momentaufnahme. Programme, die über eine kurze Lebensdauer verfügen (z. B. &lt;br /&gt;
df), werden Sie mit ps nicht anzeigen können. Wenn Sie das Kommando &lt;br /&gt;
ps ohne Optionen ausführen, erhalten Sie lediglich eine Liste der Prozesse, die auf dem aktuellen Terminal laufen. Das sind in der Regel nur die Shell und das ps&lt;br /&gt;
Kommando selbst. Wenn Jobs im Hintergrund laufen (oder stehen), werden diese auch angezeigt. Sie können bei der Übergabe von Optionen einen Strich voranstellen oder auch nicht. In Abhängigkeit von der verwendeten Programm&lt;br /&gt;
version werden Sie zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Nach der UNIX-Syntax wird der Option ein Strichvorangestellt, während nach BSD-Syntax kein Strich verwendet wird. GNU-Optionen sind wiederum die&lt;br /&gt;
ausgeschriebenen langen Optionen. Diesen werden zwei Striche vorangestellt. Am&lt;br /&gt;
besten lesen Sie im Zweifelsfall immer in der Manpage der gerade verwendeten Version von ps nach. Optionen können, wie bei den meisten Programmen, nach Belieben kombiniert werden. Folgende Optionen sind sowohl für die Prüfung als auch für die Praxis wichtig:&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreasroith</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/103.5_Prozesse&amp;diff=5888</id>
		<title>LPIC101/103.5 Prozesse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/103.5_Prozesse&amp;diff=5888"/>
		<updated>2019-10-31T12:07:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreasroith: Die Seite wurde neu angelegt: „Ziel: Erlernen die einfache Prozessverwaltung zu beherrschen.  ===== Wichtigste Wissensgebiete: =====   &amp;gt; Jobs im Vordergrund und im Hintergrund ablaufen lasse…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ziel: Erlernen die einfache Prozessverwaltung zu beherrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Wichtigste Wissensgebiete: ===== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Jobs im Vordergrund und im Hintergrund ablaufen lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; einem Programm signalisieren, dass es nach dem Abmelden weiterlaufen soll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Prozesse erzeugen, überwachen und beenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; aktive Prozesse beobachten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Prozesse zur Ausgabe auswählen und sortieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Signale an Prozesse schicken&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreasroith</name></author>
	</entry>
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