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	<title>Foxwiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-07-28T05:36:46Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/108.4_Drucker_und_Druckvorg%C3%A4nge_verwalten&amp;diff=3360</id>
		<title>LPIC101/108.4 Drucker und Druckvorgänge verwalten</title>
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		<updated>2019-07-22T13:02:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paul: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Drucker und Druckvorgänge verwalten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:===&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;CUPS Konfigurationsdateien, -Werkzeuge und -Hilfsprogramme&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;/etc/cups/&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;LPD-Kompatibilitätsschnittstelle (lpr,lprm,lpq)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Befehle zur Kontrolle von Druckvorgängen===&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;lp und lpr&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lp und lpr senden Druckaufträge an einen angegebenen Drucker. Das Kommando lp entstammt dem SystemV und versteht andere Optionen als lpr. Mit -P wird die zu verwendende Warteschlange angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;#:~ # lpr -Plaserjet1300 /etc/printcap&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
druckt die Datei /etc/printcap auf dem Printer Laserjet1300 aus.Sie können dem Kommando lpr etliche Optionen übergeben, die allesamt mit –o eingeleitet  werden.  Hierbei  kann  –o  mehrfach  verwendet  werden.  Gängige  Optionen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-o media=Größe (z. B. a4)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-olandscape (Querformat)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-ofit-to-page skaliert die Druckdatei auf Seitengröße.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie können mit folgenden Optionen mehrere Dokumentenseiten auf jede Ausgabeseite drucken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-onumber-up=2&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-onumber-up=4&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-onumber-up=6&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-onumber-up=9&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-onumber-up=16&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Druck von Textdateien können Sie die Anzahl der Spalten und der Zeilen pro Zoll festlegen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-ocpi=N&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-olpi=N&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===lpq===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lpq zeigt den Inhalt von Warteschlangen an. Es kann auch hier mit der Option -P eine bestimmte Warteschlange angegeben werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # lpq -Plaserjet1300&lt;br /&gt;
 laserjet1300 is ready and printing&lt;br /&gt;
 Rank    Owner    Job     File(s)                 Total Size&lt;br /&gt;
 active  root     450     printcap                1024 bytes&lt;br /&gt;
 1st     harald   451     haushaltsplan           9216 bytes&lt;br /&gt;
 2nd     harald   452     haushaltsplan           9216 bytes&lt;br /&gt;
 3rd     dominik  453     domema.html             1024 bytes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Aufträge aller angeschlossenen Drucker zu sehen, verwenden Sie einfach das Kommando lpq–a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===lprm===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lprm löscht  Aufträge  aus  der  Warteschlange.  Bereits  im  Druck  befindliche  Aufträge können nicht mehr entfernt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;# lprm -Plaserjet1300 451&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entfernt den versehentlich doppelt abgesendeten Druckauftrag aus dem Beispiel für lpq.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===lpc – Line Printer Control===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lpc ist ein Programm, das man als gewöhnlichen Konsolen befehl oder interaktiv verwenden kann. Der  interaktive  Modus  bietet  einen  Eingabe prompt  und  ist  vor allem  dann  sinnvoll,  wenn  Sie  beabsichtigen,  dem  Druckdaemon  mehrere  Befehle&lt;br /&gt;
hintereinander zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 lpc&amp;gt; status&lt;br /&gt;
 laserjet1300:&lt;br /&gt;
 printer is on device &#039;parallel&#039; speed -1&lt;br /&gt;
 queuing is enabled&lt;br /&gt;
 printing is enabled&lt;br /&gt;
 4 entries&lt;br /&gt;
 daemon present&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;lpc&amp;gt; up laserjet1300&#039;&#039;startet und aktiviert den Laserjet 1300, während &#039;&#039;lpc&amp;gt; up all&#039;&#039; alle Drucker gleichzeitig startet und aktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;start&#039;&#039;&#039;  startet  den  Druckprozess  als  solchen,  &lt;br /&gt;
so dass jetzt Aufträge aus der Warteschlange abgearbeitet und ausgedruckt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;stop&#039;&#039;&#039; beendet den  Druckprozess.  Ein  laufender  Auftrag  wird  noch  bis  zum  Ende abgearbeitet. Die  Druckerwarteschlange  nimmt  aber weiterhin  Aufträge  entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;enable&#039;&#039;&#039; aktiviert die Druckerwarteschlange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;disable&#039;&#039;&#039; deaktiviert die Druckerwarteschlange. Bereits in der Warteschlange befindliche Aufträge werden noch fertig abgearbeitet. Neue Jobs werden jedoch abgelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;up&#039;&#039;&#039; kombiniert die Kommandos enable und start.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;down&#039;&#039;&#039; kombiniert die Kommandos disable und stop.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;abort&#039;&#039;&#039;  beendet  den  Druckprozess  sofort.  Auch  ein  bereits  in  Arbeit  befindlicher Druckauftrag  wird  sofort  abgebrochen.  Sollte  der  Drucker  seine  Tätigkeit  nicht sofort einstellen, ist dies auf Restdaten im Druckerspeicher zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;topq&#039;&#039;&#039; stellt einen bereits gespoolten Druckauftrag an die erste Position in der Warteschlange.  Hier  sieht  die  Befehlssyntax  etwas  anders  aus  als  bei  den  anderen Kommandos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;lpc&amp;gt;topqLaserjet1300 453&#039;&#039;&#039;  verschiebt  den  Druckjob  mit  der  Nummer  453  an  die erste Position der Druckerwarteschlange. Ein bereits in Arbeit befindlicher Druckauftrag wird hierdurch nicht abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;quit&#039;&#039;&#039; beendet letztendlich den interaktiven Modus des lpc und kehrt zur normalen Shell zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Drucken mit CUPS===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CUPS modifiziert gleich nach seiner Installation die altbekannte/etc/printcap, in der er sich selbst als Netzwerkdrucker deklariert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # This file was automatically generated by cupsd(8) from the&lt;br /&gt;
 # /etc/cups/printers.conf file.  All changes to this file&lt;br /&gt;
 # will be lost.&lt;br /&gt;
 laserjet1300|laserjet1300:rm=archangel:rp=laserjet1300:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konfigurationsdateien für CUPS befinden sich alle unterhalb von /etc/cups.&lt;br /&gt;
CUPS horcht am TCP-Port 631 und kann somit über http://localhost:631 angesprochen werden.&lt;br /&gt;
Der TCP-Port für die Konfiguration lässt sich übrigens in der Datei /etc/cups/cupsd.conf ändern.&lt;br /&gt;
Die normalen Befehle zur Verwaltung von Warteschlangen, wie lpr, lprm, lpq und lpc,stehen genauso zur Verfügung wie unter BSD. Einzig der Befehl lpc ist in seiner Funktionsweise eingeschränkt. Zur konsolen basierten Konfiguration dient das Tool lpad-min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenangaben:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LPIC1-V500&lt;br /&gt;
Fragen 71 - 75&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Paul</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/108.4_Drucker_und_Druckvorg%C3%A4nge_verwalten&amp;diff=3195</id>
		<title>LPIC101/108.4 Drucker und Druckvorgänge verwalten</title>
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		<updated>2019-07-17T11:24:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paul: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Drucker und Druckvorgänge verwalten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:===&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;CUPS Konfigurationsdateien, -Werkzeuge und -Hilfsprogramme&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;/etc/cups/&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;LPD-Kompatibilitätsschnittstelle (lpr,lprm,lpq)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Befehle zur Kontrolle von Druckvorgängen===&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;lp und lpr&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lp und lpr senden Druckaufträge an einen angegebenen Drucker. Das Kommando lp entstammt dem SystemV und versteht andere Optionen als lpr. Mit -P wird die zu verwendende Warteschlange angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;#:~ # lpr -Plaserjet1300 /etc/printcap&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
druckt die Datei /etc/printcap auf dem Printer Laserjet1300 aus.Sie können dem Kommando lpr etliche Optionen übergeben, die allesamt mit –o eingeleitet  werden.  Hierbei  kann  –o  mehrfach  verwendet  werden.  Gängige  Optionen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-o media=Größe (z. B. a4)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-olandscape (Querformat)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-ofit-to-page skaliert die Druckdatei auf Seitengröße.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie können mit folgenden Optionen mehrere Dokumentenseiten auf jede Ausgabeseite drucken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-onumber-up=2&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-onumber-up=4&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-onumber-up=6&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-onumber-up=9&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-onumber-up=16&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Druck von Textdateien können Sie die Anzahl der Spalten und der Zeilen pro Zoll festlegen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-ocpi=N&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-olpi=N&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===lpq===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lpq zeigt den Inhalt von Warteschlangen an. Es kann auch hier mit der Option -P eine bestimmte Warteschlange angegeben werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # lpq -Plaserjet1300&lt;br /&gt;
 laserjet1300 is ready and printing&lt;br /&gt;
 Rank    Owner    Job     File(s)                 Total Size&lt;br /&gt;
 active  root     450     printcap                1024 bytes&lt;br /&gt;
 1st     harald   451     haushaltsplan           9216 bytes&lt;br /&gt;
 2nd     harald   452     haushaltsplan           9216 bytes&lt;br /&gt;
 3rd     dominik  453     domema.html             1024 bytes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Aufträge aller angeschlossenen Drucker zu sehen, verwenden Sie einfach das Kommando lpq–a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===lprm===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lprm löscht  Aufträge  aus  der  Warteschlange.  Bereits  im  Druck  befindliche  Aufträge können nicht mehr entfernt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;# lprm -Plaserjet1300 451&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entfernt den versehentlich doppelt abgesendeten Druckauftrag aus dem Beispiel für lpq.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===lpc – Line Printer Control===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lpc ist ein Programm, das man als gewöhnlichen Konsolen befehl oder interaktiv verwenden kann. Der  interaktive  Modus  bietet  einen  Eingabe prompt  und  ist  vor allem  dann  sinnvoll,  wenn  Sie  beabsichtigen,  dem  Druckdaemon  mehrere  Befehle&lt;br /&gt;
hintereinander zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 lpc&amp;gt; status&lt;br /&gt;
 laserjet1300:&lt;br /&gt;
 printer is on device &#039;parallel&#039; speed -1&lt;br /&gt;
 queuing is enabled&lt;br /&gt;
 printing is enabled&lt;br /&gt;
 4 entries&lt;br /&gt;
 daemon present&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;lpc&amp;gt; up laserjet1300&#039;&#039;startet und aktiviert den Laserjet 1300, während &#039;&#039;lpc&amp;gt; up all&#039;&#039; alle Drucker gleichzeitig startet und aktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;start&#039;&#039;&#039;  startet  den  Druckprozess  als  solchen,  &lt;br /&gt;
so dass jetzt Aufträge aus der Warteschlange abgearbeitet und ausgedruckt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;stop&#039;&#039;&#039; beendet den  Druckprozess.  Ein  laufender  Auftrag  wird  noch  bis  zum  Ende abgearbeitet. Die  Druckerwarteschlange  nimmt  aber weiterhin  Aufträge  entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;enable&#039;&#039;&#039; aktiviert die Druckerwarteschlange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;disable&#039;&#039;&#039; deaktiviert die Druckerwarteschlange. Bereits in der Warteschlange befindliche Aufträge werden noch fertig abgearbeitet. Neue Jobs werden jedoch abgelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;up&#039;&#039;&#039; kombiniert die Kommandos enable und start.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;down&#039;&#039;&#039; kombiniert die Kommandos disable und stop.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;abort&#039;&#039;&#039;  beendet  den  Druckprozess  sofort.  Auch  ein  bereits  in  Arbeit  befindlicher Druckauftrag  wird  sofort  abgebrochen.  Sollte  der  Drucker  seine  Tätigkeit  nicht sofort einstellen, ist dies auf Restdaten im Druckerspeicher zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;topq&#039;&#039;&#039; stellt einen bereits gespoolten Druckauftrag an die erste Position in der Warteschlange.  Hier  sieht  die  Befehlssyntax  etwas  anders  aus  als  bei  den  anderen Kommandos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;lpc&amp;gt;topqLaserjet1300 453&#039;&#039;&#039;  verschiebt  den  Druckjob  mit  der  Nummer  453  an  die erste Position der Druckerwarteschlange. Ein bereits in Arbeit befindlicher Druckauftrag wird hierdurch nicht abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;quit&#039;&#039;&#039; beendet letztendlich den interaktiven Modus des lpc und kehrt zur normalen Shell zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Drucken mit CUPS===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CUPS modifiziert gleich nach seiner Installation die altbekannte/etc/printcap, in der er sich selbst als Netzwerkdrucker deklariert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # This file was automatically generated by cupsd(8) from the&lt;br /&gt;
 # /etc/cups/printers.conf file.  All changes to this file&lt;br /&gt;
 # will be lost.&lt;br /&gt;
 laserjet1300|laserjet1300:rm=archangel:rp=laserjet1300:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konfigurationsdateien für CUPS befinden sich alle unterhalb von /etc/cups.&lt;br /&gt;
CUPS horcht am TCP-Port 631 und kann somit über http://localhost:631 angesprochen werden.&lt;br /&gt;
Der TCP-Port für die Konfiguration lässt sich übrigens in der Datei /etc/cups/cupsd.conf ändern.&lt;br /&gt;
Die normalen Befehle zur Verwaltung von Warteschlangen, wie lpr, lprm, lpq und lpc,stehen genauso zur Verfügung wie unter BSD. Einzig der Befehl lpc ist in seiner Funktionsweise eingeschränkt. Zur konsolen basierten Konfiguration dient das Tool lpad-min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenangaben:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LPIC1-V500&lt;br /&gt;
Fragen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Paul</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/108.4_Drucker_und_Druckvorg%C3%A4nge_verwalten&amp;diff=3194</id>
		<title>LPIC101/108.4 Drucker und Druckvorgänge verwalten</title>
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		<updated>2019-07-17T11:23:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paul: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Drucker und Druckvorgänge verwalten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:===&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;CUPS Konfigurationsdateien, -Werkzeuge und -Hilfsprogramme&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;/etc/cups/&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;LPD-Kompatibilitätsschnittstelle (lpr,lprm,lpq)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Algemeines===&lt;br /&gt;
Heutzutage kommt unter Linux eigentlich ausschließlich CUPS (Common Unix Printing  Solution  oder  auch  Common  Unix  Printing  System)  zum  Einsatz. CUPS  wurde ursprünglich  entwickelt,  um  das Internet  Printing  Protocol (IPP)  zu  unterstützen, löste aber irgendwann auf fast allen Systemen BSD und LPRng ab. Auch wenn CUPS intern  völlig  anders  arbeitet  und  zudem  ein  webbasiertes  Konfigurationsfrontend bietet, so ist bei seiner Entwicklung an Kompatibilität zu LPR gedacht worden. CUPS unterstützt nicht nur die Kommandos von BSD bzw. LPRng, sondern zusätzlich auch die von SystemV, einer verbreiteten Unix-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Befehle zur Kontrolle von Druckvorgängen===&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;lp und lpr&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lp und lpr senden Druckaufträge an einen angegebenen Drucker. Das Kommando lp entstammt dem SystemV und versteht andere Optionen als lpr. Mit -P wird die zu verwendende Warteschlange angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;#:~ # lpr -Plaserjet1300 /etc/printcap&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
druckt die Datei /etc/printcap auf dem Printer Laserjet1300 aus.Sie können dem Kommando lpr etliche Optionen übergeben, die allesamt mit –o eingeleitet  werden.  Hierbei  kann  –o  mehrfach  verwendet  werden.  Gängige  Optionen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-o media=Größe (z. B. a4)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-olandscape (Querformat)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-ofit-to-page skaliert die Druckdatei auf Seitengröße.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie können mit folgenden Optionen mehrere Dokumentenseiten auf jede Ausgabeseite drucken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-onumber-up=2&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-onumber-up=4&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-onumber-up=6&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-onumber-up=9&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-onumber-up=16&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Druck von Textdateien können Sie die Anzahl der Spalten und der Zeilen pro Zoll festlegen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-ocpi=N&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-olpi=N&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===lpq===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lpq zeigt den Inhalt von Warteschlangen an. Es kann auch hier mit der Option -P eine bestimmte Warteschlange angegeben werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # lpq -Plaserjet1300&lt;br /&gt;
 laserjet1300 is ready and printing&lt;br /&gt;
 Rank    Owner    Job     File(s)                 Total Size&lt;br /&gt;
 active  root     450     printcap                1024 bytes&lt;br /&gt;
 1st     harald   451     haushaltsplan           9216 bytes&lt;br /&gt;
 2nd     harald   452     haushaltsplan           9216 bytes&lt;br /&gt;
 3rd     dominik  453     domema.html             1024 bytes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Aufträge aller angeschlossenen Drucker zu sehen, verwenden Sie einfach das Kommando lpq–a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===lprm===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lprm löscht  Aufträge  aus  der  Warteschlange.  Bereits  im  Druck  befindliche  Aufträge können nicht mehr entfernt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;archangel:~ # lprm -Plaserjet1300 451&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entfernt den versehentlich doppelt abgesendeten Druckauftrag aus dem Beispiel für lpq.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===lpc – Line Printer Control===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lpc ist ein Programm, das man als gewöhnlichen Konsolen befehl oder interaktiv verwenden kann. Der  interaktive  Modus  bietet  einen  Eingabe prompt  und  ist  vor allem  dann  sinnvoll,  wenn  Sie  beabsichtigen,  dem  Druckdaemon  mehrere  Befehle&lt;br /&gt;
hintereinander zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 lpc&amp;gt; status&lt;br /&gt;
 laserjet1300:&lt;br /&gt;
 printer is on device &#039;parallel&#039; speed -1&lt;br /&gt;
 queuing is enabled&lt;br /&gt;
 printing is enabled&lt;br /&gt;
 4 entries&lt;br /&gt;
 daemon present&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;lpc&amp;gt; up laserjet1300&#039;&#039;startet und aktiviert den Laserjet 1300, während &#039;&#039;lpc&amp;gt; up all&#039;&#039; alle Drucker gleichzeitig startet und aktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;start&#039;&#039;&#039;  startet  den  Druckprozess  als  solchen,  &lt;br /&gt;
so dass jetzt Aufträge aus der Warteschlange abgearbeitet und ausgedruckt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;stop&#039;&#039;&#039; beendet den  Druckprozess.  Ein  laufender  Auftrag  wird  noch  bis  zum  Ende abgearbeitet. Die  Druckerwarteschlange  nimmt  aber weiterhin  Aufträge  entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;enable&#039;&#039;&#039; aktiviert die Druckerwarteschlange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;disable&#039;&#039;&#039; deaktiviert die Druckerwarteschlange. Bereits in der Warteschlange befindliche Aufträge werden noch fertig abgearbeitet. Neue Jobs werden jedoch abgelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;up&#039;&#039;&#039; kombiniert die Kommandos enable und start.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;down&#039;&#039;&#039; kombiniert die Kommandos disable und stop.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;abort&#039;&#039;&#039;  beendet  den  Druckprozess  sofort.  Auch  ein  bereits  in  Arbeit  befindlicher Druckauftrag  wird  sofort  abgebrochen.  Sollte  der  Drucker  seine  Tätigkeit  nicht sofort einstellen, ist dies auf Restdaten im Druckerspeicher zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;topq&#039;&#039;&#039; stellt einen bereits gespoolten Druckauftrag an die erste Position in der Warteschlange.  Hier  sieht  die  Befehlssyntax  etwas  anders  aus  als  bei  den  anderen Kommandos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;lpc&amp;gt;topqLaserjet1300 453&#039;&#039;&#039;  verschiebt  den  Druckjob  mit  der  Nummer  453  an  die erste Position der Druckerwarteschlange. Ein bereits in Arbeit befindlicher Druckauftrag wird hierdurch nicht abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;quit&#039;&#039;&#039; beendet letztendlich den interaktiven Modus des lpc und kehrt zur normalen Shell zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Drucken mit CUPS===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CUPS modifiziert gleich nach seiner Installation die altbekannte/etc/printcap, in der er sich selbst als Netzwerkdrucker deklariert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # This file was automatically generated by cupsd(8) from the&lt;br /&gt;
 # /etc/cups/printers.conf file.  All changes to this file&lt;br /&gt;
 # will be lost.&lt;br /&gt;
 laserjet1300|laserjet1300:rm=archangel:rp=laserjet1300:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konfigurationsdateien für CUPS befinden sich alle unterhalb von /etc/cups.&lt;br /&gt;
CUPS horcht am TCP-Port 631 und kann somit über http://localhost:631 angesprochen werden.&lt;br /&gt;
Der TCP-Port für die Konfiguration lässt sich übrigens in der Datei /etc/cups/cupsd.conf ändern.&lt;br /&gt;
Die normalen Befehle zur Verwaltung von Warteschlangen, wie lpr, lprm, lpq und lpc,stehen genauso zur Verfügung wie unter BSD. Einzig der Befehl lpc ist in seiner Funktionsweise eingeschränkt. Zur konsolen basierten Konfiguration dient das Tool lpad-min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenangaben:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LPIC1-V500&lt;br /&gt;
Fragen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Paul</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/108.4_Drucker_und_Druckvorg%C3%A4nge_verwalten&amp;diff=3180</id>
		<title>LPIC101/108.4 Drucker und Druckvorgänge verwalten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/108.4_Drucker_und_Druckvorg%C3%A4nge_verwalten&amp;diff=3180"/>
		<updated>2019-07-17T11:11:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paul: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Drucker und Druckvorgänge verwalten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:===&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;CUPS Konfigurationsdateien, -Werkzeuge und -Hilfsprogramme&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;/etc/cups/&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;LPD-Kompatibilitätsschnittstelle (lpr,lprm,lpq)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Algemeines===&lt;br /&gt;
Heutzutage kommt unter Linux eigentlich ausschließlich CUPS (Common Unix Printing  Solution  oder  auch  Common  Unix  Printing  System)  zum  Einsatz. CUPS  wurde ursprünglich  entwickelt,  um  das Internet  Printing  Protocol (IPP)  zu  unterstützen, löste aber irgendwann auf fast allen Systemen BSD und LPRng ab. Auch wenn CUPS intern  völlig  anders  arbeitet  und  zudem  ein  webbasiertes  Konfigurationsfrontend bietet, so ist bei seiner Entwicklung an Kompatibilität zu LPR gedacht worden. CUPS unterstützt nicht nur die Kommandos von BSD bzw. LPRng, sondern zusätzlich auch die von SystemV, einer verbreiteten Unix-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Befehle zur Kontrolle von Druckvorgängen===&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;lp und lpr&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lp und lpr senden Druckaufträge an einen angegebenen Drucker. Das Kommando lp entstammt dem SystemV und versteht andere Optionen als lpr. Mit -P wird die zu verwendende Warteschlange angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;#:~ # lpr -Plaserjet1300 /etc/printcap&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
druckt die Datei /etc/printcap auf dem Printer Laserjet1300 aus.Sie können dem Kommando lpr etliche Optionen übergeben, die allesamt mit –o eingeleitet  werden.  Hierbei  kann  –o  mehrfach  verwendet  werden.  Gängige  Optionen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-o media=Größe (z. B. a4)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-olandscape (Querformat)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-ofit-to-page skaliert die Druckdatei auf Seitengröße.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie können mit folgenden Optionen mehrere Dokumentenseiten auf jede Ausgabeseite drucken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-onumber-up=2&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-onumber-up=4&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-onumber-up=6&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-onumber-up=9&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-onumber-up=16&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Druck von Textdateien können Sie die Anzahl der Spalten und der Zeilen pro Zoll festlegen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-ocpi=N&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-olpi=N&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===lpq===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lpq zeigt den Inhalt von Warteschlangen an. Es kann auch hier mit der Option -P eine bestimmte Warteschlange angegeben werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # lpq -Plaserjet1300&lt;br /&gt;
 laserjet1300 is ready and printing&lt;br /&gt;
 Rank    Owner    Job     File(s)                 Total Size&lt;br /&gt;
 active  root     450     printcap                1024 bytes&lt;br /&gt;
 1st     harald   451     haushaltsplan           9216 bytes&lt;br /&gt;
 2nd     harald   452     haushaltsplan           9216 bytes&lt;br /&gt;
 3rd     dominik  453     domema.html             1024 bytes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Aufträge aller angeschlossenen Drucker zu sehen, verwenden Sie einfach das Kommando lpq–a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===lprm===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lprm löscht  Aufträge  aus  der  Warteschlange.  Bereits  im  Druck  befindliche  Aufträge können nicht mehr entfernt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;archangel:~ # lprm -Plaserjet1300 451&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entfernt den versehentlich doppelt abgesendeten Druckauftrag aus dem Beispiel für lpq.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===lpc – Line Printer Control===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lpc ist ein Programm, das man als gewöhnlichen Konsolen befehl oder interaktiv verwenden kann. Der  interaktive  Modus  bietet  einen  Eingabe prompt  und  ist  vor allem  dann  sinnvoll,  wenn  Sie  beabsichtigen,  dem  Druckdaemon  mehrere  Befehle&lt;br /&gt;
hintereinander zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 lpc&amp;gt; status&lt;br /&gt;
 laserjet1300:&lt;br /&gt;
 printer is on device &#039;parallel&#039; speed -1&lt;br /&gt;
 queuing is enabled&lt;br /&gt;
 printing is enabled&lt;br /&gt;
 4 entries&lt;br /&gt;
 daemon present&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;lpc&amp;gt; up laserjet1300&#039;&#039;startet und aktiviert den Laserjet 1300, während &#039;&#039;lpc&amp;gt; up all&#039;&#039; alle Drucker gleichzeitig startet und aktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;start&#039;&#039;&#039;  startet  den  Druckprozess  als  solchen,  &lt;br /&gt;
so dass jetzt Aufträge aus der Warteschlange abgearbeitet und ausgedruckt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;stop&#039;&#039;&#039; beendet den  Druckprozess.  Ein  laufender  Auftrag  wird  noch  bis  zum  Ende abgearbeitet. Die  Druckerwarteschlange  nimmt  aber weiterhin  Aufträge  entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;enable&#039;&#039;&#039; aktiviert die Druckerwarteschlange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;disable&#039;&#039;&#039; deaktiviert die Druckerwarteschlange. Bereits in der Warteschlange befindliche Aufträge werden noch fertig abgearbeitet. Neue Jobs werden jedoch abgelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;up&#039;&#039;&#039; kombiniert die Kommandos enable und start.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;down&#039;&#039;&#039; kombiniert die Kommandos disable und stop.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;abort&#039;&#039;&#039;  beendet  den  Druckprozess  sofort.  Auch  ein  bereits  in  Arbeit  befindlicher Druckauftrag  wird  sofort  abgebrochen.  Sollte  der  Drucker  seine  Tätigkeit  nicht sofort einstellen, ist dies auf Restdaten im Druckerspeicher zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;topq&#039;&#039;&#039; stellt einen bereits gespoolten Druckauftrag an die erste Position in der Warteschlange.  Hier  sieht  die  Befehlssyntax  etwas  anders  aus  als  bei  den  anderen Kommandos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;lpc&amp;gt;topqLaserjet1300 453&#039;&#039;&#039;  verschiebt  den  Druckjob  mit  der  Nummer  453  an  die erste Position der Druckerwarteschlange. Ein bereits in Arbeit befindlicher Druckauftrag wird hierdurch nicht abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;quit&#039;&#039;&#039; beendet letztendlich den interaktiven Modus des lpc und kehrt zur normalen Shell zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Drucken mit CUPS===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CUPS modifiziert gleich nach seiner Installation die altbekannte/etc/printcap, in der er sich selbst als Netzwerkdrucker deklariert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # This file was automatically generated by cupsd(8) from the&lt;br /&gt;
 # /etc/cups/printers.conf file.  All changes to this file&lt;br /&gt;
 # will be lost.&lt;br /&gt;
 laserjet1300|laserjet1300:rm=archangel:rp=laserjet1300:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konfigurationsdateien für CUPS befinden sich alle unterhalb von /etc/cups.&lt;br /&gt;
CUPS horcht am TCP-Port 631 und kann somit über http://localhost:631 angesprochen werden.&lt;br /&gt;
Der TCP-Port für die Konfiguration lässt sich übrigens in der Datei /etc/cups/cupsd.conf ändern.&lt;br /&gt;
Die normalen Befehle zur Verwaltung von Warteschlangen, wie lpr, lprm, lpq und lpc,stehen genauso zur Verfügung wie unter BSD. Einzig der Befehl lpc ist in seiner Funktionsweise eingeschränkt. Zur konsolen basierten Konfiguration dient das Tool lpad-min.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Paul</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC101/108.4_Drucker_und_Druckvorg%C3%A4nge_verwalten&amp;diff=3178</id>
		<title>LPIC101/108.4 Drucker und Druckvorgänge verwalten</title>
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		<updated>2019-07-17T11:09:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paul: Paul verschob die Seite Drucker und Druckvorgänge verwalten nach 108.4 Drucker und Druckvorgänge verwalten&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Drucker und Druckvorgänge verwalten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:==&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;CUPS Konfigurationsdateien, -Werkzeuge und -Hilfsprogramme&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;/etc/cups/&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;LPD-Kompatibilitätsschnittstelle (lpr,lprm,lpq)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Algemeines==&lt;br /&gt;
Heutzutage kommt unter Linux eigentlich ausschließlich CUPS (Common Unix Printing  Solution  oder  auch  Common  Unix  Printing  System)  zum  Einsatz. CUPS  wurde ursprünglich  entwickelt,  um  das Internet  Printing  Protocol (IPP)  zu  unterstützen, löste aber irgendwann auf fast allen Systemen BSD und LPRng ab. Auch wenn CUPS intern  völlig  anders  arbeitet  und  zudem  ein  webbasiertes  Konfigurationsfrontend bietet, so ist bei seiner Entwicklung an Kompatibilität zu LPR gedacht worden. CUPS unterstützt nicht nur die Kommandos von BSD bzw. LPRng, sondern zusätzlich auch die von SystemV, einer verbreiteten Unix-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Befehle zur Kontrolle von Druckvorgängen==&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;lp und lpr&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lp und lpr senden Druckaufträge an einen angegebenen Drucker. Das Kommando lp entstammt dem SystemV und versteht andere Optionen als lpr. Mit -P wird die zu verwendende Warteschlange angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;#:~ # lpr -Plaserjet1300 /etc/printcap&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
druckt die Datei /etc/printcap auf dem Printer Laserjet1300 aus.Sie können dem Kommando lpr etliche Optionen übergeben, die allesamt mit –o eingeleitet  werden.  Hierbei  kann  –o  mehrfach  verwendet  werden.  Gängige  Optionen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-o media=Größe (z. B. a4)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-olandscape (Querformat)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-ofit-to-page skaliert die Druckdatei auf Seitengröße.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie können mit folgenden Optionen mehrere Dokumentenseiten auf jede Ausgabeseite drucken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-onumber-up=2&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-onumber-up=4&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-onumber-up=6&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-onumber-up=9&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-onumber-up=16&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Druck von Textdateien können Sie die Anzahl der Spalten und der Zeilen pro Zoll festlegen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-ocpi=N&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-olpi=N&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==lpq==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lpq zeigt den Inhalt von Warteschlangen an. Es kann auch hier mit der Option -P eine bestimmte Warteschlange angegeben werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # lpq -Plaserjet1300&lt;br /&gt;
 laserjet1300 is ready and printing&lt;br /&gt;
 Rank    Owner    Job     File(s)                 Total Size&lt;br /&gt;
 active  root     450     printcap                1024 bytes&lt;br /&gt;
 1st     harald   451     haushaltsplan           9216 bytes&lt;br /&gt;
 2nd     harald   452     haushaltsplan           9216 bytes&lt;br /&gt;
 3rd     dominik  453     domema.html             1024 bytes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Aufträge aller angeschlossenen Drucker zu sehen, verwenden Sie einfach das Kommando lpq–a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==lprm==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lprm löscht  Aufträge  aus  der  Warteschlange.  Bereits  im  Druck  befindliche  Aufträge können nicht mehr entfernt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;archangel:~ # lprm -Plaserjet1300 451&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entfernt den versehentlich doppelt abgesendeten Druckauftrag aus dem Beispiel für lpq.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==lpc – Line Printer Control==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lpc ist ein Programm, das man als gewöhnlichen Konsolen befehl oder interaktiv verwenden kann. Der  interaktive  Modus  bietet  einen  Eingabe prompt  und  ist  vor allem  dann  sinnvoll,  wenn  Sie  beabsichtigen,  dem  Druckdaemon  mehrere  Befehle&lt;br /&gt;
hintereinander zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 lpc&amp;gt; status&lt;br /&gt;
 laserjet1300:&lt;br /&gt;
 printer is on device &#039;parallel&#039; speed -1&lt;br /&gt;
 queuing is enabled&lt;br /&gt;
 printing is enabled&lt;br /&gt;
 4 entries&lt;br /&gt;
 daemon present&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;lpc&amp;gt; up laserjet1300&#039;&#039;startet und aktiviert den Laserjet 1300, während &#039;&#039;lpc&amp;gt; up all&#039;&#039; alle Drucker gleichzeitig startet und aktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;start&#039;&#039;&#039;  startet  den  Druckprozess  als  solchen,  &lt;br /&gt;
so dass jetzt Aufträge aus der Warteschlange abgearbeitet und ausgedruckt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;stop&#039;&#039;&#039; beendet den  Druckprozess.  Ein  laufender  Auftrag  wird  noch  bis  zum  Ende abgearbeitet. Die  Druckerwarteschlange  nimmt  aber weiterhin  Aufträge  entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;enable&#039;&#039;&#039; aktiviert die Druckerwarteschlange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;disable&#039;&#039;&#039; deaktiviert die Druckerwarteschlange. Bereits in der Warteschlange befindliche Aufträge werden noch fertig abgearbeitet. Neue Jobs werden jedoch abgelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;up&#039;&#039;&#039; kombiniert die Kommandos enable und start.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;down&#039;&#039;&#039; kombiniert die Kommandos disable und stop.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;abort&#039;&#039;&#039;  beendet  den  Druckprozess  sofort.  Auch  ein  bereits  in  Arbeit  befindlicher Druckauftrag  wird  sofort  abgebrochen.  Sollte  der  Drucker  seine  Tätigkeit  nicht sofort einstellen, ist dies auf Restdaten im Druckerspeicher zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;topq&#039;&#039;&#039; stellt einen bereits gespoolten Druckauftrag an die erste Position in der Warteschlange.  Hier  sieht  die  Befehlssyntax  etwas  anders  aus  als  bei  den  anderen Kommandos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;lpc&amp;gt;topqLaserjet1300 453&#039;&#039;&#039;  verschiebt  den  Druckjob  mit  der  Nummer  453  an  die erste Position der Druckerwarteschlange. Ein bereits in Arbeit befindlicher Druckauftrag wird hierdurch nicht abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;quit&#039;&#039;&#039; beendet letztendlich den interaktiven Modus des lpc und kehrt zur normalen Shell zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drucken mit CUPS==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CUPS modifiziert gleich nach seiner Installation die altbekannte/etc/printcap, in der er sich selbst als Netzwerkdrucker deklariert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # This file was automatically generated by cupsd(8) from the&lt;br /&gt;
 # /etc/cups/printers.conf file.  All changes to this file&lt;br /&gt;
 # will be lost.&lt;br /&gt;
 laserjet1300|laserjet1300:rm=archangel:rp=laserjet1300:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konfigurationsdateien für CUPS befinden sich alle unterhalb von /etc/cups.&lt;br /&gt;
CUPS horcht am TCP-Port 631 und kann somit über http://localhost:631 angesprochen werden.&lt;br /&gt;
Der TCP-Port für die Konfiguration lässt sich übrigens in der Datei /etc/cups/cupsd.conf ändern.&lt;br /&gt;
Die normalen Befehle zur Verwaltung von Warteschlangen, wie lpr, lprm, lpq und lpc,stehen genauso zur Verfügung wie unter BSD. Einzig der Befehl lpc ist in seiner Funktionsweise eingeschränkt. Zur konsolen basierten Konfiguration dient das Tool lpad-min.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Paul</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=3176</id>
		<title>LPIC102/107.1 Benutzer- und Gruppenkonten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=3176"/>
		<updated>2019-07-17T11:08:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paul: Paul verschob die Seite Benutzer- und Gruppenkonten und dazugehörige Systemdateien verwalten nach 107.1 Benutzer- und Gruppenkonten und dazugehörige Systemdateien verwalten&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Benutzer- und Gruppenkonten und dazugehörige Systemdateien verwalten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/passwd&lt;br /&gt;
 /etc/shadow&lt;br /&gt;
 /etc/group&lt;br /&gt;
 /etc/skel&lt;br /&gt;
 chage&lt;br /&gt;
 getent&lt;br /&gt;
 groupadd&lt;br /&gt;
 groupdel&lt;br /&gt;
 groupmod&lt;br /&gt;
 passwd&lt;br /&gt;
 useradd&lt;br /&gt;
 userdel&lt;br /&gt;
 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===passwd, shadow, group, gshadow /etc/passwd===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Datei, die mit der Verwaltung von Benutzerkonten in Zusammenhang steht, ist die Datei /etc/passwd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:0:root:/root:/bin/bash&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:100:Harald Maaßen:/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
 dominik:x:1002:100:Dominik Maaßen:/home/dominik:/bin/bash&lt;br /&gt;
 willi:x:1003:100:Willi 0173-1234567:/home/willi:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das erste Feld willi ist der Anmeldename des Benutzers. Er wird beim Login verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das zweite Feld, hier ein x, enthält das Passwort. Dieses Passwort befindet sich in diesem  Fall  in  der  shadow-Datei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die dritte Position 1003 ist die User-ID.Sorgen Sie dafür, dass die Benutzer nach der Neuinstallation dieselben  Benutzer-IDs  bekommen,  die  sie  vor  der  Neuinstallation  hatten. Der Benutzer root bekommt immer die ID 0.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das vierte Feld, hier die 100, enthält die Group-ID. Das ist die initiale Gruppe des Benutzers, die in diesem Fall in der Datei /etc/group auf die Gruppe users zeigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die fünfte Spalte  Willi0173-1234567 ist das sogenannte GECOS-Feld. Es kann Informationen über den Benutzer enthalten,  die z. B. mit dem Programm finger abgefragt werden können. Ein Benutzer kann das GECOS-Feld auch selbst ändern, indem er das Kommando chfn benutzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das sechste Feld /home/willi enthält den Pfad zum Heimatverzeichnis des Benutzers.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Als  Letztes  wird  in  Feld  sieben  /bin/bash  der  Pfad  zur  Login-Shell  des  Benutzers aufgeführt. Wenn  hier  keine  ausführbare Datei angegeben wird, kann sich der Benutzer nicht anmelden. Sollte das gar erwünscht sein, ist es auch möglich, hier/bin/false anzugeben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===/etc/shadow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Das erste Feld enthält den Anmeldenamen. Dieser stimmt mit dem ersten Feld der/etc/passwd-Datei überein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Das   zweite   Feld   enthält   das   verschlüsselte   Passwort.   Die   Verschlüsselung geschieht,  je  nach  Distribution,  mittels  DES  oder  MD5.  Die  Verschlüsselung  mitMD5  ist  nicht  sicherer  als  die  mit  DES,  erlaubt  jedoch  die  Verwendung  längerer Passwörter. Bei der Verwendung von DES ist die Kennwortlänge auf acht Zeichen begrenzt. Längere Passwörter werden praktisch abgeschnitten.&lt;br /&gt;
#Zeitpunkt  der  letzten  Kennwortänderung. Dieser  Wert  wird  in  ganzen  Tagen  ab dem 1. Januar 1970 angegeben.&lt;br /&gt;
#Mindestanzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#maximale Anzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#Der Benutzer wird vor dem Ablauf seines Kennwortes gewarnt. Dieser Wert zeigt an, wie viele Tage vor dem Ablauf des Kennwortes der Benutzer zur Passwortänderung aufgefordert wird.&lt;br /&gt;
#Wenn das Kennwort abgelaufen ist, wird das Konto deaktiviert. Dieses Feld enthält die Anzahl der Tage bis zur Deaktivierung des Accounts nach Ablauf des Kennwortes.&lt;br /&gt;
#Ablaufdatum des Benutzerkontos (falls ablaufend)&lt;br /&gt;
#reserviert für zukünftige Zwecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===/etc/group===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:&lt;br /&gt;
 bin:x:1:daemon&lt;br /&gt;
 daemon:x:2:&lt;br /&gt;
 users:x:100:&lt;br /&gt;
 sales:x:133: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendeten Felder beinhalten in dieser Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#verschlüsseltes Passwort oder Verweis in die /etc/gshadow-Datei&lt;br /&gt;
#Gruppen-ID (kurz GID)&lt;br /&gt;
