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	<id>https://wiki.foxtom.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Michelmekedjue</id>
	<title>Foxwiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-07-28T01:13:59Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=Kategorie:Routing/Protokolle&amp;diff=16871</id>
		<title>Kategorie:Routing/Protokolle</title>
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		<updated>2020-10-06T06:59:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: /* RIP - Routing Information Protocol */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= RIP - Routing Information Protocol =&lt;br /&gt;
*Das Routing Information Protocol (RIP) ist ein Routing-Protokoll auf Basis des Distanzvektoralgorithmus, das innerhalb eines autonomen Systems (z. B. LAN) eingesetzt wird,um die Routingtabellen von Routern automatisch zu erstellen. &lt;br /&gt;
*Es gehört zur Klasse der Interior Gateway Protocols (IGP).&lt;br /&gt;
*RIP wurde zuerst in RFC 1058 (1988) definiert. &lt;br /&gt;
*Das Protokoll wurde seitdem mehrfach erweitert und liegt nun als RIP Version 2 (RFC 2453) vor.&lt;br /&gt;
*Beide Versionen werden noch heute eingesetzt, jedoch werden sie als technisch veraltet betrachtet und sind durch neuere Protokolle wie Open Shortest Path First (OSPF) oder das OSI Protokoll IS-IS abgelöst worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorteile ==&lt;br /&gt;
* Geringe Anforderung an Hardware (CPU, RAM)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachteile ==&lt;br /&gt;
* Konvergiert langsam nach Topologie-Änderung. &lt;br /&gt;
* Fällt eine bekannte Route aus, muss die Ersatzroute erst erneut gelernt werden.&lt;br /&gt;
* Hat Probleme bei Loops/Multi-Homing&lt;br /&gt;
* Maximale Pfadlänge zwischen zwei Netzen limitiert auf 15 Router&lt;br /&gt;
* Dieser erlernt eine Route nur, wenn die Route unbekannt ist oder deren Kosten geringer sind als die bekannte Route. &lt;br /&gt;
* Dies hält die Routing-Tabelle klein, hat aber den Nachteil, dass keine Loops erkannt werden können. &lt;br /&gt;
* Obwohl es zwei mögliche Routen zu einem Ziel gibt, kennen alle Router nur eine Route. &lt;br /&gt;
* Je nach Topologie nutzen ein paar Router jedoch die Alternativroute als Primär-Route. &lt;br /&gt;
* Fällt eine der beiden Routen aus, ist das Zielnetzwerk für alle von dieser Route betroffenen Router nicht erreichbar. &lt;br /&gt;
* Erst wenn von einem Router mit Alternativroute eine Routen-Bekanntmachung versendet wird, verteilt sich die Information über die Alternativroute über das Netz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= OSPF - Open Shortest Path First =&lt;br /&gt;
== Vorteile ==&lt;br /&gt;
* Konvergiert &amp;quot;sofort&amp;quot;. Alle Alternativrouten sind immer bekannt.&lt;br /&gt;
* Kann stabil mit Loops und Multi-Homing umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachteile ==&lt;br /&gt;
* Höhere Anforderungen an Hardware (CPU und RAM)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im OSPF-Netz ist jedem router und die routen bekannt.&lt;br /&gt;
* Wenn ein beliebiger Router die Information erhält, dass eine Route ausgefallen ist, kann dieser sofort ermitteln, ob eine Ersatzroute vorhanden ist. &lt;br /&gt;
* Die Loop-Erkennung entfällt beim &amp;quot;Shortest Path First&amp;quot;-Algorithmus. &lt;br /&gt;
* Diese Vorteile werden mit höherem Aufwand für die Hardware erkauft. &lt;br /&gt;
* Um Bandbreite zu schonen, wird beim Protokoll-Start ein primärer (designated router) und sekundärer Router (backup designated router) &amp;quot;gewählt&amp;quot;. &lt;br /&gt;
* Über diese werden dann die Topologie-Informationen verteilt. &lt;br /&gt;
* So muss nicht jeder Router an jeden anderen Router Informationen verteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Link-State-Routing-Protokoll =&lt;br /&gt;
* Dieses protokoll wird verwendet um komplexe Datenbank mit Topologie-Informationen aufzubauen. &lt;br /&gt;
* Mit Hilfe dieser Datenbank werden die Pakete dann im Netzwerk weitergeleitet. &lt;br /&gt;
* Häufig vorkommende Vertreter dieser Protokollart im Internet sind z. B. OSPF oder IS-IS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= BGP - Border Gateway Protocol =&lt;br /&gt;
* Bei BGP handelt es sich im Prinzip um ein Distant-Vektor-Protokoll, das jedoch so verbessert wurde, dass Skalierungs- und Loop-Probleme nicht auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Quellen =&lt;br /&gt;
# https://wiki.ubuntuusers.de/Dynamisches_Routing&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Netzwerke:Router]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=Datei:Ipv4.png&amp;diff=16870</id>
		<title>Datei:Ipv4.png</title>
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		<updated>2020-10-06T06:52:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=Kategorie:IPv4/Adresse&amp;diff=16869</id>
		<title>Kategorie:IPv4/Adresse</title>
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		<updated>2020-10-06T06:46:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: /* IPv4-Adressen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Version 4 des Internetprotokolls&#039;&#039;&#039; wurde im September 1981 von der Organisation ARPA fertig gestellt und in einem RFC [TODO: Nr?] veröffentlicht. Es hat danach lediglich geringfügige Modifikationen gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== IPv4-Adressen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ipv4.png|603 × 308|thumb|right|Ipv4 Adress Format]] &lt;br /&gt;
* IPv4-Adressen haben eine Länge von 32 Bit&lt;br /&gt;
* Deshalb sind zumindest theoretisch 4.294.967.296 unterschiedliche Adressen möglich                      &lt;br /&gt;
* Man schreibt die Adressen in vier einzelnen Bytes dezimal&lt;br /&gt;
* Die einzelnen Bytes sind durch Punkte voneinander getrennt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dotted Quad ===&lt;br /&gt;
* Diese Notationsweise, die auch als Dotted Quad bezeichnet wird, sieht dann zum Beispiel so aus: 192.168.100.55&lt;br /&gt;
* Jede dieser Zahlen zwischen zwei Punkten wird als ein Oktett bezeichnet&lt;br /&gt;
* Da ein Oktett jeweils ein Byte lang ist, ergeben sich immer 256 Variationsmöglichkeiten&lt;br /&gt;
* Da die 0 hier mitgezählt werden muss, ist der höchstmögliche Wert für ein solches Oktett also 255 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufteilung ===&lt;br /&gt;
* Eine IP-Adresse besteht aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
** Der erste Teil ist der Netzwerkanteil (auch als Netzwerk-ID bezeichnet) und der zweite der Host-Anteil der Adresse&lt;br /&gt;
**** Es können nur Hostsdirekt miteinander kommunizieren, deren Netzwerkanteil der IP-Adressen identisch ist&lt;br /&gt;
****Hosts, die sich in unterschiedlichen Netzwerken befinden, müssen durch Router miteinander verbunden werden&lt;br /&gt;
* Welcher Anteil einer IP-Adresse zum Netzwerk- und welcher zum Host-Anteil gehört, wird durch die Netzwerkmaske bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==IP-Klassen==&lt;br /&gt;
* Die Adressen des Internetprotokolls sind in Klassen eingeteilt&lt;br /&gt;
* Welcher Klasse ein Netzwerk angehört, wird durch den Inhalt des ersten Bytes der Adresse bestimmt&lt;br /&gt;
* Die Klassen legen gleichzeitig fest, welche Standardsubnetzmaske verwendet wird&lt;br /&gt;
* Die tatsächlich verwendete Subnetzmaske kann in der Realität jedoch durch das Erstellen von Subnetzen unterschiedlich sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klasse A ===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 1.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 127.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.0.0.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 10.0.0.0 – 10.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Bei dem Netzwerk 127.0.0.0 handelt es sich um das Loopback-Netzwerk, das ein Computer zur internen Kommunikation innerhalb der Maschine verwendet. Üblich ist aber lediglich die Verwendung der IP-Adresse 127.0.0.1 für das Loopbackdevice.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse B===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 128.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 191.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.0.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 172.16.0.0 – 172.31.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Das Netzwerk mit der Adresse 169.254.0.0 wird zur automatischen Adressierung in Heimnetzwerken (APIPA) verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse C===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 192.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 223.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 192.168.0.1 – 192.168.255.255&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse D===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 224.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 239.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Dieses Netzwerk wird von Multicast-Anwendungen genutzt. Die vollständig gesetzte Subnetzmaske bewirkt, dass alle Rechner eines Multicast-Netzwerkes dieselbe IP-Adresse verwenden müssen. Adressen der Klasse D werden normalerweise immer nur zusätzlich zu anderen IP-Adressen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse E===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 240.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 255.255.255.254&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Dieses Netzwerk wird als Experimentalklasse bezeichnet und normalerweise nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ermittlung der Adressklasse ===&lt;br /&gt;
* Um ermitteln zu können, welche IP-Adressen zu welcher Klasse gehören, müssen Sie nur das erste Byte der Adresse betrachten&lt;br /&gt;
* Die Klasse A beginnt einfach am Anfang, also mit 1. Sie endet da, wo die Klasse B beginnt&lt;br /&gt;
* Das ist der Fall, wenn das erste Bit des ersten Byte einer IP-Adresse gesetzt wird. Das wäre also das 128er-Bit&lt;br /&gt;
* Die Klasse C beginnt entsprechend, wenn zusätzlich das zweite Bit gesetzt wird (128 + 64 = 192)&lt;br /&gt;
* Entsprechend wird bei den Klassen D und E jeweils ein weiteres Bit hinzugefügt&lt;br /&gt;
* ZurVerdeutlichung sehen Sie in der folgenden Aufstellung die Startadressen der Adressklassen in binärer und in dezimaler Schreibweise:&lt;br /&gt;
** Klasse A: Start 00000001.00000000.00000000.00000000 – (1.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse B: Start 10000000.00000000.00000000.00000000 – (128.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse C: Start 11000000.00000000.00000000.00000000 – (192.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse D: Start 11100000.00000000.00000000.00000000 – (224.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse E: Start 11110000.00000000.00000000.00000000 – (240.0.0.0)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verwendung der Subnetzmaske und CIDR===&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske maskiert den Netzwerkanteil und den Host-Anteil einer IP-Adresse&lt;br /&gt;
*Mit ihrer Hilfe kann ein Computer ermitteln, in welchem Netzwerk bzw. Subnetz er sich selbst befindet&lt;br /&gt;
*Er kann nur direkt mit anderen Computern kommunizieren, die sich in demselben Netzwerk oder Subnetz befinden&lt;br /&gt;
*Die Ermittlung der Netzwerkzugehörigkeit geschieht über eine logische UND-Verknüpfung der IP-Adresse mit der Subnetzmaske&lt;br /&gt;
*Für Subnetzmasken sind zwei Notationsweisen üblich&lt;br /&gt;
*Die eine davon ist, genau wie die IP-Adressen selbst, eine &#039;&#039;Dotted-Quad&#039;&#039;-Schreibweise, z. B. 255.255.255.0 für eine Standard-C-Klasse&lt;br /&gt;
*Da Subnetzmasken von links nach rechts inkrementell aufgefüllt werden, sind pro Oktett nur neun verschiedene Werte möglich:&lt;br /&gt;
 00000000 Bin = 0 Dez&lt;br /&gt;
 10000000 Bin = 128 Dez&lt;br /&gt;
 11000000 Bin = 192 Dez&lt;br /&gt;
 11100000 Bin = 224 Dez&lt;br /&gt;
 11110000 Bin = 240 Dez&lt;br /&gt;
 11111000 Bin = 248 Dez&lt;br /&gt;
 11111100 Bin = 252 Dez&lt;br /&gt;
 11111110 Bin = 254 Dez&lt;br /&gt;
 11111111 Bin = 255 Dez&lt;br /&gt;
Auf derselben Tatsache basiert die CIDR-Notation (Classless Inter-Domain Routing) von Subnetzmasken&lt;br /&gt;
*Bei dieser Schreibweise wird einfach nur die Anzahl der gesetzten Bits einer Subnetzmaske angegeben&lt;br /&gt;
*Ein Standard-C-Klasse-Netz wird also so ausgedrückt: 192.168.100.0/24 (255.255.255.0, wobei jede einzelne 255 acht gesetzten Bits entspricht)&lt;br /&gt;
*Die Ermittlung der Netzwerkmitgliedschaft eines Hosts erfolgt, wie bereits erwähnt, über eine logische UND-Verknüpfung&lt;br /&gt;
*Das Ergebnis einer UND-Verknüpfung ist immer dann 1, wenn beide verknüpften Werte ebenfalls 1 sind&lt;br /&gt;
*In allen anderen Fällen ist das Ergebnis der Verknüpfung 0&lt;br /&gt;
*Zur Verdeutlichung soll im folgenden Beispiel die Netzwerkmitgliedschaft eines Computers mit der Adresse 192.168.150.9/24 ermittelt werden&lt;br /&gt;
*Für die Berechnung müssen sowohl IP-Adresse als auch Subnetzmaske zunächst in Binärschreibweise umgewandelt werden:&lt;br /&gt;
 192.168.150.9 11000000.10101000.10010110.00001001 Host-Adresse&lt;br /&gt;
 255.255.255.0 11111111.11111111.11111111.00000000 Subnetzmaske&lt;br /&gt;
 192.168.150.0 11000000.10101000.10010110.00000000 Netzadresse&lt;br /&gt;
*Die logische UND-Verknüpfung ergab, dass sich der Computer in dem Netzwerk mit der IP-Adresse 192.168.150.0 befindet&lt;br /&gt;
*Der Netzwerkanteil der IP-Adresse erstreckt sich in diesem Fall über die ersten drei Oktette (24 Bit), weil die Subnetzmaske eben falls eine Länge von 24 Bit aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ein weiteres Beispiel soll die Funktionsweise der Subnetzmaske genauer verdeutlichen&lt;br /&gt;
*Es wird hier eine Nicht-Standardsubnetzmaske verwendet, um gleichzeitig die Unterteilung eines Netzes in Subnetze zu erläutern&lt;br /&gt;
*Ein Host mit der Adresse 192.168.4.147/26 soll ein Datenpaket an einen anderen Host mit der IP-Adresse 192.168.4.116 senden&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske des Ziel-Hosts ist einer sendenden Station nie bekannt&lt;br /&gt;
*Das ist auch nicht nötig, denn wenn sich der Ziel-Host in demselben Subnetz befindet wie die sendende Station, dann kann das Paket direkt zugestellt werden&lt;br /&gt;
*Im anderen Fall muss das Paket zunächst an einen Router (eventuell Standardgateway) geschickt werden, der sich dann um die Weiterleitung kümmert. Es müssen zwei Berechnungen erfolgen:&lt;br /&gt;
*Der Quell-Host:&lt;br /&gt;
 192.168.004.147 11000000.10101000.00000100.10010011 (Host)&lt;br /&gt;
 255.255.255.192 11111111.11111111.11111111.11000000 (Maske)&lt;br /&gt;
 192.168.004.128 11000000.10101000.00000100.10000000 (Netz)&lt;br /&gt;
*Der Ziel-Host:&lt;br /&gt;
 192.168.004.116 11000000.10101000.00000100.01110100 (Host)&lt;br /&gt;
 255.255.255.192 11111111.11111111.11111111.11000000 (Maske)&lt;br /&gt;
 192.168.004.064 11000000.10101000.00000100.01000000 (Netz)&lt;br /&gt;
*Der Quell-Host befindet sich selbst laut logischer UND-Verknüpfung mit der Subnetzmaske im Netzwerk 192.168.4.128. Diese Adresse darf in diesem Fall, da das ursprüngliche Netz in Subnetze unterteilt wurde, nicht mehr für einen Host verwendet werden&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske für den Ziel-Host wurde hier nur angenommen. Sie ist für die sendende Maschine aber auch unerheblich, weil sich die IP-Adresse des Ziels in einem fremden Netzwerk befindet&lt;br /&gt;
*Das zu sendende Paket muss also über einen Router zugestellt werden&lt;br /&gt;
*Der Abstand zwischen den einzelnen Subnetzen kann ander Subnetzmaske abgelesen werden&lt;br /&gt;
*Sie brauchen nur das letzte gesetzte Bit zu betrachten&lt;br /&gt;
*Im letzten Beispiel ist das letzte gesetzte Bit das 64er-Bit. Das bedeutet einen Abstand der Netze untereinander von 64. Die resultierenden Netzwerke hätten dann die folgenden Adressen:&lt;br /&gt;
**192.168.4.0/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.64/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.128/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.192/26&lt;br /&gt;
*Die Anzahl der möglichen Hosts pro Subnetz errechnet sich aus den verbleibenden Bits für Host-Adressen abzüglich der Netzwerkadresse und der [[Die Broadcast-Adressen|Broadcast-Adresse]]&lt;br /&gt;
*In diesem Fall also 2^6 – 2 = 64 – 2 = 62 Hosts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Netzwerke:IPv4]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=Kategorie:IPv4/Adresse&amp;diff=16868</id>
		<title>Kategorie:IPv4/Adresse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=Kategorie:IPv4/Adresse&amp;diff=16868"/>
		<updated>2020-10-06T06:44:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: /* IPv4-Adressen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Version 4 des Internetprotokolls&#039;&#039;&#039; wurde im September 1981 von der Organisation ARPA fertig gestellt und in einem RFC [TODO: Nr?] veröffentlicht. Es hat danach lediglich geringfügige Modifikationen gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== IPv4-Adressen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildschirmfoto 2020-09-29 um 21.13.56.png|641 × 900|thumb|right|Ipv4 Adress Format]] &lt;br /&gt;
* IPv4-Adressen haben eine Länge von 32 Bit&lt;br /&gt;
* Deshalb sind zumindest theoretisch 4.294.967.296 unterschiedliche Adressen möglich                      &lt;br /&gt;
* Man schreibt die Adressen in vier einzelnen Bytes dezimal&lt;br /&gt;
* Die einzelnen Bytes sind durch Punkte voneinander getrennt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dotted Quad ===&lt;br /&gt;
* Diese Notationsweise, die auch als Dotted Quad bezeichnet wird, sieht dann zum Beispiel so aus: 192.168.100.55&lt;br /&gt;
* Jede dieser Zahlen zwischen zwei Punkten wird als ein Oktett bezeichnet&lt;br /&gt;
* Da ein Oktett jeweils ein Byte lang ist, ergeben sich immer 256 Variationsmöglichkeiten&lt;br /&gt;
* Da die 0 hier mitgezählt werden muss, ist der höchstmögliche Wert für ein solches Oktett also 255 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufteilung ===&lt;br /&gt;
* Eine IP-Adresse besteht aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
** Der erste Teil ist der Netzwerkanteil (auch als Netzwerk-ID bezeichnet) und der zweite der Host-Anteil der Adresse&lt;br /&gt;
**** Es können nur Hostsdirekt miteinander kommunizieren, deren Netzwerkanteil der IP-Adressen identisch ist&lt;br /&gt;
****Hosts, die sich in unterschiedlichen Netzwerken befinden, müssen durch Router miteinander verbunden werden&lt;br /&gt;
* Welcher Anteil einer IP-Adresse zum Netzwerk- und welcher zum Host-Anteil gehört, wird durch die Netzwerkmaske bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==IP-Klassen==&lt;br /&gt;
* Die Adressen des Internetprotokolls sind in Klassen eingeteilt&lt;br /&gt;
* Welcher Klasse ein Netzwerk angehört, wird durch den Inhalt des ersten Bytes der Adresse bestimmt&lt;br /&gt;
* Die Klassen legen gleichzeitig fest, welche Standardsubnetzmaske verwendet wird&lt;br /&gt;
* Die tatsächlich verwendete Subnetzmaske kann in der Realität jedoch durch das Erstellen von Subnetzen unterschiedlich sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klasse A ===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 1.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 127.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.0.0.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 10.0.0.0 – 10.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Bei dem Netzwerk 127.0.0.0 handelt es sich um das Loopback-Netzwerk, das ein Computer zur internen Kommunikation innerhalb der Maschine verwendet. Üblich ist aber lediglich die Verwendung der IP-Adresse 127.0.0.1 für das Loopbackdevice.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse B===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 128.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 191.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.0.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 172.16.0.0 – 172.31.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Das Netzwerk mit der Adresse 169.254.0.0 wird zur automatischen Adressierung in Heimnetzwerken (APIPA) verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse C===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 192.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 223.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 192.168.0.1 – 192.168.255.255&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse D===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 224.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 239.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Dieses Netzwerk wird von Multicast-Anwendungen genutzt. Die vollständig gesetzte Subnetzmaske bewirkt, dass alle Rechner eines Multicast-Netzwerkes dieselbe IP-Adresse verwenden müssen. Adressen der Klasse D werden normalerweise immer nur zusätzlich zu anderen IP-Adressen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse E===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 240.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 255.255.255.254&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Dieses Netzwerk wird als Experimentalklasse bezeichnet und normalerweise nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ermittlung der Adressklasse ===&lt;br /&gt;
* Um ermitteln zu können, welche IP-Adressen zu welcher Klasse gehören, müssen Sie nur das erste Byte der Adresse betrachten&lt;br /&gt;
* Die Klasse A beginnt einfach am Anfang, also mit 1. Sie endet da, wo die Klasse B beginnt&lt;br /&gt;
* Das ist der Fall, wenn das erste Bit des ersten Byte einer IP-Adresse gesetzt wird. Das wäre also das 128er-Bit&lt;br /&gt;
* Die Klasse C beginnt entsprechend, wenn zusätzlich das zweite Bit gesetzt wird (128 + 64 = 192)&lt;br /&gt;
* Entsprechend wird bei den Klassen D und E jeweils ein weiteres Bit hinzugefügt&lt;br /&gt;
* ZurVerdeutlichung sehen Sie in der folgenden Aufstellung die Startadressen der Adressklassen in binärer und in dezimaler Schreibweise:&lt;br /&gt;
** Klasse A: Start 00000001.00000000.00000000.00000000 – (1.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse B: Start 10000000.00000000.00000000.00000000 – (128.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse C: Start 11000000.00000000.00000000.00000000 – (192.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse D: Start 11100000.00000000.00000000.00000000 – (224.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse E: Start 11110000.00000000.00000000.00000000 – (240.0.0.0)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verwendung der Subnetzmaske und CIDR===&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske maskiert den Netzwerkanteil und den Host-Anteil einer IP-Adresse&lt;br /&gt;
*Mit ihrer Hilfe kann ein Computer ermitteln, in welchem Netzwerk bzw. Subnetz er sich selbst befindet&lt;br /&gt;
*Er kann nur direkt mit anderen Computern kommunizieren, die sich in demselben Netzwerk oder Subnetz befinden&lt;br /&gt;
*Die Ermittlung der Netzwerkzugehörigkeit geschieht über eine logische UND-Verknüpfung der IP-Adresse mit der Subnetzmaske&lt;br /&gt;
*Für Subnetzmasken sind zwei Notationsweisen üblich&lt;br /&gt;
*Die eine davon ist, genau wie die IP-Adressen selbst, eine &#039;&#039;Dotted-Quad&#039;&#039;-Schreibweise, z. B. 255.255.255.0 für eine Standard-C-Klasse&lt;br /&gt;
*Da Subnetzmasken von links nach rechts inkrementell aufgefüllt werden, sind pro Oktett nur neun verschiedene Werte möglich:&lt;br /&gt;
 00000000 Bin = 0 Dez&lt;br /&gt;
 10000000 Bin = 128 Dez&lt;br /&gt;
 11000000 Bin = 192 Dez&lt;br /&gt;
 11100000 Bin = 224 Dez&lt;br /&gt;
 11110000 Bin = 240 Dez&lt;br /&gt;
 11111000 Bin = 248 Dez&lt;br /&gt;
 11111100 Bin = 252 Dez&lt;br /&gt;
 11111110 Bin = 254 Dez&lt;br /&gt;
 11111111 Bin = 255 Dez&lt;br /&gt;
Auf derselben Tatsache basiert die CIDR-Notation (Classless Inter-Domain Routing) von Subnetzmasken&lt;br /&gt;
*Bei dieser Schreibweise wird einfach nur die Anzahl der gesetzten Bits einer Subnetzmaske angegeben&lt;br /&gt;
*Ein Standard-C-Klasse-Netz wird also so ausgedrückt: 192.168.100.0/24 (255.255.255.0, wobei jede einzelne 255 acht gesetzten Bits entspricht)&lt;br /&gt;
*Die Ermittlung der Netzwerkmitgliedschaft eines Hosts erfolgt, wie bereits erwähnt, über eine logische UND-Verknüpfung&lt;br /&gt;
*Das Ergebnis einer UND-Verknüpfung ist immer dann 1, wenn beide verknüpften Werte ebenfalls 1 sind&lt;br /&gt;
*In allen anderen Fällen ist das Ergebnis der Verknüpfung 0&lt;br /&gt;
*Zur Verdeutlichung soll im folgenden Beispiel die Netzwerkmitgliedschaft eines Computers mit der Adresse 192.168.150.9/24 ermittelt werden&lt;br /&gt;
*Für die Berechnung müssen sowohl IP-Adresse als auch Subnetzmaske zunächst in Binärschreibweise umgewandelt werden:&lt;br /&gt;
 192.168.150.9 11000000.10101000.10010110.00001001 Host-Adresse&lt;br /&gt;
 255.255.255.0 11111111.11111111.11111111.00000000 Subnetzmaske&lt;br /&gt;
 192.168.150.0 11000000.10101000.10010110.00000000 Netzadresse&lt;br /&gt;
*Die logische UND-Verknüpfung ergab, dass sich der Computer in dem Netzwerk mit der IP-Adresse 192.168.150.0 befindet&lt;br /&gt;
*Der Netzwerkanteil der IP-Adresse erstreckt sich in diesem Fall über die ersten drei Oktette (24 Bit), weil die Subnetzmaske eben falls eine Länge von 24 Bit aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ein weiteres Beispiel soll die Funktionsweise der Subnetzmaske genauer verdeutlichen&lt;br /&gt;
*Es wird hier eine Nicht-Standardsubnetzmaske verwendet, um gleichzeitig die Unterteilung eines Netzes in Subnetze zu erläutern&lt;br /&gt;
*Ein Host mit der Adresse 192.168.4.147/26 soll ein Datenpaket an einen anderen Host mit der IP-Adresse 192.168.4.116 senden&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske des Ziel-Hosts ist einer sendenden Station nie bekannt&lt;br /&gt;
*Das ist auch nicht nötig, denn wenn sich der Ziel-Host in demselben Subnetz befindet wie die sendende Station, dann kann das Paket direkt zugestellt werden&lt;br /&gt;
*Im anderen Fall muss das Paket zunächst an einen Router (eventuell Standardgateway) geschickt werden, der sich dann um die Weiterleitung kümmert. Es müssen zwei Berechnungen erfolgen:&lt;br /&gt;
*Der Quell-Host:&lt;br /&gt;
 192.168.004.147 11000000.10101000.00000100.10010011 (Host)&lt;br /&gt;
 255.255.255.192 11111111.11111111.11111111.11000000 (Maske)&lt;br /&gt;
 192.168.004.128 11000000.10101000.00000100.10000000 (Netz)&lt;br /&gt;
*Der Ziel-Host:&lt;br /&gt;
 192.168.004.116 11000000.10101000.00000100.01110100 (Host)&lt;br /&gt;
 255.255.255.192 11111111.11111111.11111111.11000000 (Maske)&lt;br /&gt;
 192.168.004.064 11000000.10101000.00000100.01000000 (Netz)&lt;br /&gt;
*Der Quell-Host befindet sich selbst laut logischer UND-Verknüpfung mit der Subnetzmaske im Netzwerk 192.168.4.128. Diese Adresse darf in diesem Fall, da das ursprüngliche Netz in Subnetze unterteilt wurde, nicht mehr für einen Host verwendet werden&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske für den Ziel-Host wurde hier nur angenommen. Sie ist für die sendende Maschine aber auch unerheblich, weil sich die IP-Adresse des Ziels in einem fremden Netzwerk befindet&lt;br /&gt;
*Das zu sendende Paket muss also über einen Router zugestellt werden&lt;br /&gt;
*Der Abstand zwischen den einzelnen Subnetzen kann ander Subnetzmaske abgelesen werden&lt;br /&gt;
*Sie brauchen nur das letzte gesetzte Bit zu betrachten&lt;br /&gt;
*Im letzten Beispiel ist das letzte gesetzte Bit das 64er-Bit. Das bedeutet einen Abstand der Netze untereinander von 64. Die resultierenden Netzwerke hätten dann die folgenden Adressen:&lt;br /&gt;
**192.168.4.0/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.64/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.128/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.192/26&lt;br /&gt;
*Die Anzahl der möglichen Hosts pro Subnetz errechnet sich aus den verbleibenden Bits für Host-Adressen abzüglich der Netzwerkadresse und der [[Die Broadcast-Adressen|Broadcast-Adresse]]&lt;br /&gt;
*In diesem Fall also 2^6 – 2 = 64 – 2 = 62 Hosts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Netzwerke:IPv4]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=Kategorie:IPv4/Adresse&amp;diff=16867</id>
		<title>Kategorie:IPv4/Adresse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=Kategorie:IPv4/Adresse&amp;diff=16867"/>
		<updated>2020-10-06T06:44:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: /* IPv4-Adressen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Version 4 des Internetprotokolls&#039;&#039;&#039; wurde im September 1981 von der Organisation ARPA fertig gestellt und in einem RFC [TODO: Nr?] veröffentlicht. Es hat danach lediglich geringfügige Modifikationen gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== IPv4-Adressen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildschirmfoto 2020-09-29 um 21.13.56.png|thumb|right|Ipv4 Adress Format]] &lt;br /&gt;
* IPv4-Adressen haben eine Länge von 32 Bit&lt;br /&gt;
* Deshalb sind zumindest theoretisch 4.294.967.296 unterschiedliche Adressen möglich                      &lt;br /&gt;
* Man schreibt die Adressen in vier einzelnen Bytes dezimal&lt;br /&gt;
* Die einzelnen Bytes sind durch Punkte voneinander getrennt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dotted Quad ===&lt;br /&gt;
* Diese Notationsweise, die auch als Dotted Quad bezeichnet wird, sieht dann zum Beispiel so aus: 192.168.100.55&lt;br /&gt;
* Jede dieser Zahlen zwischen zwei Punkten wird als ein Oktett bezeichnet&lt;br /&gt;
* Da ein Oktett jeweils ein Byte lang ist, ergeben sich immer 256 Variationsmöglichkeiten&lt;br /&gt;
* Da die 0 hier mitgezählt werden muss, ist der höchstmögliche Wert für ein solches Oktett also 255 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufteilung ===&lt;br /&gt;
* Eine IP-Adresse besteht aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
** Der erste Teil ist der Netzwerkanteil (auch als Netzwerk-ID bezeichnet) und der zweite der Host-Anteil der Adresse&lt;br /&gt;
**** Es können nur Hostsdirekt miteinander kommunizieren, deren Netzwerkanteil der IP-Adressen identisch ist&lt;br /&gt;
****Hosts, die sich in unterschiedlichen Netzwerken befinden, müssen durch Router miteinander verbunden werden&lt;br /&gt;
* Welcher Anteil einer IP-Adresse zum Netzwerk- und welcher zum Host-Anteil gehört, wird durch die Netzwerkmaske bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==IP-Klassen==&lt;br /&gt;
* Die Adressen des Internetprotokolls sind in Klassen eingeteilt&lt;br /&gt;
* Welcher Klasse ein Netzwerk angehört, wird durch den Inhalt des ersten Bytes der Adresse bestimmt&lt;br /&gt;
* Die Klassen legen gleichzeitig fest, welche Standardsubnetzmaske verwendet wird&lt;br /&gt;
* Die tatsächlich verwendete Subnetzmaske kann in der Realität jedoch durch das Erstellen von Subnetzen unterschiedlich sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klasse A ===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 1.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 127.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.0.0.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 10.0.0.0 – 10.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Bei dem Netzwerk 127.0.0.0 handelt es sich um das Loopback-Netzwerk, das ein Computer zur internen Kommunikation innerhalb der Maschine verwendet. Üblich ist aber lediglich die Verwendung der IP-Adresse 127.0.0.1 für das Loopbackdevice.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse B===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 128.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 191.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.0.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 172.16.0.0 – 172.31.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Das Netzwerk mit der Adresse 169.254.0.0 wird zur automatischen Adressierung in Heimnetzwerken (APIPA) verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse C===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 192.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 223.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 192.168.0.1 – 192.168.255.255&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse D===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 224.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 239.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Dieses Netzwerk wird von Multicast-Anwendungen genutzt. Die vollständig gesetzte Subnetzmaske bewirkt, dass alle Rechner eines Multicast-Netzwerkes dieselbe IP-Adresse verwenden müssen. Adressen der Klasse D werden normalerweise immer nur zusätzlich zu anderen IP-Adressen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse E===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 240.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 255.255.255.254&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Dieses Netzwerk wird als Experimentalklasse bezeichnet und normalerweise nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ermittlung der Adressklasse ===&lt;br /&gt;
* Um ermitteln zu können, welche IP-Adressen zu welcher Klasse gehören, müssen Sie nur das erste Byte der Adresse betrachten&lt;br /&gt;
* Die Klasse A beginnt einfach am Anfang, also mit 1. Sie endet da, wo die Klasse B beginnt&lt;br /&gt;
* Das ist der Fall, wenn das erste Bit des ersten Byte einer IP-Adresse gesetzt wird. Das wäre also das 128er-Bit&lt;br /&gt;
* Die Klasse C beginnt entsprechend, wenn zusätzlich das zweite Bit gesetzt wird (128 + 64 = 192)&lt;br /&gt;
* Entsprechend wird bei den Klassen D und E jeweils ein weiteres Bit hinzugefügt&lt;br /&gt;
* ZurVerdeutlichung sehen Sie in der folgenden Aufstellung die Startadressen der Adressklassen in binärer und in dezimaler Schreibweise:&lt;br /&gt;
** Klasse A: Start 00000001.00000000.00000000.00000000 – (1.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse B: Start 10000000.00000000.00000000.00000000 – (128.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse C: Start 11000000.00000000.00000000.00000000 – (192.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse D: Start 11100000.00000000.00000000.00000000 – (224.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse E: Start 11110000.00000000.00000000.00000000 – (240.0.0.0)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verwendung der Subnetzmaske und CIDR===&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske maskiert den Netzwerkanteil und den Host-Anteil einer IP-Adresse&lt;br /&gt;
*Mit ihrer Hilfe kann ein Computer ermitteln, in welchem Netzwerk bzw. Subnetz er sich selbst befindet&lt;br /&gt;
*Er kann nur direkt mit anderen Computern kommunizieren, die sich in demselben Netzwerk oder Subnetz befinden&lt;br /&gt;
*Die Ermittlung der Netzwerkzugehörigkeit geschieht über eine logische UND-Verknüpfung der IP-Adresse mit der Subnetzmaske&lt;br /&gt;
*Für Subnetzmasken sind zwei Notationsweisen üblich&lt;br /&gt;
*Die eine davon ist, genau wie die IP-Adressen selbst, eine &#039;&#039;Dotted-Quad&#039;&#039;-Schreibweise, z. B. 255.255.255.0 für eine Standard-C-Klasse&lt;br /&gt;
*Da Subnetzmasken von links nach rechts inkrementell aufgefüllt werden, sind pro Oktett nur neun verschiedene Werte möglich:&lt;br /&gt;
 00000000 Bin = 0 Dez&lt;br /&gt;
 10000000 Bin = 128 Dez&lt;br /&gt;
 11000000 Bin = 192 Dez&lt;br /&gt;
 11100000 Bin = 224 Dez&lt;br /&gt;
 11110000 Bin = 240 Dez&lt;br /&gt;
 11111000 Bin = 248 Dez&lt;br /&gt;
 11111100 Bin = 252 Dez&lt;br /&gt;
 11111110 Bin = 254 Dez&lt;br /&gt;
 11111111 Bin = 255 Dez&lt;br /&gt;
Auf derselben Tatsache basiert die CIDR-Notation (Classless Inter-Domain Routing) von Subnetzmasken&lt;br /&gt;
*Bei dieser Schreibweise wird einfach nur die Anzahl der gesetzten Bits einer Subnetzmaske angegeben&lt;br /&gt;
*Ein Standard-C-Klasse-Netz wird also so ausgedrückt: 192.168.100.0/24 (255.255.255.0, wobei jede einzelne 255 acht gesetzten Bits entspricht)&lt;br /&gt;
*Die Ermittlung der Netzwerkmitgliedschaft eines Hosts erfolgt, wie bereits erwähnt, über eine logische UND-Verknüpfung&lt;br /&gt;
*Das Ergebnis einer UND-Verknüpfung ist immer dann 1, wenn beide verknüpften Werte ebenfalls 1 sind&lt;br /&gt;
*In allen anderen Fällen ist das Ergebnis der Verknüpfung 0&lt;br /&gt;
*Zur Verdeutlichung soll im folgenden Beispiel die Netzwerkmitgliedschaft eines Computers mit der Adresse 192.168.150.9/24 ermittelt werden&lt;br /&gt;
*Für die Berechnung müssen sowohl IP-Adresse als auch Subnetzmaske zunächst in Binärschreibweise umgewandelt werden:&lt;br /&gt;
 192.168.150.9 11000000.10101000.10010110.00001001 Host-Adresse&lt;br /&gt;
 255.255.255.0 11111111.11111111.11111111.00000000 Subnetzmaske&lt;br /&gt;
 192.168.150.0 11000000.10101000.10010110.00000000 Netzadresse&lt;br /&gt;
*Die logische UND-Verknüpfung ergab, dass sich der Computer in dem Netzwerk mit der IP-Adresse 192.168.150.0 befindet&lt;br /&gt;
*Der Netzwerkanteil der IP-Adresse erstreckt sich in diesem Fall über die ersten drei Oktette (24 Bit), weil die Subnetzmaske eben falls eine Länge von 24 Bit aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ein weiteres Beispiel soll die Funktionsweise der Subnetzmaske genauer verdeutlichen&lt;br /&gt;
*Es wird hier eine Nicht-Standardsubnetzmaske verwendet, um gleichzeitig die Unterteilung eines Netzes in Subnetze zu erläutern&lt;br /&gt;
*Ein Host mit der Adresse 192.168.4.147/26 soll ein Datenpaket an einen anderen Host mit der IP-Adresse 192.168.4.116 senden&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske des Ziel-Hosts ist einer sendenden Station nie bekannt&lt;br /&gt;
*Das ist auch nicht nötig, denn wenn sich der Ziel-Host in demselben Subnetz befindet wie die sendende Station, dann kann das Paket direkt zugestellt werden&lt;br /&gt;
*Im anderen Fall muss das Paket zunächst an einen Router (eventuell Standardgateway) geschickt werden, der sich dann um die Weiterleitung kümmert. Es müssen zwei Berechnungen erfolgen:&lt;br /&gt;
*Der Quell-Host:&lt;br /&gt;
 192.168.004.147 11000000.10101000.00000100.10010011 (Host)&lt;br /&gt;
 255.255.255.192 11111111.11111111.11111111.11000000 (Maske)&lt;br /&gt;
 192.168.004.128 11000000.10101000.00000100.10000000 (Netz)&lt;br /&gt;
*Der Ziel-Host:&lt;br /&gt;
 192.168.004.116 11000000.10101000.00000100.01110100 (Host)&lt;br /&gt;
 255.255.255.192 11111111.11111111.11111111.11000000 (Maske)&lt;br /&gt;
 192.168.004.064 11000000.10101000.00000100.01000000 (Netz)&lt;br /&gt;
*Der Quell-Host befindet sich selbst laut logischer UND-Verknüpfung mit der Subnetzmaske im Netzwerk 192.168.4.128. Diese Adresse darf in diesem Fall, da das ursprüngliche Netz in Subnetze unterteilt wurde, nicht mehr für einen Host verwendet werden&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske für den Ziel-Host wurde hier nur angenommen. Sie ist für die sendende Maschine aber auch unerheblich, weil sich die IP-Adresse des Ziels in einem fremden Netzwerk befindet&lt;br /&gt;
*Das zu sendende Paket muss also über einen Router zugestellt werden&lt;br /&gt;
*Der Abstand zwischen den einzelnen Subnetzen kann ander Subnetzmaske abgelesen werden&lt;br /&gt;
*Sie brauchen nur das letzte gesetzte Bit zu betrachten&lt;br /&gt;
*Im letzten Beispiel ist das letzte gesetzte Bit das 64er-Bit. Das bedeutet einen Abstand der Netze untereinander von 64. Die resultierenden Netzwerke hätten dann die folgenden Adressen:&lt;br /&gt;
**192.168.4.0/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.64/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.128/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.192/26&lt;br /&gt;
*Die Anzahl der möglichen Hosts pro Subnetz errechnet sich aus den verbleibenden Bits für Host-Adressen abzüglich der Netzwerkadresse und der [[Die Broadcast-Adressen|Broadcast-Adresse]]&lt;br /&gt;
*In diesem Fall also 2^6 – 2 = 64 – 2 = 62 Hosts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Netzwerke:IPv4]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=Kategorie:IPv4/Adresse&amp;diff=16866</id>
		<title>Kategorie:IPv4/Adresse</title>
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		<updated>2020-10-06T06:43:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: /* IPv4-Adressen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Version 4 des Internetprotokolls&#039;&#039;&#039; wurde im September 1981 von der Organisation ARPA fertig gestellt und in einem RFC [TODO: Nr?] veröffentlicht. Es hat danach lediglich geringfügige Modifikationen gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== IPv4-Adressen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildschirmfoto 2020-09-29 um 21.13.56|thumb|right|Ipv4 Adress Format]] &lt;br /&gt;
* IPv4-Adressen haben eine Länge von 32 Bit&lt;br /&gt;
* Deshalb sind zumindest theoretisch 4.294.967.296 unterschiedliche Adressen möglich                      &lt;br /&gt;
* Man schreibt die Adressen in vier einzelnen Bytes dezimal&lt;br /&gt;
* Die einzelnen Bytes sind durch Punkte voneinander getrennt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dotted Quad ===&lt;br /&gt;
* Diese Notationsweise, die auch als Dotted Quad bezeichnet wird, sieht dann zum Beispiel so aus: 192.168.100.55&lt;br /&gt;
* Jede dieser Zahlen zwischen zwei Punkten wird als ein Oktett bezeichnet&lt;br /&gt;
* Da ein Oktett jeweils ein Byte lang ist, ergeben sich immer 256 Variationsmöglichkeiten&lt;br /&gt;
* Da die 0 hier mitgezählt werden muss, ist der höchstmögliche Wert für ein solches Oktett also 255 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufteilung ===&lt;br /&gt;
* Eine IP-Adresse besteht aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
** Der erste Teil ist der Netzwerkanteil (auch als Netzwerk-ID bezeichnet) und der zweite der Host-Anteil der Adresse&lt;br /&gt;
**** Es können nur Hostsdirekt miteinander kommunizieren, deren Netzwerkanteil der IP-Adressen identisch ist&lt;br /&gt;
****Hosts, die sich in unterschiedlichen Netzwerken befinden, müssen durch Router miteinander verbunden werden&lt;br /&gt;
* Welcher Anteil einer IP-Adresse zum Netzwerk- und welcher zum Host-Anteil gehört, wird durch die Netzwerkmaske bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==IP-Klassen==&lt;br /&gt;
* Die Adressen des Internetprotokolls sind in Klassen eingeteilt&lt;br /&gt;
* Welcher Klasse ein Netzwerk angehört, wird durch den Inhalt des ersten Bytes der Adresse bestimmt&lt;br /&gt;
* Die Klassen legen gleichzeitig fest, welche Standardsubnetzmaske verwendet wird&lt;br /&gt;
* Die tatsächlich verwendete Subnetzmaske kann in der Realität jedoch durch das Erstellen von Subnetzen unterschiedlich sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klasse A ===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 1.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 127.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.0.0.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 10.0.0.0 – 10.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Bei dem Netzwerk 127.0.0.0 handelt es sich um das Loopback-Netzwerk, das ein Computer zur internen Kommunikation innerhalb der Maschine verwendet. Üblich ist aber lediglich die Verwendung der IP-Adresse 127.0.0.1 für das Loopbackdevice.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse B===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 128.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 191.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.0.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 172.16.0.0 – 172.31.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Das Netzwerk mit der Adresse 169.254.0.0 wird zur automatischen Adressierung in Heimnetzwerken (APIPA) verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse C===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 192.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 223.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 192.168.0.1 – 192.168.255.255&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse D===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 224.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 239.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Dieses Netzwerk wird von Multicast-Anwendungen genutzt. Die vollständig gesetzte Subnetzmaske bewirkt, dass alle Rechner eines Multicast-Netzwerkes dieselbe IP-Adresse verwenden müssen. Adressen der Klasse D werden normalerweise immer nur zusätzlich zu anderen IP-Adressen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse E===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 240.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 255.255.255.254&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Dieses Netzwerk wird als Experimentalklasse bezeichnet und normalerweise nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ermittlung der Adressklasse ===&lt;br /&gt;
* Um ermitteln zu können, welche IP-Adressen zu welcher Klasse gehören, müssen Sie nur das erste Byte der Adresse betrachten&lt;br /&gt;
* Die Klasse A beginnt einfach am Anfang, also mit 1. Sie endet da, wo die Klasse B beginnt&lt;br /&gt;
* Das ist der Fall, wenn das erste Bit des ersten Byte einer IP-Adresse gesetzt wird. Das wäre also das 128er-Bit&lt;br /&gt;
* Die Klasse C beginnt entsprechend, wenn zusätzlich das zweite Bit gesetzt wird (128 + 64 = 192)&lt;br /&gt;
* Entsprechend wird bei den Klassen D und E jeweils ein weiteres Bit hinzugefügt&lt;br /&gt;
* ZurVerdeutlichung sehen Sie in der folgenden Aufstellung die Startadressen der Adressklassen in binärer und in dezimaler Schreibweise:&lt;br /&gt;
** Klasse A: Start 00000001.00000000.00000000.00000000 – (1.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse B: Start 10000000.00000000.00000000.00000000 – (128.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse C: Start 11000000.00000000.00000000.00000000 – (192.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse D: Start 11100000.00000000.00000000.00000000 – (224.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse E: Start 11110000.00000000.00000000.00000000 – (240.0.0.0)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verwendung der Subnetzmaske und CIDR===&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske maskiert den Netzwerkanteil und den Host-Anteil einer IP-Adresse&lt;br /&gt;
*Mit ihrer Hilfe kann ein Computer ermitteln, in welchem Netzwerk bzw. Subnetz er sich selbst befindet&lt;br /&gt;
*Er kann nur direkt mit anderen Computern kommunizieren, die sich in demselben Netzwerk oder Subnetz befinden&lt;br /&gt;
*Die Ermittlung der Netzwerkzugehörigkeit geschieht über eine logische UND-Verknüpfung der IP-Adresse mit der Subnetzmaske&lt;br /&gt;
*Für Subnetzmasken sind zwei Notationsweisen üblich&lt;br /&gt;
*Die eine davon ist, genau wie die IP-Adressen selbst, eine &#039;&#039;Dotted-Quad&#039;&#039;-Schreibweise, z. B. 255.255.255.0 für eine Standard-C-Klasse&lt;br /&gt;
*Da Subnetzmasken von links nach rechts inkrementell aufgefüllt werden, sind pro Oktett nur neun verschiedene Werte möglich:&lt;br /&gt;
 00000000 Bin = 0 Dez&lt;br /&gt;
 10000000 Bin = 128 Dez&lt;br /&gt;
 11000000 Bin = 192 Dez&lt;br /&gt;
 11100000 Bin = 224 Dez&lt;br /&gt;
 11110000 Bin = 240 Dez&lt;br /&gt;
 11111000 Bin = 248 Dez&lt;br /&gt;
 11111100 Bin = 252 Dez&lt;br /&gt;
 11111110 Bin = 254 Dez&lt;br /&gt;
 11111111 Bin = 255 Dez&lt;br /&gt;
Auf derselben Tatsache basiert die CIDR-Notation (Classless Inter-Domain Routing) von Subnetzmasken&lt;br /&gt;
*Bei dieser Schreibweise wird einfach nur die Anzahl der gesetzten Bits einer Subnetzmaske angegeben&lt;br /&gt;
*Ein Standard-C-Klasse-Netz wird also so ausgedrückt: 192.168.100.0/24 (255.255.255.0, wobei jede einzelne 255 acht gesetzten Bits entspricht)&lt;br /&gt;
*Die Ermittlung der Netzwerkmitgliedschaft eines Hosts erfolgt, wie bereits erwähnt, über eine logische UND-Verknüpfung&lt;br /&gt;
*Das Ergebnis einer UND-Verknüpfung ist immer dann 1, wenn beide verknüpften Werte ebenfalls 1 sind&lt;br /&gt;
*In allen anderen Fällen ist das Ergebnis der Verknüpfung 0&lt;br /&gt;
*Zur Verdeutlichung soll im folgenden Beispiel die Netzwerkmitgliedschaft eines Computers mit der Adresse 192.168.150.9/24 ermittelt werden&lt;br /&gt;
*Für die Berechnung müssen sowohl IP-Adresse als auch Subnetzmaske zunächst in Binärschreibweise umgewandelt werden:&lt;br /&gt;
 192.168.150.9 11000000.10101000.10010110.00001001 Host-Adresse&lt;br /&gt;
 255.255.255.0 11111111.11111111.11111111.00000000 Subnetzmaske&lt;br /&gt;
 192.168.150.0 11000000.10101000.10010110.00000000 Netzadresse&lt;br /&gt;
*Die logische UND-Verknüpfung ergab, dass sich der Computer in dem Netzwerk mit der IP-Adresse 192.168.150.0 befindet&lt;br /&gt;
*Der Netzwerkanteil der IP-Adresse erstreckt sich in diesem Fall über die ersten drei Oktette (24 Bit), weil die Subnetzmaske eben falls eine Länge von 24 Bit aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ein weiteres Beispiel soll die Funktionsweise der Subnetzmaske genauer verdeutlichen&lt;br /&gt;
*Es wird hier eine Nicht-Standardsubnetzmaske verwendet, um gleichzeitig die Unterteilung eines Netzes in Subnetze zu erläutern&lt;br /&gt;
*Ein Host mit der Adresse 192.168.4.147/26 soll ein Datenpaket an einen anderen Host mit der IP-Adresse 192.168.4.116 senden&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske des Ziel-Hosts ist einer sendenden Station nie bekannt&lt;br /&gt;
*Das ist auch nicht nötig, denn wenn sich der Ziel-Host in demselben Subnetz befindet wie die sendende Station, dann kann das Paket direkt zugestellt werden&lt;br /&gt;
*Im anderen Fall muss das Paket zunächst an einen Router (eventuell Standardgateway) geschickt werden, der sich dann um die Weiterleitung kümmert. Es müssen zwei Berechnungen erfolgen:&lt;br /&gt;
*Der Quell-Host:&lt;br /&gt;
 192.168.004.147 11000000.10101000.00000100.10010011 (Host)&lt;br /&gt;
 255.255.255.192 11111111.11111111.11111111.11000000 (Maske)&lt;br /&gt;
 192.168.004.128 11000000.10101000.00000100.10000000 (Netz)&lt;br /&gt;
*Der Ziel-Host:&lt;br /&gt;
 192.168.004.116 11000000.10101000.00000100.01110100 (Host)&lt;br /&gt;
 255.255.255.192 11111111.11111111.11111111.11000000 (Maske)&lt;br /&gt;
 192.168.004.064 11000000.10101000.00000100.01000000 (Netz)&lt;br /&gt;
*Der Quell-Host befindet sich selbst laut logischer UND-Verknüpfung mit der Subnetzmaske im Netzwerk 192.168.4.128. Diese Adresse darf in diesem Fall, da das ursprüngliche Netz in Subnetze unterteilt wurde, nicht mehr für einen Host verwendet werden&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske für den Ziel-Host wurde hier nur angenommen. Sie ist für die sendende Maschine aber auch unerheblich, weil sich die IP-Adresse des Ziels in einem fremden Netzwerk befindet&lt;br /&gt;
*Das zu sendende Paket muss also über einen Router zugestellt werden&lt;br /&gt;
*Der Abstand zwischen den einzelnen Subnetzen kann ander Subnetzmaske abgelesen werden&lt;br /&gt;
*Sie brauchen nur das letzte gesetzte Bit zu betrachten&lt;br /&gt;
*Im letzten Beispiel ist das letzte gesetzte Bit das 64er-Bit. Das bedeutet einen Abstand der Netze untereinander von 64. Die resultierenden Netzwerke hätten dann die folgenden Adressen:&lt;br /&gt;
**192.168.4.0/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.64/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.128/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.192/26&lt;br /&gt;
*Die Anzahl der möglichen Hosts pro Subnetz errechnet sich aus den verbleibenden Bits für Host-Adressen abzüglich der Netzwerkadresse und der [[Die Broadcast-Adressen|Broadcast-Adresse]]&lt;br /&gt;
*In diesem Fall also 2^6 – 2 = 64 – 2 = 62 Hosts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Netzwerke:IPv4]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=Kategorie:IPv4/Adresse&amp;diff=16865</id>
		<title>Kategorie:IPv4/Adresse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=Kategorie:IPv4/Adresse&amp;diff=16865"/>
		<updated>2020-10-06T06:36:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: /* Die Verwendung der Subnetzmaske und CIDR */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Version 4 des Internetprotokolls&#039;&#039;&#039; wurde im September 1981 von der Organisation ARPA fertig gestellt und in einem RFC [TODO: Nr?] veröffentlicht. Es hat danach lediglich geringfügige Modifikationen gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== IPv4-Adressen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ipv4.png|thumb|right|Ipv4 Adress Format]] &lt;br /&gt;
* IPv4-Adressen haben eine Länge von 32 Bit&lt;br /&gt;
* Deshalb sind zumindest theoretisch 4.294.967.296 unterschiedliche Adressen möglich                      &lt;br /&gt;
* Man schreibt die Adressen in vier einzelnen Bytes dezimal&lt;br /&gt;
* Die einzelnen Bytes sind durch Punkte voneinander getrennt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dotted Quad ===&lt;br /&gt;
* Diese Notationsweise, die auch als Dotted Quad bezeichnet wird, sieht dann zum Beispiel so aus: 192.168.100.55&lt;br /&gt;
* Jede dieser Zahlen zwischen zwei Punkten wird als ein Oktett bezeichnet&lt;br /&gt;
* Da ein Oktett jeweils ein Byte lang ist, ergeben sich immer 256 Variationsmöglichkeiten&lt;br /&gt;
* Da die 0 hier mitgezählt werden muss, ist der höchstmögliche Wert für ein solches Oktett also 255 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufteilung ===&lt;br /&gt;
* Eine IP-Adresse besteht aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
** Der erste Teil ist der Netzwerkanteil (auch als Netzwerk-ID bezeichnet) und der zweite der Host-Anteil der Adresse&lt;br /&gt;
**** Es können nur Hostsdirekt miteinander kommunizieren, deren Netzwerkanteil der IP-Adressen identisch ist&lt;br /&gt;
****Hosts, die sich in unterschiedlichen Netzwerken befinden, müssen durch Router miteinander verbunden werden&lt;br /&gt;
* Welcher Anteil einer IP-Adresse zum Netzwerk- und welcher zum Host-Anteil gehört, wird durch die Netzwerkmaske bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==IP-Klassen==&lt;br /&gt;
* Die Adressen des Internetprotokolls sind in Klassen eingeteilt&lt;br /&gt;
* Welcher Klasse ein Netzwerk angehört, wird durch den Inhalt des ersten Bytes der Adresse bestimmt&lt;br /&gt;
* Die Klassen legen gleichzeitig fest, welche Standardsubnetzmaske verwendet wird&lt;br /&gt;
* Die tatsächlich verwendete Subnetzmaske kann in der Realität jedoch durch das Erstellen von Subnetzen unterschiedlich sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klasse A ===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 1.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 127.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.0.0.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 10.0.0.0 – 10.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Bei dem Netzwerk 127.0.0.0 handelt es sich um das Loopback-Netzwerk, das ein Computer zur internen Kommunikation innerhalb der Maschine verwendet. Üblich ist aber lediglich die Verwendung der IP-Adresse 127.0.0.1 für das Loopbackdevice.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse B===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 128.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 191.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.0.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 172.16.0.0 – 172.31.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Das Netzwerk mit der Adresse 169.254.0.0 wird zur automatischen Adressierung in Heimnetzwerken (APIPA) verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse C===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 192.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 223.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 192.168.0.1 – 192.168.255.255&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse D===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 224.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 239.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Dieses Netzwerk wird von Multicast-Anwendungen genutzt. Die vollständig gesetzte Subnetzmaske bewirkt, dass alle Rechner eines Multicast-Netzwerkes dieselbe IP-Adresse verwenden müssen. Adressen der Klasse D werden normalerweise immer nur zusätzlich zu anderen IP-Adressen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse E===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 240.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 255.255.255.254&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Dieses Netzwerk wird als Experimentalklasse bezeichnet und normalerweise nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ermittlung der Adressklasse ===&lt;br /&gt;
* Um ermitteln zu können, welche IP-Adressen zu welcher Klasse gehören, müssen Sie nur das erste Byte der Adresse betrachten&lt;br /&gt;
* Die Klasse A beginnt einfach am Anfang, also mit 1. Sie endet da, wo die Klasse B beginnt&lt;br /&gt;
* Das ist der Fall, wenn das erste Bit des ersten Byte einer IP-Adresse gesetzt wird. Das wäre also das 128er-Bit&lt;br /&gt;
* Die Klasse C beginnt entsprechend, wenn zusätzlich das zweite Bit gesetzt wird (128 + 64 = 192)&lt;br /&gt;
* Entsprechend wird bei den Klassen D und E jeweils ein weiteres Bit hinzugefügt&lt;br /&gt;
* ZurVerdeutlichung sehen Sie in der folgenden Aufstellung die Startadressen der Adressklassen in binärer und in dezimaler Schreibweise:&lt;br /&gt;
** Klasse A: Start 00000001.00000000.00000000.00000000 – (1.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse B: Start 10000000.00000000.00000000.00000000 – (128.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse C: Start 11000000.00000000.00000000.00000000 – (192.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse D: Start 11100000.00000000.00000000.00000000 – (224.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse E: Start 11110000.00000000.00000000.00000000 – (240.0.0.0)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verwendung der Subnetzmaske und CIDR===&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske maskiert den Netzwerkanteil und den Host-Anteil einer IP-Adresse&lt;br /&gt;
*Mit ihrer Hilfe kann ein Computer ermitteln, in welchem Netzwerk bzw. Subnetz er sich selbst befindet&lt;br /&gt;
*Er kann nur direkt mit anderen Computern kommunizieren, die sich in demselben Netzwerk oder Subnetz befinden&lt;br /&gt;
*Die Ermittlung der Netzwerkzugehörigkeit geschieht über eine logische UND-Verknüpfung der IP-Adresse mit der Subnetzmaske&lt;br /&gt;
*Für Subnetzmasken sind zwei Notationsweisen üblich&lt;br /&gt;
*Die eine davon ist, genau wie die IP-Adressen selbst, eine &#039;&#039;Dotted-Quad&#039;&#039;-Schreibweise, z. B. 255.255.255.0 für eine Standard-C-Klasse&lt;br /&gt;
*Da Subnetzmasken von links nach rechts inkrementell aufgefüllt werden, sind pro Oktett nur neun verschiedene Werte möglich:&lt;br /&gt;
 00000000 Bin = 0 Dez&lt;br /&gt;
 10000000 Bin = 128 Dez&lt;br /&gt;
 11000000 Bin = 192 Dez&lt;br /&gt;
 11100000 Bin = 224 Dez&lt;br /&gt;
 11110000 Bin = 240 Dez&lt;br /&gt;
 11111000 Bin = 248 Dez&lt;br /&gt;
 11111100 Bin = 252 Dez&lt;br /&gt;
 11111110 Bin = 254 Dez&lt;br /&gt;
 11111111 Bin = 255 Dez&lt;br /&gt;
Auf derselben Tatsache basiert die CIDR-Notation (Classless Inter-Domain Routing) von Subnetzmasken&lt;br /&gt;
*Bei dieser Schreibweise wird einfach nur die Anzahl der gesetzten Bits einer Subnetzmaske angegeben&lt;br /&gt;
*Ein Standard-C-Klasse-Netz wird also so ausgedrückt: 192.168.100.0/24 (255.255.255.0, wobei jede einzelne 255 acht gesetzten Bits entspricht)&lt;br /&gt;
*Die Ermittlung der Netzwerkmitgliedschaft eines Hosts erfolgt, wie bereits erwähnt, über eine logische UND-Verknüpfung&lt;br /&gt;
*Das Ergebnis einer UND-Verknüpfung ist immer dann 1, wenn beide verknüpften Werte ebenfalls 1 sind&lt;br /&gt;
*In allen anderen Fällen ist das Ergebnis der Verknüpfung 0&lt;br /&gt;
*Zur Verdeutlichung soll im folgenden Beispiel die Netzwerkmitgliedschaft eines Computers mit der Adresse 192.168.150.9/24 ermittelt werden&lt;br /&gt;
*Für die Berechnung müssen sowohl IP-Adresse als auch Subnetzmaske zunächst in Binärschreibweise umgewandelt werden:&lt;br /&gt;
 192.168.150.9 11000000.10101000.10010110.00001001 Host-Adresse&lt;br /&gt;
 255.255.255.0 11111111.11111111.11111111.00000000 Subnetzmaske&lt;br /&gt;
 192.168.150.0 11000000.10101000.10010110.00000000 Netzadresse&lt;br /&gt;
*Die logische UND-Verknüpfung ergab, dass sich der Computer in dem Netzwerk mit der IP-Adresse 192.168.150.0 befindet&lt;br /&gt;
*Der Netzwerkanteil der IP-Adresse erstreckt sich in diesem Fall über die ersten drei Oktette (24 Bit), weil die Subnetzmaske eben falls eine Länge von 24 Bit aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ein weiteres Beispiel soll die Funktionsweise der Subnetzmaske genauer verdeutlichen&lt;br /&gt;
*Es wird hier eine Nicht-Standardsubnetzmaske verwendet, um gleichzeitig die Unterteilung eines Netzes in Subnetze zu erläutern&lt;br /&gt;
*Ein Host mit der Adresse 192.168.4.147/26 soll ein Datenpaket an einen anderen Host mit der IP-Adresse 192.168.4.116 senden&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske des Ziel-Hosts ist einer sendenden Station nie bekannt&lt;br /&gt;
*Das ist auch nicht nötig, denn wenn sich der Ziel-Host in demselben Subnetz befindet wie die sendende Station, dann kann das Paket direkt zugestellt werden&lt;br /&gt;
*Im anderen Fall muss das Paket zunächst an einen Router (eventuell Standardgateway) geschickt werden, der sich dann um die Weiterleitung kümmert. Es müssen zwei Berechnungen erfolgen:&lt;br /&gt;
*Der Quell-Host:&lt;br /&gt;
 192.168.004.147 11000000.10101000.00000100.10010011 (Host)&lt;br /&gt;
 255.255.255.192 11111111.11111111.11111111.11000000 (Maske)&lt;br /&gt;
 192.168.004.128 11000000.10101000.00000100.10000000 (Netz)&lt;br /&gt;
*Der Ziel-Host:&lt;br /&gt;
 192.168.004.116 11000000.10101000.00000100.01110100 (Host)&lt;br /&gt;
 255.255.255.192 11111111.11111111.11111111.11000000 (Maske)&lt;br /&gt;
 192.168.004.064 11000000.10101000.00000100.01000000 (Netz)&lt;br /&gt;
*Der Quell-Host befindet sich selbst laut logischer UND-Verknüpfung mit der Subnetzmaske im Netzwerk 192.168.4.128. Diese Adresse darf in diesem Fall, da das ursprüngliche Netz in Subnetze unterteilt wurde, nicht mehr für einen Host verwendet werden&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske für den Ziel-Host wurde hier nur angenommen. Sie ist für die sendende Maschine aber auch unerheblich, weil sich die IP-Adresse des Ziels in einem fremden Netzwerk befindet&lt;br /&gt;
*Das zu sendende Paket muss also über einen Router zugestellt werden&lt;br /&gt;
*Der Abstand zwischen den einzelnen Subnetzen kann ander Subnetzmaske abgelesen werden&lt;br /&gt;
*Sie brauchen nur das letzte gesetzte Bit zu betrachten&lt;br /&gt;
*Im letzten Beispiel ist das letzte gesetzte Bit das 64er-Bit. Das bedeutet einen Abstand der Netze untereinander von 64. Die resultierenden Netzwerke hätten dann die folgenden Adressen:&lt;br /&gt;
**192.168.4.0/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.64/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.128/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.192/26&lt;br /&gt;
*Die Anzahl der möglichen Hosts pro Subnetz errechnet sich aus den verbleibenden Bits für Host-Adressen abzüglich der Netzwerkadresse und der [[Die Broadcast-Adressen|Broadcast-Adresse]]&lt;br /&gt;
*In diesem Fall also 2^6 – 2 = 64 – 2 = 62 Hosts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Netzwerke:IPv4]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=Kategorie:IPv4/Adresse&amp;diff=16864</id>
		<title>Kategorie:IPv4/Adresse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=Kategorie:IPv4/Adresse&amp;diff=16864"/>
		<updated>2020-10-06T06:29:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: /* IPv4-Adressen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Version 4 des Internetprotokolls&#039;&#039;&#039; wurde im September 1981 von der Organisation ARPA fertig gestellt und in einem RFC [TODO: Nr?] veröffentlicht. Es hat danach lediglich geringfügige Modifikationen gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== IPv4-Adressen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ipv4.png|thumb|right|Ipv4 Adress Format]] &lt;br /&gt;
* IPv4-Adressen haben eine Länge von 32 Bit&lt;br /&gt;
* Deshalb sind zumindest theoretisch 4.294.967.296 unterschiedliche Adressen möglich                      &lt;br /&gt;
* Man schreibt die Adressen in vier einzelnen Bytes dezimal&lt;br /&gt;
* Die einzelnen Bytes sind durch Punkte voneinander getrennt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dotted Quad ===&lt;br /&gt;
* Diese Notationsweise, die auch als Dotted Quad bezeichnet wird, sieht dann zum Beispiel so aus: 192.168.100.55&lt;br /&gt;
* Jede dieser Zahlen zwischen zwei Punkten wird als ein Oktett bezeichnet&lt;br /&gt;
* Da ein Oktett jeweils ein Byte lang ist, ergeben sich immer 256 Variationsmöglichkeiten&lt;br /&gt;
* Da die 0 hier mitgezählt werden muss, ist der höchstmögliche Wert für ein solches Oktett also 255 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufteilung ===&lt;br /&gt;
* Eine IP-Adresse besteht aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
** Der erste Teil ist der Netzwerkanteil (auch als Netzwerk-ID bezeichnet) und der zweite der Host-Anteil der Adresse&lt;br /&gt;
**** Es können nur Hostsdirekt miteinander kommunizieren, deren Netzwerkanteil der IP-Adressen identisch ist&lt;br /&gt;
****Hosts, die sich in unterschiedlichen Netzwerken befinden, müssen durch Router miteinander verbunden werden&lt;br /&gt;
* Welcher Anteil einer IP-Adresse zum Netzwerk- und welcher zum Host-Anteil gehört, wird durch die Netzwerkmaske bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==IP-Klassen==&lt;br /&gt;
* Die Adressen des Internetprotokolls sind in Klassen eingeteilt&lt;br /&gt;
* Welcher Klasse ein Netzwerk angehört, wird durch den Inhalt des ersten Bytes der Adresse bestimmt&lt;br /&gt;
* Die Klassen legen gleichzeitig fest, welche Standardsubnetzmaske verwendet wird&lt;br /&gt;
* Die tatsächlich verwendete Subnetzmaske kann in der Realität jedoch durch das Erstellen von Subnetzen unterschiedlich sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klasse A ===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 1.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 127.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.0.0.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 10.0.0.0 – 10.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Bei dem Netzwerk 127.0.0.0 handelt es sich um das Loopback-Netzwerk, das ein Computer zur internen Kommunikation innerhalb der Maschine verwendet. Üblich ist aber lediglich die Verwendung der IP-Adresse 127.0.0.1 für das Loopbackdevice.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse B===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 128.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 191.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.0.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 172.16.0.0 – 172.31.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Das Netzwerk mit der Adresse 169.254.0.0 wird zur automatischen Adressierung in Heimnetzwerken (APIPA) verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse C===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 192.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 223.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 192.168.0.1 – 192.168.255.255&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse D===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 224.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 239.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Dieses Netzwerk wird von Multicast-Anwendungen genutzt. Die vollständig gesetzte Subnetzmaske bewirkt, dass alle Rechner eines Multicast-Netzwerkes dieselbe IP-Adresse verwenden müssen. Adressen der Klasse D werden normalerweise immer nur zusätzlich zu anderen IP-Adressen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse E===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 240.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 255.255.255.254&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Dieses Netzwerk wird als Experimentalklasse bezeichnet und normalerweise nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ermittlung der Adressklasse ===&lt;br /&gt;
* Um ermitteln zu können, welche IP-Adressen zu welcher Klasse gehören, müssen Sie nur das erste Byte der Adresse betrachten&lt;br /&gt;
* Die Klasse A beginnt einfach am Anfang, also mit 1. Sie endet da, wo die Klasse B beginnt&lt;br /&gt;
* Das ist der Fall, wenn das erste Bit des ersten Byte einer IP-Adresse gesetzt wird. Das wäre also das 128er-Bit&lt;br /&gt;
* Die Klasse C beginnt entsprechend, wenn zusätzlich das zweite Bit gesetzt wird (128 + 64 = 192)&lt;br /&gt;
* Entsprechend wird bei den Klassen D und E jeweils ein weiteres Bit hinzugefügt&lt;br /&gt;
* ZurVerdeutlichung sehen Sie in der folgenden Aufstellung die Startadressen der Adressklassen in binärer und in dezimaler Schreibweise:&lt;br /&gt;
** Klasse A: Start 00000001.00000000.00000000.00000000 – (1.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse B: Start 10000000.00000000.00000000.00000000 – (128.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse C: Start 11000000.00000000.00000000.00000000 – (192.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse D: Start 11100000.00000000.00000000.00000000 – (224.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse E: Start 11110000.00000000.00000000.00000000 – (240.0.0.0)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verwendung der Subnetzmaske und CIDR===&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske maskiert den Netzwerkanteil und den Host-Anteil einer IP-Adresse&lt;br /&gt;
*Mit ihrer Hilfe kann ein Computer ermitteln, in welchem Netzwerk bzw. Subnetz er sich selbst befindet&lt;br /&gt;
*Er kann nur direkt mit anderen Computern kommunizieren, die sich in demselben Netzwerk oder Subnetz befinden&lt;br /&gt;
*Bei Kontaktaufnahmen zu netzwerkfremden Hosts müssen die Datenpakete zunächst an einen Router geschickt werden&lt;br /&gt;
*Die Ermittlung der Netzwerkzugehörigkeit geschieht über eine logische UND-Verknüpfung der IP-Adresse mit der Subnetzmaske&lt;br /&gt;
*Für Subnetzmasken sind zwei Notationsweisen üblich&lt;br /&gt;
*Die eine davon ist, genau wie die IP-Adressen selbst, eine &#039;&#039;Dotted-Quad&#039;&#039;-Schreibweise, z. B. 255.255.255.0 für eine Standard-C-Klasse&lt;br /&gt;
*Da Subnetzmasken von links nach rechts inkrementell aufgefüllt werden, sind pro Oktett nur neun verschiedene Werte möglich:&lt;br /&gt;
 00000000 Bin = 0 Dez&lt;br /&gt;
 10000000 Bin = 128 Dez&lt;br /&gt;
 11000000 Bin = 192 Dez&lt;br /&gt;
 11100000 Bin = 224 Dez&lt;br /&gt;
 11110000 Bin = 240 Dez&lt;br /&gt;
 11111000 Bin = 248 Dez&lt;br /&gt;
 11111100 Bin = 252 Dez&lt;br /&gt;
 11111110 Bin = 254 Dez&lt;br /&gt;
 11111111 Bin = 255 Dez&lt;br /&gt;
Auf derselben Tatsache basiert die CIDR-Notation (Classless Inter-Domain Routing) von Subnetzmasken&lt;br /&gt;
*Bei dieser Schreibweise wird einfach nur die Anzahl der gesetzten Bits einer Subnetzmaske angegeben&lt;br /&gt;
*Ein Standard-C-Klasse-Netz wird also so ausgedrückt: 192.168.100.0/24 (255.255.255.0, wobei jede einzelne 255 acht gesetzten Bits entspricht)&lt;br /&gt;
*Die Ermittlung der Netzwerkmitgliedschaft eines Hosts erfolgt, wie bereits erwähnt, über eine logische UND-Verknüpfung&lt;br /&gt;
*Das Ergebnis einer UND-Verknüpfung ist immer dann 1, wenn beide verknüpften Werte ebenfalls 1 sind&lt;br /&gt;
*In allen anderen Fällen ist das Ergebnis der Verknüpfung 0&lt;br /&gt;
*Zur Verdeutlichung soll im folgenden Beispiel die Netzwerkmitgliedschaft eines Computers mit der Adresse 192.168.150.9/24 ermittelt werden&lt;br /&gt;
*Für die Berechnung müssen sowohl IP-Adresse als auch Subnetzmaske zunächst in Binärschreibweise umgewandelt werden:&lt;br /&gt;
 192.168.150.9 11000000.10101000.10010110.00001001 Host-Adresse&lt;br /&gt;
 255.255.255.0 11111111.11111111.11111111.00000000 Subnetzmaske&lt;br /&gt;
 192.168.150.0 11000000.10101000.10010110.00000000 Netzadresse&lt;br /&gt;
*Die logische UND-Verknüpfung ergab, dass sich der Computer in dem Netzwerk mit der IP-Adresse 192.168.150.0 befindet&lt;br /&gt;
*Der Netzwerkanteil der IP-Adresse erstreckt sich in diesem Fall über die ersten drei Oktette (24 Bit), weil die Subnetzmaske eben falls eine Länge von 24 Bit aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ein weiteres Beispiel soll die Funktionsweise der Subnetzmaske genauer verdeutlichen&lt;br /&gt;
*Es wird hier eine Nicht-Standardsubnetzmaske verwendet, um gleichzeitig die Unterteilung eines Netzes in Subnetze zu erläutern&lt;br /&gt;
*Ein Host mit der Adresse 192.168.4.147/26 soll ein Datenpaket an einen anderen Host mit der IP-Adresse 192.168.4.116 senden&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske des Ziel-Hosts ist einer sendenden Station nie bekannt&lt;br /&gt;
*Das ist auch nicht nötig, denn wenn sich der Ziel-Host in demselben Subnetz befindet wie die sendende Station, dann kann das Paket direkt zugestellt werden&lt;br /&gt;
*Im anderen Fall muss das Paket zunächst an einen Router (eventuell Standardgateway) geschickt werden, der sich dann um die Weiterleitung kümmert. Es müssen zwei Berechnungen erfolgen:&lt;br /&gt;
*Der Quell-Host:&lt;br /&gt;
 192.168.004.147 11000000.10101000.00000100.10010011 (Host)&lt;br /&gt;
 255.255.255.192 11111111.11111111.11111111.11000000 (Maske)&lt;br /&gt;
 192.168.004.128 11000000.10101000.00000100.10000000 (Netz)&lt;br /&gt;
*Der Ziel-Host:&lt;br /&gt;
 192.168.004.116 11000000.10101000.00000100.01110100 (Host)&lt;br /&gt;
 255.255.255.192 11111111.11111111.11111111.11000000 (Maske)&lt;br /&gt;
 192.168.004.064 11000000.10101000.00000100.01000000 (Netz)&lt;br /&gt;
*Der Quell-Host befindet sich selbst laut logischer UND-Verknüpfung mit der Subnetzmaske im Netzwerk 192.168.4.128. Diese Adresse darf in diesem Fall, da das ursprüngliche Netz in Subnetze unterteilt wurde, nicht mehr für einen Host verwendet werden&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske für den Ziel-Host wurde hier nur angenommen. Sie ist für die sendende Maschine aber auch unerheblich, weil sich die IP-Adresse des Ziels in einem fremden Netzwerk befindet&lt;br /&gt;
*Das zu sendende Paket muss also über einen Router zugestellt werden&lt;br /&gt;
*Der Abstand zwischen den einzelnen Subnetzen kann ander Subnetzmaske abgelesen werden&lt;br /&gt;
*Sie brauchen nur das letzte gesetzte Bit zu betrachten&lt;br /&gt;
*Im letzten Beispiel ist das letzte gesetzte Bit das 64er-Bit. Das bedeutet einen Abstand der Netze untereinander von 64. Die resultierenden Netzwerke hätten dann die folgenden Adressen:&lt;br /&gt;
**192.168.4.0/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.64/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.128/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.192/26&lt;br /&gt;
*Die Anzahl der möglichen Hosts pro Subnetz errechnet sich aus den verbleibenden Bits für Host-Adressen abzüglich der Netzwerkadresse und der [[Die Broadcast-Adressen|Broadcast-Adresse]]&lt;br /&gt;
*In diesem Fall also 2^6 – 2 = 64 – 2 = 62 Hosts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Netzwerke:IPv4]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=Kategorie:IPv4/Adresse&amp;diff=16863</id>
		<title>Kategorie:IPv4/Adresse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=Kategorie:IPv4/Adresse&amp;diff=16863"/>
		<updated>2020-10-06T06:27:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: /* IPv4-Adressen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Version 4 des Internetprotokolls&#039;&#039;&#039; wurde im September 1981 von der Organisation ARPA fertig gestellt und in einem RFC [TODO: Nr?] veröffentlicht. Es hat danach lediglich geringfügige Modifikationen gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== IPv4-Adressen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ipv4.png|603×308|thumb|right|Ipv4 Adress Format]] &lt;br /&gt;
* IPv4-Adressen haben eine Länge von 32 Bit&lt;br /&gt;
* Deshalb sind zumindest theoretisch 4.294.967.296 unterschiedliche Adressen möglich                      &lt;br /&gt;
* Man schreibt die Adressen in vier einzelnen Bytes dezimal&lt;br /&gt;
* Die einzelnen Bytes sind durch Punkte voneinander getrennt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dotted Quad ===&lt;br /&gt;
* Diese Notationsweise, die auch als Dotted Quad bezeichnet wird, sieht dann zum Beispiel so aus: 192.168.100.55&lt;br /&gt;
* Jede dieser Zahlen zwischen zwei Punkten wird als ein Oktett bezeichnet&lt;br /&gt;
* Da ein Oktett jeweils ein Byte lang ist, ergeben sich immer 256 Variationsmöglichkeiten&lt;br /&gt;
* Da die 0 hier mitgezählt werden muss, ist der höchstmögliche Wert für ein solches Oktett also 255 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufteilung ===&lt;br /&gt;
* Eine IP-Adresse besteht aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
** Der erste Teil ist der Netzwerkanteil (auch als Netzwerk-ID bezeichnet) und der zweite der Host-Anteil der Adresse&lt;br /&gt;
**** Es können nur Hostsdirekt miteinander kommunizieren, deren Netzwerkanteil der IP-Adressen identisch ist&lt;br /&gt;
****Hosts, die sich in unterschiedlichen Netzwerken befinden, müssen durch Router miteinander verbunden werden&lt;br /&gt;
* Welcher Anteil einer IP-Adresse zum Netzwerk- und welcher zum Host-Anteil gehört, wird durch die Netzwerkmaske bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==IP-Klassen==&lt;br /&gt;
* Die Adressen des Internetprotokolls sind in Klassen eingeteilt&lt;br /&gt;
* Welcher Klasse ein Netzwerk angehört, wird durch den Inhalt des ersten Bytes der Adresse bestimmt&lt;br /&gt;
* Die Klassen legen gleichzeitig fest, welche Standardsubnetzmaske verwendet wird&lt;br /&gt;
* Die tatsächlich verwendete Subnetzmaske kann in der Realität jedoch durch das Erstellen von Subnetzen unterschiedlich sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klasse A ===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 1.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 127.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.0.0.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 10.0.0.0 – 10.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Bei dem Netzwerk 127.0.0.0 handelt es sich um das Loopback-Netzwerk, das ein Computer zur internen Kommunikation innerhalb der Maschine verwendet. Üblich ist aber lediglich die Verwendung der IP-Adresse 127.0.0.1 für das Loopbackdevice.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse B===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 128.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 191.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.0.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 172.16.0.0 – 172.31.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Das Netzwerk mit der Adresse 169.254.0.0 wird zur automatischen Adressierung in Heimnetzwerken (APIPA) verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse C===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 192.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 223.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 192.168.0.1 – 192.168.255.255&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse D===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 224.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 239.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Dieses Netzwerk wird von Multicast-Anwendungen genutzt. Die vollständig gesetzte Subnetzmaske bewirkt, dass alle Rechner eines Multicast-Netzwerkes dieselbe IP-Adresse verwenden müssen. Adressen der Klasse D werden normalerweise immer nur zusätzlich zu anderen IP-Adressen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse E===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 240.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 255.255.255.254&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Dieses Netzwerk wird als Experimentalklasse bezeichnet und normalerweise nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ermittlung der Adressklasse ===&lt;br /&gt;
* Um ermitteln zu können, welche IP-Adressen zu welcher Klasse gehören, müssen Sie nur das erste Byte der Adresse betrachten&lt;br /&gt;
* Die Klasse A beginnt einfach am Anfang, also mit 1. Sie endet da, wo die Klasse B beginnt&lt;br /&gt;
* Das ist der Fall, wenn das erste Bit des ersten Byte einer IP-Adresse gesetzt wird. Das wäre also das 128er-Bit&lt;br /&gt;
* Die Klasse C beginnt entsprechend, wenn zusätzlich das zweite Bit gesetzt wird (128 + 64 = 192)&lt;br /&gt;
* Entsprechend wird bei den Klassen D und E jeweils ein weiteres Bit hinzugefügt&lt;br /&gt;
* ZurVerdeutlichung sehen Sie in der folgenden Aufstellung die Startadressen der Adressklassen in binärer und in dezimaler Schreibweise:&lt;br /&gt;
** Klasse A: Start 00000001.00000000.00000000.00000000 – (1.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse B: Start 10000000.00000000.00000000.00000000 – (128.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse C: Start 11000000.00000000.00000000.00000000 – (192.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse D: Start 11100000.00000000.00000000.00000000 – (224.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse E: Start 11110000.00000000.00000000.00000000 – (240.0.0.0)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verwendung der Subnetzmaske und CIDR===&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske maskiert den Netzwerkanteil und den Host-Anteil einer IP-Adresse&lt;br /&gt;
*Mit ihrer Hilfe kann ein Computer ermitteln, in welchem Netzwerk bzw. Subnetz er sich selbst befindet&lt;br /&gt;
*Er kann nur direkt mit anderen Computern kommunizieren, die sich in demselben Netzwerk oder Subnetz befinden&lt;br /&gt;
*Bei Kontaktaufnahmen zu netzwerkfremden Hosts müssen die Datenpakete zunächst an einen Router geschickt werden&lt;br /&gt;
*Die Ermittlung der Netzwerkzugehörigkeit geschieht über eine logische UND-Verknüpfung der IP-Adresse mit der Subnetzmaske&lt;br /&gt;
*Für Subnetzmasken sind zwei Notationsweisen üblich&lt;br /&gt;
*Die eine davon ist, genau wie die IP-Adressen selbst, eine &#039;&#039;Dotted-Quad&#039;&#039;-Schreibweise, z. B. 255.255.255.0 für eine Standard-C-Klasse&lt;br /&gt;
*Da Subnetzmasken von links nach rechts inkrementell aufgefüllt werden, sind pro Oktett nur neun verschiedene Werte möglich:&lt;br /&gt;
 00000000 Bin = 0 Dez&lt;br /&gt;
 10000000 Bin = 128 Dez&lt;br /&gt;
 11000000 Bin = 192 Dez&lt;br /&gt;
 11100000 Bin = 224 Dez&lt;br /&gt;
 11110000 Bin = 240 Dez&lt;br /&gt;
 11111000 Bin = 248 Dez&lt;br /&gt;
 11111100 Bin = 252 Dez&lt;br /&gt;
 11111110 Bin = 254 Dez&lt;br /&gt;
 11111111 Bin = 255 Dez&lt;br /&gt;
Auf derselben Tatsache basiert die CIDR-Notation (Classless Inter-Domain Routing) von Subnetzmasken&lt;br /&gt;
*Bei dieser Schreibweise wird einfach nur die Anzahl der gesetzten Bits einer Subnetzmaske angegeben&lt;br /&gt;
*Ein Standard-C-Klasse-Netz wird also so ausgedrückt: 192.168.100.0/24 (255.255.255.0, wobei jede einzelne 255 acht gesetzten Bits entspricht)&lt;br /&gt;
*Die Ermittlung der Netzwerkmitgliedschaft eines Hosts erfolgt, wie bereits erwähnt, über eine logische UND-Verknüpfung&lt;br /&gt;
*Das Ergebnis einer UND-Verknüpfung ist immer dann 1, wenn beide verknüpften Werte ebenfalls 1 sind&lt;br /&gt;
*In allen anderen Fällen ist das Ergebnis der Verknüpfung 0&lt;br /&gt;
*Zur Verdeutlichung soll im folgenden Beispiel die Netzwerkmitgliedschaft eines Computers mit der Adresse 192.168.150.9/24 ermittelt werden&lt;br /&gt;
*Für die Berechnung müssen sowohl IP-Adresse als auch Subnetzmaske zunächst in Binärschreibweise umgewandelt werden:&lt;br /&gt;
 192.168.150.9 11000000.10101000.10010110.00001001 Host-Adresse&lt;br /&gt;
 255.255.255.0 11111111.11111111.11111111.00000000 Subnetzmaske&lt;br /&gt;
 192.168.150.0 11000000.10101000.10010110.00000000 Netzadresse&lt;br /&gt;
*Die logische UND-Verknüpfung ergab, dass sich der Computer in dem Netzwerk mit der IP-Adresse 192.168.150.0 befindet&lt;br /&gt;
*Der Netzwerkanteil der IP-Adresse erstreckt sich in diesem Fall über die ersten drei Oktette (24 Bit), weil die Subnetzmaske eben falls eine Länge von 24 Bit aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ein weiteres Beispiel soll die Funktionsweise der Subnetzmaske genauer verdeutlichen&lt;br /&gt;
*Es wird hier eine Nicht-Standardsubnetzmaske verwendet, um gleichzeitig die Unterteilung eines Netzes in Subnetze zu erläutern&lt;br /&gt;
*Ein Host mit der Adresse 192.168.4.147/26 soll ein Datenpaket an einen anderen Host mit der IP-Adresse 192.168.4.116 senden&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske des Ziel-Hosts ist einer sendenden Station nie bekannt&lt;br /&gt;
*Das ist auch nicht nötig, denn wenn sich der Ziel-Host in demselben Subnetz befindet wie die sendende Station, dann kann das Paket direkt zugestellt werden&lt;br /&gt;
*Im anderen Fall muss das Paket zunächst an einen Router (eventuell Standardgateway) geschickt werden, der sich dann um die Weiterleitung kümmert. Es müssen zwei Berechnungen erfolgen:&lt;br /&gt;
*Der Quell-Host:&lt;br /&gt;
 192.168.004.147 11000000.10101000.00000100.10010011 (Host)&lt;br /&gt;
 255.255.255.192 11111111.11111111.11111111.11000000 (Maske)&lt;br /&gt;
 192.168.004.128 11000000.10101000.00000100.10000000 (Netz)&lt;br /&gt;
*Der Ziel-Host:&lt;br /&gt;
 192.168.004.116 11000000.10101000.00000100.01110100 (Host)&lt;br /&gt;
 255.255.255.192 11111111.11111111.11111111.11000000 (Maske)&lt;br /&gt;
 192.168.004.064 11000000.10101000.00000100.01000000 (Netz)&lt;br /&gt;
*Der Quell-Host befindet sich selbst laut logischer UND-Verknüpfung mit der Subnetzmaske im Netzwerk 192.168.4.128. Diese Adresse darf in diesem Fall, da das ursprüngliche Netz in Subnetze unterteilt wurde, nicht mehr für einen Host verwendet werden&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske für den Ziel-Host wurde hier nur angenommen. Sie ist für die sendende Maschine aber auch unerheblich, weil sich die IP-Adresse des Ziels in einem fremden Netzwerk befindet&lt;br /&gt;
*Das zu sendende Paket muss also über einen Router zugestellt werden&lt;br /&gt;
*Der Abstand zwischen den einzelnen Subnetzen kann ander Subnetzmaske abgelesen werden&lt;br /&gt;
*Sie brauchen nur das letzte gesetzte Bit zu betrachten&lt;br /&gt;
*Im letzten Beispiel ist das letzte gesetzte Bit das 64er-Bit. Das bedeutet einen Abstand der Netze untereinander von 64. Die resultierenden Netzwerke hätten dann die folgenden Adressen:&lt;br /&gt;
**192.168.4.0/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.64/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.128/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.192/26&lt;br /&gt;
*Die Anzahl der möglichen Hosts pro Subnetz errechnet sich aus den verbleibenden Bits für Host-Adressen abzüglich der Netzwerkadresse und der [[Die Broadcast-Adressen|Broadcast-Adresse]]&lt;br /&gt;
*In diesem Fall also 2^6 – 2 = 64 – 2 = 62 Hosts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Netzwerke:IPv4]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=Kategorie:IPv4/Adresse&amp;diff=16862</id>
		<title>Kategorie:IPv4/Adresse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=Kategorie:IPv4/Adresse&amp;diff=16862"/>
		<updated>2020-10-06T06:25:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: /* IPv4-Adressen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Version 4 des Internetprotokolls&#039;&#039;&#039; wurde im September 1981 von der Organisation ARPA fertig gestellt und in einem RFC [TODO: Nr?] veröffentlicht. Es hat danach lediglich geringfügige Modifikationen gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== IPv4-Adressen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ipv4.png|603×308|thumb|right|ipv4]] &lt;br /&gt;
* IPv4-Adressen haben eine Länge von 32 Bit&lt;br /&gt;
* Deshalb sind zumindest theoretisch 4.294.967.296 unterschiedliche Adressen möglich                      &lt;br /&gt;
* Man schreibt die Adressen in vier einzelnen Bytes dezimal&lt;br /&gt;
* Die einzelnen Bytes sind durch Punkte voneinander getrennt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dotted Quad ===&lt;br /&gt;
* Diese Notationsweise, die auch als Dotted Quad bezeichnet wird, sieht dann zum Beispiel so aus: 192.168.100.55&lt;br /&gt;
* Jede dieser Zahlen zwischen zwei Punkten wird als ein Oktett bezeichnet&lt;br /&gt;
* Da ein Oktett jeweils ein Byte lang ist, ergeben sich immer 256 Variationsmöglichkeiten&lt;br /&gt;
* Da die 0 hier mitgezählt werden muss, ist der höchstmögliche Wert für ein solches Oktett also 255 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufteilung ===&lt;br /&gt;
* Eine IP-Adresse besteht aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
** Der erste Teil ist der Netzwerkanteil (auch als Netzwerk-ID bezeichnet) und der zweite der Host-Anteil der Adresse&lt;br /&gt;
**** Es können nur Hostsdirekt miteinander kommunizieren, deren Netzwerkanteil der IP-Adressen identisch ist&lt;br /&gt;
****Hosts, die sich in unterschiedlichen Netzwerken befinden, müssen durch Router miteinander verbunden werden&lt;br /&gt;
* Welcher Anteil einer IP-Adresse zum Netzwerk- und welcher zum Host-Anteil gehört, wird durch die Netzwerkmaske bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==IP-Klassen==&lt;br /&gt;
* Die Adressen des Internetprotokolls sind in Klassen eingeteilt&lt;br /&gt;
* Welcher Klasse ein Netzwerk angehört, wird durch den Inhalt des ersten Bytes der Adresse bestimmt&lt;br /&gt;
* Die Klassen legen gleichzeitig fest, welche Standardsubnetzmaske verwendet wird&lt;br /&gt;
* Die tatsächlich verwendete Subnetzmaske kann in der Realität jedoch durch das Erstellen von Subnetzen unterschiedlich sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klasse A ===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 1.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 127.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.0.0.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 10.0.0.0 – 10.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Bei dem Netzwerk 127.0.0.0 handelt es sich um das Loopback-Netzwerk, das ein Computer zur internen Kommunikation innerhalb der Maschine verwendet. Üblich ist aber lediglich die Verwendung der IP-Adresse 127.0.0.1 für das Loopbackdevice.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse B===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 128.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 191.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.0.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 172.16.0.0 – 172.31.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Das Netzwerk mit der Adresse 169.254.0.0 wird zur automatischen Adressierung in Heimnetzwerken (APIPA) verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse C===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 192.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 223.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 192.168.0.1 – 192.168.255.255&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse D===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 224.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 239.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Dieses Netzwerk wird von Multicast-Anwendungen genutzt. Die vollständig gesetzte Subnetzmaske bewirkt, dass alle Rechner eines Multicast-Netzwerkes dieselbe IP-Adresse verwenden müssen. Adressen der Klasse D werden normalerweise immer nur zusätzlich zu anderen IP-Adressen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse E===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 240.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 255.255.255.254&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Dieses Netzwerk wird als Experimentalklasse bezeichnet und normalerweise nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ermittlung der Adressklasse ===&lt;br /&gt;
* Um ermitteln zu können, welche IP-Adressen zu welcher Klasse gehören, müssen Sie nur das erste Byte der Adresse betrachten&lt;br /&gt;
* Die Klasse A beginnt einfach am Anfang, also mit 1. Sie endet da, wo die Klasse B beginnt&lt;br /&gt;
* Das ist der Fall, wenn das erste Bit des ersten Byte einer IP-Adresse gesetzt wird. Das wäre also das 128er-Bit&lt;br /&gt;
* Die Klasse C beginnt entsprechend, wenn zusätzlich das zweite Bit gesetzt wird (128 + 64 = 192)&lt;br /&gt;
* Entsprechend wird bei den Klassen D und E jeweils ein weiteres Bit hinzugefügt&lt;br /&gt;
* ZurVerdeutlichung sehen Sie in der folgenden Aufstellung die Startadressen der Adressklassen in binärer und in dezimaler Schreibweise:&lt;br /&gt;
** Klasse A: Start 00000001.00000000.00000000.00000000 – (1.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse B: Start 10000000.00000000.00000000.00000000 – (128.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse C: Start 11000000.00000000.00000000.00000000 – (192.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse D: Start 11100000.00000000.00000000.00000000 – (224.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse E: Start 11110000.00000000.00000000.00000000 – (240.0.0.0)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verwendung der Subnetzmaske und CIDR===&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske maskiert den Netzwerkanteil und den Host-Anteil einer IP-Adresse&lt;br /&gt;
*Mit ihrer Hilfe kann ein Computer ermitteln, in welchem Netzwerk bzw. Subnetz er sich selbst befindet&lt;br /&gt;
*Er kann nur direkt mit anderen Computern kommunizieren, die sich in demselben Netzwerk oder Subnetz befinden&lt;br /&gt;
*Bei Kontaktaufnahmen zu netzwerkfremden Hosts müssen die Datenpakete zunächst an einen Router geschickt werden&lt;br /&gt;
*Die Ermittlung der Netzwerkzugehörigkeit geschieht über eine logische UND-Verknüpfung der IP-Adresse mit der Subnetzmaske&lt;br /&gt;
*Für Subnetzmasken sind zwei Notationsweisen üblich&lt;br /&gt;
*Die eine davon ist, genau wie die IP-Adressen selbst, eine &#039;&#039;Dotted-Quad&#039;&#039;-Schreibweise, z. B. 255.255.255.0 für eine Standard-C-Klasse&lt;br /&gt;
*Da Subnetzmasken von links nach rechts inkrementell aufgefüllt werden, sind pro Oktett nur neun verschiedene Werte möglich:&lt;br /&gt;
 00000000 Bin = 0 Dez&lt;br /&gt;
 10000000 Bin = 128 Dez&lt;br /&gt;
 11000000 Bin = 192 Dez&lt;br /&gt;
 11100000 Bin = 224 Dez&lt;br /&gt;
 11110000 Bin = 240 Dez&lt;br /&gt;
 11111000 Bin = 248 Dez&lt;br /&gt;
 11111100 Bin = 252 Dez&lt;br /&gt;
 11111110 Bin = 254 Dez&lt;br /&gt;
 11111111 Bin = 255 Dez&lt;br /&gt;
Auf derselben Tatsache basiert die CIDR-Notation (Classless Inter-Domain Routing) von Subnetzmasken&lt;br /&gt;
*Bei dieser Schreibweise wird einfach nur die Anzahl der gesetzten Bits einer Subnetzmaske angegeben&lt;br /&gt;
*Ein Standard-C-Klasse-Netz wird also so ausgedrückt: 192.168.100.0/24 (255.255.255.0, wobei jede einzelne 255 acht gesetzten Bits entspricht)&lt;br /&gt;
*Die Ermittlung der Netzwerkmitgliedschaft eines Hosts erfolgt, wie bereits erwähnt, über eine logische UND-Verknüpfung&lt;br /&gt;
*Das Ergebnis einer UND-Verknüpfung ist immer dann 1, wenn beide verknüpften Werte ebenfalls 1 sind&lt;br /&gt;
*In allen anderen Fällen ist das Ergebnis der Verknüpfung 0&lt;br /&gt;
*Zur Verdeutlichung soll im folgenden Beispiel die Netzwerkmitgliedschaft eines Computers mit der Adresse 192.168.150.9/24 ermittelt werden&lt;br /&gt;
*Für die Berechnung müssen sowohl IP-Adresse als auch Subnetzmaske zunächst in Binärschreibweise umgewandelt werden:&lt;br /&gt;
 192.168.150.9 11000000.10101000.10010110.00001001 Host-Adresse&lt;br /&gt;
 255.255.255.0 11111111.11111111.11111111.00000000 Subnetzmaske&lt;br /&gt;
 192.168.150.0 11000000.10101000.10010110.00000000 Netzadresse&lt;br /&gt;
*Die logische UND-Verknüpfung ergab, dass sich der Computer in dem Netzwerk mit der IP-Adresse 192.168.150.0 befindet&lt;br /&gt;
*Der Netzwerkanteil der IP-Adresse erstreckt sich in diesem Fall über die ersten drei Oktette (24 Bit), weil die Subnetzmaske eben falls eine Länge von 24 Bit aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ein weiteres Beispiel soll die Funktionsweise der Subnetzmaske genauer verdeutlichen&lt;br /&gt;
*Es wird hier eine Nicht-Standardsubnetzmaske verwendet, um gleichzeitig die Unterteilung eines Netzes in Subnetze zu erläutern&lt;br /&gt;
*Ein Host mit der Adresse 192.168.4.147/26 soll ein Datenpaket an einen anderen Host mit der IP-Adresse 192.168.4.116 senden&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske des Ziel-Hosts ist einer sendenden Station nie bekannt&lt;br /&gt;
*Das ist auch nicht nötig, denn wenn sich der Ziel-Host in demselben Subnetz befindet wie die sendende Station, dann kann das Paket direkt zugestellt werden&lt;br /&gt;
*Im anderen Fall muss das Paket zunächst an einen Router (eventuell Standardgateway) geschickt werden, der sich dann um die Weiterleitung kümmert. Es müssen zwei Berechnungen erfolgen:&lt;br /&gt;
*Der Quell-Host:&lt;br /&gt;
 192.168.004.147 11000000.10101000.00000100.10010011 (Host)&lt;br /&gt;
 255.255.255.192 11111111.11111111.11111111.11000000 (Maske)&lt;br /&gt;
 192.168.004.128 11000000.10101000.00000100.10000000 (Netz)&lt;br /&gt;
*Der Ziel-Host:&lt;br /&gt;
 192.168.004.116 11000000.10101000.00000100.01110100 (Host)&lt;br /&gt;
 255.255.255.192 11111111.11111111.11111111.11000000 (Maske)&lt;br /&gt;
 192.168.004.064 11000000.10101000.00000100.01000000 (Netz)&lt;br /&gt;
*Der Quell-Host befindet sich selbst laut logischer UND-Verknüpfung mit der Subnetzmaske im Netzwerk 192.168.4.128. Diese Adresse darf in diesem Fall, da das ursprüngliche Netz in Subnetze unterteilt wurde, nicht mehr für einen Host verwendet werden&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske für den Ziel-Host wurde hier nur angenommen. Sie ist für die sendende Maschine aber auch unerheblich, weil sich die IP-Adresse des Ziels in einem fremden Netzwerk befindet&lt;br /&gt;
*Das zu sendende Paket muss also über einen Router zugestellt werden&lt;br /&gt;
*Der Abstand zwischen den einzelnen Subnetzen kann ander Subnetzmaske abgelesen werden&lt;br /&gt;
*Sie brauchen nur das letzte gesetzte Bit zu betrachten&lt;br /&gt;
*Im letzten Beispiel ist das letzte gesetzte Bit das 64er-Bit. Das bedeutet einen Abstand der Netze untereinander von 64. Die resultierenden Netzwerke hätten dann die folgenden Adressen:&lt;br /&gt;
**192.168.4.0/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.64/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.128/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.192/26&lt;br /&gt;
*Die Anzahl der möglichen Hosts pro Subnetz errechnet sich aus den verbleibenden Bits für Host-Adressen abzüglich der Netzwerkadresse und der [[Die Broadcast-Adressen|Broadcast-Adresse]]&lt;br /&gt;
*In diesem Fall also 2^6 – 2 = 64 – 2 = 62 Hosts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Netzwerke:IPv4]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=Kategorie:IPv4/Adresse&amp;diff=16861</id>