#Liste der Gruppenmitglieder, die durch ein Komma voneinander getrennt sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===/etc/gshadow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
sales:$2a$10$....5nvMAwrW39u1:harald: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#Gruppenpasswort (hier gekürzt) – bei Standardgruppen wird auf ein Passwort oftmals auch verzichtet. Es kann ohnehin nur ein Benutzer in diese Gruppe wechseln,der sich am System angemeldet hat und in der Mitgliederliste eingetragen ist. Ein Missbrauch ist also unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;
#Gruppenverwalter – der Gruppenverwalter kann Mitglieder zur Gruppe hinzufügen oder entfernen. Weiterhin hat er als Einziger (außer root natürlich) das Recht,das Passwort für die Gruppe zu ändern.&lt;br /&gt;
#Mitglieder  der  Gruppe  –  sie  werden,  wie  gehabt,  durch  Kommata  voneinander getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===useradd===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird ein neuer Benutzer erstellt. Als Grundlage für die Voreinstellungen dient hierbei die Datei /etc/default/useradd. Diese Datei kann z. B. so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 GROUP=100&lt;br /&gt;
 HOME=/home&lt;br /&gt;
 INACTIVE=-1&lt;br /&gt;
 EXPIRE=&lt;br /&gt;
 SHELL=/bin/bash&lt;br /&gt;
 SKEL=/etc/skel&lt;br /&gt;
 GROUPS=video,dialout&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Die initiale Gruppe des Benutzers ist 100 (also in diesem Fall users).&lt;br /&gt;
#Sein Heimatverzeichnis wird unterhalb von /home angelegt.&lt;br /&gt;
#Das Konto ist nicht deaktiviert (INACTIVE=-1).&lt;br /&gt;
#Das Konto läuft nie ab (EXPIRE=).&lt;br /&gt;
#Die voreingestellte Shell ist die Bash.&lt;br /&gt;
#Das Heimatverzeichnis wird aus der Vorlage /etc/skel erstellt.&lt;br /&gt;
#Der Benutzer gehört, abgesehen von der initialen Gruppe, auch noch den Gruppenvideo und dialout an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===userdel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit  diesem  Kommando  wird  ein  Benutzerkonto  vom  System  entfernt.  Es  wird  einfach nur der Anmeldename übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-r (remove) löscht gleichzeitig das Heimatverzeichnis des Benutzers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-f (force) löscht das Heimatverzeichnis des Benutzers auch dann, wenn dieses Verzeichnis Dateien anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 userdel willi -rf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
löscht  den  Benutzer  Willi  inklusive  seines  Heimatverzeichnisses,  auch  wenn  dieses Daten anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===usermod===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Befehl usermod  dient  dazu,  ein  existierendes  Benutzerkonto  zu  ändern.  Die  Syntax  bzw.  die  Optionen  zu  usermod  ähneln  größtenteils  denen  von useradd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===passwd===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das  Kommando passwd  wird  hauptsächlich  dazu  verwendet,  das  Kennwort  eines Benutzers zu ändern. Es können aber auch Änderungen damit durchgeführt werden,die eigentlich usermod machen sollte. Der Grund hierfür wird klar, wenn Sie die bei-den Kommandos miteinander vergleichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 -rwsr-xr-x  1 root shadow  66040 Mai 17  2017 passwd&lt;br /&gt;
 -rwxr-xr-x  1 root root    92000 Mai 17  2017 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Sie sehen, ist bei passwd das SUID-Bit gesetzt und bei usermod nicht. Die Folge ist,dass passwd auch dann schreibend auf /etc/passwd und /etc/shadow zugreifen kann, wenn das Programm von einem nicht administrativen Benutzerkonto ausgeführt wird. Sonst könnte ein Benutzer nämlich sein Kennwort nicht selbst ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als root ändern Sie das Passwort eines Benutzers, indem Sie den Benutzernamen dem passwd-Kommando übergeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # passwd dominik&lt;br /&gt;
 Changing password for dominik.&lt;br /&gt;
 New password:&lt;br /&gt;
 Re-enter new password:&lt;br /&gt;
 Password changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===chage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennwortänderungen können für jeden Benutzer einzeln mit chage festgelegt werden. Die Standardwerte sind in der Konfigurationsdatei/etc/default/useradd festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # chage -m 2 dominik&lt;br /&gt;
 Aging information changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Option -m (Minimum) legt den frühesten Zeitpunkt in Tagen fest, nach denen der Benutzer sein Kennwort ändern darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # chage -M 21 dominik&lt;br /&gt;
 Aging information changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große -M (Maximum) legt fest, wie lange der Benutzer maximal dasselbe Kennwort verwenden darf. Ein Benutzer kann  nicht zweimal hintereinander dasselbe Kennwort angeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # chage -l dominik&lt;br /&gt;
 Minimum:        2&lt;br /&gt;
 Maximum:        21&lt;br /&gt;
 Warning:        7&lt;br /&gt;
 Inactive:       -1&lt;br /&gt;
 Last Change:            Sep 20, 2017&lt;br /&gt;
 Password Expires:       Oct 11, 2017&lt;br /&gt;
 Password Inactive:      Never&lt;br /&gt;
 Account Expires:        Never&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend werden die vorgenommenen Änderungen mit chage-l (list) überprüft.Sie sehen die erwarteten Modifikationen und  zusätzliche  Informationen, die alle selbst erklärend sein dürften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===getent===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm getent kann in diversen lokalen Datenbanken lesen. Sie können z. B. nach der Existenz eines bestimmten Benutzers  fragen  und  damit  ein  entsprechendes Errorlevel erhalten – je nachdem, ob der Benutzer existiert oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# getent passwd jonathan&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# echo $?&lt;br /&gt;
 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abfrage nach dem Benutzer Jonathan ergibt ein Errorlevel von 2. Der Benutzer existiert also offensichtlich  nicht. Wenn der Benutzer existiert, wird der entsprechende Eintrag einfach angezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# getent passwd harald&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:1000::/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===id===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando id können Sie die Benutzer- und Gruppen-ID des momentanangemeldeten oder eines anderen Users herausfinden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# id dominik&lt;br /&gt;
 uid=1002(dominik) gid=1002(dominik) Gruppen=1002(dominik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzeige kann auch gefiltert werden, wenn Sie lediglich die Benutzer- oder nur die Gruppen-ID abfragen wollen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# id dominik -u&lt;br /&gt;
 1002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Befehle zur Verwaltung von Gruppen groupadd===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando groupadd werden neue Benutzergruppen erstellt. Es können während der Erstellung eine GID und auch ein Gruppenpasswort festgelegt werden. Die Gruppe wird dann in /etc/group erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#-g,--gid legt die GID für die neue Gruppe fest.&lt;br /&gt;
#-o,--non-unique erlaubt die Verwendung von nicht eindeutigen GIDs.&lt;br /&gt;
#-p,--password gibt das Passwort an, das zum Wechsel in diese Gruppe notwendig ist. Die Verwendung von Gruppenpasswörtern ist allerdings eher unüblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # groupadd produktion -g 4711 -p prodp@ssword&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erstellt die Gruppe produktion mit der GID 4711 und dem Gruppenkennwort prodp@ssword.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===groupdel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando groupdel werden nicht mehr benötigte Benutzergruppen gelöscht. Die Übergabe von Parametern ist nicht erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # groupdel produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entfernt die Gruppe produktion. Das System gibt keine Bestätigung zu dem Löschvorgang aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===groupmod===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit groupmod werden bestehende Benutzergruppen modifiziert. Die Syntax dieses Kommandos ist stark an die des Kommandos groupadd angelehnt. Eine Besonderheit ist allerdings die Möglichkeit, eine Gruppe mittels groupmod umzubenennen. Die verwendete GID und daraus resultierende Berechtigungen im Dateisystem bleiben hier-bei erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#-A,--add-user fügt Benutzer zur Gruppe hinzu. (veraltet)&lt;br /&gt;
#-R,--remove-user entfernt Benutzer aus der angegebenen Gruppe. (veraltet)&lt;br /&gt;
#-n,--new-name ändert den Namen der Gruppe unter Beibehaltung der GID und der in der Gruppe enthaltenen Benutzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # groupmod mktg -n marketing&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nennt die Benutzergruppe mktg in marketing um. Mitglieder in dieser Gruppe undauch die GID bleiben erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===gpasswd===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Kommando ändern Sie das Kennwort einer Gruppe. Diese Operation ist ausschließlich dem Benutzer root und dem Gruppenadministrator vorbehalten. Mit der Option -r wird ein Gruppenpasswort entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # gpasswd -r sales&lt;br /&gt;
 Password removed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgabe des Kommandos ist selbsterklärend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===newgrp===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein  Benutzer  führt newgrp aus, um damit seine Gruppenzugehörigkeit zu ändern.&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dominik@archangel:~&amp;gt; newgrp sales&lt;br /&gt;
 Passwort:&lt;br /&gt;
 dominik@archangel:~&amp;gt;pstree&lt;br /&gt;
 ...&lt;br /&gt;
 login-bash-bash-pstree&lt;br /&gt;
 ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der relevante Ausschnitt der Ausgabe des pstree-Kommandos zeigt, dass tatsächlich eine Subshell erzeugt wurde. Normalerweise  läuft nur eine Instanz der Shell Bash, wenn sich ein Benutzer am System anmeldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenangaben:==&lt;br /&gt;
LPIC1-V500 Seite 339 - 351&lt;br /&gt;
Fragen 32 - 44&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Paul</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=3175</id>
		<title>LPIC102/107.1 Benutzer- und Gruppenkonten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=3175"/>
		<updated>2019-07-17T11:07:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paul: /* Quellenangaben: */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Benutzer- und Gruppenkonten und dazugehörige Systemdateien verwalten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/passwd&lt;br /&gt;
 /etc/shadow&lt;br /&gt;
 /etc/group&lt;br /&gt;
 /etc/skel&lt;br /&gt;
 chage&lt;br /&gt;
 getent&lt;br /&gt;
 groupadd&lt;br /&gt;
 groupdel&lt;br /&gt;
 groupmod&lt;br /&gt;
 passwd&lt;br /&gt;
 useradd&lt;br /&gt;
 userdel&lt;br /&gt;
 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===passwd, shadow, group, gshadow /etc/passwd===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Datei, die mit der Verwaltung von Benutzerkonten in Zusammenhang steht, ist die Datei /etc/passwd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:0:root:/root:/bin/bash&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:100:Harald Maaßen:/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
 dominik:x:1002:100:Dominik Maaßen:/home/dominik:/bin/bash&lt;br /&gt;
 willi:x:1003:100:Willi 0173-1234567:/home/willi:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das erste Feld willi ist der Anmeldename des Benutzers. Er wird beim Login verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das zweite Feld, hier ein x, enthält das Passwort. Dieses Passwort befindet sich in diesem  Fall  in  der  shadow-Datei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die dritte Position 1003 ist die User-ID.Sorgen Sie dafür, dass die Benutzer nach der Neuinstallation dieselben  Benutzer-IDs  bekommen,  die  sie  vor  der  Neuinstallation  hatten. Der Benutzer root bekommt immer die ID 0.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das vierte Feld, hier die 100, enthält die Group-ID. Das ist die initiale Gruppe des Benutzers, die in diesem Fall in der Datei /etc/group auf die Gruppe users zeigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die fünfte Spalte  Willi0173-1234567 ist das sogenannte GECOS-Feld. Es kann Informationen über den Benutzer enthalten,  die z. B. mit dem Programm finger abgefragt werden können. Ein Benutzer kann das GECOS-Feld auch selbst ändern, indem er das Kommando chfn benutzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das sechste Feld /home/willi enthält den Pfad zum Heimatverzeichnis des Benutzers.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Als  Letztes  wird  in  Feld  sieben  /bin/bash  der  Pfad  zur  Login-Shell  des  Benutzers aufgeführt. Wenn  hier  keine  ausführbare Datei angegeben wird, kann sich der Benutzer nicht anmelden. Sollte das gar erwünscht sein, ist es auch möglich, hier/bin/false anzugeben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===/etc/shadow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Das erste Feld enthält den Anmeldenamen. Dieser stimmt mit dem ersten Feld der/etc/passwd-Datei überein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Das   zweite   Feld   enthält   das   verschlüsselte   Passwort.   Die   Verschlüsselung geschieht,  je  nach  Distribution,  mittels  DES  oder  MD5.  Die  Verschlüsselung  mitMD5  ist  nicht  sicherer  als  die  mit  DES,  erlaubt  jedoch  die  Verwendung  längerer Passwörter. Bei der Verwendung von DES ist die Kennwortlänge auf acht Zeichen begrenzt. Längere Passwörter werden praktisch abgeschnitten.&lt;br /&gt;
#Zeitpunkt  der  letzten  Kennwortänderung. Dieser  Wert  wird  in  ganzen  Tagen  ab dem 1. Januar 1970 angegeben.&lt;br /&gt;
#Mindestanzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#maximale Anzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#Der Benutzer wird vor dem Ablauf seines Kennwortes gewarnt. Dieser Wert zeigt an, wie viele Tage vor dem Ablauf des Kennwortes der Benutzer zur Passwortänderung aufgefordert wird.&lt;br /&gt;
#Wenn das Kennwort abgelaufen ist, wird das Konto deaktiviert. Dieses Feld enthält die Anzahl der Tage bis zur Deaktivierung des Accounts nach Ablauf des Kennwortes.&lt;br /&gt;
#Ablaufdatum des Benutzerkontos (falls ablaufend)&lt;br /&gt;
#reserviert für zukünftige Zwecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===/etc/group===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:&lt;br /&gt;
 bin:x:1:daemon&lt;br /&gt;
 daemon:x:2:&lt;br /&gt;
 users:x:100:&lt;br /&gt;
 sales:x:133: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendeten Felder beinhalten in dieser Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#verschlüsseltes Passwort oder Verweis in die /etc/gshadow-Datei&lt;br /&gt;
#Gruppen-ID (kurz GID)&lt;br /&gt;
#Liste der Gruppenmitglieder, die durch ein Komma voneinander getrennt sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===/etc/gshadow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
sales:$2a$10$....5nvMAwrW39u1:harald: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#Gruppenpasswort (hier gekürzt) – bei Standardgruppen wird auf ein Passwort oftmals auch verzichtet. Es kann ohnehin nur ein Benutzer in diese Gruppe wechseln,der sich am System angemeldet hat und in der Mitgliederliste eingetragen ist. Ein Missbrauch ist also unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;
#Gruppenverwalter – der Gruppenverwalter kann Mitglieder zur Gruppe hinzufügen oder entfernen. Weiterhin hat er als Einziger (außer root natürlich) das Recht,das Passwort für die Gruppe zu ändern.&lt;br /&gt;
#Mitglieder  der  Gruppe  –  sie  werden,  wie  gehabt,  durch  Kommata  voneinander getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===useradd===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird ein neuer Benutzer erstellt. Als Grundlage für die Voreinstellungen dient hierbei die Datei /etc/default/useradd. Diese Datei kann z. B. so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 GROUP=100&lt;br /&gt;
 HOME=/home&lt;br /&gt;
 INACTIVE=-1&lt;br /&gt;
 EXPIRE=&lt;br /&gt;
 SHELL=/bin/bash&lt;br /&gt;
 SKEL=/etc/skel&lt;br /&gt;
 GROUPS=video,dialout&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Die initiale Gruppe des Benutzers ist 100 (also in diesem Fall users).&lt;br /&gt;
#Sein Heimatverzeichnis wird unterhalb von /home angelegt.&lt;br /&gt;
#Das Konto ist nicht deaktiviert (INACTIVE=-1).&lt;br /&gt;
#Das Konto läuft nie ab (EXPIRE=).&lt;br /&gt;
#Die voreingestellte Shell ist die Bash.&lt;br /&gt;
#Das Heimatverzeichnis wird aus der Vorlage /etc/skel erstellt.&lt;br /&gt;
#Der Benutzer gehört, abgesehen von der initialen Gruppe, auch noch den Gruppenvideo und dialout an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===userdel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit  diesem  Kommando  wird  ein  Benutzerkonto  vom  System  entfernt.  Es  wird  einfach nur der Anmeldename übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-r (remove) löscht gleichzeitig das Heimatverzeichnis des Benutzers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-f (force) löscht das Heimatverzeichnis des Benutzers auch dann, wenn dieses Verzeichnis Dateien anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 userdel willi -rf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
löscht  den  Benutzer  Willi  inklusive  seines  Heimatverzeichnisses,  auch  wenn  dieses Daten anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===usermod===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Befehl usermod  dient  dazu,  ein  existierendes  Benutzerkonto  zu  ändern.  Die  Syntax  bzw.  die  Optionen  zu  usermod  ähneln  größtenteils  denen  von useradd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===passwd===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das  Kommando passwd  wird  hauptsächlich  dazu  verwendet,  das  Kennwort  eines Benutzers zu ändern. Es können aber auch Änderungen damit durchgeführt werden,die eigentlich usermod machen sollte. Der Grund hierfür wird klar, wenn Sie die bei-den Kommandos miteinander vergleichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 -rwsr-xr-x  1 root shadow  66040 Mai 17  2017 passwd&lt;br /&gt;
 -rwxr-xr-x  1 root root    92000 Mai 17  2017 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Sie sehen, ist bei passwd das SUID-Bit gesetzt und bei usermod nicht. Die Folge ist,dass passwd auch dann schreibend auf /etc/passwd und /etc/shadow zugreifen kann, wenn das Programm von einem nicht administrativen Benutzerkonto ausgeführt wird. Sonst könnte ein Benutzer nämlich sein Kennwort nicht selbst ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als root ändern Sie das Passwort eines Benutzers, indem Sie den Benutzernamen dem passwd-Kommando übergeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # passwd dominik&lt;br /&gt;
 Changing password for dominik.&lt;br /&gt;
 New password:&lt;br /&gt;
 Re-enter new password:&lt;br /&gt;
 Password changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===chage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennwortänderungen können für jeden Benutzer einzeln mit chage festgelegt werden. Die Standardwerte sind in der Konfigurationsdatei/etc/default/useradd festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # chage -m 2 dominik&lt;br /&gt;
 Aging information changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Option -m (Minimum) legt den frühesten Zeitpunkt in Tagen fest, nach denen der Benutzer sein Kennwort ändern darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # chage -M 21 dominik&lt;br /&gt;
 Aging information changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große -M (Maximum) legt fest, wie lange der Benutzer maximal dasselbe Kennwort verwenden darf. Ein Benutzer kann  nicht zweimal hintereinander dasselbe Kennwort angeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # chage -l dominik&lt;br /&gt;
 Minimum:        2&lt;br /&gt;
 Maximum:        21&lt;br /&gt;
 Warning:        7&lt;br /&gt;
 Inactive:       -1&lt;br /&gt;
 Last Change:            Sep 20, 2017&lt;br /&gt;
 Password Expires:       Oct 11, 2017&lt;br /&gt;
 Password Inactive:      Never&lt;br /&gt;
 Account Expires:        Never&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend werden die vorgenommenen Änderungen mit chage-l (list) überprüft.Sie sehen die erwarteten Modifikationen und  zusätzliche  Informationen, die alle selbst erklärend sein dürften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===getent===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm getent kann in diversen lokalen Datenbanken lesen. Sie können z. B. nach der Existenz eines bestimmten Benutzers  fragen  und  damit  ein  entsprechendes Errorlevel erhalten – je nachdem, ob der Benutzer existiert oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# getent passwd jonathan&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# echo $?&lt;br /&gt;
 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abfrage nach dem Benutzer Jonathan ergibt ein Errorlevel von 2. Der Benutzer existiert also offensichtlich  nicht. Wenn der Benutzer existiert, wird der entsprechende Eintrag einfach angezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# getent passwd harald&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:1000::/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===id===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando id können Sie die Benutzer- und Gruppen-ID des momentanangemeldeten oder eines anderen Users herausfinden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# id dominik&lt;br /&gt;
 uid=1002(dominik) gid=1002(dominik) Gruppen=1002(dominik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzeige kann auch gefiltert werden, wenn Sie lediglich die Benutzer- oder nur die Gruppen-ID abfragen wollen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# id dominik -u&lt;br /&gt;
 1002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Befehle zur Verwaltung von Gruppen groupadd===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando groupadd werden neue Benutzergruppen erstellt. Es können während der Erstellung eine GID und auch ein Gruppenpasswort festgelegt werden. Die Gruppe wird dann in /etc/group erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#-g,--gid legt die GID für die neue Gruppe fest.&lt;br /&gt;
#-o,--non-unique erlaubt die Verwendung von nicht eindeutigen GIDs.&lt;br /&gt;
#-p,--password gibt das Passwort an, das zum Wechsel in diese Gruppe notwendig ist. Die Verwendung von Gruppenpasswörtern ist allerdings eher unüblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # groupadd produktion -g 4711 -p prodp@ssword&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erstellt die Gruppe produktion mit der GID 4711 und dem Gruppenkennwort prodp@ssword.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===groupdel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando groupdel werden nicht mehr benötigte Benutzergruppen gelöscht. Die Übergabe von Parametern ist nicht erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # groupdel produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entfernt die Gruppe produktion. Das System gibt keine Bestätigung zu dem Löschvorgang aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===groupmod===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit groupmod werden bestehende Benutzergruppen modifiziert. Die Syntax dieses Kommandos ist stark an die des Kommandos groupadd angelehnt. Eine Besonderheit ist allerdings die Möglichkeit, eine Gruppe mittels groupmod umzubenennen. Die verwendete GID und daraus resultierende Berechtigungen im Dateisystem bleiben hier-bei erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#-A,--add-user fügt Benutzer zur Gruppe hinzu. (veraltet)&lt;br /&gt;
#-R,--remove-user entfernt Benutzer aus der angegebenen Gruppe. (veraltet)&lt;br /&gt;
#-n,--new-name ändert den Namen der Gruppe unter Beibehaltung der GID und der in der Gruppe enthaltenen Benutzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # groupmod mktg -n marketing&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nennt die Benutzergruppe mktg in marketing um. Mitglieder in dieser Gruppe undauch die GID bleiben erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===gpasswd===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Kommando ändern Sie das Kennwort einer Gruppe. Diese Operation ist ausschließlich dem Benutzer root und dem Gruppenadministrator vorbehalten. Mit der Option -r wird ein Gruppenpasswort entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # gpasswd -r sales&lt;br /&gt;
 Password removed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgabe des Kommandos ist selbsterklärend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===newgrp===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein  Benutzer  führt newgrp aus, um damit seine Gruppenzugehörigkeit zu ändern.&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dominik@archangel:~&amp;gt; newgrp sales&lt;br /&gt;
 Passwort:&lt;br /&gt;
 dominik@archangel:~&amp;gt;pstree&lt;br /&gt;
 ...&lt;br /&gt;
 login-bash-bash-pstree&lt;br /&gt;
 ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der relevante Ausschnitt der Ausgabe des pstree-Kommandos zeigt, dass tatsächlich eine Subshell erzeugt wurde. Normalerweise  läuft nur eine Instanz der Shell Bash, wenn sich ein Benutzer am System anmeldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenangaben:==&lt;br /&gt;
LPIC1-V500 Seite 339 - 351&lt;br /&gt;
Fragen 32 - 44&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Paul</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=3174</id>
		<title>LPIC102/107.1 Benutzer- und Gruppenkonten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=3174"/>
		<updated>2019-07-17T11:03:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paul: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Benutzer- und Gruppenkonten und dazugehörige Systemdateien verwalten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/passwd&lt;br /&gt;
 /etc/shadow&lt;br /&gt;
 /etc/group&lt;br /&gt;
 /etc/skel&lt;br /&gt;
 chage&lt;br /&gt;
 getent&lt;br /&gt;
 groupadd&lt;br /&gt;
 groupdel&lt;br /&gt;
 groupmod&lt;br /&gt;
 passwd&lt;br /&gt;
 useradd&lt;br /&gt;
 userdel&lt;br /&gt;
 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===passwd, shadow, group, gshadow /etc/passwd===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Datei, die mit der Verwaltung von Benutzerkonten in Zusammenhang steht, ist die Datei /etc/passwd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:0:root:/root:/bin/bash&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:100:Harald Maaßen:/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
 dominik:x:1002:100:Dominik Maaßen:/home/dominik:/bin/bash&lt;br /&gt;
 willi:x:1003:100:Willi 0173-1234567:/home/willi:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das erste Feld willi ist der Anmeldename des Benutzers. Er wird beim Login verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das zweite Feld, hier ein x, enthält das Passwort. Dieses Passwort befindet sich in diesem  Fall  in  der  shadow-Datei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die dritte Position 1003 ist die User-ID.Sorgen Sie dafür, dass die Benutzer nach der Neuinstallation dieselben  Benutzer-IDs  bekommen,  die  sie  vor  der  Neuinstallation  hatten. Der Benutzer root bekommt immer die ID 0.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das vierte Feld, hier die 100, enthält die Group-ID. Das ist die initiale Gruppe des Benutzers, die in diesem Fall in der Datei /etc/group auf die Gruppe users zeigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die fünfte Spalte  Willi0173-1234567 ist das sogenannte GECOS-Feld. Es kann Informationen über den Benutzer enthalten,  die z. B. mit dem Programm finger abgefragt werden können. Ein Benutzer kann das GECOS-Feld auch selbst ändern, indem er das Kommando chfn benutzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das sechste Feld /home/willi enthält den Pfad zum Heimatverzeichnis des Benutzers.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Als  Letztes  wird  in  Feld  sieben  /bin/bash  der  Pfad  zur  Login-Shell  des  Benutzers aufgeführt. Wenn  hier  keine  ausführbare Datei angegeben wird, kann sich der Benutzer nicht anmelden. Sollte das gar erwünscht sein, ist es auch möglich, hier/bin/false anzugeben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===/etc/shadow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Das erste Feld enthält den Anmeldenamen. Dieser stimmt mit dem ersten Feld der/etc/passwd-Datei überein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Das   zweite   Feld   enthält   das   verschlüsselte   Passwort.   Die   Verschlüsselung geschieht,  je  nach  Distribution,  mittels  DES  oder  MD5.  Die  Verschlüsselung  mitMD5  ist  nicht  sicherer  als  die  mit  DES,  erlaubt  jedoch  die  Verwendung  längerer Passwörter. Bei der Verwendung von DES ist die Kennwortlänge auf acht Zeichen begrenzt. Längere Passwörter werden praktisch abgeschnitten.&lt;br /&gt;
#Zeitpunkt  der  letzten  Kennwortänderung. Dieser  Wert  wird  in  ganzen  Tagen  ab dem 1. Januar 1970 angegeben.&lt;br /&gt;
#Mindestanzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#maximale Anzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#Der Benutzer wird vor dem Ablauf seines Kennwortes gewarnt. Dieser Wert zeigt an, wie viele Tage vor dem Ablauf des Kennwortes der Benutzer zur Passwortänderung aufgefordert wird.&lt;br /&gt;
#Wenn das Kennwort abgelaufen ist, wird das Konto deaktiviert. Dieses Feld enthält die Anzahl der Tage bis zur Deaktivierung des Accounts nach Ablauf des Kennwortes.&lt;br /&gt;
#Ablaufdatum des Benutzerkontos (falls ablaufend)&lt;br /&gt;
#reserviert für zukünftige Zwecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===/etc/group===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:&lt;br /&gt;
 bin:x:1:daemon&lt;br /&gt;
 daemon:x:2:&lt;br /&gt;
 users:x:100:&lt;br /&gt;
 sales:x:133: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendeten Felder beinhalten in dieser Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#verschlüsseltes Passwort oder Verweis in die /etc/gshadow-Datei&lt;br /&gt;
#Gruppen-ID (kurz GID)&lt;br /&gt;
#Liste der Gruppenmitglieder, die durch ein Komma voneinander getrennt sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===/etc/gshadow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
sales:$2a$10$....5nvMAwrW39u1:harald: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#Gruppenpasswort (hier gekürzt) – bei Standardgruppen wird auf ein Passwort oftmals auch verzichtet. Es kann ohnehin nur ein Benutzer in diese Gruppe wechseln,der sich am System angemeldet hat und in der Mitgliederliste eingetragen ist. Ein Missbrauch ist also unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;
#Gruppenverwalter – der Gruppenverwalter kann Mitglieder zur Gruppe hinzufügen oder entfernen. Weiterhin hat er als Einziger (außer root natürlich) das Recht,das Passwort für die Gruppe zu ändern.&lt;br /&gt;
#Mitglieder  der  Gruppe  –  sie  werden,  wie  gehabt,  durch  Kommata  voneinander getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===useradd===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird ein neuer Benutzer erstellt. Als Grundlage für die Voreinstellungen dient hierbei die Datei /etc/default/useradd. Diese Datei kann z. B. so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 GROUP=100&lt;br /&gt;
 HOME=/home&lt;br /&gt;
 INACTIVE=-1&lt;br /&gt;
 EXPIRE=&lt;br /&gt;
 SHELL=/bin/bash&lt;br /&gt;
 SKEL=/etc/skel&lt;br /&gt;
 GROUPS=video,dialout&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Die initiale Gruppe des Benutzers ist 100 (also in diesem Fall users).&lt;br /&gt;
#Sein Heimatverzeichnis wird unterhalb von /home angelegt.&lt;br /&gt;
#Das Konto ist nicht deaktiviert (INACTIVE=-1).&lt;br /&gt;
#Das Konto läuft nie ab (EXPIRE=).&lt;br /&gt;
#Die voreingestellte Shell ist die Bash.&lt;br /&gt;
#Das Heimatverzeichnis wird aus der Vorlage /etc/skel erstellt.&lt;br /&gt;
#Der Benutzer gehört, abgesehen von der initialen Gruppe, auch noch den Gruppenvideo und dialout an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===userdel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit  diesem  Kommando  wird  ein  Benutzerkonto  vom  System  entfernt.  Es  wird  einfach nur der Anmeldename übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-r (remove) löscht gleichzeitig das Heimatverzeichnis des Benutzers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-f (force) löscht das Heimatverzeichnis des Benutzers auch dann, wenn dieses Verzeichnis Dateien anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 userdel willi -rf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
löscht  den  Benutzer  Willi  inklusive  seines  Heimatverzeichnisses,  auch  wenn  dieses Daten anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===usermod===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Befehl usermod  dient  dazu,  ein  existierendes  Benutzerkonto  zu  ändern.  Die  Syntax  bzw.  die  Optionen  zu  usermod  ähneln  größtenteils  denen  von useradd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===passwd===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das  Kommando passwd  wird  hauptsächlich  dazu  verwendet,  das  Kennwort  eines Benutzers zu ändern. Es können aber auch Änderungen damit durchgeführt werden,die eigentlich usermod machen sollte. Der Grund hierfür wird klar, wenn Sie die bei-den Kommandos miteinander vergleichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 -rwsr-xr-x  1 root shadow  66040 Mai 17  2017 passwd&lt;br /&gt;
 -rwxr-xr-x  1 root root    92000 Mai 17  2017 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Sie sehen, ist bei passwd das SUID-Bit gesetzt und bei usermod nicht. Die Folge ist,dass passwd auch dann schreibend auf /etc/passwd und /etc/shadow zugreifen kann, wenn das Programm von einem nicht administrativen Benutzerkonto ausgeführt wird. Sonst könnte ein Benutzer nämlich sein Kennwort nicht selbst ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als root ändern Sie das Passwort eines Benutzers, indem Sie den Benutzernamen dem passwd-Kommando übergeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # passwd dominik&lt;br /&gt;
 Changing password for dominik.&lt;br /&gt;
 New password:&lt;br /&gt;
 Re-enter new password:&lt;br /&gt;
 Password changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===chage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennwortänderungen können für jeden Benutzer einzeln mit chage festgelegt werden. Die Standardwerte sind in der Konfigurationsdatei/etc/default/useradd festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # chage -m 2 dominik&lt;br /&gt;
 Aging information changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Option -m (Minimum) legt den frühesten Zeitpunkt in Tagen fest, nach denen der Benutzer sein Kennwort ändern darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # chage -M 21 dominik&lt;br /&gt;
 Aging information changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große -M (Maximum) legt fest, wie lange der Benutzer maximal dasselbe Kennwort verwenden darf. Ein Benutzer kann  nicht zweimal hintereinander dasselbe Kennwort angeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # chage -l dominik&lt;br /&gt;
 Minimum:        2&lt;br /&gt;
 Maximum:        21&lt;br /&gt;
 Warning:        7&lt;br /&gt;
 Inactive:       -1&lt;br /&gt;
 Last Change:            Sep 20, 2017&lt;br /&gt;
 Password Expires:       Oct 11, 2017&lt;br /&gt;
 Password Inactive:      Never&lt;br /&gt;
 Account Expires:        Never&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend werden die vorgenommenen Änderungen mit chage-l (list) überprüft.Sie sehen die erwarteten Modifikationen und  zusätzliche  Informationen, die alle selbst erklärend sein dürften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===getent===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm getent kann in diversen lokalen Datenbanken lesen. Sie können z. B. nach der Existenz eines bestimmten Benutzers  fragen  und  damit  ein  entsprechendes Errorlevel erhalten – je nachdem, ob der Benutzer existiert oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# getent passwd jonathan&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# echo $?&lt;br /&gt;
 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abfrage nach dem Benutzer Jonathan ergibt ein Errorlevel von 2. Der Benutzer existiert also offensichtlich  nicht. Wenn der Benutzer existiert, wird der entsprechende Eintrag einfach angezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# getent passwd harald&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:1000::/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===id===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando id können Sie die Benutzer- und Gruppen-ID des momentanangemeldeten oder eines anderen Users herausfinden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# id dominik&lt;br /&gt;
 uid=1002(dominik) gid=1002(dominik) Gruppen=1002(dominik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzeige kann auch gefiltert werden, wenn Sie lediglich die Benutzer- oder nur die Gruppen-ID abfragen wollen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# id dominik -u&lt;br /&gt;
 1002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Befehle zur Verwaltung von Gruppen groupadd===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando groupadd werden neue Benutzergruppen erstellt. Es können während der Erstellung eine GID und auch ein Gruppenpasswort festgelegt werden. Die Gruppe wird dann in /etc/group erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#-g,--gid legt die GID für die neue Gruppe fest.&lt;br /&gt;
#-o,--non-unique erlaubt die Verwendung von nicht eindeutigen GIDs.&lt;br /&gt;
#-p,--password gibt das Passwort an, das zum Wechsel in diese Gruppe notwendig ist. Die Verwendung von Gruppenpasswörtern ist allerdings eher unüblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # groupadd produktion -g 4711 -p prodp@ssword&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erstellt die Gruppe produktion mit der GID 4711 und dem Gruppenkennwort prodp@ssword.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===groupdel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando groupdel werden nicht mehr benötigte Benutzergruppen gelöscht. Die Übergabe von Parametern ist nicht erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # groupdel produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entfernt die Gruppe produktion. Das System gibt keine Bestätigung zu dem Löschvorgang aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===groupmod===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit groupmod werden bestehende Benutzergruppen modifiziert. Die Syntax dieses Kommandos ist stark an die des Kommandos groupadd angelehnt. Eine Besonderheit ist allerdings die Möglichkeit, eine Gruppe mittels groupmod umzubenennen. Die verwendete GID und daraus resultierende Berechtigungen im Dateisystem bleiben hier-bei erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#-A,--add-user fügt Benutzer zur Gruppe hinzu. (veraltet)&lt;br /&gt;
#-R,--remove-user entfernt Benutzer aus der angegebenen Gruppe. (veraltet)&lt;br /&gt;
#-n,--new-name ändert den Namen der Gruppe unter Beibehaltung der GID und der in der Gruppe enthaltenen Benutzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # groupmod mktg -n marketing&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nennt die Benutzergruppe mktg in marketing um. Mitglieder in dieser Gruppe undauch die GID bleiben erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===gpasswd===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Kommando ändern Sie das Kennwort einer Gruppe. Diese Operation ist ausschließlich dem Benutzer root und dem Gruppenadministrator vorbehalten. Mit der Option -r wird ein Gruppenpasswort entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # gpasswd -r sales&lt;br /&gt;
 Password removed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgabe des Kommandos ist selbsterklärend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===newgrp===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein  Benutzer  führt newgrp aus, um damit seine Gruppenzugehörigkeit zu ändern.&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dominik@archangel:~&amp;gt; newgrp sales&lt;br /&gt;
 Passwort:&lt;br /&gt;
 dominik@archangel:~&amp;gt;pstree&lt;br /&gt;
 ...&lt;br /&gt;
 login-bash-bash-pstree&lt;br /&gt;
 ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der relevante Ausschnitt der Ausgabe des pstree-Kommandos zeigt, dass tatsächlich eine Subshell erzeugt wurde. Normalerweise  läuft nur eine Instanz der Shell Bash, wenn sich ein Benutzer am System anmeldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenangaben:==&lt;br /&gt;
LPIC1-V500 Seite 339 - 351&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Paul</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=3173</id>
		<title>LPIC102/107.1 Benutzer- und Gruppenkonten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=3173"/>
		<updated>2019-07-17T11:01:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paul: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==107.1 Benutzer- und Gruppenkonten und dazugehörige Systemdateien verwalten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/passwd&lt;br /&gt;
 /etc/shadow&lt;br /&gt;
 /etc/group&lt;br /&gt;
 /etc/skel&lt;br /&gt;
 chage&lt;br /&gt;
 getent&lt;br /&gt;
 groupadd&lt;br /&gt;
 groupdel&lt;br /&gt;
 groupmod&lt;br /&gt;
 passwd&lt;br /&gt;
 useradd&lt;br /&gt;
 userdel&lt;br /&gt;
 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===passwd, shadow, group, gshadow /etc/passwd===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Datei, die mit der Verwaltung von Benutzerkonten in Zusammenhang steht, ist die Datei /etc/passwd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:0:root:/root:/bin/bash&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:100:Harald Maaßen:/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
 dominik:x:1002:100:Dominik Maaßen:/home/dominik:/bin/bash&lt;br /&gt;
 willi:x:1003:100:Willi 0173-1234567:/home/willi:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das erste Feld willi ist der Anmeldename des Benutzers. Er wird beim Login verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das zweite Feld, hier ein x, enthält das Passwort. Dieses Passwort befindet sich in diesem  Fall  in  der  shadow-Datei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die dritte Position 1003 ist die User-ID.Sorgen Sie dafür, dass die Benutzer nach der Neuinstallation dieselben  Benutzer-IDs  bekommen,  die  sie  vor  der  Neuinstallation  hatten. Der Benutzer root bekommt immer die ID 0.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das vierte Feld, hier die 100, enthält die Group-ID. Das ist die initiale Gruppe des Benutzers, die in diesem Fall in der Datei /etc/group auf die Gruppe users zeigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die fünfte Spalte  Willi0173-1234567 ist das sogenannte GECOS-Feld. Es kann Informationen über den Benutzer enthalten,  die z. B. mit dem Programm finger abgefragt werden können. Ein Benutzer kann das GECOS-Feld auch selbst ändern, indem er das Kommando chfn benutzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das sechste Feld /home/willi enthält den Pfad zum Heimatverzeichnis des Benutzers.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Als  Letztes  wird  in  Feld  sieben  /bin/bash  der  Pfad  zur  Login-Shell  des  Benutzers aufgeführt. Wenn  hier  keine  ausführbare Datei angegeben wird, kann sich der Benutzer nicht anmelden. Sollte das gar erwünscht sein, ist es auch möglich, hier/bin/false anzugeben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===/etc/shadow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Das erste Feld enthält den Anmeldenamen. Dieser stimmt mit dem ersten Feld der/etc/passwd-Datei überein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Das   zweite   Feld   enthält   das   verschlüsselte   Passwort.   Die   Verschlüsselung geschieht,  je  nach  Distribution,  mittels  DES  oder  MD5.  Die  Verschlüsselung  mitMD5  ist  nicht  sicherer  als  die  mit  DES,  erlaubt  jedoch  die  Verwendung  längerer Passwörter. Bei der Verwendung von DES ist die Kennwortlänge auf acht Zeichen begrenzt. Längere Passwörter werden praktisch abgeschnitten.&lt;br /&gt;
#Zeitpunkt  der  letzten  Kennwortänderung. Dieser  Wert  wird  in  ganzen  Tagen  ab dem 1. Januar 1970 angegeben.&lt;br /&gt;
#Mindestanzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#maximale Anzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#Der Benutzer wird vor dem Ablauf seines Kennwortes gewarnt. Dieser Wert zeigt an, wie viele Tage vor dem Ablauf des Kennwortes der Benutzer zur Passwortänderung aufgefordert wird.&lt;br /&gt;
#Wenn das Kennwort abgelaufen ist, wird das Konto deaktiviert. Dieses Feld enthält die Anzahl der Tage bis zur Deaktivierung des Accounts nach Ablauf des Kennwortes.&lt;br /&gt;
#Ablaufdatum des Benutzerkontos (falls ablaufend)&lt;br /&gt;
#reserviert für zukünftige Zwecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===/etc/group===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:&lt;br /&gt;
 bin:x:1:daemon&lt;br /&gt;
 daemon:x:2:&lt;br /&gt;
 users:x:100:&lt;br /&gt;
 sales:x:133: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendeten Felder beinhalten in dieser Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#verschlüsseltes Passwort oder Verweis in die /etc/gshadow-Datei&lt;br /&gt;
#Gruppen-ID (kurz GID)&lt;br /&gt;
#Liste der Gruppenmitglieder, die durch ein Komma voneinander getrennt sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===/etc/gshadow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
sales:$2a$10$....5nvMAwrW39u1:harald: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#Gruppenpasswort (hier gekürzt) – bei Standardgruppen wird auf ein Passwort oftmals auch verzichtet. Es kann ohnehin nur ein Benutzer in diese Gruppe wechseln,der sich am System angemeldet hat und in der Mitgliederliste eingetragen ist. Ein Missbrauch ist also unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;
#Gruppenverwalter – der Gruppenverwalter kann Mitglieder zur Gruppe hinzufügen oder entfernen. Weiterhin hat er als Einziger (außer root natürlich) das Recht,das Passwort für die Gruppe zu ändern.&lt;br /&gt;