		<title>Kategorie:IPv4/Adresse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=Kategorie:IPv4/Adresse&amp;diff=16861"/>
		<updated>2020-10-06T06:23:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: /* IPv4-Adressen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Version 4 des Internetprotokolls&#039;&#039;&#039; wurde im September 1981 von der Organisation ARPA fertig gestellt und in einem RFC [TODO: Nr?] veröffentlicht. Es hat danach lediglich geringfügige Modifikationen gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== IPv4-Adressen ==&lt;br /&gt;
[[Desktop:ipv4.png|603×308|thumb|right|ipv4]] &lt;br /&gt;
* IPv4-Adressen haben eine Länge von 32 Bit&lt;br /&gt;
* Deshalb sind zumindest theoretisch 4.294.967.296 unterschiedliche Adressen möglich                      &lt;br /&gt;
* Man schreibt die Adressen in vier einzelnen Bytes dezimal&lt;br /&gt;
* Die einzelnen Bytes sind durch Punkte voneinander getrennt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dotted Quad ===&lt;br /&gt;
* Diese Notationsweise, die auch als Dotted Quad bezeichnet wird, sieht dann zum Beispiel so aus: 192.168.100.55&lt;br /&gt;
* Jede dieser Zahlen zwischen zwei Punkten wird als ein Oktett bezeichnet&lt;br /&gt;
* Da ein Oktett jeweils ein Byte lang ist, ergeben sich immer 256 Variationsmöglichkeiten&lt;br /&gt;
* Da die 0 hier mitgezählt werden muss, ist der höchstmögliche Wert für ein solches Oktett also 255 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufteilung ===&lt;br /&gt;
* Eine IP-Adresse besteht aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
** Der erste Teil ist der Netzwerkanteil (auch als Netzwerk-ID bezeichnet) und der zweite der Host-Anteil der Adresse&lt;br /&gt;
**** Es können nur Hostsdirekt miteinander kommunizieren, deren Netzwerkanteil der IP-Adressen identisch ist&lt;br /&gt;
****Hosts, die sich in unterschiedlichen Netzwerken befinden, müssen durch Router miteinander verbunden werden&lt;br /&gt;
* Welcher Anteil einer IP-Adresse zum Netzwerk- und welcher zum Host-Anteil gehört, wird durch die Netzwerkmaske bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==IP-Klassen==&lt;br /&gt;
* Die Adressen des Internetprotokolls sind in Klassen eingeteilt&lt;br /&gt;
* Welcher Klasse ein Netzwerk angehört, wird durch den Inhalt des ersten Bytes der Adresse bestimmt&lt;br /&gt;
* Die Klassen legen gleichzeitig fest, welche Standardsubnetzmaske verwendet wird&lt;br /&gt;
* Die tatsächlich verwendete Subnetzmaske kann in der Realität jedoch durch das Erstellen von Subnetzen unterschiedlich sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klasse A ===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 1.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 127.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.0.0.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 10.0.0.0 – 10.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Bei dem Netzwerk 127.0.0.0 handelt es sich um das Loopback-Netzwerk, das ein Computer zur internen Kommunikation innerhalb der Maschine verwendet. Üblich ist aber lediglich die Verwendung der IP-Adresse 127.0.0.1 für das Loopbackdevice.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse B===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 128.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 191.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.0.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 172.16.0.0 – 172.31.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Das Netzwerk mit der Adresse 169.254.0.0 wird zur automatischen Adressierung in Heimnetzwerken (APIPA) verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse C===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 192.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 223.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 192.168.0.1 – 192.168.255.255&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse D===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 224.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 239.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Dieses Netzwerk wird von Multicast-Anwendungen genutzt. Die vollständig gesetzte Subnetzmaske bewirkt, dass alle Rechner eines Multicast-Netzwerkes dieselbe IP-Adresse verwenden müssen. Adressen der Klasse D werden normalerweise immer nur zusätzlich zu anderen IP-Adressen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse E===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 240.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 255.255.255.254&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Dieses Netzwerk wird als Experimentalklasse bezeichnet und normalerweise nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ermittlung der Adressklasse ===&lt;br /&gt;
* Um ermitteln zu können, welche IP-Adressen zu welcher Klasse gehören, müssen Sie nur das erste Byte der Adresse betrachten&lt;br /&gt;
* Die Klasse A beginnt einfach am Anfang, also mit 1. Sie endet da, wo die Klasse B beginnt&lt;br /&gt;
* Das ist der Fall, wenn das erste Bit des ersten Byte einer IP-Adresse gesetzt wird. Das wäre also das 128er-Bit&lt;br /&gt;
* Die Klasse C beginnt entsprechend, wenn zusätzlich das zweite Bit gesetzt wird (128 + 64 = 192)&lt;br /&gt;
* Entsprechend wird bei den Klassen D und E jeweils ein weiteres Bit hinzugefügt&lt;br /&gt;
* ZurVerdeutlichung sehen Sie in der folgenden Aufstellung die Startadressen der Adressklassen in binärer und in dezimaler Schreibweise:&lt;br /&gt;
** Klasse A: Start 00000001.00000000.00000000.00000000 – (1.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse B: Start 10000000.00000000.00000000.00000000 – (128.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse C: Start 11000000.00000000.00000000.00000000 – (192.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse D: Start 11100000.00000000.00000000.00000000 – (224.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse E: Start 11110000.00000000.00000000.00000000 – (240.0.0.0)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verwendung der Subnetzmaske und CIDR===&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske maskiert den Netzwerkanteil und den Host-Anteil einer IP-Adresse&lt;br /&gt;
*Mit ihrer Hilfe kann ein Computer ermitteln, in welchem Netzwerk bzw. Subnetz er sich selbst befindet&lt;br /&gt;
*Er kann nur direkt mit anderen Computern kommunizieren, die sich in demselben Netzwerk oder Subnetz befinden&lt;br /&gt;
*Bei Kontaktaufnahmen zu netzwerkfremden Hosts müssen die Datenpakete zunächst an einen Router geschickt werden&lt;br /&gt;
*Die Ermittlung der Netzwerkzugehörigkeit geschieht über eine logische UND-Verknüpfung der IP-Adresse mit der Subnetzmaske&lt;br /&gt;
*Für Subnetzmasken sind zwei Notationsweisen üblich&lt;br /&gt;
*Die eine davon ist, genau wie die IP-Adressen selbst, eine &#039;&#039;Dotted-Quad&#039;&#039;-Schreibweise, z. B. 255.255.255.0 für eine Standard-C-Klasse&lt;br /&gt;
*Da Subnetzmasken von links nach rechts inkrementell aufgefüllt werden, sind pro Oktett nur neun verschiedene Werte möglich:&lt;br /&gt;
 00000000 Bin = 0 Dez&lt;br /&gt;
 10000000 Bin = 128 Dez&lt;br /&gt;
 11000000 Bin = 192 Dez&lt;br /&gt;
 11100000 Bin = 224 Dez&lt;br /&gt;
 11110000 Bin = 240 Dez&lt;br /&gt;
 11111000 Bin = 248 Dez&lt;br /&gt;
 11111100 Bin = 252 Dez&lt;br /&gt;
 11111110 Bin = 254 Dez&lt;br /&gt;
 11111111 Bin = 255 Dez&lt;br /&gt;
Auf derselben Tatsache basiert die CIDR-Notation (Classless Inter-Domain Routing) von Subnetzmasken&lt;br /&gt;
*Bei dieser Schreibweise wird einfach nur die Anzahl der gesetzten Bits einer Subnetzmaske angegeben&lt;br /&gt;
*Ein Standard-C-Klasse-Netz wird also so ausgedrückt: 192.168.100.0/24 (255.255.255.0, wobei jede einzelne 255 acht gesetzten Bits entspricht)&lt;br /&gt;
*Die Ermittlung der Netzwerkmitgliedschaft eines Hosts erfolgt, wie bereits erwähnt, über eine logische UND-Verknüpfung&lt;br /&gt;
*Das Ergebnis einer UND-Verknüpfung ist immer dann 1, wenn beide verknüpften Werte ebenfalls 1 sind&lt;br /&gt;
*In allen anderen Fällen ist das Ergebnis der Verknüpfung 0&lt;br /&gt;
*Zur Verdeutlichung soll im folgenden Beispiel die Netzwerkmitgliedschaft eines Computers mit der Adresse 192.168.150.9/24 ermittelt werden&lt;br /&gt;
*Für die Berechnung müssen sowohl IP-Adresse als auch Subnetzmaske zunächst in Binärschreibweise umgewandelt werden:&lt;br /&gt;
 192.168.150.9 11000000.10101000.10010110.00001001 Host-Adresse&lt;br /&gt;
 255.255.255.0 11111111.11111111.11111111.00000000 Subnetzmaske&lt;br /&gt;
 192.168.150.0 11000000.10101000.10010110.00000000 Netzadresse&lt;br /&gt;
*Die logische UND-Verknüpfung ergab, dass sich der Computer in dem Netzwerk mit der IP-Adresse 192.168.150.0 befindet&lt;br /&gt;
*Der Netzwerkanteil der IP-Adresse erstreckt sich in diesem Fall über die ersten drei Oktette (24 Bit), weil die Subnetzmaske eben falls eine Länge von 24 Bit aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ein weiteres Beispiel soll die Funktionsweise der Subnetzmaske genauer verdeutlichen&lt;br /&gt;
*Es wird hier eine Nicht-Standardsubnetzmaske verwendet, um gleichzeitig die Unterteilung eines Netzes in Subnetze zu erläutern&lt;br /&gt;
*Ein Host mit der Adresse 192.168.4.147/26 soll ein Datenpaket an einen anderen Host mit der IP-Adresse 192.168.4.116 senden&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske des Ziel-Hosts ist einer sendenden Station nie bekannt&lt;br /&gt;
*Das ist auch nicht nötig, denn wenn sich der Ziel-Host in demselben Subnetz befindet wie die sendende Station, dann kann das Paket direkt zugestellt werden&lt;br /&gt;
*Im anderen Fall muss das Paket zunächst an einen Router (eventuell Standardgateway) geschickt werden, der sich dann um die Weiterleitung kümmert. Es müssen zwei Berechnungen erfolgen:&lt;br /&gt;
*Der Quell-Host:&lt;br /&gt;
 192.168.004.147 11000000.10101000.00000100.10010011 (Host)&lt;br /&gt;
 255.255.255.192 11111111.11111111.11111111.11000000 (Maske)&lt;br /&gt;
 192.168.004.128 11000000.10101000.00000100.10000000 (Netz)&lt;br /&gt;
*Der Ziel-Host:&lt;br /&gt;
 192.168.004.116 11000000.10101000.00000100.01110100 (Host)&lt;br /&gt;
 255.255.255.192 11111111.11111111.11111111.11000000 (Maske)&lt;br /&gt;
 192.168.004.064 11000000.10101000.00000100.01000000 (Netz)&lt;br /&gt;
*Der Quell-Host befindet sich selbst laut logischer UND-Verknüpfung mit der Subnetzmaske im Netzwerk 192.168.4.128. Diese Adresse darf in diesem Fall, da das ursprüngliche Netz in Subnetze unterteilt wurde, nicht mehr für einen Host verwendet werden&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske für den Ziel-Host wurde hier nur angenommen. Sie ist für die sendende Maschine aber auch unerheblich, weil sich die IP-Adresse des Ziels in einem fremden Netzwerk befindet&lt;br /&gt;
*Das zu sendende Paket muss also über einen Router zugestellt werden&lt;br /&gt;
*Der Abstand zwischen den einzelnen Subnetzen kann ander Subnetzmaske abgelesen werden&lt;br /&gt;
*Sie brauchen nur das letzte gesetzte Bit zu betrachten&lt;br /&gt;
*Im letzten Beispiel ist das letzte gesetzte Bit das 64er-Bit. Das bedeutet einen Abstand der Netze untereinander von 64. Die resultierenden Netzwerke hätten dann die folgenden Adressen:&lt;br /&gt;
**192.168.4.0/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.64/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.128/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.192/26&lt;br /&gt;
*Die Anzahl der möglichen Hosts pro Subnetz errechnet sich aus den verbleibenden Bits für Host-Adressen abzüglich der Netzwerkadresse und der [[Die Broadcast-Adressen|Broadcast-Adresse]]&lt;br /&gt;
*In diesem Fall also 2^6 – 2 = 64 – 2 = 62 Hosts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Netzwerke:IPv4]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=Kategorie:IPv4/Adresse&amp;diff=16860</id>
		<title>Kategorie:IPv4/Adresse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=Kategorie:IPv4/Adresse&amp;diff=16860"/>
		<updated>2020-10-06T06:22:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: /* IPv4-Adressen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Version 4 des Internetprotokolls&#039;&#039;&#039; wurde im September 1981 von der Organisation ARPA fertig gestellt und in einem RFC [TODO: Nr?] veröffentlicht. Es hat danach lediglich geringfügige Modifikationen gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== IPv4-Adressen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ipv4.png|603×308|thumb|right|ipv4]] &lt;br /&gt;
* IPv4-Adressen haben eine Länge von 32 Bit&lt;br /&gt;
* Deshalb sind zumindest theoretisch 4.294.967.296 unterschiedliche Adressen möglich                      &lt;br /&gt;
* Man schreibt die Adressen in vier einzelnen Bytes dezimal&lt;br /&gt;
* Die einzelnen Bytes sind durch Punkte voneinander getrennt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dotted Quad ===&lt;br /&gt;
* Diese Notationsweise, die auch als Dotted Quad bezeichnet wird, sieht dann zum Beispiel so aus: 192.168.100.55&lt;br /&gt;
* Jede dieser Zahlen zwischen zwei Punkten wird als ein Oktett bezeichnet&lt;br /&gt;
* Da ein Oktett jeweils ein Byte lang ist, ergeben sich immer 256 Variationsmöglichkeiten&lt;br /&gt;
* Da die 0 hier mitgezählt werden muss, ist der höchstmögliche Wert für ein solches Oktett also 255 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufteilung ===&lt;br /&gt;
* Eine IP-Adresse besteht aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
** Der erste Teil ist der Netzwerkanteil (auch als Netzwerk-ID bezeichnet) und der zweite der Host-Anteil der Adresse&lt;br /&gt;
**** Es können nur Hostsdirekt miteinander kommunizieren, deren Netzwerkanteil der IP-Adressen identisch ist&lt;br /&gt;
****Hosts, die sich in unterschiedlichen Netzwerken befinden, müssen durch Router miteinander verbunden werden&lt;br /&gt;
* Welcher Anteil einer IP-Adresse zum Netzwerk- und welcher zum Host-Anteil gehört, wird durch die Netzwerkmaske bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==IP-Klassen==&lt;br /&gt;
* Die Adressen des Internetprotokolls sind in Klassen eingeteilt&lt;br /&gt;
* Welcher Klasse ein Netzwerk angehört, wird durch den Inhalt des ersten Bytes der Adresse bestimmt&lt;br /&gt;
* Die Klassen legen gleichzeitig fest, welche Standardsubnetzmaske verwendet wird&lt;br /&gt;
* Die tatsächlich verwendete Subnetzmaske kann in der Realität jedoch durch das Erstellen von Subnetzen unterschiedlich sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klasse A ===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 1.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 127.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.0.0.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 10.0.0.0 – 10.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Bei dem Netzwerk 127.0.0.0 handelt es sich um das Loopback-Netzwerk, das ein Computer zur internen Kommunikation innerhalb der Maschine verwendet. Üblich ist aber lediglich die Verwendung der IP-Adresse 127.0.0.1 für das Loopbackdevice.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse B===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 128.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 191.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.0.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 172.16.0.0 – 172.31.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Das Netzwerk mit der Adresse 169.254.0.0 wird zur automatischen Adressierung in Heimnetzwerken (APIPA) verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse C===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 192.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 223.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 192.168.0.1 – 192.168.255.255&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse D===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 224.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 239.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Dieses Netzwerk wird von Multicast-Anwendungen genutzt. Die vollständig gesetzte Subnetzmaske bewirkt, dass alle Rechner eines Multicast-Netzwerkes dieselbe IP-Adresse verwenden müssen. Adressen der Klasse D werden normalerweise immer nur zusätzlich zu anderen IP-Adressen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse E===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 240.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 255.255.255.254&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Dieses Netzwerk wird als Experimentalklasse bezeichnet und normalerweise nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ermittlung der Adressklasse ===&lt;br /&gt;
* Um ermitteln zu können, welche IP-Adressen zu welcher Klasse gehören, müssen Sie nur das erste Byte der Adresse betrachten&lt;br /&gt;
* Die Klasse A beginnt einfach am Anfang, also mit 1. Sie endet da, wo die Klasse B beginnt&lt;br /&gt;
* Das ist der Fall, wenn das erste Bit des ersten Byte einer IP-Adresse gesetzt wird. Das wäre also das 128er-Bit&lt;br /&gt;
* Die Klasse C beginnt entsprechend, wenn zusätzlich das zweite Bit gesetzt wird (128 + 64 = 192)&lt;br /&gt;
* Entsprechend wird bei den Klassen D und E jeweils ein weiteres Bit hinzugefügt&lt;br /&gt;
* ZurVerdeutlichung sehen Sie in der folgenden Aufstellung die Startadressen der Adressklassen in binärer und in dezimaler Schreibweise:&lt;br /&gt;
** Klasse A: Start 00000001.00000000.00000000.00000000 – (1.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse B: Start 10000000.00000000.00000000.00000000 – (128.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse C: Start 11000000.00000000.00000000.00000000 – (192.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse D: Start 11100000.00000000.00000000.00000000 – (224.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse E: Start 11110000.00000000.00000000.00000000 – (240.0.0.0)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verwendung der Subnetzmaske und CIDR===&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske maskiert den Netzwerkanteil und den Host-Anteil einer IP-Adresse&lt;br /&gt;
*Mit ihrer Hilfe kann ein Computer ermitteln, in welchem Netzwerk bzw. Subnetz er sich selbst befindet&lt;br /&gt;
*Er kann nur direkt mit anderen Computern kommunizieren, die sich in demselben Netzwerk oder Subnetz befinden&lt;br /&gt;
*Bei Kontaktaufnahmen zu netzwerkfremden Hosts müssen die Datenpakete zunächst an einen Router geschickt werden&lt;br /&gt;
*Die Ermittlung der Netzwerkzugehörigkeit geschieht über eine logische UND-Verknüpfung der IP-Adresse mit der Subnetzmaske&lt;br /&gt;
*Für Subnetzmasken sind zwei Notationsweisen üblich&lt;br /&gt;
*Die eine davon ist, genau wie die IP-Adressen selbst, eine &#039;&#039;Dotted-Quad&#039;&#039;-Schreibweise, z. B. 255.255.255.0 für eine Standard-C-Klasse&lt;br /&gt;
*Da Subnetzmasken von links nach rechts inkrementell aufgefüllt werden, sind pro Oktett nur neun verschiedene Werte möglich:&lt;br /&gt;
 00000000 Bin = 0 Dez&lt;br /&gt;
 10000000 Bin = 128 Dez&lt;br /&gt;
 11000000 Bin = 192 Dez&lt;br /&gt;
 11100000 Bin = 224 Dez&lt;br /&gt;
 11110000 Bin = 240 Dez&lt;br /&gt;
 11111000 Bin = 248 Dez&lt;br /&gt;
 11111100 Bin = 252 Dez&lt;br /&gt;
 11111110 Bin = 254 Dez&lt;br /&gt;
 11111111 Bin = 255 Dez&lt;br /&gt;
Auf derselben Tatsache basiert die CIDR-Notation (Classless Inter-Domain Routing) von Subnetzmasken&lt;br /&gt;
*Bei dieser Schreibweise wird einfach nur die Anzahl der gesetzten Bits einer Subnetzmaske angegeben&lt;br /&gt;
*Ein Standard-C-Klasse-Netz wird also so ausgedrückt: 192.168.100.0/24 (255.255.255.0, wobei jede einzelne 255 acht gesetzten Bits entspricht)&lt;br /&gt;
*Die Ermittlung der Netzwerkmitgliedschaft eines Hosts erfolgt, wie bereits erwähnt, über eine logische UND-Verknüpfung&lt;br /&gt;
*Das Ergebnis einer UND-Verknüpfung ist immer dann 1, wenn beide verknüpften Werte ebenfalls 1 sind&lt;br /&gt;
*In allen anderen Fällen ist das Ergebnis der Verknüpfung 0&lt;br /&gt;
*Zur Verdeutlichung soll im folgenden Beispiel die Netzwerkmitgliedschaft eines Computers mit der Adresse 192.168.150.9/24 ermittelt werden&lt;br /&gt;
*Für die Berechnung müssen sowohl IP-Adresse als auch Subnetzmaske zunächst in Binärschreibweise umgewandelt werden:&lt;br /&gt;
 192.168.150.9 11000000.10101000.10010110.00001001 Host-Adresse&lt;br /&gt;
 255.255.255.0 11111111.11111111.11111111.00000000 Subnetzmaske&lt;br /&gt;
 192.168.150.0 11000000.10101000.10010110.00000000 Netzadresse&lt;br /&gt;
*Die logische UND-Verknüpfung ergab, dass sich der Computer in dem Netzwerk mit der IP-Adresse 192.168.150.0 befindet&lt;br /&gt;
*Der Netzwerkanteil der IP-Adresse erstreckt sich in diesem Fall über die ersten drei Oktette (24 Bit), weil die Subnetzmaske eben falls eine Länge von 24 Bit aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ein weiteres Beispiel soll die Funktionsweise der Subnetzmaske genauer verdeutlichen&lt;br /&gt;
*Es wird hier eine Nicht-Standardsubnetzmaske verwendet, um gleichzeitig die Unterteilung eines Netzes in Subnetze zu erläutern&lt;br /&gt;
*Ein Host mit der Adresse 192.168.4.147/26 soll ein Datenpaket an einen anderen Host mit der IP-Adresse 192.168.4.116 senden&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske des Ziel-Hosts ist einer sendenden Station nie bekannt&lt;br /&gt;
*Das ist auch nicht nötig, denn wenn sich der Ziel-Host in demselben Subnetz befindet wie die sendende Station, dann kann das Paket direkt zugestellt werden&lt;br /&gt;
*Im anderen Fall muss das Paket zunächst an einen Router (eventuell Standardgateway) geschickt werden, der sich dann um die Weiterleitung kümmert. Es müssen zwei Berechnungen erfolgen:&lt;br /&gt;
*Der Quell-Host:&lt;br /&gt;
 192.168.004.147 11000000.10101000.00000100.10010011 (Host)&lt;br /&gt;
 255.255.255.192 11111111.11111111.11111111.11000000 (Maske)&lt;br /&gt;
 192.168.004.128 11000000.10101000.00000100.10000000 (Netz)&lt;br /&gt;
*Der Ziel-Host:&lt;br /&gt;
 192.168.004.116 11000000.10101000.00000100.01110100 (Host)&lt;br /&gt;
 255.255.255.192 11111111.11111111.11111111.11000000 (Maske)&lt;br /&gt;
 192.168.004.064 11000000.10101000.00000100.01000000 (Netz)&lt;br /&gt;
*Der Quell-Host befindet sich selbst laut logischer UND-Verknüpfung mit der Subnetzmaske im Netzwerk 192.168.4.128. Diese Adresse darf in diesem Fall, da das ursprüngliche Netz in Subnetze unterteilt wurde, nicht mehr für einen Host verwendet werden&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske für den Ziel-Host wurde hier nur angenommen. Sie ist für die sendende Maschine aber auch unerheblich, weil sich die IP-Adresse des Ziels in einem fremden Netzwerk befindet&lt;br /&gt;
*Das zu sendende Paket muss also über einen Router zugestellt werden&lt;br /&gt;
*Der Abstand zwischen den einzelnen Subnetzen kann ander Subnetzmaske abgelesen werden&lt;br /&gt;
*Sie brauchen nur das letzte gesetzte Bit zu betrachten&lt;br /&gt;
*Im letzten Beispiel ist das letzte gesetzte Bit das 64er-Bit. Das bedeutet einen Abstand der Netze untereinander von 64. Die resultierenden Netzwerke hätten dann die folgenden Adressen:&lt;br /&gt;
**192.168.4.0/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.64/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.128/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.192/26&lt;br /&gt;
*Die Anzahl der möglichen Hosts pro Subnetz errechnet sich aus den verbleibenden Bits für Host-Adressen abzüglich der Netzwerkadresse und der [[Die Broadcast-Adressen|Broadcast-Adresse]]&lt;br /&gt;
*In diesem Fall also 2^6 – 2 = 64 – 2 = 62 Hosts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Netzwerke:IPv4]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=Kategorie:IPv4/Adresse&amp;diff=16859</id>
		<title>Kategorie:IPv4/Adresse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=Kategorie:IPv4/Adresse&amp;diff=16859"/>
		<updated>2020-10-06T06:21:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: /* IPv4-Adressen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Version 4 des Internetprotokolls&#039;&#039;&#039; wurde im September 1981 von der Organisation ARPA fertig gestellt und in einem RFC [TODO: Nr?] veröffentlicht. Es hat danach lediglich geringfügige Modifikationen gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== IPv4-Adressen ==&lt;br /&gt;
[[ipv4:ipv4.png|603×308|thumb|right|ipv4]] &lt;br /&gt;
* IPv4-Adressen haben eine Länge von 32 Bit&lt;br /&gt;
* Deshalb sind zumindest theoretisch 4.294.967.296 unterschiedliche Adressen möglich                      &lt;br /&gt;
* Man schreibt die Adressen in vier einzelnen Bytes dezimal&lt;br /&gt;
* Die einzelnen Bytes sind durch Punkte voneinander getrennt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dotted Quad ===&lt;br /&gt;
* Diese Notationsweise, die auch als Dotted Quad bezeichnet wird, sieht dann zum Beispiel so aus: 192.168.100.55&lt;br /&gt;
* Jede dieser Zahlen zwischen zwei Punkten wird als ein Oktett bezeichnet&lt;br /&gt;
* Da ein Oktett jeweils ein Byte lang ist, ergeben sich immer 256 Variationsmöglichkeiten&lt;br /&gt;
* Da die 0 hier mitgezählt werden muss, ist der höchstmögliche Wert für ein solches Oktett also 255 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufteilung ===&lt;br /&gt;
* Eine IP-Adresse besteht aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
** Der erste Teil ist der Netzwerkanteil (auch als Netzwerk-ID bezeichnet) und der zweite der Host-Anteil der Adresse&lt;br /&gt;
**** Es können nur Hostsdirekt miteinander kommunizieren, deren Netzwerkanteil der IP-Adressen identisch ist&lt;br /&gt;
****Hosts, die sich in unterschiedlichen Netzwerken befinden, müssen durch Router miteinander verbunden werden&lt;br /&gt;
* Welcher Anteil einer IP-Adresse zum Netzwerk- und welcher zum Host-Anteil gehört, wird durch die Netzwerkmaske bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==IP-Klassen==&lt;br /&gt;
* Die Adressen des Internetprotokolls sind in Klassen eingeteilt&lt;br /&gt;
* Welcher Klasse ein Netzwerk angehört, wird durch den Inhalt des ersten Bytes der Adresse bestimmt&lt;br /&gt;
* Die Klassen legen gleichzeitig fest, welche Standardsubnetzmaske verwendet wird&lt;br /&gt;
* Die tatsächlich verwendete Subnetzmaske kann in der Realität jedoch durch das Erstellen von Subnetzen unterschiedlich sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klasse A ===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 1.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 127.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.0.0.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 10.0.0.0 – 10.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Bei dem Netzwerk 127.0.0.0 handelt es sich um das Loopback-Netzwerk, das ein Computer zur internen Kommunikation innerhalb der Maschine verwendet. Üblich ist aber lediglich die Verwendung der IP-Adresse 127.0.0.1 für das Loopbackdevice.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse B===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 128.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 191.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.0.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 172.16.0.0 – 172.31.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Das Netzwerk mit der Adresse 169.254.0.0 wird zur automatischen Adressierung in Heimnetzwerken (APIPA) verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse C===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 192.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 223.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 192.168.0.1 – 192.168.255.255&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse D===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 224.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 239.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Dieses Netzwerk wird von Multicast-Anwendungen genutzt. Die vollständig gesetzte Subnetzmaske bewirkt, dass alle Rechner eines Multicast-Netzwerkes dieselbe IP-Adresse verwenden müssen. Adressen der Klasse D werden normalerweise immer nur zusätzlich zu anderen IP-Adressen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse E===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 240.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 255.255.255.254&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Dieses Netzwerk wird als Experimentalklasse bezeichnet und normalerweise nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ermittlung der Adressklasse ===&lt;br /&gt;
* Um ermitteln zu können, welche IP-Adressen zu welcher Klasse gehören, müssen Sie nur das erste Byte der Adresse betrachten&lt;br /&gt;
* Die Klasse A beginnt einfach am Anfang, also mit 1. Sie endet da, wo die Klasse B beginnt&lt;br /&gt;
* Das ist der Fall, wenn das erste Bit des ersten Byte einer IP-Adresse gesetzt wird. Das wäre also das 128er-Bit&lt;br /&gt;
* Die Klasse C beginnt entsprechend, wenn zusätzlich das zweite Bit gesetzt wird (128 + 64 = 192)&lt;br /&gt;
* Entsprechend wird bei den Klassen D und E jeweils ein weiteres Bit hinzugefügt&lt;br /&gt;
* ZurVerdeutlichung sehen Sie in der folgenden Aufstellung die Startadressen der Adressklassen in binärer und in dezimaler Schreibweise:&lt;br /&gt;
** Klasse A: Start 00000001.00000000.00000000.00000000 – (1.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse B: Start 10000000.00000000.00000000.00000000 – (128.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse C: Start 11000000.00000000.00000000.00000000 – (192.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse D: Start 11100000.00000000.00000000.00000000 – (224.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse E: Start 11110000.00000000.00000000.00000000 – (240.0.0.0)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verwendung der Subnetzmaske und CIDR===&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske maskiert den Netzwerkanteil und den Host-Anteil einer IP-Adresse&lt;br /&gt;
*Mit ihrer Hilfe kann ein Computer ermitteln, in welchem Netzwerk bzw. Subnetz er sich selbst befindet&lt;br /&gt;
*Er kann nur direkt mit anderen Computern kommunizieren, die sich in demselben Netzwerk oder Subnetz befinden&lt;br /&gt;
*Bei Kontaktaufnahmen zu netzwerkfremden Hosts müssen die Datenpakete zunächst an einen Router geschickt werden&lt;br /&gt;
*Die Ermittlung der Netzwerkzugehörigkeit geschieht über eine logische UND-Verknüpfung der IP-Adresse mit der Subnetzmaske&lt;br /&gt;
*Für Subnetzmasken sind zwei Notationsweisen üblich&lt;br /&gt;
*Die eine davon ist, genau wie die IP-Adressen selbst, eine &#039;&#039;Dotted-Quad&#039;&#039;-Schreibweise, z. B. 255.255.255.0 für eine Standard-C-Klasse&lt;br /&gt;
*Da Subnetzmasken von links nach rechts inkrementell aufgefüllt werden, sind pro Oktett nur neun verschiedene Werte möglich:&lt;br /&gt;
 00000000 Bin = 0 Dez&lt;br /&gt;
 10000000 Bin = 128 Dez&lt;br /&gt;
 11000000 Bin = 192 Dez&lt;br /&gt;
 11100000 Bin = 224 Dez&lt;br /&gt;
 11110000 Bin = 240 Dez&lt;br /&gt;
 11111000 Bin = 248 Dez&lt;br /&gt;
 11111100 Bin = 252 Dez&lt;br /&gt;
 11111110 Bin = 254 Dez&lt;br /&gt;
 11111111 Bin = 255 Dez&lt;br /&gt;
Auf derselben Tatsache basiert die CIDR-Notation (Classless Inter-Domain Routing) von Subnetzmasken&lt;br /&gt;
*Bei dieser Schreibweise wird einfach nur die Anzahl der gesetzten Bits einer Subnetzmaske angegeben&lt;br /&gt;
*Ein Standard-C-Klasse-Netz wird also so ausgedrückt: 192.168.100.0/24 (255.255.255.0, wobei jede einzelne 255 acht gesetzten Bits entspricht)&lt;br /&gt;
*Die Ermittlung der Netzwerkmitgliedschaft eines Hosts erfolgt, wie bereits erwähnt, über eine logische UND-Verknüpfung&lt;br /&gt;
*Das Ergebnis einer UND-Verknüpfung ist immer dann 1, wenn beide verknüpften Werte ebenfalls 1 sind&lt;br /&gt;
*In allen anderen Fällen ist das Ergebnis der Verknüpfung 0&lt;br /&gt;
*Zur Verdeutlichung soll im folgenden Beispiel die Netzwerkmitgliedschaft eines Computers mit der Adresse 192.168.150.9/24 ermittelt werden&lt;br /&gt;
*Für die Berechnung müssen sowohl IP-Adresse als auch Subnetzmaske zunächst in Binärschreibweise umgewandelt werden:&lt;br /&gt;
 192.168.150.9 11000000.10101000.10010110.00001001 Host-Adresse&lt;br /&gt;
 255.255.255.0 11111111.11111111.11111111.00000000 Subnetzmaske&lt;br /&gt;
 192.168.150.0 11000000.10101000.10010110.00000000 Netzadresse&lt;br /&gt;
*Die logische UND-Verknüpfung ergab, dass sich der Computer in dem Netzwerk mit der IP-Adresse 192.168.150.0 befindet&lt;br /&gt;
*Der Netzwerkanteil der IP-Adresse erstreckt sich in diesem Fall über die ersten drei Oktette (24 Bit), weil die Subnetzmaske eben falls eine Länge von 24 Bit aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ein weiteres Beispiel soll die Funktionsweise der Subnetzmaske genauer verdeutlichen&lt;br /&gt;
*Es wird hier eine Nicht-Standardsubnetzmaske verwendet, um gleichzeitig die Unterteilung eines Netzes in Subnetze zu erläutern&lt;br /&gt;
*Ein Host mit der Adresse 192.168.4.147/26 soll ein Datenpaket an einen anderen Host mit der IP-Adresse 192.168.4.116 senden&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske des Ziel-Hosts ist einer sendenden Station nie bekannt&lt;br /&gt;
*Das ist auch nicht nötig, denn wenn sich der Ziel-Host in demselben Subnetz befindet wie die sendende Station, dann kann das Paket direkt zugestellt werden&lt;br /&gt;
*Im anderen Fall muss das Paket zunächst an einen Router (eventuell Standardgateway) geschickt werden, der sich dann um die Weiterleitung kümmert. Es müssen zwei Berechnungen erfolgen:&lt;br /&gt;
*Der Quell-Host:&lt;br /&gt;
 192.168.004.147 11000000.10101000.00000100.10010011 (Host)&lt;br /&gt;
 255.255.255.192 11111111.11111111.11111111.11000000 (Maske)&lt;br /&gt;
 192.168.004.128 11000000.10101000.00000100.10000000 (Netz)&lt;br /&gt;
*Der Ziel-Host:&lt;br /&gt;
 192.168.004.116 11000000.10101000.00000100.01110100 (Host)&lt;br /&gt;
 255.255.255.192 11111111.11111111.11111111.11000000 (Maske)&lt;br /&gt;
 192.168.004.064 11000000.10101000.00000100.01000000 (Netz)&lt;br /&gt;
*Der Quell-Host befindet sich selbst laut logischer UND-Verknüpfung mit der Subnetzmaske im Netzwerk 192.168.4.128. Diese Adresse darf in diesem Fall, da das ursprüngliche Netz in Subnetze unterteilt wurde, nicht mehr für einen Host verwendet werden&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske für den Ziel-Host wurde hier nur angenommen. Sie ist für die sendende Maschine aber auch unerheblich, weil sich die IP-Adresse des Ziels in einem fremden Netzwerk befindet&lt;br /&gt;
*Das zu sendende Paket muss also über einen Router zugestellt werden&lt;br /&gt;
*Der Abstand zwischen den einzelnen Subnetzen kann ander Subnetzmaske abgelesen werden&lt;br /&gt;
*Sie brauchen nur das letzte gesetzte Bit zu betrachten&lt;br /&gt;
*Im letzten Beispiel ist das letzte gesetzte Bit das 64er-Bit. Das bedeutet einen Abstand der Netze untereinander von 64. Die resultierenden Netzwerke hätten dann die folgenden Adressen:&lt;br /&gt;
**192.168.4.0/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.64/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.128/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.192/26&lt;br /&gt;
*Die Anzahl der möglichen Hosts pro Subnetz errechnet sich aus den verbleibenden Bits für Host-Adressen abzüglich der Netzwerkadresse und der [[Die Broadcast-Adressen|Broadcast-Adresse]]&lt;br /&gt;
*In diesem Fall also 2^6 – 2 = 64 – 2 = 62 Hosts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Netzwerke:IPv4]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=Kategorie:IPv4/Adresse&amp;diff=16858</id>
		<title>Kategorie:IPv4/Adresse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=Kategorie:IPv4/Adresse&amp;diff=16858"/>
		<updated>2020-10-06T06:21:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: /* IPv4-Adressen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Version 4 des Internetprotokolls&#039;&#039;&#039; wurde im September 1981 von der Organisation ARPA fertig gestellt und in einem RFC [TODO: Nr?] veröffentlicht. Es hat danach lediglich geringfügige Modifikationen gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== IPv4-Adressen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ipv4.png|603×308|thumb|left|ipv4]] [[Datei:Datei.png|200px|thumb|left|Alternativer Text]] &lt;br /&gt;
* IPv4-Adressen haben eine Länge von 32 Bit&lt;br /&gt;
* Deshalb sind zumindest theoretisch 4.294.967.296 unterschiedliche Adressen möglich                      &lt;br /&gt;
* Man schreibt die Adressen in vier einzelnen Bytes dezimal&lt;br /&gt;
* Die einzelnen Bytes sind durch Punkte voneinander getrennt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dotted Quad ===&lt;br /&gt;
* Diese Notationsweise, die auch als Dotted Quad bezeichnet wird, sieht dann zum Beispiel so aus: 192.168.100.55&lt;br /&gt;
* Jede dieser Zahlen zwischen zwei Punkten wird als ein Oktett bezeichnet&lt;br /&gt;
* Da ein Oktett jeweils ein Byte lang ist, ergeben sich immer 256 Variationsmöglichkeiten&lt;br /&gt;
* Da die 0 hier mitgezählt werden muss, ist der höchstmögliche Wert für ein solches Oktett also 255 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufteilung ===&lt;br /&gt;
* Eine IP-Adresse besteht aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
** Der erste Teil ist der Netzwerkanteil (auch als Netzwerk-ID bezeichnet) und der zweite der Host-Anteil der Adresse&lt;br /&gt;
**** Es können nur Hostsdirekt miteinander kommunizieren, deren Netzwerkanteil der IP-Adressen identisch ist&lt;br /&gt;
****Hosts, die sich in unterschiedlichen Netzwerken befinden, müssen durch Router miteinander verbunden werden&lt;br /&gt;
* Welcher Anteil einer IP-Adresse zum Netzwerk- und welcher zum Host-Anteil gehört, wird durch die Netzwerkmaske bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==IP-Klassen==&lt;br /&gt;
* Die Adressen des Internetprotokolls sind in Klassen eingeteilt&lt;br /&gt;
* Welcher Klasse ein Netzwerk angehört, wird durch den Inhalt des ersten Bytes der Adresse bestimmt&lt;br /&gt;
* Die Klassen legen gleichzeitig fest, welche Standardsubnetzmaske verwendet wird&lt;br /&gt;
* Die tatsächlich verwendete Subnetzmaske kann in der Realität jedoch durch das Erstellen von Subnetzen unterschiedlich sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klasse A ===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 1.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 127.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.0.0.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 10.0.0.0 – 10.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Bei dem Netzwerk 127.0.0.0 handelt es sich um das Loopback-Netzwerk, das ein Computer zur internen Kommunikation innerhalb der Maschine verwendet. Üblich ist aber lediglich die Verwendung der IP-Adresse 127.0.0.1 für das Loopbackdevice.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse B===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 128.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 191.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.0.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 172.16.0.0 – 172.31.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Das Netzwerk mit der Adresse 169.254.0.0 wird zur automatischen Adressierung in Heimnetzwerken (APIPA) verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse C===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 192.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 223.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 192.168.0.1 – 192.168.255.255&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse D===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 224.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 239.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Dieses Netzwerk wird von Multicast-Anwendungen genutzt. Die vollständig gesetzte Subnetzmaske bewirkt, dass alle Rechner eines Multicast-Netzwerkes dieselbe IP-Adresse verwenden müssen. Adressen der Klasse D werden normalerweise immer nur zusätzlich zu anderen IP-Adressen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse E===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 240.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 255.255.255.254&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Dieses Netzwerk wird als Experimentalklasse bezeichnet und normalerweise nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ermittlung der Adressklasse ===&lt;br /&gt;
* Um ermitteln zu können, welche IP-Adressen zu welcher Klasse gehören, müssen Sie nur das erste Byte der Adresse betrachten&lt;br /&gt;
* Die Klasse A beginnt einfach am Anfang, also mit 1. Sie endet da, wo die Klasse B beginnt&lt;br /&gt;
* Das ist der Fall, wenn das erste Bit des ersten Byte einer IP-Adresse gesetzt wird. Das wäre also das 128er-Bit&lt;br /&gt;
* Die Klasse C beginnt entsprechend, wenn zusätzlich das zweite Bit gesetzt wird (128 + 64 = 192)&lt;br /&gt;
* Entsprechend wird bei den Klassen D und E jeweils ein weiteres Bit hinzugefügt&lt;br /&gt;
* ZurVerdeutlichung sehen Sie in der folgenden Aufstellung die Startadressen der Adressklassen in binärer und in dezimaler Schreibweise:&lt;br /&gt;
** Klasse A: Start 00000001.00000000.00000000.00000000 – (1.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse B: Start 10000000.00000000.00000000.00000000 – (128.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse C: Start 11000000.00000000.00000000.00000000 – (192.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse D: Start 11100000.00000000.00000000.00000000 – (224.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse E: Start 11110000.00000000.00000000.00000000 – (240.0.0.0)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verwendung der Subnetzmaske und CIDR===&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske maskiert den Netzwerkanteil und den Host-Anteil einer IP-Adresse&lt;br /&gt;
*Mit ihrer Hilfe kann ein Computer ermitteln, in welchem Netzwerk bzw. Subnetz er sich selbst befindet&lt;br /&gt;
*Er kann nur direkt mit anderen Computern kommunizieren, die sich in demselben Netzwerk oder Subnetz befinden&lt;br /&gt;
*Bei Kontaktaufnahmen zu netzwerkfremden Hosts müssen die Datenpakete zunächst an einen Router geschickt werden&lt;br /&gt;
*Die Ermittlung der Netzwerkzugehörigkeit geschieht über eine logische UND-Verknüpfung der IP-Adresse mit der Subnetzmaske&lt;br /&gt;
*Für Subnetzmasken sind zwei Notationsweisen üblich&lt;br /&gt;
*Die eine davon ist, genau wie die IP-Adressen selbst, eine &#039;&#039;Dotted-Quad&#039;&#039;-Schreibweise, z. B. 255.255.255.0 für eine Standard-C-Klasse&lt;br /&gt;
*Da Subnetzmasken von links nach rechts inkrementell aufgefüllt werden, sind pro Oktett nur neun verschiedene Werte möglich:&lt;br /&gt;
 00000000 Bin = 0 Dez&lt;br /&gt;
 10000000 Bin = 128 Dez&lt;br /&gt;
 11000000 Bin = 192 Dez&lt;br /&gt;
 11100000 Bin = 224 Dez&lt;br /&gt;
 11110000 Bin = 240 Dez&lt;br /&gt;
 11111000 Bin = 248 Dez&lt;br /&gt;
 11111100 Bin = 252 Dez&lt;br /&gt;
 11111110 Bin = 254 Dez&lt;br /&gt;
 11111111 Bin = 255 Dez&lt;br /&gt;
Auf derselben Tatsache basiert die CIDR-Notation (Classless Inter-Domain Routing) von Subnetzmasken&lt;br /&gt;
*Bei dieser Schreibweise wird einfach nur die Anzahl der gesetzten Bits einer Subnetzmaske angegeben&lt;br /&gt;
*Ein Standard-C-Klasse-Netz wird also so ausgedrückt: 192.168.100.0/24 (255.255.255.0, wobei jede einzelne 255 acht gesetzten Bits entspricht)&lt;br /&gt;
*Die Ermittlung der Netzwerkmitgliedschaft eines Hosts erfolgt, wie bereits erwähnt, über eine logische UND-Verknüpfung&lt;br /&gt;
*Das Ergebnis einer UND-Verknüpfung ist immer dann 1, wenn beide verknüpften Werte ebenfalls 1 sind&lt;br /&gt;
*In allen anderen Fällen ist das Ergebnis der Verknüpfung 0&lt;br /&gt;
*Zur Verdeutlichung soll im folgenden Beispiel die Netzwerkmitgliedschaft eines Computers mit der Adresse 192.168.150.9/24 ermittelt werden&lt;br /&gt;
*Für die Berechnung müssen sowohl IP-Adresse als auch Subnetzmaske zunächst in Binärschreibweise umgewandelt werden:&lt;br /&gt;
 192.168.150.9 11000000.10101000.10010110.00001001 Host-Adresse&lt;br /&gt;
 255.255.255.0 11111111.11111111.11111111.00000000 Subnetzmaske&lt;br /&gt;
 192.168.150.0 11000000.10101000.10010110.00000000 Netzadresse&lt;br /&gt;
*Die logische UND-Verknüpfung ergab, dass sich der Computer in dem Netzwerk mit der IP-Adresse 192.168.150.0 befindet&lt;br /&gt;
*Der Netzwerkanteil der IP-Adresse erstreckt sich in diesem Fall über die ersten drei Oktette (24 Bit), weil die Subnetzmaske eben falls eine Länge von 24 Bit aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ein weiteres Beispiel soll die Funktionsweise der Subnetzmaske genauer verdeutlichen&lt;br /&gt;
*Es wird hier eine Nicht-Standardsubnetzmaske verwendet, um gleichzeitig die Unterteilung eines Netzes in Subnetze zu erläutern&lt;br /&gt;
*Ein Host mit der Adresse 192.168.4.147/26 soll ein Datenpaket an einen anderen Host mit der IP-Adresse 192.168.4.116 senden&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske des Ziel-Hosts ist einer sendenden Station nie bekannt&lt;br /&gt;
*Das ist auch nicht nötig, denn wenn sich der Ziel-Host in demselben Subnetz befindet wie die sendende Station, dann kann das Paket direkt zugestellt werden&lt;br /&gt;
*Im anderen Fall muss das Paket zunächst an einen Router (eventuell Standardgateway) geschickt werden, der sich dann um die Weiterleitung kümmert. Es müssen zwei Berechnungen erfolgen:&lt;br /&gt;
*Der Quell-Host:&lt;br /&gt;
 192.168.004.147 11000000.10101000.00000100.10010011 (Host)&lt;br /&gt;
 255.255.255.192 11111111.11111111.11111111.11000000 (Maske)&lt;br /&gt;
 192.168.004.128 11000000.10101000.00000100.10000000 (Netz)&lt;br /&gt;
*Der Ziel-Host:&lt;br /&gt;
 192.168.004.116 11000000.10101000.00000100.01110100 (Host)&lt;br /&gt;
 255.255.255.192 11111111.11111111.11111111.11000000 (Maske)&lt;br /&gt;
 192.168.004.064 11000000.10101000.00000100.01000000 (Netz)&lt;br /&gt;
*Der Quell-Host befindet sich selbst laut logischer UND-Verknüpfung mit der Subnetzmaske im Netzwerk 192.168.4.128. Diese Adresse darf in diesem Fall, da das ursprüngliche Netz in Subnetze unterteilt wurde, nicht mehr für einen Host verwendet werden&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske für den Ziel-Host wurde hier nur angenommen. Sie ist für die sendende Maschine aber auch unerheblich, weil sich die IP-Adresse des Ziels in einem fremden Netzwerk befindet&lt;br /&gt;
*Das zu sendende Paket muss also über einen Router zugestellt werden&lt;br /&gt;
*Der Abstand zwischen den einzelnen Subnetzen kann ander Subnetzmaske abgelesen werden&lt;br /&gt;
*Sie brauchen nur das letzte gesetzte Bit zu betrachten&lt;br /&gt;
*Im letzten Beispiel ist das letzte gesetzte Bit das 64er-Bit. Das bedeutet einen Abstand der Netze untereinander von 64. Die resultierenden Netzwerke hätten dann die folgenden Adressen:&lt;br /&gt;
**192.168.4.0/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.64/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.128/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.192/26&lt;br /&gt;
*Die Anzahl der möglichen Hosts pro Subnetz errechnet sich aus den verbleibenden Bits für Host-Adressen abzüglich der Netzwerkadresse und der [[Die Broadcast-Adressen|Broadcast-Adresse]]&lt;br /&gt;
*In diesem Fall also 2^6 – 2 = 64 – 2 = 62 Hosts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Netzwerke:IPv4]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=Kategorie:IPv4/Adresse&amp;diff=16857</id>
		<title>Kategorie:IPv4/Adresse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=Kategorie:IPv4/Adresse&amp;diff=16857"/>
		<updated>2020-10-06T06:18:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: /* IPv4-Adressen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Version 4 des Internetprotokolls&#039;&#039;&#039; wurde im September 1981 von der Organisation ARPA fertig gestellt und in einem RFC [TODO: Nr?] veröffentlicht. Es hat danach lediglich geringfügige Modifikationen gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== IPv4-Adressen ==&lt;br /&gt;
[[datei:ipv4.png|603×308|ipv4]] &lt;br /&gt;
* IPv4-Adressen haben eine Länge von 32 Bit&lt;br /&gt;
* Deshalb sind zumindest theoretisch 4.294.967.296 unterschiedliche Adressen möglich                      &lt;br /&gt;
* Man schreibt die Adressen in vier einzelnen Bytes dezimal&lt;br /&gt;
* Die einzelnen Bytes sind durch Punkte voneinander getrennt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dotted Quad ===&lt;br /&gt;
* Diese Notationsweise, die auch als Dotted Quad bezeichnet wird, sieht dann zum Beispiel so aus: 192.168.100.55&lt;br /&gt;
* Jede dieser Zahlen zwischen zwei Punkten wird als ein Oktett bezeichnet&lt;br /&gt;
* Da ein Oktett jeweils ein Byte lang ist, ergeben sich immer 256 Variationsmöglichkeiten&lt;br /&gt;
* Da die 0 hier mitgezählt werden muss, ist der höchstmögliche Wert für ein solches Oktett also 255 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufteilung ===&lt;br /&gt;
* Eine IP-Adresse besteht aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
** Der erste Teil ist der Netzwerkanteil (auch als Netzwerk-ID bezeichnet) und der zweite der Host-Anteil der Adresse&lt;br /&gt;
**** Es können nur Hostsdirekt miteinander kommunizieren, deren Netzwerkanteil der IP-Adressen identisch ist&lt;br /&gt;
****Hosts, die sich in unterschiedlichen Netzwerken befinden, müssen durch Router miteinander verbunden werden&lt;br /&gt;
* Welcher Anteil einer IP-Adresse zum Netzwerk- und welcher zum Host-Anteil gehört, wird durch die Netzwerkmaske bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==IP-Klassen==&lt;br /&gt;
* Die Adressen des Internetprotokolls sind in Klassen eingeteilt&lt;br /&gt;
* Welcher Klasse ein Netzwerk angehört, wird durch den Inhalt des ersten Bytes der Adresse bestimmt&lt;br /&gt;
* Die Klassen legen gleichzeitig fest, welche Standardsubnetzmaske verwendet wird&lt;br /&gt;
* Die tatsächlich verwendete Subnetzmaske kann in der Realität jedoch durch das Erstellen von Subnetzen unterschiedlich sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klasse A ===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 1.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 127.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.0.0.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 10.0.0.0 – 10.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Bei dem Netzwerk 127.0.0.0 handelt es sich um das Loopback-Netzwerk, das ein Computer zur internen Kommunikation innerhalb der Maschine verwendet. Üblich ist aber lediglich die Verwendung der IP-Adresse 127.0.0.1 für das Loopbackdevice.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse B===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 128.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 191.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.0.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 172.16.0.0 – 172.31.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Das Netzwerk mit der Adresse 169.254.0.0 wird zur automatischen Adressierung in Heimnetzwerken (APIPA) verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse C===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 192.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 223.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 192.168.0.1 – 192.168.255.255&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse D===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 224.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 239.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Dieses Netzwerk wird von Multicast-Anwendungen genutzt. Die vollständig gesetzte Subnetzmaske bewirkt, dass alle Rechner eines Multicast-Netzwerkes dieselbe IP-Adresse verwenden müssen. Adressen der Klasse D werden normalerweise immer nur zusätzlich zu anderen IP-Adressen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse E===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 240.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 255.255.255.254&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Dieses Netzwerk wird als Experimentalklasse bezeichnet und normalerweise nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ermittlung der Adressklasse ===&lt;br /&gt;
* Um ermitteln zu können, welche IP-Adressen zu welcher Klasse gehören, müssen Sie nur das erste Byte der Adresse betrachten&lt;br /&gt;
* Die Klasse A beginnt einfach am Anfang, also mit 1. Sie endet da, wo die Klasse B beginnt&lt;br /&gt;
* Das ist der Fall, wenn das erste Bit des ersten Byte einer IP-Adresse gesetzt wird. Das wäre also das 128er-Bit&lt;br /&gt;
* Die Klasse C beginnt entsprechend, wenn zusätzlich das zweite Bit gesetzt wird (128 + 64 = 192)&lt;br /&gt;
* Entsprechend wird bei den Klassen D und E jeweils ein weiteres Bit hinzugefügt&lt;br /&gt;
* ZurVerdeutlichung sehen Sie in der folgenden Aufstellung die Startadressen der Adressklassen in binärer und in dezimaler Schreibweise:&lt;br /&gt;
** Klasse A: Start 00000001.00000000.00000000.00000000 – (1.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse B: Start 10000000.00000000.00000000.00000000 – (128.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse C: Start 11000000.00000000.00000000.00000000 – (192.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse D: Start 11100000.00000000.00000000.00000000 – (224.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse E: Start 11110000.00000000.00000000.00000000 – (240.0.0.0)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verwendung der Subnetzmaske und CIDR===&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske maskiert den Netzwerkanteil und den Host-Anteil einer IP-Adresse&lt;br /&gt;
*Mit ihrer Hilfe kann ein Computer ermitteln, in welchem Netzwerk bzw. Subnetz er sich selbst befindet&lt;br /&gt;
*Er kann nur direkt mit anderen Computern kommunizieren, die sich in demselben Netzwerk oder Subnetz befinden&lt;br /&gt;
*Bei Kontaktaufnahmen zu netzwerkfremden Hosts müssen die Datenpakete zunächst an einen Router geschickt werden&lt;br /&gt;
*Die Ermittlung der Netzwerkzugehörigkeit geschieht über eine logische UND-Verknüpfung der IP-Adresse mit der Subnetzmaske&lt;br /&gt;
*Für Subnetzmasken sind zwei Notationsweisen üblich&lt;br /&gt;
*Die eine davon ist, genau wie die IP-Adressen selbst, eine &#039;&#039;Dotted-Quad&#039;&#039;-Schreibweise, z. B. 255.255.255.0 für eine Standard-C-Klasse&lt;br /&gt;
*Da Subnetzmasken von links nach rechts inkrementell aufgefüllt werden, sind pro Oktett nur neun verschiedene Werte möglich:&lt;br /&gt;
 00000000 Bin = 0 Dez&lt;br /&gt;
 10000000 Bin = 128 Dez&lt;br /&gt;
 11000000 Bin = 192 Dez&lt;br /&gt;
 11100000 Bin = 224 Dez&lt;br /&gt;
 11110000 Bin = 240 Dez&lt;br /&gt;
 11111000 Bin = 248 Dez&lt;br /&gt;
 11111100 Bin = 252 Dez&lt;br /&gt;
 11111110 Bin = 254 Dez&lt;br /&gt;
 11111111 Bin = 255 Dez&lt;br /&gt;
Auf derselben Tatsache basiert die CIDR-Notation (Classless Inter-Domain Routing) von Subnetzmasken&lt;br /&gt;
*Bei dieser Schreibweise wird einfach nur die Anzahl der gesetzten Bits einer Subnetzmaske angegeben&lt;br /&gt;
*Ein Standard-C-Klasse-Netz wird also so ausgedrückt: 192.168.100.0/24 (255.255.255.0, wobei jede einzelne 255 acht gesetzten Bits entspricht)&lt;br /&gt;
*Die Ermittlung der Netzwerkmitgliedschaft eines Hosts erfolgt, wie bereits erwähnt, über eine logische UND-Verknüpfung&lt;br /&gt;
*Das Ergebnis einer UND-Verknüpfung ist immer dann 1, wenn beide verknüpften Werte ebenfalls 1 sind&lt;br /&gt;
*In allen anderen Fällen ist das Ergebnis der Verknüpfung 0&lt;br /&gt;
*Zur Verdeutlichung soll im folgenden Beispiel die Netzwerkmitgliedschaft eines Computers mit der Adresse 192.168.150.9/24 ermittelt werden&lt;br /&gt;
*Für die Berechnung müssen sowohl IP-Adresse als auch Subnetzmaske zunächst in Binärschreibweise umgewandelt werden:&lt;br /&gt;
 192.168.150.9 11000000.10101000.10010110.00001001 Host-Adresse&lt;br /&gt;
 255.255.255.0 11111111.11111111.11111111.00000000 Subnetzmaske&lt;br /&gt;
 192.168.150.0 11000000.10101000.10010110.00000000 Netzadresse&lt;br /&gt;
*Die logische UND-Verknüpfung ergab, dass sich der Computer in dem Netzwerk mit der IP-Adresse 192.168.150.0 befindet&lt;br /&gt;
*Der Netzwerkanteil der IP-Adresse erstreckt sich in diesem Fall über die ersten drei Oktette (24 Bit), weil die Subnetzmaske eben falls eine Länge von 24 Bit aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ein weiteres Beispiel soll die Funktionsweise der Subnetzmaske genauer verdeutlichen&lt;br /&gt;
*Es wird hier eine Nicht-Standardsubnetzmaske verwendet, um gleichzeitig die Unterteilung eines Netzes in Subnetze zu erläutern&lt;br /&gt;
*Ein Host mit der Adresse 192.168.4.147/26 soll ein Datenpaket an einen anderen Host mit der IP-Adresse 192.168.4.116 senden&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske des Ziel-Hosts ist einer sendenden Station nie bekannt&lt;br /&gt;
*Das ist auch nicht nötig, denn wenn sich der Ziel-Host in demselben Subnetz befindet wie die sendende Station, dann kann das Paket direkt zugestellt werden&lt;br /&gt;
*Im anderen Fall muss das Paket zunächst an einen Router (eventuell Standardgateway) geschickt werden, der sich dann um die Weiterleitung kümmert. Es müssen zwei Berechnungen erfolgen:&lt;br /&gt;
*Der Quell-Host:&lt;br /&gt;
 192.168.004.147 11000000.10101000.00000100.10010011 (Host)&lt;br /&gt;
 255.255.255.192 11111111.11111111.11111111.11000000 (Maske)&lt;br /&gt;
 192.168.004.128 11000000.10101000.00000100.10000000 (Netz)&lt;br /&gt;
*Der Ziel-Host:&lt;br /&gt;
 192.168.004.116 11000000.10101000.00000100.01110100 (Host)&lt;br /&gt;
 255.255.255.192 11111111.11111111.11111111.11000000 (Maske)&lt;br /&gt;
 192.168.004.064 11000000.10101000.00000100.01000000 (Netz)&lt;br /&gt;
*Der Quell-Host befindet sich selbst laut logischer UND-Verknüpfung mit der Subnetzmaske im Netzwerk 192.168.4.128. Diese Adresse darf in diesem Fall, da das ursprüngliche Netz in Subnetze unterteilt wurde, nicht mehr für einen Host verwendet werden&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske für den Ziel-Host wurde hier nur angenommen. Sie ist für die sendende Maschine aber auch unerheblich, weil sich die IP-Adresse des Ziels in einem fremden Netzwerk befindet&lt;br /&gt;
*Das zu sendende Paket muss also über einen Router zugestellt werden&lt;br /&gt;
*Der Abstand zwischen den einzelnen Subnetzen kann ander Subnetzmaske abgelesen werden&lt;br /&gt;
*Sie brauchen nur das letzte gesetzte Bit zu betrachten&lt;br /&gt;
*Im letzten Beispiel ist das letzte gesetzte Bit das 64er-Bit. Das bedeutet einen Abstand der Netze untereinander von 64. Die resultierenden Netzwerke hätten dann die folgenden Adressen:&lt;br /&gt;
**192.168.4.0/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.64/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.128/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.192/26&lt;br /&gt;
*Die Anzahl der möglichen Hosts pro Subnetz errechnet sich aus den verbleibenden Bits für Host-Adressen abzüglich der Netzwerkadresse und der [[Die Broadcast-Adressen|Broadcast-Adresse]]&lt;br /&gt;
*In diesem Fall also 2^6 – 2 = 64 – 2 = 62 Hosts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Netzwerke:IPv4]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=Kategorie:IPv4/Adresse&amp;diff=16856</id>
		<title>Kategorie:IPv4/Adresse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=Kategorie:IPv4/Adresse&amp;diff=16856"/>
		<updated>2020-10-06T04:52:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Version 4 des Internetprotokolls&#039;&#039;&#039; wurde im September 1981 von der Organisation ARPA fertig gestellt und in einem RFC [TODO: Nr?] veröffentlicht. Es hat danach lediglich geringfügige Modifikationen gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== IPv4-Adressen ==&lt;br /&gt;
* IPv4-Adressen haben eine Länge von 32 Bit&lt;br /&gt;
* Deshalb sind zumindest theoretisch 4.294.967.296 unterschiedliche Adressen möglich                  [[datei:ipv4.png|603×308|ipv4]]     &lt;br /&gt;
* Man schreibt die Adressen in vier einzelnen Bytes dezimal&lt;br /&gt;
* Die einzelnen Bytes sind durch Punkte voneinander getrennt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dotted Quad ===&lt;br /&gt;
* Diese Notationsweise, die auch als Dotted Quad bezeichnet wird, sieht dann zum Beispiel so aus: 192.168.100.55&lt;br /&gt;
* Jede dieser Zahlen zwischen zwei Punkten wird als ein Oktett bezeichnet&lt;br /&gt;
* Da ein Oktett jeweils ein Byte lang ist, ergeben sich immer 256 Variationsmöglichkeiten&lt;br /&gt;
* Da die 0 hier mitgezählt werden muss, ist der höchstmögliche Wert für ein solches Oktett also 255 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufteilung ===&lt;br /&gt;
* Eine IP-Adresse besteht aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
** Der erste Teil ist der Netzwerkanteil (auch als Netzwerk-ID bezeichnet) und der zweite der Host-Anteil der Adresse&lt;br /&gt;
**** Es können nur Hostsdirekt miteinander kommunizieren, deren Netzwerkanteil der IP-Adressen identisch ist&lt;br /&gt;
****Hosts, die sich in unterschiedlichen Netzwerken befinden, müssen durch Router miteinander verbunden werden&lt;br /&gt;
* Welcher Anteil einer IP-Adresse zum Netzwerk- und welcher zum Host-Anteil gehört, wird durch die Netzwerkmaske bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==IP-Klassen==&lt;br /&gt;
* Die Adressen des Internetprotokolls sind in Klassen eingeteilt&lt;br /&gt;
* Welcher Klasse ein Netzwerk angehört, wird durch den Inhalt des ersten Bytes der Adresse bestimmt&lt;br /&gt;
* Die Klassen legen gleichzeitig fest, welche Standardsubnetzmaske verwendet wird&lt;br /&gt;
* Die tatsächlich verwendete Subnetzmaske kann in der Realität jedoch durch das Erstellen von Subnetzen unterschiedlich sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klasse A ===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 1.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 127.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.0.0.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 10.0.0.0 – 10.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Bei dem Netzwerk 127.0.0.0 handelt es sich um das Loopback-Netzwerk, das ein Computer zur internen Kommunikation innerhalb der Maschine verwendet. Üblich ist aber lediglich die Verwendung der IP-Adresse 127.0.0.1 für das Loopbackdevice.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse B===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 128.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 191.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.0.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 172.16.0.0 – 172.31.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Das Netzwerk mit der Adresse 169.254.0.0 wird zur automatischen Adressierung in Heimnetzwerken (APIPA) verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse C===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 192.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 223.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 192.168.0.1 – 192.168.255.255&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse D===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 224.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 239.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Dieses Netzwerk wird von Multicast-Anwendungen genutzt. Die vollständig gesetzte Subnetzmaske bewirkt, dass alle Rechner eines Multicast-Netzwerkes dieselbe IP-Adresse verwenden müssen. Adressen der Klasse D werden normalerweise immer nur zusätzlich zu anderen IP-Adressen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse E===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 240.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 255.255.255.254&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Dieses Netzwerk wird als Experimentalklasse bezeichnet und normalerweise nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ermittlung der Adressklasse ===&lt;br /&gt;
* Um ermitteln zu können, welche IP-Adressen zu welcher Klasse gehören, müssen Sie nur das erste Byte der Adresse betrachten&lt;br /&gt;
* Die Klasse A beginnt einfach am Anfang, also mit 1. Sie endet da, wo die Klasse B beginnt&lt;br /&gt;
* Das ist der Fall, wenn das erste Bit des ersten Byte einer IP-Adresse gesetzt wird. Das wäre also das 128er-Bit&lt;br /&gt;
* Die Klasse C beginnt entsprechend, wenn zusätzlich das zweite Bit gesetzt wird (128 + 64 = 192)&lt;br /&gt;
* Entsprechend wird bei den Klassen D und E jeweils ein weiteres Bit hinzugefügt&lt;br /&gt;
* ZurVerdeutlichung sehen Sie in der folgenden Aufstellung die Startadressen der Adressklassen in binärer und in dezimaler Schreibweise:&lt;br /&gt;
** Klasse A: Start 00000001.00000000.00000000.00000000 – (1.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse B: Start 10000000.00000000.00000000.00000000 – (128.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse C: Start 11000000.00000000.00000000.00000000 – (192.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse D: Start 11100000.00000000.00000000.00000000 – (224.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse E: Start 11110000.00000000.00000000.00000000 – (240.0.0.0)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verwendung der Subnetzmaske und CIDR===&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske maskiert den Netzwerkanteil und den Host-Anteil einer IP-Adresse&lt;br /&gt;
*Mit ihrer Hilfe kann ein Computer ermitteln, in welchem Netzwerk bzw. Subnetz er sich selbst befindet&lt;br /&gt;
*Er kann nur direkt mit anderen Computern kommunizieren, die sich in demselben Netzwerk oder Subnetz befinden&lt;br /&gt;
*Bei Kontaktaufnahmen zu netzwerkfremden Hosts müssen die Datenpakete zunächst an einen Router geschickt werden&lt;br /&gt;
*Die Ermittlung der Netzwerkzugehörigkeit geschieht über eine logische UND-Verknüpfung der IP-Adresse mit der Subnetzmaske&lt;br /&gt;
*Für Subnetzmasken sind zwei Notationsweisen üblich&lt;br /&gt;
*Die eine davon ist, genau wie die IP-Adressen selbst, eine &#039;&#039;Dotted-Quad&#039;&#039;-Schreibweise, z. B. 255.255.255.0 für eine Standard-C-Klasse&lt;br /&gt;
*Da Subnetzmasken von links nach rechts inkrementell aufgefüllt werden, sind pro Oktett nur neun verschiedene Werte möglich:&lt;br /&gt;
 00000000 Bin = 0 Dez&lt;br /&gt;
 10000000 Bin = 128 Dez&lt;br /&gt;
 11000000 Bin = 192 Dez&lt;br /&gt;
 11100000 Bin = 224 Dez&lt;br /&gt;
 11110000 Bin = 240 Dez&lt;br /&gt;
 11111000 Bin = 248 Dez&lt;br /&gt;
 11111100 Bin = 252 Dez&lt;br /&gt;
 11111110 Bin = 254 Dez&lt;br /&gt;
 11111111 Bin = 255 Dez&lt;br /&gt;
Auf derselben Tatsache basiert die CIDR-Notation (Classless Inter-Domain Routing) von Subnetzmasken&lt;br /&gt;
*Bei dieser Schreibweise wird einfach nur die Anzahl der gesetzten Bits einer Subnetzmaske angegeben&lt;br /&gt;
*Ein Standard-C-Klasse-Netz wird also so ausgedrückt: 192.168.100.0/24 (255.255.255.0, wobei jede einzelne 255 acht gesetzten Bits entspricht)&lt;br /&gt;
*Die Ermittlung der Netzwerkmitgliedschaft eines Hosts erfolgt, wie bereits erwähnt, über eine logische UND-Verknüpfung&lt;br /&gt;
*Das Ergebnis einer UND-Verknüpfung ist immer dann 1, wenn beide verknüpften Werte ebenfalls 1 sind&lt;br /&gt;
*In allen anderen Fällen ist das Ergebnis der Verknüpfung 0&lt;br /&gt;
*Zur Verdeutlichung soll im folgenden Beispiel die Netzwerkmitgliedschaft eines Computers mit der Adresse 192.168.150.9/24 ermittelt werden&lt;br /&gt;
*Für die Berechnung müssen sowohl IP-Adresse als auch Subnetzmaske zunächst in Binärschreibweise umgewandelt werden:&lt;br /&gt;
 192.168.150.9 11000000.10101000.10010110.00001001 Host-Adresse&lt;br /&gt;
 255.255.255.0 11111111.11111111.11111111.00000000 Subnetzmaske&lt;br /&gt;
 192.168.150.0 11000000.10101000.10010110.00000000 Netzadresse&lt;br /&gt;
*Die logische UND-Verknüpfung ergab, dass sich der Computer in dem Netzwerk mit der IP-Adresse 192.168.150.0 befindet&lt;br /&gt;
*Der Netzwerkanteil der IP-Adresse erstreckt sich in diesem Fall über die ersten drei Oktette (24 Bit), weil die Subnetzmaske eben falls eine Länge von 24 Bit aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ein weiteres Beispiel soll die Funktionsweise der Subnetzmaske genauer verdeutlichen&lt;br /&gt;
*Es wird hier eine Nicht-Standardsubnetzmaske verwendet, um gleichzeitig die Unterteilung eines Netzes in Subnetze zu erläutern&lt;br /&gt;
*Ein Host mit der Adresse 192.168.4.147/26 soll ein Datenpaket an einen anderen Host mit der IP-Adresse 192.168.4.116 senden&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske des Ziel-Hosts ist einer sendenden Station nie bekannt&lt;br /&gt;
*Das ist auch nicht nötig, denn wenn sich der Ziel-Host in demselben Subnetz befindet wie die sendende Station, dann kann das Paket direkt zugestellt werden&lt;br /&gt;
*Im anderen Fall muss das Paket zunächst an einen Router (eventuell Standardgateway) geschickt werden, der sich dann um die Weiterleitung kümmert. Es müssen zwei Berechnungen erfolgen:&lt;br /&gt;
*Der Quell-Host:&lt;br /&gt;
 192.168.004.147 11000000.10101000.00000100.10010011 (Host)&lt;br /&gt;
 255.255.255.192 11111111.11111111.11111111.11000000 (Maske)&lt;br /&gt;
 192.168.004.128 11000000.10101000.00000100.10000000 (Netz)&lt;br /&gt;
*Der Ziel-Host:&lt;br /&gt;
 192.168.004.116 11000000.10101000.00000100.01110100 (Host)&lt;br /&gt;
 255.255.255.192 11111111.11111111.11111111.11000000 (Maske)&lt;br /&gt;
 192.168.004.064 11000000.10101000.00000100.01000000 (Netz)&lt;br /&gt;
*Der Quell-Host befindet sich selbst laut logischer UND-Verknüpfung mit der Subnetzmaske im Netzwerk 192.168.4.128. Diese Adresse darf in diesem Fall, da das ursprüngliche Netz in Subnetze unterteilt wurde, nicht mehr für einen Host verwendet werden&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske für den Ziel-Host wurde hier nur angenommen. Sie ist für die sendende Maschine aber auch unerheblich, weil sich die IP-Adresse des Ziels in einem fremden Netzwerk befindet&lt;br /&gt;
*Das zu sendende Paket muss also über einen Router zugestellt werden&lt;br /&gt;
*Der Abstand zwischen den einzelnen Subnetzen kann ander Subnetzmaske abgelesen werden&lt;br /&gt;
*Sie brauchen nur das letzte gesetzte Bit zu betrachten&lt;br /&gt;
*Im letzten Beispiel ist das letzte gesetzte Bit das 64er-Bit. Das bedeutet einen Abstand der Netze untereinander von 64. Die resultierenden Netzwerke hätten dann die folgenden Adressen:&lt;br /&gt;
**192.168.4.0/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.64/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.128/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.192/26&lt;br /&gt;
*Die Anzahl der möglichen Hosts pro Subnetz errechnet sich aus den verbleibenden Bits für Host-Adressen abzüglich der Netzwerkadresse und der [[Die Broadcast-Adressen|Broadcast-Adresse]]&lt;br /&gt;
*In diesem Fall also 2^6 – 2 = 64 – 2 = 62 Hosts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Netzwerke:IPv4]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=Kategorie:IPv4/Adresse&amp;diff=16855</id>
		<title>Kategorie:IPv4/Adresse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=Kategorie:IPv4/Adresse&amp;diff=16855"/>
		<updated>2020-10-06T04:48:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Version 4 des Internetprotokolls&#039;&#039;&#039; wurde im September 1981 von der Organisation ARPA fertig gestellt und in einem RFC [TODO: Nr?] veröffentlicht. Es hat danach lediglich geringfügige Modifikationen gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== IPv4-Adressen ==&lt;br /&gt;
* IPv4-Adressen haben eine Länge von 32 Bit&lt;br /&gt;
* Deshalb sind zumindest theoretisch 4.294.967.296 unterschiedliche Adressen möglich                  [[ipv4:ipv4.png|ipv4]]     &lt;br /&gt;
* Man schreibt die Adressen in vier einzelnen Bytes dezimal&lt;br /&gt;
* Die einzelnen Bytes sind durch Punkte voneinander getrennt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dotted Quad ===&lt;br /&gt;
* Diese Notationsweise, die auch als Dotted Quad bezeichnet wird, sieht dann zum Beispiel so aus: 192.168.100.55&lt;br /&gt;
* Jede dieser Zahlen zwischen zwei Punkten wird als ein Oktett bezeichnet&lt;br /&gt;
* Da ein Oktett jeweils ein Byte lang ist, ergeben sich immer 256 Variationsmöglichkeiten&lt;br /&gt;
* Da die 0 hier mitgezählt werden muss, ist der höchstmögliche Wert für ein solches Oktett also 255 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufteilung ===&lt;br /&gt;
* Eine IP-Adresse besteht aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
** Der erste Teil ist der Netzwerkanteil (auch als Netzwerk-ID bezeichnet) und der zweite der Host-Anteil der Adresse&lt;br /&gt;
**** Es können nur Hostsdirekt miteinander kommunizieren, deren Netzwerkanteil der IP-Adressen identisch ist&lt;br /&gt;
****Hosts, die sich in unterschiedlichen Netzwerken befinden, müssen durch Router miteinander verbunden werden&lt;br /&gt;
* Welcher Anteil einer IP-Adresse zum Netzwerk- und welcher zum Host-Anteil gehört, wird durch die Netzwerkmaske bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==IP-Klassen==&lt;br /&gt;
* Die Adressen des Internetprotokolls sind in Klassen eingeteilt&lt;br /&gt;
* Welcher Klasse ein Netzwerk angehört, wird durch den Inhalt des ersten Bytes der Adresse bestimmt&lt;br /&gt;
* Die Klassen legen gleichzeitig fest, welche Standardsubnetzmaske verwendet wird&lt;br /&gt;
* Die tatsächlich verwendete Subnetzmaske kann in der Realität jedoch durch das Erstellen von Subnetzen unterschiedlich sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klasse A ===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 1.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 127.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.0.0.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 10.0.0.0 – 10.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Bei dem Netzwerk 127.0.0.0 handelt es sich um das Loopback-Netzwerk, das ein Computer zur internen Kommunikation innerhalb der Maschine verwendet. Üblich ist aber lediglich die Verwendung der IP-Adresse 127.0.0.1 für das Loopbackdevice.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse B===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 128.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 191.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.0.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 172.16.0.0 – 172.31.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Das Netzwerk mit der Adresse 169.254.0.0 wird zur automatischen Adressierung in Heimnetzwerken (APIPA) verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse C===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 192.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 223.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 192.168.0.1 – 192.168.255.255&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse D===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 224.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 239.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Dieses Netzwerk wird von Multicast-Anwendungen genutzt. Die vollständig gesetzte Subnetzmaske bewirkt, dass alle Rechner eines Multicast-Netzwerkes dieselbe IP-Adresse verwenden müssen. Adressen der Klasse D werden normalerweise immer nur zusätzlich zu anderen IP-Adressen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse E===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 240.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 255.255.255.254&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Dieses Netzwerk wird als Experimentalklasse bezeichnet und normalerweise nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ermittlung der Adressklasse ===&lt;br /&gt;
* Um ermitteln zu können, welche IP-Adressen zu welcher Klasse gehören, müssen Sie nur das erste Byte der Adresse betrachten&lt;br /&gt;
* Die Klasse A beginnt einfach am Anfang, also mit 1. Sie endet da, wo die Klasse B beginnt&lt;br /&gt;
* Das ist der Fall, wenn das erste Bit des ersten Byte einer IP-Adresse gesetzt wird. Das wäre also das 128er-Bit&lt;br /&gt;
* Die Klasse C beginnt entsprechend, wenn zusätzlich das zweite Bit gesetzt wird (128 + 64 = 192)&lt;br /&gt;
* Entsprechend wird bei den Klassen D und E jeweils ein weiteres Bit hinzugefügt&lt;br /&gt;
* ZurVerdeutlichung sehen Sie in der folgenden Aufstellung die Startadressen der Adressklassen in binärer und in dezimaler Schreibweise:&lt;br /&gt;
** Klasse A: Start 00000001.00000000.00000000.00000000 – (1.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse B: Start 10000000.00000000.00000000.00000000 – (128.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse C: Start 11000000.00000000.00000000.00000000 – (192.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse D: Start 11100000.00000000.00000000.00000000 – (224.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse E: Start 11110000.00000000.00000000.00000000 – (240.0.0.0)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verwendung der Subnetzmaske und CIDR===&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske maskiert den Netzwerkanteil und den Host-Anteil einer IP-Adresse&lt;br /&gt;
*Mit ihrer Hilfe kann ein Computer ermitteln, in welchem Netzwerk bzw. Subnetz er sich selbst befindet&lt;br /&gt;
*Er kann nur direkt mit anderen Computern kommunizieren, die sich in demselben Netzwerk oder Subnetz befinden&lt;br /&gt;
*Bei Kontaktaufnahmen zu netzwerkfremden Hosts müssen die Datenpakete zunächst an einen Router geschickt werden&lt;br /&gt;
*Die Ermittlung der Netzwerkzugehörigkeit geschieht über eine logische UND-Verknüpfung der IP-Adresse mit der Subnetzmaske&lt;br /&gt;
*Für Subnetzmasken sind zwei Notationsweisen üblich&lt;br /&gt;
*Die eine davon ist, genau wie die IP-Adressen selbst, eine &#039;&#039;Dotted-Quad&#039;&#039;-Schreibweise, z. B. 255.255.255.0 für eine Standard-C-Klasse&lt;br /&gt;
*Da Subnetzmasken von links nach rechts inkrementell aufgefüllt werden, sind pro Oktett nur neun verschiedene Werte möglich:&lt;br /&gt;
 00000000 Bin = 0 Dez&lt;br /&gt;
 10000000 Bin = 128 Dez&lt;br /&gt;
 11000000 Bin = 192 Dez&lt;br /&gt;
 11100000 Bin = 224 Dez&lt;br /&gt;
 11110000 Bin = 240 Dez&lt;br /&gt;
 11111000 Bin = 248 Dez&lt;br /&gt;
 11111100 Bin = 252 Dez&lt;br /&gt;
 11111110 Bin = 254 Dez&lt;br /&gt;
 11111111 Bin = 255 Dez&lt;br /&gt;
Auf derselben Tatsache basiert die CIDR-Notation (Classless Inter-Domain Routing) von Subnetzmasken&lt;br /&gt;
*Bei dieser Schreibweise wird einfach nur die Anzahl der gesetzten Bits einer Subnetzmaske angegeben&lt;br /&gt;
*Ein Standard-C-Klasse-Netz wird also so ausgedrückt: 192.168.100.0/24 (255.255.255.0, wobei jede einzelne 255 acht gesetzten Bits entspricht)&lt;br /&gt;
*Die Ermittlung der Netzwerkmitgliedschaft eines Hosts erfolgt, wie bereits erwähnt, über eine logische UND-Verknüpfung&lt;br /&gt;
*Das Ergebnis einer UND-Verknüpfung ist immer dann 1, wenn beide verknüpften Werte ebenfalls 1 sind&lt;br /&gt;
*In allen anderen Fällen ist das Ergebnis der Verknüpfung 0&lt;br /&gt;
*Zur Verdeutlichung soll im folgenden Beispiel die Netzwerkmitgliedschaft eines Computers mit der Adresse 192.168.150.9/24 ermittelt werden&lt;br /&gt;
*Für die Berechnung müssen sowohl IP-Adresse als auch Subnetzmaske zunächst in Binärschreibweise umgewandelt werden:&lt;br /&gt;
 192.168.150.9 11000000.10101000.10010110.00001001 Host-Adresse&lt;br /&gt;
 255.255.255.0 11111111.11111111.11111111.00000000 Subnetzmaske&lt;br /&gt;
 192.168.150.0 11000000.10101000.10010110.00000000 Netzadresse&lt;br /&gt;
*Die logische UND-Verknüpfung ergab, dass sich der Computer in dem Netzwerk mit der IP-Adresse 192.168.150.0 befindet&lt;br /&gt;
*Der Netzwerkanteil der IP-Adresse erstreckt sich in diesem Fall über die ersten drei Oktette (24 Bit), weil die Subnetzmaske eben falls eine Länge von 24 Bit aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ein weiteres Beispiel soll die Funktionsweise der Subnetzmaske genauer verdeutlichen&lt;br /&gt;
*Es wird hier eine Nicht-Standardsubnetzmaske verwendet, um gleichzeitig die Unterteilung eines Netzes in Subnetze zu erläutern&lt;br /&gt;
*Ein Host mit der Adresse 192.168.4.147/26 soll ein Datenpaket an einen anderen Host mit der IP-Adresse 192.168.4.116 senden&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske des Ziel-Hosts ist einer sendenden Station nie bekannt&lt;br /&gt;
*Das ist auch nicht nötig, denn wenn sich der Ziel-Host in demselben Subnetz befindet wie die sendende Station, dann kann das Paket direkt zugestellt werden&lt;br /&gt;
*Im anderen Fall muss das Paket zunächst an einen Router (eventuell Standardgateway) geschickt werden, der sich dann um die Weiterleitung kümmert. Es müssen zwei Berechnungen erfolgen:&lt;br /&gt;
*Der Quell-Host:&lt;br /&gt;
 192.168.004.147 11000000.10101000.00000100.10010011 (Host)&lt;br /&gt;
 255.255.255.192 11111111.11111111.11111111.11000000 (Maske)&lt;br /&gt;
 192.168.004.128 11000000.10101000.00000100.10000000 (Netz)&lt;br /&gt;
*Der Ziel-Host:&lt;br /&gt;
 192.168.004.116 11000000.10101000.00000100.01110100 (Host)&lt;br /&gt;
 255.255.255.192 11111111.11111111.11111111.11000000 (Maske)&lt;br /&gt;
 192.168.004.064 11000000.10101000.00000100.01000000 (Netz)&lt;br /&gt;
*Der Quell-Host befindet sich selbst laut logischer UND-Verknüpfung mit der Subnetzmaske im Netzwerk 192.168.4.128. Diese Adresse darf in diesem Fall, da das ursprüngliche Netz in Subnetze unterteilt wurde, nicht mehr für einen Host verwendet werden&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske für den Ziel-Host wurde hier nur angenommen. Sie ist für die sendende Maschine aber auch unerheblich, weil sich die IP-Adresse des Ziels in einem fremden Netzwerk befindet&lt;br /&gt;
*Das zu sendende Paket muss also über einen Router zugestellt werden&lt;br /&gt;
*Der Abstand zwischen den einzelnen Subnetzen kann ander Subnetzmaske abgelesen werden&lt;br /&gt;
*Sie brauchen nur das letzte gesetzte Bit zu betrachten&lt;br /&gt;
*Im letzten Beispiel ist das letzte gesetzte Bit das 64er-Bit. Das bedeutet einen Abstand der Netze untereinander von 64. Die resultierenden Netzwerke hätten dann die folgenden Adressen:&lt;br /&gt;
**192.168.4.0/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.64/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.128/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.192/26&lt;br /&gt;
*Die Anzahl der möglichen Hosts pro Subnetz errechnet sich aus den verbleibenden Bits für Host-Adressen abzüglich der Netzwerkadresse und der [[Die Broadcast-Adressen|Broadcast-Adresse]]&lt;br /&gt;
*In diesem Fall also 2^6 – 2 = 64 – 2 = 62 Hosts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Netzwerke:IPv4]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=Kategorie:IPv4/Adresse&amp;diff=16854</id>
		<title>Kategorie:IPv4/Adresse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=Kategorie:IPv4/Adresse&amp;diff=16854"/>
		<updated>2020-10-06T04:47:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Version 4 des Internetprotokolls&#039;&#039;&#039; wurde im September 1981 von der Organisation ARPA fertig gestellt und in einem RFC [TODO: Nr?] veröffentlicht. Es hat danach lediglich geringfügige Modifikationen gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== IPv4-Adressen ==&lt;br /&gt;
* IPv4-Adressen haben eine Länge von 32 Bit&lt;br /&gt;
* Deshalb sind zumindest theoretisch 4.294.967.296 unterschiedliche Adressen möglich                  [[ipv4:ipv4.png|200px|thumb|left|ipv4]]     &lt;br /&gt;
* Man schreibt die Adressen in vier einzelnen Bytes dezimal&lt;br /&gt;
* Die einzelnen Bytes sind durch Punkte voneinander getrennt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dotted Quad ===&lt;br /&gt;
* Diese Notationsweise, die auch als Dotted Quad bezeichnet wird, sieht dann zum Beispiel so aus: 192.168.100.55&lt;br /&gt;
* Jede dieser Zahlen zwischen zwei Punkten wird als ein Oktett bezeichnet&lt;br /&gt;
* Da ein Oktett jeweils ein Byte lang ist, ergeben sich immer 256 Variationsmöglichkeiten&lt;br /&gt;
* Da die 0 hier mitgezählt werden muss, ist der höchstmögliche Wert für ein solches Oktett also 255 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufteilung ===&lt;br /&gt;
* Eine IP-Adresse besteht aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
** Der erste Teil ist der Netzwerkanteil (auch als Netzwerk-ID bezeichnet) und der zweite der Host-Anteil der Adresse&lt;br /&gt;
**** Es können nur Hostsdirekt miteinander kommunizieren, deren Netzwerkanteil der IP-Adressen identisch ist&lt;br /&gt;
****Hosts, die sich in unterschiedlichen Netzwerken befinden, müssen durch Router miteinander verbunden werden&lt;br /&gt;
* Welcher Anteil einer IP-Adresse zum Netzwerk- und welcher zum Host-Anteil gehört, wird durch die Netzwerkmaske bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==IP-Klassen==&lt;br /&gt;
* Die Adressen des Internetprotokolls sind in Klassen eingeteilt&lt;br /&gt;
* Welcher Klasse ein Netzwerk angehört, wird durch den Inhalt des ersten Bytes der Adresse bestimmt&lt;br /&gt;
* Die Klassen legen gleichzeitig fest, welche Standardsubnetzmaske verwendet wird&lt;br /&gt;
* Die tatsächlich verwendete Subnetzmaske kann in der Realität jedoch durch das Erstellen von Subnetzen unterschiedlich sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klasse A ===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 1.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 127.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.0.0.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 10.0.0.0 – 10.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Bei dem Netzwerk 127.0.0.0 handelt es sich um das Loopback-Netzwerk, das ein Computer zur internen Kommunikation innerhalb der Maschine verwendet. Üblich ist aber lediglich die Verwendung der IP-Adresse 127.0.0.1 für das Loopbackdevice.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse B===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 128.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 191.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.0.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 172.16.0.0 – 172.31.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Das Netzwerk mit der Adresse 169.254.0.0 wird zur automatischen Adressierung in Heimnetzwerken (APIPA) verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse C===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 192.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 223.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 192.168.0.1 – 192.168.255.255&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse D===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 224.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 239.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Dieses Netzwerk wird von Multicast-Anwendungen genutzt. Die vollständig gesetzte Subnetzmaske bewirkt, dass alle Rechner eines Multicast-Netzwerkes dieselbe IP-Adresse verwenden müssen. Adressen der Klasse D werden normalerweise immer nur zusätzlich zu anderen IP-Adressen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse E===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 240.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 255.255.255.254&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Dieses Netzwerk wird als Experimentalklasse bezeichnet und normalerweise nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ermittlung der Adressklasse ===&lt;br /&gt;
* Um ermitteln zu können, welche IP-Adressen zu welcher Klasse gehören, müssen Sie nur das erste Byte der Adresse betrachten&lt;br /&gt;
* Die Klasse A beginnt einfach am Anfang, also mit 1. Sie endet da, wo die Klasse B beginnt&lt;br /&gt;
* Das ist der Fall, wenn das erste Bit des ersten Byte einer IP-Adresse gesetzt wird. Das wäre also das 128er-Bit&lt;br /&gt;
* Die Klasse C beginnt entsprechend, wenn zusätzlich das zweite Bit gesetzt wird (128 + 64 = 192)&lt;br /&gt;
* Entsprechend wird bei den Klassen D und E jeweils ein weiteres Bit hinzugefügt&lt;br /&gt;
* ZurVerdeutlichung sehen Sie in der folgenden Aufstellung die Startadressen der Adressklassen in binärer und in dezimaler Schreibweise:&lt;br /&gt;
** Klasse A: Start 00000001.00000000.00000000.00000000 – (1.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse B: Start 10000000.00000000.00000000.00000000 – (128.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse C: Start 11000000.00000000.00000000.00000000 – (192.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse D: Start 11100000.00000000.00000000.00000000 – (224.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse E: Start 11110000.00000000.00000000.00000000 – (240.0.0.0)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verwendung der Subnetzmaske und CIDR===&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske maskiert den Netzwerkanteil und den Host-Anteil einer IP-Adresse&lt;br /&gt;
*Mit ihrer Hilfe kann ein Computer ermitteln, in welchem Netzwerk bzw. Subnetz er sich selbst befindet&lt;br /&gt;
*Er kann nur direkt mit anderen Computern kommunizieren, die sich in demselben Netzwerk oder Subnetz befinden&lt;br /&gt;
*Bei Kontaktaufnahmen zu netzwerkfremden Hosts müssen die Datenpakete zunächst an einen Router geschickt werden&lt;br /&gt;
*Die Ermittlung der Netzwerkzugehörigkeit geschieht über eine logische UND-Verknüpfung der IP-Adresse mit der Subnetzmaske&lt;br /&gt;
*Für Subnetzmasken sind zwei Notationsweisen üblich&lt;br /&gt;
*Die eine davon ist, genau wie die IP-Adressen selbst, eine &#039;&#039;Dotted-Quad&#039;&#039;-Schreibweise, z. B. 255.255.255.0 für eine Standard-C-Klasse&lt;br /&gt;
*Da Subnetzmasken von links nach rechts inkrementell aufgefüllt werden, sind pro Oktett nur neun verschiedene Werte möglich:&lt;br /&gt;
 00000000 Bin = 0 Dez&lt;br /&gt;
 10000000 Bin = 128 Dez&lt;br /&gt;
 11000000 Bin = 192 Dez&lt;br /&gt;
 11100000 Bin = 224 Dez&lt;br /&gt;
 11110000 Bin = 240 Dez&lt;br /&gt;
 11111000 Bin = 248 Dez&lt;br /&gt;
 11111100 Bin = 252 Dez&lt;br /&gt;
 11111110 Bin = 254 Dez&lt;br /&gt;
 11111111 Bin = 255 Dez&lt;br /&gt;
Auf derselben Tatsache basiert die CIDR-Notation (Classless Inter-Domain Routing) von Subnetzmasken&lt;br /&gt;
*Bei dieser Schreibweise wird einfach nur die Anzahl der gesetzten Bits einer Subnetzmaske angegeben&lt;br /&gt;
*Ein Standard-C-Klasse-Netz wird also so ausgedrückt: 192.168.100.0/24 (255.255.255.0, wobei jede einzelne 255 acht gesetzten Bits entspricht)&lt;br /&gt;
*Die Ermittlung der Netzwerkmitgliedschaft eines Hosts erfolgt, wie bereits erwähnt, über eine logische UND-Verknüpfung&lt;br /&gt;
*Das Ergebnis einer UND-Verknüpfung ist immer dann 1, wenn beide verknüpften Werte ebenfalls 1 sind&lt;br /&gt;
*In allen anderen Fällen ist das Ergebnis der Verknüpfung 0&lt;br /&gt;
*Zur Verdeutlichung soll im folgenden Beispiel die Netzwerkmitgliedschaft eines Computers mit der Adresse 192.168.150.9/24 ermittelt werden&lt;br /&gt;
*Für die Berechnung müssen sowohl IP-Adresse als auch Subnetzmaske zunächst in Binärschreibweise umgewandelt werden:&lt;br /&gt;
 192.168.150.9 11000000.10101000.10010110.00001001 Host-Adresse&lt;br /&gt;
 255.255.255.0 11111111.11111111.11111111.00000000 Subnetzmaske&lt;br /&gt;
 192.168.150.0 11000000.10101000.10010110.00000000 Netzadresse&lt;br /&gt;
*Die logische UND-Verknüpfung ergab, dass sich der Computer in dem Netzwerk mit der IP-Adresse 192.168.150.0 befindet&lt;br /&gt;
*Der Netzwerkanteil der IP-Adresse erstreckt sich in diesem Fall über die ersten drei Oktette (24 Bit), weil die Subnetzmaske eben falls eine Länge von 24 Bit aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ein weiteres Beispiel soll die Funktionsweise der Subnetzmaske genauer verdeutlichen&lt;br /&gt;
*Es wird hier eine Nicht-Standardsubnetzmaske verwendet, um gleichzeitig die Unterteilung eines Netzes in Subnetze zu erläutern&lt;br /&gt;
*Ein Host mit der Adresse 192.168.4.147/26 soll ein Datenpaket an einen anderen Host mit der IP-Adresse 192.168.4.116 senden&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske des Ziel-Hosts ist einer sendenden Station nie bekannt&lt;br /&gt;
*Das ist auch nicht nötig, denn wenn sich der Ziel-Host in demselben Subnetz befindet wie die sendende Station, dann kann das Paket direkt zugestellt werden&lt;br /&gt;
*Im anderen Fall muss das Paket zunächst an einen Router (eventuell Standardgateway) geschickt werden, der sich dann um die Weiterleitung kümmert. Es müssen zwei Berechnungen erfolgen:&lt;br /&gt;
*Der Quell-Host:&lt;br /&gt;
 192.168.004.147 11000000.10101000.00000100.10010011 (Host)&lt;br /&gt;
 255.255.255.192 11111111.11111111.11111111.11000000 (Maske)&lt;br /&gt;
 192.168.004.128 11000000.10101000.00000100.10000000 (Netz)&lt;br /&gt;
*Der Ziel-Host:&lt;br /&gt;
 192.168.004.116 11000000.10101000.00000100.01110100 (Host)&lt;br /&gt;
 255.255.255.192 11111111.11111111.11111111.11000000 (Maske)&lt;br /&gt;
 192.168.004.064 11000000.10101000.00000100.01000000 (Netz)&lt;br /&gt;
*Der Quell-Host befindet sich selbst laut logischer UND-Verknüpfung mit der Subnetzmaske im Netzwerk 192.168.4.128. Diese Adresse darf in diesem Fall, da das ursprüngliche Netz in Subnetze unterteilt wurde, nicht mehr für einen Host verwendet werden&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske für den Ziel-Host wurde hier nur angenommen. Sie ist für die sendende Maschine aber auch unerheblich, weil sich die IP-Adresse des Ziels in einem fremden Netzwerk befindet&lt;br /&gt;
*Das zu sendende Paket muss also über einen Router zugestellt werden&lt;br /&gt;
*Der Abstand zwischen den einzelnen Subnetzen kann ander Subnetzmaske abgelesen werden&lt;br /&gt;
*Sie brauchen nur das letzte gesetzte Bit zu betrachten&lt;br /&gt;
*Im letzten Beispiel ist das letzte gesetzte Bit das 64er-Bit. Das bedeutet einen Abstand der Netze untereinander von 64. Die resultierenden Netzwerke hätten dann die folgenden Adressen:&lt;br /&gt;
**192.168.4.0/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.64/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.128/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.192/26&lt;br /&gt;
*Die Anzahl der möglichen Hosts pro Subnetz errechnet sich aus den verbleibenden Bits für Host-Adressen abzüglich der Netzwerkadresse und der [[Die Broadcast-Adressen|Broadcast-Adresse]]&lt;br /&gt;
*In diesem Fall also 2^6 – 2 = 64 – 2 = 62 Hosts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Netzwerke:IPv4]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=Kategorie:IPv4/Adresse&amp;diff=16853</id>
		<title>Kategorie:IPv4/Adresse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=Kategorie:IPv4/Adresse&amp;diff=16853"/>
		<updated>2020-10-06T04:45:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Version 4 des Internetprotokolls&#039;&#039;&#039; wurde im September 1981 von der Organisation ARPA fertig gestellt und in einem RFC [TODO: Nr?] veröffentlicht. Es hat danach lediglich geringfügige Modifikationen gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== IPv4-Adressen ==&lt;br /&gt;
* IPv4-Adressen haben eine Länge von 32 Bit&lt;br /&gt;
* Deshalb sind zumindest theoretisch 4.294.967.296 unterschiedliche Adressen möglich                  [[ipv4:ipv4.jpg]]      &lt;br /&gt;
* Man schreibt die Adressen in vier einzelnen Bytes dezimal&lt;br /&gt;
* Die einzelnen Bytes sind durch Punkte voneinander getrennt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dotted Quad ===&lt;br /&gt;
* Diese Notationsweise, die auch als Dotted Quad bezeichnet wird, sieht dann zum Beispiel so aus: 192.168.100.55&lt;br /&gt;
* Jede dieser Zahlen zwischen zwei Punkten wird als ein Oktett bezeichnet&lt;br /&gt;
* Da ein Oktett jeweils ein Byte lang ist, ergeben sich immer 256 Variationsmöglichkeiten&lt;br /&gt;
* Da die 0 hier mitgezählt werden muss, ist der höchstmögliche Wert für ein solches Oktett also 255 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufteilung ===&lt;br /&gt;
* Eine IP-Adresse besteht aus zwei Teilen&lt;br /&gt;
** Der erste Teil ist der Netzwerkanteil (auch als Netzwerk-ID bezeichnet) und der zweite der Host-Anteil der Adresse&lt;br /&gt;
**** Es können nur Hostsdirekt miteinander kommunizieren, deren Netzwerkanteil der IP-Adressen identisch ist&lt;br /&gt;
****Hosts, die sich in unterschiedlichen Netzwerken befinden, müssen durch Router miteinander verbunden werden&lt;br /&gt;
* Welcher Anteil einer IP-Adresse zum Netzwerk- und welcher zum Host-Anteil gehört, wird durch die Netzwerkmaske bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==IP-Klassen==&lt;br /&gt;
* Die Adressen des Internetprotokolls sind in Klassen eingeteilt&lt;br /&gt;
* Welcher Klasse ein Netzwerk angehört, wird durch den Inhalt des ersten Bytes der Adresse bestimmt&lt;br /&gt;
* Die Klassen legen gleichzeitig fest, welche Standardsubnetzmaske verwendet wird&lt;br /&gt;
* Die tatsächlich verwendete Subnetzmaske kann in der Realität jedoch durch das Erstellen von Subnetzen unterschiedlich sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klasse A ===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 1.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 127.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.0.0.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 10.0.0.0 – 10.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Bei dem Netzwerk 127.0.0.0 handelt es sich um das Loopback-Netzwerk, das ein Computer zur internen Kommunikation innerhalb der Maschine verwendet. Üblich ist aber lediglich die Verwendung der IP-Adresse 127.0.0.1 für das Loopbackdevice.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse B===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 128.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 191.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.0.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 172.16.0.0 – 172.31.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Das Netzwerk mit der Adresse 169.254.0.0 wird zur automatischen Adressierung in Heimnetzwerken (APIPA) verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse C===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 192.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 223.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.0&lt;br /&gt;
* Privater Ausschlussbereich: 192.168.0.1 – 192.168.255.255&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse D===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 224.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 239.255.255.255&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Dieses Netzwerk wird von Multicast-Anwendungen genutzt. Die vollständig gesetzte Subnetzmaske bewirkt, dass alle Rechner eines Multicast-Netzwerkes dieselbe IP-Adresse verwenden müssen. Adressen der Klasse D werden normalerweise immer nur zusätzlich zu anderen IP-Adressen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klasse E===&lt;br /&gt;
* Erste Adresse: 240.0.0.0&lt;br /&gt;
* Letzte Adresse: 255.255.255.254&lt;br /&gt;
* Standardsubnetzmaske: 255.255.255.255&lt;br /&gt;
Besonderheit: Dieses Netzwerk wird als Experimentalklasse bezeichnet und normalerweise nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ermittlung der Adressklasse ===&lt;br /&gt;