#Mitglieder  der  Gruppe  –  sie  werden,  wie  gehabt,  durch  Kommata  voneinander getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===useradd===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird ein neuer Benutzer erstellt. Als Grundlage für die Voreinstellungen dient hierbei die Datei /etc/default/useradd. Diese Datei kann z. B. so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 GROUP=100&lt;br /&gt;
 HOME=/home&lt;br /&gt;
 INACTIVE=-1&lt;br /&gt;
 EXPIRE=&lt;br /&gt;
 SHELL=/bin/bash&lt;br /&gt;
 SKEL=/etc/skel&lt;br /&gt;
 GROUPS=video,dialout&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Die initiale Gruppe des Benutzers ist 100 (also in diesem Fall users).&lt;br /&gt;
#Sein Heimatverzeichnis wird unterhalb von /home angelegt.&lt;br /&gt;
#Das Konto ist nicht deaktiviert (INACTIVE=-1).&lt;br /&gt;
#Das Konto läuft nie ab (EXPIRE=).&lt;br /&gt;
#Die voreingestellte Shell ist die Bash.&lt;br /&gt;
#Das Heimatverzeichnis wird aus der Vorlage /etc/skel erstellt.&lt;br /&gt;
#Der Benutzer gehört, abgesehen von der initialen Gruppe, auch noch den Gruppenvideo und dialout an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===userdel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit  diesem  Kommando  wird  ein  Benutzerkonto  vom  System  entfernt.  Es  wird  einfach nur der Anmeldename übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-r (remove) löscht gleichzeitig das Heimatverzeichnis des Benutzers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-f (force) löscht das Heimatverzeichnis des Benutzers auch dann, wenn dieses Verzeichnis Dateien anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 userdel willi -rf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
löscht  den  Benutzer  Willi  inklusive  seines  Heimatverzeichnisses,  auch  wenn  dieses Daten anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===usermod===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Befehl usermod  dient  dazu,  ein  existierendes  Benutzerkonto  zu  ändern.  Die  Syntax  bzw.  die  Optionen  zu  usermod  ähneln  größtenteils  denen  von useradd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===passwd===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das  Kommando passwd  wird  hauptsächlich  dazu  verwendet,  das  Kennwort  eines Benutzers zu ändern. Es können aber auch Änderungen damit durchgeführt werden,die eigentlich usermod machen sollte. Der Grund hierfür wird klar, wenn Sie die bei-den Kommandos miteinander vergleichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 -rwsr-xr-x  1 root shadow  66040 Mai 17  2017 passwd&lt;br /&gt;
 -rwxr-xr-x  1 root root    92000 Mai 17  2017 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Sie sehen, ist bei passwd das SUID-Bit gesetzt und bei usermod nicht. Die Folge ist,dass passwd auch dann schreibend auf /etc/passwd und /etc/shadow zugreifen kann, wenn das Programm von einem nicht administrativen Benutzerkonto ausgeführt wird. Sonst könnte ein Benutzer nämlich sein Kennwort nicht selbst ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als root ändern Sie das Passwort eines Benutzers, indem Sie den Benutzernamen dem passwd-Kommando übergeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # passwd dominik&lt;br /&gt;
 Changing password for dominik.&lt;br /&gt;
 New password:&lt;br /&gt;
 Re-enter new password:&lt;br /&gt;
 Password changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===chage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennwortänderungen können für jeden Benutzer einzeln mit chage festgelegt werden. Die Standardwerte sind in der Konfigurationsdatei/etc/default/useradd festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # chage -m 2 dominik&lt;br /&gt;
 Aging information changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Option -m (Minimum) legt den frühesten Zeitpunkt in Tagen fest, nach denen der Benutzer sein Kennwort ändern darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # chage -M 21 dominik&lt;br /&gt;
 Aging information changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große -M (Maximum) legt fest, wie lange der Benutzer maximal dasselbe Kennwort verwenden darf. Ein Benutzer kann  nicht zweimal hintereinander dasselbe Kennwort angeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # chage -l dominik&lt;br /&gt;
 Minimum:        2&lt;br /&gt;
 Maximum:        21&lt;br /&gt;
 Warning:        7&lt;br /&gt;
 Inactive:       -1&lt;br /&gt;
 Last Change:            Sep 20, 2017&lt;br /&gt;
 Password Expires:       Oct 11, 2017&lt;br /&gt;
 Password Inactive:      Never&lt;br /&gt;
 Account Expires:        Never&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend werden die vorgenommenen Änderungen mit chage-l (list) überprüft.Sie sehen die erwarteten Modifikationen und  zusätzliche  Informationen, die alle selbst erklärend sein dürften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===getent===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm getent kann in diversen lokalen Datenbanken lesen. Sie können z. B. nach der Existenz eines bestimmten Benutzers  fragen  und  damit  ein  entsprechendes Errorlevel erhalten – je nachdem, ob der Benutzer existiert oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# getent passwd jonathan&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# echo $?&lt;br /&gt;
 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abfrage nach dem Benutzer Jonathan ergibt ein Errorlevel von 2. Der Benutzer existiert also offensichtlich  nicht. Wenn der Benutzer existiert, wird der entsprechende Eintrag einfach angezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# getent passwd harald&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:1000::/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===id===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando id können Sie die Benutzer- und Gruppen-ID des momentanangemeldeten oder eines anderen Users herausfinden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# id dominik&lt;br /&gt;
 uid=1002(dominik) gid=1002(dominik) Gruppen=1002(dominik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzeige kann auch gefiltert werden, wenn Sie lediglich die Benutzer- oder nur die Gruppen-ID abfragen wollen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# id dominik -u&lt;br /&gt;
 1002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Befehle zur Verwaltung von Gruppen groupadd===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando groupadd werden neue Benutzergruppen erstellt. Es können während der Erstellung eine GID und auch ein Gruppenpasswort festgelegt werden. Die Gruppe wird dann in /etc/group erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#-g,--gid legt die GID für die neue Gruppe fest.&lt;br /&gt;
#-o,--non-unique erlaubt die Verwendung von nicht eindeutigen GIDs.&lt;br /&gt;
#-p,--password gibt das Passwort an, das zum Wechsel in diese Gruppe notwendig ist. Die Verwendung von Gruppenpasswörtern ist allerdings eher unüblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # groupadd produktion -g 4711 -p prodp@ssword&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erstellt die Gruppe produktion mit der GID 4711 und dem Gruppenkennwort prodp@ssword.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===groupdel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando groupdel werden nicht mehr benötigte Benutzergruppen gelöscht. Die Übergabe von Parametern ist nicht erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # groupdel produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entfernt die Gruppe produktion. Das System gibt keine Bestätigung zu dem Löschvorgang aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===groupmod===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit groupmod werden bestehende Benutzergruppen modifiziert. Die Syntax dieses Kommandos ist stark an die des Kommandos groupadd angelehnt. Eine Besonderheit ist allerdings die Möglichkeit, eine Gruppe mittels groupmod umzubenennen. Die verwendete GID und daraus resultierende Berechtigungen im Dateisystem bleiben hier-bei erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#-A,--add-user fügt Benutzer zur Gruppe hinzu. (veraltet)&lt;br /&gt;
#-R,--remove-user entfernt Benutzer aus der angegebenen Gruppe. (veraltet)&lt;br /&gt;
#-n,--new-name ändert den Namen der Gruppe unter Beibehaltung der GID und der in der Gruppe enthaltenen Benutzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # groupmod mktg -n marketing&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nennt die Benutzergruppe mktg in marketing um. Mitglieder in dieser Gruppe undauch die GID bleiben erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===gpasswd===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Kommando ändern Sie das Kennwort einer Gruppe. Diese Operation ist ausschließlich dem Benutzer root und dem Gruppenadministrator vorbehalten. Mit der Option -r wird ein Gruppenpasswort entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # gpasswd -r sales&lt;br /&gt;
 Password removed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgabe des Kommandos ist selbsterklärend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===newgrp===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein  Benutzer  führt newgrp aus, um damit seine Gruppenzugehörigkeit zu ändern.&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dominik@archangel:~&amp;gt; newgrp sales&lt;br /&gt;
 Passwort:&lt;br /&gt;
 dominik@archangel:~&amp;gt;pstree&lt;br /&gt;
 ...&lt;br /&gt;
 login-bash-bash-pstree&lt;br /&gt;
 ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der relevante Ausschnitt der Ausgabe des pstree-Kommandos zeigt, dass tatsächlich eine Subshell erzeugt wurde. Normalerweise  läuft nur eine Instanz der Shell Bash, wenn sich ein Benutzer am System anmeldet.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Paul</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=3171</id>
		<title>LPIC102/107.1 Benutzer- und Gruppenkonten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=3171"/>
		<updated>2019-07-17T11:00:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paul: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Benutzer- und Gruppenkonten und dazugehörige Systemdateien verwalten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/passwd&lt;br /&gt;
 /etc/shadow&lt;br /&gt;
 /etc/group&lt;br /&gt;
 /etc/skel&lt;br /&gt;
 chage&lt;br /&gt;
 getent&lt;br /&gt;
 groupadd&lt;br /&gt;
 groupdel&lt;br /&gt;
 groupmod&lt;br /&gt;
 passwd&lt;br /&gt;
 useradd&lt;br /&gt;
 userdel&lt;br /&gt;
 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===passwd, shadow, group, gshadow /etc/passwd===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Datei, die mit der Verwaltung von Benutzerkonten in Zusammenhang steht, ist die Datei /etc/passwd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:0:root:/root:/bin/bash&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:100:Harald Maaßen:/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
 dominik:x:1002:100:Dominik Maaßen:/home/dominik:/bin/bash&lt;br /&gt;
 willi:x:1003:100:Willi 0173-1234567:/home/willi:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das erste Feld willi ist der Anmeldename des Benutzers. Er wird beim Login verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das zweite Feld, hier ein x, enthält das Passwort. Dieses Passwort befindet sich in diesem  Fall  in  der  shadow-Datei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die dritte Position 1003 ist die User-ID.Sorgen Sie dafür, dass die Benutzer nach der Neuinstallation dieselben  Benutzer-IDs  bekommen,  die  sie  vor  der  Neuinstallation  hatten. Der Benutzer root bekommt immer die ID 0.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das vierte Feld, hier die 100, enthält die Group-ID. Das ist die initiale Gruppe des Benutzers, die in diesem Fall in der Datei /etc/group auf die Gruppe users zeigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die fünfte Spalte  Willi0173-1234567 ist das sogenannte GECOS-Feld. Es kann Informationen über den Benutzer enthalten,  die z. B. mit dem Programm finger abgefragt werden können. Ein Benutzer kann das GECOS-Feld auch selbst ändern, indem er das Kommando chfn benutzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das sechste Feld /home/willi enthält den Pfad zum Heimatverzeichnis des Benutzers.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Als  Letztes  wird  in  Feld  sieben  /bin/bash  der  Pfad  zur  Login-Shell  des  Benutzers aufgeführt. Wenn  hier  keine  ausführbare Datei angegeben wird, kann sich der Benutzer nicht anmelden. Sollte das gar erwünscht sein, ist es auch möglich, hier/bin/false anzugeben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===/etc/shadow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Das erste Feld enthält den Anmeldenamen. Dieser stimmt mit dem ersten Feld der/etc/passwd-Datei überein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Das   zweite   Feld   enthält   das   verschlüsselte   Passwort.   Die   Verschlüsselung geschieht,  je  nach  Distribution,  mittels  DES  oder  MD5.  Die  Verschlüsselung  mitMD5  ist  nicht  sicherer  als  die  mit  DES,  erlaubt  jedoch  die  Verwendung  längerer Passwörter. Bei der Verwendung von DES ist die Kennwortlänge auf acht Zeichen begrenzt. Längere Passwörter werden praktisch abgeschnitten.&lt;br /&gt;
#Zeitpunkt  der  letzten  Kennwortänderung. Dieser  Wert  wird  in  ganzen  Tagen  ab dem 1. Januar 1970 angegeben.&lt;br /&gt;
#Mindestanzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#maximale Anzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#Der Benutzer wird vor dem Ablauf seines Kennwortes gewarnt. Dieser Wert zeigt an, wie viele Tage vor dem Ablauf des Kennwortes der Benutzer zur Passwortänderung aufgefordert wird.&lt;br /&gt;
#Wenn das Kennwort abgelaufen ist, wird das Konto deaktiviert. Dieses Feld enthält die Anzahl der Tage bis zur Deaktivierung des Accounts nach Ablauf des Kennwortes.&lt;br /&gt;
#Ablaufdatum des Benutzerkontos (falls ablaufend)&lt;br /&gt;
#reserviert für zukünftige Zwecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===/etc/group===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:&lt;br /&gt;
 bin:x:1:daemon&lt;br /&gt;
 daemon:x:2:&lt;br /&gt;
 users:x:100:&lt;br /&gt;
 sales:x:133: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendeten Felder beinhalten in dieser Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#verschlüsseltes Passwort oder Verweis in die /etc/gshadow-Datei&lt;br /&gt;
#Gruppen-ID (kurz GID)&lt;br /&gt;
#Liste der Gruppenmitglieder, die durch ein Komma voneinander getrennt sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===/etc/gshadow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
sales:$2a$10$....5nvMAwrW39u1:harald: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#Gruppenpasswort (hier gekürzt) – bei Standardgruppen wird auf ein Passwort oftmals auch verzichtet. Es kann ohnehin nur ein Benutzer in diese Gruppe wechseln,der sich am System angemeldet hat und in der Mitgliederliste eingetragen ist. Ein Missbrauch ist also unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;
#Gruppenverwalter – der Gruppenverwalter kann Mitglieder zur Gruppe hinzufügen oder entfernen. Weiterhin hat er als Einziger (außer root natürlich) das Recht,das Passwort für die Gruppe zu ändern.&lt;br /&gt;
#Mitglieder  der  Gruppe  –  sie  werden,  wie  gehabt,  durch  Kommata  voneinander getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===useradd===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird ein neuer Benutzer erstellt. Als Grundlage für die Voreinstellungen dient hierbei die Datei /etc/default/useradd. Diese Datei kann z. B. so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 GROUP=100&lt;br /&gt;
 HOME=/home&lt;br /&gt;
 INACTIVE=-1&lt;br /&gt;
 EXPIRE=&lt;br /&gt;
 SHELL=/bin/bash&lt;br /&gt;
 SKEL=/etc/skel&lt;br /&gt;
 GROUPS=video,dialout&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Die initiale Gruppe des Benutzers ist 100 (also in diesem Fall users).&lt;br /&gt;
#Sein Heimatverzeichnis wird unterhalb von /home angelegt.&lt;br /&gt;
#Das Konto ist nicht deaktiviert (INACTIVE=-1).&lt;br /&gt;
#Das Konto läuft nie ab (EXPIRE=).&lt;br /&gt;
#Die voreingestellte Shell ist die Bash.&lt;br /&gt;
#Das Heimatverzeichnis wird aus der Vorlage /etc/skel erstellt.&lt;br /&gt;
#Der Benutzer gehört, abgesehen von der initialen Gruppe, auch noch den Gruppenvideo und dialout an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===userdel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit  diesem  Kommando  wird  ein  Benutzerkonto  vom  System  entfernt.  Es  wird  einfach nur der Anmeldename übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-r (remove) löscht gleichzeitig das Heimatverzeichnis des Benutzers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-f (force) löscht das Heimatverzeichnis des Benutzers auch dann, wenn dieses Verzeichnis Dateien anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 userdel willi -rf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
löscht  den  Benutzer  Willi  inklusive  seines  Heimatverzeichnisses,  auch  wenn  dieses Daten anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===usermod===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Befehl usermod  dient  dazu,  ein  existierendes  Benutzerkonto  zu  ändern.  Die  Syntax  bzw.  die  Optionen  zu  usermod  ähneln  größtenteils  denen  von useradd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===passwd===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das  Kommando passwd  wird  hauptsächlich  dazu  verwendet,  das  Kennwort  eines Benutzers zu ändern. Es können aber auch Änderungen damit durchgeführt werden,die eigentlich usermod machen sollte. Der Grund hierfür wird klar, wenn Sie die bei-den Kommandos miteinander vergleichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 -rwsr-xr-x  1 root shadow  66040 Mai 17  2017 passwd&lt;br /&gt;
 -rwxr-xr-x  1 root root    92000 Mai 17  2017 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Sie sehen, ist bei passwd das SUID-Bit gesetzt und bei usermod nicht. Die Folge ist,dass passwd auch dann schreibend auf /etc/passwd und /etc/shadow zugreifen kann, wenn das Programm von einem nicht administrativen Benutzerkonto ausgeführt wird. Sonst könnte ein Benutzer nämlich sein Kennwort nicht selbst ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als root ändern Sie das Passwort eines Benutzers, indem Sie den Benutzernamen dem passwd-Kommando übergeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # passwd dominik&lt;br /&gt;
 Changing password for dominik.&lt;br /&gt;
 New password:&lt;br /&gt;
 Re-enter new password:&lt;br /&gt;
 Password changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===chage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennwortänderungen können für jeden Benutzer einzeln mit chage festgelegt werden. Die Standardwerte sind in der Konfigurationsdatei/etc/default/useradd festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # chage -m 2 dominik&lt;br /&gt;
 Aging information changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Option -m (Minimum) legt den frühesten Zeitpunkt in Tagen fest, nach denen der Benutzer sein Kennwort ändern darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # chage -M 21 dominik&lt;br /&gt;
 Aging information changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große -M (Maximum) legt fest, wie lange der Benutzer maximal dasselbe Kennwort verwenden darf. Ein Benutzer kann  nicht zweimal hintereinander dasselbe Kennwort angeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # chage -l dominik&lt;br /&gt;
 Minimum:        2&lt;br /&gt;
 Maximum:        21&lt;br /&gt;
 Warning:        7&lt;br /&gt;
 Inactive:       -1&lt;br /&gt;
 Last Change:            Sep 20, 2017&lt;br /&gt;
 Password Expires:       Oct 11, 2017&lt;br /&gt;
 Password Inactive:      Never&lt;br /&gt;
 Account Expires:        Never&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend werden die vorgenommenen Änderungen mit chage-l (list) überprüft.Sie sehen die erwarteten Modifikationen und  zusätzliche  Informationen, die alle selbst erklärend sein dürften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===getent===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm getent kann in diversen lokalen Datenbanken lesen. Sie können z. B. nach der Existenz eines bestimmten Benutzers  fragen  und  damit  ein  entsprechendes Errorlevel erhalten – je nachdem, ob der Benutzer existiert oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# getent passwd jonathan&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# echo $?&lt;br /&gt;
 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abfrage nach dem Benutzer Jonathan ergibt ein Errorlevel von 2. Der Benutzer existiert also offensichtlich  nicht. Wenn der Benutzer existiert, wird der entsprechende Eintrag einfach angezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# getent passwd harald&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:1000::/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===id===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando id können Sie die Benutzer- und Gruppen-ID des momentanangemeldeten oder eines anderen Users herausfinden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# id dominik&lt;br /&gt;
 uid=1002(dominik) gid=1002(dominik) Gruppen=1002(dominik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzeige kann auch gefiltert werden, wenn Sie lediglich die Benutzer- oder nur die Gruppen-ID abfragen wollen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# id dominik -u&lt;br /&gt;
 1002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Befehle zur Verwaltung von Gruppen groupadd===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando groupadd werden neue Benutzergruppen erstellt. Es können während der Erstellung eine GID und auch ein Gruppenpasswort festgelegt werden. Die Gruppe wird dann in /etc/group erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#-g,--gid legt die GID für die neue Gruppe fest.&lt;br /&gt;
#-o,--non-unique erlaubt die Verwendung von nicht eindeutigen GIDs.&lt;br /&gt;
#-p,--password gibt das Passwort an, das zum Wechsel in diese Gruppe notwendig ist. Die Verwendung von Gruppenpasswörtern ist allerdings eher unüblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # groupadd produktion -g 4711 -p prodp@ssword&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erstellt die Gruppe produktion mit der GID 4711 und dem Gruppenkennwort prodp@ssword.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===groupdel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando groupdel werden nicht mehr benötigte Benutzergruppen gelöscht. Die Übergabe von Parametern ist nicht erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # groupdel produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entfernt die Gruppe produktion. Das System gibt keine Bestätigung zu dem Löschvorgang aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===groupmod===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit groupmod werden bestehende Benutzergruppen modifiziert. Die Syntax dieses Kommandos ist stark an die des Kommandos groupadd angelehnt. Eine Besonderheit ist allerdings die Möglichkeit, eine Gruppe mittels groupmod umzubenennen. Die verwendete GID und daraus resultierende Berechtigungen im Dateisystem bleiben hier-bei erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#-A,--add-user fügt Benutzer zur Gruppe hinzu. (veraltet)&lt;br /&gt;
#-R,--remove-user entfernt Benutzer aus der angegebenen Gruppe. (veraltet)&lt;br /&gt;
#-n,--new-name ändert den Namen der Gruppe unter Beibehaltung der GID und der in der Gruppe enthaltenen Benutzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # groupmod mktg -n marketing&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nennt die Benutzergruppe mktg in marketing um. Mitglieder in dieser Gruppe undauch die GID bleiben erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===gpasswd===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Kommando ändern Sie das Kennwort einer Gruppe. Diese Operation ist ausschließlich dem Benutzer root und dem Gruppenadministrator vorbehalten. Mit der Option -r wird ein Gruppenpasswort entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # gpasswd -r sales&lt;br /&gt;
 Password removed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgabe des Kommandos ist selbsterklärend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===newgrp===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein  Benutzer  führt newgrp aus, um damit seine Gruppenzugehörigkeit zu ändern.&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dominik@archangel:~&amp;gt; newgrp sales&lt;br /&gt;
 Passwort:&lt;br /&gt;
 dominik@archangel:~&amp;gt;pstree&lt;br /&gt;
 ...&lt;br /&gt;
 login-bash-bash-pstree&lt;br /&gt;
 ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der relevante Ausschnitt der Ausgabe des pstree-Kommandos zeigt, dass tatsächlich eine Subshell erzeugt wurde. Normalerweise  läuft nur eine Instanz der Shell Bash, wenn sich ein Benutzer am System anmeldet.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Paul</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=3134</id>
		<title>LPIC102/107.1 Benutzer- und Gruppenkonten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=3134"/>
		<updated>2019-07-17T09:51:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paul: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Benutzer- und Gruppenkonten und dazugehörige Systemdateien verwalten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/passwd&lt;br /&gt;
 /etc/shadow&lt;br /&gt;
 /etc/group&lt;br /&gt;
 /etc/skel&lt;br /&gt;
 chage&lt;br /&gt;
 getent&lt;br /&gt;
 groupadd&lt;br /&gt;
 groupdel&lt;br /&gt;
 groupmod&lt;br /&gt;
 passwd&lt;br /&gt;
 useradd&lt;br /&gt;
 userdel&lt;br /&gt;
 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===passwd, shadow, group, gshadow /etc/passwd===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Datei, die mit der Verwaltung von Benutzerkonten in Zusammenhang steht, ist die Datei /etc/passwd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:0:root:/root:/bin/bash&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:100:Harald Maaßen:/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
 dominik:x:1002:100:Dominik Maaßen:/home/dominik:/bin/bash&lt;br /&gt;
 willi:x:1003:100:Willi 0173-1234567:/home/willi:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das erste Feld willi ist der Anmeldename des Benutzers. Er wird beim Login verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das zweite Feld, hier ein x, enthält das Passwort. Dieses Passwort befindet sich in diesem  Fall  in  der  shadow-Datei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die dritte Position 1003 ist die User-ID.Sorgen Sie dafür, dass die Benutzer nach der Neuinstallation dieselben  Benutzer-IDs  bekommen,  die  sie  vor  der  Neuinstallation  hatten. Der Benutzer root bekommt immer die ID 0.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das vierte Feld, hier die 100, enthält die Group-ID. Das ist die initiale Gruppe des Benutzers, die in diesem Fall in der Datei /etc/group auf die Gruppe users zeigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die fünfte Spalte  Willi0173-1234567 ist das sogenannte GECOS-Feld. Es kann Informationen über den Benutzer enthalten,  die z. B. mit dem Programm finger abgefragt werden können. Ein Benutzer kann das GECOS-Feld auch selbst ändern, indem er das Kommando chfn benutzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das sechste Feld /home/willi enthält den Pfad zum Heimatverzeichnis des Benutzers.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Als  Letztes  wird  in  Feld  sieben  /bin/bash  der  Pfad  zur  Login-Shell  des  Benutzers aufgeführt. Wenn  hier  keine  ausführbare Datei angegeben wird, kann sich der Benutzer nicht anmelden. Sollte das gar erwünscht sein, ist es auch möglich, hier/bin/false anzugeben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===/etc/shadow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Das erste Feld enthält den Anmeldenamen. Dieser stimmt mit dem ersten Feld der/etc/passwd-Datei überein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Das   zweite   Feld   enthält   das   verschlüsselte   Passwort.   Die   Verschlüsselung geschieht,  je  nach  Distribution,  mittels  DES  oder  MD5.  Die  Verschlüsselung  mitMD5  ist  nicht  sicherer  als  die  mit  DES,  erlaubt  jedoch  die  Verwendung  längerer Passwörter. Bei der Verwendung von DES ist die Kennwortlänge auf acht Zeichen begrenzt. Längere Passwörter werden praktisch abgeschnitten.&lt;br /&gt;
#Zeitpunkt  der  letzten  Kennwortänderung. Dieser  Wert  wird  in  ganzen  Tagen  ab dem 1. Januar 1970 angegeben.&lt;br /&gt;
#Mindestanzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#maximale Anzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#Der Benutzer wird vor dem Ablauf seines Kennwortes gewarnt. Dieser Wert zeigt an, wie viele Tage vor dem Ablauf des Kennwortes der Benutzer zur Passwortänderung aufgefordert wird.&lt;br /&gt;
#Wenn das Kennwort abgelaufen ist, wird das Konto deaktiviert. Dieses Feld enthält die Anzahl der Tage bis zur Deaktivierung des Accounts nach Ablauf des Kennwortes.&lt;br /&gt;
#Ablaufdatum des Benutzerkontos (falls ablaufend)&lt;br /&gt;
#reserviert für zukünftige Zwecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===/etc/group===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:&lt;br /&gt;
 bin:x:1:daemon&lt;br /&gt;
 daemon:x:2:&lt;br /&gt;
 users:x:100:&lt;br /&gt;
 sales:x:133: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendeten Felder beinhalten in dieser Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#verschlüsseltes Passwort oder Verweis in die /etc/gshadow-Datei&lt;br /&gt;
#Gruppen-ID (kurz GID)&lt;br /&gt;
#Liste der Gruppenmitglieder, die durch ein Komma voneinander getrennt sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===/etc/gshadow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
sales:$2a$10$....5nvMAwrW39u1:harald: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#Gruppenpasswort (hier gekürzt) – bei Standardgruppen wird auf ein Passwort oftmals auch verzichtet. Es kann ohnehin nur ein Benutzer in diese Gruppe wechseln,der sich am System angemeldet hat und in der Mitgliederliste eingetragen ist. Ein Missbrauch ist also unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;
#Gruppenverwalter – der Gruppenverwalter kann Mitglieder zur Gruppe hinzufügen oder entfernen. Weiterhin hat er als Einziger (außer root natürlich) das Recht,das Passwort für die Gruppe zu ändern.&lt;br /&gt;
#Mitglieder  der  Gruppe  –  sie  werden,  wie  gehabt,  durch  Kommata  voneinander getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===useradd===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird ein neuer Benutzer erstellt. Als Grundlage für die Voreinstellungen dient hierbei die Datei /etc/default/useradd. Diese Datei kann z. B. so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 GROUP=100&lt;br /&gt;
 HOME=/home&lt;br /&gt;
 INACTIVE=-1&lt;br /&gt;
 EXPIRE=&lt;br /&gt;
 SHELL=/bin/bash&lt;br /&gt;
 SKEL=/etc/skel&lt;br /&gt;
 GROUPS=video,dialout&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Die initiale Gruppe des Benutzers ist 100 (also in diesem Fall users).&lt;br /&gt;
#Sein Heimatverzeichnis wird unterhalb von /home angelegt.&lt;br /&gt;
#Das Konto ist nicht deaktiviert (INACTIVE=-1).&lt;br /&gt;
#Das Konto läuft nie ab (EXPIRE=).&lt;br /&gt;
#Die voreingestellte Shell ist die Bash.&lt;br /&gt;
#Das Heimatverzeichnis wird aus der Vorlage /etc/skel erstellt.&lt;br /&gt;
#Der Benutzer gehört, abgesehen von der initialen Gruppe, auch noch den Gruppenvideo und dialout an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===userdel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit  diesem  Kommando  wird  ein  Benutzerkonto  vom  System  entfernt.  Es  wird  einfach nur der Anmeldename übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-r (remove) löscht gleichzeitig das Heimatverzeichnis des Benutzers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-f (force) löscht das Heimatverzeichnis des Benutzers auch dann, wenn dieses Verzeichnis Dateien anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 userdel willi -rf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
löscht  den  Benutzer  Willi  inklusive  seines  Heimatverzeichnisses,  auch  wenn  dieses Daten anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===usermod===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Befehl usermod  dient  dazu,  ein  existierendes  Benutzerkonto  zu  ändern.  Die  Syntax  bzw.  die  Optionen  zu  usermod  ähneln  größtenteils  denen  von useradd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===passwd===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das  Kommando passwd  wird  hauptsächlich  dazu  verwendet,  das  Kennwort  eines Benutzers zu ändern. Es können aber auch Änderungen damit durchgeführt werden,die eigentlich usermod machen sollte. Der Grund hierfür wird klar, wenn Sie die bei-den Kommandos miteinander vergleichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 -rwsr-xr-x  1 root shadow  66040 Mai 17  2017 passwd&lt;br /&gt;
 -rwxr-xr-x  1 root root    92000 Mai 17  2017 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Sie sehen, ist bei passwd das SUID-Bit gesetzt und bei usermod nicht. Die Folge ist,dass passwd auch dann schreibend auf /etc/passwd und /etc/shadow zugreifen kann, wenn das Programm von einem nicht administrativen Benutzerkonto ausgeführt wird. Sonst könnte ein Benutzer nämlich sein Kennwort nicht selbst ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als root ändern Sie das Passwort eines Benutzers, indem Sie den Benutzernamen dem passwd-Kommando übergeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # passwd dominik&lt;br /&gt;
 Changing password for dominik.&lt;br /&gt;
 New password:&lt;br /&gt;
 Re-enter new password:&lt;br /&gt;
 Password changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===chage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennwortänderungen können für jeden Benutzer einzeln mit chage festgelegt werden. Die Standardwerte sind in der Konfigurationsdatei/etc/default/useradd festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -m 2 dominik&lt;br /&gt;
 Aging information changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Option -m (Minimum) legt den frühesten Zeitpunkt in Tagen fest, nach denen der Benutzer sein Kennwort ändern darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -M 21 dominik&lt;br /&gt;
 Aging information changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große -M (Maximum) legt fest, wie lange der Benutzer maximal dasselbe Kennwort verwenden darf. Ein Benutzer kann  nicht zweimal hintereinander dasselbe Kennwort angeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -l dominik&lt;br /&gt;
 Minimum:        2&lt;br /&gt;
 Maximum:        21&lt;br /&gt;
 Warning:        7&lt;br /&gt;
 Inactive:       -1&lt;br /&gt;
 Last Change:            Sep 20, 2017&lt;br /&gt;
 Password Expires:       Oct 11, 2017&lt;br /&gt;
 Password Inactive:      Never&lt;br /&gt;
 Account Expires:        Never&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend werden die vorgenommenen Änderungen mit chage-l (list) überprüft.Sie sehen die erwarteten Modifikationen und  zusätzliche  Informationen, die alle selbst erklärend sein dürften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===getent===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm getent kann in diversen lokalen Datenbanken lesen. Sie können z. B. nach der Existenz eines bestimmten Benutzers  fragen  und  damit  ein  entsprechendes Errorlevel erhalten – je nachdem, ob der Benutzer existiert oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# getent passwd jonathan&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# echo $?&lt;br /&gt;
 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abfrage nach dem Benutzer Jonathan ergibt ein Errorlevel von 2. Der Benutzer existiert also offensichtlich  nicht. Wenn der Benutzer existiert, wird der entsprechende Eintrag einfach angezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# getent passwd harald&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:1000::/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===id===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando id können Sie die Benutzer- und Gruppen-ID des momentanangemeldeten oder eines anderen Users herausfinden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# id dominik&lt;br /&gt;
 uid=1002(dominik) gid=1002(dominik) Gruppen=1002(dominik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzeige kann auch gefiltert werden, wenn Sie lediglich die Benutzer- oder nur die Gruppen-ID abfragen wollen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# id dominik -u&lt;br /&gt;
 1002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Befehle zur Verwaltung von Gruppen groupadd===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando groupadd werden neue Benutzergruppen erstellt. Es können während der Erstellung eine GID und auch ein Gruppenpasswort festgelegt werden. Die Gruppe wird dann in /etc/group erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#-g,--gid legt die GID für die neue Gruppe fest.&lt;br /&gt;
#-o,--non-unique erlaubt die Verwendung von nicht eindeutigen GIDs.&lt;br /&gt;
#-p,--password gibt das Passwort an, das zum Wechsel in diese Gruppe notwendig ist. Die Verwendung von Gruppenpasswörtern ist allerdings eher unüblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # groupadd produktion -g 4711 -p prodp@ssword&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erstellt die Gruppe produktion mit der GID 4711 und dem Gruppenkennwort prodp@ssword.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===groupdel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando groupdel werden nicht mehr benötigte Benutzergruppen gelöscht. Die Übergabe von Parametern ist nicht erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # groupdel produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entfernt die Gruppe produktion. Das System gibt keine Bestätigung zu dem Löschvorgang aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===groupmod===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit groupmod werden bestehende Benutzergruppen modifiziert. Die Syntax dieses Kommandos ist stark an die des Kommandos groupadd angelehnt. Eine Besonderheit ist allerdings die Möglichkeit, eine Gruppe mittels groupmod umzubenennen. Die verwendete GID und daraus resultierende Berechtigungen im Dateisystem bleiben hier-bei erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#-A,--add-user fügt Benutzer zur Gruppe hinzu. (veraltet)&lt;br /&gt;
#-R,--remove-user entfernt Benutzer aus der angegebenen Gruppe. (veraltet)&lt;br /&gt;
#-n,--new-name ändert den Namen der Gruppe unter Beibehaltung der GID und der in der Gruppe enthaltenen Benutzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # groupmod mktg -n marketing&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nennt die Benutzergruppe mktg in marketing um. Mitglieder in dieser Gruppe undauch die GID bleiben erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===gpasswd===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Kommando ändern Sie das Kennwort einer Gruppe. Diese Operation ist ausschließlich dem Benutzer root und dem Gruppenadministrator vorbehalten. Mit der Option -r wird ein Gruppenpasswort entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # gpasswd -r sales&lt;br /&gt;
 Password removed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgabe des Kommandos ist selbsterklärend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===newgrp===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein  Benutzer  führt newgrp aus, um damit seine Gruppenzugehörigkeit zu ändern.&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dominik@archangel:~&amp;gt; newgrp sales&lt;br /&gt;
 Passwort:&lt;br /&gt;
 dominik@archangel:~&amp;gt;pstree&lt;br /&gt;
 ...&lt;br /&gt;
 login-bash-bash-pstree&lt;br /&gt;
 ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der relevante Ausschnitt der Ausgabe des pstree-Kommandos zeigt, dass tatsächlich eine Subshell erzeugt wurde. Normalerweise  läuft nur eine Instanz der Shell Bash, wenn sich ein Benutzer am System anmeldet.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Paul</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=3133</id>
		<title>LPIC102/107.1 Benutzer- und Gruppenkonten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=3133"/>
		<updated>2019-07-17T09:50:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paul: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==107.1 Benutzer- und Gruppenkonten und dazugehörige Systemdateien verwalten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/passwd&lt;br /&gt;
 /etc/shadow&lt;br /&gt;
 /etc/group&lt;br /&gt;
 /etc/skel&lt;br /&gt;
 chage&lt;br /&gt;
 getent&lt;br /&gt;
 groupadd&lt;br /&gt;
 groupdel&lt;br /&gt;
 groupmod&lt;br /&gt;
 passwd&lt;br /&gt;
 useradd&lt;br /&gt;
 userdel&lt;br /&gt;
 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===passwd, shadow, group, gshadow /etc/passwd===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Datei, die mit der Verwaltung von Benutzerkonten in Zusammenhang steht, ist die Datei /etc/passwd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:0:root:/root:/bin/bash&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:100:Harald Maaßen:/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
 dominik:x:1002:100:Dominik Maaßen:/home/dominik:/bin/bash&lt;br /&gt;
 willi:x:1003:100:Willi 0173-1234567:/home/willi:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das erste Feld willi ist der Anmeldename des Benutzers. Er wird beim Login verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das zweite Feld, hier ein x, enthält das Passwort. Dieses Passwort befindet sich in diesem  Fall  in  der  shadow-Datei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die dritte Position 1003 ist die User-ID.Sorgen Sie dafür, dass die Benutzer nach der Neuinstallation dieselben  Benutzer-IDs  bekommen,  die  sie  vor  der  Neuinstallation  hatten. Der Benutzer root bekommt immer die ID 0.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das vierte Feld, hier die 100, enthält die Group-ID. Das ist die initiale Gruppe des Benutzers, die in diesem Fall in der Datei /etc/group auf die Gruppe users zeigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die fünfte Spalte  Willi0173-1234567 ist das sogenannte GECOS-Feld. Es kann Informationen über den Benutzer enthalten,  die z. B. mit dem Programm finger abgefragt werden können. Ein Benutzer kann das GECOS-Feld auch selbst ändern, indem er das Kommando chfn benutzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das sechste Feld /home/willi enthält den Pfad zum Heimatverzeichnis des Benutzers.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Als  Letztes  wird  in  Feld  sieben  /bin/bash  der  Pfad  zur  Login-Shell  des  Benutzers aufgeführt. Wenn  hier  keine  ausführbare Datei angegeben wird, kann sich der Benutzer nicht anmelden. Sollte das gar erwünscht sein, ist es auch möglich, hier/bin/false anzugeben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===/etc/shadow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Das erste Feld enthält den Anmeldenamen. Dieser stimmt mit dem ersten Feld der/etc/passwd-Datei überein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Das   zweite   Feld   enthält   das   verschlüsselte   Passwort.   Die   Verschlüsselung geschieht,  je  nach  Distribution,  mittels  DES  oder  MD5.  Die  Verschlüsselung  mitMD5  ist  nicht  sicherer  als  die  mit  DES,  erlaubt  jedoch  die  Verwendung  längerer Passwörter. Bei der Verwendung von DES ist die Kennwortlänge auf acht Zeichen begrenzt. Längere Passwörter werden praktisch abgeschnitten.&lt;br /&gt;
#Zeitpunkt  der  letzten  Kennwortänderung. Dieser  Wert  wird  in  ganzen  Tagen  ab dem 1. Januar 1970 angegeben.&lt;br /&gt;
#Mindestanzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#maximale Anzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#Der Benutzer wird vor dem Ablauf seines Kennwortes gewarnt. Dieser Wert zeigt an, wie viele Tage vor dem Ablauf des Kennwortes der Benutzer zur Passwortänderung aufgefordert wird.&lt;br /&gt;
#Wenn das Kennwort abgelaufen ist, wird das Konto deaktiviert. Dieses Feld enthält die Anzahl der Tage bis zur Deaktivierung des Accounts nach Ablauf des Kennwortes.&lt;br /&gt;
#Ablaufdatum des Benutzerkontos (falls ablaufend)&lt;br /&gt;
#reserviert für zukünftige Zwecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===/etc/group===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:&lt;br /&gt;
 bin:x:1:daemon&lt;br /&gt;
 daemon:x:2:&lt;br /&gt;
 users:x:100:&lt;br /&gt;
 sales:x:133: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendeten Felder beinhalten in dieser Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#verschlüsseltes Passwort oder Verweis in die /etc/gshadow-Datei&lt;br /&gt;
#Gruppen-ID (kurz GID)&lt;br /&gt;
#Liste der Gruppenmitglieder, die durch ein Komma voneinander getrennt sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===/etc/gshadow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
sales:$2a$10$....5nvMAwrW39u1:harald: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#Gruppenpasswort (hier gekürzt) – bei Standardgruppen wird auf ein Passwort oftmals auch verzichtet. Es kann ohnehin nur ein Benutzer in diese Gruppe wechseln,der sich am System angemeldet hat und in der Mitgliederliste eingetragen ist. Ein Missbrauch ist also unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;
#Gruppenverwalter – der Gruppenverwalter kann Mitglieder zur Gruppe hinzufügen oder entfernen. Weiterhin hat er als Einziger (außer root natürlich) das Recht,das Passwort für die Gruppe zu ändern.&lt;br /&gt;
#Mitglieder  der  Gruppe  –  sie  werden,  wie  gehabt,  durch  Kommata  voneinander getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===useradd===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird ein neuer Benutzer erstellt. Als Grundlage für die Voreinstellungen dient hierbei die Datei /etc/default/useradd. Diese Datei kann z. B. so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 GROUP=100&lt;br /&gt;
 HOME=/home&lt;br /&gt;
 INACTIVE=-1&lt;br /&gt;
 EXPIRE=&lt;br /&gt;
 SHELL=/bin/bash&lt;br /&gt;
 SKEL=/etc/skel&lt;br /&gt;
 GROUPS=video,dialout&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Die initiale Gruppe des Benutzers ist 100 (also in diesem Fall users).&lt;br /&gt;
#Sein Heimatverzeichnis wird unterhalb von /home angelegt.&lt;br /&gt;
#Das Konto ist nicht deaktiviert (INACTIVE=-1).&lt;br /&gt;
#Das Konto läuft nie ab (EXPIRE=).&lt;br /&gt;
#Die voreingestellte Shell ist die Bash.&lt;br /&gt;
#Das Heimatverzeichnis wird aus der Vorlage /etc/skel erstellt.&lt;br /&gt;