* Um ermitteln zu können, welche IP-Adressen zu welcher Klasse gehören, müssen Sie nur das erste Byte der Adresse betrachten&lt;br /&gt;
* Die Klasse A beginnt einfach am Anfang, also mit 1. Sie endet da, wo die Klasse B beginnt&lt;br /&gt;
* Das ist der Fall, wenn das erste Bit des ersten Byte einer IP-Adresse gesetzt wird. Das wäre also das 128er-Bit&lt;br /&gt;
* Die Klasse C beginnt entsprechend, wenn zusätzlich das zweite Bit gesetzt wird (128 + 64 = 192)&lt;br /&gt;
* Entsprechend wird bei den Klassen D und E jeweils ein weiteres Bit hinzugefügt&lt;br /&gt;
* ZurVerdeutlichung sehen Sie in der folgenden Aufstellung die Startadressen der Adressklassen in binärer und in dezimaler Schreibweise:&lt;br /&gt;
** Klasse A: Start 00000001.00000000.00000000.00000000 – (1.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse B: Start 10000000.00000000.00000000.00000000 – (128.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse C: Start 11000000.00000000.00000000.00000000 – (192.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse D: Start 11100000.00000000.00000000.00000000 – (224.0.0.0)&lt;br /&gt;
** Klasse E: Start 11110000.00000000.00000000.00000000 – (240.0.0.0)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verwendung der Subnetzmaske und CIDR===&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske maskiert den Netzwerkanteil und den Host-Anteil einer IP-Adresse&lt;br /&gt;
*Mit ihrer Hilfe kann ein Computer ermitteln, in welchem Netzwerk bzw. Subnetz er sich selbst befindet&lt;br /&gt;
*Er kann nur direkt mit anderen Computern kommunizieren, die sich in demselben Netzwerk oder Subnetz befinden&lt;br /&gt;
*Bei Kontaktaufnahmen zu netzwerkfremden Hosts müssen die Datenpakete zunächst an einen Router geschickt werden&lt;br /&gt;
*Die Ermittlung der Netzwerkzugehörigkeit geschieht über eine logische UND-Verknüpfung der IP-Adresse mit der Subnetzmaske&lt;br /&gt;
*Für Subnetzmasken sind zwei Notationsweisen üblich&lt;br /&gt;
*Die eine davon ist, genau wie die IP-Adressen selbst, eine &#039;&#039;Dotted-Quad&#039;&#039;-Schreibweise, z. B. 255.255.255.0 für eine Standard-C-Klasse&lt;br /&gt;
*Da Subnetzmasken von links nach rechts inkrementell aufgefüllt werden, sind pro Oktett nur neun verschiedene Werte möglich:&lt;br /&gt;
 00000000 Bin = 0 Dez&lt;br /&gt;
 10000000 Bin = 128 Dez&lt;br /&gt;
 11000000 Bin = 192 Dez&lt;br /&gt;
 11100000 Bin = 224 Dez&lt;br /&gt;
 11110000 Bin = 240 Dez&lt;br /&gt;
 11111000 Bin = 248 Dez&lt;br /&gt;
 11111100 Bin = 252 Dez&lt;br /&gt;
 11111110 Bin = 254 Dez&lt;br /&gt;
 11111111 Bin = 255 Dez&lt;br /&gt;
Auf derselben Tatsache basiert die CIDR-Notation (Classless Inter-Domain Routing) von Subnetzmasken&lt;br /&gt;
*Bei dieser Schreibweise wird einfach nur die Anzahl der gesetzten Bits einer Subnetzmaske angegeben&lt;br /&gt;
*Ein Standard-C-Klasse-Netz wird also so ausgedrückt: 192.168.100.0/24 (255.255.255.0, wobei jede einzelne 255 acht gesetzten Bits entspricht)&lt;br /&gt;
*Die Ermittlung der Netzwerkmitgliedschaft eines Hosts erfolgt, wie bereits erwähnt, über eine logische UND-Verknüpfung&lt;br /&gt;
*Das Ergebnis einer UND-Verknüpfung ist immer dann 1, wenn beide verknüpften Werte ebenfalls 1 sind&lt;br /&gt;
*In allen anderen Fällen ist das Ergebnis der Verknüpfung 0&lt;br /&gt;
*Zur Verdeutlichung soll im folgenden Beispiel die Netzwerkmitgliedschaft eines Computers mit der Adresse 192.168.150.9/24 ermittelt werden&lt;br /&gt;
*Für die Berechnung müssen sowohl IP-Adresse als auch Subnetzmaske zunächst in Binärschreibweise umgewandelt werden:&lt;br /&gt;
 192.168.150.9 11000000.10101000.10010110.00001001 Host-Adresse&lt;br /&gt;
 255.255.255.0 11111111.11111111.11111111.00000000 Subnetzmaske&lt;br /&gt;
 192.168.150.0 11000000.10101000.10010110.00000000 Netzadresse&lt;br /&gt;
*Die logische UND-Verknüpfung ergab, dass sich der Computer in dem Netzwerk mit der IP-Adresse 192.168.150.0 befindet&lt;br /&gt;
*Der Netzwerkanteil der IP-Adresse erstreckt sich in diesem Fall über die ersten drei Oktette (24 Bit), weil die Subnetzmaske eben falls eine Länge von 24 Bit aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ein weiteres Beispiel soll die Funktionsweise der Subnetzmaske genauer verdeutlichen&lt;br /&gt;
*Es wird hier eine Nicht-Standardsubnetzmaske verwendet, um gleichzeitig die Unterteilung eines Netzes in Subnetze zu erläutern&lt;br /&gt;
*Ein Host mit der Adresse 192.168.4.147/26 soll ein Datenpaket an einen anderen Host mit der IP-Adresse 192.168.4.116 senden&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske des Ziel-Hosts ist einer sendenden Station nie bekannt&lt;br /&gt;
*Das ist auch nicht nötig, denn wenn sich der Ziel-Host in demselben Subnetz befindet wie die sendende Station, dann kann das Paket direkt zugestellt werden&lt;br /&gt;
*Im anderen Fall muss das Paket zunächst an einen Router (eventuell Standardgateway) geschickt werden, der sich dann um die Weiterleitung kümmert. Es müssen zwei Berechnungen erfolgen:&lt;br /&gt;
*Der Quell-Host:&lt;br /&gt;
 192.168.004.147 11000000.10101000.00000100.10010011 (Host)&lt;br /&gt;
 255.255.255.192 11111111.11111111.11111111.11000000 (Maske)&lt;br /&gt;
 192.168.004.128 11000000.10101000.00000100.10000000 (Netz)&lt;br /&gt;
*Der Ziel-Host:&lt;br /&gt;
 192.168.004.116 11000000.10101000.00000100.01110100 (Host)&lt;br /&gt;
 255.255.255.192 11111111.11111111.11111111.11000000 (Maske)&lt;br /&gt;
 192.168.004.064 11000000.10101000.00000100.01000000 (Netz)&lt;br /&gt;
*Der Quell-Host befindet sich selbst laut logischer UND-Verknüpfung mit der Subnetzmaske im Netzwerk 192.168.4.128. Diese Adresse darf in diesem Fall, da das ursprüngliche Netz in Subnetze unterteilt wurde, nicht mehr für einen Host verwendet werden&lt;br /&gt;
*Die Subnetzmaske für den Ziel-Host wurde hier nur angenommen. Sie ist für die sendende Maschine aber auch unerheblich, weil sich die IP-Adresse des Ziels in einem fremden Netzwerk befindet&lt;br /&gt;
*Das zu sendende Paket muss also über einen Router zugestellt werden&lt;br /&gt;
*Der Abstand zwischen den einzelnen Subnetzen kann ander Subnetzmaske abgelesen werden&lt;br /&gt;
*Sie brauchen nur das letzte gesetzte Bit zu betrachten&lt;br /&gt;
*Im letzten Beispiel ist das letzte gesetzte Bit das 64er-Bit. Das bedeutet einen Abstand der Netze untereinander von 64. Die resultierenden Netzwerke hätten dann die folgenden Adressen:&lt;br /&gt;
**192.168.4.0/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.64/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.128/26&lt;br /&gt;
**192.168.4.192/26&lt;br /&gt;
*Die Anzahl der möglichen Hosts pro Subnetz errechnet sich aus den verbleibenden Bits für Host-Adressen abzüglich der Netzwerkadresse und der [[Die Broadcast-Adressen|Broadcast-Adresse]]&lt;br /&gt;
*In diesem Fall also 2^6 – 2 = 64 – 2 = 62 Hosts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Netzwerke:IPv4]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=KeepassXC/Kompilieren&amp;diff=7458</id>
		<title>KeepassXC/Kompilieren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=KeepassXC/Kompilieren&amp;diff=7458"/>
		<updated>2019-12-13T09:02:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
KeePassXC kompilieren (install) aus einer fremden Quelle, die nicht von der Repository von Debian stammt.(Das install) bitte per root ausführen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgehensweise ==&lt;br /&gt;
*Gehen sie auf die Seite [https://keepassxc.org/download/#source Keepassxc.org/download]&lt;br /&gt;
*Über die Seite &amp;quot;source code&amp;quot; &amp;quot;source code release&amp;quot; downloaden&lt;br /&gt;
*Über die Konsole mit dem Befehl &amp;lt;code&amp;gt;apt purge keepassxc&amp;lt;/code&amp;gt; alte Version löschen&lt;br /&gt;
*Auf der Konsole: &amp;lt;code&amp;gt;cd Downloads&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Danach tue schrittweise folgendes:sei(root)&lt;br /&gt;
 # tar -xJf keepassxc-2.5.1-src.tar.xz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # cd keepassxc-2.5.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt install build-essential cmake g++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend werden die benötigten Bibliotheken installiert. Diese können unter [[https://github.com/keepassxreboot/keepassxc/wiki/Set-up-Build-Environment-on-Linux|Debian Libraries]] eingesehen werden. Für die Version 2.5.1 benötigen wir :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt install qtbase5-dev qttools5-dev qttools5-dev-tools libqt5svg5-dev \&lt;br /&gt;
    libgcrypt20-dev libargon2-dev libqrencode-dev libsodium-dev zlib1g-dev&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt install libxi-dev libxtst-dev libqt5x11extras5-dev libyubikey-dev \&lt;br /&gt;
     libykpers-1-dev libcurl4-openssl-dev libquazip5-dev libreadline-dev&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald die Abhängigkeiten installiert sind, dann sind die nächsten Schritte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkdir build &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cd build&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cmake -DWITH_XC_ALL=ON ..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Kompilieren verwenden wir den Befehl &amp;quot;checkinstall&amp;quot;, dieser ist in der aktuellen Debian Version nicht enthalten.&lt;br /&gt;
Daher muss ein Backport Repository eingebunden werden. Siehe [[Debian_Repositories#Backport_Repository_anlegen_.28Linux_Buster.29|Backport Repository einbinden]]&lt;br /&gt;
,Sich abmelden.  &lt;br /&gt;
Danach &amp;lt;code&amp;gt;# apt install checkinstall&amp;lt;/code&amp;gt; ausführen. Anschließend folgenden Befehl im Ordner /home/user/Downloads/keepassxc-2.5.1/build ausführen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 checkinstall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*In der Installation die erste Frage zur Doc mit n (No) beantworten. &lt;br /&gt;
*In dem anschließenden Screen einmal Enter drücken&lt;br /&gt;
*Anschließend erscheint ein Bildschirm mit Meta-Informationen. Hier können mit den Ziffern und Enter die entsprechenden Infos bearbeitet werden, dort unter [2] keepassXC, unter [3] 2.5.1 und unter [8] https://keepassxc.org/download/#source eintragen. &lt;br /&gt;
*Mit Enter weiter und Kompilierung abwarten&lt;br /&gt;
*Am Ende der Installation die erste Frage mit n und die zweite mit yes beantworten&lt;br /&gt;
*Das .deb Paket mit dem entsprechenden Namen wurde in dem Ordner /build erstellt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
* https://keepassxc.org/docs#wiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ufukmeral|Ufukmeral]] ([[Benutzer Diskussion:Ufukmeral|Diskussion]]) 11:42, 17. Mai 2019 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=WebDAV/Client&amp;diff=7160</id>
		<title>WebDAV/Client</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=WebDAV/Client&amp;diff=7160"/>
		<updated>2019-12-04T07:44:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: /* Installation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Was ist WebDav?=&lt;br /&gt;
TODO&lt;br /&gt;
==Verbindung über Dateimanager==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mit dem Dateimanager Dolphin respektive Konquerer lässt sich direkt auf WebDAV-Ressourcen zugreifen.&lt;br /&gt;
* Um per WebDAV auf die Nextcloud zuzugreifen wird folgendes in die Adressleiste eingegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 webdavs://cloud.itw-berlin.net/remote.php/webdav/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TODO:Bild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wozu dient davfs2==&lt;br /&gt;
davfs2, das WebDAV Linux File System, ist ein Dateisystemtreiber, der es erlaubt, WebDAV-Internet-Ressourcen als lokales Dateisystem zu mounten.&lt;br /&gt;
==Manuell Mounten==&lt;br /&gt;
 # mount -t davfs https://cloud.itw-berlin.net/remote.php/webdav/ /mnt&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
#Installation des WebDav Linux File System (davfs2) &amp;lt;br&amp;gt;  &amp;lt;code&amp;gt; # apt install davfs2/stable &amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
#Erstellen eines Verzeichnissen als Mountpoint &amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt; $ mkdir -p ~/media/nextcloud &amp;lt;/code&amp;gt; (als user)&lt;br /&gt;
#Mittels vim die /etc/fstab bearbeiten und &amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt;https://cloud.itw-berlin.net/remote.php/webdav/ ~/media/nextcloud davfs uid=1000,gid=1000,noauto,user,_netdev,rw 0 0 &amp;lt;/code&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt; als ganzes an Datei anhängen&lt;br /&gt;
#Die Datei Secrets erstellen und um die Anmeldedaten erweitern &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;code&amp;gt;$ vi ~/.davfs2/secrets &amp;lt;/code&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt;~/media/nextcloud &amp;quot;mustername&amp;quot; &amp;quot;musterpasswort&amp;quot; &amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
#Die Rechte der Datei secrets Datei wie folgt ändern &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;code&amp;gt;$ chmod 600 ~/.davfs2/secrets&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Außerdem muss der Benutzer Mitglied der Gruppe davfs2 sein &amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt;# usermod -aG davfs2 &amp;lt;Benutzername&amp;gt;&amp;lt;/code&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt; Danach als User neu anmelden.&lt;br /&gt;
#Den Ordner nextcloud mounten &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;code&amp;gt;$ mount ~/media/nextcloud&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Debugging==&lt;br /&gt;
Messages of davfs2 should be prefixed with a time stamp and &amp;quot;mount.davfs&amp;quot;.&lt;br /&gt;
 # grep -Eni &amp;quot;mount.davfs&amp;quot; /var/log/syslog&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# enables detailed davfs2 logging&lt;br /&gt;
 # echo &amp;quot;debug most&amp;quot; &amp;gt;&amp;gt; /etc/davfs2/davfs2.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
https://wiki.ubuntuusers.de/WebDAV/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.hagemann.ws/blog/linux-mount-webdav-share-using-fstab-and-davfs2.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Nextcloud]]&lt;br /&gt;
[[Category:Netzwerk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/103.6_Prozess-Ausf%C3%BChrungspriorit%C3%A4ten_%C3%A4ndern&amp;diff=7146</id>
		<title>LPIC101/103.6 Prozess-Ausführungsprioritäten ändern</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/103.6_Prozess-Ausf%C3%BChrungspriorit%C3%A4ten_%C3%A4ndern&amp;diff=7146"/>
		<updated>2019-12-03T11:32:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: /* Kontrollfragen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Allgemeines =&lt;br /&gt;
*Der Begriff Prozeß (engl. process) bezeichnet ein Programm, das gerade geladen ist und (meist) läuft. &lt;br /&gt;
* Manchmal möchten Sie die Priorität eines Prozesses ändern. Ein Prozess, der für Sie sehr wichtig ist, kann z.B. ausgeführt werden und sie möchten Ihn schnell beenden. &lt;br /&gt;
* Ein  normaler Benutzer kann  allerdings  einem Prozess  lediglich  eine  niedrigere  Priorität  zuordnen.  &lt;br /&gt;
* Damit soll  verhindert  werden,  dass  Benutzer,  die  ihre  eigene  Arbeit  als  besonders  wichtig einstufen, das ganze System lahmlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Liste wichtiger Dateien =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[nice]]&lt;br /&gt;
* [[Linuxbefehl: ps|ps]]&lt;br /&gt;
* renice&lt;br /&gt;
* [[top]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==nice==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*nice ist ein Befehl von Unix-ähnlichen Betriebssystemen.&lt;br /&gt;
*Mit nice ist es möglich, ein Kommando mit einer bestimmten Priorität zu starten, sodass der dann ausgeführte Prozess im Gegensatz zu anderen Prozessen mehr oder weniger CPU-Zeit erhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Beispiel haben wir den folgenden Prozess ausgeführt:&lt;br /&gt;
 sleep 1000000000&amp;amp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bestätigte die Priorität mit dem folgenden Befehl:&lt;br /&gt;
 ps ax -o pid,ni,cmd | grep sleep&lt;br /&gt;
 2268   0sleep 1000000000&lt;br /&gt;
 2271   0 grep sleep&lt;br /&gt;
 michel@debian:~$ nice -n 10 sleep 1000000000&amp;amp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*In beiden Fällen wird der Editor nano mit einem positiven Nice-Wert von 10 gestartet.&lt;br /&gt;
*Der Strich in der zweiten Zeile ist also kein Minus, sondern dient der Einleitung der Option.&lt;br /&gt;
*Wenn  Sie  einen  negativen  Nice-Wert  verwenden  wollen,  um  die  Ausführungspriorität eines Programms zu erhöhen, können Sie folgende Kommandos verwenden:&lt;br /&gt;
 michel@debian:~$ nice -n -10 sleep 1000000000&amp;amp; oder:&lt;br /&gt;
 michel@debian:~$ nice --10 sleep 1000000000&amp;amp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando:&lt;br /&gt;
 michel@debian:~$ ps ax -o pid,ni,cmd | grep sleep&lt;br /&gt;
sieht man ,dass das Prioritäts-Scheduling auf die zweite Spalte. In die erste Spalte steht die auführungsnummer(zum beispiel  2268) des Prozesses.&lt;br /&gt;
 2268 -10 sleep 1000000000&lt;br /&gt;
 2271   0 grep sleep&lt;br /&gt;
Die zweite Zeile enthält jetzt zwei Striche. Der erste Strich leitet die Option ein, und der zweite ist diesmal ein Minuszeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==renice== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*renice ändert das Prioritäts-Scheduling eines oder mehrerer laufender Prozesse.&lt;br /&gt;
*Das erste Argument ist der zu verwendende Prioritäts-Wert.&lt;br /&gt;
*Die anderen Argumente werden als Prozesskennungen interpretiert (Vorgabe), Prozessgruppenkennungen, Benutzerkennungen oder Benutzernamen.&lt;br /&gt;
*Das Anwenden von renice auf eine Prozessgruppe beeinflusst das Scheduling aller Prozesse in dieser Prozessgruppe gleichermaßen.&lt;br /&gt;
*Das Anwenden von renice auf einen Benutzer ändert das Prioritäts-Scheduling aller Prozesse, die diesem Benutzer gehören.&lt;br /&gt;
 root@debian:~#  renice -n -7 2268&lt;br /&gt;
 2268(process ID) old priority -10, new priority -7&lt;br /&gt;
*Hier ist also der Strich ein Minus und keine Einleitung für eine Option.&lt;br /&gt;
*Mit der Option -u (hier wiederum ist der Strich unabdingbar) können Sie alle Prozesseeines einzelnen Benutzers gleichzeitig beeinflussen.&lt;br /&gt;
*Die Syntax ist ansonsten mit identisch, die man auch bei der Manipulation eines Prozesses benutzen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==top und ps==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
top und ps können die prioritäten überprüfen:&lt;br /&gt;
*[[Linuxbefehl: ps|ps]] (für process status) ist ein Unix-Kommando, das eine Liste aller Prozesse, welche momentan laufen oder sich im Zombie-Status befinden, auf dem Bildschirm ausgibt.&lt;br /&gt;
 michel@debian:~$ ps ax -o pid,ni,cmd | grep sleep&lt;br /&gt;
*[[top]] ist ein Befehl in den meisten Unix-ähnlichen Betriebssystemen, der eine ständig aktualisierte Liste der aktuell laufenden Prozesse des Systems ausgibt.&lt;br /&gt;
*Dabei zeigt top auch die Load der CPU, Speicherverbrauch, sowie etliche andere Informationen an,Um  die  tatsächliche  Priorität  eines  Prozesses  und  den  Wert  für nice zu  ermitteln,benötigen Sie das Programm top.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kontrollfragen=&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie planen apt-get upgrade auszuführen,  um  Ihr  System  auf  den  neuesten  Stand  zu bringen.  Da  dieses  Kommando  erfahrungsgemäß eine hohe  Systemlast  verursacht,wollen Sie ihm eine geringere Prozesspriorität zuweisen.Welchen Befehl werden Sie apt-get voranstellen, damit andere Prozesse durch die Aktualisierung nicht negativ beeinflusst werden? (Wählen Sie zwei Antworten.)&lt;br /&gt;
# A: nice-14&lt;br /&gt;
# B: nice-n14&lt;br /&gt;
# C: renice-n14&lt;br /&gt;
# D: nice-n-14&lt;br /&gt;
# E: nice--14&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;A,B&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie stellen fest, dass das System, an dem Sie arbeiten, sehr träge reagiert. Eine Über-prüfung ergibt, dass ein&lt;br /&gt;
Backupskript einen  großen  Teil  der  Systemressourcen  verbraucht.Die zugehörige Prozess-ID  ist 8490. Welches  Kommando  können Sie verwenden, um die Ausführungspriorität der Datensicherung im laufenden Betrieb zu senken&lt;br /&gt;
# A: nice--12 8490&lt;br /&gt;
# B: bg&lt;br /&gt;
# C: renice-n15 8490&lt;br /&gt;
# D: renice-15 8490&lt;br /&gt;
# E: nice-n12 8490&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Welche  der  folgenden  Programme  können Einfluss  auf  die  Ausführungspriorität eines Prozesses nehmen? (Wählen Sie drei Programme aus. &lt;br /&gt;
# A: bg&lt;br /&gt;
# B: nice&lt;br /&gt;
# C: renice&lt;br /&gt;
# D: fg&lt;br /&gt;
# E: top&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;B,C,E&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Was ist der maximale niceness Wert, den ein regulärer Benutzer einem Prozess mit dem Befehl nice zuweisen kann, wenn er einen neuen Prozess ausführt? &lt;br /&gt;
#A: 9&lt;br /&gt;
#B: 19&lt;br /&gt;
#C: 49&lt;br /&gt;
#D: 99&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Linux:LPIC:101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=WebDAV/Client&amp;diff=7128</id>
		<title>WebDAV/Client</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=WebDAV/Client&amp;diff=7128"/>
		<updated>2019-12-02T11:01:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: /* Installation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Was ist WebDav?=&lt;br /&gt;
TODO&lt;br /&gt;
==Verbindung über Dateimanager==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mit dem Dateimanager Dolphin respektive Konquerer lässt sich direkt auf WebDAV-Ressourcen zugreifen.&lt;br /&gt;
* Um per WebDAV auf die Nextcloud zuzugreifen wird folgendes in die Adressleiste eingegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 webdavs://cloud.itw-berlin.net/remote.php/webdav/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TODO:Bild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wozu dient davfs2==&lt;br /&gt;
davfs2, das WebDAV Linux File System, ist ein Dateisystemtreiber, der es erlaubt, WebDAV-Internet-Ressourcen als lokales Dateisystem zu mounten.&lt;br /&gt;
==Manuell Mounten==&lt;br /&gt;
 mount -t davfs https://cloud.itw-berlin.net/remote.php/webdav/ /mnt&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
# Installation des WebDav Linux File System (davfs2) &lt;br /&gt;
# Erstellen eines Verzeichnissen als Mountpoint &amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt; mkdir -p ~/media/nextcloud &amp;lt;/code&amp;gt; (als User)&lt;br /&gt;
# Mittels vim die /etc/fstab bearbeiten &amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt; https://cloud.itw-berlin.net/remote.php/webdav/ ~/nextcloud davfs uid=1000,gid=1000,noauto,user,_netdev,rw 0 0 &amp;lt;/code&amp;gt; (als Root)&lt;br /&gt;
# Die Datei Secrets erstellen und um die Anmeldedaten erweitern &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;code&amp;gt; ~/.davfs2/secrets (als User)&amp;lt;/code&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt;~/media/nextcloud  mustername &amp;quot;musterpasswort&amp;quot; &amp;lt;/code&amp;gt; (als User)&lt;br /&gt;
# Die Rechte der Datei secrets Datei wie folgt ändern &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;code&amp;gt;chmod 600 ~/.davfs2/secrets&amp;lt;/code&amp;gt; (als Root)&lt;br /&gt;
# Außerdem muss der Benutzer Mitglied der Gruppe davfs2 sein&lt;br /&gt;
# &amp;lt;code&amp;gt;usermod -aG davfs2 &amp;lt;Benutzername&amp;gt;&amp;lt;/code&amp;gt; (als User)&lt;br /&gt;
# Den Ordner nextcloud mounten &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;code&amp;gt;mount ~/nextcloud&amp;lt;/code&amp;gt;(als Root)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Debugging==&lt;br /&gt;
Messages of davfs2 should be prefixed with a time stamp and &amp;quot;mount.davfs&amp;quot;.&lt;br /&gt;
 grep -Eni &amp;quot;mount.davfs&amp;quot; /var/log/syslog&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# enables detailed davfs2 logging&lt;br /&gt;
 echo &amp;quot;debug most&amp;quot; &amp;gt;&amp;gt; /etc/davfs2/davfs2.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
https://wiki.ubuntuusers.de/WebDAV/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.hagemann.ws/blog/linux-mount-webdav-share-using-fstab-and-davfs2.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Nextcloud]]&lt;br /&gt;
[[Category:Netzwerk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=WebDAV/Client&amp;diff=7127</id>
		<title>WebDAV/Client</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=WebDAV/Client&amp;diff=7127"/>
		<updated>2019-12-02T10:57:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: /* Installation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Was ist WebDav?=&lt;br /&gt;
TODO&lt;br /&gt;
==Verbindung über Dateimanager==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mit dem Dateimanager Dolphin respektive Konquerer lässt sich direkt auf WebDAV-Ressourcen zugreifen.&lt;br /&gt;
* Um per WebDAV auf die Nextcloud zuzugreifen wird folgendes in die Adressleiste eingegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 webdavs://cloud.itw-berlin.net/remote.php/webdav/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TODO:Bild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wozu dient davfs2==&lt;br /&gt;
davfs2, das WebDAV Linux File System, ist ein Dateisystemtreiber, der es erlaubt, WebDAV-Internet-Ressourcen als lokales Dateisystem zu mounten.&lt;br /&gt;
==Manuell Mounten==&lt;br /&gt;
 mount -t davfs https://cloud.itw-berlin.net/remote.php/webdav/ /mnt&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
# Installation des WebDav Linux File System (davfs2) &lt;br /&gt;
# Erstellen eines Verzeichnissen als Mountpoint &amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt; mkdir -p ~/media/nextcloud &amp;lt;/code&amp;gt; (als User)&lt;br /&gt;
# Mittels vim die /etc/fstab bearbeiten &amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt; https://cloud.itw-berlin.net/remote.php/webdav/ ~/nextcloud davfs uid=1000,gid=1000,noauto,user,_netdev,rw 0 0 &amp;lt;/code&amp;gt; (als Root)&lt;br /&gt;
# Die Datei Secrets erstellen und um die Anmeldedaten erweitern &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;code&amp;gt; ~/.davfs2/secrets (als Root)&amp;lt;/code&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt;/media/nextcloud  mustername &amp;quot;musterpasswort&amp;quot; &amp;lt;/code&amp;gt; (als User)&lt;br /&gt;
# Die Rechte der Datei secrets Datei wie folgt ändern &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;code&amp;gt;chmod 600 ~/.davfs2/secrets&amp;lt;/code&amp;gt; (als Root)&lt;br /&gt;
# Außerdem muss der Benutzer Mitglied der Gruppe davfs2 sein&lt;br /&gt;
# &amp;lt;code&amp;gt;usermod -aG davfs2 &amp;lt;Benutzername&amp;gt;&amp;lt;/code&amp;gt; (als User)&lt;br /&gt;
# Den Ordner nextcloud mounten &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;code&amp;gt;mount ~/nextcloud&amp;lt;/code&amp;gt;(als Root)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Debugging==&lt;br /&gt;
Messages of davfs2 should be prefixed with a time stamp and &amp;quot;mount.davfs&amp;quot;.&lt;br /&gt;
 grep -Eni &amp;quot;mount.davfs&amp;quot; /var/log/syslog&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# enables detailed davfs2 logging&lt;br /&gt;
 echo &amp;quot;debug most&amp;quot; &amp;gt;&amp;gt; /etc/davfs2/davfs2.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
https://wiki.ubuntuusers.de/WebDAV/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.hagemann.ws/blog/linux-mount-webdav-share-using-fstab-and-davfs2.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Nextcloud]]&lt;br /&gt;
[[Category:Netzwerk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=WebDAV/Client&amp;diff=7125</id>
		<title>WebDAV/Client</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=WebDAV/Client&amp;diff=7125"/>
		<updated>2019-12-02T09:55:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Was ist WebDav?=&lt;br /&gt;
TODO&lt;br /&gt;
==Verbindung über Dateimanager==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mit dem Dateimanager Dolphin respektive Konquerer lässt sich direkt auf WebDAV-Ressourcen zugreifen.&lt;br /&gt;
* Um per WebDAV auf die Nextcloud zuzugreifen wird folgendes in die Adressleiste eingegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 webdavs://cloud.itw-berlin.net/remote.php/webdav/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TODO:Bild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wozu dient davfs2==&lt;br /&gt;
davfs2, das WebDAV Linux File System, ist ein Dateisystemtreiber, der es erlaubt, WebDAV-Internet-Ressourcen als lokales Dateisystem zu mounten.&lt;br /&gt;
==Manuell Mounten==&lt;br /&gt;
 mount -t davfs https://cloud.itw-berlin.net/remote.php/webdav/ /mnt&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
# Installation des WebDav Linux File System (davfs2) &lt;br /&gt;
# Erstellen eines Verzeichnissen als Mountpoint &amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt; mkdir -p ~/media/nextcloud &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Mittels vim die /etc/fstab bearbeiten &amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt; https://cloud.itw-berlin.net/remote.php/webdav/ ~/nextcloud davfs uid=1000,gid=1000,noauto,user,_netdev,rw 0 0 &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Die Datei Secrets erstellen und um die Anmeldedaten erweitern &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;code&amp;gt; ~/.davfs2/secrets&amp;lt;/code&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt;/media/nextcloud  mustername &amp;quot;musterpasswort&amp;quot; &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Die Rechte der Datei secrets Datei wie folgt ändern &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;code&amp;gt;chmod 600 ~/.davfs2/secrets&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Außerdem muss der Benutzer Mitglied der Gruppe davfs2 sein&lt;br /&gt;
# &amp;lt;code&amp;gt;usermod -aG davfs2 &amp;lt;Benutzername&amp;gt;&amp;lt;/code&amp;gt; (als root)&lt;br /&gt;
# Den Ordner nextcloud mounten &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;code&amp;gt;mount ~/nextcloud&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Debugging==&lt;br /&gt;
Messages of davfs2 should be prefixed with a time stamp and &amp;quot;mount.davfs&amp;quot;.&lt;br /&gt;
 grep -Eni &amp;quot;mount.davfs&amp;quot; /var/log/syslog&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# enables detailed davfs2 logging&lt;br /&gt;
 echo &amp;quot;debug most&amp;quot; &amp;gt;&amp;gt; /etc/davfs2/davfs2.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
https://wiki.ubuntuusers.de/WebDAV/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.hagemann.ws/blog/linux-mount-webdav-share-using-fstab-and-davfs2.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Nextcloud]]&lt;br /&gt;
[[Category:Netzwerk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/103.6_Prozess-Ausf%C3%BChrungspriorit%C3%A4ten_%C3%A4ndern&amp;diff=7092</id>
		<title>LPIC101/103.6 Prozess-Ausführungsprioritäten ändern</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/103.6_Prozess-Ausf%C3%BChrungspriorit%C3%A4ten_%C3%A4ndern&amp;diff=7092"/>
		<updated>2019-11-28T09:16:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Allgemeines =&lt;br /&gt;
*Der Begriff Prozeß (engl. process) bezeichnet ein Programm, das gerade geladen ist und (meist) läuft. &lt;br /&gt;
* Manchmal möchten Sie die Priorität eines Prozesses ändern. Ein Prozess, der für Sie sehr wichtig ist, kann z.B. ausgeführt werden und sie möchten Ihn schnell beenden. &lt;br /&gt;
* Ein  normaler Benutzer kann  allerdings  einem Prozess  lediglich  eine  niedrigere  Priorität  zuordnen.  &lt;br /&gt;
* Damit soll  verhindert  werden,  dass  Benutzer,  die  ihre  eigene  Arbeit  als  besonders  wichtig einstufen, das ganze System lahmlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Liste wichtiger Dateien =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[nice]]&lt;br /&gt;
* [[Linuxbefehl: ps|ps]]&lt;br /&gt;
* renice&lt;br /&gt;
* [[top]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==nice==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*nice ist ein Befehl von Unix-ähnlichen Betriebssystemen.&lt;br /&gt;
*Mit nice ist es möglich, ein Kommando mit einer bestimmten Priorität zu starten, sodass der dann ausgeführte Prozess im Gegensatz zu anderen Prozessen mehr oder weniger CPU-Zeit erhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Beispiel haben wir den folgenden Prozess ausgeführt:&lt;br /&gt;
 sleep 1000000000&amp;amp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bestätigte die Priorität mit dem folgenden Befehl:&lt;br /&gt;
 ps ax -o pid,ni,cmd | grep sleep&lt;br /&gt;
 2268   0sleep 1000000000&lt;br /&gt;
 2271   0 grep sleep&lt;br /&gt;
 michel@debian:~$ nice -n 10 sleep 1000000000&amp;amp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*In beiden Fällen wird der Editor nano mit einem positiven Nice-Wert von 10 gestartet.&lt;br /&gt;
*Der Strich in der zweiten Zeile ist also kein Minus, sondern dient der Einleitung der Option.&lt;br /&gt;
*Wenn  Sie  einen  negativen  Nice-Wert  verwenden  wollen,  um  die  Ausführungspriorität eines Programms zu erhöhen, können Sie folgende Kommandos verwenden:&lt;br /&gt;
 michel@debian:~$ nice -n -10 sleep 1000000000&amp;amp; oder:&lt;br /&gt;
 michel@debian:~$ nice --10 sleep 1000000000&amp;amp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando:&lt;br /&gt;
 michel@debian:~$ ps ax -o pid,ni,cmd | grep sleep&lt;br /&gt;
sieht man ,dass das Prioritäts-Scheduling auf die zweite Spalte. In die erste Spalte steht die auführungsnummer(zum beispiel  2268) des Prozesses.&lt;br /&gt;
 2268 -10 sleep 1000000000&lt;br /&gt;
 2271   0 grep sleep&lt;br /&gt;
Die zweite Zeile enthält jetzt zwei Striche. Der erste Strich leitet die Option ein, und der zweite ist diesmal ein Minuszeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==renice== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*renice ändert das Prioritäts-Scheduling eines oder mehrerer laufender Prozesse.&lt;br /&gt;
*Das erste Argument ist der zu verwendende Prioritäts-Wert.&lt;br /&gt;
*Die anderen Argumente werden als Prozesskennungen interpretiert (Vorgabe), Prozessgruppenkennungen, Benutzerkennungen oder Benutzernamen.&lt;br /&gt;
*Das Anwenden von renice auf eine Prozessgruppe beeinflusst das Scheduling aller Prozesse in dieser Prozessgruppe gleichermaßen.&lt;br /&gt;
*Das Anwenden von renice auf einen Benutzer ändert das Prioritäts-Scheduling aller Prozesse, die diesem Benutzer gehören.&lt;br /&gt;
 root@debian:~#  renice -n -7 2268&lt;br /&gt;
 2268(process ID) old priority -10, new priority -7&lt;br /&gt;
*Hier ist also der Strich ein Minus und keine Einleitung für eine Option.&lt;br /&gt;
*Mit der Option -u (hier wiederum ist der Strich unabdingbar) können Sie alle Prozesseeines einzelnen Benutzers gleichzeitig beeinflussen.&lt;br /&gt;
*Die Syntax ist ansonsten mit identisch, die man auch bei der Manipulation eines Prozesses benutzen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==top und ps==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
top und ps können die prioritäten überprüfen:&lt;br /&gt;
*[[Linuxbefehl: ps|ps]] (für process status) ist ein Unix-Kommando, das eine Liste aller Prozesse, welche momentan laufen oder sich im Zombie-Status befinden, auf dem Bildschirm ausgibt.&lt;br /&gt;
 michel@debian:~$ ps ax -o pid,ni,cmd | grep sleep&lt;br /&gt;
*[[top]] ist ein Befehl in den meisten Unix-ähnlichen Betriebssystemen, der eine ständig aktualisierte Liste der aktuell laufenden Prozesse des Systems ausgibt.&lt;br /&gt;
*Dabei zeigt top auch die Load der CPU, Speicherverbrauch, sowie etliche andere Informationen an,Um  die  tatsächliche  Priorität  eines  Prozesses  und  den  Wert  für nice zu  ermitteln,benötigen Sie das Programm top.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kontrollfragen=&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie planen apt-get upgrade auszuführen,  um  Ihr  System  auf  den  neuesten  Stand  zu bringen.  Da  dieses  Kommando  erfahrungsgemäß eine hohe  Systemlast  verursacht,wollen Sie ihm eine geringere Prozesspriorität zuweisen.Welchen Befehl werden Sie apt-get voranstellen, damit andere Prozesse durch die Aktualisierung nicht negativ beeinflusst werden? (Wählen Sie zwei Antworten.)&lt;br /&gt;
# A: nice-14&lt;br /&gt;
# B: nice-n14&lt;br /&gt;
# C: renice-n14&lt;br /&gt;
# D: nice-n-14&lt;br /&gt;
# E: nice--14&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;A,B&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie stellen fest, dass das System, an dem Sie arbeiten, sehr träge reagiert. Eine Über-prüfung ergibt, dass ein&lt;br /&gt;
Backupskript einen  großen  Teil  der  Systemressourcen  verbraucht.Die zugehörige Prozess-ID  ist 8490. Welches  Kommando  können Sie verwenden, um die Ausführungspriorität der Datensicherung im laufenden Betrieb zu senken&lt;br /&gt;
# A: nice--12 8490&lt;br /&gt;
# B: bg&lt;br /&gt;
# C: renice-n15 8490&lt;br /&gt;
# D: renice-15 8490&lt;br /&gt;
# E: nice-n12 8490&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Welche  der  folgenden  Programme  können Einfluss  auf  die  Ausführungspriorität eines Prozesses nehmen? (Wählen Sie drei Programme aus. &lt;br /&gt;
# A: bg&lt;br /&gt;
# B: nice&lt;br /&gt;
# C: renice&lt;br /&gt;
# D: fg&lt;br /&gt;
# E: top&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;B,C,E&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Linux:LPIC:101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/103.6_Prozess-Ausf%C3%BChrungspriorit%C3%A4ten_%C3%A4ndern&amp;diff=7091</id>
		<title>LPIC101/103.6 Prozess-Ausführungsprioritäten ändern</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/103.6_Prozess-Ausf%C3%BChrungspriorit%C3%A4ten_%C3%A4ndern&amp;diff=7091"/>
		<updated>2019-11-28T09:13:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: /* nice */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Allgemeines =&lt;br /&gt;
*Der Begriff Prozeß (engl. process) bezeichnet ein Programm, das gerade geladen ist und (meist) läuft. &lt;br /&gt;
* Manchmal möchten Sie die Priorität eines Prozesses ändern. Ein Prozess, der für Sie sehr wichtig ist, kann z.B. ausgeführt werden und sie möchten Ihn schnell beenden. &lt;br /&gt;
* Ein  normaler Benutzer kann  allerdings  einem Prozess  lediglich  eine  niedrigere  Priorität  zuordnen.  &lt;br /&gt;
* Damit soll  verhindert  werden,  dass  Benutzer,  die  ihre  eigene  Arbeit  als  besonders  wichtig einstufen, das ganze System lahmlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Liste wichtiger Dateien =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[nice]]&lt;br /&gt;
* [[Linuxbefehl: ps|ps]]&lt;br /&gt;
* renice&lt;br /&gt;
* [[top]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==nice==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*nice ist ein Befehl von Unix-ähnlichen Betriebssystemen.&lt;br /&gt;
*Mit nice ist es möglich, ein Kommando mit einer bestimmten Priorität zu starten, sodass der dann ausgeführte Prozess im Gegensatz zu anderen Prozessen mehr oder weniger CPU-Zeit erhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Beispiel haben wir den folgenden Prozess ausgeführt:&lt;br /&gt;
 sleep 1000000000&amp;amp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bestätigte die Priorität mit dem folgenden Befehl:&lt;br /&gt;
 ps ax -o pid,ni,cmd | grep sleep&lt;br /&gt;
 2268   0sleep 1000000000&lt;br /&gt;
 2271   0 grep sleep&lt;br /&gt;
 michel@debian:~$ nice -n 10 sleep 1000000000&amp;amp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*In beiden Fällen wird der Editor nano mit einem positiven Nice-Wert von 10 gestartet.&lt;br /&gt;
*Der Strich in der zweiten Zeile ist also kein Minus, sondern dient der Einleitung der Option.&lt;br /&gt;
*Wenn  Sie  einen  negativen  Nice-Wert  verwenden  wollen,  um  die  Ausführungspriorität eines Programms zu erhöhen, können Sie folgende Kommandos verwenden:&lt;br /&gt;
 michel@debian:~$ nice -n -10 sleep 1000000000&amp;amp; oder:&lt;br /&gt;
 michel@debian:~$ nice --10 sleep 1000000000&amp;amp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando:&lt;br /&gt;
 michel@debian:~$ ps ax -o pid,ni,cmd | grep sleep&lt;br /&gt;
sieht man ,dass das Prioritäts-Scheduling auf die zweite Spalte. In die erste Spalte steht die auführungsnummer(zum beispiel  2268) des Prozesses.&lt;br /&gt;
 2268 -10 sleep 1000000000&lt;br /&gt;
 2271   0 grep sleep&lt;br /&gt;
Die zweite Zeile enthält jetzt zwei Striche. Der erste Strich leitet die Option ein, und der zweite ist diesmal ein Minuszeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==renice== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*renice ändert das Prioritäts-Scheduling eines oder mehrerer laufender Prozesse.&lt;br /&gt;
*Das erste Argument ist der zu verwendende Prioritäts-Wert.&lt;br /&gt;
*Die anderen Argumente werden als Prozesskennungen interpretiert (Vorgabe), Prozessgruppenkennungen, Benutzerkennungen oder Benutzernamen.&lt;br /&gt;
*Das Anwenden von renice auf eine Prozessgruppe beeinflusst das Scheduling aller Prozesse in dieser Prozessgruppe gleichermaßen.&lt;br /&gt;
*Das Anwenden von renice auf einen Benutzer ändert das Prioritäts-Scheduling aller Prozesse, die diesem Benutzer gehören.&lt;br /&gt;
 root@debian:~#  renice -n -7 2268&lt;br /&gt;
 2268(process ID) old priority -10, new priority -7&lt;br /&gt;
*Hier ist also der Strich ein Minus und keine Einleitung für eine Option.&lt;br /&gt;
*Mit der Option -u (hier wiederum ist der Strich unabdingbar) können Sie alle Prozesseeines einzelnen Benutzers gleichzeitig beeinflussen.&lt;br /&gt;
*Die Syntax ist ansonsten mit identisch, die man auch bei der Manipulation eines Prozesses benutzen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==top und ps==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
top und ps können die prioritäten überprüfen:&lt;br /&gt;
*[[ps]] (für process status) ist ein Unix-Kommando, das eine Liste aller Prozesse, welche momentan laufen oder sich im Zombie-Status befinden, auf dem Bildschirm ausgibt.&lt;br /&gt;
 michel@debian:~$ ps ax -o pid,ni,cmd | grep sleep&lt;br /&gt;
*[[top]] ist ein Befehl in den meisten Unix-ähnlichen Betriebssystemen, der eine ständig aktualisierte Liste der aktuell laufenden Prozesse des Systems ausgibt.&lt;br /&gt;
*Dabei zeigt top auch die Load der CPU, Speicherverbrauch, sowie etliche andere Informationen an,Um  die  tatsächliche  Priorität  eines  Prozesses  und  den  Wert  für nice zu  ermitteln,benötigen Sie das Programm top.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kontrollfragen=&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie planen apt-get upgrade auszuführen,  um  Ihr  System  auf  den  neuesten  Stand  zu bringen.  Da  dieses  Kommando  erfahrungsgemäß eine hohe  Systemlast  verursacht,wollen Sie ihm eine geringere Prozesspriorität zuweisen.Welchen Befehl werden Sie apt-get voranstellen, damit andere Prozesse durch die Aktualisierung nicht negativ beeinflusst werden? (Wählen Sie zwei Antworten.)&lt;br /&gt;
# A: nice-14&lt;br /&gt;
# B: nice-n14&lt;br /&gt;
# C: renice-n14&lt;br /&gt;
# D: nice-n-14&lt;br /&gt;
# E: nice--14&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;A,B&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie stellen fest, dass das System, an dem Sie arbeiten, sehr träge reagiert. Eine Über-prüfung ergibt, dass ein&lt;br /&gt;
Backupskript einen  großen  Teil  der  Systemressourcen  verbraucht.Die zugehörige Prozess-ID  ist 8490. Welches  Kommando  können Sie verwenden, um die Ausführungspriorität der Datensicherung im laufenden Betrieb zu senken&lt;br /&gt;
# A: nice--12 8490&lt;br /&gt;
# B: bg&lt;br /&gt;
# C: renice-n15 8490&lt;br /&gt;
# D: renice-15 8490&lt;br /&gt;
# E: nice-n12 8490&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Welche  der  folgenden  Programme  können Einfluss  auf  die  Ausführungspriorität eines Prozesses nehmen? (Wählen Sie drei Programme aus. &lt;br /&gt;
# A: bg&lt;br /&gt;
# B: nice&lt;br /&gt;
# C: renice&lt;br /&gt;
# D: fg&lt;br /&gt;
# E: top&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;B,C,E&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Linux:LPIC:101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/103.6_Prozess-Ausf%C3%BChrungspriorit%C3%A4ten_%C3%A4ndern&amp;diff=7090</id>
		<title>LPIC101/103.6 Prozess-Ausführungsprioritäten ändern</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/103.6_Prozess-Ausf%C3%BChrungspriorit%C3%A4ten_%C3%A4ndern&amp;diff=7090"/>
		<updated>2019-11-28T09:05:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Allgemeines =&lt;br /&gt;
*Der Begriff Prozeß (engl. process) bezeichnet ein Programm, das gerade geladen ist und (meist) läuft. &lt;br /&gt;
* Manchmal möchten Sie die Priorität eines Prozesses ändern. Ein Prozess, der für Sie sehr wichtig ist, kann z.B. ausgeführt werden und sie möchten Ihn schnell beenden. &lt;br /&gt;
* Ein  normaler Benutzer kann  allerdings  einem Prozess  lediglich  eine  niedrigere  Priorität  zuordnen.  &lt;br /&gt;
* Damit soll  verhindert  werden,  dass  Benutzer,  die  ihre  eigene  Arbeit  als  besonders  wichtig einstufen, das ganze System lahmlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Liste wichtiger Dateien =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[nice]]&lt;br /&gt;
* [[Linuxbefehl: ps|ps]]&lt;br /&gt;
* renice&lt;br /&gt;
* [[top]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==nice==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*nice ist ein Befehl von Unix-ähnlichen Betriebssystemen.&lt;br /&gt;
*Mit nice ist es möglich, ein Kommando mit einer bestimmten Priorität zu starten, sodass der dann ausgeführte Prozess im Gegensatz zu anderen Prozessen mehr oder weniger CPU-Zeit erhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Beispiel haben wir den folgenden Prozess ausgeführt:&lt;br /&gt;
 sleep 1000000000&amp;amp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bestätigte die Priorität mit dem folgenden Befehl:&lt;br /&gt;
 ps ax -o pid,ni,cmd | grep sleep&lt;br /&gt;
 2268 0 sleep 1000000000&lt;br /&gt;
 2271   0 grep sleep&lt;br /&gt;
 michel@debian:~$ nice -n 10 sleep 1000000000&amp;amp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*In beiden Fällen wird der Editor nano mit einem positiven Nice-Wert von 10 gestartet.&lt;br /&gt;
*Der Strich in der zweiten Zeile ist also kein Minus, sondern dient der Einleitung der Option.&lt;br /&gt;
*Wenn  Sie  einen  negativen  Nice-Wert  verwenden  wollen,  um  die  Ausführungspriorität eines Programms zu erhöhen, können Sie folgende Kommandos verwenden:&lt;br /&gt;
 michel@debian:~$ nice -n -10 sleep 1000000000&amp;amp; oder:&lt;br /&gt;
 michel@debian:~$ nice --10 sleep 1000000000&amp;amp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando:&lt;br /&gt;
 michel@debian:~$ ps ax -o pid,ni,cmd | grep sleep&lt;br /&gt;
sieht man ,dass das Prioritäts-Scheduling auf die zweite Spalte. In die erste Spalte steht die auführungsnummer(zum beispiel  2268) des Prozesses.&lt;br /&gt;
 2268 -10 sleep 1000000000&lt;br /&gt;
 2271   0 grep sleep&lt;br /&gt;
Die zweite Zeile enthält jetzt zwei Striche. Der erste Strich leitet die Option ein, und der zweite ist diesmal ein Minuszeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==renice== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*renice ändert das Prioritäts-Scheduling eines oder mehrerer laufender Prozesse.&lt;br /&gt;
*Das erste Argument ist der zu verwendende Prioritäts-Wert.&lt;br /&gt;
*Die anderen Argumente werden als Prozesskennungen interpretiert (Vorgabe), Prozessgruppenkennungen, Benutzerkennungen oder Benutzernamen.&lt;br /&gt;
*Das Anwenden von renice auf eine Prozessgruppe beeinflusst das Scheduling aller Prozesse in dieser Prozessgruppe gleichermaßen.&lt;br /&gt;
*Das Anwenden von renice auf einen Benutzer ändert das Prioritäts-Scheduling aller Prozesse, die diesem Benutzer gehören.&lt;br /&gt;
 root@debian:~#  renice -n -7 2268&lt;br /&gt;
 2268(process ID) old priority -10, new priority -7&lt;br /&gt;
*Hier ist also der Strich ein Minus und keine Einleitung für eine Option.&lt;br /&gt;
*Mit der Option -u (hier wiederum ist der Strich unabdingbar) können Sie alle Prozesseeines einzelnen Benutzers gleichzeitig beeinflussen.&lt;br /&gt;
*Die Syntax ist ansonsten mit identisch, die man auch bei der Manipulation eines Prozesses benutzen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==top und ps==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
top und ps können die prioritäten überprüfen:&lt;br /&gt;
*[[ps]] (für process status) ist ein Unix-Kommando, das eine Liste aller Prozesse, welche momentan laufen oder sich im Zombie-Status befinden, auf dem Bildschirm ausgibt.&lt;br /&gt;
 michel@debian:~$ ps ax -o pid,ni,cmd | grep sleep&lt;br /&gt;
*[[top]] ist ein Befehl in den meisten Unix-ähnlichen Betriebssystemen, der eine ständig aktualisierte Liste der aktuell laufenden Prozesse des Systems ausgibt.&lt;br /&gt;
*Dabei zeigt top auch die Load der CPU, Speicherverbrauch, sowie etliche andere Informationen an,Um  die  tatsächliche  Priorität  eines  Prozesses  und  den  Wert  für nice zu  ermitteln,benötigen Sie das Programm top.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kontrollfragen=&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie planen apt-get upgrade auszuführen,  um  Ihr  System  auf  den  neuesten  Stand  zu bringen.  Da  dieses  Kommando  erfahrungsgemäß eine hohe  Systemlast  verursacht,wollen Sie ihm eine geringere Prozesspriorität zuweisen.Welchen Befehl werden Sie apt-get voranstellen, damit andere Prozesse durch die Aktualisierung nicht negativ beeinflusst werden? (Wählen Sie zwei Antworten.)&lt;br /&gt;
# A: nice-14&lt;br /&gt;
# B: nice-n14&lt;br /&gt;
# C: renice-n14&lt;br /&gt;
# D: nice-n-14&lt;br /&gt;
# E: nice--14&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;A,B&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie stellen fest, dass das System, an dem Sie arbeiten, sehr träge reagiert. Eine Über-prüfung ergibt, dass ein&lt;br /&gt;
Backupskript einen  großen  Teil  der  Systemressourcen  verbraucht.Die zugehörige Prozess-ID  ist 8490. Welches  Kommando  können Sie verwenden, um die Ausführungspriorität der Datensicherung im laufenden Betrieb zu senken&lt;br /&gt;
# A: nice--12 8490&lt;br /&gt;
# B: bg&lt;br /&gt;
# C: renice-n15 8490&lt;br /&gt;
# D: renice-15 8490&lt;br /&gt;
# E: nice-n12 8490&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Welche  der  folgenden  Programme  können Einfluss  auf  die  Ausführungspriorität eines Prozesses nehmen? (Wählen Sie drei Programme aus. &lt;br /&gt;
# A: bg&lt;br /&gt;
# B: nice&lt;br /&gt;
# C: renice&lt;br /&gt;
# D: fg&lt;br /&gt;
# E: top&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;B,C,E&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Linux:LPIC:101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/102.6_Linux_als_Virtualisierung-Gast&amp;diff=7083</id>
		<title>LPIC101/102.6 Linux als Virtualisierung-Gast</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/102.6_Linux_als_Virtualisierung-Gast&amp;diff=7083"/>
		<updated>2019-11-27T09:26:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: /* Cloud / Infrastructure as a Service (IaaS) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
= Virtualisierung=&lt;br /&gt;
*Der  Hauptgrund  für  die  Virtualisierung  von  Computern  ist  die  wesentlich  effizientere Nutzung von Hardware ressourcen und die damit verbundene Kostenersparnis.&lt;br /&gt;
*Die meisten physikalischen Server verwenden nur einen Bruchteil der verfügbarenHardware, weil  bei  der  Anschaffung  von  Servern  gerne  großzügig dimensioniert wird,  damit  es  nicht  frühzeitig  zu  Leistungsengpässen  kommt.&lt;br /&gt;
*Wenn  sich  mehrere virtuelle Server einen physikalischen Server teilen, können Sie die Ressourcen dynamisch  zuweisen,  also  z. B.  überschüssigen Arbeitsspeicher  eines Servers  reduzieren und diesen einem anderen Server zuweisen.&lt;br /&gt;
*Der Umzug eines virtuellen Servers auf eine leistungsfähigere Hardware ist natürlich auch erheblich einfacher, als derUmzug einer nativen Serverinstallation.&lt;br /&gt;
*Für  die  Virtualisierung  wird  ein  Hypervisor(auch  Virtual-Machine-Monitor, VMM genannt) benötigt:&lt;br /&gt;
*Dieser liegt als Schicht zwischen der Hardware des Hostsystems und den virtuellen Maschinen (Gastsysteme).&lt;br /&gt;
*Hierbei unterscheidet man zwischen Typ 1 und Typ 2 Hypervisor.&lt;br /&gt;
==Ein Typ1 Hypervisor== &lt;br /&gt;
* Ein Typ 1 Hypervisor läuft, ohne dass zuvor ein Betriebssystem auf dem Host installiert werden muss,direkt auf der Hardware.&lt;br /&gt;
* Man spricht hier auch von einer Bare- Metal-Installation. Ohne Gastsystem kann auf einem Typ 1 Hypervisor keine Anwendung ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
* Beispiele hierfür sind VMware vSphere/ESXi, XEN, KVM, Red Hat Enterprise Virtualization und Hyper-V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ein Typ2 Hypervisor==&lt;br /&gt;
*benötigt  ein  Betriebssystem auf  dem  Hostrechner. Auf dem Hostbetriebssystem kann zusätzlich andere Software installiert sein. Beispiele hier-für sind VMware Workstation und VirtualBox. &lt;br /&gt;
*Typ 2 Hypervisor gibt es üblicherweise für unterschiedliche Hostsysteme. Dadurch ist es sogar möglich, Gastsysteme plattformübergreifend zu migrieren (z. B. von VirtualBox auf Windows zu VirtualBox auf Linux oder umgekehrt&lt;br /&gt;
=Vollvirtualisierung=&lt;br /&gt;
* Bei einer Vollvirtualisierung präsentiert der Hypervisor dem Gastsystem einen virtuellen Computer und das Gastsystem erfährt nicht, dass es sich in einer virtualisierten Umgebung befindet.&lt;br /&gt;
* Der einzige Vorteil dabei ist, dass das Gastsystem keine Unterstützung für Virtualisierung bieten muss, was aber heutzutage nur noch bei Exoten der Fall sein dürfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Paravirtualisierung=&lt;br /&gt;
* Die Paravirtualisierung ist sozusagen der Gegenspieler der Vollvirtualisierung.&lt;br /&gt;
* Hier weiß das Gastsystem, dass es in einer virtualisierten Umgebung läuft.&lt;br /&gt;
* Das hat den Vorteil, dass das Gastsystem den Hypervisor kontaktieren kann (Hypercall).&lt;br /&gt;
* Umgekehrt kann auch der Hypervisor das Gastsystem ansprechen. So ist es z. B. möglich, das Gastsystem mit einer Verwaltungskonsole des Hypervisors herunterzufahren.&lt;br /&gt;
* Auch eine Zeitsynchronisation mit dem Host ist ein wesentliches Feature, das die Paravirtualisierung, im Gegensatz zur Vollvirtualisierung, unterstützt.&lt;br /&gt;
=Klonen virtueller Maschinen=&lt;br /&gt;
* Damit virtuelle Maschinen schneller breitgestellt werden können, ist es sinnvoll, diese nicht jedes Mal von Grund auf neu zu installieren.&lt;br /&gt;
* Stattdessen erstellen Sie nur eine virtuelle Maschine als Referenzsystem und klonen dieses im Bedarfsfall.&lt;br /&gt;
* Das Referenzsystem sollte allerdings gepflegt, also regelmäßig mit Updates versehen werden, damit geklonte Maschinen gleich auf einem neuen Stand sind und nicht gleich Unmengen Updates installieren müssen.&lt;br /&gt;
* Ein Klon gleicht dem Referenzsystem leider wie ein Schaf dem anderen. Deshalb müssen Sie noch ein paar Vorkehrungen treffen, bevor Sie den neuen virtuellen Host aktiv nutzen können. Sie sollten z. B. den Hostnamen und die IP-Adresse ändern, damit es nicht zu einem Konflikt kommen kann.&lt;br /&gt;
=Container / Anwendungscontainer=&lt;br /&gt;
* Wenn sehr viele gleichartige virtuelle Maschinen benötigt werden, kann man auf Containervirtualisierung zurückgreifen.&lt;br /&gt;
* Bei dieser Art der Virtualisierung wird kein Hypervisor eingesetzt und es wird auch keine virtuelle Hardware zur Verfügung gestellt.&lt;br /&gt;
* Deshalb ist es auch nicht möglich, Windows-Container auf einem Linux- Host auszuführen oder umgekehrt.&lt;br /&gt;
* Das liegt daran, dass zwar Teile des Betriebssystems pro Gast isoliert zur Verfügung gestellt werden (Dateisystem, Bibliotheken), aber alle verwenden zumindest denselben Kernel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==chroot==&lt;br /&gt;
* Eine frühe Form der Containervirtualisierung ist chroot.&lt;br /&gt;
* Diese Technologie wird verwendet um Programme in einer isolierten Umgebung (Sandbox, Jail) auszuführen.&lt;br /&gt;
* Hierzu werden in einem Verzeichnis alle für das zu isolierende Programm notwendigen Verzeichnisse, Dateien, Bibliotheken und auch Gerätedateien angelegt und das Programm in diesem Verzeichnis &amp;quot;eingesperrt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* Dieses Verzeichnis ist aus der Sicht dieses Programms das Hauptverzeichnis (chroot = change root).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Docker==&lt;br /&gt;
*Docker ist eine moderne Containervirtualisierung.&lt;br /&gt;
*Im Prinzip läuft eine virtuelle Dockeranwendung auch in einem isolierten Verzeichnis, das bei Docker als Container bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
*Die Einrichtung ist im Vergleich zu &amp;lt;code&amp;gt;chroot&amp;lt;/code&amp;gt; allerdings erheblich einfacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Cloud/Infrastructure as a Service (IaaS)=&lt;br /&gt;
Es gibt viele Produkte, die als Clouddienste angeboten werden. Jeder kennt heutzu- tage Dropbox, OneDrive und andere Anbieter, wo auch für Privatanwender Speicherplatz zur Verfügung gestellt wird. Beliebt sind auch Onlinekalender,Adressbücher und ganze Officepakete.&lt;br /&gt;
Abgesehen davon, dass Ihre Daten sich auf fremden Servern befinden, bieten Public Clouds natürlich auch erhebliche Vorteile:&lt;br /&gt;
* Zugriff auf Ressourcen von überall aus&lt;br /&gt;
* Netzwerkbandbreiten müssen nicht selbst vorgehalten werden.&lt;br /&gt;
* kein Hardwarekauf für Server&lt;br /&gt;
* Backuplösungen sind in der Regel integriert.&lt;br /&gt;
* schnelle Skalierbarkeit&lt;br /&gt;
* physikalische Sicherheit durch externe Dienstleister &lt;br /&gt;
* geringe Kosten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=cloud-init=&lt;br /&gt;
cloud-init ist ein Paket, das Probleme löst, die beim Klonen virtueller Maschinen entstehen. Einige wesentliche Aufgaben, die mittels cloud-init durchgeführt werden können, sind:&lt;br /&gt;
* Hostname konfigurieren&lt;br /&gt;
* Benutzerdaten eintragen&lt;br /&gt;
* Standard-Gebietsschema einstellen&lt;br /&gt;
* privaten SSH-Schlüssel für den Host erstellen&lt;br /&gt;
* öffentlichen SSH-Schlüssel eines Benutzers hinterlegen 􏰁 Vorbereiten der Repositorys für die Paketverwaltung&lt;br /&gt;
* Pakete installieren&lt;br /&gt;
* Benutzerskripte ausführen&lt;br /&gt;
* Die hierfür erforderlichen Angaben können bei unterstützenden Cloudanbietern über die Verwaltungsoberfläche eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Linux:LPIC:101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/102.6_Linux_als_Virtualisierung-Gast&amp;diff=7082</id>
		<title>LPIC101/102.6 Linux als Virtualisierung-Gast</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/102.6_Linux_als_Virtualisierung-Gast&amp;diff=7082"/>
		<updated>2019-11-27T09:22:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: /* Docker */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
= Virtualisierung=&lt;br /&gt;
*Der  Hauptgrund  für  die  Virtualisierung  von  Computern  ist  die  wesentlich  effizientere Nutzung von Hardware ressourcen und die damit verbundene Kostenersparnis.&lt;br /&gt;
*Die meisten physikalischen Server verwenden nur einen Bruchteil der verfügbarenHardware, weil  bei  der  Anschaffung  von  Servern  gerne  großzügig dimensioniert wird,  damit  es  nicht  frühzeitig  zu  Leistungsengpässen  kommt.&lt;br /&gt;
*Wenn  sich  mehrere virtuelle Server einen physikalischen Server teilen, können Sie die Ressourcen dynamisch  zuweisen,  also  z. B.  überschüssigen Arbeitsspeicher  eines Servers  reduzieren und diesen einem anderen Server zuweisen.&lt;br /&gt;
*Der Umzug eines virtuellen Servers auf eine leistungsfähigere Hardware ist natürlich auch erheblich einfacher, als derUmzug einer nativen Serverinstallation.&lt;br /&gt;
*Für  die  Virtualisierung  wird  ein  Hypervisor(auch  Virtual-Machine-Monitor, VMM genannt) benötigt:&lt;br /&gt;
*Dieser liegt als Schicht zwischen der Hardware des Hostsystems und den virtuellen Maschinen (Gastsysteme).&lt;br /&gt;
*Hierbei unterscheidet man zwischen Typ 1 und Typ 2 Hypervisor.&lt;br /&gt;
==Ein Typ1 Hypervisor== &lt;br /&gt;
* Ein Typ 1 Hypervisor läuft, ohne dass zuvor ein Betriebssystem auf dem Host installiert werden muss,direkt auf der Hardware.&lt;br /&gt;
* Man spricht hier auch von einer Bare- Metal-Installation. Ohne Gastsystem kann auf einem Typ 1 Hypervisor keine Anwendung ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
* Beispiele hierfür sind VMware vSphere/ESXi, XEN, KVM, Red Hat Enterprise Virtualization und Hyper-V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ein Typ2 Hypervisor==&lt;br /&gt;
*benötigt  ein  Betriebssystem auf  dem  Hostrechner. Auf dem Hostbetriebssystem kann zusätzlich andere Software installiert sein. Beispiele hier-für sind VMware Workstation und VirtualBox. &lt;br /&gt;
*Typ 2 Hypervisor gibt es üblicherweise für unterschiedliche Hostsysteme. Dadurch ist es sogar möglich, Gastsysteme plattformübergreifend zu migrieren (z. B. von VirtualBox auf Windows zu VirtualBox auf Linux oder umgekehrt&lt;br /&gt;
=Vollvirtualisierung=&lt;br /&gt;
* Bei einer Vollvirtualisierung präsentiert der Hypervisor dem Gastsystem einen virtuellen Computer und das Gastsystem erfährt nicht, dass es sich in einer virtualisierten Umgebung befindet.&lt;br /&gt;
* Der einzige Vorteil dabei ist, dass das Gastsystem keine Unterstützung für Virtualisierung bieten muss, was aber heutzutage nur noch bei Exoten der Fall sein dürfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Paravirtualisierung=&lt;br /&gt;
* Die Paravirtualisierung ist sozusagen der Gegenspieler der Vollvirtualisierung.&lt;br /&gt;
* Hier weiß das Gastsystem, dass es in einer virtualisierten Umgebung läuft.&lt;br /&gt;
* Das hat den Vorteil, dass das Gastsystem den Hypervisor kontaktieren kann (Hypercall).&lt;br /&gt;
* Umgekehrt kann auch der Hypervisor das Gastsystem ansprechen. So ist es z. B. möglich, das Gastsystem mit einer Verwaltungskonsole des Hypervisors herunterzufahren.&lt;br /&gt;
* Auch eine Zeitsynchronisation mit dem Host ist ein wesentliches Feature, das die Paravirtualisierung, im Gegensatz zur Vollvirtualisierung, unterstützt.&lt;br /&gt;
=Klonen virtueller Maschinen=&lt;br /&gt;
* Damit virtuelle Maschinen schneller breitgestellt werden können, ist es sinnvoll, diese nicht jedes Mal von Grund auf neu zu installieren.&lt;br /&gt;
* Stattdessen erstellen Sie nur eine virtuelle Maschine als Referenzsystem und klonen dieses im Bedarfsfall.&lt;br /&gt;
* Das Referenzsystem sollte allerdings gepflegt, also regelmäßig mit Updates versehen werden, damit geklonte Maschinen gleich auf einem neuen Stand sind und nicht gleich Unmengen Updates installieren müssen.&lt;br /&gt;
* Ein Klon gleicht dem Referenzsystem leider wie ein Schaf dem anderen. Deshalb müssen Sie noch ein paar Vorkehrungen treffen, bevor Sie den neuen virtuellen Host aktiv nutzen können. Sie sollten z. B. den Hostnamen und die IP-Adresse ändern, damit es nicht zu einem Konflikt kommen kann.&lt;br /&gt;
=Container / Anwendungscontainer=&lt;br /&gt;
* Wenn sehr viele gleichartige virtuelle Maschinen benötigt werden, kann man auf Containervirtualisierung zurückgreifen.&lt;br /&gt;
* Bei dieser Art der Virtualisierung wird kein Hypervisor eingesetzt und es wird auch keine virtuelle Hardware zur Verfügung gestellt.&lt;br /&gt;
* Deshalb ist es auch nicht möglich, Windows-Container auf einem Linux- Host auszuführen oder umgekehrt.&lt;br /&gt;
* Das liegt daran, dass zwar Teile des Betriebssystems pro Gast isoliert zur Verfügung gestellt werden (Dateisystem, Bibliotheken), aber alle verwenden zumindest denselben Kernel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==chroot==&lt;br /&gt;
* Eine frühe Form der Containervirtualisierung ist chroot.&lt;br /&gt;
* Diese Technologie wird verwendet um Programme in einer isolierten Umgebung (Sandbox, Jail) auszuführen.&lt;br /&gt;
* Hierzu werden in einem Verzeichnis alle für das zu isolierende Programm notwendigen Verzeichnisse, Dateien, Bibliotheken und auch Gerätedateien angelegt und das Programm in diesem Verzeichnis &amp;quot;eingesperrt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* Dieses Verzeichnis ist aus der Sicht dieses Programms das Hauptverzeichnis (chroot = change root).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Docker==&lt;br /&gt;
*Docker ist eine moderne Containervirtualisierung.&lt;br /&gt;
*Im Prinzip läuft eine virtuelle Dockeranwendung auch in einem isolierten Verzeichnis, das bei Docker als Container bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
*Die Einrichtung ist im Vergleich zu &amp;lt;code&amp;gt;chroot&amp;lt;/code&amp;gt; allerdings erheblich einfacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Cloud / Infrastructure as a Service (IaaS)=&lt;br /&gt;
Es gibt viele Produkte, die als Clouddienste angeboten werden. Jeder kennt heutzu- tage Dropbox, OneDrive und andere Anbieter, wo auch für Privatanwender Speicher- platz zur Verfügung gestellt wird. Beliebt sind auch Onlinekalender, Adressbücher und ganze Officepakete.&lt;br /&gt;
Abgesehen davon, dass Ihre Daten sich auf fremden Servern befinden, bieten Public Clouds natürlich auch erhebliche Vorteile:&lt;br /&gt;
* Zugriff auf Ressourcen von überall aus&lt;br /&gt;
* Netzwerkbandbreiten müssen nicht selbst vorgehalten werden.&lt;br /&gt;
* kein Hardwarekauf für Server&lt;br /&gt;
* Backuplösungen sind in der Regel integriert.&lt;br /&gt;
* schnelle Skalierbarkeit&lt;br /&gt;
* physikalische Sicherheit durch externe Dienstleister &lt;br /&gt;
* geringe Kosten&lt;br /&gt;
=cloud-init=&lt;br /&gt;
cloud-init ist ein Paket, das Probleme löst, die beim Klonen virtueller Maschinen entstehen. Einige wesentliche Aufgaben, die mittels cloud-init durchgeführt werden können, sind:&lt;br /&gt;
* Hostname konfigurieren&lt;br /&gt;
* Benutzerdaten eintragen&lt;br /&gt;
* Standard-Gebietsschema einstellen&lt;br /&gt;
* privaten SSH-Schlüssel für den Host erstellen&lt;br /&gt;
* öffentlichen SSH-Schlüssel eines Benutzers hinterlegen 􏰁 Vorbereiten der Repositorys für die Paketverwaltung&lt;br /&gt;
* Pakete installieren&lt;br /&gt;
* Benutzerskripte ausführen&lt;br /&gt;
* Die hierfür erforderlichen Angaben können bei unterstützenden Cloudanbietern über die Verwaltungsoberfläche eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Linux:LPIC:101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/102.6_Linux_als_Virtualisierung-Gast&amp;diff=7081</id>
		<title>LPIC101/102.6 Linux als Virtualisierung-Gast</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/102.6_Linux_als_Virtualisierung-Gast&amp;diff=7081"/>
		<updated>2019-11-27T09:18:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: /* chroot */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
= Virtualisierung=&lt;br /&gt;
*Der  Hauptgrund  für  die  Virtualisierung  von  Computern  ist  die  wesentlich  effizientere Nutzung von Hardware ressourcen und die damit verbundene Kostenersparnis.&lt;br /&gt;
*Die meisten physikalischen Server verwenden nur einen Bruchteil der verfügbarenHardware, weil  bei  der  Anschaffung  von  Servern  gerne  großzügig dimensioniert wird,  damit  es  nicht  frühzeitig  zu  Leistungsengpässen  kommt.&lt;br /&gt;
*Wenn  sich  mehrere virtuelle Server einen physikalischen Server teilen, können Sie die Ressourcen dynamisch  zuweisen,  also  z. B.  überschüssigen Arbeitsspeicher  eines Servers  reduzieren und diesen einem anderen Server zuweisen.&lt;br /&gt;
*Der Umzug eines virtuellen Servers auf eine leistungsfähigere Hardware ist natürlich auch erheblich einfacher, als derUmzug einer nativen Serverinstallation.&lt;br /&gt;
*Für  die  Virtualisierung  wird  ein  Hypervisor(auch  Virtual-Machine-Monitor, VMM genannt) benötigt:&lt;br /&gt;
*Dieser liegt als Schicht zwischen der Hardware des Hostsystems und den virtuellen Maschinen (Gastsysteme).&lt;br /&gt;
*Hierbei unterscheidet man zwischen Typ 1 und Typ 2 Hypervisor.&lt;br /&gt;
==Ein Typ1 Hypervisor== &lt;br /&gt;
* Ein Typ 1 Hypervisor läuft, ohne dass zuvor ein Betriebssystem auf dem Host installiert werden muss,direkt auf der Hardware.&lt;br /&gt;
* Man spricht hier auch von einer Bare- Metal-Installation. Ohne Gastsystem kann auf einem Typ 1 Hypervisor keine Anwendung ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
* Beispiele hierfür sind VMware vSphere/ESXi, XEN, KVM, Red Hat Enterprise Virtualization und Hyper-V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ein Typ2 Hypervisor==&lt;br /&gt;
*benötigt  ein  Betriebssystem auf  dem  Hostrechner. Auf dem Hostbetriebssystem kann zusätzlich andere Software installiert sein. Beispiele hier-für sind VMware Workstation und VirtualBox. &lt;br /&gt;
*Typ 2 Hypervisor gibt es üblicherweise für unterschiedliche Hostsysteme. Dadurch ist es sogar möglich, Gastsysteme plattformübergreifend zu migrieren (z. B. von VirtualBox auf Windows zu VirtualBox auf Linux oder umgekehrt&lt;br /&gt;
=Vollvirtualisierung=&lt;br /&gt;
* Bei einer Vollvirtualisierung präsentiert der Hypervisor dem Gastsystem einen virtuellen Computer und das Gastsystem erfährt nicht, dass es sich in einer virtualisierten Umgebung befindet.&lt;br /&gt;
* Der einzige Vorteil dabei ist, dass das Gastsystem keine Unterstützung für Virtualisierung bieten muss, was aber heutzutage nur noch bei Exoten der Fall sein dürfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Paravirtualisierung=&lt;br /&gt;
* Die Paravirtualisierung ist sozusagen der Gegenspieler der Vollvirtualisierung.&lt;br /&gt;
* Hier weiß das Gastsystem, dass es in einer virtualisierten Umgebung läuft.&lt;br /&gt;
* Das hat den Vorteil, dass das Gastsystem den Hypervisor kontaktieren kann (Hypercall).&lt;br /&gt;
* Umgekehrt kann auch der Hypervisor das Gastsystem ansprechen. So ist es z. B. möglich, das Gastsystem mit einer Verwaltungskonsole des Hypervisors herunterzufahren.&lt;br /&gt;
* Auch eine Zeitsynchronisation mit dem Host ist ein wesentliches Feature, das die Paravirtualisierung, im Gegensatz zur Vollvirtualisierung, unterstützt.&lt;br /&gt;
=Klonen virtueller Maschinen=&lt;br /&gt;
* Damit virtuelle Maschinen schneller breitgestellt werden können, ist es sinnvoll, diese nicht jedes Mal von Grund auf neu zu installieren.&lt;br /&gt;
* Stattdessen erstellen Sie nur eine virtuelle Maschine als Referenzsystem und klonen dieses im Bedarfsfall.&lt;br /&gt;
* Das Referenzsystem sollte allerdings gepflegt, also regelmäßig mit Updates versehen werden, damit geklonte Maschinen gleich auf einem neuen Stand sind und nicht gleich Unmengen Updates installieren müssen.&lt;br /&gt;
* Ein Klon gleicht dem Referenzsystem leider wie ein Schaf dem anderen. Deshalb müssen Sie noch ein paar Vorkehrungen treffen, bevor Sie den neuen virtuellen Host aktiv nutzen können. Sie sollten z. B. den Hostnamen und die IP-Adresse ändern, damit es nicht zu einem Konflikt kommen kann.&lt;br /&gt;
=Container / Anwendungscontainer=&lt;br /&gt;
* Wenn sehr viele gleichartige virtuelle Maschinen benötigt werden, kann man auf Containervirtualisierung zurückgreifen.&lt;br /&gt;
* Bei dieser Art der Virtualisierung wird kein Hypervisor eingesetzt und es wird auch keine virtuelle Hardware zur Verfügung gestellt.&lt;br /&gt;
* Deshalb ist es auch nicht möglich, Windows-Container auf einem Linux- Host auszuführen oder umgekehrt.&lt;br /&gt;
* Das liegt daran, dass zwar Teile des Betriebssystems pro Gast isoliert zur Verfügung gestellt werden (Dateisystem, Bibliotheken), aber alle verwenden zumindest denselben Kernel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==chroot==&lt;br /&gt;
* Eine frühe Form der Containervirtualisierung ist chroot.&lt;br /&gt;
* Diese Technologie wird verwendet um Programme in einer isolierten Umgebung (Sandbox, Jail) auszuführen.&lt;br /&gt;
* Hierzu werden in einem Verzeichnis alle für das zu isolierende Programm notwendigen Verzeichnisse, Dateien, Bibliotheken und auch Gerätedateien angelegt und das Programm in diesem Verzeichnis &amp;quot;eingesperrt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* Dieses Verzeichnis ist aus der Sicht dieses Programms das Hauptverzeichnis (chroot = change root).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Docker=&lt;br /&gt;
*Docker ist eine moderne Containervirtualisierung.&lt;br /&gt;
*Im Prinzip läuft eine virtuelle Dockeranwendung auch in einem isolierten Verzeichnis, das bei Docker als Container bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
*Die Einrichtung ist im Vergleich zu &amp;lt;code&amp;gt;chroot&amp;lt;/code&amp;gt; allerdings erheblich einfacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Cloud / Infrastructure as a Service (IaaS)=&lt;br /&gt;
Es gibt viele Produkte, die als Clouddienste angeboten werden. Jeder kennt heutzu- tage Dropbox, OneDrive und andere Anbieter, wo auch für Privatanwender Speicher- platz zur Verfügung gestellt wird. Beliebt sind auch Onlinekalender, Adressbücher und ganze Officepakete.&lt;br /&gt;
Abgesehen davon, dass Ihre Daten sich auf fremden Servern befinden, bieten Public Clouds natürlich auch erhebliche Vorteile:&lt;br /&gt;
* Zugriff auf Ressourcen von überall aus&lt;br /&gt;
* Netzwerkbandbreiten müssen nicht selbst vorgehalten werden.&lt;br /&gt;
* kein Hardwarekauf für Server&lt;br /&gt;
* Backuplösungen sind in der Regel integriert.&lt;br /&gt;
* schnelle Skalierbarkeit&lt;br /&gt;
* physikalische Sicherheit durch externe Dienstleister &lt;br /&gt;
* geringe Kosten&lt;br /&gt;
=cloud-init=&lt;br /&gt;
cloud-init ist ein Paket, das Probleme löst, die beim Klonen virtueller Maschinen entstehen. Einige wesentliche Aufgaben, die mittels cloud-init durchgeführt werden können, sind:&lt;br /&gt;
* Hostname konfigurieren&lt;br /&gt;
* Benutzerdaten eintragen&lt;br /&gt;
* Standard-Gebietsschema einstellen&lt;br /&gt;
* privaten SSH-Schlüssel für den Host erstellen&lt;br /&gt;
* öffentlichen SSH-Schlüssel eines Benutzers hinterlegen 􏰁 Vorbereiten der Repositorys für die Paketverwaltung&lt;br /&gt;
* Pakete installieren&lt;br /&gt;
* Benutzerskripte ausführen&lt;br /&gt;
* Die hierfür erforderlichen Angaben können bei unterstützenden Cloudanbietern über die Verwaltungsoberfläche eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Linux:LPIC:101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/102.6_Linux_als_Virtualisierung-Gast&amp;diff=7079</id>
		<title>LPIC101/102.6 Linux als Virtualisierung-Gast</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/102.6_Linux_als_Virtualisierung-Gast&amp;diff=7079"/>
		<updated>2019-11-27T09:14:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: /* chroot */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
= Virtualisierung=&lt;br /&gt;
*Der  Hauptgrund  für  die  Virtualisierung  von  Computern  ist  die  wesentlich  effizientere Nutzung von Hardware ressourcen und die damit verbundene Kostenersparnis.&lt;br /&gt;
*Die meisten physikalischen Server verwenden nur einen Bruchteil der verfügbarenHardware, weil  bei  der  Anschaffung  von  Servern  gerne  großzügig dimensioniert wird,  damit  es  nicht  frühzeitig  zu  Leistungsengpässen  kommt.&lt;br /&gt;
*Wenn  sich  mehrere virtuelle Server einen physikalischen Server teilen, können Sie die Ressourcen dynamisch  zuweisen,  also  z. B.  überschüssigen Arbeitsspeicher  eines Servers  reduzieren und diesen einem anderen Server zuweisen.&lt;br /&gt;
*Der Umzug eines virtuellen Servers auf eine leistungsfähigere Hardware ist natürlich auch erheblich einfacher, als derUmzug einer nativen Serverinstallation.&lt;br /&gt;
*Für  die  Virtualisierung  wird  ein  Hypervisor(auch  Virtual-Machine-Monitor, VMM genannt) benötigt:&lt;br /&gt;
*Dieser liegt als Schicht zwischen der Hardware des Hostsystems und den virtuellen Maschinen (Gastsysteme).&lt;br /&gt;
*Hierbei unterscheidet man zwischen Typ 1 und Typ 2 Hypervisor.&lt;br /&gt;
==Ein Typ1 Hypervisor== &lt;br /&gt;
* Ein Typ 1 Hypervisor läuft, ohne dass zuvor ein Betriebssystem auf dem Host installiert werden muss,direkt auf der Hardware.&lt;br /&gt;
* Man spricht hier auch von einer Bare- Metal-Installation. Ohne Gastsystem kann auf einem Typ 1 Hypervisor keine Anwendung ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
* Beispiele hierfür sind VMware vSphere/ESXi, XEN, KVM, Red Hat Enterprise Virtualization und Hyper-V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ein Typ2 Hypervisor==&lt;br /&gt;
*benötigt  ein  Betriebssystem auf  dem  Hostrechner. Auf dem Hostbetriebssystem kann zusätzlich andere Software installiert sein. Beispiele hier-für sind VMware Workstation und VirtualBox. &lt;br /&gt;
*Typ 2 Hypervisor gibt es üblicherweise für unterschiedliche Hostsysteme. Dadurch ist es sogar möglich, Gastsysteme plattformübergreifend zu migrieren (z. B. von VirtualBox auf Windows zu VirtualBox auf Linux oder umgekehrt&lt;br /&gt;
=Vollvirtualisierung=&lt;br /&gt;
* Bei einer Vollvirtualisierung präsentiert der Hypervisor dem Gastsystem einen virtuellen Computer und das Gastsystem erfährt nicht, dass es sich in einer virtualisierten Umgebung befindet.&lt;br /&gt;
* Der einzige Vorteil dabei ist, dass das Gastsystem keine Unterstützung für Virtualisierung bieten muss, was aber heutzutage nur noch bei Exoten der Fall sein dürfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Paravirtualisierung=&lt;br /&gt;
* Die Paravirtualisierung ist sozusagen der Gegenspieler der Vollvirtualisierung.&lt;br /&gt;
* Hier weiß das Gastsystem, dass es in einer virtualisierten Umgebung läuft.&lt;br /&gt;
* Das hat den Vorteil, dass das Gastsystem den Hypervisor kontaktieren kann (Hypercall).&lt;br /&gt;
* Umgekehrt kann auch der Hypervisor das Gastsystem ansprechen. So ist es z. B. möglich, das Gastsystem mit einer Verwaltungskonsole des Hypervisors herunterzufahren.&lt;br /&gt;
* Auch eine Zeitsynchronisation mit dem Host ist ein wesentliches Feature, das die Paravirtualisierung, im Gegensatz zur Vollvirtualisierung, unterstützt.&lt;br /&gt;
=Klonen virtueller Maschinen=&lt;br /&gt;
* Damit virtuelle Maschinen schneller breitgestellt werden können, ist es sinnvoll, diese nicht jedes Mal von Grund auf neu zu installieren.&lt;br /&gt;
* Stattdessen erstellen Sie nur eine virtuelle Maschine als Referenzsystem und klonen dieses im Bedarfsfall.&lt;br /&gt;
* Das Referenzsystem sollte allerdings gepflegt, also regelmäßig mit Updates versehen werden, damit geklonte Maschinen gleich auf einem neuen Stand sind und nicht gleich Unmengen Updates installieren müssen.&lt;br /&gt;
* Ein Klon gleicht dem Referenzsystem leider wie ein Schaf dem anderen. Deshalb müssen Sie noch ein paar Vorkehrungen treffen, bevor Sie den neuen virtuellen Host aktiv nutzen können. Sie sollten z. B. den Hostnamen und die IP-Adresse ändern, damit es nicht zu einem Konflikt kommen kann.&lt;br /&gt;
=Container / Anwendungscontainer=&lt;br /&gt;
* Wenn sehr viele gleichartige virtuelle Maschinen benötigt werden, kann man auf Containervirtualisierung zurückgreifen.&lt;br /&gt;
* Bei dieser Art der Virtualisierung wird kein Hypervisor eingesetzt und es wird auch keine virtuelle Hardware zur Verfügung gestellt.&lt;br /&gt;
* Deshalb ist es auch nicht möglich, Windows-Container auf einem Linux- Host auszuführen oder umgekehrt.&lt;br /&gt;
* Das liegt daran, dass zwar Teile des Betriebssystems pro Gast isoliert zur Verfügung gestellt werden (Dateisystem, Bibliotheken), aber alle verwenden zumindest denselben Kernel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==chroot==&lt;br /&gt;
* Eine frühe Form der Containervirtualisierung ist chroot.&lt;br /&gt;
* Diese Technologie wird ver- wendet um Programme in einer isolierten Umgebung (Sandbox, Jail) auszuführen.&lt;br /&gt;
* Hierzu werden in einem Verzeichnis alle für das zu isolierende Programm notwendi- gen Verzeichnisse, Dateien, Bibliotheken und auch Gerätedateien angelegt und das Programm in diesem Verzeichnis &amp;quot;eingesperrt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* Dieses Verzeichnis ist aus der Sicht dieses Programms das Hauptverzeichnis (chroot = change root).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Docker=&lt;br /&gt;
*Docker ist eine moderne Containervirtualisierung.&lt;br /&gt;
*Im Prinzip läuft eine virtuelle Dockeranwendung auch in einem isolierten Verzeichnis, das bei Docker als Container bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
*Die Einrichtung ist im Vergleich zu &amp;lt;code&amp;gt;chroot&amp;lt;/code&amp;gt; allerdings erheblich einfacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Cloud / Infrastructure as a Service (IaaS)=&lt;br /&gt;
Es gibt viele Produkte, die als Clouddienste angeboten werden. Jeder kennt heutzu- tage Dropbox, OneDrive und andere Anbieter, wo auch für Privatanwender Speicher- platz zur Verfügung gestellt wird. Beliebt sind auch Onlinekalender, Adressbücher und ganze Officepakete.&lt;br /&gt;
Abgesehen davon, dass Ihre Daten sich auf fremden Servern befinden, bieten Public Clouds natürlich auch erhebliche Vorteile:&lt;br /&gt;
* Zugriff auf Ressourcen von überall aus&lt;br /&gt;
* Netzwerkbandbreiten müssen nicht selbst vorgehalten werden.&lt;br /&gt;
* kein Hardwarekauf für Server&lt;br /&gt;
* Backuplösungen sind in der Regel integriert.&lt;br /&gt;
* schnelle Skalierbarkeit&lt;br /&gt;
* physikalische Sicherheit durch externe Dienstleister &lt;br /&gt;
* geringe Kosten&lt;br /&gt;
=cloud-init=&lt;br /&gt;
cloud-init ist ein Paket, das Probleme löst, die beim Klonen virtueller Maschinen entstehen. Einige wesentliche Aufgaben, die mittels cloud-init durchgeführt werden können, sind:&lt;br /&gt;
* Hostname konfigurieren&lt;br /&gt;
* Benutzerdaten eintragen&lt;br /&gt;
* Standard-Gebietsschema einstellen&lt;br /&gt;
* privaten SSH-Schlüssel für den Host erstellen&lt;br /&gt;
* öffentlichen SSH-Schlüssel eines Benutzers hinterlegen 􏰁 Vorbereiten der Repositorys für die Paketverwaltung&lt;br /&gt;
* Pakete installieren&lt;br /&gt;
* Benutzerskripte ausführen&lt;br /&gt;
* Die hierfür erforderlichen Angaben können bei unterstützenden Cloudanbietern über die Verwaltungsoberfläche eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Linux:LPIC:101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/102.6_Linux_als_Virtualisierung-Gast&amp;diff=7074</id>
		<title>LPIC101/102.6 Linux als Virtualisierung-Gast</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/102.6_Linux_als_Virtualisierung-Gast&amp;diff=7074"/>
		<updated>2019-11-27T08:39:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: /* Container / Anwendungscontainer */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
= Virtualisierung=&lt;br /&gt;
*Der  Hauptgrund  für  die  Virtualisierung  von  Computern  ist  die  wesentlich  effizientere Nutzung von Hardware ressourcen und die damit verbundene Kostenersparnis.&lt;br /&gt;
*Die meisten physikalischen Server verwenden nur einen Bruchteil der verfügbarenHardware, weil  bei  der  Anschaffung  von  Servern  gerne  großzügig dimensioniert wird,  damit  es  nicht  frühzeitig  zu  Leistungsengpässen  kommt.&lt;br /&gt;
*Wenn  sich  mehrere virtuelle Server einen physikalischen Server teilen, können Sie die Ressourcen dynamisch  zuweisen,  also  z. B.  überschüssigen Arbeitsspeicher  eines Servers  reduzieren und diesen einem anderen Server zuweisen.&lt;br /&gt;
*Der Umzug eines virtuellen Servers auf eine leistungsfähigere Hardware ist natürlich auch erheblich einfacher, als derUmzug einer nativen Serverinstallation.&lt;br /&gt;
*Für  die  Virtualisierung  wird  ein  Hypervisor(auch  Virtual-Machine-Monitor, VMM genannt) benötigt:&lt;br /&gt;
*Dieser liegt als Schicht zwischen der Hardware des Hostsystems und den virtuellen Maschinen (Gastsysteme).&lt;br /&gt;
*Hierbei unterscheidet man zwischen Typ 1 und Typ 2 Hypervisor.&lt;br /&gt;
==Ein Typ1 Hypervisor== &lt;br /&gt;
* Ein Typ 1 Hypervisor läuft, ohne dass zuvor ein Betriebssystem auf dem Host installiert werden muss,direkt auf der Hardware.&lt;br /&gt;
* Man spricht hier auch von einer Bare- Metal-Installation. Ohne Gastsystem kann auf einem Typ 1 Hypervisor keine Anwendung ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
* Beispiele hierfür sind VMware vSphere/ESXi, XEN, KVM, Red Hat Enterprise Virtualization und Hyper-V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ein Typ2 Hypervisor==&lt;br /&gt;
*benötigt  ein  Betriebssystem auf  dem  Hostrechner. Auf dem Hostbetriebssystem kann zusätzlich andere Software installiert sein. Beispiele hier-für sind VMware Workstation und VirtualBox. &lt;br /&gt;
*Typ 2 Hypervisor gibt es üblicherweise für unterschiedliche Hostsysteme. Dadurch ist es sogar möglich, Gastsysteme plattformübergreifend zu migrieren (z. B. von VirtualBox auf Windows zu VirtualBox auf Linux oder umgekehrt&lt;br /&gt;
=Vollvirtualisierung=&lt;br /&gt;
* Bei einer Vollvirtualisierung präsentiert der Hypervisor dem Gastsystem einen virtuellen Computer und das Gastsystem erfährt nicht, dass es sich in einer virtualisierten Umgebung befindet.&lt;br /&gt;
* Der einzige Vorteil dabei ist, dass das Gastsystem keine Unterstützung für Virtualisierung bieten muss, was aber heutzutage nur noch bei Exoten der Fall sein dürfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Paravirtualisierung=&lt;br /&gt;
* Die Paravirtualisierung ist sozusagen der Gegenspieler der Vollvirtualisierung.&lt;br /&gt;
* Hier weiß das Gastsystem, dass es in einer virtualisierten Umgebung läuft.&lt;br /&gt;
* Das hat den Vorteil, dass das Gastsystem den Hypervisor kontaktieren kann (Hypercall).&lt;br /&gt;
* Umgekehrt kann auch der Hypervisor das Gastsystem ansprechen. So ist es z. B. möglich, das Gastsystem mit einer Verwaltungskonsole des Hypervisors herunterzufahren.&lt;br /&gt;
* Auch eine Zeitsynchronisation mit dem Host ist ein wesentliches Feature, das die Paravirtualisierung, im Gegensatz zur Vollvirtualisierung, unterstützt.&lt;br /&gt;
=Klonen virtueller Maschinen=&lt;br /&gt;
* Damit virtuelle Maschinen schneller breitgestellt werden können, ist es sinnvoll, diese nicht jedes Mal von Grund auf neu zu installieren.&lt;br /&gt;
* Stattdessen erstellen Sie nur eine virtuelle Maschine als Referenzsystem und klonen dieses im Bedarfsfall.&lt;br /&gt;
* Das Referenzsystem sollte allerdings gepflegt, also regelmäßig mit Updates versehen werden, damit geklonte Maschinen gleich auf einem neuen Stand sind und nicht gleich Unmengen Updates installieren müssen.&lt;br /&gt;
* Ein Klon gleicht dem Referenzsystem leider wie ein Schaf dem anderen. Deshalb müssen Sie noch ein paar Vorkehrungen treffen, bevor Sie den neuen virtuellen Host aktiv nutzen können. Sie sollten z. B. den Hostnamen und die IP-Adresse ändern, damit es nicht zu einem Konflikt kommen kann.&lt;br /&gt;
=Container / Anwendungscontainer=&lt;br /&gt;
* Wenn sehr viele gleichartige virtuelle Maschinen benötigt werden, kann man auf Containervirtualisierung zurückgreifen.&lt;br /&gt;
* Bei dieser Art der Virtualisierung wird kein Hypervisor eingesetzt und es wird auch keine virtuelle Hardware zur Verfügung gestellt.&lt;br /&gt;
* Deshalb ist es auch nicht möglich, Windows-Container auf einem Linux- Host auszuführen oder umgekehrt.&lt;br /&gt;
* Das liegt daran, dass zwar Teile des Betriebssystems pro Gast isoliert zur Verfügung gestellt werden (Dateisystem, Bibliotheken), aber alle verwenden zumindest denselben Kernel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=chroot=&lt;br /&gt;
* Eine frühe Form der Containervirtualisierung ist chroot.&lt;br /&gt;
* Diese Technologie wird ver- wendet um Programme in einer isolierten Umgebung (Sandbox, Jail) auszuführen.&lt;br /&gt;
* Hierzu werden in einem Verzeichnis alle für das zu isolierende Programm notwendi- gen Verzeichnisse, Dateien, Bibliotheken und auch Gerätedateien angelegt und das Programm in diesem Verzeichnis &amp;quot;eingesperrt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* Dieses Verzeichnis ist aus der Sicht dieses Programms das Hauptverzeichnis (chroot = change root).&lt;br /&gt;
=Docker=&lt;br /&gt;
*Docker ist eine moderne Containervirtualisierung.&lt;br /&gt;
*Im Prinzip läuft eine virtuelle Dockeranwendung auch in einem isolierten Verzeichnis, das bei Docker als Container bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
*Die Einrichtung ist im Vergleich zu &amp;lt;code&amp;gt;chroot&amp;lt;/code&amp;gt; allerdings erheblich einfacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Cloud / Infrastructure as a Service (IaaS)=&lt;br /&gt;
Es gibt viele Produkte, die als Clouddienste angeboten werden. Jeder kennt heutzu- tage Dropbox, OneDrive und andere Anbieter, wo auch für Privatanwender Speicher- platz zur Verfügung gestellt wird. Beliebt sind auch Onlinekalender, Adressbücher und ganze Officepakete.&lt;br /&gt;
Abgesehen davon, dass Ihre Daten sich auf fremden Servern befinden, bieten Public Clouds natürlich auch erhebliche Vorteile:&lt;br /&gt;
* Zugriff auf Ressourcen von überall aus&lt;br /&gt;
* Netzwerkbandbreiten müssen nicht selbst vorgehalten werden.&lt;br /&gt;
* kein Hardwarekauf für Server&lt;br /&gt;
* Backuplösungen sind in der Regel integriert.&lt;br /&gt;
* schnelle Skalierbarkeit&lt;br /&gt;
* physikalische Sicherheit durch externe Dienstleister &lt;br /&gt;
* geringe Kosten&lt;br /&gt;
=cloud-init=&lt;br /&gt;
cloud-init ist ein Paket, das Probleme löst, die beim Klonen virtueller Maschinen entstehen. Einige wesentliche Aufgaben, die mittels cloud-init durchgeführt werden können, sind:&lt;br /&gt;
* Hostname konfigurieren&lt;br /&gt;
* Benutzerdaten eintragen&lt;br /&gt;
* Standard-Gebietsschema einstellen&lt;br /&gt;
* privaten SSH-Schlüssel für den Host erstellen&lt;br /&gt;
* öffentlichen SSH-Schlüssel eines Benutzers hinterlegen 􏰁 Vorbereiten der Repositorys für die Paketverwaltung&lt;br /&gt;
* Pakete installieren&lt;br /&gt;
* Benutzerskripte ausführen&lt;br /&gt;
* Die hierfür erforderlichen Angaben können bei unterstützenden Cloudanbietern über die Verwaltungsoberfläche eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Linux:LPIC:101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/102.6_Linux_als_Virtualisierung-Gast&amp;diff=7071</id>
		<title>LPIC101/102.6 Linux als Virtualisierung-Gast</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/102.6_Linux_als_Virtualisierung-Gast&amp;diff=7071"/>
		<updated>2019-11-27T08:21:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: /* Vollvirtualisierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
= Virtualisierung=&lt;br /&gt;
*Der  Hauptgrund  für  die  Virtualisierung  von  Computern  ist  die  wesentlich  effizientere Nutzung von Hardware ressourcen und die damit verbundene Kostenersparnis.&lt;br /&gt;
*Die meisten physikalischen Server verwenden nur einen Bruchteil der verfügbarenHardware, weil  bei  der  Anschaffung  von  Servern  gerne  großzügig dimensioniert wird,  damit  es  nicht  frühzeitig  zu  Leistungsengpässen  kommt.&lt;br /&gt;
*Wenn  sich  mehrere virtuelle Server einen physikalischen Server teilen, können Sie die Ressourcen dynamisch  zuweisen,  also  z. B.  überschüssigen Arbeitsspeicher  eines Servers  reduzieren und diesen einem anderen Server zuweisen.&lt;br /&gt;
*Der Umzug eines virtuellen Servers auf eine leistungsfähigere Hardware ist natürlich auch erheblich einfacher, als derUmzug einer nativen Serverinstallation.&lt;br /&gt;
*Für  die  Virtualisierung  wird  ein  Hypervisor(auch  Virtual-Machine-Monitor, VMM genannt) benötigt:&lt;br /&gt;
*Dieser liegt als Schicht zwischen der Hardware des Hostsystems und den virtuellen Maschinen (Gastsysteme).&lt;br /&gt;
*Hierbei unterscheidet man zwischen Typ 1 und Typ 2 Hypervisor.&lt;br /&gt;
==Ein Typ1 Hypervisor== &lt;br /&gt;
* Ein Typ 1 Hypervisor läuft, ohne dass zuvor ein Betriebssystem auf dem Host installiert werden muss,direkt auf der Hardware.&lt;br /&gt;
* Man spricht hier auch von einer Bare- Metal-Installation. Ohne Gastsystem kann auf einem Typ 1 Hypervisor keine Anwendung ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
* Beispiele hierfür sind VMware vSphere/ESXi, XEN, KVM, Red Hat Enterprise Virtualization und Hyper-V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ein Typ2 Hypervisor==&lt;br /&gt;
*benötigt  ein  Betriebssystem auf  dem  Hostrechner. Auf dem Hostbetriebssystem kann zusätzlich andere Software installiert sein. Beispiele hier-für sind VMware Workstation und VirtualBox. &lt;br /&gt;
*Typ 2 Hypervisor gibt es üblicherweise für unterschiedliche Hostsysteme. Dadurch ist es sogar möglich, Gastsysteme plattformübergreifend zu migrieren (z. B. von VirtualBox auf Windows zu VirtualBox auf Linux oder umgekehrt&lt;br /&gt;
=Vollvirtualisierung=&lt;br /&gt;
* Bei einer Vollvirtualisierung präsentiert der Hypervisor dem Gastsystem einen virtuellen Computer und das Gastsystem erfährt nicht, dass es sich in einer virtualisierten Umgebung befindet.&lt;br /&gt;
* Der einzige Vorteil dabei ist, dass das Gastsystem keine Unterstützung für Virtualisierung bieten muss, was aber heutzutage nur noch bei Exoten der Fall sein dürfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Paravirtualisierung=&lt;br /&gt;
* Die Paravirtualisierung ist sozusagen der Gegenspieler der Vollvirtualisierung.&lt;br /&gt;
* Hier weiß das Gastsystem, dass es in einer virtualisierten Umgebung läuft.&lt;br /&gt;
* Das hat den Vorteil, dass das Gastsystem den Hypervisor kontaktieren kann (Hypercall).&lt;br /&gt;
* Umgekehrt kann auch der Hypervisor das Gastsystem ansprechen. So ist es z. B. möglich, das Gastsystem mit einer Verwaltungskonsole des Hypervisors herunterzufahren.&lt;br /&gt;
* Auch eine Zeitsynchronisation mit dem Host ist ein wesentliches Feature, das die Paravirtualisierung, im Gegensatz zur Vollvirtualisierung, unterstützt.&lt;br /&gt;
=Klonen virtueller Maschinen=&lt;br /&gt;
* Damit virtuelle Maschinen schneller breitgestellt werden können, ist es sinnvoll, diese nicht jedes Mal von Grund auf neu zu installieren.&lt;br /&gt;
* Stattdessen erstellen Sie nur eine virtuelle Maschine als Referenzsystem und klonen dieses im Bedarfsfall.&lt;br /&gt;
* Das Referenzsystem sollte allerdings gepflegt, also regelmäßig mit Updates versehen werden, damit geklonte Maschinen gleich auf einem neuen Stand sind und nicht gleich Unmengen Updates installieren müssen.&lt;br /&gt;
* Ein Klon gleicht dem Referenzsystem leider wie ein Schaf dem anderen. Deshalb müssen Sie noch ein paar Vorkehrungen treffen, bevor Sie den neuen virtuellen Host aktiv nutzen können. Sie sollten z. B. den Hostnamen und die IP-Adresse ändern, damit es nicht zu einem Konflikt kommen kann.&lt;br /&gt;
=Container / Anwendungscontainer=&lt;br /&gt;
* Wenn sehr viele gleichartige virtuelle Maschinen benötigt werden, kann man auf Containervirtualisierung zurückgreifen.&lt;br /&gt;
* Bei dieser Art der Virtualisierung wird kein Hypervisor eingesetzt und es wird auch keine virtuelle Hardware zur Verfügung gestellt.&lt;br /&gt;
* Deshalb ist es auch nicht möglich, Windows-Container auf einem Linux- Host auszuführen oder umgekehrt.&lt;br /&gt;
* Das liegt daran, dass zwar Teile des Betriebssys- tems pro Gast isoliert zur Verfügung gestellt werden (Dateisystem, Bibliotheken), aber alle verwenden zumindest denselben Kernel.&lt;br /&gt;
=chroot=&lt;br /&gt;
* Eine frühe Form der Containervirtualisierung ist chroot.&lt;br /&gt;
* Diese Technologie wird ver- wendet um Programme in einer isolierten Umgebung (Sandbox, Jail) auszuführen.&lt;br /&gt;
* Hierzu werden in einem Verzeichnis alle für das zu isolierende Programm notwendi- gen Verzeichnisse, Dateien, Bibliotheken und auch Gerätedateien angelegt und das Programm in diesem Verzeichnis &amp;quot;eingesperrt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* Dieses Verzeichnis ist aus der Sicht dieses Programms das Hauptverzeichnis (chroot = change root).&lt;br /&gt;
=Docker=&lt;br /&gt;
*Docker ist eine moderne Containervirtualisierung.&lt;br /&gt;
*Im Prinzip läuft eine virtuelle Dockeranwendung auch in einem isolierten Verzeichnis, das bei Docker als Container bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
*Die Einrichtung ist im Vergleich zu &amp;lt;code&amp;gt;chroot&amp;lt;/code&amp;gt; allerdings erheblich einfacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Cloud / Infrastructure as a Service (IaaS)=&lt;br /&gt;
Es gibt viele Produkte, die als Clouddienste angeboten werden. Jeder kennt heutzu- tage Dropbox, OneDrive und andere Anbieter, wo auch für Privatanwender Speicher- platz zur Verfügung gestellt wird. Beliebt sind auch Onlinekalender, Adressbücher und ganze Officepakete.&lt;br /&gt;
Abgesehen davon, dass Ihre Daten sich auf fremden Servern befinden, bieten Public Clouds natürlich auch erhebliche Vorteile:&lt;br /&gt;
* Zugriff auf Ressourcen von überall aus&lt;br /&gt;
* Netzwerkbandbreiten müssen nicht selbst vorgehalten werden.&lt;br /&gt;
* kein Hardwarekauf für Server&lt;br /&gt;
* Backuplösungen sind in der Regel integriert.&lt;br /&gt;
* schnelle Skalierbarkeit&lt;br /&gt;
* physikalische Sicherheit durch externe Dienstleister &lt;br /&gt;
* geringe Kosten&lt;br /&gt;
=cloud-init=&lt;br /&gt;
cloud-init ist ein Paket, das Probleme löst, die beim Klonen virtueller Maschinen entstehen. Einige wesentliche Aufgaben, die mittels cloud-init durchgeführt werden können, sind:&lt;br /&gt;
* Hostname konfigurieren&lt;br /&gt;
* Benutzerdaten eintragen&lt;br /&gt;
* Standard-Gebietsschema einstellen&lt;br /&gt;
* privaten SSH-Schlüssel für den Host erstellen&lt;br /&gt;
* öffentlichen SSH-Schlüssel eines Benutzers hinterlegen 􏰁 Vorbereiten der Repositorys für die Paketverwaltung&lt;br /&gt;
* Pakete installieren&lt;br /&gt;
* Benutzerskripte ausführen&lt;br /&gt;
* Die hierfür erforderlichen Angaben können bei unterstützenden Cloudanbietern über die Verwaltungsoberfläche eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Linux:LPIC:101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/102.6_Linux_als_Virtualisierung-Gast&amp;diff=7070</id>
		<title>LPIC101/102.6 Linux als Virtualisierung-Gast</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/102.6_Linux_als_Virtualisierung-Gast&amp;diff=7070"/>
		<updated>2019-11-27T08:20:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: /* Ein Typ1 Hypervisor */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
= Virtualisierung=&lt;br /&gt;
*Der  Hauptgrund  für  die  Virtualisierung  von  Computern  ist  die  wesentlich  effizientere Nutzung von Hardware ressourcen und die damit verbundene Kostenersparnis.&lt;br /&gt;
*Die meisten physikalischen Server verwenden nur einen Bruchteil der verfügbarenHardware, weil  bei  der  Anschaffung  von  Servern  gerne  großzügig dimensioniert wird,  damit  es  nicht  frühzeitig  zu  Leistungsengpässen  kommt.&lt;br /&gt;