#Der Benutzer gehört, abgesehen von der initialen Gruppe, auch noch den Gruppenvideo und dialout an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===userdel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit  diesem  Kommando  wird  ein  Benutzerkonto  vom  System  entfernt.  Es  wird  einfach nur der Anmeldename übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-r (remove) löscht gleichzeitig das Heimatverzeichnis des Benutzers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-f (force) löscht das Heimatverzeichnis des Benutzers auch dann, wenn dieses Verzeichnis Dateien anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 userdel willi -rf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
löscht  den  Benutzer  Willi  inklusive  seines  Heimatverzeichnisses,  auch  wenn  dieses Daten anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===usermod===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Befehl usermod  dient  dazu,  ein  existierendes  Benutzerkonto  zu  ändern.  Die  Syntax  bzw.  die  Optionen  zu  usermod  ähneln  größtenteils  denen  von useradd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===passwd===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das  Kommando passwd  wird  hauptsächlich  dazu  verwendet,  das  Kennwort  eines Benutzers zu ändern. Es können aber auch Änderungen damit durchgeführt werden,die eigentlich usermod machen sollte. Der Grund hierfür wird klar, wenn Sie die bei-den Kommandos miteinander vergleichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 -rwsr-xr-x  1 root shadow  66040 Mai 17  2017 passwd&lt;br /&gt;
 -rwxr-xr-x  1 root root    92000 Mai 17  2017 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Sie sehen, ist bei passwd das SUID-Bit gesetzt und bei usermod nicht. Die Folge ist,dass passwd auch dann schreibend auf /etc/passwd und /etc/shadow zugreifen kann, wenn das Programm von einem nicht administrativen Benutzerkonto ausgeführt wird. Sonst könnte ein Benutzer nämlich sein Kennwort nicht selbst ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als root ändern Sie das Passwort eines Benutzers, indem Sie den Benutzernamen dem passwd-Kommando übergeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # passwd dominik&lt;br /&gt;
 Changing password for dominik.&lt;br /&gt;
 New password:&lt;br /&gt;
 Re-enter new password:&lt;br /&gt;
 Password changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===chage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennwortänderungen können für jeden Benutzer einzeln mit chage festgelegt werden. Die Standardwerte sind in der Konfigurationsdatei/etc/default/useradd festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -m 2 dominik&lt;br /&gt;
 Aging information changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Option -m (Minimum) legt den frühesten Zeitpunkt in Tagen fest, nach denen der Benutzer sein Kennwort ändern darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -M 21 dominik&lt;br /&gt;
 Aging information changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große -M (Maximum) legt fest, wie lange der Benutzer maximal dasselbe Kennwort verwenden darf. Ein Benutzer kann  nicht zweimal hintereinander dasselbe Kennwort angeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -l dominik&lt;br /&gt;
 Minimum:        2&lt;br /&gt;
 Maximum:        21&lt;br /&gt;
 Warning:        7&lt;br /&gt;
 Inactive:       -1&lt;br /&gt;
 Last Change:            Sep 20, 2017&lt;br /&gt;
 Password Expires:       Oct 11, 2017&lt;br /&gt;
 Password Inactive:      Never&lt;br /&gt;
 Account Expires:        Never&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend werden die vorgenommenen Änderungen mit chage-l (list) überprüft.Sie sehen die erwarteten Modifikationen und  zusätzliche  Informationen, die alle selbst erklärend sein dürften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===getent===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm getent kann in diversen lokalen Datenbanken lesen. Sie können z. B. nach der Existenz eines bestimmten Benutzers  fragen  und  damit  ein  entsprechendes Errorlevel erhalten – je nachdem, ob der Benutzer existiert oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# getent passwd jonathan&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# echo $?&lt;br /&gt;
 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abfrage nach dem Benutzer Jonathan ergibt ein Errorlevel von 2. Der Benutzer existiert also offensichtlich  nicht. Wenn der Benutzer existiert, wird der entsprechende Eintrag einfach angezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# getent passwd harald&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:1000::/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===id===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando id können Sie die Benutzer- und Gruppen-ID des momentanangemeldeten oder eines anderen Users herausfinden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# id dominik&lt;br /&gt;
 uid=1002(dominik) gid=1002(dominik) Gruppen=1002(dominik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzeige kann auch gefiltert werden, wenn Sie lediglich die Benutzer- oder nur die Gruppen-ID abfragen wollen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# id dominik -u&lt;br /&gt;
 1002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Befehle zur Verwaltung von Gruppen groupadd===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando groupadd werden neue Benutzergruppen erstellt. Es können während der Erstellung eine GID und auch ein Gruppenpasswort festgelegt werden. Die Gruppe wird dann in /etc/group erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#-g,--gid legt die GID für die neue Gruppe fest.&lt;br /&gt;
#-o,--non-unique erlaubt die Verwendung von nicht eindeutigen GIDs.&lt;br /&gt;
#-p,--password gibt das Passwort an, das zum Wechsel in diese Gruppe notwendig ist. Die Verwendung von Gruppenpasswörtern ist allerdings eher unüblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # groupadd produktion -g 4711 -p prodp@ssword&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erstellt die Gruppe produktion mit der GID 4711 und dem Gruppenkennwort prodp@ssword.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===groupdel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando groupdel werden nicht mehr benötigte Benutzergruppen gelöscht. Die Übergabe von Parametern ist nicht erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # groupdel produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entfernt die Gruppe produktion. Das System gibt keine Bestätigung zu dem Löschvorgang aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===groupmod===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit groupmod werden bestehende Benutzergruppen modifiziert. Die Syntax dieses Kommandos ist stark an die des Kommandos groupadd angelehnt. Eine Besonderheit ist allerdings die Möglichkeit, eine Gruppe mittels groupmod umzubenennen. Die verwendete GID und daraus resultierende Berechtigungen im Dateisystem bleiben hier-bei erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#-A,--add-user fügt Benutzer zur Gruppe hinzu. (veraltet)&lt;br /&gt;
#-R,--remove-user entfernt Benutzer aus der angegebenen Gruppe. (veraltet)&lt;br /&gt;
#-n,--new-name ändert den Namen der Gruppe unter Beibehaltung der GID und der in der Gruppe enthaltenen Benutzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # groupmod mktg -n marketing&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nennt die Benutzergruppe mktg in marketing um. Mitglieder in dieser Gruppe undauch die GID bleiben erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===gpasswd===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Kommando ändern Sie das Kennwort einer Gruppe. Diese Operation ist ausschließlich dem Benutzer root und dem Gruppenadministrator vorbehalten. Mit der Option -r wird ein Gruppenpasswort entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # gpasswd -r sales&lt;br /&gt;
 Password removed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgabe des Kommandos ist selbsterklärend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===newgrp===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein  Benutzer  führt newgrp aus, um damit seine Gruppenzugehörigkeit zu ändern.&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dominik@archangel:~&amp;gt; newgrp sales&lt;br /&gt;
 Passwort:&lt;br /&gt;
 dominik@archangel:~&amp;gt;pstree&lt;br /&gt;
 ...&lt;br /&gt;
 login-bash-bash-pstree&lt;br /&gt;
 ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der relevante Ausschnitt der Ausgabe des pstree-Kommandos zeigt, dass tatsächlich eine Subshell erzeugt wurde. Normalerweise  läuft nur eine Instanz der Shell Bash, wenn sich ein Benutzer am System anmeldet.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Paul</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=3132</id>
		<title>LPIC102/107.1 Benutzer- und Gruppenkonten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=3132"/>
		<updated>2019-07-17T09:49:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paul: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Benutzer- und Gruppenkonten und dazugehörige Systemdateien verwalten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/passwd&lt;br /&gt;
 /etc/shadow&lt;br /&gt;
 /etc/group&lt;br /&gt;
 /etc/skel&lt;br /&gt;
 chage&lt;br /&gt;
 getent&lt;br /&gt;
 groupadd&lt;br /&gt;
 groupdel&lt;br /&gt;
 groupmod&lt;br /&gt;
 passwd&lt;br /&gt;
 useradd&lt;br /&gt;
 userdel&lt;br /&gt;
 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===passwd, shadow, group, gshadow /etc/passwd===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Datei, die mit der Verwaltung von Benutzerkonten in Zusammenhang steht, ist die Datei /etc/passwd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:0:root:/root:/bin/bash&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:100:Harald Maaßen:/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
 dominik:x:1002:100:Dominik Maaßen:/home/dominik:/bin/bash&lt;br /&gt;
 willi:x:1003:100:Willi 0173-1234567:/home/willi:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das erste Feld willi ist der Anmeldename des Benutzers. Er wird beim Login verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das zweite Feld, hier ein x, enthält das Passwort. Dieses Passwort befindet sich in diesem  Fall  in  der  shadow-Datei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die dritte Position 1003 ist die User-ID.Sorgen Sie dafür, dass die Benutzer nach der Neuinstallation dieselben  Benutzer-IDs  bekommen,  die  sie  vor  der  Neuinstallation  hatten. Der Benutzer root bekommt immer die ID 0.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das vierte Feld, hier die 100, enthält die Group-ID. Das ist die initiale Gruppe des Benutzers, die in diesem Fall in der Datei /etc/group auf die Gruppe users zeigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die fünfte Spalte  Willi0173-1234567 ist das sogenannte GECOS-Feld. Es kann Informationen über den Benutzer enthalten,  die z. B. mit dem Programm finger abgefragt werden können. Ein Benutzer kann das GECOS-Feld auch selbst ändern, indem er das Kommando chfn benutzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das sechste Feld /home/willi enthält den Pfad zum Heimatverzeichnis des Benutzers.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Als  Letztes  wird  in  Feld  sieben  /bin/bash  der  Pfad  zur  Login-Shell  des  Benutzers aufgeführt. Wenn  hier  keine  ausführbare Datei angegeben wird, kann sich der Benutzer nicht anmelden. Sollte das gar erwünscht sein, ist es auch möglich, hier/bin/false anzugeben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===/etc/shadow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Das erste Feld enthält den Anmeldenamen. Dieser stimmt mit dem ersten Feld der/etc/passwd-Datei überein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Das   zweite   Feld   enthält   das   verschlüsselte   Passwort.   Die   Verschlüsselung geschieht,  je  nach  Distribution,  mittels  DES  oder  MD5.  Die  Verschlüsselung  mitMD5  ist  nicht  sicherer  als  die  mit  DES,  erlaubt  jedoch  die  Verwendung  längerer Passwörter. Bei der Verwendung von DES ist die Kennwortlänge auf acht Zeichen begrenzt. Längere Passwörter werden praktisch abgeschnitten.&lt;br /&gt;
#Zeitpunkt  der  letzten  Kennwortänderung. Dieser  Wert  wird  in  ganzen  Tagen  ab dem 1. Januar 1970 angegeben.&lt;br /&gt;
#Mindestanzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#maximale Anzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#Der Benutzer wird vor dem Ablauf seines Kennwortes gewarnt. Dieser Wert zeigt an, wie viele Tage vor dem Ablauf des Kennwortes der Benutzer zur Passwortänderung aufgefordert wird.&lt;br /&gt;
#Wenn das Kennwort abgelaufen ist, wird das Konto deaktiviert. Dieses Feld enthält die Anzahl der Tage bis zur Deaktivierung des Accounts nach Ablauf des Kennwortes.&lt;br /&gt;
#Ablaufdatum des Benutzerkontos (falls ablaufend)&lt;br /&gt;
#reserviert für zukünftige Zwecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===/etc/group===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:&lt;br /&gt;
 bin:x:1:daemon&lt;br /&gt;
 daemon:x:2:&lt;br /&gt;
 users:x:100:&lt;br /&gt;
 sales:x:133: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendeten Felder beinhalten in dieser Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#verschlüsseltes Passwort oder Verweis in die /etc/gshadow-Datei&lt;br /&gt;
#Gruppen-ID (kurz GID)&lt;br /&gt;
#Liste der Gruppenmitglieder, die durch ein Komma voneinander getrennt sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===/etc/gshadow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
sales:$2a$10$....5nvMAwrW39u1:harald: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#Gruppenpasswort (hier gekürzt) – bei Standardgruppen wird auf ein Passwort oftmals auch verzichtet. Es kann ohnehin nur ein Benutzer in diese Gruppe wechseln,der sich am System angemeldet hat und in der Mitgliederliste eingetragen ist. Ein Missbrauch ist also unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;
#Gruppenverwalter – der Gruppenverwalter kann Mitglieder zur Gruppe hinzufügen oder entfernen. Weiterhin hat er als Einziger (außer root natürlich) das Recht,das Passwort für die Gruppe zu ändern.&lt;br /&gt;
#Mitglieder  der  Gruppe  –  sie  werden,  wie  gehabt,  durch  Kommata  voneinander getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===useradd===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird ein neuer Benutzer erstellt. Als Grundlage für die Voreinstellungen dient hierbei die Datei /etc/default/useradd. Diese Datei kann z. B. so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 GROUP=100&lt;br /&gt;
 HOME=/home&lt;br /&gt;
 INACTIVE=-1&lt;br /&gt;
 EXPIRE=&lt;br /&gt;
 SHELL=/bin/bash&lt;br /&gt;
 SKEL=/etc/skel&lt;br /&gt;
 GROUPS=video,dialout&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Die initiale Gruppe des Benutzers ist 100 (also in diesem Fall users).&lt;br /&gt;
#Sein Heimatverzeichnis wird unterhalb von /home angelegt.&lt;br /&gt;
#Das Konto ist nicht deaktiviert (INACTIVE=-1).&lt;br /&gt;
#Das Konto läuft nie ab (EXPIRE=).&lt;br /&gt;
#Die voreingestellte Shell ist die Bash.&lt;br /&gt;
#Das Heimatverzeichnis wird aus der Vorlage /etc/skel erstellt.&lt;br /&gt;
#Der Benutzer gehört, abgesehen von der initialen Gruppe, auch noch den Gruppenvideo und dialout an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===userdel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit  diesem  Kommando  wird  ein  Benutzerkonto  vom  System  entfernt.  Es  wird  einfach nur der Anmeldename übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-r (remove) löscht gleichzeitig das Heimatverzeichnis des Benutzers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-f (force) löscht das Heimatverzeichnis des Benutzers auch dann, wenn dieses Verzeichnis Dateien anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 userdel willi -rf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
löscht  den  Benutzer  Willi  inklusive  seines  Heimatverzeichnisses,  auch  wenn  dieses Daten anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===usermod===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Befehl usermod  dient  dazu,  ein  existierendes  Benutzerkonto  zu  ändern.  Die  Syntax  bzw.  die  Optionen  zu  usermod  ähneln  größtenteils  denen  von useradd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===passwd===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das  Kommando passwd  wird  hauptsächlich  dazu  verwendet,  das  Kennwort  eines Benutzers zu ändern. Es können aber auch Änderungen damit durchgeführt werden,die eigentlich usermod machen sollte. Der Grund hierfür wird klar, wenn Sie die bei-den Kommandos miteinander vergleichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 -rwsr-xr-x  1 root shadow  66040 Mai 17  2017 passwd&lt;br /&gt;
 -rwxr-xr-x  1 root root    92000 Mai 17  2017 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Sie sehen, ist bei passwd das SUID-Bit gesetzt und bei usermod nicht. Die Folge ist,dass passwd auch dann schreibend auf /etc/passwd und /etc/shadow zugreifen kann, wenn das Programm von einem nicht administrativen Benutzerkonto ausgeführt wird. Sonst könnte ein Benutzer nämlich sein Kennwort nicht selbst ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als root ändern Sie das Passwort eines Benutzers, indem Sie den Benutzernamen dem passwd-Kommando übergeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # passwd dominik&lt;br /&gt;
 Changing password for dominik.&lt;br /&gt;
 New password:&lt;br /&gt;
 Re-enter new password:&lt;br /&gt;
 Password changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===chage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennwortänderungen können für jeden Benutzer einzeln mit chage festgelegt werden. Die Standardwerte sind in der Konfigurationsdatei/etc/default/useradd festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -m 2 dominik&lt;br /&gt;
 Aging information changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Option -m (Minimum) legt den frühesten Zeitpunkt in Tagen fest, nach denen der Benutzer sein Kennwort ändern darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -M 21 dominik&lt;br /&gt;
 Aging information changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große -M (Maximum) legt fest, wie lange der Benutzer maximal dasselbe Kennwort verwenden darf. Ein Benutzer kann  nicht zweimal hintereinander dasselbe Kennwort angeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -l dominik&lt;br /&gt;
 Minimum:        2&lt;br /&gt;
 Maximum:        21&lt;br /&gt;
 Warning:        7&lt;br /&gt;
 Inactive:       -1&lt;br /&gt;
 Last Change:            Sep 20, 2017&lt;br /&gt;
 Password Expires:       Oct 11, 2017&lt;br /&gt;
 Password Inactive:      Never&lt;br /&gt;
 Account Expires:        Never&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend werden die vorgenommenen Änderungen mit chage-l (list) überprüft.Sie sehen die erwarteten Modifikationen und  zusätzliche  Informationen, die alle selbst erklärend sein dürften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===getent===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm getent kann in diversen lokalen Datenbanken lesen. Sie können z. B. nach der Existenz eines bestimmten Benutzers  fragen  und  damit  ein  entsprechendes Errorlevel erhalten – je nachdem, ob der Benutzer existiert oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# getent passwd jonathan&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# echo $?&lt;br /&gt;
 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abfrage nach dem Benutzer Jonathan ergibt ein Errorlevel von 2. Der Benutzer existiert also offensichtlich  nicht. Wenn der Benutzer existiert, wird der entsprechende Eintrag einfach angezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# getent passwd harald&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:1000::/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===id===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando id können Sie die Benutzer- und Gruppen-ID des momentanangemeldeten oder eines anderen Users herausfinden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# id dominik&lt;br /&gt;
 uid=1002(dominik) gid=1002(dominik) Gruppen=1002(dominik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzeige kann auch gefiltert werden, wenn Sie lediglich die Benutzer- oder nur die Gruppen-ID abfragen wollen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# id dominik -u&lt;br /&gt;
 1002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Befehle zur Verwaltung von Gruppen groupadd===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando groupadd werden neue Benutzergruppen erstellt. Es können während der Erstellung eine GID und auch ein Gruppenpasswort festgelegt werden. Die Gruppe wird dann in /etc/group erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#-g,--gid legt die GID für die neue Gruppe fest.&lt;br /&gt;
#-o,--non-unique erlaubt die Verwendung von nicht eindeutigen GIDs.&lt;br /&gt;
#-p,--password gibt das Passwort an, das zum Wechsel in diese Gruppe notwendig ist. Die Verwendung von Gruppenpasswörtern ist allerdings eher unüblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # groupadd produktion -g 4711 -p prodp@ssword&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erstellt die Gruppe produktion mit der GID 4711 und dem Gruppenkennwort prodp@ssword.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===groupdel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando groupdel werden nicht mehr benötigte Benutzergruppen gelöscht. Die Übergabe von Parametern ist nicht erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # groupdel produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entfernt die Gruppe produktion. Das System gibt keine Bestätigung zu dem Löschvorgang aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===groupmod===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit groupmod werden bestehende Benutzergruppen modifiziert. Die Syntax dieses Kommandos ist stark an die des Kommandos groupadd angelehnt. Eine Besonderheit ist allerdings die Möglichkeit, eine Gruppe mittels groupmod umzubenennen. Die verwendete GID und daraus resultierende Berechtigungen im Dateisystem bleiben hier-bei erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#-A,--add-user fügt Benutzer zur Gruppe hinzu. (veraltet)&lt;br /&gt;
#-R,--remove-user entfernt Benutzer aus der angegebenen Gruppe. (veraltet)&lt;br /&gt;
#-n,--new-name ändert den Namen der Gruppe unter Beibehaltung der GID und der in der Gruppe enthaltenen Benutzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # groupmod mktg -n marketing&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nennt die Benutzergruppe mktg in marketing um. Mitglieder in dieser Gruppe undauch die GID bleiben erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===gpasswd===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Kommando ändern Sie das Kennwort einer Gruppe. Diese Operation ist ausschließlich dem Benutzer root und dem Gruppenadministrator vorbehalten. Mit der Option -r wird ein Gruppenpasswort entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # gpasswd -r sales&lt;br /&gt;
 Password removed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgabe des Kommandos ist selbsterklärend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===newgrp===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein  Benutzer  führt newgrp aus, um damit seine Gruppenzugehörigkeit zu ändern.&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dominik@archangel:~&amp;gt; newgrp sales&lt;br /&gt;
 Passwort:&lt;br /&gt;
 dominik@archangel:~&amp;gt;pstree&lt;br /&gt;
 ...&lt;br /&gt;
 login-bash-bash-pstree&lt;br /&gt;
 ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der relevante Ausschnitt der Ausgabe des pstree-Kommandos zeigt, dass tatsächlich eine Subshell erzeugt wurde. Normalerweise  läuft nur eine Instanz der Shell Bash, wenn sich ein Benutzer am System anmeldet.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Paul</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=3116</id>
		<title>LPIC102/107.1 Benutzer- und Gruppenkonten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=3116"/>
		<updated>2019-07-17T09:44:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paul: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Benutzer- und Gruppenkonten und dazugehörige Systemdateien verwalten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/passwd&lt;br /&gt;
 /etc/shadow&lt;br /&gt;
 /etc/group&lt;br /&gt;
 /etc/skel&lt;br /&gt;
 chage&lt;br /&gt;
 getent&lt;br /&gt;
 groupadd&lt;br /&gt;
 groupdel&lt;br /&gt;
 groupmod&lt;br /&gt;
 passwd&lt;br /&gt;
 useradd&lt;br /&gt;
 userdel&lt;br /&gt;
 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===passwd, shadow, group, gshadow /etc/passwd===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Datei, die mit der Verwaltung von Benutzerkonten in Zusammenhang steht, ist die Datei /etc/passwd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:0:root:/root:/bin/bash&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:100:Harald Maaßen:/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
 dominik:x:1002:100:Dominik Maaßen:/home/dominik:/bin/bash&lt;br /&gt;
 willi:x:1003:100:Willi 0173-1234567:/home/willi:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das erste Feld willi ist der Anmeldename des Benutzers. Er wird beim Login verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das zweite Feld, hier ein x, enthält das Passwort. Dieses Passwort befindet sich in diesem  Fall  in  der  shadow-Datei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die dritte Position 1003 ist die User-ID.Sorgen Sie dafür, dass die Benutzer nach der Neuinstallation dieselben  Benutzer-IDs  bekommen,  die  sie  vor  der  Neuinstallation  hatten. Der Benutzer root bekommt immer die ID 0.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das vierte Feld, hier die 100, enthält die Group-ID. Das ist die initiale Gruppe des Benutzers, die in diesem Fall in der Datei /etc/group auf die Gruppe users zeigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die fünfte Spalte  Willi0173-1234567 ist das sogenannte GECOS-Feld. Es kann Informationen über den Benutzer enthalten,  die z. B. mit dem Programm finger abgefragt werden können. Ein Benutzer kann das GECOS-Feld auch selbst ändern, indem er das Kommando chfn benutzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das sechste Feld /home/willi enthält den Pfad zum Heimatverzeichnis des Benutzers.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Als  Letztes  wird  in  Feld  sieben  /bin/bash  der  Pfad  zur  Login-Shell  des  Benutzers aufgeführt. Wenn  hier  keine  ausführbare Datei angegeben wird, kann sich der Benutzer nicht anmelden. Sollte das gar erwünscht sein, ist es auch möglich, hier/bin/false anzugeben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/shadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Das erste Feld enthält den Anmeldenamen. Dieser stimmt mit dem ersten Feld der/etc/passwd-Datei überein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Das   zweite   Feld   enthält   das   verschlüsselte   Passwort.   Die   Verschlüsselung geschieht,  je  nach  Distribution,  mittels  DES  oder  MD5.  Die  Verschlüsselung  mitMD5  ist  nicht  sicherer  als  die  mit  DES,  erlaubt  jedoch  die  Verwendung  längerer Passwörter. Bei der Verwendung von DES ist die Kennwortlänge auf acht Zeichen begrenzt. Längere Passwörter werden praktisch abgeschnitten.&lt;br /&gt;
#Zeitpunkt  der  letzten  Kennwortänderung. Dieser  Wert  wird  in  ganzen  Tagen  ab dem 1. Januar 1970 angegeben.&lt;br /&gt;
#Mindestanzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#maximale Anzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#Der Benutzer wird vor dem Ablauf seines Kennwortes gewarnt. Dieser Wert zeigt an, wie viele Tage vor dem Ablauf des Kennwortes der Benutzer zur Passwortänderung aufgefordert wird.&lt;br /&gt;
#Wenn das Kennwort abgelaufen ist, wird das Konto deaktiviert. Dieses Feld enthält die Anzahl der Tage bis zur Deaktivierung des Accounts nach Ablauf des Kennwortes.&lt;br /&gt;
#Ablaufdatum des Benutzerkontos (falls ablaufend)&lt;br /&gt;
#reserviert für zukünftige Zwecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/group==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:&lt;br /&gt;
 bin:x:1:daemon&lt;br /&gt;
 daemon:x:2:&lt;br /&gt;
 users:x:100:&lt;br /&gt;
 sales:x:133: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendeten Felder beinhalten in dieser Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#verschlüsseltes Passwort oder Verweis in die /etc/gshadow-Datei&lt;br /&gt;
#Gruppen-ID (kurz GID)&lt;br /&gt;
#Liste der Gruppenmitglieder, die durch ein Komma voneinander getrennt sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/gshadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
sales:$2a$10$....5nvMAwrW39u1:harald: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#Gruppenpasswort (hier gekürzt) – bei Standardgruppen wird auf ein Passwort oftmals auch verzichtet. Es kann ohnehin nur ein Benutzer in diese Gruppe wechseln,der sich am System angemeldet hat und in der Mitgliederliste eingetragen ist. Ein Missbrauch ist also unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;
#Gruppenverwalter – der Gruppenverwalter kann Mitglieder zur Gruppe hinzufügen oder entfernen. Weiterhin hat er als Einziger (außer root natürlich) das Recht,das Passwort für die Gruppe zu ändern.&lt;br /&gt;
#Mitglieder  der  Gruppe  –  sie  werden,  wie  gehabt,  durch  Kommata  voneinander getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==useradd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird ein neuer Benutzer erstellt. Als Grundlage für die Voreinstellungen dient hierbei die Datei /etc/default/useradd. Diese Datei kann z. B. so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 GROUP=100&lt;br /&gt;
 HOME=/home&lt;br /&gt;
 INACTIVE=-1&lt;br /&gt;
 EXPIRE=&lt;br /&gt;
 SHELL=/bin/bash&lt;br /&gt;
 SKEL=/etc/skel&lt;br /&gt;
 GROUPS=video,dialout&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Die initiale Gruppe des Benutzers ist 100 (also in diesem Fall users).&lt;br /&gt;
#Sein Heimatverzeichnis wird unterhalb von /home angelegt.&lt;br /&gt;
#Das Konto ist nicht deaktiviert (INACTIVE=-1).&lt;br /&gt;
#Das Konto läuft nie ab (EXPIRE=).&lt;br /&gt;
#Die voreingestellte Shell ist die Bash.&lt;br /&gt;
#Das Heimatverzeichnis wird aus der Vorlage /etc/skel erstellt.&lt;br /&gt;
#Der Benutzer gehört, abgesehen von der initialen Gruppe, auch noch den Gruppenvideo und dialout an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==userdel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit  diesem  Kommando  wird  ein  Benutzerkonto  vom  System  entfernt.  Es  wird  einfach nur der Anmeldename übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-r (remove) löscht gleichzeitig das Heimatverzeichnis des Benutzers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-f (force) löscht das Heimatverzeichnis des Benutzers auch dann, wenn dieses Verzeichnis Dateien anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 userdel willi -rf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
löscht  den  Benutzer  Willi  inklusive  seines  Heimatverzeichnisses,  auch  wenn  dieses Daten anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==usermod==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Befehl usermod  dient  dazu,  ein  existierendes  Benutzerkonto  zu  ändern.  Die  Syntax  bzw.  die  Optionen  zu  usermod  ähneln  größtenteils  denen  von useradd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das  Kommando passwd  wird  hauptsächlich  dazu  verwendet,  das  Kennwort  eines Benutzers zu ändern. Es können aber auch Änderungen damit durchgeführt werden,die eigentlich usermod machen sollte. Der Grund hierfür wird klar, wenn Sie die bei-den Kommandos miteinander vergleichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 -rwsr-xr-x  1 root shadow  66040 Mai 17  2017 passwd&lt;br /&gt;
 -rwxr-xr-x  1 root root    92000 Mai 17  2017 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Sie sehen, ist bei passwd das SUID-Bit gesetzt und bei usermod nicht. Die Folge ist,dass passwd auch dann schreibend auf /etc/passwd und /etc/shadow zugreifen kann, wenn das Programm von einem nicht administrativen Benutzerkonto ausgeführt wird. Sonst könnte ein Benutzer nämlich sein Kennwort nicht selbst ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als root ändern Sie das Passwort eines Benutzers, indem Sie den Benutzernamen dem passwd-Kommando übergeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # passwd dominik&lt;br /&gt;
 Changing password for dominik.&lt;br /&gt;
 New password:&lt;br /&gt;
 Re-enter new password:&lt;br /&gt;
 Password changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==chage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennwortänderungen können für jeden Benutzer einzeln mit chage festgelegt werden. Die Standardwerte sind in der Konfigurationsdatei/etc/default/useradd festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -m 2 dominik&lt;br /&gt;
 Aging information changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Option -m (Minimum) legt den frühesten Zeitpunkt in Tagen fest, nach denen der Benutzer sein Kennwort ändern darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -M 21 dominik&lt;br /&gt;
 Aging information changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große -M (Maximum) legt fest, wie lange der Benutzer maximal dasselbe Kennwort verwenden darf. Ein Benutzer kann  nicht zweimal hintereinander dasselbe Kennwort angeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -l dominik&lt;br /&gt;
 Minimum:        2&lt;br /&gt;
 Maximum:        21&lt;br /&gt;
 Warning:        7&lt;br /&gt;
 Inactive:       -1&lt;br /&gt;
 Last Change:            Sep 20, 2017&lt;br /&gt;
 Password Expires:       Oct 11, 2017&lt;br /&gt;
 Password Inactive:      Never&lt;br /&gt;
 Account Expires:        Never&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend werden die vorgenommenen Änderungen mit chage-l (list) überprüft.Sie sehen die erwarteten Modifikationen und  zusätzliche  Informationen, die alle selbst erklärend sein dürften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==getent==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm getent kann in diversen lokalen Datenbanken lesen. Sie können z. B. nach der Existenz eines bestimmten Benutzers  fragen  und  damit  ein  entsprechendes Errorlevel erhalten – je nachdem, ob der Benutzer existiert oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# getent passwd jonathan&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# echo $?&lt;br /&gt;
 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abfrage nach dem Benutzer Jonathan ergibt ein Errorlevel von 2. Der Benutzer existiert also offensichtlich  nicht. Wenn der Benutzer existiert, wird der entsprechende Eintrag einfach angezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# getent passwd harald&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:1000::/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==id==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando id können Sie die Benutzer- und Gruppen-ID des momentanangemeldeten oder eines anderen Users herausfinden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# id dominik&lt;br /&gt;
 uid=1002(dominik) gid=1002(dominik) Gruppen=1002(dominik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzeige kann auch gefiltert werden, wenn Sie lediglich die Benutzer- oder nur die Gruppen-ID abfragen wollen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# id dominik -u&lt;br /&gt;
 1002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Befehle zur Verwaltung von Gruppen groupadd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando groupadd werden neue Benutzergruppen erstellt. Es können während der Erstellung eine GID und auch ein Gruppenpasswort festgelegt werden. Die Gruppe wird dann in /etc/group erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#-g,--gid legt die GID für die neue Gruppe fest.&lt;br /&gt;
#-o,--non-unique erlaubt die Verwendung von nicht eindeutigen GIDs.&lt;br /&gt;
#-p,--password gibt das Passwort an, das zum Wechsel in diese Gruppe notwendig ist. Die Verwendung von Gruppenpasswörtern ist allerdings eher unüblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # groupadd produktion -g 4711 -p prodp@ssword&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erstellt die Gruppe produktion mit der GID 4711 und dem Gruppenkennwort prodp@ssword.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==groupdel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando groupdel werden nicht mehr benötigte Benutzergruppen gelöscht. Die Übergabe von Parametern ist nicht erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # groupdel produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entfernt die Gruppe produktion. Das System gibt keine Bestätigung zu dem Löschvorgang aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==groupmod==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit groupmod werden bestehende Benutzergruppen modifiziert. Die Syntax dieses Kommandos ist stark an die des Kommandos groupadd angelehnt. Eine Besonderheit ist allerdings die Möglichkeit, eine Gruppe mittels groupmod umzubenennen. Die verwendete GID und daraus resultierende Berechtigungen im Dateisystem bleiben hier-bei erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#-A,--add-user fügt Benutzer zur Gruppe hinzu. (veraltet)&lt;br /&gt;
#-R,--remove-user entfernt Benutzer aus der angegebenen Gruppe. (veraltet)&lt;br /&gt;
#-n,--new-name ändert den Namen der Gruppe unter Beibehaltung der GID und der in der Gruppe enthaltenen Benutzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # groupmod mktg -n marketing&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nennt die Benutzergruppe mktg in marketing um. Mitglieder in dieser Gruppe undauch die GID bleiben erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==gpasswd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Kommando ändern Sie das Kennwort einer Gruppe. Diese Operation ist ausschließlich dem Benutzer root und dem Gruppenadministrator vorbehalten. Mit der Option -r wird ein Gruppenpasswort entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # gpasswd -r sales&lt;br /&gt;
 Password removed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgabe des Kommandos ist selbsterklärend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==newgrp==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein  Benutzer  führt newgrp aus, um damit seine Gruppenzugehörigkeit zu ändern.&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dominik@archangel:~&amp;gt; newgrp sales&lt;br /&gt;
 Passwort:&lt;br /&gt;
 dominik@archangel:~&amp;gt;pstree&lt;br /&gt;
 ...&lt;br /&gt;
 login-bash-bash-pstree&lt;br /&gt;
 ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der relevante Ausschnitt der Ausgabe des pstree-Kommandos zeigt, dass tatsächlich eine Subshell erzeugt wurde. Normalerweise  läuft nur eine Instanz der Shell Bash, wenn sich ein Benutzer am System anmeldet.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Paul</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=3115</id>
		<title>LPIC102/107.1 Benutzer- und Gruppenkonten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=3115"/>
		<updated>2019-07-17T09:44:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paul: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Benutzer- und Gruppenkonten und dazugehörige Systemdateien verwalten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/passwd&lt;br /&gt;
 /etc/shadow&lt;br /&gt;
 /etc/group&lt;br /&gt;
 /etc/skel&lt;br /&gt;
 chage&lt;br /&gt;
 getent&lt;br /&gt;
 groupadd&lt;br /&gt;
 groupdel&lt;br /&gt;
 groupmod&lt;br /&gt;
 passwd&lt;br /&gt;
 useradd&lt;br /&gt;
 userdel&lt;br /&gt;
 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd, shadow, group, gshadow /etc/passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Datei, die mit der Verwaltung von Benutzerkonten in Zusammenhang steht, ist die Datei /etc/passwd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:0:root:/root:/bin/bash&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:100:Harald Maaßen:/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
 dominik:x:1002:100:Dominik Maaßen:/home/dominik:/bin/bash&lt;br /&gt;
 willi:x:1003:100:Willi 0173-1234567:/home/willi:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das erste Feld willi ist der Anmeldename des Benutzers. Er wird beim Login verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das zweite Feld, hier ein x, enthält das Passwort. Dieses Passwort befindet sich in diesem  Fall  in  der  shadow-Datei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die dritte Position 1003 ist die User-ID.Sorgen Sie dafür, dass die Benutzer nach der Neuinstallation dieselben  Benutzer-IDs  bekommen,  die  sie  vor  der  Neuinstallation  hatten. Der Benutzer root bekommt immer die ID 0.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das vierte Feld, hier die 100, enthält die Group-ID. Das ist die initiale Gruppe des Benutzers, die in diesem Fall in der Datei /etc/group auf die Gruppe users zeigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die fünfte Spalte  Willi0173-1234567 ist das sogenannte GECOS-Feld. Es kann Informationen über den Benutzer enthalten,  die z. B. mit dem Programm finger abgefragt werden können. Ein Benutzer kann das GECOS-Feld auch selbst ändern, indem er das Kommando chfn benutzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das sechste Feld /home/willi enthält den Pfad zum Heimatverzeichnis des Benutzers.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Als  Letztes  wird  in  Feld  sieben  /bin/bash  der  Pfad  zur  Login-Shell  des  Benutzers aufgeführt. Wenn  hier  keine  ausführbare Datei angegeben wird, kann sich der Benutzer nicht anmelden. Sollte das gar erwünscht sein, ist es auch möglich, hier/bin/false anzugeben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/shadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Das erste Feld enthält den Anmeldenamen. Dieser stimmt mit dem ersten Feld der/etc/passwd-Datei überein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Das   zweite   Feld   enthält   das   verschlüsselte   Passwort.   Die   Verschlüsselung geschieht,  je  nach  Distribution,  mittels  DES  oder  MD5.  Die  Verschlüsselung  mitMD5  ist  nicht  sicherer  als  die  mit  DES,  erlaubt  jedoch  die  Verwendung  längerer Passwörter. Bei der Verwendung von DES ist die Kennwortlänge auf acht Zeichen begrenzt. Längere Passwörter werden praktisch abgeschnitten.&lt;br /&gt;
#Zeitpunkt  der  letzten  Kennwortänderung. Dieser  Wert  wird  in  ganzen  Tagen  ab dem 1. Januar 1970 angegeben.&lt;br /&gt;
#Mindestanzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#maximale Anzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#Der Benutzer wird vor dem Ablauf seines Kennwortes gewarnt. Dieser Wert zeigt an, wie viele Tage vor dem Ablauf des Kennwortes der Benutzer zur Passwortänderung aufgefordert wird.&lt;br /&gt;
#Wenn das Kennwort abgelaufen ist, wird das Konto deaktiviert. Dieses Feld enthält die Anzahl der Tage bis zur Deaktivierung des Accounts nach Ablauf des Kennwortes.&lt;br /&gt;
#Ablaufdatum des Benutzerkontos (falls ablaufend)&lt;br /&gt;
#reserviert für zukünftige Zwecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/group==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:&lt;br /&gt;
 bin:x:1:daemon&lt;br /&gt;
 daemon:x:2:&lt;br /&gt;
 users:x:100:&lt;br /&gt;
 sales:x:133: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendeten Felder beinhalten in dieser Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#verschlüsseltes Passwort oder Verweis in die /etc/gshadow-Datei&lt;br /&gt;
#Gruppen-ID (kurz GID)&lt;br /&gt;
#Liste der Gruppenmitglieder, die durch ein Komma voneinander getrennt sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/gshadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
sales:$2a$10$....5nvMAwrW39u1:harald: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#Gruppenpasswort (hier gekürzt) – bei Standardgruppen wird auf ein Passwort oftmals auch verzichtet. Es kann ohnehin nur ein Benutzer in diese Gruppe wechseln,der sich am System angemeldet hat und in der Mitgliederliste eingetragen ist. Ein Missbrauch ist also unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;
#Gruppenverwalter – der Gruppenverwalter kann Mitglieder zur Gruppe hinzufügen oder entfernen. Weiterhin hat er als Einziger (außer root natürlich) das Recht,das Passwort für die Gruppe zu ändern.&lt;br /&gt;
#Mitglieder  der  Gruppe  –  sie  werden,  wie  gehabt,  durch  Kommata  voneinander getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==useradd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird ein neuer Benutzer erstellt. Als Grundlage für die Voreinstellungen dient hierbei die Datei /etc/default/useradd. Diese Datei kann z. B. so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 GROUP=100&lt;br /&gt;
 HOME=/home&lt;br /&gt;
 INACTIVE=-1&lt;br /&gt;
 EXPIRE=&lt;br /&gt;
 SHELL=/bin/bash&lt;br /&gt;
 SKEL=/etc/skel&lt;br /&gt;
 GROUPS=video,dialout&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Die initiale Gruppe des Benutzers ist 100 (also in diesem Fall users).&lt;br /&gt;
#Sein Heimatverzeichnis wird unterhalb von /home angelegt.&lt;br /&gt;
#Das Konto ist nicht deaktiviert (INACTIVE=-1).&lt;br /&gt;
#Das Konto läuft nie ab (EXPIRE=).&lt;br /&gt;
#Die voreingestellte Shell ist die Bash.&lt;br /&gt;
#Das Heimatverzeichnis wird aus der Vorlage /etc/skel erstellt.&lt;br /&gt;
#Der Benutzer gehört, abgesehen von der initialen Gruppe, auch noch den Gruppenvideo und dialout an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==userdel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit  diesem  Kommando  wird  ein  Benutzerkonto  vom  System  entfernt.  Es  wird  einfach nur der Anmeldename übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-r (remove) löscht gleichzeitig das Heimatverzeichnis des Benutzers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-f (force) löscht das Heimatverzeichnis des Benutzers auch dann, wenn dieses Verzeichnis Dateien anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 userdel willi -rf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
löscht  den  Benutzer  Willi  inklusive  seines  Heimatverzeichnisses,  auch  wenn  dieses Daten anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==usermod==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Befehl usermod  dient  dazu,  ein  existierendes  Benutzerkonto  zu  ändern.  Die  Syntax  bzw.  die  Optionen  zu  usermod  ähneln  größtenteils  denen  von useradd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das  Kommando passwd  wird  hauptsächlich  dazu  verwendet,  das  Kennwort  eines Benutzers zu ändern. Es können aber auch Änderungen damit durchgeführt werden,die eigentlich usermod machen sollte. Der Grund hierfür wird klar, wenn Sie die bei-den Kommandos miteinander vergleichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 -rwsr-xr-x  1 root shadow  66040 Mai 17  2017 passwd&lt;br /&gt;
 -rwxr-xr-x  1 root root    92000 Mai 17  2017 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Sie sehen, ist bei passwd das SUID-Bit gesetzt und bei usermod nicht. Die Folge ist,dass passwd auch dann schreibend auf /etc/passwd und /etc/shadow zugreifen kann, wenn das Programm von einem nicht administrativen Benutzerkonto ausgeführt wird. Sonst könnte ein Benutzer nämlich sein Kennwort nicht selbst ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als root ändern Sie das Passwort eines Benutzers, indem Sie den Benutzernamen dem passwd-Kommando übergeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # passwd dominik&lt;br /&gt;
 Changing password for dominik.&lt;br /&gt;
 New password:&lt;br /&gt;
 Re-enter new password:&lt;br /&gt;
 Password changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==chage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennwortänderungen können für jeden Benutzer einzeln mit chage festgelegt werden. Die Standardwerte sind in der Konfigurationsdatei/etc/default/useradd festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -m 2 dominik&lt;br /&gt;
 Aging information changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Option -m (Minimum) legt den frühesten Zeitpunkt in Tagen fest, nach denen der Benutzer sein Kennwort ändern darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -M 21 dominik&lt;br /&gt;
 Aging information changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große -M (Maximum) legt fest, wie lange der Benutzer maximal dasselbe Kennwort verwenden darf. Ein Benutzer kann  nicht zweimal hintereinander dasselbe Kennwort angeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -l dominik&lt;br /&gt;
 Minimum:        2&lt;br /&gt;
 Maximum:        21&lt;br /&gt;
 Warning:        7&lt;br /&gt;
 Inactive:       -1&lt;br /&gt;
 Last Change:            Sep 20, 2017&lt;br /&gt;
 Password Expires:       Oct 11, 2017&lt;br /&gt;
 Password Inactive:      Never&lt;br /&gt;
 Account Expires:        Never&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend werden die vorgenommenen Änderungen mit chage-l (list) überprüft.Sie sehen die erwarteten Modifikationen und  zusätzliche  Informationen, die alle selbst erklärend sein dürften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==getent==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm getent kann in diversen lokalen Datenbanken lesen. Sie können z. B. nach der Existenz eines bestimmten Benutzers  fragen  und  damit  ein  entsprechendes Errorlevel erhalten – je nachdem, ob der Benutzer existiert oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# getent passwd jonathan&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# echo $?&lt;br /&gt;
 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abfrage nach dem Benutzer Jonathan ergibt ein Errorlevel von 2. Der Benutzer existiert also offensichtlich  nicht. Wenn der Benutzer existiert, wird der entsprechende Eintrag einfach angezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# getent passwd harald&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:1000::/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==id==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando id können Sie die Benutzer- und Gruppen-ID des momentanangemeldeten oder eines anderen Users herausfinden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# id dominik&lt;br /&gt;
 uid=1002(dominik) gid=1002(dominik) Gruppen=1002(dominik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzeige kann auch gefiltert werden, wenn Sie lediglich die Benutzer- oder nur die Gruppen-ID abfragen wollen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# id dominik -u&lt;br /&gt;
 1002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Befehle zur Verwaltung von Gruppen groupadd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando groupadd werden neue Benutzergruppen erstellt. Es können während der Erstellung eine GID und auch ein Gruppenpasswort festgelegt werden. Die Gruppe wird dann in /etc/group erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#-g,--gid legt die GID für die neue Gruppe fest.&lt;br /&gt;
#-o,--non-unique erlaubt die Verwendung von nicht eindeutigen GIDs.&lt;br /&gt;
#-p,--password gibt das Passwort an, das zum Wechsel in diese Gruppe notwendig ist. Die Verwendung von Gruppenpasswörtern ist allerdings eher unüblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # groupadd produktion -g 4711 -p prodp@ssword&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erstellt die Gruppe produktion mit der GID 4711 und dem Gruppenkennwort prodp@ssword.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==groupdel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando groupdel werden nicht mehr benötigte Benutzergruppen gelöscht. Die Übergabe von Parametern ist nicht erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # groupdel produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entfernt die Gruppe produktion. Das System gibt keine Bestätigung zu dem Löschvorgang aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==groupmod==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit groupmod werden bestehende Benutzergruppen modifiziert. Die Syntax dieses Kommandos ist stark an die des Kommandos groupadd angelehnt. Eine Besonderheit ist allerdings die Möglichkeit, eine Gruppe mittels groupmod umzubenennen. Die verwendete GID und daraus resultierende Berechtigungen im Dateisystem bleiben hier-bei erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#-A,--add-user fügt Benutzer zur Gruppe hinzu. (veraltet)&lt;br /&gt;
#-R,--remove-user entfernt Benutzer aus der angegebenen Gruppe. (veraltet)&lt;br /&gt;
#-n,--new-name ändert den Namen der Gruppe unter Beibehaltung der GID und der in der Gruppe enthaltenen Benutzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # groupmod mktg -n marketing&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nennt die Benutzergruppe mktg in marketing um. Mitglieder in dieser Gruppe undauch die GID bleiben erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==gpasswd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Kommando ändern Sie das Kennwort einer Gruppe. Diese Operation ist ausschließlich dem Benutzer root und dem Gruppenadministrator vorbehalten. Mit der Option -r wird ein Gruppenpasswort entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # gpasswd -r sales&lt;br /&gt;
 Password removed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgabe des Kommandos ist selbsterklärend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==newgrp==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein  Benutzer  führt newgrp aus, um damit seine Gruppenzugehörigkeit zu ändern.&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dominik@archangel:~&amp;gt; newgrp sales&lt;br /&gt;
 Passwort:&lt;br /&gt;
 dominik@archangel:~&amp;gt;pstree&lt;br /&gt;
 ...&lt;br /&gt;
 login-bash-bash-pstree&lt;br /&gt;
 ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der relevante Ausschnitt der Ausgabe des pstree-Kommandos zeigt, dass tatsächlich eine Subshell erzeugt wurde. Normalerweise  läuft nur eine Instanz der Shell Bash, wenn sich ein Benutzer am System anmeldet.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Paul</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=3025</id>
		<title>LPIC102/107.1 Benutzer- und Gruppenkonten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=3025"/>
		<updated>2019-07-17T07:48:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paul: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Benutzer- und Gruppenkonten und dazugehörige Systemdateien verwalten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/passwd&lt;br /&gt;
 /etc/shadow&lt;br /&gt;
 /etc/group&lt;br /&gt;
 /etc/skel&lt;br /&gt;
 chage&lt;br /&gt;
 getent&lt;br /&gt;
 groupadd&lt;br /&gt;
 groupdel&lt;br /&gt;
 groupmod&lt;br /&gt;
 passwd&lt;br /&gt;
 useradd&lt;br /&gt;
 userdel&lt;br /&gt;
 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd, shadow, group, gshadow /etc/passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Datei, die mit der Verwaltung von Benutzerkonten in Zusammenhang steht, ist die Datei /etc/passwd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:0:root:/root:/bin/bash&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:100:Harald Maaßen:/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
 dominik:x:1002:100:Dominik Maaßen:/home/dominik:/bin/bash&lt;br /&gt;
 willi:x:1003:100:Willi 0173-1234567:/home/willi:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das erste Feld willi ist der Anmeldename des Benutzers. Er wird beim Login verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das zweite Feld, hier ein x, enthält das Passwort. Dieses Passwort befindet sich in diesem  Fall  in  der  shadow-Datei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die dritte Position 1003 ist die User-ID.Sorgen Sie dafür, dass die Benutzer nach der Neuinstallation dieselben  Benutzer-IDs  bekommen,  die  sie  vor  der  Neuinstallation  hatten. Der Benutzer root bekommt immer die ID 0.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das vierte Feld, hier die 100, enthält die Group-ID. Das ist die initiale Gruppe des Benutzers, die in diesem Fall in der Datei /etc/group auf die Gruppe users zeigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die fünfte Spalte  Willi0173-1234567 ist das sogenannte GECOS-Feld. Es kann Informationen über den Benutzer enthalten,  die z. B. mit dem Programm finger abgefragt werden können. Ein Benutzer kann das GECOS-Feld auch selbst ändern, indem er das Kommando chfn benutzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das sechste Feld /home/willi enthält den Pfad zum Heimatverzeichnis des Benutzers.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Als  Letztes  wird  in  Feld  sieben  /bin/bash  der  Pfad  zur  Login-Shell  des  Benutzers aufgeführt. Wenn  hier  keine  ausführbare Datei angegeben wird, kann sich der Benutzer nicht anmelden. Sollte das gar erwünscht sein, ist es auch möglich, hier/bin/false anzugeben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/shadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Das erste Feld enthält den Anmeldenamen. Dieser stimmt mit dem ersten Feld der/etc/passwd-Datei überein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Das   zweite   Feld   enthält   das   verschlüsselte   Passwort.   Die   Verschlüsselung geschieht,  je  nach  Distribution,  mittels  DES  oder  MD5.  Die  Verschlüsselung  mitMD5  ist  nicht  sicherer  als  die  mit  DES,  erlaubt  jedoch  die  Verwendung  längerer Passwörter. Bei der Verwendung von DES ist die Kennwortlänge auf acht Zeichen begrenzt. Längere Passwörter werden praktisch abgeschnitten.&lt;br /&gt;
#Zeitpunkt  der  letzten  Kennwortänderung. Dieser  Wert  wird  in  ganzen  Tagen  ab dem 1. Januar 1970 angegeben.&lt;br /&gt;
#Mindestanzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#maximale Anzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#Der Benutzer wird vor dem Ablauf seines Kennwortes gewarnt. Dieser Wert zeigt an, wie viele Tage vor dem Ablauf des Kennwortes der Benutzer zur Passwortänderung aufgefordert wird.&lt;br /&gt;
#Wenn das Kennwort abgelaufen ist, wird das Konto deaktiviert. Dieses Feld enthält die Anzahl der Tage bis zur Deaktivierung des Accounts nach Ablauf des Kennwortes.&lt;br /&gt;
#Ablaufdatum des Benutzerkontos (falls ablaufend)&lt;br /&gt;
#reserviert für zukünftige Zwecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/group==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:&lt;br /&gt;
 bin:x:1:daemon&lt;br /&gt;
 daemon:x:2:&lt;br /&gt;
 users:x:100:&lt;br /&gt;
 sales:x:133: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendeten Felder beinhalten in dieser Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#verschlüsseltes Passwort oder Verweis in die /etc/gshadow-Datei&lt;br /&gt;
#Gruppen-ID (kurz GID)&lt;br /&gt;
#Liste der Gruppenmitglieder, die durch ein Komma voneinander getrennt sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/gshadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
sales:$2a$10$....5nvMAwrW39u1:harald: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#Gruppenpasswort (hier gekürzt) – bei Standardgruppen wird auf ein Passwort oftmals auch verzichtet. Es kann ohnehin nur ein Benutzer in diese Gruppe wechseln,der sich am System angemeldet hat und in der Mitgliederliste eingetragen ist. Ein Missbrauch ist also unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;
#Gruppenverwalter – der Gruppenverwalter kann Mitglieder zur Gruppe hinzufügen oder entfernen. Weiterhin hat er als Einziger (außer root natürlich) das Recht,das Passwort für die Gruppe zu ändern.&lt;br /&gt;
#Mitglieder  der  Gruppe  –  sie  werden,  wie  gehabt,  durch  Kommata  voneinander getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==useradd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird ein neuer Benutzer erstellt. Als Grundlage für die Voreinstellungen dient hierbei die Datei /etc/default/useradd. Diese Datei kann z. B. so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 GROUP=100&lt;br /&gt;
 HOME=/home&lt;br /&gt;
 INACTIVE=-1&lt;br /&gt;
 EXPIRE=&lt;br /&gt;
 SHELL=/bin/bash&lt;br /&gt;
 SKEL=/etc/skel&lt;br /&gt;
 GROUPS=video,dialout&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Die initiale Gruppe des Benutzers ist 100 (also in diesem Fall users).&lt;br /&gt;
#Sein Heimatverzeichnis wird unterhalb von /home angelegt.&lt;br /&gt;
#Das Konto ist nicht deaktiviert (INACTIVE=-1).&lt;br /&gt;
#Das Konto läuft nie ab (EXPIRE=).&lt;br /&gt;
#Die voreingestellte Shell ist die Bash.&lt;br /&gt;
#Das Heimatverzeichnis wird aus der Vorlage /etc/skel erstellt.&lt;br /&gt;
#Der Benutzer gehört, abgesehen von der initialen Gruppe, auch noch den Gruppenvideo und dialout an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==userdel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit  diesem  Kommando  wird  ein  Benutzerkonto  vom  System  entfernt.  Es  wird  einfach nur der Anmeldename übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-r (remove) löscht gleichzeitig das Heimatverzeichnis des Benutzers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-f (force) löscht das Heimatverzeichnis des Benutzers auch dann, wenn dieses Verzeichnis Dateien anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 userdel willi -rf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
löscht  den  Benutzer  Willi  inklusive  seines  Heimatverzeichnisses,  auch  wenn  dieses Daten anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==usermod==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Befehl usermod  dient  dazu,  ein  existierendes  Benutzerkonto  zu  ändern.  Die  Syntax  bzw.  die  Optionen  zu  usermod  ähneln  größtenteils  denen  von useradd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das  Kommando passwd  wird  hauptsächlich  dazu  verwendet,  das  Kennwort  eines Benutzers zu ändern. Es können aber auch Änderungen damit durchgeführt werden,die eigentlich usermod machen sollte. Der Grund hierfür wird klar, wenn Sie die bei-den Kommandos miteinander vergleichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 -rwsr-xr-x  1 root shadow  66040 Mai 17  2017 passwd&lt;br /&gt;
 -rwxr-xr-x  1 root root    92000 Mai 17  2017 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Sie sehen, ist bei passwd das SUID-Bit gesetzt und bei usermod nicht. Die Folge ist,dass passwd auch dann schreibend auf /etc/passwd und /etc/shadow zugreifen kann, wenn das Programm von einem nicht administrativen Benutzerkonto ausgeführt wird. Sonst könnte ein Benutzer nämlich sein Kennwort nicht selbst ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als root ändern Sie das Passwort eines Benutzers, indem Sie den Benutzernamen dem passwd-Kommando übergeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # passwd dominik&lt;br /&gt;
 Changing password for dominik.&lt;br /&gt;
 New password:&lt;br /&gt;
 Re-enter new password:&lt;br /&gt;
 Password changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==chage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennwortänderungen können für jeden Benutzer einzeln mit chage festgelegt werden. Die Standardwerte sind in der Konfigurationsdatei/etc/default/useradd festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -m 2 dominik&lt;br /&gt;
 Aging information changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Option -m (Minimum) legt den frühesten Zeitpunkt in Tagen fest, nach denen der Benutzer sein Kennwort ändern darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -M 21 dominik&lt;br /&gt;
 Aging information changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große -M (Maximum) legt fest, wie lange der Benutzer maximal dasselbe Kennwort verwenden darf. Ein Benutzer kann  nicht zweimal hintereinander dasselbe Kennwort angeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -l dominik&lt;br /&gt;
 Minimum:        2&lt;br /&gt;
 Maximum:        21&lt;br /&gt;
 Warning:        7&lt;br /&gt;
 Inactive:       -1&lt;br /&gt;
 Last Change:            Sep 20, 2017&lt;br /&gt;
 Password Expires:       Oct 11, 2017&lt;br /&gt;
 Password Inactive:      Never&lt;br /&gt;
 Account Expires:        Never&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend werden die vorgenommenen Änderungen mit chage-l (list) überprüft.Sie sehen die erwarteten Modifikationen und  zusätzliche  Informationen, die alle selbst erklärend sein dürften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==getent==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm getent kann in diversen lokalen Datenbanken lesen. Sie können z. B. nach der Existenz eines bestimmten Benutzers  fragen  und  damit  ein  entsprechendes Errorlevel erhalten – je nachdem, ob der Benutzer existiert oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# getent passwd jonathan&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# echo $?&lt;br /&gt;
 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abfrage nach dem Benutzer Jonathan ergibt ein Errorlevel von 2. Der Benutzer existiert also offensichtlich  nicht. Wenn der Benutzer existiert, wird der entsprechende Eintrag einfach angezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# getent passwd harald&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:1000::/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==id==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando id können Sie die Benutzer- und Gruppen-ID des momentanangemeldeten oder eines anderen Users herausfinden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# id dominik&lt;br /&gt;
 uid=1002(dominik) gid=1002(dominik) Gruppen=1002(dominik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzeige kann auch gefiltert werden, wenn Sie lediglich die Benutzer- oder nur die Gruppen-ID abfragen wollen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# id dominik -u&lt;br /&gt;
 1002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Befehle zur Verwaltung von Gruppen groupadd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando groupadd werden neue Benutzergruppen erstellt. Es können während der Erstellung eine GID und auch ein Gruppenpasswort festgelegt werden. Die Gruppe wird dann in /etc/group erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#-g,--gid legt die GID für die neue Gruppe fest.&lt;br /&gt;
#-o,--non-unique erlaubt die Verwendung von nicht eindeutigen GIDs.&lt;br /&gt;
#-p,--password gibt das Passwort an, das zum Wechsel in diese Gruppe notwendig ist. Die Verwendung von Gruppenpasswörtern ist allerdings eher unüblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # groupadd produktion -g 4711 -p prodp@ssword&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erstellt die Gruppe produktion mit der GID 4711 und dem Gruppenkennwort prodp@ssword.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==groupdel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando groupdel werden nicht mehr benötigte Benutzergruppen gelöscht. Die Übergabe von Parametern ist nicht erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # groupdel produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entfernt die Gruppe produktion. Das System gibt keine Bestätigung zu dem Löschvorgang aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==groupmod==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit groupmod werden bestehende Benutzergruppen modifiziert. Die Syntax dieses Kommandos ist stark an die des Kommandos groupadd angelehnt. Eine Besonderheit ist allerdings die Möglichkeit, eine Gruppe mittels groupmod umzubenennen. Die verwendete GID und daraus resultierende Berechtigungen im Dateisystem bleiben hier-bei erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#-A,--add-user fügt Benutzer zur Gruppe hinzu. (veraltet)&lt;br /&gt;
#-R,--remove-user entfernt Benutzer aus der angegebenen Gruppe. (veraltet)&lt;br /&gt;
#-n,--new-name ändert den Namen der Gruppe unter Beibehaltung der GID und der in der Gruppe enthaltenen Benutzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # groupmod mktg -n marketing&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nennt die Benutzergruppe mktg in marketing um. Mitglieder in dieser Gruppe undauch die GID bleiben erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==gpasswd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Kommando ändern Sie das Kennwort einer Gruppe. Diese Operation ist ausschließlich dem Benutzer root und dem Gruppenadministrator vorbehalten. Mit der Option -r wird ein Gruppenpasswort entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # gpasswd -r sales&lt;br /&gt;
 Password removed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgabe des Kommandos ist selbsterklärend.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Paul</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=3024</id>
		<title>LPIC102/107.1 Benutzer- und Gruppenkonten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=3024"/>
		<updated>2019-07-17T07:47:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paul: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==&#039;&#039;&#039;Benutzer- und Gruppenkonten und dazugehörige Systemdateien verwalten&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/passwd&lt;br /&gt;
 /etc/shadow&lt;br /&gt;
 /etc/group&lt;br /&gt;
 /etc/skel&lt;br /&gt;
 chage&lt;br /&gt;
 getent&lt;br /&gt;
 groupadd&lt;br /&gt;
 groupdel&lt;br /&gt;
 groupmod&lt;br /&gt;
 passwd&lt;br /&gt;
 useradd&lt;br /&gt;
 userdel&lt;br /&gt;
 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd, shadow, group, gshadow /etc/passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Datei, die mit der Verwaltung von Benutzerkonten in Zusammenhang steht, ist die Datei /etc/passwd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:0:root:/root:/bin/bash&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:100:Harald Maaßen:/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
 dominik:x:1002:100:Dominik Maaßen:/home/dominik:/bin/bash&lt;br /&gt;
 willi:x:1003:100:Willi 0173-1234567:/home/willi:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das erste Feld willi ist der Anmeldename des Benutzers. Er wird beim Login verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das zweite Feld, hier ein x, enthält das Passwort. Dieses Passwort befindet sich in diesem  Fall  in  der  shadow-Datei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die dritte Position 1003 ist die User-ID.Sorgen Sie dafür, dass die Benutzer nach der Neuinstallation dieselben  Benutzer-IDs  bekommen,  die  sie  vor  der  Neuinstallation  hatten. Der Benutzer root bekommt immer die ID 0.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das vierte Feld, hier die 100, enthält die Group-ID. Das ist die initiale Gruppe des Benutzers, die in diesem Fall in der Datei /etc/group auf die Gruppe users zeigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die fünfte Spalte  Willi0173-1234567 ist das sogenannte GECOS-Feld. Es kann Informationen über den Benutzer enthalten,  die z. B. mit dem Programm finger abgefragt werden können. Ein Benutzer kann das GECOS-Feld auch selbst ändern, indem er das Kommando chfn benutzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das sechste Feld /home/willi enthält den Pfad zum Heimatverzeichnis des Benutzers.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Als  Letztes  wird  in  Feld  sieben  /bin/bash  der  Pfad  zur  Login-Shell  des  Benutzers aufgeführt. Wenn  hier  keine  ausführbare Datei angegeben wird, kann sich der Benutzer nicht anmelden. Sollte das gar erwünscht sein, ist es auch möglich, hier/bin/false anzugeben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/shadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Das erste Feld enthält den Anmeldenamen. Dieser stimmt mit dem ersten Feld der/etc/passwd-Datei überein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Das   zweite   Feld   enthält   das   verschlüsselte   Passwort.   Die   Verschlüsselung geschieht,  je  nach  Distribution,  mittels  DES  oder  MD5.  Die  Verschlüsselung  mitMD5  ist  nicht  sicherer  als  die  mit  DES,  erlaubt  jedoch  die  Verwendung  längerer Passwörter. Bei der Verwendung von DES ist die Kennwortlänge auf acht Zeichen begrenzt. Längere Passwörter werden praktisch abgeschnitten.&lt;br /&gt;
#Zeitpunkt  der  letzten  Kennwortänderung. Dieser  Wert  wird  in  ganzen  Tagen  ab dem 1. Januar 1970 angegeben.&lt;br /&gt;
#Mindestanzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#maximale Anzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#Der Benutzer wird vor dem Ablauf seines Kennwortes gewarnt. Dieser Wert zeigt an, wie viele Tage vor dem Ablauf des Kennwortes der Benutzer zur Passwortänderung aufgefordert wird.&lt;br /&gt;
#Wenn das Kennwort abgelaufen ist, wird das Konto deaktiviert. Dieses Feld enthält die Anzahl der Tage bis zur Deaktivierung des Accounts nach Ablauf des Kennwortes.&lt;br /&gt;
#Ablaufdatum des Benutzerkontos (falls ablaufend)&lt;br /&gt;
#reserviert für zukünftige Zwecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/group==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:&lt;br /&gt;
 bin:x:1:daemon&lt;br /&gt;
 daemon:x:2:&lt;br /&gt;
 users:x:100:&lt;br /&gt;
 sales:x:133: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendeten Felder beinhalten in dieser Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#verschlüsseltes Passwort oder Verweis in die /etc/gshadow-Datei&lt;br /&gt;
#Gruppen-ID (kurz GID)&lt;br /&gt;
#Liste der Gruppenmitglieder, die durch ein Komma voneinander getrennt sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/gshadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
sales:$2a$10$....5nvMAwrW39u1:harald: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#Gruppenpasswort (hier gekürzt) – bei Standardgruppen wird auf ein Passwort oftmals auch verzichtet. Es kann ohnehin nur ein Benutzer in diese Gruppe wechseln,der sich am System angemeldet hat und in der Mitgliederliste eingetragen ist. Ein Missbrauch ist also unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;
#Gruppenverwalter – der Gruppenverwalter kann Mitglieder zur Gruppe hinzufügen oder entfernen. Weiterhin hat er als Einziger (außer root natürlich) das Recht,das Passwort für die Gruppe zu ändern.&lt;br /&gt;
#Mitglieder  der  Gruppe  –  sie  werden,  wie  gehabt,  durch  Kommata  voneinander getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==useradd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird ein neuer Benutzer erstellt. Als Grundlage für die Voreinstellungen dient hierbei die Datei /etc/default/useradd. Diese Datei kann z. B. so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 GROUP=100&lt;br /&gt;
 HOME=/home&lt;br /&gt;
 INACTIVE=-1&lt;br /&gt;
 EXPIRE=&lt;br /&gt;
 SHELL=/bin/bash&lt;br /&gt;
 SKEL=/etc/skel&lt;br /&gt;
 GROUPS=video,dialout&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Die initiale Gruppe des Benutzers ist 100 (also in diesem Fall users).&lt;br /&gt;
#Sein Heimatverzeichnis wird unterhalb von /home angelegt.&lt;br /&gt;
#Das Konto ist nicht deaktiviert (INACTIVE=-1).&lt;br /&gt;
#Das Konto läuft nie ab (EXPIRE=).&lt;br /&gt;
#Die voreingestellte Shell ist die Bash.&lt;br /&gt;
#Das Heimatverzeichnis wird aus der Vorlage /etc/skel erstellt.&lt;br /&gt;
#Der Benutzer gehört, abgesehen von der initialen Gruppe, auch noch den Gruppenvideo und dialout an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==userdel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit  diesem  Kommando  wird  ein  Benutzerkonto  vom  System  entfernt.  Es  wird  einfach nur der Anmeldename übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-r (remove) löscht gleichzeitig das Heimatverzeichnis des Benutzers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-f (force) löscht das Heimatverzeichnis des Benutzers auch dann, wenn dieses Verzeichnis Dateien anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 userdel willi -rf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
löscht  den  Benutzer  Willi  inklusive  seines  Heimatverzeichnisses,  auch  wenn  dieses Daten anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==usermod==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Befehl usermod  dient  dazu,  ein  existierendes  Benutzerkonto  zu  ändern.  Die  Syntax  bzw.  die  Optionen  zu  usermod  ähneln  größtenteils  denen  von useradd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das  Kommando passwd  wird  hauptsächlich  dazu  verwendet,  das  Kennwort  eines Benutzers zu ändern. Es können aber auch Änderungen damit durchgeführt werden,die eigentlich usermod machen sollte. Der Grund hierfür wird klar, wenn Sie die bei-den Kommandos miteinander vergleichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 -rwsr-xr-x  1 root shadow  66040 Mai 17  2017 passwd&lt;br /&gt;
 -rwxr-xr-x  1 root root    92000 Mai 17  2017 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Sie sehen, ist bei passwd das SUID-Bit gesetzt und bei usermod nicht. Die Folge ist,dass passwd auch dann schreibend auf /etc/passwd und /etc/shadow zugreifen kann, wenn das Programm von einem nicht administrativen Benutzerkonto ausgeführt wird. Sonst könnte ein Benutzer nämlich sein Kennwort nicht selbst ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als root ändern Sie das Passwort eines Benutzers, indem Sie den Benutzernamen dem passwd-Kommando übergeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # passwd dominik&lt;br /&gt;
 Changing password for dominik.&lt;br /&gt;
 New password:&lt;br /&gt;
 Re-enter new password:&lt;br /&gt;
 Password changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==chage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennwortänderungen können für jeden Benutzer einzeln mit chage festgelegt werden. Die Standardwerte sind in der Konfigurationsdatei/etc/default/useradd festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -m 2 dominik&lt;br /&gt;
 Aging information changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Option -m (Minimum) legt den frühesten Zeitpunkt in Tagen fest, nach denen der Benutzer sein Kennwort ändern darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -M 21 dominik&lt;br /&gt;
 Aging information changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große -M (Maximum) legt fest, wie lange der Benutzer maximal dasselbe Kennwort verwenden darf. Ein Benutzer kann  nicht zweimal hintereinander dasselbe Kennwort angeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -l dominik&lt;br /&gt;
 Minimum:        2&lt;br /&gt;
 Maximum:        21&lt;br /&gt;
 Warning:        7&lt;br /&gt;
 Inactive:       -1&lt;br /&gt;
 Last Change:            Sep 20, 2017&lt;br /&gt;
 Password Expires:       Oct 11, 2017&lt;br /&gt;
 Password Inactive:      Never&lt;br /&gt;
 Account Expires:        Never&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend werden die vorgenommenen Änderungen mit chage-l (list) überprüft.Sie sehen die erwarteten Modifikationen und  zusätzliche  Informationen, die alle selbst erklärend sein dürften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==getent==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm getent kann in diversen lokalen Datenbanken lesen. Sie können z. B. nach der Existenz eines bestimmten Benutzers  fragen  und  damit  ein  entsprechendes Errorlevel erhalten – je nachdem, ob der Benutzer existiert oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# getent passwd jonathan&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# echo $?&lt;br /&gt;
 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abfrage nach dem Benutzer Jonathan ergibt ein Errorlevel von 2. Der Benutzer existiert also offensichtlich  nicht. Wenn der Benutzer existiert, wird der entsprechende Eintrag einfach angezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# getent passwd harald&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:1000::/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==id==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando id können Sie die Benutzer- und Gruppen-ID des momentanangemeldeten oder eines anderen Users herausfinden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# id dominik&lt;br /&gt;
 uid=1002(dominik) gid=1002(dominik) Gruppen=1002(dominik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzeige kann auch gefiltert werden, wenn Sie lediglich die Benutzer- oder nur die Gruppen-ID abfragen wollen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# id dominik -u&lt;br /&gt;
 1002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Befehle zur Verwaltung von Gruppen groupadd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando groupadd werden neue Benutzergruppen erstellt. Es können während der Erstellung eine GID und auch ein Gruppenpasswort festgelegt werden. Die Gruppe wird dann in /etc/group erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#-g,--gid legt die GID für die neue Gruppe fest.&lt;br /&gt;
#-o,--non-unique erlaubt die Verwendung von nicht eindeutigen GIDs.&lt;br /&gt;
#-p,--password gibt das Passwort an, das zum Wechsel in diese Gruppe notwendig ist. Die Verwendung von Gruppenpasswörtern ist allerdings eher unüblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # groupadd produktion -g 4711 -p prodp@ssword&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erstellt die Gruppe produktion mit der GID 4711 und dem Gruppenkennwort prodp@ssword.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==groupdel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando groupdel werden nicht mehr benötigte Benutzergruppen gelöscht. Die Übergabe von Parametern ist nicht erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # groupdel produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entfernt die Gruppe produktion. Das System gibt keine Bestätigung zu dem Löschvorgang aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==groupmod==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit groupmod werden bestehende Benutzergruppen modifiziert. Die Syntax dieses Kommandos ist stark an die des Kommandos groupadd angelehnt. Eine Besonderheit ist allerdings die Möglichkeit, eine Gruppe mittels groupmod umzubenennen. Die verwendete GID und daraus resultierende Berechtigungen im Dateisystem bleiben hier-bei erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#-A,--add-user fügt Benutzer zur Gruppe hinzu. (veraltet)&lt;br /&gt;
#-R,--remove-user entfernt Benutzer aus der angegebenen Gruppe. (veraltet)&lt;br /&gt;
#-n,--new-name ändert den Namen der Gruppe unter Beibehaltung der GID und der in der Gruppe enthaltenen Benutzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # groupmod mktg -n marketing&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nennt die Benutzergruppe mktg in marketing um. Mitglieder in dieser Gruppe undauch die GID bleiben erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==gpasswd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Kommando ändern Sie das Kennwort einer Gruppe. Diese Operation ist ausschließlich dem Benutzer root und dem Gruppenadministrator vorbehalten. Mit der Option -r wird ein Gruppenpasswort entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # gpasswd -r sales&lt;br /&gt;
 Password removed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgabe des Kommandos ist selbsterklärend.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Paul</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=3023</id>
		<title>LPIC102/107.1 Benutzer- und Gruppenkonten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=3023"/>
		<updated>2019-07-17T07:44:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paul: /* groupmod */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==&#039;&#039;&#039;Benutzer- und Gruppenkonten und dazugehörige Systemdateien verwalten&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/passwd&lt;br /&gt;
 /etc/shadow&lt;br /&gt;
 /etc/group&lt;br /&gt;
 /etc/skel&lt;br /&gt;
 chage&lt;br /&gt;
 getent&lt;br /&gt;
 groupadd&lt;br /&gt;
 groupdel&lt;br /&gt;
 groupmod&lt;br /&gt;
 passwd&lt;br /&gt;
 useradd&lt;br /&gt;
 userdel&lt;br /&gt;
 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd, shadow, group, gshadow /etc/passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Datei, die mit der Verwaltung von Benutzerkonten in Zusammenhang steht, ist die Datei /etc/passwd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:0:root:/root:/bin/bash&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:100:Harald Maaßen:/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
 dominik:x:1002:100:Dominik Maaßen:/home/dominik:/bin/bash&lt;br /&gt;
 willi:x:1003:100:Willi 0173-1234567:/home/willi:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das erste Feld willi ist der Anmeldename des Benutzers. Er wird beim Login verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das zweite Feld, hier ein x, enthält das Passwort. Dieses Passwort befindet sich in diesem  Fall  in  der  shadow-Datei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die dritte Position 1003 ist die User-ID.Sorgen Sie dafür, dass die Benutzer nach der Neuinstallation dieselben  Benutzer-IDs  bekommen,  die  sie  vor  der  Neuinstallation  hatten. Der Benutzer root bekommt immer die ID 0.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das vierte Feld, hier die 100, enthält die Group-ID. Das ist die initiale Gruppe des Benutzers, die in diesem Fall in der Datei /etc/group auf die Gruppe users zeigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die fünfte Spalte  Willi0173-1234567 ist das sogenannte GECOS-Feld. Es kann Informationen über den Benutzer enthalten,  die z. B. mit dem Programm finger abgefragt werden können. Ein Benutzer kann das GECOS-Feld auch selbst ändern, indem er das Kommando chfn benutzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das sechste Feld /home/willi enthält den Pfad zum Heimatverzeichnis des Benutzers.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Als  Letztes  wird  in  Feld  sieben  /bin/bash  der  Pfad  zur  Login-Shell  des  Benutzers aufgeführt. Wenn  hier  keine  ausführbare Datei angegeben wird, kann sich der Benutzer nicht anmelden. Sollte das gar erwünscht sein, ist es auch möglich, hier/bin/false anzugeben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/shadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Das erste Feld enthält den Anmeldenamen. Dieser stimmt mit dem ersten Feld der/etc/passwd-Datei überein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Das   zweite   Feld   enthält   das   verschlüsselte   Passwort.   Die   Verschlüsselung geschieht,  je  nach  Distribution,  mittels  DES  oder  MD5.  Die  Verschlüsselung  mitMD5  ist  nicht  sicherer  als  die  mit  DES,  erlaubt  jedoch  die  Verwendung  längerer Passwörter. Bei der Verwendung von DES ist die Kennwortlänge auf acht Zeichen begrenzt. Längere Passwörter werden praktisch abgeschnitten.&lt;br /&gt;
#Zeitpunkt  der  letzten  Kennwortänderung. Dieser  Wert  wird  in  ganzen  Tagen  ab dem 1. Januar 1970 angegeben.&lt;br /&gt;
#Mindestanzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#maximale Anzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#Der Benutzer wird vor dem Ablauf seines Kennwortes gewarnt. Dieser Wert zeigt an, wie viele Tage vor dem Ablauf des Kennwortes der Benutzer zur Passwortänderung aufgefordert wird.&lt;br /&gt;
#Wenn das Kennwort abgelaufen ist, wird das Konto deaktiviert. Dieses Feld enthält die Anzahl der Tage bis zur Deaktivierung des Accounts nach Ablauf des Kennwortes.&lt;br /&gt;
#Ablaufdatum des Benutzerkontos (falls ablaufend)&lt;br /&gt;
#reserviert für zukünftige Zwecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/group==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:&lt;br /&gt;
 bin:x:1:daemon&lt;br /&gt;
 daemon:x:2:&lt;br /&gt;
 users:x:100:&lt;br /&gt;
 sales:x:133: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendeten Felder beinhalten in dieser Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#verschlüsseltes Passwort oder Verweis in die /etc/gshadow-Datei&lt;br /&gt;
#Gruppen-ID (kurz GID)&lt;br /&gt;
#Liste der Gruppenmitglieder, die durch ein Komma voneinander getrennt sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/gshadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
sales:$2a$10$....5nvMAwrW39u1:harald: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#Gruppenpasswort (hier gekürzt) – bei Standardgruppen wird auf ein Passwort oftmals auch verzichtet. Es kann ohnehin nur ein Benutzer in diese Gruppe wechseln,der sich am System angemeldet hat und in der Mitgliederliste eingetragen ist. Ein Missbrauch ist also unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;
#Gruppenverwalter – der Gruppenverwalter kann Mitglieder zur Gruppe hinzufügen oder entfernen. Weiterhin hat er als Einziger (außer root natürlich) das Recht,das Passwort für die Gruppe zu ändern.&lt;br /&gt;
#Mitglieder  der  Gruppe  –  sie  werden,  wie  gehabt,  durch  Kommata  voneinander getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==useradd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird ein neuer Benutzer erstellt. Als Grundlage für die Voreinstellungen dient hierbei die Datei /etc/default/useradd. Diese Datei kann z. B. so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 GROUP=100&lt;br /&gt;
 HOME=/home&lt;br /&gt;
 INACTIVE=-1&lt;br /&gt;
 EXPIRE=&lt;br /&gt;
 SHELL=/bin/bash&lt;br /&gt;
 SKEL=/etc/skel&lt;br /&gt;
 GROUPS=video,dialout&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Die initiale Gruppe des Benutzers ist 100 (also in diesem Fall users).&lt;br /&gt;
#Sein Heimatverzeichnis wird unterhalb von /home angelegt.&lt;br /&gt;
#Das Konto ist nicht deaktiviert (INACTIVE=-1).&lt;br /&gt;
#Das Konto läuft nie ab (EXPIRE=).&lt;br /&gt;
#Die voreingestellte Shell ist die Bash.&lt;br /&gt;
#Das Heimatverzeichnis wird aus der Vorlage /etc/skel erstellt.&lt;br /&gt;
#Der Benutzer gehört, abgesehen von der initialen Gruppe, auch noch den Gruppenvideo und dialout an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==userdel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit  diesem  Kommando  wird  ein  Benutzerkonto  vom  System  entfernt.  Es  wird  einfach nur der Anmeldename übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-r (remove) löscht gleichzeitig das Heimatverzeichnis des Benutzers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-f (force) löscht das Heimatverzeichnis des Benutzers auch dann, wenn dieses Verzeichnis Dateien anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 userdel willi -rf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
löscht  den  Benutzer  Willi  inklusive  seines  Heimatverzeichnisses,  auch  wenn  dieses Daten anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==usermod==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Befehl usermod  dient  dazu,  ein  existierendes  Benutzerkonto  zu  ändern.  Die  Syntax  bzw.  die  Optionen  zu  usermod  ähneln  größtenteils  denen  von useradd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das  Kommando passwd  wird  hauptsächlich  dazu  verwendet,  das  Kennwort  eines Benutzers zu ändern. Es können aber auch Änderungen damit durchgeführt werden,die eigentlich usermod machen sollte. Der Grund hierfür wird klar, wenn Sie die bei-den Kommandos miteinander vergleichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 -rwsr-xr-x  1 root shadow  66040 Mai 17  2017 passwd&lt;br /&gt;
 -rwxr-xr-x  1 root root    92000 Mai 17  2017 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Sie sehen, ist bei passwd das SUID-Bit gesetzt und bei usermod nicht. Die Folge ist,dass passwd auch dann schreibend auf /etc/passwd und /etc/shadow zugreifen kann, wenn das Programm von einem nicht administrativen Benutzerkonto ausgeführt wird. Sonst könnte ein Benutzer nämlich sein Kennwort nicht selbst ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als root ändern Sie das Passwort eines Benutzers, indem Sie den Benutzernamen dem passwd-Kommando übergeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # passwd dominik&lt;br /&gt;
 Changing password for dominik.&lt;br /&gt;
 New password:&lt;br /&gt;
 Re-enter new password:&lt;br /&gt;
 Password changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==chage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennwortänderungen können für jeden Benutzer einzeln mit chage festgelegt werden. Die Standardwerte sind in der Konfigurationsdatei/etc/default/useradd festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -m 2 dominik&lt;br /&gt;
 Aging information changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Option -m (Minimum) legt den frühesten Zeitpunkt in Tagen fest, nach denen der Benutzer sein Kennwort ändern darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -M 21 dominik&lt;br /&gt;
 Aging information changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große -M (Maximum) legt fest, wie lange der Benutzer maximal dasselbe Kennwort verwenden darf. Ein Benutzer kann  nicht zweimal hintereinander dasselbe Kennwort angeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -l dominik&lt;br /&gt;
 Minimum:        2&lt;br /&gt;
 Maximum:        21&lt;br /&gt;
 Warning:        7&lt;br /&gt;
 Inactive:       -1&lt;br /&gt;
 Last Change:            Sep 20, 2017&lt;br /&gt;
 Password Expires:       Oct 11, 2017&lt;br /&gt;
 Password Inactive:      Never&lt;br /&gt;
 Account Expires:        Never&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend werden die vorgenommenen Änderungen mit chage-l (list) überprüft.Sie sehen die erwarteten Modifikationen und  zusätzliche  Informationen, die alle selbst erklärend sein dürften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==getent==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm getent kann in diversen lokalen Datenbanken lesen. Sie können z. B. nach der Existenz eines bestimmten Benutzers  fragen  und  damit  ein  entsprechendes Errorlevel erhalten – je nachdem, ob der Benutzer existiert oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# getent passwd jonathan&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# echo $?&lt;br /&gt;
 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abfrage nach dem Benutzer Jonathan ergibt ein Errorlevel von 2. Der Benutzer existiert also offensichtlich  nicht. Wenn der Benutzer existiert, wird der entsprechende Eintrag einfach angezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# getent passwd harald&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:1000::/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==id==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando id können Sie die Benutzer- und Gruppen-ID des momentanangemeldeten oder eines anderen Users herausfinden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# id dominik&lt;br /&gt;