*Wenn  sich  mehrere virtuelle Server einen physikalischen Server teilen, können Sie die Ressourcen dynamisch  zuweisen,  also  z. B.  überschüssigen Arbeitsspeicher  eines Servers  reduzieren und diesen einem anderen Server zuweisen.&lt;br /&gt;
*Der Umzug eines virtuellen Servers auf eine leistungsfähigere Hardware ist natürlich auch erheblich einfacher, als derUmzug einer nativen Serverinstallation.&lt;br /&gt;
*Für  die  Virtualisierung  wird  ein  Hypervisor(auch  Virtual-Machine-Monitor, VMM genannt) benötigt:&lt;br /&gt;
*Dieser liegt als Schicht zwischen der Hardware des Hostsystems und den virtuellen Maschinen (Gastsysteme).&lt;br /&gt;
*Hierbei unterscheidet man zwischen Typ 1 und Typ 2 Hypervisor.&lt;br /&gt;
==Ein Typ1 Hypervisor== &lt;br /&gt;
* Ein Typ 1 Hypervisor läuft, ohne dass zuvor ein Betriebssystem auf dem Host installiert werden muss,direkt auf der Hardware.&lt;br /&gt;
* Man spricht hier auch von einer Bare- Metal-Installation. Ohne Gastsystem kann auf einem Typ 1 Hypervisor keine Anwendung ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
* Beispiele hierfür sind VMware vSphere/ESXi, XEN, KVM, Red Hat Enterprise Virtualization und Hyper-V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ein Typ2 Hypervisor==&lt;br /&gt;
*benötigt  ein  Betriebssystem auf  dem  Hostrechner. Auf dem Hostbetriebssystem kann zusätzlich andere Software installiert sein. Beispiele hier-für sind VMware Workstation und VirtualBox. &lt;br /&gt;
*Typ 2 Hypervisor gibt es üblicherweise für unterschiedliche Hostsysteme. Dadurch ist es sogar möglich, Gastsysteme plattformübergreifend zu migrieren (z. B. von VirtualBox auf Windows zu VirtualBox auf Linux oder umgekehrt&lt;br /&gt;
=Vollvirtualisierung=&lt;br /&gt;
* Bei einer Vollvirtualisierung präsentiert der Hypervisor dem Gastsystem einen virtuellen Computer und das Gastsystem erfährt nicht, dass es sich in einer virtualisierten Umgebung befindet.&lt;br /&gt;
* Der einzige Vorteil dabei ist, dass das Gastsystem keine Unter- stützung für Virtualisierung bieten muss, was aber heutzutage nur noch bei Exoten der Fall sein dürfte.&lt;br /&gt;
=Paravirtualisierung=&lt;br /&gt;
* Die Paravirtualisierung ist sozusagen der Gegenspieler der Vollvirtualisierung.&lt;br /&gt;
* Hier weiß das Gastsystem, dass es in einer virtualisierten Umgebung läuft.&lt;br /&gt;
* Das hat den Vorteil, dass das Gastsystem den Hypervisor kontaktieren kann (Hypercall).&lt;br /&gt;
* Umgekehrt kann auch der Hypervisor das Gastsystem ansprechen. So ist es z. B. möglich, das Gastsystem mit einer Verwaltungskonsole des Hypervisors herunterzufahren.&lt;br /&gt;
* Auch eine Zeitsynchronisation mit dem Host ist ein wesentliches Feature, das die Paravirtualisierung, im Gegensatz zur Vollvirtualisierung, unterstützt.&lt;br /&gt;
=Klonen virtueller Maschinen=&lt;br /&gt;
* Damit virtuelle Maschinen schneller breitgestellt werden können, ist es sinnvoll, diese nicht jedes Mal von Grund auf neu zu installieren.&lt;br /&gt;
* Stattdessen erstellen Sie nur eine virtuelle Maschine als Referenzsystem und klonen dieses im Bedarfsfall.&lt;br /&gt;
* Das Referenzsystem sollte allerdings gepflegt, also regelmäßig mit Updates versehen werden, damit geklonte Maschinen gleich auf einem neuen Stand sind und nicht gleich Unmengen Updates installieren müssen.&lt;br /&gt;
* Ein Klon gleicht dem Referenzsystem leider wie ein Schaf dem anderen. Deshalb müssen Sie noch ein paar Vorkehrungen treffen, bevor Sie den neuen virtuellen Host aktiv nutzen können. Sie sollten z. B. den Hostnamen und die IP-Adresse ändern, damit es nicht zu einem Konflikt kommen kann.&lt;br /&gt;
=Container / Anwendungscontainer=&lt;br /&gt;
* Wenn sehr viele gleichartige virtuelle Maschinen benötigt werden, kann man auf Containervirtualisierung zurückgreifen.&lt;br /&gt;
* Bei dieser Art der Virtualisierung wird kein Hypervisor eingesetzt und es wird auch keine virtuelle Hardware zur Verfügung gestellt.&lt;br /&gt;
* Deshalb ist es auch nicht möglich, Windows-Container auf einem Linux- Host auszuführen oder umgekehrt.&lt;br /&gt;
* Das liegt daran, dass zwar Teile des Betriebssys- tems pro Gast isoliert zur Verfügung gestellt werden (Dateisystem, Bibliotheken), aber alle verwenden zumindest denselben Kernel.&lt;br /&gt;
=chroot=&lt;br /&gt;
* Eine frühe Form der Containervirtualisierung ist chroot.&lt;br /&gt;
* Diese Technologie wird ver- wendet um Programme in einer isolierten Umgebung (Sandbox, Jail) auszuführen.&lt;br /&gt;
* Hierzu werden in einem Verzeichnis alle für das zu isolierende Programm notwendi- gen Verzeichnisse, Dateien, Bibliotheken und auch Gerätedateien angelegt und das Programm in diesem Verzeichnis &amp;quot;eingesperrt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* Dieses Verzeichnis ist aus der Sicht dieses Programms das Hauptverzeichnis (chroot = change root).&lt;br /&gt;
=Docker=&lt;br /&gt;
*Docker ist eine moderne Containervirtualisierung.&lt;br /&gt;
*Im Prinzip läuft eine virtuelle Dockeranwendung auch in einem isolierten Verzeichnis, das bei Docker als Container bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
*Die Einrichtung ist im Vergleich zu &amp;lt;code&amp;gt;chroot&amp;lt;/code&amp;gt; allerdings erheblich einfacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Cloud / Infrastructure as a Service (IaaS)=&lt;br /&gt;
Es gibt viele Produkte, die als Clouddienste angeboten werden. Jeder kennt heutzu- tage Dropbox, OneDrive und andere Anbieter, wo auch für Privatanwender Speicher- platz zur Verfügung gestellt wird. Beliebt sind auch Onlinekalender, Adressbücher und ganze Officepakete.&lt;br /&gt;
Abgesehen davon, dass Ihre Daten sich auf fremden Servern befinden, bieten Public Clouds natürlich auch erhebliche Vorteile:&lt;br /&gt;
* Zugriff auf Ressourcen von überall aus&lt;br /&gt;
* Netzwerkbandbreiten müssen nicht selbst vorgehalten werden.&lt;br /&gt;
* kein Hardwarekauf für Server&lt;br /&gt;
* Backuplösungen sind in der Regel integriert.&lt;br /&gt;
* schnelle Skalierbarkeit&lt;br /&gt;
* physikalische Sicherheit durch externe Dienstleister &lt;br /&gt;
* geringe Kosten&lt;br /&gt;
=cloud-init=&lt;br /&gt;
cloud-init ist ein Paket, das Probleme löst, die beim Klonen virtueller Maschinen entstehen. Einige wesentliche Aufgaben, die mittels cloud-init durchgeführt werden können, sind:&lt;br /&gt;
* Hostname konfigurieren&lt;br /&gt;
* Benutzerdaten eintragen&lt;br /&gt;
* Standard-Gebietsschema einstellen&lt;br /&gt;
* privaten SSH-Schlüssel für den Host erstellen&lt;br /&gt;
* öffentlichen SSH-Schlüssel eines Benutzers hinterlegen 􏰁 Vorbereiten der Repositorys für die Paketverwaltung&lt;br /&gt;
* Pakete installieren&lt;br /&gt;
* Benutzerskripte ausführen&lt;br /&gt;
* Die hierfür erforderlichen Angaben können bei unterstützenden Cloudanbietern über die Verwaltungsoberfläche eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Linux:LPIC:101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/102.6_Linux_als_Virtualisierung-Gast&amp;diff=7069</id>
		<title>LPIC101/102.6 Linux als Virtualisierung-Gast</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/102.6_Linux_als_Virtualisierung-Gast&amp;diff=7069"/>
		<updated>2019-11-27T08:20:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: /* Ein Typ1 Hypervisor */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
= Virtualisierung=&lt;br /&gt;
*Der  Hauptgrund  für  die  Virtualisierung  von  Computern  ist  die  wesentlich  effizientere Nutzung von Hardware ressourcen und die damit verbundene Kostenersparnis.&lt;br /&gt;
*Die meisten physikalischen Server verwenden nur einen Bruchteil der verfügbarenHardware, weil  bei  der  Anschaffung  von  Servern  gerne  großzügig dimensioniert wird,  damit  es  nicht  frühzeitig  zu  Leistungsengpässen  kommt.&lt;br /&gt;
*Wenn  sich  mehrere virtuelle Server einen physikalischen Server teilen, können Sie die Ressourcen dynamisch  zuweisen,  also  z. B.  überschüssigen Arbeitsspeicher  eines Servers  reduzieren und diesen einem anderen Server zuweisen.&lt;br /&gt;
*Der Umzug eines virtuellen Servers auf eine leistungsfähigere Hardware ist natürlich auch erheblich einfacher, als derUmzug einer nativen Serverinstallation.&lt;br /&gt;
*Für  die  Virtualisierung  wird  ein  Hypervisor(auch  Virtual-Machine-Monitor, VMM genannt) benötigt:&lt;br /&gt;
*Dieser liegt als Schicht zwischen der Hardware des Hostsystems und den virtuellen Maschinen (Gastsysteme).&lt;br /&gt;
*Hierbei unterscheidet man zwischen Typ 1 und Typ 2 Hypervisor.&lt;br /&gt;
==Ein Typ1 Hypervisor== &lt;br /&gt;
* Ein Typ 1 Hypervisor läuft, ohne dass zuvor ein Betriebssystem auf dem Host installiert werden muss,direkt auf der Hardware.&lt;br /&gt;
* Man spricht hier auch von einer Bare- Metal-Installation. Ohne Gastsystem kann auf einem Typ 1 Hypervisor keine Anwendung ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
* Beispiele hierfür sind VMware vSphere/ESXi, XEN, KVM, Red Hat Enterprise Virtualization und Hyper-V.&lt;br /&gt;
[[Datei:Hypervisor.png|350px|thumb|Type]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ein Typ2 Hypervisor==&lt;br /&gt;
*benötigt  ein  Betriebssystem auf  dem  Hostrechner. Auf dem Hostbetriebssystem kann zusätzlich andere Software installiert sein. Beispiele hier-für sind VMware Workstation und VirtualBox. &lt;br /&gt;
*Typ 2 Hypervisor gibt es üblicherweise für unterschiedliche Hostsysteme. Dadurch ist es sogar möglich, Gastsysteme plattformübergreifend zu migrieren (z. B. von VirtualBox auf Windows zu VirtualBox auf Linux oder umgekehrt&lt;br /&gt;
=Vollvirtualisierung=&lt;br /&gt;
* Bei einer Vollvirtualisierung präsentiert der Hypervisor dem Gastsystem einen virtuellen Computer und das Gastsystem erfährt nicht, dass es sich in einer virtualisierten Umgebung befindet.&lt;br /&gt;
* Der einzige Vorteil dabei ist, dass das Gastsystem keine Unter- stützung für Virtualisierung bieten muss, was aber heutzutage nur noch bei Exoten der Fall sein dürfte.&lt;br /&gt;
=Paravirtualisierung=&lt;br /&gt;
* Die Paravirtualisierung ist sozusagen der Gegenspieler der Vollvirtualisierung.&lt;br /&gt;
* Hier weiß das Gastsystem, dass es in einer virtualisierten Umgebung läuft.&lt;br /&gt;
* Das hat den Vorteil, dass das Gastsystem den Hypervisor kontaktieren kann (Hypercall).&lt;br /&gt;
* Umgekehrt kann auch der Hypervisor das Gastsystem ansprechen. So ist es z. B. möglich, das Gastsystem mit einer Verwaltungskonsole des Hypervisors herunterzufahren.&lt;br /&gt;
* Auch eine Zeitsynchronisation mit dem Host ist ein wesentliches Feature, das die Paravirtualisierung, im Gegensatz zur Vollvirtualisierung, unterstützt.&lt;br /&gt;
=Klonen virtueller Maschinen=&lt;br /&gt;
* Damit virtuelle Maschinen schneller breitgestellt werden können, ist es sinnvoll, diese nicht jedes Mal von Grund auf neu zu installieren.&lt;br /&gt;
* Stattdessen erstellen Sie nur eine virtuelle Maschine als Referenzsystem und klonen dieses im Bedarfsfall.&lt;br /&gt;
* Das Referenzsystem sollte allerdings gepflegt, also regelmäßig mit Updates versehen werden, damit geklonte Maschinen gleich auf einem neuen Stand sind und nicht gleich Unmengen Updates installieren müssen.&lt;br /&gt;
* Ein Klon gleicht dem Referenzsystem leider wie ein Schaf dem anderen. Deshalb müssen Sie noch ein paar Vorkehrungen treffen, bevor Sie den neuen virtuellen Host aktiv nutzen können. Sie sollten z. B. den Hostnamen und die IP-Adresse ändern, damit es nicht zu einem Konflikt kommen kann.&lt;br /&gt;
=Container / Anwendungscontainer=&lt;br /&gt;
* Wenn sehr viele gleichartige virtuelle Maschinen benötigt werden, kann man auf Containervirtualisierung zurückgreifen.&lt;br /&gt;
* Bei dieser Art der Virtualisierung wird kein Hypervisor eingesetzt und es wird auch keine virtuelle Hardware zur Verfügung gestellt.&lt;br /&gt;
* Deshalb ist es auch nicht möglich, Windows-Container auf einem Linux- Host auszuführen oder umgekehrt.&lt;br /&gt;
* Das liegt daran, dass zwar Teile des Betriebssys- tems pro Gast isoliert zur Verfügung gestellt werden (Dateisystem, Bibliotheken), aber alle verwenden zumindest denselben Kernel.&lt;br /&gt;
=chroot=&lt;br /&gt;
* Eine frühe Form der Containervirtualisierung ist chroot.&lt;br /&gt;
* Diese Technologie wird ver- wendet um Programme in einer isolierten Umgebung (Sandbox, Jail) auszuführen.&lt;br /&gt;
* Hierzu werden in einem Verzeichnis alle für das zu isolierende Programm notwendi- gen Verzeichnisse, Dateien, Bibliotheken und auch Gerätedateien angelegt und das Programm in diesem Verzeichnis &amp;quot;eingesperrt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* Dieses Verzeichnis ist aus der Sicht dieses Programms das Hauptverzeichnis (chroot = change root).&lt;br /&gt;
=Docker=&lt;br /&gt;
*Docker ist eine moderne Containervirtualisierung.&lt;br /&gt;
*Im Prinzip läuft eine virtuelle Dockeranwendung auch in einem isolierten Verzeichnis, das bei Docker als Container bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
*Die Einrichtung ist im Vergleich zu &amp;lt;code&amp;gt;chroot&amp;lt;/code&amp;gt; allerdings erheblich einfacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Cloud / Infrastructure as a Service (IaaS)=&lt;br /&gt;
Es gibt viele Produkte, die als Clouddienste angeboten werden. Jeder kennt heutzu- tage Dropbox, OneDrive und andere Anbieter, wo auch für Privatanwender Speicher- platz zur Verfügung gestellt wird. Beliebt sind auch Onlinekalender, Adressbücher und ganze Officepakete.&lt;br /&gt;
Abgesehen davon, dass Ihre Daten sich auf fremden Servern befinden, bieten Public Clouds natürlich auch erhebliche Vorteile:&lt;br /&gt;
* Zugriff auf Ressourcen von überall aus&lt;br /&gt;
* Netzwerkbandbreiten müssen nicht selbst vorgehalten werden.&lt;br /&gt;
* kein Hardwarekauf für Server&lt;br /&gt;
* Backuplösungen sind in der Regel integriert.&lt;br /&gt;
* schnelle Skalierbarkeit&lt;br /&gt;
* physikalische Sicherheit durch externe Dienstleister &lt;br /&gt;
* geringe Kosten&lt;br /&gt;
=cloud-init=&lt;br /&gt;
cloud-init ist ein Paket, das Probleme löst, die beim Klonen virtueller Maschinen entstehen. Einige wesentliche Aufgaben, die mittels cloud-init durchgeführt werden können, sind:&lt;br /&gt;
* Hostname konfigurieren&lt;br /&gt;
* Benutzerdaten eintragen&lt;br /&gt;
* Standard-Gebietsschema einstellen&lt;br /&gt;
* privaten SSH-Schlüssel für den Host erstellen&lt;br /&gt;
* öffentlichen SSH-Schlüssel eines Benutzers hinterlegen 􏰁 Vorbereiten der Repositorys für die Paketverwaltung&lt;br /&gt;
* Pakete installieren&lt;br /&gt;
* Benutzerskripte ausführen&lt;br /&gt;
* Die hierfür erforderlichen Angaben können bei unterstützenden Cloudanbietern über die Verwaltungsoberfläche eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Linux:LPIC:101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/102.6_Linux_als_Virtualisierung-Gast&amp;diff=7059</id>
		<title>LPIC101/102.6 Linux als Virtualisierung-Gast</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/102.6_Linux_als_Virtualisierung-Gast&amp;diff=7059"/>
		<updated>2019-11-27T07:48:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
= Virtualisierung=&lt;br /&gt;
*Der  Hauptgrund  für  die  Virtualisierung  von  Computern  ist  die  wesentlich  effizientere Nutzung von Hardware ressourcen und die damit verbundene Kostenersparnis.&lt;br /&gt;
*Die meisten physikalischen Server verwenden nur einen Bruchteil der verfügbarenHardware, weil  bei  der  Anschaffung  von  Servern  gerne  großzügig dimensioniert wird,  damit  es  nicht  frühzeitig  zu  Leistungsengpässen  kommt.&lt;br /&gt;
*Wenn  sich  mehrere virtuelle Server einen physikalischen Server teilen, können Sie die Ressourcen dynamisch  zuweisen,  also  z. B.  überschüssigen Arbeitsspeicher  eines Servers  reduzieren und diesen einem anderen Server zuweisen.&lt;br /&gt;
*Der Umzug eines virtuellen Servers auf eine leistungsfähigere Hardware ist natürlich auch erheblich einfacher, als derUmzug einer nativen Serverinstallation.&lt;br /&gt;
*Für  die  Virtualisierung  wird  ein  Hypervisor(auch  Virtual-Machine-Monitor, VMM genannt) benötigt:&lt;br /&gt;
*Dieser liegt als Schicht zwischen der Hardware des Hostsystems und den virtuellen Maschinen (Gastsysteme).&lt;br /&gt;
*Hierbei unterscheidet man zwischen Typ 1 und Typ 2 Hypervisor.&lt;br /&gt;
==Ein Typ1 Hypervisor== &lt;br /&gt;
* Ein Typ 1 Hypervisor läuft, ohne dass zuvor ein Betriebssystem auf dem Host installiert werden muss,direkt auf der Hardware.&lt;br /&gt;
* Man spricht hier auch von einer Bare- Metal-Installation. Ohne Gastsystem kann auf einem Typ 1 Hypervisor keine Anwendung ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
* Beispiele hierfür sind VMware vSphere/ESXi, XEN, KVM, Red Hat Enterprise Virtualization und Hyper-V.&lt;br /&gt;
==Ein Typ2 Hypervisor==&lt;br /&gt;
*benötigt  ein  Betriebssystem auf  dem  Hostrechner. Auf dem Hostbetriebssystem kann zusätzlich andere Software installiert sein. Beispiele hier-für sind VMware Workstation und VirtualBox. &lt;br /&gt;
*Typ 2 Hypervisor gibt es üblicherweise für unterschiedliche Hostsysteme. Dadurch ist es sogar möglich, Gastsysteme plattformübergreifend zu migrieren (z. B. von VirtualBox auf Windows zu VirtualBox auf Linux oder umgekehrt&lt;br /&gt;
=Vollvirtualisierung=&lt;br /&gt;
* Bei einer Vollvirtualisierung präsentiert der Hypervisor dem Gastsystem einen virtuellen Computer und das Gastsystem erfährt nicht, dass es sich in einer virtualisierten Umgebung befindet.&lt;br /&gt;
* Der einzige Vorteil dabei ist, dass das Gastsystem keine Unter- stützung für Virtualisierung bieten muss, was aber heutzutage nur noch bei Exoten der Fall sein dürfte.&lt;br /&gt;
=Paravirtualisierung=&lt;br /&gt;
* Die Paravirtualisierung ist sozusagen der Gegenspieler der Vollvirtualisierung.&lt;br /&gt;
* Hier weiß das Gastsystem, dass es in einer virtualisierten Umgebung läuft.&lt;br /&gt;
* Das hat den Vorteil, dass das Gastsystem den Hypervisor kontaktieren kann (Hypercall).&lt;br /&gt;
* Umgekehrt kann auch der Hypervisor das Gastsystem ansprechen. So ist es z. B. möglich, das Gastsystem mit einer Verwaltungskonsole des Hypervisors herunterzufahren.&lt;br /&gt;
* Auch eine Zeitsynchronisation mit dem Host ist ein wesentliches Feature, das die Paravirtualisierung, im Gegensatz zur Vollvirtualisierung, unterstützt.&lt;br /&gt;
=Klonen virtueller Maschinen=&lt;br /&gt;
* Damit virtuelle Maschinen schneller breitgestellt werden können, ist es sinnvoll, diese nicht jedes Mal von Grund auf neu zu installieren.&lt;br /&gt;
* Stattdessen erstellen Sie nur eine virtuelle Maschine als Referenzsystem und klonen dieses im Bedarfsfall.&lt;br /&gt;
* Das Referenzsystem sollte allerdings gepflegt, also regelmäßig mit Updates versehen werden, damit geklonte Maschinen gleich auf einem neuen Stand sind und nicht gleich Unmengen Updates installieren müssen.&lt;br /&gt;
* Ein Klon gleicht dem Referenzsystem leider wie ein Schaf dem anderen. Deshalb müssen Sie noch ein paar Vorkehrungen treffen, bevor Sie den neuen virtuellen Host aktiv nutzen können. Sie sollten z. B. den Hostnamen und die IP-Adresse ändern, damit es nicht zu einem Konflikt kommen kann.&lt;br /&gt;
=Container / Anwendungscontainer=&lt;br /&gt;
* Wenn sehr viele gleichartige virtuelle Maschinen benötigt werden, kann man auf Containervirtualisierung zurückgreifen.&lt;br /&gt;
* Bei dieser Art der Virtualisierung wird kein Hypervisor eingesetzt und es wird auch keine virtuelle Hardware zur Verfügung gestellt.&lt;br /&gt;
* Deshalb ist es auch nicht möglich, Windows-Container auf einem Linux- Host auszuführen oder umgekehrt.&lt;br /&gt;
* Das liegt daran, dass zwar Teile des Betriebssys- tems pro Gast isoliert zur Verfügung gestellt werden (Dateisystem, Bibliotheken), aber alle verwenden zumindest denselben Kernel.&lt;br /&gt;
=chroot=&lt;br /&gt;
* Eine frühe Form der Containervirtualisierung ist chroot.&lt;br /&gt;
* Diese Technologie wird ver- wendet um Programme in einer isolierten Umgebung (Sandbox, Jail) auszuführen.&lt;br /&gt;
* Hierzu werden in einem Verzeichnis alle für das zu isolierende Programm notwendi- gen Verzeichnisse, Dateien, Bibliotheken und auch Gerätedateien angelegt und das Programm in diesem Verzeichnis &amp;quot;eingesperrt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* Dieses Verzeichnis ist aus der Sicht dieses Programms das Hauptverzeichnis (chroot = change root).&lt;br /&gt;
=Docker=&lt;br /&gt;
*Docker ist eine moderne Containervirtualisierung.&lt;br /&gt;
*Im Prinzip läuft eine virtuelle Dockeranwendung auch in einem isolierten Verzeichnis, das bei Docker als Container bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
*Die Einrichtung ist im Vergleich zu &amp;lt;code&amp;gt;chroot&amp;lt;/code&amp;gt; allerdings erheblich einfacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Cloud / Infrastructure as a Service (IaaS)=&lt;br /&gt;
Es gibt viele Produkte, die als Clouddienste angeboten werden. Jeder kennt heutzu- tage Dropbox, OneDrive und andere Anbieter, wo auch für Privatanwender Speicher- platz zur Verfügung gestellt wird. Beliebt sind auch Onlinekalender, Adressbücher und ganze Officepakete.&lt;br /&gt;
Abgesehen davon, dass Ihre Daten sich auf fremden Servern befinden, bieten Public Clouds natürlich auch erhebliche Vorteile:&lt;br /&gt;
* Zugriff auf Ressourcen von überall aus&lt;br /&gt;
* Netzwerkbandbreiten müssen nicht selbst vorgehalten werden.&lt;br /&gt;
* kein Hardwarekauf für Server&lt;br /&gt;
* Backuplösungen sind in der Regel integriert.&lt;br /&gt;
* schnelle Skalierbarkeit&lt;br /&gt;
* physikalische Sicherheit durch externe Dienstleister &lt;br /&gt;
* geringe Kosten&lt;br /&gt;
=cloud-init=&lt;br /&gt;
cloud-init ist ein Paket, das Probleme löst, die beim Klonen virtueller Maschinen entstehen. Einige wesentliche Aufgaben, die mittels cloud-init durchgeführt werden können, sind:&lt;br /&gt;
* Hostname konfigurieren&lt;br /&gt;
* Benutzerdaten eintragen&lt;br /&gt;
* Standard-Gebietsschema einstellen&lt;br /&gt;
* privaten SSH-Schlüssel für den Host erstellen&lt;br /&gt;
* öffentlichen SSH-Schlüssel eines Benutzers hinterlegen 􏰁 Vorbereiten der Repositorys für die Paketverwaltung&lt;br /&gt;
* Pakete installieren&lt;br /&gt;
* Benutzerskripte ausführen&lt;br /&gt;
* Die hierfür erforderlichen Angaben können bei unterstützenden Cloudanbietern über die Verwaltungsoberfläche eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Linux:LPIC:101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=Chgrp&amp;diff=7056</id>
		<title>Chgrp</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=Chgrp&amp;diff=7056"/>
		<updated>2019-11-25T20:26:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Bezeichnung=&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;chgrp&#039;&#039;&#039; steht für change group und ändert die Gruppenzugehörigkeit von Dateien und Ordnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man kann diesen Befehl nur auf eine Datei anwenden, wenn man der Eigentümer oder der Superuser ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es stehen nur die Gruppen denen man selber angehört zur Verfügung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=Übersicht=&lt;br /&gt;
  chgrp [Option] Gruppe Datei ... &lt;br /&gt;
=Optionen=&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Option !! Beschreibung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  -c oder --changes || Diese Option zeigt die Dateien an, die geändert werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  -f oder --force || Fehlermeldungen werden unterdrückt (keine Fehlermeldungen)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  -v oder --verbose || Diese Option zeigt alles was chgrp macht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  -R oder --recursive || Diese Option ermöglicht das rekursive Ändern von Verzeichnissen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
=Beispiel=&lt;br /&gt;
User ist in der Gruppe musik und ändert die Gruppenzuordnung des Verzeichnis /opt/musik/ und seinem kompletten Inhalt zu musik&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 chgrp -c -R musik /opt/musik/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Linux:LPIC:101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=Top&amp;diff=7055</id>
		<title>Top</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=Top&amp;diff=7055"/>
		<updated>2019-11-25T20:25:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Befehl top zeigt eine dynamische Übersicht der auf dem System laufenden Prozesse und die Systemressourcen an. Das Kommandozeilenprogramm ist ein Klassiker, wenn man einen schnellen Überblick benötigt, womit das System gerade beschäftigt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
htop ist eine interessante Alternative zu top, die allerdings erst nachinstalliert werden muss. Es ist sehr ähnlich, besitzt aber eine auf ncurses aufbauende Textoberfläche. Es erlaubt horizontales und vertikales Scrollen sowie die Manipulation von Prozessen über die Funktionstasten. Zudem bietet es weitere Komfortfunktionen. Für ein Systemmonitoring mit Echtzeit-Statistiken kann man Glances nutzen.&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Linux:LPIC:101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/102.6_Linux_als_Virtualisierung-Gast&amp;diff=7054</id>
		<title>LPIC101/102.6 Linux als Virtualisierung-Gast</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/102.6_Linux_als_Virtualisierung-Gast&amp;diff=7054"/>
		<updated>2019-11-25T20:22:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
= Virtualisierung=&lt;br /&gt;
*Der  Hauptgrund  für  die  Virtualisierung  von  Computern  ist  die  wesentlich  effizientere Nutzung von Hardware ressourcen und die damit verbundene Kostenersparnis.&lt;br /&gt;
*Die meisten physikalischen Server verwenden nur einen Bruchteil der verfügbarenHardware, weil  bei  der  Anschaffung  von  Servern  gerne  großzügig dimensioniert wird,  damit  es  nicht  frühzeitig  zu  Leistungsengpässen  kommt.&lt;br /&gt;
*Wenn  sich  mehrere virtuelle Server einen physikalischen Server teilen, können Sie die Ressourcen dynamisch  zuweisen,  also  z. B.  überschüssigen Arbeitsspeicher  eines Servers  reduzieren und diesen einem anderen Server zuweisen.&lt;br /&gt;
*Der Umzug eines virtuellen Servers auf eine leistungsfähigere Hardware ist natürlich auch erheblich einfacher, als derUmzug einer nativen Serverinstallation.&lt;br /&gt;
*Für  die  Virtualisierung  wird  ein  Hypervisor(auch  Virtual-Machine-Monitor, VMM genannt) benötigt:&lt;br /&gt;
*Dieser liegt als Schicht zwischen der Hardware des Hostsystems und den virtuellen Maschinen (Gastsysteme).&lt;br /&gt;
*Hierbei unterscheidet man zwischen Typ 1 und Typ 2 Hypervisor.&lt;br /&gt;
===Ein Typ1 Hypervisor=== &lt;br /&gt;
* Ein Typ 1 Hypervisor läuft, ohne dass zuvor ein Betriebssystem auf dem Host installiert werden muss,direkt auf der Hardware.&lt;br /&gt;
* Man spricht hier auch von einer Bare- Metal-Installation. Ohne Gastsystem kann auf einem Typ 1 Hypervisor keine Anwendung ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
* Beispiele hierfür sind VMware vSphere/ESXi, XEN, KVM, Red Hat Enterprise Virtualization und Hyper-V.&lt;br /&gt;
===Ein Typ2 Hypervisor===&lt;br /&gt;
*benötigt  ein  Betriebssystem auf  dem  Hostrechner. Auf dem Hostbetriebssystem kann zusätzlich andere Software installiert sein. Beispiele hier-für sind VMware Workstation und VirtualBox. &lt;br /&gt;
*Typ 2 Hypervisor gibt es üblicherweise für unterschiedliche Hostsysteme. Dadurch ist es sogar möglich, Gastsysteme plattformübergreifend zu migrieren (z. B. von VirtualBox auf Windows zu VirtualBox auf Linux oder umgekehrt&lt;br /&gt;
==Vollvirtualisierung==&lt;br /&gt;
* Bei einer Vollvirtualisierung präsentiert der Hypervisor dem Gastsystem einen virtuellen Computer und das Gastsystem erfährt nicht, dass es sich in einer virtualisierten Umgebung befindet.&lt;br /&gt;
* Der einzige Vorteil dabei ist, dass das Gastsystem keine Unter- stützung für Virtualisierung bieten muss, was aber heutzutage nur noch bei Exoten der Fall sein dürfte.&lt;br /&gt;
==Paravirtualisierung==&lt;br /&gt;
* Die Paravirtualisierung ist sozusagen der Gegenspieler der Vollvirtualisierung.&lt;br /&gt;
* Hier weiß das Gastsystem, dass es in einer virtualisierten Umgebung läuft.&lt;br /&gt;
* Das hat den Vorteil, dass das Gastsystem den Hypervisor kontaktieren kann (Hypercall).&lt;br /&gt;
* Umgekehrt kann auch der Hypervisor das Gastsystem ansprechen. So ist es z. B. möglich, das Gastsystem mit einer Verwaltungskonsole des Hypervisors herunterzufahren.&lt;br /&gt;
* Auch eine Zeitsynchronisation mit dem Host ist ein wesentliches Feature, das die Paravirtualisierung, im Gegensatz zur Vollvirtualisierung, unterstützt.&lt;br /&gt;
==Klonen virtueller Maschinen==&lt;br /&gt;
* Damit virtuelle Maschinen schneller breitgestellt werden können, ist es sinnvoll, diese nicht jedes Mal von Grund auf neu zu installieren.&lt;br /&gt;
* Stattdessen erstellen Sie nur eine virtuelle Maschine als Referenzsystem und klonen dieses im Bedarfsfall.&lt;br /&gt;
* Das Referenzsystem sollte allerdings gepflegt, also regelmäßig mit Updates versehen werden, damit geklonte Maschinen gleich auf einem neuen Stand sind und nicht gleich Unmengen Updates installieren müssen.&lt;br /&gt;
* Ein Klon gleicht dem Referenzsystem leider wie ein Schaf dem anderen. Deshalb müssen Sie noch ein paar Vorkehrungen treffen, bevor Sie den neuen virtuellen Host aktiv nutzen können. Sie sollten z. B. den Hostnamen und die IP-Adresse ändern, damit es nicht zu einem Konflikt kommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Container / Anwendungscontainer==&lt;br /&gt;
* Wenn sehr viele gleichartige virtuelle Maschinen benötigt werden, kann man auf Containervirtualisierung zurückgreifen.&lt;br /&gt;
* Bei dieser Art der Virtualisierung wird kein Hypervisor eingesetzt und es wird auch keine virtuelle Hardware zur Verfügung gestellt.&lt;br /&gt;
* Deshalb ist es auch nicht möglich, Windows-Container auf einem Linux- Host auszuführen oder umgekehrt.&lt;br /&gt;
* Das liegt daran, dass zwar Teile des Betriebssys- tems pro Gast isoliert zur Verfügung gestellt werden (Dateisystem, Bibliotheken), aber alle verwenden zumindest denselben Kernel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==chroot==&lt;br /&gt;
* Eine frühe Form der Containervirtualisierung ist chroot.&lt;br /&gt;
* Diese Technologie wird ver- wendet um Programme in einer isolierten Umgebung (Sandbox, Jail) auszuführen.&lt;br /&gt;
* Hierzu werden in einem Verzeichnis alle für das zu isolierende Programm notwendi- gen Verzeichnisse, Dateien, Bibliotheken und auch Gerätedateien angelegt und das Programm in diesem Verzeichnis &amp;quot;eingesperrt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* Dieses Verzeichnis ist aus der Sicht dieses Programms das Hauptverzeichnis (chroot = change root).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Docker==&lt;br /&gt;
*Docker ist eine moderne Containervirtualisierung.&lt;br /&gt;
*Im Prinzip läuft eine virtuelle Dockeranwendung auch in einem isolierten Verzeichnis, das bei Docker als Container bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
*Die Einrichtung ist im Vergleich zu &amp;lt;code&amp;gt;chroot&amp;lt;/code&amp;gt; allerdings erheblich einfacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Cloud / Infrastructure as a Service (IaaS)==&lt;br /&gt;
Es gibt viele Produkte, die als Clouddienste angeboten werden. Jeder kennt heutzu- tage Dropbox, OneDrive und andere Anbieter, wo auch für Privatanwender Speicher- platz zur Verfügung gestellt wird. Beliebt sind auch Onlinekalender, Adressbücher und ganze Officepakete.&lt;br /&gt;
Abgesehen davon, dass Ihre Daten sich auf fremden Servern befinden, bieten Public Clouds natürlich auch erhebliche Vorteile:&lt;br /&gt;
* Zugriff auf Ressourcen von überall aus&lt;br /&gt;
* Netzwerkbandbreiten müssen nicht selbst vorgehalten werden.&lt;br /&gt;
* kein Hardwarekauf für Server&lt;br /&gt;
* Backuplösungen sind in der Regel integriert.&lt;br /&gt;
* schnelle Skalierbarkeit&lt;br /&gt;
* physikalische Sicherheit durch externe Dienstleister &lt;br /&gt;
* geringe Kosten&lt;br /&gt;
==cloud-init==&lt;br /&gt;
cloud-init ist ein Paket, das Probleme löst, die beim Klonen virtueller Maschinen entstehen. Einige wesentliche Aufgaben, die mittels cloud-init durchgeführt werden können, sind:&lt;br /&gt;
* Hostname konfigurieren&lt;br /&gt;
* Benutzerdaten eintragen&lt;br /&gt;
* Standard-Gebietsschema einstellen&lt;br /&gt;
* privaten SSH-Schlüssel für den Host erstellen&lt;br /&gt;
* öffentlichen SSH-Schlüssel eines Benutzers hinterlegen 􏰁 Vorbereiten der Repositorys für die Paketverwaltung&lt;br /&gt;
* Pakete installieren&lt;br /&gt;
* Benutzerskripte ausführen&lt;br /&gt;
* Die hierfür erforderlichen Angaben können bei unterstützenden Cloudanbietern über die Verwaltungsoberfläche eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Linux:LPIC:101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/102.6_Linux_als_Virtualisierung-Gast&amp;diff=7053</id>
		<title>LPIC101/102.6 Linux als Virtualisierung-Gast</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/102.6_Linux_als_Virtualisierung-Gast&amp;diff=7053"/>
		<updated>2019-11-25T19:50:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: /* Virtualisierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
= Virtualisierung=&lt;br /&gt;
*Der  Hauptgrund  für  die  Virtualisierung  von  Computern  ist  die  wesentlich  effizientere Nutzung von Hardware ressourcen und die damit verbundene Kostenersparnis.&lt;br /&gt;
*Die meisten physikalischen Server verwenden nur einen Bruchteil der verfügbarenHardware, weil  bei  der  Anschaffung  von  Servern  gerne  großzügig dimensioniert wird,  damit  es  nicht  frühzeitig  zu  Leistungsengpässen  kommt.&lt;br /&gt;
*Wenn  sich  mehrere virtuelle Server einen physikalischen Server teilen, können Sie die Ressourcen dynamisch  zuweisen,  also  z. B.  überschüssigen Arbeitsspeicher  eines Servers  reduzieren und diesen einem anderen Server zuweisen.&lt;br /&gt;
*Der Umzug eines virtuellen Servers auf eine leistungsfähigere Hardware ist natürlich auch erheblich einfacher, als derUmzug einer nativen Serverinstallation.&lt;br /&gt;
*Für  die  Virtualisierung  wird  ein  Hypervisor(auch  Virtual-Machine-Monitor, VMM genannt) benötigt:&lt;br /&gt;
*Dieser liegt als Schicht zwischen der Hardware des Hostsystems und den virtuellen Maschinen (Gastsysteme).&lt;br /&gt;
*Hierbei unterscheidet man zwischen Typ 1 und Typ 2 Hypervisor.&lt;br /&gt;
[[Datei:typ1,typ2.jpg hypervisor|150px|thumb|typ1,typ2 hypervisor]]&lt;br /&gt;
===Ein Typ 1 Hypervisor=== &lt;br /&gt;
* Ein Typ 1 Hypervisor läuft, ohne dass zuvor ein Betriebssystem auf dem Host installiert werden muss,direkt auf der Hardware.&lt;br /&gt;
* Man spricht hier auch von einer Bare- Metal-Installation. Ohne Gastsystem kann auf einem Typ 1 Hypervisor keine Anwendung ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
* Beispiele hierfür sind VMware vSphere/ESXi, XEN, KVM, Red Hat Enterprise Virtualization und Hyper-V.&lt;br /&gt;
===Ein  Typ  2 Hypervisor===&lt;br /&gt;
*benötigt  ein  Betriebssystem auf  dem  Hostrechner. Auf dem Hostbetriebssystem kann zusätzlich andere Software installiert sein. Beispiele hier-für sind VMware Workstation und VirtualBox. &lt;br /&gt;
*Typ 2 Hypervisor gibt es üblicherweise für unterschiedliche Hostsysteme. Dadurch ist es sogar möglich, Gastsysteme plattformübergreifend zu migrieren (z. B. von VirtualBox auf Windows zu VirtualBox auf Linux oder umgekehrt&lt;br /&gt;
==Vollvirtualisierung==&lt;br /&gt;
* Bei einer Vollvirtualisierung präsentiert der Hypervisor dem Gastsystem einen virtu- ellen Computer und das Gastsystem erfährt nicht, dass es sich in einer virtualisierten Umgebung befindet.&lt;br /&gt;
* Der einzige Vorteil dabei ist, dass das Gastsystem keine Unter- stützung für Virtualisierung bieten muss, was aber heutzutage nur noch bei Exoten der Fall sein dürfte.&lt;br /&gt;
==Paravirtualisierung==&lt;br /&gt;
* Die Paravirtualisierung ist sozusagen der Gegenspieler der Vollvirtualisierung.&lt;br /&gt;
* Hier weiß das Gastsystem, dass es in einer virtualisierten Umgebung läuft.&lt;br /&gt;
* Das hat den Vorteil, dass das Gastsystem den Hypervisor kontaktieren kann (Hypercall).&lt;br /&gt;
* Umgekehrt kann auch der Hypervisor das Gastsystem ansprechen. So ist es z. B. möglich, das Gastsystem mit einer Verwaltungskonsole des Hypervisors herunterzufahren.&lt;br /&gt;
* Auch eine Zeitsynchronisation mit dem Host ist ein wesentliches Feature, das die Paravirtualisierung, im Gegensatz zur Vollvirtualisierung, unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Klonen virtueller Maschinen==&lt;br /&gt;
* Damit virtuelle Maschinen schneller breitgestellt werden können, ist es sinnvoll, diese nicht jedes Mal von Grund auf neu zu installieren.&lt;br /&gt;
* Stattdessen erstellen Sie nur eine virtuelle Maschine als Referenzsystem und klonen dieses im Bedarfsfall.&lt;br /&gt;
* Das Referenzsystem sollte allerdings gepflegt, also regelmäßig mit Updates versehen werden, damit geklonte Maschinen gleich auf einem neuen Stand sind und nicht gleich Unmengen Updates installieren müssen.&lt;br /&gt;
* Ein Klon gleicht dem Referenzsystem leider wie ein Schaf dem anderen. Deshalb müssen Sie noch ein paar Vorkehrungen treffen, bevor Sie den neuen virtuellen Host aktiv nutzen können. Sie sollten z. B. den Hostnamen und die IP-Adresse ändern, damit es nicht zu einem Konflikt kommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Container / Anwendungscontainer==&lt;br /&gt;
* Wenn sehr viele gleichartige virtuelle Maschinen benötigt werden, kann man auf Containervirtualisierung zurückgreifen.&lt;br /&gt;
* Bei dieser Art der Virtualisierung wird kein Hypervisor eingesetzt und es wird auch keine virtuelle Hardware zur Verfügung gestellt.&lt;br /&gt;
* Deshalb ist es auch nicht möglich, Windows-Container auf einem Linux- Host auszuführen oder umgekehrt.&lt;br /&gt;
* Das liegt daran, dass zwar Teile des Betriebssys- tems pro Gast isoliert zur Verfügung gestellt werden (Dateisystem, Bibliotheken), aber alle verwenden zumindest denselben Kernel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==chroot==&lt;br /&gt;
* Eine frühe Form der Containervirtualisierung ist chroot.&lt;br /&gt;
* Diese Technologie wird ver- wendet um Programme in einer isolierten Umgebung (Sandbox, Jail) auszuführen.&lt;br /&gt;
* Hierzu werden in einem Verzeichnis alle für das zu isolierende Programm notwendi- gen Verzeichnisse, Dateien, Bibliotheken und auch Gerätedateien angelegt und das Programm in diesem Verzeichnis &amp;quot;eingesperrt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* Dieses Verzeichnis ist aus der Sicht dieses Programms das Hauptverzeichnis (chroot = change root).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Docker==&lt;br /&gt;
*Docker ist eine moderne Containervirtualisierung.&lt;br /&gt;
*Im Prinzip läuft eine virtuelle Dockeranwendung auch in einem isolierten Verzeichnis, das bei Docker als Container bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
*Die Einrichtung ist im Vergleich zu &amp;lt;code&amp;gt;chroot&amp;lt;/code&amp;gt; allerdings erheblich einfacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Cloud / Infrastructure as a Service (IaaS)==&lt;br /&gt;
Es gibt viele Produkte, die als Clouddienste angeboten werden. Jeder kennt heutzu- tage Dropbox, OneDrive und andere Anbieter, wo auch für Privatanwender Speicher- platz zur Verfügung gestellt wird. Beliebt sind auch Onlinekalender, Adressbücher und ganze Officepakete.&lt;br /&gt;
Abgesehen davon, dass Ihre Daten sich auf fremden Servern befinden, bieten Public Clouds natürlich auch erhebliche Vorteile:&lt;br /&gt;
* Zugriff auf Ressourcen von überall aus&lt;br /&gt;
* Netzwerkbandbreiten müssen nicht selbst vorgehalten werden.&lt;br /&gt;
* kein Hardwarekauf für Server&lt;br /&gt;
* Backuplösungen sind in der Regel integriert.&lt;br /&gt;
* schnelle Skalierbarkeit&lt;br /&gt;
* physikalische Sicherheit durch externe Dienstleister &lt;br /&gt;
* geringe Kosten&lt;br /&gt;
==cloud-init==&lt;br /&gt;
cloud-init ist ein Paket, das Probleme löst, die beim Klonen virtueller Maschinen entstehen. Einige wesentliche Aufgaben, die mittels cloud-init durchgeführt werden können, sind:&lt;br /&gt;
* Hostname konfigurieren&lt;br /&gt;
* Benutzerdaten eintragen&lt;br /&gt;
* Standard-Gebietsschema einstellen&lt;br /&gt;
* privaten SSH-Schlüssel für den Host erstellen&lt;br /&gt;
* öffentlichen SSH-Schlüssel eines Benutzers hinterlegen 􏰁 Vorbereiten der Repositorys für die Paketverwaltung&lt;br /&gt;
* Pakete installieren&lt;br /&gt;
* Benutzerskripte ausführen&lt;br /&gt;
* Die hierfür erforderlichen Angaben können bei unterstützenden Cloudanbietern über die Verwaltungsoberfläche eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Linux:LPIC:101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/102.6_Linux_als_Virtualisierung-Gast&amp;diff=7052</id>
		<title>LPIC101/102.6 Linux als Virtualisierung-Gast</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/102.6_Linux_als_Virtualisierung-Gast&amp;diff=7052"/>
		<updated>2019-11-25T19:31:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: /* Virtualisierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
= Virtualisierung=&lt;br /&gt;
*Der  Hauptgrund  für  die  Virtualisierung  von  Computern  ist  die  wesentlich  effizientere Nutzung von Hardware ressourcen und die damit verbundene Kostenersparnis.&lt;br /&gt;
*Die meisten physikalischen Server verwenden nur einen Bruchteil der verfügbarenHardware, weil  bei  der  Anschaffung  von  Servern  gerne  großzügig dimensioniert wird,  damit  es  nicht  frühzeitig  zu  Leistungsengpässen  kommt.&lt;br /&gt;
*Wenn  sich  mehrere virtuelle Server einen physikalischen Server teilen, können Sie die Ressourcen dynamisch  zuweisen,  also  z. B.  überschüssigen Arbeitsspeicher  eines Servers  reduzieren und diesen einem anderen Server zuweisen.&lt;br /&gt;
*Der Umzug eines virtuellen Servers auf eine leistungsfähigere Hardware ist natürlich auch erheblich einfacher, als derUmzug einer nativen Serverinstallation.&lt;br /&gt;
*Für  die  Virtualisierung  wird  ein  Hypervisor(auch  Virtual-Machine-Monitor, VMM genannt) benötigt:&lt;br /&gt;
*Dieser liegt als Schicht zwischen der Hardware des Hostsystems und den virtuellen Maschinen (Gastsysteme).&lt;br /&gt;
*Hierbei unterscheidet man zwischen Typ 1 und Typ 2 Hypervisor.&lt;br /&gt;
===Ein Typ 1 Hypervisor=== &lt;br /&gt;
* Ein Typ 1 Hypervisor läuft, ohne dass zuvor ein Betriebssystem auf dem Host installiert werden muss,direkt auf der Hardware.&lt;br /&gt;
* Man spricht hier auch von einer Bare- Metal-Installation. Ohne Gastsystem kann auf einem Typ 1 Hypervisor keine Anwendung ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
* Beispiele hierfür sind VMware vSphere/ESXi, XEN, KVM, Red Hat Enterprise Virtualization und Hyper-V.&lt;br /&gt;
===Ein  Typ  2 Hypervisor===&lt;br /&gt;
*benötigt  ein  Betriebssystem auf  dem  Hostrechner. Auf dem Hostbetriebssystem kann zusätzlich andere Software installiert sein. Beispiele hier-für sind VMware Workstation und VirtualBox. &lt;br /&gt;
*Typ 2 Hypervisor gibt es üblicherweise für unterschiedliche Hostsysteme. Dadurch ist es sogar möglich, Gastsysteme plattformübergreifend zu migrieren (z. B. von VirtualBox auf Windows zu VirtualBox auf Linux oder umgekehrt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vollvirtualisierung==&lt;br /&gt;
* Bei einer Vollvirtualisierung präsentiert der Hypervisor dem Gastsystem einen virtu- ellen Computer und das Gastsystem erfährt nicht, dass es sich in einer virtualisierten Umgebung befindet.&lt;br /&gt;
* Der einzige Vorteil dabei ist, dass das Gastsystem keine Unter- stützung für Virtualisierung bieten muss, was aber heutzutage nur noch bei Exoten der Fall sein dürfte.&lt;br /&gt;
==Paravirtualisierung==&lt;br /&gt;
* Die Paravirtualisierung ist sozusagen der Gegenspieler der Vollvirtualisierung.&lt;br /&gt;
* Hier weiß das Gastsystem, dass es in einer virtualisierten Umgebung läuft.&lt;br /&gt;
* Das hat den Vorteil, dass das Gastsystem den Hypervisor kontaktieren kann (Hypercall).&lt;br /&gt;
* Umgekehrt kann auch der Hypervisor das Gastsystem ansprechen. So ist es z. B. möglich, das Gastsystem mit einer Verwaltungskonsole des Hypervisors herunterzufahren.&lt;br /&gt;
* Auch eine Zeitsynchronisation mit dem Host ist ein wesentliches Feature, das die Paravirtualisierung, im Gegensatz zur Vollvirtualisierung, unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Klonen virtueller Maschinen==&lt;br /&gt;
* Damit virtuelle Maschinen schneller breitgestellt werden können, ist es sinnvoll, diese nicht jedes Mal von Grund auf neu zu installieren.&lt;br /&gt;
* Stattdessen erstellen Sie nur eine virtuelle Maschine als Referenzsystem und klonen dieses im Bedarfsfall.&lt;br /&gt;
* Das Referenzsystem sollte allerdings gepflegt, also regelmäßig mit Updates versehen werden, damit geklonte Maschinen gleich auf einem neuen Stand sind und nicht gleich Unmengen Updates installieren müssen.&lt;br /&gt;
* Ein Klon gleicht dem Referenzsystem leider wie ein Schaf dem anderen. Deshalb müssen Sie noch ein paar Vorkehrungen treffen, bevor Sie den neuen virtuellen Host aktiv nutzen können. Sie sollten z. B. den Hostnamen und die IP-Adresse ändern, damit es nicht zu einem Konflikt kommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Container / Anwendungscontainer==&lt;br /&gt;
* Wenn sehr viele gleichartige virtuelle Maschinen benötigt werden, kann man auf Containervirtualisierung zurückgreifen.&lt;br /&gt;
* Bei dieser Art der Virtualisierung wird kein Hypervisor eingesetzt und es wird auch keine virtuelle Hardware zur Verfügung gestellt.&lt;br /&gt;
* Deshalb ist es auch nicht möglich, Windows-Container auf einem Linux- Host auszuführen oder umgekehrt.&lt;br /&gt;
* Das liegt daran, dass zwar Teile des Betriebssys- tems pro Gast isoliert zur Verfügung gestellt werden (Dateisystem, Bibliotheken), aber alle verwenden zumindest denselben Kernel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==chroot==&lt;br /&gt;
* Eine frühe Form der Containervirtualisierung ist chroot.&lt;br /&gt;
* Diese Technologie wird ver- wendet um Programme in einer isolierten Umgebung (Sandbox, Jail) auszuführen.&lt;br /&gt;
* Hierzu werden in einem Verzeichnis alle für das zu isolierende Programm notwendi- gen Verzeichnisse, Dateien, Bibliotheken und auch Gerätedateien angelegt und das Programm in diesem Verzeichnis &amp;quot;eingesperrt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* Dieses Verzeichnis ist aus der Sicht dieses Programms das Hauptverzeichnis (chroot = change root).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Docker==&lt;br /&gt;
*Docker ist eine moderne Containervirtualisierung.&lt;br /&gt;
*Im Prinzip läuft eine virtuelle Dockeranwendung auch in einem isolierten Verzeichnis, das bei Docker als Container bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
*Die Einrichtung ist im Vergleich zu &amp;lt;code&amp;gt;chroot&amp;lt;/code&amp;gt; allerdings erheblich einfacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Cloud / Infrastructure as a Service (IaaS)==&lt;br /&gt;
Es gibt viele Produkte, die als Clouddienste angeboten werden. Jeder kennt heutzu- tage Dropbox, OneDrive und andere Anbieter, wo auch für Privatanwender Speicher- platz zur Verfügung gestellt wird. Beliebt sind auch Onlinekalender, Adressbücher und ganze Officepakete.&lt;br /&gt;
Abgesehen davon, dass Ihre Daten sich auf fremden Servern befinden, bieten Public Clouds natürlich auch erhebliche Vorteile:&lt;br /&gt;
* Zugriff auf Ressourcen von überall aus&lt;br /&gt;
* Netzwerkbandbreiten müssen nicht selbst vorgehalten werden.&lt;br /&gt;
* kein Hardwarekauf für Server&lt;br /&gt;
* Backuplösungen sind in der Regel integriert.&lt;br /&gt;
* schnelle Skalierbarkeit&lt;br /&gt;
* physikalische Sicherheit durch externe Dienstleister &lt;br /&gt;
* geringe Kosten&lt;br /&gt;
==cloud-init==&lt;br /&gt;
cloud-init ist ein Paket, das Probleme löst, die beim Klonen virtueller Maschinen entstehen. Einige wesentliche Aufgaben, die mittels cloud-init durchgeführt werden können, sind:&lt;br /&gt;
* Hostname konfigurieren&lt;br /&gt;
* Benutzerdaten eintragen&lt;br /&gt;
* Standard-Gebietsschema einstellen&lt;br /&gt;
* privaten SSH-Schlüssel für den Host erstellen&lt;br /&gt;
* öffentlichen SSH-Schlüssel eines Benutzers hinterlegen 􏰁 Vorbereiten der Repositorys für die Paketverwaltung&lt;br /&gt;
* Pakete installieren&lt;br /&gt;
* Benutzerskripte ausführen&lt;br /&gt;
* Die hierfür erforderlichen Angaben können bei unterstützenden Cloudanbietern über die Verwaltungsoberfläche eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Linux:LPIC:101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/102.6_Linux_als_Virtualisierung-Gast&amp;diff=7049</id>
		<title>LPIC101/102.6 Linux als Virtualisierung-Gast</title>
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		<updated>2019-11-25T19:18:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: /* Virtualisierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
= Virtualisierung=&lt;br /&gt;
*Der  Hauptgrund  für  die  Virtualisierung  von  Computern  ist  die  wesentlich  effizientere Nutzung von Hardware ressourcen und die damit verbundene Kostenersparnis.&lt;br /&gt;
*Die meisten physikalischen Server verwenden nur einen Bruchteil der verfügbarenHardware, weil  bei  der  Anschaffung  von  Servern  gerne  großzügig dimensioniert wird,  damit  es  nicht  frühzeitig  zu  Leistungsengpässen  kommt.&lt;br /&gt;