 uid=1002(dominik) gid=1002(dominik) Gruppen=1002(dominik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzeige kann auch gefiltert werden, wenn Sie lediglich die Benutzer- oder nur die Gruppen-ID abfragen wollen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# id dominik -u&lt;br /&gt;
 1002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Befehle zur Verwaltung von Gruppen groupadd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando groupadd werden neue Benutzergruppen erstellt. Es können während der Erstellung eine GID und auch ein Gruppenpasswort festgelegt werden. Die Gruppe wird dann in /etc/group erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#-g,--gid legt die GID für die neue Gruppe fest.&lt;br /&gt;
#-o,--non-unique erlaubt die Verwendung von nicht eindeutigen GIDs.&lt;br /&gt;
#-p,--password gibt das Passwort an, das zum Wechsel in diese Gruppe notwendig ist. Die Verwendung von Gruppenpasswörtern ist allerdings eher unüblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # groupadd produktion -g 4711 -p prodp@ssword&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erstellt die Gruppe produktion mit der GID 4711 und dem Gruppenkennwort prodp@ssword.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==groupdel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando groupdel werden nicht mehr benötigte Benutzergruppen gelöscht. Die Übergabe von Parametern ist nicht erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # groupdel produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entfernt die Gruppe produktion. Das System gibt keine Bestätigung zu dem Löschvorgang aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==groupmod==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit groupmod werden bestehende Benutzergruppen modifiziert. Die Syntax dieses Kommandos ist stark an die des Kommandos groupadd angelehnt. Eine Besonderheit ist allerdings die Möglichkeit, eine Gruppe mittels groupmod umzubenennen. Die verwendete GID und daraus resultierende Berechtigungen im Dateisystem bleiben hier-bei erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#-A,--add-user fügt Benutzer zur Gruppe hinzu. (veraltet)&lt;br /&gt;
#-R,--remove-user entfernt Benutzer aus der angegebenen Gruppe. (veraltet)&lt;br /&gt;
#-n,--new-name ändert den Namen der Gruppe unter Beibehaltung der GID und der in der Gruppe enthaltenen Benutzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # groupmod mktg -n marketing&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nennt die Benutzergruppe mktg in marketing um. Mitglieder in dieser Gruppe undauch die GID bleiben erhalten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Paul</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=3021</id>
		<title>LPIC102/107.1 Benutzer- und Gruppenkonten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=3021"/>
		<updated>2019-07-17T07:26:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paul: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==&#039;&#039;&#039;Benutzer- und Gruppenkonten und dazugehörige Systemdateien verwalten&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/passwd&lt;br /&gt;
 /etc/shadow&lt;br /&gt;
 /etc/group&lt;br /&gt;
 /etc/skel&lt;br /&gt;
 chage&lt;br /&gt;
 getent&lt;br /&gt;
 groupadd&lt;br /&gt;
 groupdel&lt;br /&gt;
 groupmod&lt;br /&gt;
 passwd&lt;br /&gt;
 useradd&lt;br /&gt;
 userdel&lt;br /&gt;
 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd, shadow, group, gshadow /etc/passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Datei, die mit der Verwaltung von Benutzerkonten in Zusammenhang steht, ist die Datei /etc/passwd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:0:root:/root:/bin/bash&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:100:Harald Maaßen:/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
 dominik:x:1002:100:Dominik Maaßen:/home/dominik:/bin/bash&lt;br /&gt;
 willi:x:1003:100:Willi 0173-1234567:/home/willi:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das erste Feld willi ist der Anmeldename des Benutzers. Er wird beim Login verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das zweite Feld, hier ein x, enthält das Passwort. Dieses Passwort befindet sich in diesem  Fall  in  der  shadow-Datei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die dritte Position 1003 ist die User-ID.Sorgen Sie dafür, dass die Benutzer nach der Neuinstallation dieselben  Benutzer-IDs  bekommen,  die  sie  vor  der  Neuinstallation  hatten. Der Benutzer root bekommt immer die ID 0.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das vierte Feld, hier die 100, enthält die Group-ID. Das ist die initiale Gruppe des Benutzers, die in diesem Fall in der Datei /etc/group auf die Gruppe users zeigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die fünfte Spalte  Willi0173-1234567 ist das sogenannte GECOS-Feld. Es kann Informationen über den Benutzer enthalten,  die z. B. mit dem Programm finger abgefragt werden können. Ein Benutzer kann das GECOS-Feld auch selbst ändern, indem er das Kommando chfn benutzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das sechste Feld /home/willi enthält den Pfad zum Heimatverzeichnis des Benutzers.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Als  Letztes  wird  in  Feld  sieben  /bin/bash  der  Pfad  zur  Login-Shell  des  Benutzers aufgeführt. Wenn  hier  keine  ausführbare Datei angegeben wird, kann sich der Benutzer nicht anmelden. Sollte das gar erwünscht sein, ist es auch möglich, hier/bin/false anzugeben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/shadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Das erste Feld enthält den Anmeldenamen. Dieser stimmt mit dem ersten Feld der/etc/passwd-Datei überein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Das   zweite   Feld   enthält   das   verschlüsselte   Passwort.   Die   Verschlüsselung geschieht,  je  nach  Distribution,  mittels  DES  oder  MD5.  Die  Verschlüsselung  mitMD5  ist  nicht  sicherer  als  die  mit  DES,  erlaubt  jedoch  die  Verwendung  längerer Passwörter. Bei der Verwendung von DES ist die Kennwortlänge auf acht Zeichen begrenzt. Längere Passwörter werden praktisch abgeschnitten.&lt;br /&gt;
#Zeitpunkt  der  letzten  Kennwortänderung. Dieser  Wert  wird  in  ganzen  Tagen  ab dem 1. Januar 1970 angegeben.&lt;br /&gt;
#Mindestanzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#maximale Anzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#Der Benutzer wird vor dem Ablauf seines Kennwortes gewarnt. Dieser Wert zeigt an, wie viele Tage vor dem Ablauf des Kennwortes der Benutzer zur Passwortänderung aufgefordert wird.&lt;br /&gt;
#Wenn das Kennwort abgelaufen ist, wird das Konto deaktiviert. Dieses Feld enthält die Anzahl der Tage bis zur Deaktivierung des Accounts nach Ablauf des Kennwortes.&lt;br /&gt;
#Ablaufdatum des Benutzerkontos (falls ablaufend)&lt;br /&gt;
#reserviert für zukünftige Zwecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/group==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:&lt;br /&gt;
 bin:x:1:daemon&lt;br /&gt;
 daemon:x:2:&lt;br /&gt;
 users:x:100:&lt;br /&gt;
 sales:x:133: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendeten Felder beinhalten in dieser Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#verschlüsseltes Passwort oder Verweis in die /etc/gshadow-Datei&lt;br /&gt;
#Gruppen-ID (kurz GID)&lt;br /&gt;
#Liste der Gruppenmitglieder, die durch ein Komma voneinander getrennt sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/gshadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
sales:$2a$10$....5nvMAwrW39u1:harald: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#Gruppenpasswort (hier gekürzt) – bei Standardgruppen wird auf ein Passwort oftmals auch verzichtet. Es kann ohnehin nur ein Benutzer in diese Gruppe wechseln,der sich am System angemeldet hat und in der Mitgliederliste eingetragen ist. Ein Missbrauch ist also unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;
#Gruppenverwalter – der Gruppenverwalter kann Mitglieder zur Gruppe hinzufügen oder entfernen. Weiterhin hat er als Einziger (außer root natürlich) das Recht,das Passwort für die Gruppe zu ändern.&lt;br /&gt;
#Mitglieder  der  Gruppe  –  sie  werden,  wie  gehabt,  durch  Kommata  voneinander getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==useradd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird ein neuer Benutzer erstellt. Als Grundlage für die Voreinstellungen dient hierbei die Datei /etc/default/useradd. Diese Datei kann z. B. so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 GROUP=100&lt;br /&gt;
 HOME=/home&lt;br /&gt;
 INACTIVE=-1&lt;br /&gt;
 EXPIRE=&lt;br /&gt;
 SHELL=/bin/bash&lt;br /&gt;
 SKEL=/etc/skel&lt;br /&gt;
 GROUPS=video,dialout&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Die initiale Gruppe des Benutzers ist 100 (also in diesem Fall users).&lt;br /&gt;
#Sein Heimatverzeichnis wird unterhalb von /home angelegt.&lt;br /&gt;
#Das Konto ist nicht deaktiviert (INACTIVE=-1).&lt;br /&gt;
#Das Konto läuft nie ab (EXPIRE=).&lt;br /&gt;
#Die voreingestellte Shell ist die Bash.&lt;br /&gt;
#Das Heimatverzeichnis wird aus der Vorlage /etc/skel erstellt.&lt;br /&gt;
#Der Benutzer gehört, abgesehen von der initialen Gruppe, auch noch den Gruppenvideo und dialout an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==userdel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit  diesem  Kommando  wird  ein  Benutzerkonto  vom  System  entfernt.  Es  wird  einfach nur der Anmeldename übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-r (remove) löscht gleichzeitig das Heimatverzeichnis des Benutzers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-f (force) löscht das Heimatverzeichnis des Benutzers auch dann, wenn dieses Verzeichnis Dateien anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 userdel willi -rf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
löscht  den  Benutzer  Willi  inklusive  seines  Heimatverzeichnisses,  auch  wenn  dieses Daten anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==usermod==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Befehl usermod  dient  dazu,  ein  existierendes  Benutzerkonto  zu  ändern.  Die  Syntax  bzw.  die  Optionen  zu  usermod  ähneln  größtenteils  denen  von useradd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das  Kommando passwd  wird  hauptsächlich  dazu  verwendet,  das  Kennwort  eines Benutzers zu ändern. Es können aber auch Änderungen damit durchgeführt werden,die eigentlich usermod machen sollte. Der Grund hierfür wird klar, wenn Sie die bei-den Kommandos miteinander vergleichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 -rwsr-xr-x  1 root shadow  66040 Mai 17  2017 passwd&lt;br /&gt;
 -rwxr-xr-x  1 root root    92000 Mai 17  2017 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Sie sehen, ist bei passwd das SUID-Bit gesetzt und bei usermod nicht. Die Folge ist,dass passwd auch dann schreibend auf /etc/passwd und /etc/shadow zugreifen kann, wenn das Programm von einem nicht administrativen Benutzerkonto ausgeführt wird. Sonst könnte ein Benutzer nämlich sein Kennwort nicht selbst ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als root ändern Sie das Passwort eines Benutzers, indem Sie den Benutzernamen dem passwd-Kommando übergeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # passwd dominik&lt;br /&gt;
 Changing password for dominik.&lt;br /&gt;
 New password:&lt;br /&gt;
 Re-enter new password:&lt;br /&gt;
 Password changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==chage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennwortänderungen können für jeden Benutzer einzeln mit chage festgelegt werden. Die Standardwerte sind in der Konfigurationsdatei/etc/default/useradd festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -m 2 dominik&lt;br /&gt;
 Aging information changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Option -m (Minimum) legt den frühesten Zeitpunkt in Tagen fest, nach denen der Benutzer sein Kennwort ändern darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -M 21 dominik&lt;br /&gt;
 Aging information changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große -M (Maximum) legt fest, wie lange der Benutzer maximal dasselbe Kennwort verwenden darf. Ein Benutzer kann  nicht zweimal hintereinander dasselbe Kennwort angeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -l dominik&lt;br /&gt;
 Minimum:        2&lt;br /&gt;
 Maximum:        21&lt;br /&gt;
 Warning:        7&lt;br /&gt;
 Inactive:       -1&lt;br /&gt;
 Last Change:            Sep 20, 2017&lt;br /&gt;
 Password Expires:       Oct 11, 2017&lt;br /&gt;
 Password Inactive:      Never&lt;br /&gt;
 Account Expires:        Never&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend werden die vorgenommenen Änderungen mit chage-l (list) überprüft.Sie sehen die erwarteten Modifikationen und  zusätzliche  Informationen, die alle selbst erklärend sein dürften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==getent==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm getent kann in diversen lokalen Datenbanken lesen. Sie können z. B. nach der Existenz eines bestimmten Benutzers  fragen  und  damit  ein  entsprechendes Errorlevel erhalten – je nachdem, ob der Benutzer existiert oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# getent passwd jonathan&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# echo $?&lt;br /&gt;
 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abfrage nach dem Benutzer Jonathan ergibt ein Errorlevel von 2. Der Benutzer existiert also offensichtlich  nicht. Wenn der Benutzer existiert, wird der entsprechende Eintrag einfach angezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# getent passwd harald&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:1000::/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==id==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando id können Sie die Benutzer- und Gruppen-ID des momentanangemeldeten oder eines anderen Users herausfinden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# id dominik&lt;br /&gt;
 uid=1002(dominik) gid=1002(dominik) Gruppen=1002(dominik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzeige kann auch gefiltert werden, wenn Sie lediglich die Benutzer- oder nur die Gruppen-ID abfragen wollen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# id dominik -u&lt;br /&gt;
 1002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Befehle zur Verwaltung von Gruppen groupadd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando groupadd werden neue Benutzergruppen erstellt. Es können während der Erstellung eine GID und auch ein Gruppenpasswort festgelegt werden. Die Gruppe wird dann in /etc/group erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#-g,--gid legt die GID für die neue Gruppe fest.&lt;br /&gt;
#-o,--non-unique erlaubt die Verwendung von nicht eindeutigen GIDs.&lt;br /&gt;
#-p,--password gibt das Passwort an, das zum Wechsel in diese Gruppe notwendig ist. Die Verwendung von Gruppenpasswörtern ist allerdings eher unüblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # groupadd produktion -g 4711 -p prodp@ssword&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erstellt die Gruppe produktion mit der GID 4711 und dem Gruppenkennwort prodp@ssword.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==groupdel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando groupdel werden nicht mehr benötigte Benutzergruppen gelöscht. Die Übergabe von Parametern ist nicht erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # groupdel produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entfernt die Gruppe produktion. Das System gibt keine Bestätigung zu dem Löschvorgang aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==groupmod==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Paul</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=3020</id>
		<title>LPIC102/107.1 Benutzer- und Gruppenkonten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=3020"/>
		<updated>2019-07-17T07:21:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paul: /* Befehle zur Verwaltung von Gruppen groupadd */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==&#039;&#039;&#039;Benutzer- und Gruppenkonten und dazugehörige Systemdateien verwalten&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/passwd&lt;br /&gt;
 /etc/shadow&lt;br /&gt;
 /etc/group&lt;br /&gt;
 /etc/skel&lt;br /&gt;
 chage&lt;br /&gt;
 getent&lt;br /&gt;
 groupadd&lt;br /&gt;
 groupdel&lt;br /&gt;
 groupmod&lt;br /&gt;
 passwd&lt;br /&gt;
 useradd&lt;br /&gt;
 userdel&lt;br /&gt;
 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd, shadow, group, gshadow /etc/passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Datei, die mit der Verwaltung von Benutzerkonten in Zusammenhang steht, ist die Datei /etc/passwd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:0:root:/root:/bin/bash&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:100:Harald Maaßen:/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
 dominik:x:1002:100:Dominik Maaßen:/home/dominik:/bin/bash&lt;br /&gt;
 willi:x:1003:100:Willi 0173-1234567:/home/willi:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das erste Feld willi ist der Anmeldename des Benutzers. Er wird beim Login verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das zweite Feld, hier ein x, enthält das Passwort. Dieses Passwort befindet sich in diesem  Fall  in  der  shadow-Datei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die dritte Position 1003 ist die User-ID.Sorgen Sie dafür, dass die Benutzer nach der Neuinstallation dieselben  Benutzer-IDs  bekommen,  die  sie  vor  der  Neuinstallation  hatten. Der Benutzer root bekommt immer die ID 0.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das vierte Feld, hier die 100, enthält die Group-ID. Das ist die initiale Gruppe des Benutzers, die in diesem Fall in der Datei /etc/group auf die Gruppe users zeigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die fünfte Spalte  Willi0173-1234567 ist das sogenannte GECOS-Feld. Es kann Informationen über den Benutzer enthalten,  die z. B. mit dem Programm finger abgefragt werden können. Ein Benutzer kann das GECOS-Feld auch selbst ändern, indem er das Kommando chfn benutzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das sechste Feld /home/willi enthält den Pfad zum Heimatverzeichnis des Benutzers.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Als  Letztes  wird  in  Feld  sieben  /bin/bash  der  Pfad  zur  Login-Shell  des  Benutzers aufgeführt. Wenn  hier  keine  ausführbare Datei angegeben wird, kann sich der Benutzer nicht anmelden. Sollte das gar erwünscht sein, ist es auch möglich, hier/bin/false anzugeben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/shadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Das erste Feld enthält den Anmeldenamen. Dieser stimmt mit dem ersten Feld der/etc/passwd-Datei überein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Das   zweite   Feld   enthält   das   verschlüsselte   Passwort.   Die   Verschlüsselung geschieht,  je  nach  Distribution,  mittels  DES  oder  MD5.  Die  Verschlüsselung  mitMD5  ist  nicht  sicherer  als  die  mit  DES,  erlaubt  jedoch  die  Verwendung  längerer Passwörter. Bei der Verwendung von DES ist die Kennwortlänge auf acht Zeichen begrenzt. Längere Passwörter werden praktisch abgeschnitten.&lt;br /&gt;
#Zeitpunkt  der  letzten  Kennwortänderung. Dieser  Wert  wird  in  ganzen  Tagen  ab dem 1. Januar 1970 angegeben.&lt;br /&gt;
#Mindestanzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#maximale Anzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#Der Benutzer wird vor dem Ablauf seines Kennwortes gewarnt. Dieser Wert zeigt an, wie viele Tage vor dem Ablauf des Kennwortes der Benutzer zur Passwortänderung aufgefordert wird.&lt;br /&gt;
#Wenn das Kennwort abgelaufen ist, wird das Konto deaktiviert. Dieses Feld enthält die Anzahl der Tage bis zur Deaktivierung des Accounts nach Ablauf des Kennwortes.&lt;br /&gt;
#Ablaufdatum des Benutzerkontos (falls ablaufend)&lt;br /&gt;
#reserviert für zukünftige Zwecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/group==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:&lt;br /&gt;
 bin:x:1:daemon&lt;br /&gt;
 daemon:x:2:&lt;br /&gt;
 users:x:100:&lt;br /&gt;
 sales:x:133: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendeten Felder beinhalten in dieser Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#verschlüsseltes Passwort oder Verweis in die /etc/gshadow-Datei&lt;br /&gt;
#Gruppen-ID (kurz GID)&lt;br /&gt;
#Liste der Gruppenmitglieder, die durch ein Komma voneinander getrennt sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/gshadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
sales:$2a$10$....5nvMAwrW39u1:harald: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#Gruppenpasswort (hier gekürzt) – bei Standardgruppen wird auf ein Passwort oftmals auch verzichtet. Es kann ohnehin nur ein Benutzer in diese Gruppe wechseln,der sich am System angemeldet hat und in der Mitgliederliste eingetragen ist. Ein Missbrauch ist also unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;
#Gruppenverwalter – der Gruppenverwalter kann Mitglieder zur Gruppe hinzufügen oder entfernen. Weiterhin hat er als Einziger (außer root natürlich) das Recht,das Passwort für die Gruppe zu ändern.&lt;br /&gt;
#Mitglieder  der  Gruppe  –  sie  werden,  wie  gehabt,  durch  Kommata  voneinander getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==useradd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird ein neuer Benutzer erstellt. Als Grundlage für die Voreinstellungen dient hierbei die Datei /etc/default/useradd. Diese Datei kann z. B. so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 GROUP=100&lt;br /&gt;
 HOME=/home&lt;br /&gt;
 INACTIVE=-1&lt;br /&gt;
 EXPIRE=&lt;br /&gt;
 SHELL=/bin/bash&lt;br /&gt;
 SKEL=/etc/skel&lt;br /&gt;
 GROUPS=video,dialout&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Die initiale Gruppe des Benutzers ist 100 (also in diesem Fall users).&lt;br /&gt;
#Sein Heimatverzeichnis wird unterhalb von /home angelegt.&lt;br /&gt;
#Das Konto ist nicht deaktiviert (INACTIVE=-1).&lt;br /&gt;
#Das Konto läuft nie ab (EXPIRE=).&lt;br /&gt;
#Die voreingestellte Shell ist die Bash.&lt;br /&gt;
#Das Heimatverzeichnis wird aus der Vorlage /etc/skel erstellt.&lt;br /&gt;
#Der Benutzer gehört, abgesehen von der initialen Gruppe, auch noch den Gruppenvideo und dialout an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==userdel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit  diesem  Kommando  wird  ein  Benutzerkonto  vom  System  entfernt.  Es  wird  einfach nur der Anmeldename übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-r (remove) löscht gleichzeitig das Heimatverzeichnis des Benutzers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-f (force) löscht das Heimatverzeichnis des Benutzers auch dann, wenn dieses Verzeichnis Dateien anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 userdel willi -rf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
löscht  den  Benutzer  Willi  inklusive  seines  Heimatverzeichnisses,  auch  wenn  dieses Daten anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==usermod==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Befehl usermod  dient  dazu,  ein  existierendes  Benutzerkonto  zu  ändern.  Die  Syntax  bzw.  die  Optionen  zu  usermod  ähneln  größtenteils  denen  von useradd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das  Kommando passwd  wird  hauptsächlich  dazu  verwendet,  das  Kennwort  eines Benutzers zu ändern. Es können aber auch Änderungen damit durchgeführt werden,die eigentlich usermod machen sollte. Der Grund hierfür wird klar, wenn Sie die bei-den Kommandos miteinander vergleichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 -rwsr-xr-x  1 root shadow  66040 Mai 17  2017 passwd&lt;br /&gt;
 -rwxr-xr-x  1 root root    92000 Mai 17  2017 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Sie sehen, ist bei passwd das SUID-Bit gesetzt und bei usermod nicht. Die Folge ist,dass passwd auch dann schreibend auf /etc/passwd und /etc/shadow zugreifen kann, wenn das Programm von einem nicht administrativen Benutzerkonto ausgeführt wird. Sonst könnte ein Benutzer nämlich sein Kennwort nicht selbst ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als root ändern Sie das Passwort eines Benutzers, indem Sie den Benutzernamen dem passwd-Kommando übergeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # passwd dominik&lt;br /&gt;
 Changing password for dominik.&lt;br /&gt;
 New password:&lt;br /&gt;
 Re-enter new password:&lt;br /&gt;
 Password changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==chage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennwortänderungen können für jeden Benutzer einzeln mit chage festgelegt werden. Die Standardwerte sind in der Konfigurationsdatei/etc/default/useradd festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -m 2 dominik&lt;br /&gt;
 Aging information changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Option -m (Minimum) legt den frühesten Zeitpunkt in Tagen fest, nach denen der Benutzer sein Kennwort ändern darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -M 21 dominik&lt;br /&gt;
 Aging information changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große -M (Maximum) legt fest, wie lange der Benutzer maximal dasselbe Kennwort verwenden darf. Ein Benutzer kann  nicht zweimal hintereinander dasselbe Kennwort angeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -l dominik&lt;br /&gt;
 Minimum:        2&lt;br /&gt;
 Maximum:        21&lt;br /&gt;
 Warning:        7&lt;br /&gt;
 Inactive:       -1&lt;br /&gt;
 Last Change:            Sep 20, 2017&lt;br /&gt;
 Password Expires:       Oct 11, 2017&lt;br /&gt;
 Password Inactive:      Never&lt;br /&gt;
 Account Expires:        Never&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend werden die vorgenommenen Änderungen mit chage-l (list) überprüft.Sie sehen die erwarteten Modifikationen und  zusätzliche  Informationen, die alle selbst erklärend sein dürften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==getent==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm getent kann in diversen lokalen Datenbanken lesen. Sie können z. B. nach der Existenz eines bestimmten Benutzers  fragen  und  damit  ein  entsprechendes Errorlevel erhalten – je nachdem, ob der Benutzer existiert oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# getent passwd jonathan&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# echo $?&lt;br /&gt;
 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abfrage nach dem Benutzer Jonathan ergibt ein Errorlevel von 2. Der Benutzer existiert also offensichtlich  nicht. Wenn der Benutzer existiert, wird der entsprechende Eintrag einfach angezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# getent passwd harald&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:1000::/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==id==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando id können Sie die Benutzer- und Gruppen-ID des momentanangemeldeten oder eines anderen Users herausfinden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# id dominik&lt;br /&gt;
 uid=1002(dominik) gid=1002(dominik) Gruppen=1002(dominik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzeige kann auch gefiltert werden, wenn Sie lediglich die Benutzer- oder nur die Gruppen-ID abfragen wollen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# id dominik -u&lt;br /&gt;
 1002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Befehle zur Verwaltung von Gruppen groupadd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando groupadd werden neue Benutzergruppen erstellt. Es können während der Erstellung eine GID und auch ein Gruppenpasswort festgelegt werden. Die Gruppe wird dann in /etc/group erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#-g,--gid legt die GID für die neue Gruppe fest.&lt;br /&gt;
#-o,--non-unique erlaubt die Verwendung von nicht eindeutigen GIDs.&lt;br /&gt;
#-p,--password gibt das Passwort an, das zum Wechsel in diese Gruppe notwendig ist. Die Verwendung von Gruppenpasswörtern ist allerdings eher unüblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # groupadd produktion -g 4711 -p prodp@ssword&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erstellt die Gruppe produktion mit der GID 4711 und dem Gruppenkennwort prodp@ssword.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Paul</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=3019</id>
		<title>LPIC102/107.1 Benutzer- und Gruppenkonten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=3019"/>
		<updated>2019-07-17T07:20:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paul: /* Befehle zur Verwaltung von Gruppen groupadd */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==&#039;&#039;&#039;Benutzer- und Gruppenkonten und dazugehörige Systemdateien verwalten&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/passwd&lt;br /&gt;
 /etc/shadow&lt;br /&gt;
 /etc/group&lt;br /&gt;
 /etc/skel&lt;br /&gt;
 chage&lt;br /&gt;
 getent&lt;br /&gt;
 groupadd&lt;br /&gt;
 groupdel&lt;br /&gt;
 groupmod&lt;br /&gt;
 passwd&lt;br /&gt;
 useradd&lt;br /&gt;
 userdel&lt;br /&gt;
 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd, shadow, group, gshadow /etc/passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Datei, die mit der Verwaltung von Benutzerkonten in Zusammenhang steht, ist die Datei /etc/passwd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:0:root:/root:/bin/bash&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:100:Harald Maaßen:/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
 dominik:x:1002:100:Dominik Maaßen:/home/dominik:/bin/bash&lt;br /&gt;
 willi:x:1003:100:Willi 0173-1234567:/home/willi:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das erste Feld willi ist der Anmeldename des Benutzers. Er wird beim Login verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das zweite Feld, hier ein x, enthält das Passwort. Dieses Passwort befindet sich in diesem  Fall  in  der  shadow-Datei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die dritte Position 1003 ist die User-ID.Sorgen Sie dafür, dass die Benutzer nach der Neuinstallation dieselben  Benutzer-IDs  bekommen,  die  sie  vor  der  Neuinstallation  hatten. Der Benutzer root bekommt immer die ID 0.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das vierte Feld, hier die 100, enthält die Group-ID. Das ist die initiale Gruppe des Benutzers, die in diesem Fall in der Datei /etc/group auf die Gruppe users zeigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die fünfte Spalte  Willi0173-1234567 ist das sogenannte GECOS-Feld. Es kann Informationen über den Benutzer enthalten,  die z. B. mit dem Programm finger abgefragt werden können. Ein Benutzer kann das GECOS-Feld auch selbst ändern, indem er das Kommando chfn benutzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das sechste Feld /home/willi enthält den Pfad zum Heimatverzeichnis des Benutzers.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Als  Letztes  wird  in  Feld  sieben  /bin/bash  der  Pfad  zur  Login-Shell  des  Benutzers aufgeführt. Wenn  hier  keine  ausführbare Datei angegeben wird, kann sich der Benutzer nicht anmelden. Sollte das gar erwünscht sein, ist es auch möglich, hier/bin/false anzugeben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/shadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Das erste Feld enthält den Anmeldenamen. Dieser stimmt mit dem ersten Feld der/etc/passwd-Datei überein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Das   zweite   Feld   enthält   das   verschlüsselte   Passwort.   Die   Verschlüsselung geschieht,  je  nach  Distribution,  mittels  DES  oder  MD5.  Die  Verschlüsselung  mitMD5  ist  nicht  sicherer  als  die  mit  DES,  erlaubt  jedoch  die  Verwendung  längerer Passwörter. Bei der Verwendung von DES ist die Kennwortlänge auf acht Zeichen begrenzt. Längere Passwörter werden praktisch abgeschnitten.&lt;br /&gt;
#Zeitpunkt  der  letzten  Kennwortänderung. Dieser  Wert  wird  in  ganzen  Tagen  ab dem 1. Januar 1970 angegeben.&lt;br /&gt;
#Mindestanzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#maximale Anzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#Der Benutzer wird vor dem Ablauf seines Kennwortes gewarnt. Dieser Wert zeigt an, wie viele Tage vor dem Ablauf des Kennwortes der Benutzer zur Passwortänderung aufgefordert wird.&lt;br /&gt;
#Wenn das Kennwort abgelaufen ist, wird das Konto deaktiviert. Dieses Feld enthält die Anzahl der Tage bis zur Deaktivierung des Accounts nach Ablauf des Kennwortes.&lt;br /&gt;
#Ablaufdatum des Benutzerkontos (falls ablaufend)&lt;br /&gt;
#reserviert für zukünftige Zwecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/group==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:&lt;br /&gt;
 bin:x:1:daemon&lt;br /&gt;
 daemon:x:2:&lt;br /&gt;
 users:x:100:&lt;br /&gt;
 sales:x:133: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendeten Felder beinhalten in dieser Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#verschlüsseltes Passwort oder Verweis in die /etc/gshadow-Datei&lt;br /&gt;
#Gruppen-ID (kurz GID)&lt;br /&gt;
#Liste der Gruppenmitglieder, die durch ein Komma voneinander getrennt sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/gshadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
sales:$2a$10$....5nvMAwrW39u1:harald: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#Gruppenpasswort (hier gekürzt) – bei Standardgruppen wird auf ein Passwort oftmals auch verzichtet. Es kann ohnehin nur ein Benutzer in diese Gruppe wechseln,der sich am System angemeldet hat und in der Mitgliederliste eingetragen ist. Ein Missbrauch ist also unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;
#Gruppenverwalter – der Gruppenverwalter kann Mitglieder zur Gruppe hinzufügen oder entfernen. Weiterhin hat er als Einziger (außer root natürlich) das Recht,das Passwort für die Gruppe zu ändern.&lt;br /&gt;
#Mitglieder  der  Gruppe  –  sie  werden,  wie  gehabt,  durch  Kommata  voneinander getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==useradd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird ein neuer Benutzer erstellt. Als Grundlage für die Voreinstellungen dient hierbei die Datei /etc/default/useradd. Diese Datei kann z. B. so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 GROUP=100&lt;br /&gt;
 HOME=/home&lt;br /&gt;
 INACTIVE=-1&lt;br /&gt;
 EXPIRE=&lt;br /&gt;
 SHELL=/bin/bash&lt;br /&gt;
 SKEL=/etc/skel&lt;br /&gt;
 GROUPS=video,dialout&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Die initiale Gruppe des Benutzers ist 100 (also in diesem Fall users).&lt;br /&gt;
#Sein Heimatverzeichnis wird unterhalb von /home angelegt.&lt;br /&gt;
#Das Konto ist nicht deaktiviert (INACTIVE=-1).&lt;br /&gt;
#Das Konto läuft nie ab (EXPIRE=).&lt;br /&gt;
#Die voreingestellte Shell ist die Bash.&lt;br /&gt;
#Das Heimatverzeichnis wird aus der Vorlage /etc/skel erstellt.&lt;br /&gt;
#Der Benutzer gehört, abgesehen von der initialen Gruppe, auch noch den Gruppenvideo und dialout an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==userdel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit  diesem  Kommando  wird  ein  Benutzerkonto  vom  System  entfernt.  Es  wird  einfach nur der Anmeldename übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-r (remove) löscht gleichzeitig das Heimatverzeichnis des Benutzers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-f (force) löscht das Heimatverzeichnis des Benutzers auch dann, wenn dieses Verzeichnis Dateien anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 userdel willi -rf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
löscht  den  Benutzer  Willi  inklusive  seines  Heimatverzeichnisses,  auch  wenn  dieses Daten anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==usermod==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Befehl usermod  dient  dazu,  ein  existierendes  Benutzerkonto  zu  ändern.  Die  Syntax  bzw.  die  Optionen  zu  usermod  ähneln  größtenteils  denen  von useradd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das  Kommando passwd  wird  hauptsächlich  dazu  verwendet,  das  Kennwort  eines Benutzers zu ändern. Es können aber auch Änderungen damit durchgeführt werden,die eigentlich usermod machen sollte. Der Grund hierfür wird klar, wenn Sie die bei-den Kommandos miteinander vergleichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 -rwsr-xr-x  1 root shadow  66040 Mai 17  2017 passwd&lt;br /&gt;
 -rwxr-xr-x  1 root root    92000 Mai 17  2017 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Sie sehen, ist bei passwd das SUID-Bit gesetzt und bei usermod nicht. Die Folge ist,dass passwd auch dann schreibend auf /etc/passwd und /etc/shadow zugreifen kann, wenn das Programm von einem nicht administrativen Benutzerkonto ausgeführt wird. Sonst könnte ein Benutzer nämlich sein Kennwort nicht selbst ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als root ändern Sie das Passwort eines Benutzers, indem Sie den Benutzernamen dem passwd-Kommando übergeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # passwd dominik&lt;br /&gt;
 Changing password for dominik.&lt;br /&gt;
 New password:&lt;br /&gt;
 Re-enter new password:&lt;br /&gt;
 Password changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==chage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennwortänderungen können für jeden Benutzer einzeln mit chage festgelegt werden. Die Standardwerte sind in der Konfigurationsdatei/etc/default/useradd festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -m 2 dominik&lt;br /&gt;
 Aging information changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Option -m (Minimum) legt den frühesten Zeitpunkt in Tagen fest, nach denen der Benutzer sein Kennwort ändern darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -M 21 dominik&lt;br /&gt;
 Aging information changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große -M (Maximum) legt fest, wie lange der Benutzer maximal dasselbe Kennwort verwenden darf. Ein Benutzer kann  nicht zweimal hintereinander dasselbe Kennwort angeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -l dominik&lt;br /&gt;
 Minimum:        2&lt;br /&gt;
 Maximum:        21&lt;br /&gt;
 Warning:        7&lt;br /&gt;
 Inactive:       -1&lt;br /&gt;
 Last Change:            Sep 20, 2017&lt;br /&gt;
 Password Expires:       Oct 11, 2017&lt;br /&gt;
 Password Inactive:      Never&lt;br /&gt;
 Account Expires:        Never&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend werden die vorgenommenen Änderungen mit chage-l (list) überprüft.Sie sehen die erwarteten Modifikationen und  zusätzliche  Informationen, die alle selbst erklärend sein dürften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==getent==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm getent kann in diversen lokalen Datenbanken lesen. Sie können z. B. nach der Existenz eines bestimmten Benutzers  fragen  und  damit  ein  entsprechendes Errorlevel erhalten – je nachdem, ob der Benutzer existiert oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# getent passwd jonathan&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# echo $?&lt;br /&gt;
 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abfrage nach dem Benutzer Jonathan ergibt ein Errorlevel von 2. Der Benutzer existiert also offensichtlich  nicht. Wenn der Benutzer existiert, wird der entsprechende Eintrag einfach angezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# getent passwd harald&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:1000::/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==id==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando id können Sie die Benutzer- und Gruppen-ID des momentanangemeldeten oder eines anderen Users herausfinden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# id dominik&lt;br /&gt;
 uid=1002(dominik) gid=1002(dominik) Gruppen=1002(dominik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzeige kann auch gefiltert werden, wenn Sie lediglich die Benutzer- oder nur die Gruppen-ID abfragen wollen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# id dominik -u&lt;br /&gt;
 1002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Befehle zur Verwaltung von Gruppen groupadd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando groupadd werden neue Benutzergruppen erstellt. Es können während der Erstellung eine GID und auch ein Gruppenpasswort festgelegt werden. Die Gruppe wird dann in /etc/group erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#-g,--gid legt die GID für die neue Gruppe fest.&lt;br /&gt;
#-o,--non-unique erlaubt die Verwendung von nicht eindeutigen GIDs.&lt;br /&gt;
#-p,--password gibt das Passwort an, das zum Wechsel in diese Gruppe notwendig ist. Die Verwendung von Gruppenpasswörtern ist allerdings eher unüblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # groupadd produktion -g 4711 -p prodp@ssword&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Paul</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=3018</id>
		<title>LPIC102/107.1 Benutzer- und Gruppenkonten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=3018"/>
		<updated>2019-07-17T07:14:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paul: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==&#039;&#039;&#039;Benutzer- und Gruppenkonten und dazugehörige Systemdateien verwalten&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/passwd&lt;br /&gt;
 /etc/shadow&lt;br /&gt;
 /etc/group&lt;br /&gt;
 /etc/skel&lt;br /&gt;
 chage&lt;br /&gt;
 getent&lt;br /&gt;
 groupadd&lt;br /&gt;
 groupdel&lt;br /&gt;
 groupmod&lt;br /&gt;
 passwd&lt;br /&gt;
 useradd&lt;br /&gt;
 userdel&lt;br /&gt;
 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd, shadow, group, gshadow /etc/passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Datei, die mit der Verwaltung von Benutzerkonten in Zusammenhang steht, ist die Datei /etc/passwd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:0:root:/root:/bin/bash&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:100:Harald Maaßen:/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
 dominik:x:1002:100:Dominik Maaßen:/home/dominik:/bin/bash&lt;br /&gt;
 willi:x:1003:100:Willi 0173-1234567:/home/willi:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das erste Feld willi ist der Anmeldename des Benutzers. Er wird beim Login verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das zweite Feld, hier ein x, enthält das Passwort. Dieses Passwort befindet sich in diesem  Fall  in  der  shadow-Datei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die dritte Position 1003 ist die User-ID.Sorgen Sie dafür, dass die Benutzer nach der Neuinstallation dieselben  Benutzer-IDs  bekommen,  die  sie  vor  der  Neuinstallation  hatten. Der Benutzer root bekommt immer die ID 0.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das vierte Feld, hier die 100, enthält die Group-ID. Das ist die initiale Gruppe des Benutzers, die in diesem Fall in der Datei /etc/group auf die Gruppe users zeigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die fünfte Spalte  Willi0173-1234567 ist das sogenannte GECOS-Feld. Es kann Informationen über den Benutzer enthalten,  die z. B. mit dem Programm finger abgefragt werden können. Ein Benutzer kann das GECOS-Feld auch selbst ändern, indem er das Kommando chfn benutzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das sechste Feld /home/willi enthält den Pfad zum Heimatverzeichnis des Benutzers.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Als  Letztes  wird  in  Feld  sieben  /bin/bash  der  Pfad  zur  Login-Shell  des  Benutzers aufgeführt. Wenn  hier  keine  ausführbare Datei angegeben wird, kann sich der Benutzer nicht anmelden. Sollte das gar erwünscht sein, ist es auch möglich, hier/bin/false anzugeben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/shadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Das erste Feld enthält den Anmeldenamen. Dieser stimmt mit dem ersten Feld der/etc/passwd-Datei überein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Das   zweite   Feld   enthält   das   verschlüsselte   Passwort.   Die   Verschlüsselung geschieht,  je  nach  Distribution,  mittels  DES  oder  MD5.  Die  Verschlüsselung  mitMD5  ist  nicht  sicherer  als  die  mit  DES,  erlaubt  jedoch  die  Verwendung  längerer Passwörter. Bei der Verwendung von DES ist die Kennwortlänge auf acht Zeichen begrenzt. Längere Passwörter werden praktisch abgeschnitten.&lt;br /&gt;
#Zeitpunkt  der  letzten  Kennwortänderung. Dieser  Wert  wird  in  ganzen  Tagen  ab dem 1. Januar 1970 angegeben.&lt;br /&gt;
#Mindestanzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#maximale Anzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#Der Benutzer wird vor dem Ablauf seines Kennwortes gewarnt. Dieser Wert zeigt an, wie viele Tage vor dem Ablauf des Kennwortes der Benutzer zur Passwortänderung aufgefordert wird.&lt;br /&gt;
#Wenn das Kennwort abgelaufen ist, wird das Konto deaktiviert. Dieses Feld enthält die Anzahl der Tage bis zur Deaktivierung des Accounts nach Ablauf des Kennwortes.&lt;br /&gt;
#Ablaufdatum des Benutzerkontos (falls ablaufend)&lt;br /&gt;
#reserviert für zukünftige Zwecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/group==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:&lt;br /&gt;
 bin:x:1:daemon&lt;br /&gt;
 daemon:x:2:&lt;br /&gt;
 users:x:100:&lt;br /&gt;
 sales:x:133: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendeten Felder beinhalten in dieser Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#verschlüsseltes Passwort oder Verweis in die /etc/gshadow-Datei&lt;br /&gt;
#Gruppen-ID (kurz GID)&lt;br /&gt;
#Liste der Gruppenmitglieder, die durch ein Komma voneinander getrennt sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/gshadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
sales:$2a$10$....5nvMAwrW39u1:harald: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#Gruppenpasswort (hier gekürzt) – bei Standardgruppen wird auf ein Passwort oftmals auch verzichtet. Es kann ohnehin nur ein Benutzer in diese Gruppe wechseln,der sich am System angemeldet hat und in der Mitgliederliste eingetragen ist. Ein Missbrauch ist also unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;
#Gruppenverwalter – der Gruppenverwalter kann Mitglieder zur Gruppe hinzufügen oder entfernen. Weiterhin hat er als Einziger (außer root natürlich) das Recht,das Passwort für die Gruppe zu ändern.&lt;br /&gt;
#Mitglieder  der  Gruppe  –  sie  werden,  wie  gehabt,  durch  Kommata  voneinander getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==useradd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird ein neuer Benutzer erstellt. Als Grundlage für die Voreinstellungen dient hierbei die Datei /etc/default/useradd. Diese Datei kann z. B. so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 GROUP=100&lt;br /&gt;
 HOME=/home&lt;br /&gt;
 INACTIVE=-1&lt;br /&gt;
 EXPIRE=&lt;br /&gt;
 SHELL=/bin/bash&lt;br /&gt;
 SKEL=/etc/skel&lt;br /&gt;
 GROUPS=video,dialout&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Die initiale Gruppe des Benutzers ist 100 (also in diesem Fall users).&lt;br /&gt;
#Sein Heimatverzeichnis wird unterhalb von /home angelegt.&lt;br /&gt;
#Das Konto ist nicht deaktiviert (INACTIVE=-1).&lt;br /&gt;
#Das Konto läuft nie ab (EXPIRE=).&lt;br /&gt;
#Die voreingestellte Shell ist die Bash.&lt;br /&gt;
#Das Heimatverzeichnis wird aus der Vorlage /etc/skel erstellt.&lt;br /&gt;
#Der Benutzer gehört, abgesehen von der initialen Gruppe, auch noch den Gruppenvideo und dialout an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==userdel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit  diesem  Kommando  wird  ein  Benutzerkonto  vom  System  entfernt.  Es  wird  einfach nur der Anmeldename übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-r (remove) löscht gleichzeitig das Heimatverzeichnis des Benutzers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-f (force) löscht das Heimatverzeichnis des Benutzers auch dann, wenn dieses Verzeichnis Dateien anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 userdel willi -rf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
löscht  den  Benutzer  Willi  inklusive  seines  Heimatverzeichnisses,  auch  wenn  dieses Daten anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==usermod==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Befehl usermod  dient  dazu,  ein  existierendes  Benutzerkonto  zu  ändern.  Die  Syntax  bzw.  die  Optionen  zu  usermod  ähneln  größtenteils  denen  von useradd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das  Kommando passwd  wird  hauptsächlich  dazu  verwendet,  das  Kennwort  eines Benutzers zu ändern. Es können aber auch Änderungen damit durchgeführt werden,die eigentlich usermod machen sollte. Der Grund hierfür wird klar, wenn Sie die bei-den Kommandos miteinander vergleichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 -rwsr-xr-x  1 root shadow  66040 Mai 17  2017 passwd&lt;br /&gt;
 -rwxr-xr-x  1 root root    92000 Mai 17  2017 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Sie sehen, ist bei passwd das SUID-Bit gesetzt und bei usermod nicht. Die Folge ist,dass passwd auch dann schreibend auf /etc/passwd und /etc/shadow zugreifen kann, wenn das Programm von einem nicht administrativen Benutzerkonto ausgeführt wird. Sonst könnte ein Benutzer nämlich sein Kennwort nicht selbst ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als root ändern Sie das Passwort eines Benutzers, indem Sie den Benutzernamen dem passwd-Kommando übergeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # passwd dominik&lt;br /&gt;
 Changing password for dominik.&lt;br /&gt;
 New password:&lt;br /&gt;
 Re-enter new password:&lt;br /&gt;
 Password changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==chage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennwortänderungen können für jeden Benutzer einzeln mit chage festgelegt werden. Die Standardwerte sind in der Konfigurationsdatei/etc/default/useradd festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -m 2 dominik&lt;br /&gt;
 Aging information changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Option -m (Minimum) legt den frühesten Zeitpunkt in Tagen fest, nach denen der Benutzer sein Kennwort ändern darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -M 21 dominik&lt;br /&gt;
 Aging information changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große -M (Maximum) legt fest, wie lange der Benutzer maximal dasselbe Kennwort verwenden darf. Ein Benutzer kann  nicht zweimal hintereinander dasselbe Kennwort angeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -l dominik&lt;br /&gt;
 Minimum:        2&lt;br /&gt;
 Maximum:        21&lt;br /&gt;
 Warning:        7&lt;br /&gt;
 Inactive:       -1&lt;br /&gt;
 Last Change:            Sep 20, 2017&lt;br /&gt;
 Password Expires:       Oct 11, 2017&lt;br /&gt;
 Password Inactive:      Never&lt;br /&gt;
 Account Expires:        Never&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend werden die vorgenommenen Änderungen mit chage-l (list) überprüft.Sie sehen die erwarteten Modifikationen und  zusätzliche  Informationen, die alle selbst erklärend sein dürften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==getent==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm getent kann in diversen lokalen Datenbanken lesen. Sie können z. B. nach der Existenz eines bestimmten Benutzers  fragen  und  damit  ein  entsprechendes Errorlevel erhalten – je nachdem, ob der Benutzer existiert oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# getent passwd jonathan&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# echo $?&lt;br /&gt;
 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abfrage nach dem Benutzer Jonathan ergibt ein Errorlevel von 2. Der Benutzer existiert also offensichtlich  nicht. Wenn der Benutzer existiert, wird der entsprechende Eintrag einfach angezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# getent passwd harald&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:1000::/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==id==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando id können Sie die Benutzer- und Gruppen-ID des momentanangemeldeten oder eines anderen Users herausfinden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# id dominik&lt;br /&gt;
 uid=1002(dominik) gid=1002(dominik) Gruppen=1002(dominik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzeige kann auch gefiltert werden, wenn Sie lediglich die Benutzer- oder nur die Gruppen-ID abfragen wollen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# id dominik -u&lt;br /&gt;
 1002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Befehle zur Verwaltung von Gruppen groupadd==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Paul</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=3017</id>
		<title>LPIC102/107.1 Benutzer- und Gruppenkonten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=3017"/>
		<updated>2019-07-17T07:13:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paul: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==&#039;&#039;&#039;Benutzer- und Gruppenkonten und dazugehörige Systemdateien verwalten&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/passwd&lt;br /&gt;
 /etc/shadow&lt;br /&gt;
 /etc/group&lt;br /&gt;
 /etc/skel&lt;br /&gt;
 chage&lt;br /&gt;
 getent&lt;br /&gt;
 groupadd&lt;br /&gt;
 groupdel&lt;br /&gt;
 groupmod&lt;br /&gt;
 passwd&lt;br /&gt;
 useradd&lt;br /&gt;
 userdel&lt;br /&gt;
 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd, shadow, group, gshadow /etc/passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Datei, die mit der Verwaltung von Benutzerkonten in Zusammenhang steht, ist die Datei /etc/passwd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:0:root:/root:/bin/bash&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:100:Harald Maaßen:/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
 dominik:x:1002:100:Dominik Maaßen:/home/dominik:/bin/bash&lt;br /&gt;
 willi:x:1003:100:Willi 0173-1234567:/home/willi:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das erste Feld willi ist der Anmeldename des Benutzers. Er wird beim Login verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das zweite Feld, hier ein x, enthält das Passwort. Dieses Passwort befindet sich in diesem  Fall  in  der  shadow-Datei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die dritte Position 1003 ist die User-ID.Sorgen Sie dafür, dass die Benutzer nach der Neuinstallation dieselben  Benutzer-IDs  bekommen,  die  sie  vor  der  Neuinstallation  hatten. Der Benutzer root bekommt immer die ID 0.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das vierte Feld, hier die 100, enthält die Group-ID. Das ist die initiale Gruppe des Benutzers, die in diesem Fall in der Datei /etc/group auf die Gruppe users zeigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die fünfte Spalte  Willi0173-1234567 ist das sogenannte GECOS-Feld. Es kann Informationen über den Benutzer enthalten,  die z. B. mit dem Programm finger abgefragt werden können. Ein Benutzer kann das GECOS-Feld auch selbst ändern, indem er das Kommando chfn benutzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das sechste Feld /home/willi enthält den Pfad zum Heimatverzeichnis des Benutzers.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Als  Letztes  wird  in  Feld  sieben  /bin/bash  der  Pfad  zur  Login-Shell  des  Benutzers aufgeführt. Wenn  hier  keine  ausführbare Datei angegeben wird, kann sich der Benutzer nicht anmelden. Sollte das gar erwünscht sein, ist es auch möglich, hier/bin/false anzugeben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/shadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Das erste Feld enthält den Anmeldenamen. Dieser stimmt mit dem ersten Feld der/etc/passwd-Datei überein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Das   zweite   Feld   enthält   das   verschlüsselte   Passwort.   Die   Verschlüsselung geschieht,  je  nach  Distribution,  mittels  DES  oder  MD5.  Die  Verschlüsselung  mitMD5  ist  nicht  sicherer  als  die  mit  DES,  erlaubt  jedoch  die  Verwendung  längerer Passwörter. Bei der Verwendung von DES ist die Kennwortlänge auf acht Zeichen begrenzt. Längere Passwörter werden praktisch abgeschnitten.&lt;br /&gt;
#Zeitpunkt  der  letzten  Kennwortänderung. Dieser  Wert  wird  in  ganzen  Tagen  ab dem 1. Januar 1970 angegeben.&lt;br /&gt;
#Mindestanzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#maximale Anzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#Der Benutzer wird vor dem Ablauf seines Kennwortes gewarnt. Dieser Wert zeigt an, wie viele Tage vor dem Ablauf des Kennwortes der Benutzer zur Passwortänderung aufgefordert wird.&lt;br /&gt;
#Wenn das Kennwort abgelaufen ist, wird das Konto deaktiviert. Dieses Feld enthält die Anzahl der Tage bis zur Deaktivierung des Accounts nach Ablauf des Kennwortes.&lt;br /&gt;
#Ablaufdatum des Benutzerkontos (falls ablaufend)&lt;br /&gt;
#reserviert für zukünftige Zwecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/group==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:&lt;br /&gt;
 bin:x:1:daemon&lt;br /&gt;
 daemon:x:2:&lt;br /&gt;
 users:x:100:&lt;br /&gt;
 sales:x:133: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendeten Felder beinhalten in dieser Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#verschlüsseltes Passwort oder Verweis in die /etc/gshadow-Datei&lt;br /&gt;
#Gruppen-ID (kurz GID)&lt;br /&gt;
#Liste der Gruppenmitglieder, die durch ein Komma voneinander getrennt sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/gshadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
sales:$2a$10$....5nvMAwrW39u1:harald: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#Gruppenpasswort (hier gekürzt) – bei Standardgruppen wird auf ein Passwort oftmals auch verzichtet. Es kann ohnehin nur ein Benutzer in diese Gruppe wechseln,der sich am System angemeldet hat und in der Mitgliederliste eingetragen ist. Ein Missbrauch ist also unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;
#Gruppenverwalter – der Gruppenverwalter kann Mitglieder zur Gruppe hinzufügen oder entfernen. Weiterhin hat er als Einziger (außer root natürlich) das Recht,das Passwort für die Gruppe zu ändern.&lt;br /&gt;
#Mitglieder  der  Gruppe  –  sie  werden,  wie  gehabt,  durch  Kommata  voneinander getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==useradd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird ein neuer Benutzer erstellt. Als Grundlage für die Voreinstellungen dient hierbei die Datei /etc/default/useradd. Diese Datei kann z. B. so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 GROUP=100&lt;br /&gt;
 HOME=/home&lt;br /&gt;
 INACTIVE=-1&lt;br /&gt;
 EXPIRE=&lt;br /&gt;
 SHELL=/bin/bash&lt;br /&gt;
 SKEL=/etc/skel&lt;br /&gt;
 GROUPS=video,dialout&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Die initiale Gruppe des Benutzers ist 100 (also in diesem Fall users).&lt;br /&gt;
#Sein Heimatverzeichnis wird unterhalb von /home angelegt.&lt;br /&gt;
#Das Konto ist nicht deaktiviert (INACTIVE=-1).&lt;br /&gt;
#Das Konto läuft nie ab (EXPIRE=).&lt;br /&gt;
#Die voreingestellte Shell ist die Bash.&lt;br /&gt;
#Das Heimatverzeichnis wird aus der Vorlage /etc/skel erstellt.&lt;br /&gt;
#Der Benutzer gehört, abgesehen von der initialen Gruppe, auch noch den Gruppenvideo und dialout an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==userdel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit  diesem  Kommando  wird  ein  Benutzerkonto  vom  System  entfernt.  Es  wird  einfach nur der Anmeldename übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-r (remove) löscht gleichzeitig das Heimatverzeichnis des Benutzers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-f (force) löscht das Heimatverzeichnis des Benutzers auch dann, wenn dieses Verzeichnis Dateien anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 userdel willi -rf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
löscht  den  Benutzer  Willi  inklusive  seines  Heimatverzeichnisses,  auch  wenn  dieses Daten anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==usermod==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Befehl usermod  dient  dazu,  ein  existierendes  Benutzerkonto  zu  ändern.  Die  Syntax  bzw.  die  Optionen  zu  usermod  ähneln  größtenteils  denen  von useradd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das  Kommando passwd  wird  hauptsächlich  dazu  verwendet,  das  Kennwort  eines Benutzers zu ändern. Es können aber auch Änderungen damit durchgeführt werden,die eigentlich usermod machen sollte. Der Grund hierfür wird klar, wenn Sie die bei-den Kommandos miteinander vergleichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 -rwsr-xr-x  1 root shadow  66040 Mai 17  2017 passwd&lt;br /&gt;
 -rwxr-xr-x  1 root root    92000 Mai 17  2017 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Sie sehen, ist bei passwd das SUID-Bit gesetzt und bei usermod nicht. Die Folge ist,dass passwd auch dann schreibend auf /etc/passwd und /etc/shadow zugreifen kann, wenn das Programm von einem nicht administrativen Benutzerkonto ausgeführt wird. Sonst könnte ein Benutzer nämlich sein Kennwort nicht selbst ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als root ändern Sie das Passwort eines Benutzers, indem Sie den Benutzernamen dem passwd-Kommando übergeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # passwd dominik&lt;br /&gt;
 Changing password for dominik.&lt;br /&gt;
 New password:&lt;br /&gt;
 Re-enter new password:&lt;br /&gt;
 Password changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==chage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennwortänderungen können für jeden Benutzer einzeln mit chage festgelegt werden. Die Standardwerte sind in der Konfigurationsdatei/etc/default/useradd festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -m 2 dominik&lt;br /&gt;
 Aging information changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Option -m (Minimum) legt den frühesten Zeitpunkt in Tagen fest, nach denen der Benutzer sein Kennwort ändern darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -M 21 dominik&lt;br /&gt;
 Aging information changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große -M (Maximum) legt fest, wie lange der Benutzer maximal dasselbe Kennwort verwenden darf. Ein Benutzer kann  nicht zweimal hintereinander dasselbe Kennwort angeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -l dominik&lt;br /&gt;
 Minimum:        2&lt;br /&gt;
 Maximum:        21&lt;br /&gt;
 Warning:        7&lt;br /&gt;
 Inactive:       -1&lt;br /&gt;
 Last Change:            Sep 20, 2017&lt;br /&gt;
 Password Expires:       Oct 11, 2017&lt;br /&gt;
 Password Inactive:      Never&lt;br /&gt;
 Account Expires:        Never&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend werden die vorgenommenen Änderungen mit chage-l (list) überprüft.Sie sehen die erwarteten Modifikationen und  zusätzliche  Informationen, die alle selbst erklärend sein dürften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==getent==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm getent kann in diversen lokalen Datenbanken lesen. Sie können z. B. nach der Existenz eines bestimmten Benutzers  fragen  und  damit  ein  entsprechendes Errorlevel erhalten – je nachdem, ob der Benutzer existiert oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# getent passwd jonathan&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# echo $?&lt;br /&gt;
 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abfrage nach dem Benutzer Jonathan ergibt ein Errorlevel von 2. Der Benutzer existiert also offensichtlich  nicht. Wenn der Benutzer existiert, wird der entsprechende Eintrag einfach angezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# getent passwd harald&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:1000::/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==id==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando id können Sie die Benutzer- und Gruppen-ID des momentanangemeldeten oder eines anderen Users herausfinden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# id dominik&lt;br /&gt;
 uid=1002(dominik) gid=1002(dominik) Gruppen=1002(dominik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzeige kann auch gefiltert werden, wenn Sie lediglich die Benutzer- oder nur die Gruppen-ID abfragen wollen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# id dominik -u&lt;br /&gt;
 1002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Befehle zur Verwaltung von Gruppen&lt;br /&gt;
groupadd==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Paul</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=3016</id>
		<title>LPIC102/107.1 Benutzer- und Gruppenkonten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=3016"/>
		<updated>2019-07-17T07:10:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paul: /* id */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==&#039;&#039;&#039;Benutzer- und Gruppenkonten und dazugehörige Systemdateien verwalten&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/passwd&lt;br /&gt;
 /etc/shadow&lt;br /&gt;
 /etc/group&lt;br /&gt;
 /etc/skel&lt;br /&gt;
 chage&lt;br /&gt;
 getent&lt;br /&gt;
 groupadd&lt;br /&gt;
 groupdel&lt;br /&gt;
 groupmod&lt;br /&gt;
 passwd&lt;br /&gt;
 useradd&lt;br /&gt;
 userdel&lt;br /&gt;
 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd, shadow, group, gshadow /etc/passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Datei, die mit der Verwaltung von Benutzerkonten in Zusammenhang steht, ist die Datei /etc/passwd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:0:root:/root:/bin/bash&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:100:Harald Maaßen:/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
 dominik:x:1002:100:Dominik Maaßen:/home/dominik:/bin/bash&lt;br /&gt;
 willi:x:1003:100:Willi 0173-1234567:/home/willi:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das erste Feld willi ist der Anmeldename des Benutzers. Er wird beim Login verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das zweite Feld, hier ein x, enthält das Passwort. Dieses Passwort befindet sich in diesem  Fall  in  der  shadow-Datei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die dritte Position 1003 ist die User-ID.Sorgen Sie dafür, dass die Benutzer nach der Neuinstallation dieselben  Benutzer-IDs  bekommen,  die  sie  vor  der  Neuinstallation  hatten. Der Benutzer root bekommt immer die ID 0.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das vierte Feld, hier die 100, enthält die Group-ID. Das ist die initiale Gruppe des Benutzers, die in diesem Fall in der Datei /etc/group auf die Gruppe users zeigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die fünfte Spalte  Willi0173-1234567 ist das sogenannte GECOS-Feld. Es kann Informationen über den Benutzer enthalten,  die z. B. mit dem Programm finger abgefragt werden können. Ein Benutzer kann das GECOS-Feld auch selbst ändern, indem er das Kommando chfn benutzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das sechste Feld /home/willi enthält den Pfad zum Heimatverzeichnis des Benutzers.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Als  Letztes  wird  in  Feld  sieben  /bin/bash  der  Pfad  zur  Login-Shell  des  Benutzers aufgeführt. Wenn  hier  keine  ausführbare Datei angegeben wird, kann sich der Benutzer nicht anmelden. Sollte das gar erwünscht sein, ist es auch möglich, hier/bin/false anzugeben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/shadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Das erste Feld enthält den Anmeldenamen. Dieser stimmt mit dem ersten Feld der/etc/passwd-Datei überein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Das   zweite   Feld   enthält   das   verschlüsselte   Passwort.   Die   Verschlüsselung geschieht,  je  nach  Distribution,  mittels  DES  oder  MD5.  Die  Verschlüsselung  mitMD5  ist  nicht  sicherer  als  die  mit  DES,  erlaubt  jedoch  die  Verwendung  längerer Passwörter. Bei der Verwendung von DES ist die Kennwortlänge auf acht Zeichen begrenzt. Längere Passwörter werden praktisch abgeschnitten.&lt;br /&gt;
#Zeitpunkt  der  letzten  Kennwortänderung. Dieser  Wert  wird  in  ganzen  Tagen  ab dem 1. Januar 1970 angegeben.&lt;br /&gt;
#Mindestanzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#maximale Anzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#Der Benutzer wird vor dem Ablauf seines Kennwortes gewarnt. Dieser Wert zeigt an, wie viele Tage vor dem Ablauf des Kennwortes der Benutzer zur Passwortänderung aufgefordert wird.&lt;br /&gt;
#Wenn das Kennwort abgelaufen ist, wird das Konto deaktiviert. Dieses Feld enthält die Anzahl der Tage bis zur Deaktivierung des Accounts nach Ablauf des Kennwortes.&lt;br /&gt;
#Ablaufdatum des Benutzerkontos (falls ablaufend)&lt;br /&gt;
#reserviert für zukünftige Zwecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/group==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:&lt;br /&gt;
 bin:x:1:daemon&lt;br /&gt;
 daemon:x:2:&lt;br /&gt;
 users:x:100:&lt;br /&gt;
 sales:x:133: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendeten Felder beinhalten in dieser Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#verschlüsseltes Passwort oder Verweis in die /etc/gshadow-Datei&lt;br /&gt;
#Gruppen-ID (kurz GID)&lt;br /&gt;
#Liste der Gruppenmitglieder, die durch ein Komma voneinander getrennt sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/gshadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
sales:$2a$10$....5nvMAwrW39u1:harald: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#Gruppenpasswort (hier gekürzt) – bei Standardgruppen wird auf ein Passwort oftmals auch verzichtet. Es kann ohnehin nur ein Benutzer in diese Gruppe wechseln,der sich am System angemeldet hat und in der Mitgliederliste eingetragen ist. Ein Missbrauch ist also unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;
#Gruppenverwalter – der Gruppenverwalter kann Mitglieder zur Gruppe hinzufügen oder entfernen. Weiterhin hat er als Einziger (außer root natürlich) das Recht,das Passwort für die Gruppe zu ändern.&lt;br /&gt;
#Mitglieder  der  Gruppe  –  sie  werden,  wie  gehabt,  durch  Kommata  voneinander getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==useradd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird ein neuer Benutzer erstellt. Als Grundlage für die Voreinstellungen dient hierbei die Datei /etc/default/useradd. Diese Datei kann z. B. so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 GROUP=100&lt;br /&gt;
 HOME=/home&lt;br /&gt;
 INACTIVE=-1&lt;br /&gt;
 EXPIRE=&lt;br /&gt;
 SHELL=/bin/bash&lt;br /&gt;
 SKEL=/etc/skel&lt;br /&gt;
 GROUPS=video,dialout&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Die initiale Gruppe des Benutzers ist 100 (also in diesem Fall users).&lt;br /&gt;
#Sein Heimatverzeichnis wird unterhalb von /home angelegt.&lt;br /&gt;
#Das Konto ist nicht deaktiviert (INACTIVE=-1).&lt;br /&gt;
#Das Konto läuft nie ab (EXPIRE=).&lt;br /&gt;
#Die voreingestellte Shell ist die Bash.&lt;br /&gt;
#Das Heimatverzeichnis wird aus der Vorlage /etc/skel erstellt.&lt;br /&gt;
#Der Benutzer gehört, abgesehen von der initialen Gruppe, auch noch den Gruppenvideo und dialout an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==userdel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit  diesem  Kommando  wird  ein  Benutzerkonto  vom  System  entfernt.  Es  wird  einfach nur der Anmeldename übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-r (remove) löscht gleichzeitig das Heimatverzeichnis des Benutzers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-f (force) löscht das Heimatverzeichnis des Benutzers auch dann, wenn dieses Verzeichnis Dateien anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 userdel willi -rf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
löscht  den  Benutzer  Willi  inklusive  seines  Heimatverzeichnisses,  auch  wenn  dieses Daten anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==usermod==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Befehl usermod  dient  dazu,  ein  existierendes  Benutzerkonto  zu  ändern.  Die  Syntax  bzw.  die  Optionen  zu  usermod  ähneln  größtenteils  denen  von useradd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das  Kommando passwd  wird  hauptsächlich  dazu  verwendet,  das  Kennwort  eines Benutzers zu ändern. Es können aber auch Änderungen damit durchgeführt werden,die eigentlich usermod machen sollte. Der Grund hierfür wird klar, wenn Sie die bei-den Kommandos miteinander vergleichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 -rwsr-xr-x  1 root shadow  66040 Mai 17  2017 passwd&lt;br /&gt;
 -rwxr-xr-x  1 root root    92000 Mai 17  2017 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Sie sehen, ist bei passwd das SUID-Bit gesetzt und bei usermod nicht. Die Folge ist,dass passwd auch dann schreibend auf /etc/passwd und /etc/shadow zugreifen kann, wenn das Programm von einem nicht administrativen Benutzerkonto ausgeführt wird. Sonst könnte ein Benutzer nämlich sein Kennwort nicht selbst ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als root ändern Sie das Passwort eines Benutzers, indem Sie den Benutzernamen dem passwd-Kommando übergeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # passwd dominik&lt;br /&gt;
 Changing password for dominik.&lt;br /&gt;
 New password:&lt;br /&gt;
 Re-enter new password:&lt;br /&gt;
 Password changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==chage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennwortänderungen können für jeden Benutzer einzeln mit chage festgelegt werden. Die Standardwerte sind in der Konfigurationsdatei/etc/default/useradd festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -m 2 dominik&lt;br /&gt;
 Aging information changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Option -m (Minimum) legt den frühesten Zeitpunkt in Tagen fest, nach denen der Benutzer sein Kennwort ändern darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -M 21 dominik&lt;br /&gt;
 Aging information changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große -M (Maximum) legt fest, wie lange der Benutzer maximal dasselbe Kennwort verwenden darf. Ein Benutzer kann  nicht zweimal hintereinander dasselbe Kennwort angeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -l dominik&lt;br /&gt;
 Minimum:        2&lt;br /&gt;
 Maximum:        21&lt;br /&gt;
 Warning:        7&lt;br /&gt;
 Inactive:       -1&lt;br /&gt;
 Last Change:            Sep 20, 2017&lt;br /&gt;
 Password Expires:       Oct 11, 2017&lt;br /&gt;
 Password Inactive:      Never&lt;br /&gt;
 Account Expires:        Never&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend werden die vorgenommenen Änderungen mit chage-l (list) überprüft.Sie sehen die erwarteten Modifikationen und  zusätzliche  Informationen, die alle selbst erklärend sein dürften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==getent==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm getent kann in diversen lokalen Datenbanken lesen. Sie können z. B. nach der Existenz eines bestimmten Benutzers  fragen  und  damit  ein  entsprechendes Errorlevel erhalten – je nachdem, ob der Benutzer existiert oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# getent passwd jonathan&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# echo $?&lt;br /&gt;
 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abfrage nach dem Benutzer Jonathan ergibt ein Errorlevel von 2. Der Benutzer existiert also offensichtlich  nicht. Wenn der Benutzer existiert, wird der entsprechende Eintrag einfach angezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# getent passwd harald&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:1000::/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==id==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando id können Sie die Benutzer- und Gruppen-ID des momentanangemeldeten oder eines anderen Users herausfinden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# id dominik&lt;br /&gt;
 uid=1002(dominik) gid=1002(dominik) Gruppen=1002(dominik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzeige kann auch gefiltert werden, wenn Sie lediglich die Benutzer- oder nur die Gruppen-ID abfragen wollen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# id dominik -u&lt;br /&gt;
 1002&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Paul</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=3015</id>
		<title>LPIC102/107.1 Benutzer- und Gruppenkonten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=3015"/>
		<updated>2019-07-17T07:08:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paul: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==&#039;&#039;&#039;Benutzer- und Gruppenkonten und dazugehörige Systemdateien verwalten&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/passwd&lt;br /&gt;
 /etc/shadow&lt;br /&gt;
 /etc/group&lt;br /&gt;
 /etc/skel&lt;br /&gt;
 chage&lt;br /&gt;
 getent&lt;br /&gt;
 groupadd&lt;br /&gt;
 groupdel&lt;br /&gt;
 groupmod&lt;br /&gt;
 passwd&lt;br /&gt;
 useradd&lt;br /&gt;
 userdel&lt;br /&gt;
 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd, shadow, group, gshadow /etc/passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Datei, die mit der Verwaltung von Benutzerkonten in Zusammenhang steht, ist die Datei /etc/passwd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:0:root:/root:/bin/bash&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:100:Harald Maaßen:/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
 dominik:x:1002:100:Dominik Maaßen:/home/dominik:/bin/bash&lt;br /&gt;
 willi:x:1003:100:Willi 0173-1234567:/home/willi:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das erste Feld willi ist der Anmeldename des Benutzers. Er wird beim Login verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das zweite Feld, hier ein x, enthält das Passwort. Dieses Passwort befindet sich in diesem  Fall  in  der  shadow-Datei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die dritte Position 1003 ist die User-ID.Sorgen Sie dafür, dass die Benutzer nach der Neuinstallation dieselben  Benutzer-IDs  bekommen,  die  sie  vor  der  Neuinstallation  hatten. Der Benutzer root bekommt immer die ID 0.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das vierte Feld, hier die 100, enthält die Group-ID. Das ist die initiale Gruppe des Benutzers, die in diesem Fall in der Datei /etc/group auf die Gruppe users zeigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die fünfte Spalte  Willi0173-1234567 ist das sogenannte GECOS-Feld. Es kann Informationen über den Benutzer enthalten,  die z. B. mit dem Programm finger abgefragt werden können. Ein Benutzer kann das GECOS-Feld auch selbst ändern, indem er das Kommando chfn benutzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das sechste Feld /home/willi enthält den Pfad zum Heimatverzeichnis des Benutzers.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Als  Letztes  wird  in  Feld  sieben  /bin/bash  der  Pfad  zur  Login-Shell  des  Benutzers aufgeführt. Wenn  hier  keine  ausführbare Datei angegeben wird, kann sich der Benutzer nicht anmelden. Sollte das gar erwünscht sein, ist es auch möglich, hier/bin/false anzugeben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/shadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Das erste Feld enthält den Anmeldenamen. Dieser stimmt mit dem ersten Feld der/etc/passwd-Datei überein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Das   zweite   Feld   enthält   das   verschlüsselte   Passwort.   Die   Verschlüsselung geschieht,  je  nach  Distribution,  mittels  DES  oder  MD5.  Die  Verschlüsselung  mitMD5  ist  nicht  sicherer  als  die  mit  DES,  erlaubt  jedoch  die  Verwendung  längerer Passwörter. Bei der Verwendung von DES ist die Kennwortlänge auf acht Zeichen begrenzt. Längere Passwörter werden praktisch abgeschnitten.&lt;br /&gt;
#Zeitpunkt  der  letzten  Kennwortänderung. Dieser  Wert  wird  in  ganzen  Tagen  ab dem 1. Januar 1970 angegeben.&lt;br /&gt;
#Mindestanzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#maximale Anzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#Der Benutzer wird vor dem Ablauf seines Kennwortes gewarnt. Dieser Wert zeigt an, wie viele Tage vor dem Ablauf des Kennwortes der Benutzer zur Passwortänderung aufgefordert wird.&lt;br /&gt;
#Wenn das Kennwort abgelaufen ist, wird das Konto deaktiviert. Dieses Feld enthält die Anzahl der Tage bis zur Deaktivierung des Accounts nach Ablauf des Kennwortes.&lt;br /&gt;
#Ablaufdatum des Benutzerkontos (falls ablaufend)&lt;br /&gt;
#reserviert für zukünftige Zwecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/group==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:&lt;br /&gt;
 bin:x:1:daemon&lt;br /&gt;
 daemon:x:2:&lt;br /&gt;
 users:x:100:&lt;br /&gt;
 sales:x:133: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendeten Felder beinhalten in dieser Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#verschlüsseltes Passwort oder Verweis in die /etc/gshadow-Datei&lt;br /&gt;
#Gruppen-ID (kurz GID)&lt;br /&gt;
#Liste der Gruppenmitglieder, die durch ein Komma voneinander getrennt sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/gshadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
sales:$2a$10$....5nvMAwrW39u1:harald: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#Gruppenpasswort (hier gekürzt) – bei Standardgruppen wird auf ein Passwort oftmals auch verzichtet. Es kann ohnehin nur ein Benutzer in diese Gruppe wechseln,der sich am System angemeldet hat und in der Mitgliederliste eingetragen ist. Ein Missbrauch ist also unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;
#Gruppenverwalter – der Gruppenverwalter kann Mitglieder zur Gruppe hinzufügen oder entfernen. Weiterhin hat er als Einziger (außer root natürlich) das Recht,das Passwort für die Gruppe zu ändern.&lt;br /&gt;
#Mitglieder  der  Gruppe  –  sie  werden,  wie  gehabt,  durch  Kommata  voneinander getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==useradd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird ein neuer Benutzer erstellt. Als Grundlage für die Voreinstellungen dient hierbei die Datei /etc/default/useradd. Diese Datei kann z. B. so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 GROUP=100&lt;br /&gt;
 HOME=/home&lt;br /&gt;
 INACTIVE=-1&lt;br /&gt;
 EXPIRE=&lt;br /&gt;
 SHELL=/bin/bash&lt;br /&gt;
 SKEL=/etc/skel&lt;br /&gt;
 GROUPS=video,dialout&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Die initiale Gruppe des Benutzers ist 100 (also in diesem Fall users).&lt;br /&gt;
#Sein Heimatverzeichnis wird unterhalb von /home angelegt.&lt;br /&gt;
#Das Konto ist nicht deaktiviert (INACTIVE=-1).&lt;br /&gt;
#Das Konto läuft nie ab (EXPIRE=).&lt;br /&gt;
#Die voreingestellte Shell ist die Bash.&lt;br /&gt;
#Das Heimatverzeichnis wird aus der Vorlage /etc/skel erstellt.&lt;br /&gt;
#Der Benutzer gehört, abgesehen von der initialen Gruppe, auch noch den Gruppenvideo und dialout an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==userdel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit  diesem  Kommando  wird  ein  Benutzerkonto  vom  System  entfernt.  Es  wird  einfach nur der Anmeldename übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-r (remove) löscht gleichzeitig das Heimatverzeichnis des Benutzers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-f (force) löscht das Heimatverzeichnis des Benutzers auch dann, wenn dieses Verzeichnis Dateien anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 userdel willi -rf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
löscht  den  Benutzer  Willi  inklusive  seines  Heimatverzeichnisses,  auch  wenn  dieses Daten anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==usermod==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Befehl usermod  dient  dazu,  ein  existierendes  Benutzerkonto  zu  ändern.  Die  Syntax  bzw.  die  Optionen  zu  usermod  ähneln  größtenteils  denen  von useradd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das  Kommando passwd  wird  hauptsächlich  dazu  verwendet,  das  Kennwort  eines Benutzers zu ändern. Es können aber auch Änderungen damit durchgeführt werden,die eigentlich usermod machen sollte. Der Grund hierfür wird klar, wenn Sie die bei-den Kommandos miteinander vergleichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 -rwsr-xr-x  1 root shadow  66040 Mai 17  2017 passwd&lt;br /&gt;
 -rwxr-xr-x  1 root root    92000 Mai 17  2017 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Sie sehen, ist bei passwd das SUID-Bit gesetzt und bei usermod nicht. Die Folge ist,dass passwd auch dann schreibend auf /etc/passwd und /etc/shadow zugreifen kann, wenn das Programm von einem nicht administrativen Benutzerkonto ausgeführt wird. Sonst könnte ein Benutzer nämlich sein Kennwort nicht selbst ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als root ändern Sie das Passwort eines Benutzers, indem Sie den Benutzernamen dem passwd-Kommando übergeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # passwd dominik&lt;br /&gt;
 Changing password for dominik.&lt;br /&gt;
 New password:&lt;br /&gt;
 Re-enter new password:&lt;br /&gt;
 Password changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==chage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennwortänderungen können für jeden Benutzer einzeln mit chage festgelegt werden. Die Standardwerte sind in der Konfigurationsdatei/etc/default/useradd festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -m 2 dominik&lt;br /&gt;
 Aging information changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Option -m (Minimum) legt den frühesten Zeitpunkt in Tagen fest, nach denen der Benutzer sein Kennwort ändern darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -M 21 dominik&lt;br /&gt;
 Aging information changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große -M (Maximum) legt fest, wie lange der Benutzer maximal dasselbe Kennwort verwenden darf. Ein Benutzer kann  nicht zweimal hintereinander dasselbe Kennwort angeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -l dominik&lt;br /&gt;
 Minimum:        2&lt;br /&gt;
 Maximum:        21&lt;br /&gt;
 Warning:        7&lt;br /&gt;
 Inactive:       -1&lt;br /&gt;
 Last Change:            Sep 20, 2017&lt;br /&gt;
 Password Expires:       Oct 11, 2017&lt;br /&gt;
 Password Inactive:      Never&lt;br /&gt;
 Account Expires:        Never&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend werden die vorgenommenen Änderungen mit chage-l (list) überprüft.Sie sehen die erwarteten Modifikationen und  zusätzliche  Informationen, die alle selbst erklärend sein dürften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==getent==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm getent kann in diversen lokalen Datenbanken lesen. Sie können z. B. nach der Existenz eines bestimmten Benutzers  fragen  und  damit  ein  entsprechendes Errorlevel erhalten – je nachdem, ob der Benutzer existiert oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# getent passwd jonathan&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# echo $?&lt;br /&gt;
 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abfrage nach dem Benutzer Jonathan ergibt ein Errorlevel von 2. Der Benutzer existiert also offensichtlich  nicht. Wenn der Benutzer existiert, wird der entsprechende Eintrag einfach angezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@archangel:~# getent passwd harald&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:1000::/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==id==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Paul</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=3014</id>
		<title>LPIC102/107.1 Benutzer- und Gruppenkonten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=3014"/>
		<updated>2019-07-17T06:59:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paul: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==&#039;&#039;&#039;Benutzer- und Gruppenkonten und dazugehörige Systemdateien verwalten&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/passwd&lt;br /&gt;
 /etc/shadow&lt;br /&gt;
 /etc/group&lt;br /&gt;
 /etc/skel&lt;br /&gt;
 chage&lt;br /&gt;
 getent&lt;br /&gt;
 groupadd&lt;br /&gt;
 groupdel&lt;br /&gt;
 groupmod&lt;br /&gt;
 passwd&lt;br /&gt;
 useradd&lt;br /&gt;
 userdel&lt;br /&gt;
 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd, shadow, group, gshadow /etc/passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Datei, die mit der Verwaltung von Benutzerkonten in Zusammenhang steht, ist die Datei /etc/passwd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:0:root:/root:/bin/bash&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:100:Harald Maaßen:/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
 dominik:x:1002:100:Dominik Maaßen:/home/dominik:/bin/bash&lt;br /&gt;
 willi:x:1003:100:Willi 0173-1234567:/home/willi:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das erste Feld willi ist der Anmeldename des Benutzers. Er wird beim Login verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das zweite Feld, hier ein x, enthält das Passwort. Dieses Passwort befindet sich in diesem  Fall  in  der  shadow-Datei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die dritte Position 1003 ist die User-ID.Sorgen Sie dafür, dass die Benutzer nach der Neuinstallation dieselben  Benutzer-IDs  bekommen,  die  sie  vor  der  Neuinstallation  hatten. Der Benutzer root bekommt immer die ID 0.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das vierte Feld, hier die 100, enthält die Group-ID. Das ist die initiale Gruppe des Benutzers, die in diesem Fall in der Datei /etc/group auf die Gruppe users zeigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die fünfte Spalte  Willi0173-1234567 ist das sogenannte GECOS-Feld. Es kann Informationen über den Benutzer enthalten,  die z. B. mit dem Programm finger abgefragt werden können. Ein Benutzer kann das GECOS-Feld auch selbst ändern, indem er das Kommando chfn benutzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das sechste Feld /home/willi enthält den Pfad zum Heimatverzeichnis des Benutzers.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Als  Letztes  wird  in  Feld  sieben  /bin/bash  der  Pfad  zur  Login-Shell  des  Benutzers aufgeführt. Wenn  hier  keine  ausführbare Datei angegeben wird, kann sich der Benutzer nicht anmelden. Sollte das gar erwünscht sein, ist es auch möglich, hier/bin/false anzugeben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/shadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Das erste Feld enthält den Anmeldenamen. Dieser stimmt mit dem ersten Feld der/etc/passwd-Datei überein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Das   zweite   Feld   enthält   das   verschlüsselte   Passwort.   Die   Verschlüsselung geschieht,  je  nach  Distribution,  mittels  DES  oder  MD5.  Die  Verschlüsselung  mitMD5  ist  nicht  sicherer  als  die  mit  DES,  erlaubt  jedoch  die  Verwendung  längerer Passwörter. Bei der Verwendung von DES ist die Kennwortlänge auf acht Zeichen begrenzt. Längere Passwörter werden praktisch abgeschnitten.&lt;br /&gt;
#Zeitpunkt  der  letzten  Kennwortänderung. Dieser  Wert  wird  in  ganzen  Tagen  ab dem 1. Januar 1970 angegeben.&lt;br /&gt;
#Mindestanzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#maximale Anzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#Der Benutzer wird vor dem Ablauf seines Kennwortes gewarnt. Dieser Wert zeigt an, wie viele Tage vor dem Ablauf des Kennwortes der Benutzer zur Passwortänderung aufgefordert wird.&lt;br /&gt;
#Wenn das Kennwort abgelaufen ist, wird das Konto deaktiviert. Dieses Feld enthält die Anzahl der Tage bis zur Deaktivierung des Accounts nach Ablauf des Kennwortes.&lt;br /&gt;
#Ablaufdatum des Benutzerkontos (falls ablaufend)&lt;br /&gt;
#reserviert für zukünftige Zwecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/group==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:&lt;br /&gt;
 bin:x:1:daemon&lt;br /&gt;
 daemon:x:2:&lt;br /&gt;
 users:x:100:&lt;br /&gt;
 sales:x:133: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendeten Felder beinhalten in dieser Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#verschlüsseltes Passwort oder Verweis in die /etc/gshadow-Datei&lt;br /&gt;
#Gruppen-ID (kurz GID)&lt;br /&gt;
#Liste der Gruppenmitglieder, die durch ein Komma voneinander getrennt sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/gshadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
sales:$2a$10$....5nvMAwrW39u1:harald: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#Gruppenpasswort (hier gekürzt) – bei Standardgruppen wird auf ein Passwort oftmals auch verzichtet. Es kann ohnehin nur ein Benutzer in diese Gruppe wechseln,der sich am System angemeldet hat und in der Mitgliederliste eingetragen ist. Ein Missbrauch ist also unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;
#Gruppenverwalter – der Gruppenverwalter kann Mitglieder zur Gruppe hinzufügen oder entfernen. Weiterhin hat er als Einziger (außer root natürlich) das Recht,das Passwort für die Gruppe zu ändern.&lt;br /&gt;
#Mitglieder  der  Gruppe  –  sie  werden,  wie  gehabt,  durch  Kommata  voneinander getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==useradd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird ein neuer Benutzer erstellt. Als Grundlage für die Voreinstellungen dient hierbei die Datei /etc/default/useradd. Diese Datei kann z. B. so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 GROUP=100&lt;br /&gt;
 HOME=/home&lt;br /&gt;
 INACTIVE=-1&lt;br /&gt;
 EXPIRE=&lt;br /&gt;
 SHELL=/bin/bash&lt;br /&gt;
 SKEL=/etc/skel&lt;br /&gt;
 GROUPS=video,dialout&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Die initiale Gruppe des Benutzers ist 100 (also in diesem Fall users).&lt;br /&gt;
#Sein Heimatverzeichnis wird unterhalb von /home angelegt.&lt;br /&gt;
#Das Konto ist nicht deaktiviert (INACTIVE=-1).&lt;br /&gt;
#Das Konto läuft nie ab (EXPIRE=).&lt;br /&gt;
#Die voreingestellte Shell ist die Bash.&lt;br /&gt;
#Das Heimatverzeichnis wird aus der Vorlage /etc/skel erstellt.&lt;br /&gt;