*Wenn  sich  mehrere virtuelle Server einen physikalischen Server teilen, können Sie die Ressourcen dynamisch  zuweisen,  also  z. B.  überschüssigen Arbeitsspeicher  eines Servers  reduzieren und diesen einem anderen Server zuweisen.&lt;br /&gt;
*Der Umzug eines virtuellen Servers auf eine leistungsfähigere Hardware ist natürlich auch erheblich einfacher, als derUmzug einer nativen Serverinstallation.&lt;br /&gt;
*Für  die  Virtualisierung  wird  ein  Hypervisor(auch  Virtual-Machine-Monitor, VMM genannt) benötigt:&lt;br /&gt;
*Dieser liegt als Schicht zwischen der Hardware des Hostsystems und den virtuellen Maschinen (Gastsysteme).&lt;br /&gt;
*Hierbei unterscheidet man zwischen Typ 1 und Typ 2 Hypervisor.&lt;br /&gt;
===Ein Typ 1 Hypervisor=== &lt;br /&gt;
* Ein Typ 1 Hypervisor läuft, ohne dass zuvor ein Betriebssystem auf dem Host instal- liert werden muss, direkt auf der Hardware.&lt;br /&gt;
* Man spricht hier auch von einer Bare- Metal-Installation. Ohne Gastsystem kann auf einem Typ 1 Hypervisor keine Anwen- dung ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
* Beispiele hierfür sind VMware vSphere/ESXi, XEN, KVM, Red Hat Enterprise Virtualization und Hyper-V.&lt;br /&gt;
===Ein  Typ  2 Hypervisor===&lt;br /&gt;
*benötigt  ein  Betriebssystem auf  dem  Hostrechner.  Auf  demHostbetriebssystem kann zusätzlich andere Software installiert sein. Beispiele hier-für sind VMware Workstation und VirtualBox. &lt;br /&gt;
*Typ 2 Hypervisor gibt es üblicherweise für unterschiedliche Hostsysteme. Dadurch ist es sogar möglich, Gastsysteme platt-formübergreifend zu migrieren (z. B. von VirtualBox auf Windows zu VirtualBox auf Linux oder umgekehrt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vollvirtualisierung==&lt;br /&gt;
* Bei einer Vollvirtualisierung präsentiert der Hypervisor dem Gastsystem einen virtu- ellen Computer und das Gastsystem erfährt nicht, dass es sich in einer virtualisierten Umgebung befindet.&lt;br /&gt;
* Der einzige Vorteil dabei ist, dass das Gastsystem keine Unter- stützung für Virtualisierung bieten muss, was aber heutzutage nur noch bei Exoten der Fall sein dürfte.&lt;br /&gt;
==Paravirtualisierung==&lt;br /&gt;
* Die Paravirtualisierung ist sozusagen der Gegenspieler der Vollvirtualisierung.&lt;br /&gt;
* Hier weiß das Gastsystem, dass es in einer virtualisierten Umgebung läuft.&lt;br /&gt;
* Das hat den Vorteil, dass das Gastsystem den Hypervisor kontaktieren kann (Hypercall).&lt;br /&gt;
* Umgekehrt kann auch der Hypervisor das Gastsystem ansprechen. So ist es z. B. möglich, das Gastsystem mit einer Verwaltungskonsole des Hypervisors herunterzufahren.&lt;br /&gt;
* Auch eine Zeitsynchronisation mit dem Host ist ein wesentliches Feature, das die Paravirtualisierung, im Gegensatz zur Vollvirtualisierung, unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Klonen virtueller Maschinen==&lt;br /&gt;
* Damit virtuelle Maschinen schneller breitgestellt werden können, ist es sinnvoll, diese nicht jedes Mal von Grund auf neu zu installieren.&lt;br /&gt;
* Stattdessen erstellen Sie nur eine virtuelle Maschine als Referenzsystem und klonen dieses im Bedarfsfall.&lt;br /&gt;
* Das Referenzsystem sollte allerdings gepflegt, also regelmäßig mit Updates versehen werden, damit geklonte Maschinen gleich auf einem neuen Stand sind und nicht gleich Unmengen Updates installieren müssen.&lt;br /&gt;
* Ein Klon gleicht dem Referenzsystem leider wie ein Schaf dem anderen. Deshalb müssen Sie noch ein paar Vorkehrungen treffen, bevor Sie den neuen virtuellen Host aktiv nutzen können. Sie sollten z. B. den Hostnamen und die IP-Adresse ändern, damit es nicht zu einem Konflikt kommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Container / Anwendungscontainer==&lt;br /&gt;
* Wenn sehr viele gleichartige virtuelle Maschinen benötigt werden, kann man auf Containervirtualisierung zurückgreifen.&lt;br /&gt;
* Bei dieser Art der Virtualisierung wird kein Hypervisor eingesetzt und es wird auch keine virtuelle Hardware zur Verfügung gestellt.&lt;br /&gt;
* Deshalb ist es auch nicht möglich, Windows-Container auf einem Linux- Host auszuführen oder umgekehrt.&lt;br /&gt;
* Das liegt daran, dass zwar Teile des Betriebssys- tems pro Gast isoliert zur Verfügung gestellt werden (Dateisystem, Bibliotheken), aber alle verwenden zumindest denselben Kernel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==chroot==&lt;br /&gt;
* Eine frühe Form der Containervirtualisierung ist chroot.&lt;br /&gt;
* Diese Technologie wird ver- wendet um Programme in einer isolierten Umgebung (Sandbox, Jail) auszuführen.&lt;br /&gt;
* Hierzu werden in einem Verzeichnis alle für das zu isolierende Programm notwendi- gen Verzeichnisse, Dateien, Bibliotheken und auch Gerätedateien angelegt und das Programm in diesem Verzeichnis &amp;quot;eingesperrt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* Dieses Verzeichnis ist aus der Sicht dieses Programms das Hauptverzeichnis (chroot = change root).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Docker==&lt;br /&gt;
*Docker ist eine moderne Containervirtualisierung.&lt;br /&gt;
*Im Prinzip läuft eine virtuelle Dockeranwendung auch in einem isolierten Verzeichnis, das bei Docker als Container bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
*Die Einrichtung ist im Vergleich zu &amp;lt;code&amp;gt;chroot&amp;lt;/code&amp;gt; allerdings erheblich einfacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Cloud / Infrastructure as a Service (IaaS)==&lt;br /&gt;
Es gibt viele Produkte, die als Clouddienste angeboten werden. Jeder kennt heutzu- tage Dropbox, OneDrive und andere Anbieter, wo auch für Privatanwender Speicher- platz zur Verfügung gestellt wird. Beliebt sind auch Onlinekalender, Adressbücher und ganze Officepakete.&lt;br /&gt;
Abgesehen davon, dass Ihre Daten sich auf fremden Servern befinden, bieten Public Clouds natürlich auch erhebliche Vorteile:&lt;br /&gt;
* Zugriff auf Ressourcen von überall aus&lt;br /&gt;
* Netzwerkbandbreiten müssen nicht selbst vorgehalten werden.&lt;br /&gt;
* kein Hardwarekauf für Server&lt;br /&gt;
* Backuplösungen sind in der Regel integriert.&lt;br /&gt;
* schnelle Skalierbarkeit&lt;br /&gt;
* physikalische Sicherheit durch externe Dienstleister &lt;br /&gt;
* geringe Kosten&lt;br /&gt;
==cloud-init==&lt;br /&gt;
cloud-init ist ein Paket, das Probleme löst, die beim Klonen virtueller Maschinen entstehen. Einige wesentliche Aufgaben, die mittels cloud-init durchgeführt werden können, sind:&lt;br /&gt;
* Hostname konfigurieren&lt;br /&gt;
* Benutzerdaten eintragen&lt;br /&gt;
* Standard-Gebietsschema einstellen&lt;br /&gt;
* privaten SSH-Schlüssel für den Host erstellen&lt;br /&gt;
* öffentlichen SSH-Schlüssel eines Benutzers hinterlegen 􏰁 Vorbereiten der Repositorys für die Paketverwaltung&lt;br /&gt;
* Pakete installieren&lt;br /&gt;
* Benutzerskripte ausführen&lt;br /&gt;
* Die hierfür erforderlichen Angaben können bei unterstützenden Cloudanbietern über die Verwaltungsoberfläche eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Linux:LPIC:101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/102.6_Linux_als_Virtualisierung-Gast&amp;diff=7048</id>
		<title>LPIC101/102.6 Linux als Virtualisierung-Gast</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/102.6_Linux_als_Virtualisierung-Gast&amp;diff=7048"/>
		<updated>2019-11-25T19:11:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: /* Virtualisierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
= Virtualisierung=&lt;br /&gt;
*Der  Hauptgrund  für  die  Virtualisierung  von  Computern  ist  die  wesentlich  effizientere Nutzung von Hardware ressourcen und die damit verbundene&lt;br /&gt;
Kostenersparnis.&lt;br /&gt;
*Die meisten physikalischen Server verwenden nur einen Bruchteil der verfügbarenHardware, weil  bei  der  Anschaffung  von  Servern  gerne  großzügi  dimensioniert wird,  damit  es  nicht  frühzeitig  zu  Leistungsengpässen  kommt.&lt;br /&gt;
*Wenn  sich  mehrere virtuelle Server einen physikalischen Server teilen, können Sie die Ressourcen dynamisch  zuweisen,  also  z. B.  überschüssigen Arbeitsspeicher  eines Servers  reduzieren und diesen einem anderen Server zuweisen.&lt;br /&gt;
*Der Umzug eines virtuellen Servers auf eine  leistungsfähigere  Hardware  ist  natürlich  auch  erheblich  einfacher,  als  derUmzug einer nativen   Serverinstallation.&lt;br /&gt;
*Für  die  Virtualisierung  wird  ein  Hypervisor(auch  Virtual-Machine-Monitor, VMM genannt) benötigt:&lt;br /&gt;
*Dieser liegt als Schicht zwischen der Hardware des Hostsystems und den virtuellen Maschinen (Gastsysteme).&lt;br /&gt;
*Hierbei unterscheidet man zwischen Typ 1 und Typ 2 Hypervisor.&lt;br /&gt;
===Ein Typ 1 Hypervisor=== &lt;br /&gt;
* Ein Typ 1 Hypervisor läuft, ohne dass zuvor ein Betriebssystem auf dem Host instal- liert werden muss, direkt auf der Hardware.&lt;br /&gt;
* Man spricht hier auch von einer Bare- Metal-Installation. Ohne Gastsystem kann auf einem Typ 1 Hypervisor keine Anwen- dung ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
* Beispiele hierfür sind VMware vSphere/ESXi, XEN, KVM, Red Hat Enterprise Virtualization und Hyper-V.&lt;br /&gt;
===Ein  Typ  2 Hypervisor===&lt;br /&gt;
*benötigt  ein  Betriebssystem auf  dem  Hostrechner.  Auf  demHostbetriebssystem kann zusätzlich andere Software installiert sein. Beispiele hier-für sind VMware Workstation und VirtualBox. &lt;br /&gt;
*Typ 2 Hypervisor gibt es üblicherweise für unterschiedliche Hostsysteme. Dadurch ist es sogar möglich, Gastsysteme platt-formübergreifend zu migrieren (z. B. von VirtualBox auf Windows zu VirtualBox auf Linux oder umgekehrt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vollvirtualisierung==&lt;br /&gt;
* Bei einer Vollvirtualisierung präsentiert der Hypervisor dem Gastsystem einen virtu- ellen Computer und das Gastsystem erfährt nicht, dass es sich in einer virtualisierten Umgebung befindet.&lt;br /&gt;
* Der einzige Vorteil dabei ist, dass das Gastsystem keine Unter- stützung für Virtualisierung bieten muss, was aber heutzutage nur noch bei Exoten der Fall sein dürfte.&lt;br /&gt;
==Paravirtualisierung==&lt;br /&gt;
* Die Paravirtualisierung ist sozusagen der Gegenspieler der Vollvirtualisierung.&lt;br /&gt;
* Hier weiß das Gastsystem, dass es in einer virtualisierten Umgebung läuft.&lt;br /&gt;
* Das hat den Vorteil, dass das Gastsystem den Hypervisor kontaktieren kann (Hypercall).&lt;br /&gt;
* Umgekehrt kann auch der Hypervisor das Gastsystem ansprechen. So ist es z. B. möglich, das Gastsystem mit einer Verwaltungskonsole des Hypervisors herunterzufahren.&lt;br /&gt;
* Auch eine Zeitsynchronisation mit dem Host ist ein wesentliches Feature, das die Paravirtualisierung, im Gegensatz zur Vollvirtualisierung, unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Klonen virtueller Maschinen==&lt;br /&gt;
* Damit virtuelle Maschinen schneller breitgestellt werden können, ist es sinnvoll, diese nicht jedes Mal von Grund auf neu zu installieren.&lt;br /&gt;
* Stattdessen erstellen Sie nur eine virtuelle Maschine als Referenzsystem und klonen dieses im Bedarfsfall.&lt;br /&gt;
* Das Referenzsystem sollte allerdings gepflegt, also regelmäßig mit Updates versehen werden, damit geklonte Maschinen gleich auf einem neuen Stand sind und nicht gleich Unmengen Updates installieren müssen.&lt;br /&gt;
* Ein Klon gleicht dem Referenzsystem leider wie ein Schaf dem anderen. Deshalb müssen Sie noch ein paar Vorkehrungen treffen, bevor Sie den neuen virtuellen Host aktiv nutzen können. Sie sollten z. B. den Hostnamen und die IP-Adresse ändern, damit es nicht zu einem Konflikt kommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Container / Anwendungscontainer==&lt;br /&gt;
* Wenn sehr viele gleichartige virtuelle Maschinen benötigt werden, kann man auf Containervirtualisierung zurückgreifen.&lt;br /&gt;
* Bei dieser Art der Virtualisierung wird kein Hypervisor eingesetzt und es wird auch keine virtuelle Hardware zur Verfügung gestellt.&lt;br /&gt;
* Deshalb ist es auch nicht möglich, Windows-Container auf einem Linux- Host auszuführen oder umgekehrt.&lt;br /&gt;
* Das liegt daran, dass zwar Teile des Betriebssys- tems pro Gast isoliert zur Verfügung gestellt werden (Dateisystem, Bibliotheken), aber alle verwenden zumindest denselben Kernel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==chroot==&lt;br /&gt;
* Eine frühe Form der Containervirtualisierung ist chroot.&lt;br /&gt;
* Diese Technologie wird ver- wendet um Programme in einer isolierten Umgebung (Sandbox, Jail) auszuführen.&lt;br /&gt;
* Hierzu werden in einem Verzeichnis alle für das zu isolierende Programm notwendi- gen Verzeichnisse, Dateien, Bibliotheken und auch Gerätedateien angelegt und das Programm in diesem Verzeichnis &amp;quot;eingesperrt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* Dieses Verzeichnis ist aus der Sicht dieses Programms das Hauptverzeichnis (chroot = change root).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Docker==&lt;br /&gt;
*Docker ist eine moderne Containervirtualisierung.&lt;br /&gt;
*Im Prinzip läuft eine virtuelle Dockeranwendung auch in einem isolierten Verzeichnis, das bei Docker als Container bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
*Die Einrichtung ist im Vergleich zu &amp;lt;code&amp;gt;chroot&amp;lt;/code&amp;gt; allerdings erheblich einfacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Cloud / Infrastructure as a Service (IaaS)==&lt;br /&gt;
Es gibt viele Produkte, die als Clouddienste angeboten werden. Jeder kennt heutzu- tage Dropbox, OneDrive und andere Anbieter, wo auch für Privatanwender Speicher- platz zur Verfügung gestellt wird. Beliebt sind auch Onlinekalender, Adressbücher und ganze Officepakete.&lt;br /&gt;
Abgesehen davon, dass Ihre Daten sich auf fremden Servern befinden, bieten Public Clouds natürlich auch erhebliche Vorteile:&lt;br /&gt;
* Zugriff auf Ressourcen von überall aus&lt;br /&gt;
* Netzwerkbandbreiten müssen nicht selbst vorgehalten werden.&lt;br /&gt;
* kein Hardwarekauf für Server&lt;br /&gt;
* Backuplösungen sind in der Regel integriert.&lt;br /&gt;
* schnelle Skalierbarkeit&lt;br /&gt;
* physikalische Sicherheit durch externe Dienstleister &lt;br /&gt;
* geringe Kosten&lt;br /&gt;
==cloud-init==&lt;br /&gt;
cloud-init ist ein Paket, das Probleme löst, die beim Klonen virtueller Maschinen entstehen. Einige wesentliche Aufgaben, die mittels cloud-init durchgeführt werden können, sind:&lt;br /&gt;
* Hostname konfigurieren&lt;br /&gt;
* Benutzerdaten eintragen&lt;br /&gt;
* Standard-Gebietsschema einstellen&lt;br /&gt;
* privaten SSH-Schlüssel für den Host erstellen&lt;br /&gt;
* öffentlichen SSH-Schlüssel eines Benutzers hinterlegen 􏰁 Vorbereiten der Repositorys für die Paketverwaltung&lt;br /&gt;
* Pakete installieren&lt;br /&gt;
* Benutzerskripte ausführen&lt;br /&gt;
* Die hierfür erforderlichen Angaben können bei unterstützenden Cloudanbietern über die Verwaltungsoberfläche eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Linux:LPIC:101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/103.6_Prozess-Ausf%C3%BChrungspriorit%C3%A4ten_%C3%A4ndern&amp;diff=7020</id>
		<title>LPIC101/103.6 Prozess-Ausführungsprioritäten ändern</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/103.6_Prozess-Ausf%C3%BChrungspriorit%C3%A4ten_%C3%A4ndern&amp;diff=7020"/>
		<updated>2019-11-25T09:02:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: /* Kontrollfragen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Allgemeines =&lt;br /&gt;
*Der Begriff Prozeß (engl. process) bezeichnet ein Programm, das gerade geladen ist und (meist) läuft. &lt;br /&gt;
* Manchmal möchten Sie die Priorität eines Prozesses ändern. Ein Prozess, der für Sie sehr wichtig ist, kann z.B. ausgeführt werden und sie möchten Ihn schnell beenden. &lt;br /&gt;
* Ein  normaler Benutzer kann  allerdings  einem Prozess  lediglich  eine  niedrigere  Priorität  zuordnen.  &lt;br /&gt;
* Damit soll  verhindert  werden,  dass  Benutzer,  die  ihre  eigene  Arbeit  als  besonders  wichtig einstufen, das ganze System lahmlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Liste wichtiger Dateien =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[nice]]&lt;br /&gt;
* [[Linuxbefehl: ps|ps]]&lt;br /&gt;
* renice&lt;br /&gt;
* [[top]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==nice==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*nice ist ein Befehl von Unix-ähnlichen Betriebssystemen.&lt;br /&gt;
*Mit nice ist es möglich, ein Kommando mit einer bestimmten Priorität zu starten, sodass der dann ausgeführte Prozess im Gegensatz zu anderen Prozessen mehr oder weniger CPU-Zeit erhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Beispiel haben wir den folgenden Prozess ausgeführt:&lt;br /&gt;
 sleep 1000000000&amp;amp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bestätigte die Priorität mit dem folgenden Befehl:&lt;br /&gt;
 ps ax -o pid,ni,cmd | grep sleep&lt;br /&gt;
 1522   0 sleep 1000000000&lt;br /&gt;
 1547  12 sleep 1000000000&lt;br /&gt;
 1574   0 sleep 1000000000&lt;br /&gt;
 1576   0 grep sleep&lt;br /&gt;
 michel@debian:~$ nice -n 10 sleep 1000000000&amp;amp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*In beiden Fällen wird der Editor nano mit einem positiven Nice-Wert von 10 gestartet.&lt;br /&gt;
*Der Strich in der zweiten Zeile ist also kein Minus, sondern dient der Einleitung der Option.&lt;br /&gt;
*Wenn  Sie  einen  negativen  Nice-Wert  verwenden  wollen,  um  die  Ausführungspriorität eines Programms zu erhöhen, können Sie folgende Kommandos verwenden:&lt;br /&gt;
 michel@debian:~$ nice -n -10 sleep 1000000000&amp;amp; oder:&lt;br /&gt;
 michel@debian:~$ nice --10 sleep 1000000000&amp;amp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando:&lt;br /&gt;
 michel@debian:~$ ps ax -o pid,ni,cmd | grep sleep&lt;br /&gt;
sieht man ,dass das Prioritäts-Scheduling auf die zweite Spalte. In die erste Spalte steht die auführungsnummer(zum beispiel  1522) des Prozesses.&lt;br /&gt;
 1522   0 sleep 1000000000&lt;br /&gt;
 1547  12 sleep 1000000000&lt;br /&gt;
 1574   0 sleep 1000000000&lt;br /&gt;
 1577  10 sleep 1000000000&lt;br /&gt;
 1579   0 grep sleep&lt;br /&gt;
Die zweite Zeile enthält jetzt zwei Striche. Der erste Strich leitet die Option ein, und der zweite ist diesmal ein Minuszeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==renice== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*renice ändert das Prioritäts-Scheduling eines oder mehrerer laufender Prozesse.&lt;br /&gt;
*Das erste Argument ist der zu verwendende Prioritäts-Wert.&lt;br /&gt;
*Die anderen Argumente werden als Prozesskennungen interpretiert (Vorgabe), Prozessgruppenkennungen, Benutzerkennungen oder Benutzernamen.&lt;br /&gt;
*Das Anwenden von renice auf eine Prozessgruppe beeinflusst das Scheduling aller Prozesse in dieser Prozessgruppe gleichermaßen.&lt;br /&gt;
*Das Anwenden von renice auf einen Benutzer ändert das Prioritäts-Scheduling aller Prozesse, die diesem Benutzer gehören.&lt;br /&gt;
 michel@debian:~$ renice -n -7 1547 &lt;br /&gt;
 1547 (process ID) old priority -7, new priority 12&lt;br /&gt;
*Hier ist also der Strich ein Minus und keine Einleitung für eine Option.&lt;br /&gt;
*Mit der Option -u (hier wiederum ist der Strich unabdingbar) können Sie alle Prozesseeines einzelnen Benutzers gleichzeitig beeinflussen.&lt;br /&gt;
*Die Syntax ist ansonsten mit identisch, die man auch bei der Manipulation eines Prozesses benutzen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==top und ps==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
top und ps können die prioritäten überprüfen:&lt;br /&gt;
*[[ps]] (für process status) ist ein Unix-Kommando, das eine Liste aller Prozesse, welche momentan laufen oder sich im Zombie-Status befinden, auf dem Bildschirm ausgibt.&lt;br /&gt;
 michel@debian:~$ ps ax -o pid,ni,cmd | grep sleep&lt;br /&gt;
*[[top]] ist ein Befehl in den meisten Unix-ähnlichen Betriebssystemen, der eine ständig aktualisierte Liste der aktuell laufenden Prozesse des Systems ausgibt.&lt;br /&gt;
*Dabei zeigt top auch die Load der CPU, Speicherverbrauch, sowie etliche andere Informationen an,Um  die  tatsächliche  Priorität  eines  Prozesses  und  den  Wert  für nice zu  ermitteln,benötigen Sie das Programm top.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kontrollfragen=&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie planen apt-get upgrade auszuführen,  um  Ihr  System  auf  den  neuesten  Stand  zu bringen.  Da  dieses  Kommando  erfahrungsgemäß eine hohe  Systemlast  verursacht,wollen Sie ihm eine geringere Prozesspriorität zuweisen.Welchen Befehl werden Sie apt-get voranstellen, damit andere Prozesse durch die Aktualisierung nicht negativ beeinflusst werden? (Wählen Sie zwei Antworten.)&lt;br /&gt;
# A: nice-14&lt;br /&gt;
# B: nice-n14&lt;br /&gt;
# C: renice-n14&lt;br /&gt;
# D: nice-n-14&lt;br /&gt;
# E: nice--14&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;A,B&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie stellen fest, dass das System, an dem Sie arbeiten, sehr träge reagiert. Eine Über-prüfung ergibt, dass ein&lt;br /&gt;
Backupskript einen  großen  Teil  der  Systemressourcen  verbraucht.Die zugehörige Prozess-ID  ist 8490. Welches  Kommando  können Sie verwenden, um die Ausführungspriorität der Datensicherung im laufenden Betrieb zu senken&lt;br /&gt;
# A: nice--12 8490&lt;br /&gt;
# B: bg&lt;br /&gt;
# C: renice-n15 8490&lt;br /&gt;
# D: renice-15 8490&lt;br /&gt;
# E: nice-n12 8490&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Welche  der  folgenden  Programme  können Einfluss  auf  die  Ausführungspriorität eines Prozesses nehmen? (Wählen Sie drei Programme aus. &lt;br /&gt;
# A: bg&lt;br /&gt;
# B: nice&lt;br /&gt;
# C: renice&lt;br /&gt;
# D: fg&lt;br /&gt;
# E: top&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;B,C,E&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Linux:LPIC:101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/103.6_Prozess-Ausf%C3%BChrungspriorit%C3%A4ten_%C3%A4ndern&amp;diff=7012</id>
		<title>LPIC101/103.6 Prozess-Ausführungsprioritäten ändern</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/103.6_Prozess-Ausf%C3%BChrungspriorit%C3%A4ten_%C3%A4ndern&amp;diff=7012"/>
		<updated>2019-11-25T08:31:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: /* Kontrollfragen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Allgemeines =&lt;br /&gt;
*Der Begriff Prozeß (engl. process) bezeichnet ein Programm, das gerade geladen ist und (meist) läuft. &lt;br /&gt;
* Manchmal möchten Sie die Priorität eines Prozesses ändern. Ein Prozess, der für Sie sehr wichtig ist, kann z.B. ausgeführt werden und sie möchten Ihn schnell beenden. &lt;br /&gt;
* Ein  normaler Benutzer kann  allerdings  einem Prozess  lediglich  eine  niedrigere  Priorität  zuordnen.  &lt;br /&gt;
* Damit soll  verhindert  werden,  dass  Benutzer,  die  ihre  eigene  Arbeit  als  besonders  wichtig einstufen, das ganze System lahmlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Liste wichtiger Dateien =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[nice]]&lt;br /&gt;
* [[Linuxbefehl: ps|ps]]&lt;br /&gt;
* renice&lt;br /&gt;
* [[top]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==nice==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*nice ist ein Befehl von Unix-ähnlichen Betriebssystemen.&lt;br /&gt;
*Mit nice ist es möglich, ein Kommando mit einer bestimmten Priorität zu starten, sodass der dann ausgeführte Prozess im Gegensatz zu anderen Prozessen mehr oder weniger CPU-Zeit erhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Beispiel haben wir den folgenden Prozess ausgeführt:&lt;br /&gt;
 sleep 1000000000&amp;amp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bestätigte die Priorität mit dem folgenden Befehl:&lt;br /&gt;
 ps ax -o pid,ni,cmd | grep sleep&lt;br /&gt;
 1522   0 sleep 1000000000&lt;br /&gt;
 1547  12 sleep 1000000000&lt;br /&gt;
 1574   0 sleep 1000000000&lt;br /&gt;
 1576   0 grep sleep&lt;br /&gt;
 michel@debian:~$ nice -n 10 sleep 1000000000&amp;amp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*In beiden Fällen wird der Editor nano mit einem positiven Nice-Wert von 10 gestartet.&lt;br /&gt;
*Der Strich in der zweiten Zeile ist also kein Minus, sondern dient der Einleitung der Option.&lt;br /&gt;
*Wenn  Sie  einen  negativen  Nice-Wert  verwenden  wollen,  um  die  Ausführungspriorität eines Programms zu erhöhen, können Sie folgende Kommandos verwenden:&lt;br /&gt;
 michel@debian:~$ nice -n -10 sleep 1000000000&amp;amp; oder:&lt;br /&gt;
 michel@debian:~$ nice --10 sleep 1000000000&amp;amp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando:&lt;br /&gt;
 michel@debian:~$ ps ax -o pid,ni,cmd | grep sleep&lt;br /&gt;
sieht man ,dass das Prioritäts-Scheduling auf die zweite Spalte. In die erste Spalte steht die auführungsnummer(zum beispiel  1522) des Prozesses.&lt;br /&gt;
 1522   0 sleep 1000000000&lt;br /&gt;
 1547  12 sleep 1000000000&lt;br /&gt;
 1574   0 sleep 1000000000&lt;br /&gt;
 1577  10 sleep 1000000000&lt;br /&gt;
 1579   0 grep sleep&lt;br /&gt;
Die zweite Zeile enthält jetzt zwei Striche. Der erste Strich leitet die Option ein, und der zweite ist diesmal ein Minuszeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==renice== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*renice ändert das Prioritäts-Scheduling eines oder mehrerer laufender Prozesse.&lt;br /&gt;
*Das erste Argument ist der zu verwendende Prioritäts-Wert.&lt;br /&gt;
*Die anderen Argumente werden als Prozesskennungen interpretiert (Vorgabe), Prozessgruppenkennungen, Benutzerkennungen oder Benutzernamen.&lt;br /&gt;
*Das Anwenden von renice auf eine Prozessgruppe beeinflusst das Scheduling aller Prozesse in dieser Prozessgruppe gleichermaßen.&lt;br /&gt;
*Das Anwenden von renice auf einen Benutzer ändert das Prioritäts-Scheduling aller Prozesse, die diesem Benutzer gehören.&lt;br /&gt;
 michel@debian:~$ renice -n -7 1547 &lt;br /&gt;
 1547 (process ID) old priority -7, new priority 12&lt;br /&gt;
*Hier ist also der Strich ein Minus und keine Einleitung für eine Option.&lt;br /&gt;
*Mit der Option -u (hier wiederum ist der Strich unabdingbar) können Sie alle Prozesseeines einzelnen Benutzers gleichzeitig beeinflussen.&lt;br /&gt;
*Die Syntax ist ansonsten mit identisch, die man auch bei der Manipulation eines Prozesses benutzen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==top und ps==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
top und ps können die prioritäten überprüfen:&lt;br /&gt;
*[[ps]] (für process status) ist ein Unix-Kommando, das eine Liste aller Prozesse, welche momentan laufen oder sich im Zombie-Status befinden, auf dem Bildschirm ausgibt.&lt;br /&gt;
 michel@debian:~$ ps ax -o pid,ni,cmd | grep sleep&lt;br /&gt;
*[[top]] ist ein Befehl in den meisten Unix-ähnlichen Betriebssystemen, der eine ständig aktualisierte Liste der aktuell laufenden Prozesse des Systems ausgibt.&lt;br /&gt;
*Dabei zeigt top auch die Load der CPU, Speicherverbrauch, sowie etliche andere Informationen an,Um  die  tatsächliche  Priorität  eines  Prozesses  und  den  Wert  für nice zu  ermitteln,benötigen Sie das Programm top.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kontrollfragen=&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie planen apt-get upgrade auszuführen,  um  Ihr  System  auf  den  neuesten  Stand  zu bringen.  Da  dieses  Kommando  erfahrungsgemäß eine hohe  Systemlast  verursacht,wollen Sie ihm eine geringere Prozesspriorität zuweisen.Welchen Befehl werden Sie apt-get voranstellen, damit andere Prozesse durch die Aktualisierung nicht negativ beeinflusst werden? (Wählen Sie zwei Antworten.)&lt;br /&gt;
A: nice-14&lt;br /&gt;
B: nice-n14&lt;br /&gt;
C: renice-n14&lt;br /&gt;
D: nice-n-14&lt;br /&gt;
E: nice--14&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;nice-14 , nice-n14&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie stellen fest, dass das System, an dem Sie arbeiten, sehr träge reagiert. Eine Über-prüfung ergibt, dass ein&lt;br /&gt;
Backupskript einen  großen  Teil  der  Systemressourcen  verbraucht.Die zugehörige Prozess-ID  ist 8490. Welches  Kommando  können Sie verwenden, um die Ausführungspriorität der Datensicherung im laufenden Betrieb zu senken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;renice-n158490 legt den nice-Wert des Prozesses nachträglich mit 15 fest.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Testfrage 3&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Antwort&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Testfrage 4&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;keine&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Testfrage 5&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;keine&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Linux:LPIC:101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/108.2_Systemprotokollierung&amp;diff=6946</id>
		<title>LPIC102/108.2 Systemprotokollierung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/108.2_Systemprotokollierung&amp;diff=6946"/>
		<updated>2019-11-22T13:20:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: /* rsyslog */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Protokoll.jpeg|border|right]]&lt;br /&gt;
Viele Programme und Linux selbst protokollieren zur Laufzeit Ereignisse, damit ein Administrator in diesen Protokollen Fehler zu finden. Dazu ist es wichtig, die Orte, wo die Protokolle gespeichert sind, zu kennen und die dafür vorgesehenen Konfigurationsdateien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Programme zur Protokollierung==&lt;br /&gt;
*Je nach Distribution gibt es verschiedene Programme/Dienste zur Protokollierung von Ereignissen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;syslogd&#039;&#039;&#039; war der erste Logging-Daemon von Linux&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;syslog-ng&#039;&#039;&#039; war die Weiterentwicklung von &#039;&#039;syslogd&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;rsyslog&#039;&#039;&#039; ist zum Standard einiger wesentlicher Distributionen entwickelt&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;journald&#039;&#039;&#039; ist Bestandteil von &#039;&#039;systemd.journald&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==rsyslog==&lt;br /&gt;
*Zur Konfiguration von &#039;&#039;rsyslog&#039;&#039; sind die Dateien &#039;&#039;/etc/rsyslog.conf&#039;&#039; und &#039;&#039;/etc/rsyslog.d&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Besteht aus drei Komponenten: &#039;&#039;facility&#039;&#039;.&#039;&#039;level&#039;&#039; &#039;&#039;action&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;facility&#039;&#039; legt dabei die Einrichtung fest, &#039;&#039;level&#039;&#039; den Protokollierungsgrad und &#039;&#039;action&#039;&#039; wohin das &#039;&#039;facility&#039;&#039; protokollieren soll&lt;br /&gt;
 cat etc/rsyslog.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Untersuchen von Logdateien==&lt;br /&gt;
Wenn Fehler auftreten, ist das Verzeichnis &#039;&#039;/var/log/&#039;&#039; die erste Anlaufstelle. Mit dem Pager &#039;&#039;less&#039;&#039; können sie eine Logdatei untersuchen bspw.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # less /var/log/syslog&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei sehr großen Logdateien ist eher &#039;&#039;tail&#039;&#039; die richtige Wahl, da es die letzten zehn Zeilen einer Datei anzeigt. Mit der Option &#039;&#039;-f&#039;&#039; wird die Datei samt Änderungen im laufenden Betrieb angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # tail -f /var/log/syslog&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sie in einer Logdatei nach einem bestimmten Ereignistyp filtern wollen, empfiehlt sich &#039;&#039;grep&#039;&#039; dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # grep sshd /var/log/syslog | grep invalid | less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel werden die Einträge gesucht, die der &#039;&#039;sshd&#039;&#039; eingetragen hat. Anschließend filtert er, die ein &#039;&#039;invalid&#039;&#039; haben und am Ende übergibt er sie weiter an &#039;&#039;less&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==logrotate==&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;logrotate&#039;&#039; rotiert und komprimiert Logdateien, damit diese nicht unkontrolliert anwachsen.&lt;br /&gt;
*Die Konfig-Dateien sind: &#039;&#039;/etc/logrotate.conf&#039;&#039; und &#039;&#039;/etc/logrotate.d&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Nach Ablauf eines Intervalls verschiebt er die Datei, indem er die Dateiendung &#039;&#039;.1&#039;&#039; hinten anstellt, beim nächsten Intervall wird die zuvor verschobene Datei wieder umbenannt und diesmal auch noch komprimiert, sodass hinten ein &#039;&#039;.2.gz&#039;&#039; steht.&lt;br /&gt;
*Wie viele alte Logfiles und das Intervall kann man in der &#039;&#039;logrotate.conf&#039;&#039; ändern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So könnte eine &#039;&#039;logrotate.conf&#039;&#039; aussehen:&lt;br /&gt;
 # see &amp;quot;man logrotate&amp;quot; for details&lt;br /&gt;
 # rotate log files weekly&lt;br /&gt;
 weekly&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # keep 4 weeks worth of backlogs&lt;br /&gt;
 rotate 4&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # create new (empty) log files after rotating old ones&lt;br /&gt;
 create&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # uncomment this if you want your log files compressed&lt;br /&gt;
 #compress&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # packages drop log rotation information into this directory&lt;br /&gt;
 include /etc/logrotate.d&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # no packages own wtmp, or btmp -- we&#039;ll rotate them here&lt;br /&gt;
 /var/log/wtmp {&lt;br /&gt;
     missingok&lt;br /&gt;
     monthly&lt;br /&gt;
     create 0664 root utmp&lt;br /&gt;
     rotate 1&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 /var/log/btmp {&lt;br /&gt;
     missingok&lt;br /&gt;
     monthly&lt;br /&gt;
     create 0660 root utmp&lt;br /&gt;
     rotate 1&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dateien in logrotate.d sind nach dem gleichen Muster aufgebaut.&lt;br /&gt;
 root@alex:/etc/logrotate.d# cat apt&lt;br /&gt;
 /var/log/apt/term.log {&lt;br /&gt;
   rotate 12&lt;br /&gt;
   monthly&lt;br /&gt;
   compress&lt;br /&gt;
   missingok&lt;br /&gt;
   notifempty&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 /var/log/apt/history.log {&lt;br /&gt;
   rotate 12&lt;br /&gt;
   monthly&lt;br /&gt;
   compress&lt;br /&gt;
   missingok&lt;br /&gt;
   notifempty&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&#039;&#039;logrotate&#039;&#039; sollte am besten täglich ausgeführt werden. Hierfür eignet sich &#039;&#039;[[Cron (Werkzeug)|cron]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==systemd-journald==&lt;br /&gt;
*Ist Bestandteil von &#039;&#039;systemd&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Werden in &#039;&#039;/run/log/journal/&#039;&#039; untergebracht&lt;br /&gt;
*Die Protokolle können mit &#039;&#039;journalctl&#039;&#039; angezeigt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwendung von journalctl===&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Option !! Bedeutung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;-f&#039;&#039; || verhält sich so wie &amp;lt;code&amp;gt;tail -f &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;-e&#039;&#039; || lässt &#039;&#039;journalctl&#039;&#039; ans Ende des Journals springen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;-n&#039;&#039; || verhält sich so wie &amp;lt;code&amp;gt;tail -n &amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;-r&#039;&#039; || zeigt die neuesten Einträge&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;-b&#039;&#039; || zeigt nur die Einträge seit dem letzten Systemstart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;--since &amp;quot;Datum Uhrzeit&amp;quot; --until &amp;quot;Datum Uhrzeit&amp;quot; || zeigt Einträge in einem bestimmten Zeitraum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;-u&#039;&#039; || zeigt nur Einträge eines bestimmten Diensts&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;-p err&#039;&#039; || zeigt nur Fehlereinträge&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konfiguration===&lt;br /&gt;
Die Konfiguration von &#039;&#039;journald&#039;&#039; kann man in der &#039;&#039;/etc/systemd/journald.conf&#039;&#039; vornehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mit &#039;&#039;Storage&#039;&#039; legt man fest, wie die Journale gespeichert werden. Auf &amp;quot;volatile&amp;quot; wird lediglich im RAM gespeichert, auf &amp;quot;persistent&amp;quot; wird automatisch das Verzeichnis &#039;&#039;/var/log/journal&#039;&#039; erstellt und dort gespeichert.&lt;br /&gt;
*Mit &#039;&#039;compress&#039;&#039; werden große Objekte komprimiert, bevor sie gespeichert werden.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;ForwardToSyslog&#039;&#039; leitet die Ereignisse zusätzlich an syslog weiter&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;SplitMode&#039;&#039; legt seperate Journale pro User an.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;SystemMaxUse&#039;&#039; um die maximale Größe des Journals festzulegen. Das Gegenstück wäre &#039;&#039;SystemKeepFree&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;MaxFileSec&#039;&#039; legt die Zeit fest, für die einzelner Journaleintrag gespeichert werden soll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pflege===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mit &amp;lt;code&amp;gt;journalctl --disk-usage&amp;lt;/code&amp;gt; erfährt man, wie viel das Journal belegt.&lt;br /&gt;
*Mit &amp;lt;code&amp;gt;journalctl --vacuum-size&amp;lt;/code&amp;gt; werden ältere Einträge aus dem Journal entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Selbst Ereignisse loggen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &#039;&#039;logger&#039;&#039; kann man ein Ereignis selbst erstellen. Wenn man ein Skript erstellt hat, was eigenständig was durchführt, kann man mit &#039;&#039;logger&#039;&#039; einen Eintrag ins &#039;&#039;Syslog&#039;&#039; erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Blick in den &#039;&#039;Syslog&#039;&#039; zeigt das Ergebnis:&lt;br /&gt;
 # logger -t Syslogger &amp;quot;Systemlogbuch&amp;quot;&lt;br /&gt;
 # tail -1 /var/log/syslog&lt;br /&gt;
 Jul 12 10:48:54 user Syslogger: Systemlogbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Befehl &#039;&#039;logger&#039;&#039; schreibt auch in den journald. Für den journald gibt es auch ein eigenes Werkzeug:&lt;br /&gt;
 # echo &amp;quot;alles läuft gut&amp;quot; | systemd-cat -p info&lt;br /&gt;
 # journalctl -e&lt;br /&gt;
 Jul 12 10:50:48 user unknown[9183]: alles läuft gut#&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Option &#039;&#039;-t&#039;&#039; bei &#039;&#039;logger&#039;&#039; und &#039;&#039;systemd-cat&#039;&#039; dient als Identifikation der protokollierenden Einrichtung.&lt;br /&gt;
*Die Option &#039;&#039;-p&#039;&#039; gibt die Priorität des Eintrags an. Diese wären &#039;&#039;emerg&#039;&#039;, &#039;&#039;alert&#039;&#039;, &#039;&#039;crit&#039;&#039;, &#039;&#039;err&#039;&#039;, &#039;&#039;warning&#039;&#039;, &#039;&#039;notice&#039;&#039;, &#039;&#039;info&#039;&#039; und &#039;&#039;debug&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusammenfassung==&lt;br /&gt;
*Wichtige Programme sind &#039;&#039;rsyslog&#039;&#039; und &#039;&#039;journald&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Die Konfig-Dateien von &#039;&#039;rsyslog&#039;&#039; sind in der &#039;&#039;/etc/rsyslog.conf&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Enthält Regeln für das Logging&lt;br /&gt;
*Im Verzeichnis &#039;&#039;/var/log&#039;&#039; stehen die ganzen Log-Dateien&lt;br /&gt;
**Mit &#039;&#039;less&#039;&#039; oder &#039;&#039;tail -f&#039;&#039; anzeigen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;logrotate&#039;&#039; verschiebt (rotiert) und komprimiert Logdateien&lt;br /&gt;
**Die Konfig-Datei für &#039;&#039;logrotate&#039;&#039; ist die &#039;&#039;/etc/logrotate.conf&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Logdateien von anderen Dateien sind in der &#039;&#039;/etc/logrotate.d&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;journald&#039;&#039; ist Teil des &#039;&#039;systemd&#039;&#039; und kann mit &#039;&#039;journalctl&#039;&#039; aufgerufen werden&lt;br /&gt;
**Die Konfig-Datei für &#039;&#039;journald&#039;&#039; ist in der &#039;&#039;/etc/systemd/journald.conf&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Mit &#039;&#039;logger&#039;&#039; kann man Ereignisse in &#039;&#039;syslog&#039;&#039; oder in &#039;&#039;journald&#039;&#039; schreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenangabe==&lt;br /&gt;
Harald Maaßen: &#039;&#039;LPIC-1&#039;&#039;, Rheinwerk-Verlag, 5.Auflage, 2018&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Alexanderrogers|Alexanderrogers]] ([[Benutzer Diskussion:Alexanderrogers|Diskussion]]) 11:19, 12. Jul. 2019 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/103.6_Prozess-Ausf%C3%BChrungspriorit%C3%A4ten_%C3%A4ndern&amp;diff=6864</id>
		<title>LPIC101/103.6 Prozess-Ausführungsprioritäten ändern</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/103.6_Prozess-Ausf%C3%BChrungspriorit%C3%A4ten_%C3%A4ndern&amp;diff=6864"/>
		<updated>2019-11-20T11:04:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: /* Liste wichtiger Dateien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Allgemeines =&lt;br /&gt;
*Der Begriff Prozeß (engl. process) bezeichnet ein Programm, das gerade geladen ist und (meist) läuft. &lt;br /&gt;
* Manchmal möchten Sie die Priorität eines Prozesses ändern. Ein Prozess, der für Sie sehr wichtig ist, kann z.B. ausgeführt werden und sie möchten Ihn schnell beenden. &lt;br /&gt;
* Ein  normaler Benutzer kann  allerdings  einem Prozess  lediglich  eine  niedrigere  Priorität  zuordnen.  &lt;br /&gt;
* Damit soll  verhindert  werden,  dass  Benutzer,  die  ihre  eigene  Arbeit  als  besonders  wichtig einstufen, das ganze System lahmlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Liste wichtiger Dateien =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[nice]]&lt;br /&gt;
* [[Linuxbefehl: ps|ps]]&lt;br /&gt;
* renice&lt;br /&gt;
* [[top]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==nice==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*nice ist ein Befehl von Unix-ähnlichen Betriebssystemen.&lt;br /&gt;
*Mit nice ist es möglich, ein Kommando mit einer bestimmten Priorität zu starten, sodass der dann ausgeführte Prozess im Gegensatz zu anderen Prozessen mehr oder weniger CPU-Zeit erhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Beispiel haben wir den folgenden Prozess ausgeführt:&lt;br /&gt;
 sleep 1000000000&amp;amp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bestätigte die Priorität mit dem folgenden Befehl:&lt;br /&gt;
 ps ax -o pid,ni,cmd | grep sleep&lt;br /&gt;
 1522   0 sleep 1000000000&lt;br /&gt;
 1547  12 sleep 1000000000&lt;br /&gt;
 1574   0 sleep 1000000000&lt;br /&gt;
 1576   0 grep sleep&lt;br /&gt;
 michel@debian:~$ nice -n 10 sleep 1000000000&amp;amp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*In beiden Fällen wird der Editor nano mit einem positiven Nice-Wert von 10 gestartet.&lt;br /&gt;
*Der Strich in der zweiten Zeile ist also kein Minus, sondern dient der Einleitung der Option.&lt;br /&gt;
*Wenn  Sie  einen  negativen  Nice-Wert  verwenden  wollen,  um  die  Ausführungspriorität eines Programms zu erhöhen, können Sie folgende Kommandos verwenden:&lt;br /&gt;
 michel@debian:~$ nice -n -10 sleep 1000000000&amp;amp; oder:&lt;br /&gt;
 michel@debian:~$ nice --10 sleep 1000000000&amp;amp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando:&lt;br /&gt;
 michel@debian:~$ ps ax -o pid,ni,cmd | grep sleep&lt;br /&gt;
sieht man ,dass das Prioritäts-Scheduling auf die zweite Spalte. In die erste Spalte steht die auführungsnummer(zum beispiel  1522) des Prozesses.&lt;br /&gt;
 1522   0 sleep 1000000000&lt;br /&gt;
 1547  12 sleep 1000000000&lt;br /&gt;
 1574   0 sleep 1000000000&lt;br /&gt;
 1577  10 sleep 1000000000&lt;br /&gt;
 1579   0 grep sleep&lt;br /&gt;
Die zweite Zeile enthält jetzt zwei Striche. Der erste Strich leitet die Option ein, und der zweite ist diesmal ein Minuszeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==renice== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*renice ändert das Prioritäts-Scheduling eines oder mehrerer laufender Prozesse.&lt;br /&gt;
*Das erste Argument ist der zu verwendende Prioritäts-Wert.&lt;br /&gt;
*Die anderen Argumente werden als Prozesskennungen interpretiert (Vorgabe), Prozessgruppenkennungen, Benutzerkennungen oder Benutzernamen.&lt;br /&gt;
*Das Anwenden von renice auf eine Prozessgruppe beeinflusst das Scheduling aller Prozesse in dieser Prozessgruppe gleichermaßen.&lt;br /&gt;
*Das Anwenden von renice auf einen Benutzer ändert das Prioritäts-Scheduling aller Prozesse, die diesem Benutzer gehören.&lt;br /&gt;
 michel@debian:~$ renice -n -7 1547 &lt;br /&gt;
 1547 (process ID) old priority -7, new priority 12&lt;br /&gt;
*Hier ist also der Strich ein Minus und keine Einleitung für eine Option.&lt;br /&gt;
*Mit der Option -u (hier wiederum ist der Strich unabdingbar) können Sie alle Prozesseeines einzelnen Benutzers gleichzeitig beeinflussen.&lt;br /&gt;
*Die Syntax ist ansonsten mit identisch, die man auch bei der Manipulation eines Prozesses benutzen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==top und ps==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
top und ps können die prioritäten überprüfen:&lt;br /&gt;
*[[ps]] (für process status) ist ein Unix-Kommando, das eine Liste aller Prozesse, welche momentan laufen oder sich im Zombie-Status befinden, auf dem Bildschirm ausgibt.&lt;br /&gt;
 michel@debian:~$ ps ax -o pid,ni,cmd | grep sleep&lt;br /&gt;
*[[top]] ist ein Befehl in den meisten Unix-ähnlichen Betriebssystemen, der eine ständig aktualisierte Liste der aktuell laufenden Prozesse des Systems ausgibt.&lt;br /&gt;
*Dabei zeigt top auch die Load der CPU, Speicherverbrauch, sowie etliche andere Informationen an,Um  die  tatsächliche  Priorität  eines  Prozesses  und  den  Wert  für nice zu  ermitteln,benötigen Sie das Programm top.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kontrollfragen=&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Testfrage 1&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Antwort&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Testfrage 2&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Antwort&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Testfrage 3&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Antwort&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Testfrage 4&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;keine&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Testfrage 5&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;keine&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Linux:LPIC:101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=Nice&amp;diff=6863</id>
		<title>Nice</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=Nice&amp;diff=6863"/>
		<updated>2019-11-20T11:02:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;nice ist ein Befehl von Unix-ähnlichen Betriebssystemen, darunter auch Linux. Das Programm wird direkt auf einen Systemaufruf abgebildet. Mit nice ist es möglich, ein Kommando mit einer bestimmten Priorität zu starten, sodass der dann ausgeführte Prozess im Gegensatz zu anderen Prozessen mehr oder weniger CPU-Zeit erhält. Der nice-Wert wird als Ganzzahl angegeben und erstreckt sich von −20 bis +19: hierbei ist −20 die höchste Priorität und +19 die geringste. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wert ist standardmässig 0 und beschreibt eine statische Priorität für jeden Thread. Bei der Übergabe von Optionen erwartet nice immer einen vorangestellten Bindestrich. Wenn ein Programm mit einem positiven Nice-Wert gestartet werden soll,stehen Ihnen zwei Möglichkeiten zur Ausführung des Kommandos zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Linux:LPIC:101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=Nice&amp;diff=6862</id>
		<title>Nice</title>
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		<updated>2019-11-20T11:01:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michelmekedjue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;nice ist ein Befehl von Unix-ähnlichen Betriebssystemen, darunter auch Linux. Das Programm wird direkt auf einen Systemaufruf abgebildet. Mit nice ist es möglich, ein Kommando mit einer bestimmten Priorität zu starten, sodass der dann ausgeführte Prozess im Gegensatz zu anderen Prozessen mehr oder weniger CPU-Zeit erhält. Der nice-Wert wird als Ganzzahl angegeben und erstreckt sich von −20 bis +19: hierbei ist −20 die höchste Priorität und +19 die geringste. Der Wert ist standardmässig 0 und beschreibt eine statische Priorität für jeden Thread. Bei der Übergabe von Optionen erwartet nice immer einen vorangestellten Bindestrich. Wenn ein Programm mit einem positiven Nice-Wert gestartet werden soll,stehen Ihnen zwei Möglichkeiten zur Ausführung des Kommandos zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Linux:LPIC:101]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michelmekedjue</name></author>
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