#Der Benutzer gehört, abgesehen von der initialen Gruppe, auch noch den Gruppenvideo und dialout an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==userdel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit  diesem  Kommando  wird  ein  Benutzerkonto  vom  System  entfernt.  Es  wird  einfach nur der Anmeldename übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-r (remove) löscht gleichzeitig das Heimatverzeichnis des Benutzers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-f (force) löscht das Heimatverzeichnis des Benutzers auch dann, wenn dieses Verzeichnis Dateien anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 userdel willi -rf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
löscht  den  Benutzer  Willi  inklusive  seines  Heimatverzeichnisses,  auch  wenn  dieses Daten anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==usermod==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Befehl usermod  dient  dazu,  ein  existierendes  Benutzerkonto  zu  ändern.  Die  Syntax  bzw.  die  Optionen  zu  usermod  ähneln  größtenteils  denen  von useradd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das  Kommando passwd  wird  hauptsächlich  dazu  verwendet,  das  Kennwort  eines Benutzers zu ändern. Es können aber auch Änderungen damit durchgeführt werden,die eigentlich usermod machen sollte. Der Grund hierfür wird klar, wenn Sie die bei-den Kommandos miteinander vergleichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 -rwsr-xr-x  1 root shadow  66040 Mai 17  2017 passwd&lt;br /&gt;
 -rwxr-xr-x  1 root root    92000 Mai 17  2017 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Sie sehen, ist bei passwd das SUID-Bit gesetzt und bei usermod nicht. Die Folge ist,dass passwd auch dann schreibend auf /etc/passwd und /etc/shadow zugreifen kann, wenn das Programm von einem nicht administrativen Benutzerkonto ausgeführt wird. Sonst könnte ein Benutzer nämlich sein Kennwort nicht selbst ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als root ändern Sie das Passwort eines Benutzers, indem Sie den Benutzernamen dem passwd-Kommando übergeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # passwd dominik&lt;br /&gt;
 Changing password for dominik.&lt;br /&gt;
 New password:&lt;br /&gt;
 Re-enter new password:&lt;br /&gt;
 Password changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==chage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennwortänderungen können für jeden Benutzer einzeln mit chage festgelegt werden. Die Standardwerte sind in der Konfigurationsdatei/etc/default/useradd festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -m 2 dominik&lt;br /&gt;
 Aging information changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Option -m (Minimum) legt den frühesten Zeitpunkt in Tagen fest, nach denen der Benutzer sein Kennwort ändern darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -M 21 dominik&lt;br /&gt;
 Aging information changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große -M (Maximum) legt fest, wie lange der Benutzer maximal dasselbe Kennwort verwenden darf. Ein Benutzer kann  nicht zweimal hintereinander dasselbe Kennwort angeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -l dominik&lt;br /&gt;
 Minimum:        2&lt;br /&gt;
 Maximum:        21&lt;br /&gt;
 Warning:        7&lt;br /&gt;
 Inactive:       -1&lt;br /&gt;
 Last Change:            Sep 20, 2017&lt;br /&gt;
 Password Expires:       Oct 11, 2017&lt;br /&gt;
 Password Inactive:      Never&lt;br /&gt;
 Account Expires:        Never&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend werden die vorgenommenen Änderungen mit chage-l (list) überprüft.Sie sehen die erwarteten Modifikationen und  zusätzliche  Informationen, die alle selbst erklärend sein dürften.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Paul</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=3013</id>
		<title>LPIC102/107.1 Benutzer- und Gruppenkonten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=3013"/>
		<updated>2019-07-17T06:51:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paul: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==&#039;&#039;&#039;Benutzer- und Gruppenkonten und dazugehörige Systemdateien verwalten&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/passwd&lt;br /&gt;
 /etc/shadow&lt;br /&gt;
 /etc/group&lt;br /&gt;
 /etc/skel&lt;br /&gt;
 chage&lt;br /&gt;
 getent&lt;br /&gt;
 groupadd&lt;br /&gt;
 groupdel&lt;br /&gt;
 groupmod&lt;br /&gt;
 passwd&lt;br /&gt;
 useradd&lt;br /&gt;
 userdel&lt;br /&gt;
 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd, shadow, group, gshadow /etc/passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Datei, die mit der Verwaltung von Benutzerkonten in Zusammenhang steht, ist die Datei /etc/passwd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:0:root:/root:/bin/bash&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:100:Harald Maaßen:/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
 dominik:x:1002:100:Dominik Maaßen:/home/dominik:/bin/bash&lt;br /&gt;
 willi:x:1003:100:Willi 0173-1234567:/home/willi:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das erste Feld willi ist der Anmeldename des Benutzers. Er wird beim Login verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das zweite Feld, hier ein x, enthält das Passwort. Dieses Passwort befindet sich in diesem  Fall  in  der  shadow-Datei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die dritte Position 1003 ist die User-ID.Sorgen Sie dafür, dass die Benutzer nach der Neuinstallation dieselben  Benutzer-IDs  bekommen,  die  sie  vor  der  Neuinstallation  hatten. Der Benutzer root bekommt immer die ID 0.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das vierte Feld, hier die 100, enthält die Group-ID. Das ist die initiale Gruppe des Benutzers, die in diesem Fall in der Datei /etc/group auf die Gruppe users zeigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die fünfte Spalte  Willi0173-1234567 ist das sogenannte GECOS-Feld. Es kann Informationen über den Benutzer enthalten,  die z. B. mit dem Programm finger abgefragt werden können. Ein Benutzer kann das GECOS-Feld auch selbst ändern, indem er das Kommando chfn benutzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das sechste Feld /home/willi enthält den Pfad zum Heimatverzeichnis des Benutzers.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Als  Letztes  wird  in  Feld  sieben  /bin/bash  der  Pfad  zur  Login-Shell  des  Benutzers aufgeführt. Wenn  hier  keine  ausführbare Datei angegeben wird, kann sich der Benutzer nicht anmelden. Sollte das gar erwünscht sein, ist es auch möglich, hier/bin/false anzugeben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/shadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Das erste Feld enthält den Anmeldenamen. Dieser stimmt mit dem ersten Feld der/etc/passwd-Datei überein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Das   zweite   Feld   enthält   das   verschlüsselte   Passwort.   Die   Verschlüsselung geschieht,  je  nach  Distribution,  mittels  DES  oder  MD5.  Die  Verschlüsselung  mitMD5  ist  nicht  sicherer  als  die  mit  DES,  erlaubt  jedoch  die  Verwendung  längerer Passwörter. Bei der Verwendung von DES ist die Kennwortlänge auf acht Zeichen begrenzt. Längere Passwörter werden praktisch abgeschnitten.&lt;br /&gt;
#Zeitpunkt  der  letzten  Kennwortänderung. Dieser  Wert  wird  in  ganzen  Tagen  ab dem 1. Januar 1970 angegeben.&lt;br /&gt;
#Mindestanzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#maximale Anzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#Der Benutzer wird vor dem Ablauf seines Kennwortes gewarnt. Dieser Wert zeigt an, wie viele Tage vor dem Ablauf des Kennwortes der Benutzer zur Passwortänderung aufgefordert wird.&lt;br /&gt;
#Wenn das Kennwort abgelaufen ist, wird das Konto deaktiviert. Dieses Feld enthält die Anzahl der Tage bis zur Deaktivierung des Accounts nach Ablauf des Kennwortes.&lt;br /&gt;
#Ablaufdatum des Benutzerkontos (falls ablaufend)&lt;br /&gt;
#reserviert für zukünftige Zwecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/group==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:&lt;br /&gt;
 bin:x:1:daemon&lt;br /&gt;
 daemon:x:2:&lt;br /&gt;
 users:x:100:&lt;br /&gt;
 sales:x:133: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendeten Felder beinhalten in dieser Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#verschlüsseltes Passwort oder Verweis in die /etc/gshadow-Datei&lt;br /&gt;
#Gruppen-ID (kurz GID)&lt;br /&gt;
#Liste der Gruppenmitglieder, die durch ein Komma voneinander getrennt sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/gshadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
sales:$2a$10$....5nvMAwrW39u1:harald: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#Gruppenpasswort (hier gekürzt) – bei Standardgruppen wird auf ein Passwort oftmals auch verzichtet. Es kann ohnehin nur ein Benutzer in diese Gruppe wechseln,der sich am System angemeldet hat und in der Mitgliederliste eingetragen ist. Ein Missbrauch ist also unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;
#Gruppenverwalter – der Gruppenverwalter kann Mitglieder zur Gruppe hinzufügen oder entfernen. Weiterhin hat er als Einziger (außer root natürlich) das Recht,das Passwort für die Gruppe zu ändern.&lt;br /&gt;
#Mitglieder  der  Gruppe  –  sie  werden,  wie  gehabt,  durch  Kommata  voneinander getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==useradd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird ein neuer Benutzer erstellt. Als Grundlage für die Voreinstellungen dient hierbei die Datei /etc/default/useradd. Diese Datei kann z. B. so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 GROUP=100&lt;br /&gt;
 HOME=/home&lt;br /&gt;
 INACTIVE=-1&lt;br /&gt;
 EXPIRE=&lt;br /&gt;
 SHELL=/bin/bash&lt;br /&gt;
 SKEL=/etc/skel&lt;br /&gt;
 GROUPS=video,dialout&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Die initiale Gruppe des Benutzers ist 100 (also in diesem Fall users).&lt;br /&gt;
#Sein Heimatverzeichnis wird unterhalb von /home angelegt.&lt;br /&gt;
#Das Konto ist nicht deaktiviert (INACTIVE=-1).&lt;br /&gt;
#Das Konto läuft nie ab (EXPIRE=).&lt;br /&gt;
#Die voreingestellte Shell ist die Bash.&lt;br /&gt;
#Das Heimatverzeichnis wird aus der Vorlage /etc/skel erstellt.&lt;br /&gt;
#Der Benutzer gehört, abgesehen von der initialen Gruppe, auch noch den Gruppenvideo und dialout an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==userdel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit  diesem  Kommando  wird  ein  Benutzerkonto  vom  System  entfernt.  Es  wird  einfach nur der Anmeldename übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-r (remove) löscht gleichzeitig das Heimatverzeichnis des Benutzers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-f (force) löscht das Heimatverzeichnis des Benutzers auch dann, wenn dieses Verzeichnis Dateien anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 userdel willi -rf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
löscht  den  Benutzer  Willi  inklusive  seines  Heimatverzeichnisses,  auch  wenn  dieses Daten anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==usermod==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Befehl usermod  dient  dazu,  ein  existierendes  Benutzerkonto  zu  ändern.  Die  Syntax  bzw.  die  Optionen  zu  usermod  ähneln  größtenteils  denen  von useradd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das  Kommando passwd  wird  hauptsächlich  dazu  verwendet,  das  Kennwort  eines Benutzers zu ändern. Es können aber auch Änderungen damit durchgeführt werden,die eigentlich usermod machen sollte. Der Grund hierfür wird klar, wenn Sie die bei-den Kommandos miteinander vergleichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 -rwsr-xr-x  1 root shadow  66040 Mai 17  2017 passwd&lt;br /&gt;
 -rwxr-xr-x  1 root root    92000 Mai 17  2017 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Sie sehen, ist bei passwd das SUID-Bit gesetzt und bei usermod nicht. Die Folge ist,dass passwd auch dann schreibend auf /etc/passwd und /etc/shadow zugreifen kann, wenn das Programm von einem nicht administrativen Benutzerkonto ausgeführt wird. Sonst könnte ein Benutzer nämlich sein Kennwort nicht selbst ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als root ändern Sie das Passwort eines Benutzers, indem Sie den Benutzernamen dem passwd-Kommando übergeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # passwd dominik&lt;br /&gt;
 Changing password for dominik.&lt;br /&gt;
 New password:&lt;br /&gt;
 Re-enter new password:&lt;br /&gt;
 Password changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==chage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennwortänderungen können für jeden Benutzer einzeln mit chage festgelegt werden. Die Standardwerte sind in der Konfigurationsdatei/etc/default/useradd festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -m 2 dominik&lt;br /&gt;
 Aging information changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Option -m (Minimum) legt den frühesten Zeitpunkt in Tagen fest, nach denen der Benutzer sein Kennwort ändern darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # chage -M 21 dominik&lt;br /&gt;
 Aging information changed.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Paul</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=3005</id>
		<title>LPIC102/107.1 Benutzer- und Gruppenkonten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=3005"/>
		<updated>2019-07-16T12:38:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paul: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==&#039;&#039;&#039;Benutzer- und Gruppenkonten und dazugehörige Systemdateien verwalten&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/passwd&lt;br /&gt;
 /etc/shadow&lt;br /&gt;
 /etc/group&lt;br /&gt;
 /etc/skel&lt;br /&gt;
 chage&lt;br /&gt;
 getent&lt;br /&gt;
 groupadd&lt;br /&gt;
 groupdel&lt;br /&gt;
 groupmod&lt;br /&gt;
 passwd&lt;br /&gt;
 useradd&lt;br /&gt;
 userdel&lt;br /&gt;
 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd, shadow, group, gshadow /etc/passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Datei, die mit der Verwaltung von Benutzerkonten in Zusammenhang steht, ist die Datei /etc/passwd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:0:root:/root:/bin/bash&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:100:Harald Maaßen:/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
 dominik:x:1002:100:Dominik Maaßen:/home/dominik:/bin/bash&lt;br /&gt;
 willi:x:1003:100:Willi 0173-1234567:/home/willi:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das erste Feld willi ist der Anmeldename des Benutzers. Er wird beim Login verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das zweite Feld, hier ein x, enthält das Passwort. Dieses Passwort befindet sich in diesem  Fall  in  der  shadow-Datei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die dritte Position 1003 ist die User-ID.Sorgen Sie dafür, dass die Benutzer nach der Neuinstallation dieselben  Benutzer-IDs  bekommen,  die  sie  vor  der  Neuinstallation  hatten. Der Benutzer root bekommt immer die ID 0.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das vierte Feld, hier die 100, enthält die Group-ID. Das ist die initiale Gruppe des Benutzers, die in diesem Fall in der Datei /etc/group auf die Gruppe users zeigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die fünfte Spalte  Willi0173-1234567 ist das sogenannte GECOS-Feld. Es kann Informationen über den Benutzer enthalten,  die z. B. mit dem Programm finger abgefragt werden können. Ein Benutzer kann das GECOS-Feld auch selbst ändern, indem er das Kommando chfn benutzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das sechste Feld /home/willi enthält den Pfad zum Heimatverzeichnis des Benutzers.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Als  Letztes  wird  in  Feld  sieben  /bin/bash  der  Pfad  zur  Login-Shell  des  Benutzers aufgeführt. Wenn  hier  keine  ausführbare Datei angegeben wird, kann sich der Benutzer nicht anmelden. Sollte das gar erwünscht sein, ist es auch möglich, hier/bin/false anzugeben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/shadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Das erste Feld enthält den Anmeldenamen. Dieser stimmt mit dem ersten Feld der/etc/passwd-Datei überein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Das   zweite   Feld   enthält   das   verschlüsselte   Passwort.   Die   Verschlüsselung geschieht,  je  nach  Distribution,  mittels  DES  oder  MD5.  Die  Verschlüsselung  mitMD5  ist  nicht  sicherer  als  die  mit  DES,  erlaubt  jedoch  die  Verwendung  längerer Passwörter. Bei der Verwendung von DES ist die Kennwortlänge auf acht Zeichen begrenzt. Längere Passwörter werden praktisch abgeschnitten.&lt;br /&gt;
#Zeitpunkt  der  letzten  Kennwortänderung. Dieser  Wert  wird  in  ganzen  Tagen  ab dem 1. Januar 1970 angegeben.&lt;br /&gt;
#Mindestanzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#maximale Anzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#Der Benutzer wird vor dem Ablauf seines Kennwortes gewarnt. Dieser Wert zeigt an, wie viele Tage vor dem Ablauf des Kennwortes der Benutzer zur Passwortänderung aufgefordert wird.&lt;br /&gt;
#Wenn das Kennwort abgelaufen ist, wird das Konto deaktiviert. Dieses Feld enthält die Anzahl der Tage bis zur Deaktivierung des Accounts nach Ablauf des Kennwortes.&lt;br /&gt;
#Ablaufdatum des Benutzerkontos (falls ablaufend)&lt;br /&gt;
#reserviert für zukünftige Zwecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/group==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:&lt;br /&gt;
 bin:x:1:daemon&lt;br /&gt;
 daemon:x:2:&lt;br /&gt;
 users:x:100:&lt;br /&gt;
 sales:x:133: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendeten Felder beinhalten in dieser Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#verschlüsseltes Passwort oder Verweis in die /etc/gshadow-Datei&lt;br /&gt;
#Gruppen-ID (kurz GID)&lt;br /&gt;
#Liste der Gruppenmitglieder, die durch ein Komma voneinander getrennt sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/gshadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
sales:$2a$10$....5nvMAwrW39u1:harald: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#Gruppenpasswort (hier gekürzt) – bei Standardgruppen wird auf ein Passwort oftmals auch verzichtet. Es kann ohnehin nur ein Benutzer in diese Gruppe wechseln,der sich am System angemeldet hat und in der Mitgliederliste eingetragen ist. Ein Missbrauch ist also unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;
#Gruppenverwalter – der Gruppenverwalter kann Mitglieder zur Gruppe hinzufügen oder entfernen. Weiterhin hat er als Einziger (außer root natürlich) das Recht,das Passwort für die Gruppe zu ändern.&lt;br /&gt;
#Mitglieder  der  Gruppe  –  sie  werden,  wie  gehabt,  durch  Kommata  voneinander getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==useradd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird ein neuer Benutzer erstellt. Als Grundlage für die Voreinstellungen dient hierbei die Datei /etc/default/useradd. Diese Datei kann z. B. so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 GROUP=100&lt;br /&gt;
 HOME=/home&lt;br /&gt;
 INACTIVE=-1&lt;br /&gt;
 EXPIRE=&lt;br /&gt;
 SHELL=/bin/bash&lt;br /&gt;
 SKEL=/etc/skel&lt;br /&gt;
 GROUPS=video,dialout&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Die initiale Gruppe des Benutzers ist 100 (also in diesem Fall users).&lt;br /&gt;
#Sein Heimatverzeichnis wird unterhalb von /home angelegt.&lt;br /&gt;
#Das Konto ist nicht deaktiviert (INACTIVE=-1).&lt;br /&gt;
#Das Konto läuft nie ab (EXPIRE=).&lt;br /&gt;
#Die voreingestellte Shell ist die Bash.&lt;br /&gt;
#Das Heimatverzeichnis wird aus der Vorlage /etc/skel erstellt.&lt;br /&gt;
#Der Benutzer gehört, abgesehen von der initialen Gruppe, auch noch den Gruppenvideo und dialout an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==userdel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit  diesem  Kommando  wird  ein  Benutzerkonto  vom  System  entfernt.  Es  wird  einfach nur der Anmeldename übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-r (remove) löscht gleichzeitig das Heimatverzeichnis des Benutzers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-f (force) löscht das Heimatverzeichnis des Benutzers auch dann, wenn dieses Verzeichnis Dateien anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 userdel willi -rf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
löscht  den  Benutzer  Willi  inklusive  seines  Heimatverzeichnisses,  auch  wenn  dieses Daten anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==usermod==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Befehl usermod  dient  dazu,  ein  existierendes  Benutzerkonto  zu  ändern.  Die  Syntax  bzw.  die  Optionen  zu  usermod  ähneln  größtenteils  denen  von useradd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das  Kommando passwd  wird  hauptsächlich  dazu  verwendet,  das  Kennwort  eines Benutzers zu ändern. Es können aber auch Änderungen damit durchgeführt werden,die eigentlich usermod machen sollte. Der Grund hierfür wird klar, wenn Sie die bei-den Kommandos miteinander vergleichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 -rwsr-xr-x  1 root shadow  66040 Mai 17  2017 passwd&lt;br /&gt;
 -rwxr-xr-x  1 root root    92000 Mai 17  2017 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Sie sehen, ist bei passwd das SUID-Bit gesetzt und bei usermod nicht. Die Folge ist,dass passwd auch dann schreibend auf /etc/passwd und /etc/shadow zugreifen kann, wenn das Programm von einem nicht administrativen Benutzerkonto ausgeführt wird. Sonst könnte ein Benutzer nämlich sein Kennwort nicht selbst ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als root ändern Sie das Passwort eines Benutzers, indem Sie den Benutzernamen dem passwd-Kommando übergeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # passwd dominik&lt;br /&gt;
 Changing password for dominik.&lt;br /&gt;
 New password:&lt;br /&gt;
 Re-enter new password:&lt;br /&gt;
 Password changed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==chage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennwortänderungen können für jeden Benutzer einzeln mit chage festgelegt werden. Die Standardwerte sind in der Konfigurationsdatei/etc/default/useradd festgelegt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Paul</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=3001</id>
		<title>LPIC102/107.1 Benutzer- und Gruppenkonten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=3001"/>
		<updated>2019-07-16T12:31:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paul: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==&#039;&#039;&#039;Benutzer- und Gruppenkonten und dazugehörige Systemdateien verwalten&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/passwd&lt;br /&gt;
 /etc/shadow&lt;br /&gt;
 /etc/group&lt;br /&gt;
 /etc/skel&lt;br /&gt;
 chage&lt;br /&gt;
 getent&lt;br /&gt;
 groupadd&lt;br /&gt;
 groupdel&lt;br /&gt;
 groupmod&lt;br /&gt;
 passwd&lt;br /&gt;
 useradd&lt;br /&gt;
 userdel&lt;br /&gt;
 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd, shadow, group, gshadow /etc/passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Datei, die mit der Verwaltung von Benutzerkonten in Zusammenhang steht, ist die Datei /etc/passwd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:0:root:/root:/bin/bash&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:100:Harald Maaßen:/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
 dominik:x:1002:100:Dominik Maaßen:/home/dominik:/bin/bash&lt;br /&gt;
 willi:x:1003:100:Willi 0173-1234567:/home/willi:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das erste Feld willi ist der Anmeldename des Benutzers. Er wird beim Login verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das zweite Feld, hier ein x, enthält das Passwort. Dieses Passwort befindet sich in diesem  Fall  in  der  shadow-Datei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die dritte Position 1003 ist die User-ID.Sorgen Sie dafür, dass die Benutzer nach der Neuinstallation dieselben  Benutzer-IDs  bekommen,  die  sie  vor  der  Neuinstallation  hatten. Der Benutzer root bekommt immer die ID 0.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das vierte Feld, hier die 100, enthält die Group-ID. Das ist die initiale Gruppe des Benutzers, die in diesem Fall in der Datei /etc/group auf die Gruppe users zeigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die fünfte Spalte  Willi0173-1234567 ist das sogenannte GECOS-Feld. Es kann Informationen über den Benutzer enthalten,  die z. B. mit dem Programm finger abgefragt werden können. Ein Benutzer kann das GECOS-Feld auch selbst ändern, indem er das Kommando chfn benutzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das sechste Feld /home/willi enthält den Pfad zum Heimatverzeichnis des Benutzers.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Als  Letztes  wird  in  Feld  sieben  /bin/bash  der  Pfad  zur  Login-Shell  des  Benutzers aufgeführt. Wenn  hier  keine  ausführbare Datei angegeben wird, kann sich der Benutzer nicht anmelden. Sollte das gar erwünscht sein, ist es auch möglich, hier/bin/false anzugeben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/shadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Das erste Feld enthält den Anmeldenamen. Dieser stimmt mit dem ersten Feld der/etc/passwd-Datei überein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Das   zweite   Feld   enthält   das   verschlüsselte   Passwort.   Die   Verschlüsselung geschieht,  je  nach  Distribution,  mittels  DES  oder  MD5.  Die  Verschlüsselung  mitMD5  ist  nicht  sicherer  als  die  mit  DES,  erlaubt  jedoch  die  Verwendung  längerer Passwörter. Bei der Verwendung von DES ist die Kennwortlänge auf acht Zeichen begrenzt. Längere Passwörter werden praktisch abgeschnitten.&lt;br /&gt;
#Zeitpunkt  der  letzten  Kennwortänderung. Dieser  Wert  wird  in  ganzen  Tagen  ab dem 1. Januar 1970 angegeben.&lt;br /&gt;
#Mindestanzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#maximale Anzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#Der Benutzer wird vor dem Ablauf seines Kennwortes gewarnt. Dieser Wert zeigt an, wie viele Tage vor dem Ablauf des Kennwortes der Benutzer zur Passwortänderung aufgefordert wird.&lt;br /&gt;
#Wenn das Kennwort abgelaufen ist, wird das Konto deaktiviert. Dieses Feld enthält die Anzahl der Tage bis zur Deaktivierung des Accounts nach Ablauf des Kennwortes.&lt;br /&gt;
#Ablaufdatum des Benutzerkontos (falls ablaufend)&lt;br /&gt;
#reserviert für zukünftige Zwecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/group==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:&lt;br /&gt;
 bin:x:1:daemon&lt;br /&gt;
 daemon:x:2:&lt;br /&gt;
 users:x:100:&lt;br /&gt;
 sales:x:133: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendeten Felder beinhalten in dieser Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#verschlüsseltes Passwort oder Verweis in die /etc/gshadow-Datei&lt;br /&gt;
#Gruppen-ID (kurz GID)&lt;br /&gt;
#Liste der Gruppenmitglieder, die durch ein Komma voneinander getrennt sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/gshadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
sales:$2a$10$....5nvMAwrW39u1:harald: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#Gruppenpasswort (hier gekürzt) – bei Standardgruppen wird auf ein Passwort oftmals auch verzichtet. Es kann ohnehin nur ein Benutzer in diese Gruppe wechseln,der sich am System angemeldet hat und in der Mitgliederliste eingetragen ist. Ein Missbrauch ist also unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;
#Gruppenverwalter – der Gruppenverwalter kann Mitglieder zur Gruppe hinzufügen oder entfernen. Weiterhin hat er als Einziger (außer root natürlich) das Recht,das Passwort für die Gruppe zu ändern.&lt;br /&gt;
#Mitglieder  der  Gruppe  –  sie  werden,  wie  gehabt,  durch  Kommata  voneinander getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==useradd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird ein neuer Benutzer erstellt. Als Grundlage für die Voreinstellungen dient hierbei die Datei /etc/default/useradd. Diese Datei kann z. B. so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 GROUP=100&lt;br /&gt;
 HOME=/home&lt;br /&gt;
 INACTIVE=-1&lt;br /&gt;
 EXPIRE=&lt;br /&gt;
 SHELL=/bin/bash&lt;br /&gt;
 SKEL=/etc/skel&lt;br /&gt;
 GROUPS=video,dialout&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Die initiale Gruppe des Benutzers ist 100 (also in diesem Fall users).&lt;br /&gt;
#Sein Heimatverzeichnis wird unterhalb von /home angelegt.&lt;br /&gt;
#Das Konto ist nicht deaktiviert (INACTIVE=-1).&lt;br /&gt;
#Das Konto läuft nie ab (EXPIRE=).&lt;br /&gt;
#Die voreingestellte Shell ist die Bash.&lt;br /&gt;
#Das Heimatverzeichnis wird aus der Vorlage /etc/skel erstellt.&lt;br /&gt;
#Der Benutzer gehört, abgesehen von der initialen Gruppe, auch noch den Gruppenvideo und dialout an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==userdel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit  diesem  Kommando  wird  ein  Benutzerkonto  vom  System  entfernt.  Es  wird  einfach nur der Anmeldename übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-r (remove) löscht gleichzeitig das Heimatverzeichnis des Benutzers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-f (force) löscht das Heimatverzeichnis des Benutzers auch dann, wenn dieses Verzeichnis Dateien anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 userdel willi -rf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
löscht  den  Benutzer  Willi  inklusive  seines  Heimatverzeichnisses,  auch  wenn  dieses Daten anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==usermod==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Befehl usermod  dient  dazu,  ein  existierendes  Benutzerkonto  zu  ändern.  Die  Syntax  bzw.  die  Optionen  zu  usermod  ähneln  größtenteils  denen  von useradd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das  Kommando passwd  wird  hauptsächlich  dazu  verwendet,  das  Kennwort  eines Benutzers zu ändern. Es können aber auch Änderungen damit durchgeführt werden,die eigentlich usermod machen sollte. Der Grund hierfür wird klar, wenn Sie die bei-den Kommandos miteinander vergleichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 -rwsr-xr-x  1 root shadow  66040 Mai 17  2017 passwd&lt;br /&gt;
 -rwxr-xr-x  1 root root    92000 Mai 17  2017 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Sie sehen, ist bei passwd das SUID-Bit gesetzt und bei usermod nicht. Die Folge ist,dass passwd auch dann schreibend auf /etc/passwd und /etc/shadow zugreifen kann, wenn das Programm von einem nicht administrativen Benutzerkonto ausgeführt wird. Sonst könnte ein Benutzer nämlich sein Kennwort nicht selbst ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als root ändern Sie das Passwort eines Benutzers, indem Sie den Benutzernamen dem passwd-Kommando übergeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 archangel:~ # passwd dominik&lt;br /&gt;
 Changing password for dominik.&lt;br /&gt;
 New password:&lt;br /&gt;
 Re-enter new password:&lt;br /&gt;
 Password changed.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Paul</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=2998</id>
		<title>LPIC102/107.1 Benutzer- und Gruppenkonten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=2998"/>
		<updated>2019-07-16T12:26:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paul: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==&#039;&#039;&#039;Benutzer- und Gruppenkonten und dazugehörige Systemdateien verwalten&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/passwd&lt;br /&gt;
 /etc/shadow&lt;br /&gt;
 /etc/group&lt;br /&gt;
 /etc/skel&lt;br /&gt;
 chage&lt;br /&gt;
 getent&lt;br /&gt;
 groupadd&lt;br /&gt;
 groupdel&lt;br /&gt;
 groupmod&lt;br /&gt;
 passwd&lt;br /&gt;
 useradd&lt;br /&gt;
 userdel&lt;br /&gt;
 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd, shadow, group, gshadow /etc/passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Datei, die mit der Verwaltung von Benutzerkonten in Zusammenhang steht, ist die Datei /etc/passwd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:0:root:/root:/bin/bash&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:100:Harald Maaßen:/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
 dominik:x:1002:100:Dominik Maaßen:/home/dominik:/bin/bash&lt;br /&gt;
 willi:x:1003:100:Willi 0173-1234567:/home/willi:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das erste Feld willi ist der Anmeldename des Benutzers. Er wird beim Login verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das zweite Feld, hier ein x, enthält das Passwort. Dieses Passwort befindet sich in diesem  Fall  in  der  shadow-Datei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die dritte Position 1003 ist die User-ID.Sorgen Sie dafür, dass die Benutzer nach der Neuinstallation dieselben  Benutzer-IDs  bekommen,  die  sie  vor  der  Neuinstallation  hatten. Der Benutzer root bekommt immer die ID 0.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das vierte Feld, hier die 100, enthält die Group-ID. Das ist die initiale Gruppe des Benutzers, die in diesem Fall in der Datei /etc/group auf die Gruppe users zeigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die fünfte Spalte  Willi0173-1234567 ist das sogenannte GECOS-Feld. Es kann Informationen über den Benutzer enthalten,  die z. B. mit dem Programm finger abgefragt werden können. Ein Benutzer kann das GECOS-Feld auch selbst ändern, indem er das Kommando chfn benutzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das sechste Feld /home/willi enthält den Pfad zum Heimatverzeichnis des Benutzers.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Als  Letztes  wird  in  Feld  sieben  /bin/bash  der  Pfad  zur  Login-Shell  des  Benutzers aufgeführt. Wenn  hier  keine  ausführbare Datei angegeben wird, kann sich der Benutzer nicht anmelden. Sollte das gar erwünscht sein, ist es auch möglich, hier/bin/false anzugeben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/shadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Das erste Feld enthält den Anmeldenamen. Dieser stimmt mit dem ersten Feld der/etc/passwd-Datei überein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Das   zweite   Feld   enthält   das   verschlüsselte   Passwort.   Die   Verschlüsselung geschieht,  je  nach  Distribution,  mittels  DES  oder  MD5.  Die  Verschlüsselung  mitMD5  ist  nicht  sicherer  als  die  mit  DES,  erlaubt  jedoch  die  Verwendung  längerer Passwörter. Bei der Verwendung von DES ist die Kennwortlänge auf acht Zeichen begrenzt. Längere Passwörter werden praktisch abgeschnitten.&lt;br /&gt;
#Zeitpunkt  der  letzten  Kennwortänderung. Dieser  Wert  wird  in  ganzen  Tagen  ab dem 1. Januar 1970 angegeben.&lt;br /&gt;
#Mindestanzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#maximale Anzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#Der Benutzer wird vor dem Ablauf seines Kennwortes gewarnt. Dieser Wert zeigt an, wie viele Tage vor dem Ablauf des Kennwortes der Benutzer zur Passwortänderung aufgefordert wird.&lt;br /&gt;
#Wenn das Kennwort abgelaufen ist, wird das Konto deaktiviert. Dieses Feld enthält die Anzahl der Tage bis zur Deaktivierung des Accounts nach Ablauf des Kennwortes.&lt;br /&gt;
#Ablaufdatum des Benutzerkontos (falls ablaufend)&lt;br /&gt;
#reserviert für zukünftige Zwecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/group==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:&lt;br /&gt;
 bin:x:1:daemon&lt;br /&gt;
 daemon:x:2:&lt;br /&gt;
 users:x:100:&lt;br /&gt;
 sales:x:133: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendeten Felder beinhalten in dieser Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#verschlüsseltes Passwort oder Verweis in die /etc/gshadow-Datei&lt;br /&gt;
#Gruppen-ID (kurz GID)&lt;br /&gt;
#Liste der Gruppenmitglieder, die durch ein Komma voneinander getrennt sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/gshadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
sales:$2a$10$....5nvMAwrW39u1:harald: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#Gruppenpasswort (hier gekürzt) – bei Standardgruppen wird auf ein Passwort oftmals auch verzichtet. Es kann ohnehin nur ein Benutzer in diese Gruppe wechseln,der sich am System angemeldet hat und in der Mitgliederliste eingetragen ist. Ein Missbrauch ist also unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;
#Gruppenverwalter – der Gruppenverwalter kann Mitglieder zur Gruppe hinzufügen oder entfernen. Weiterhin hat er als Einziger (außer root natürlich) das Recht,das Passwort für die Gruppe zu ändern.&lt;br /&gt;
#Mitglieder  der  Gruppe  –  sie  werden,  wie  gehabt,  durch  Kommata  voneinander getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==useradd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird ein neuer Benutzer erstellt. Als Grundlage für die Voreinstellungen dient hierbei die Datei /etc/default/useradd. Diese Datei kann z. B. so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 GROUP=100&lt;br /&gt;
 HOME=/home&lt;br /&gt;
 INACTIVE=-1&lt;br /&gt;
 EXPIRE=&lt;br /&gt;
 SHELL=/bin/bash&lt;br /&gt;
 SKEL=/etc/skel&lt;br /&gt;
 GROUPS=video,dialout&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Die initiale Gruppe des Benutzers ist 100 (also in diesem Fall users).&lt;br /&gt;
#Sein Heimatverzeichnis wird unterhalb von /home angelegt.&lt;br /&gt;
#Das Konto ist nicht deaktiviert (INACTIVE=-1).&lt;br /&gt;
#Das Konto läuft nie ab (EXPIRE=).&lt;br /&gt;
#Die voreingestellte Shell ist die Bash.&lt;br /&gt;
#Das Heimatverzeichnis wird aus der Vorlage /etc/skel erstellt.&lt;br /&gt;
#Der Benutzer gehört, abgesehen von der initialen Gruppe, auch noch den Gruppenvideo und dialout an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==userdel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit  diesem  Kommando  wird  ein  Benutzerkonto  vom  System  entfernt.  Es  wird  einfach nur der Anmeldename übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-r (remove) löscht gleichzeitig das Heimatverzeichnis des Benutzers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-f (force) löscht das Heimatverzeichnis des Benutzers auch dann, wenn dieses Verzeichnis Dateien anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 userdel willi -rf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
löscht  den  Benutzer  Willi  inklusive  seines  Heimatverzeichnisses,  auch  wenn  dieses Daten anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==usermod==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Befehl usermod  dient  dazu,  ein  existierendes  Benutzerkonto  zu  ändern.  Die  Syntax  bzw.  die  Optionen  zu  usermod  ähneln  größtenteils  denen  von useradd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das  Kommando passwd  wird  hauptsächlich  dazu  verwendet,  das  Kennwort  eines Benutzers zu ändern. Es können aber auch Änderungen damit durchgeführt werden,die eigentlich usermod machen sollte. Der Grund hierfür wird klar, wenn Sie die bei-den Kommandos miteinander vergleichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 -rwsr-xr-x  1 root shadow  66040 Mai 17  2017 passwd&lt;br /&gt;
 -rwxr-xr-x  1 root root    92000 Mai 17  2017 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Sie sehen, ist bei passwd das SUID-Bit gesetzt und bei usermod nicht. Die Folge ist,dass passwd auch dann schreibend auf /etc/passwd und /etc/shadow zugreifen kann, wenn das Programm von einem nicht administrativen Benutzerkonto ausgeführt wird. Sonst könnte ein Benutzer nämlich sein Kennwort nicht selbst ändern.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Paul</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=2994</id>
		<title>LPIC102/107.1 Benutzer- und Gruppenkonten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=2994"/>
		<updated>2019-07-16T12:07:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paul: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==&#039;&#039;&#039;Benutzer- und Gruppenkonten und dazugehörige Systemdateien verwalten&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/passwd&lt;br /&gt;
 /etc/shadow&lt;br /&gt;
 /etc/group&lt;br /&gt;
 /etc/skel&lt;br /&gt;
 chage&lt;br /&gt;
 getent&lt;br /&gt;
 groupadd&lt;br /&gt;
 groupdel&lt;br /&gt;
 groupmod&lt;br /&gt;
 passwd&lt;br /&gt;
 useradd&lt;br /&gt;
 userdel&lt;br /&gt;
 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd, shadow, group, gshadow /etc/passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Datei, die mit der Verwaltung von Benutzerkonten in Zusammenhang steht, ist die Datei /etc/passwd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:0:root:/root:/bin/bash&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:100:Harald Maaßen:/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
 dominik:x:1002:100:Dominik Maaßen:/home/dominik:/bin/bash&lt;br /&gt;
 willi:x:1003:100:Willi 0173-1234567:/home/willi:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das erste Feld willi ist der Anmeldename des Benutzers. Er wird beim Login verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das zweite Feld, hier ein x, enthält das Passwort. Dieses Passwort befindet sich in diesem  Fall  in  der  shadow-Datei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die dritte Position 1003 ist die User-ID.Sorgen Sie dafür, dass die Benutzer nach der Neuinstallation dieselben  Benutzer-IDs  bekommen,  die  sie  vor  der  Neuinstallation  hatten. Der Benutzer root bekommt immer die ID 0.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das vierte Feld, hier die 100, enthält die Group-ID. Das ist die initiale Gruppe des Benutzers, die in diesem Fall in der Datei /etc/group auf die Gruppe users zeigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die fünfte Spalte  Willi0173-1234567 ist das sogenannte GECOS-Feld. Es kann Informationen über den Benutzer enthalten,  die z. B. mit dem Programm finger abgefragt werden können. Ein Benutzer kann das GECOS-Feld auch selbst ändern, indem er das Kommando chfn benutzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das sechste Feld /home/willi enthält den Pfad zum Heimatverzeichnis des Benutzers.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Als  Letztes  wird  in  Feld  sieben  /bin/bash  der  Pfad  zur  Login-Shell  des  Benutzers aufgeführt. Wenn  hier  keine  ausführbare Datei angegeben wird, kann sich der Benutzer nicht anmelden. Sollte das gar erwünscht sein, ist es auch möglich, hier/bin/false anzugeben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/shadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Das erste Feld enthält den Anmeldenamen. Dieser stimmt mit dem ersten Feld der/etc/passwd-Datei überein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Das   zweite   Feld   enthält   das   verschlüsselte   Passwort.   Die   Verschlüsselung geschieht,  je  nach  Distribution,  mittels  DES  oder  MD5.  Die  Verschlüsselung  mitMD5  ist  nicht  sicherer  als  die  mit  DES,  erlaubt  jedoch  die  Verwendung  längerer Passwörter. Bei der Verwendung von DES ist die Kennwortlänge auf acht Zeichen begrenzt. Längere Passwörter werden praktisch abgeschnitten.&lt;br /&gt;
#Zeitpunkt  der  letzten  Kennwortänderung. Dieser  Wert  wird  in  ganzen  Tagen  ab dem 1. Januar 1970 angegeben.&lt;br /&gt;
#Mindestanzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#maximale Anzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#Der Benutzer wird vor dem Ablauf seines Kennwortes gewarnt. Dieser Wert zeigt an, wie viele Tage vor dem Ablauf des Kennwortes der Benutzer zur Passwortänderung aufgefordert wird.&lt;br /&gt;
#Wenn das Kennwort abgelaufen ist, wird das Konto deaktiviert. Dieses Feld enthält die Anzahl der Tage bis zur Deaktivierung des Accounts nach Ablauf des Kennwortes.&lt;br /&gt;
#Ablaufdatum des Benutzerkontos (falls ablaufend)&lt;br /&gt;
#reserviert für zukünftige Zwecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/group==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:&lt;br /&gt;
 bin:x:1:daemon&lt;br /&gt;
 daemon:x:2:&lt;br /&gt;
 users:x:100:&lt;br /&gt;
 sales:x:133: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendeten Felder beinhalten in dieser Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#verschlüsseltes Passwort oder Verweis in die /etc/gshadow-Datei&lt;br /&gt;
#Gruppen-ID (kurz GID)&lt;br /&gt;
#Liste der Gruppenmitglieder, die durch ein Komma voneinander getrennt sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/gshadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
sales:$2a$10$....5nvMAwrW39u1:harald: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#Gruppenpasswort (hier gekürzt) – bei Standardgruppen wird auf ein Passwort oftmals auch verzichtet. Es kann ohnehin nur ein Benutzer in diese Gruppe wechseln,der sich am System angemeldet hat und in der Mitgliederliste eingetragen ist. Ein Missbrauch ist also unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;
#Gruppenverwalter – der Gruppenverwalter kann Mitglieder zur Gruppe hinzufügen oder entfernen. Weiterhin hat er als Einziger (außer root natürlich) das Recht,das Passwort für die Gruppe zu ändern.&lt;br /&gt;
#Mitglieder  der  Gruppe  –  sie  werden,  wie  gehabt,  durch  Kommata  voneinander getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==useradd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird ein neuer Benutzer erstellt. Als Grundlage für die Voreinstellungen dient hierbei die Datei /etc/default/useradd. Diese Datei kann z. B. so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 GROUP=100&lt;br /&gt;
 HOME=/home&lt;br /&gt;
 INACTIVE=-1&lt;br /&gt;
 EXPIRE=&lt;br /&gt;
 SHELL=/bin/bash&lt;br /&gt;
 SKEL=/etc/skel&lt;br /&gt;
 GROUPS=video,dialout&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Die initiale Gruppe des Benutzers ist 100 (also in diesem Fall users).&lt;br /&gt;
#Sein Heimatverzeichnis wird unterhalb von /home angelegt.&lt;br /&gt;
#Das Konto ist nicht deaktiviert (INACTIVE=-1).&lt;br /&gt;
#Das Konto läuft nie ab (EXPIRE=).&lt;br /&gt;
#Die voreingestellte Shell ist die Bash.&lt;br /&gt;
#Das Heimatverzeichnis wird aus der Vorlage /etc/skel erstellt.&lt;br /&gt;
#Der Benutzer gehört, abgesehen von der initialen Gruppe, auch noch den Gruppenvideo und dialout an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==userdel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit  diesem  Kommando  wird  ein  Benutzerkonto  vom  System  entfernt.  Es  wird  einfach nur der Anmeldename übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-r (remove) löscht gleichzeitig das Heimatverzeichnis des Benutzers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-f (force) löscht das Heimatverzeichnis des Benutzers auch dann, wenn dieses Verzeichnis Dateien anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 userdel willi -rf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
löscht  den  Benutzer  Willi  inklusive  seines  Heimatverzeichnisses,  auch  wenn  dieses Daten anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==usermod==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Befehl usermod  dient  dazu,  ein  existierendes  Benutzerkonto  zu  ändern.  Die  Syntax  bzw.  die  Optionen  zu  usermod  ähneln  größtenteils  denen  von useradd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das  Kommando passwd  wird  hauptsächlich  dazu  verwendet,  das  Kennwort  eines Benutzers zu ändern. Es können aber auch Änderungen damit durchgeführt werden,die eigentlich usermod machen sollte. Der Grund hierfür wird klar, wenn Sie die bei-den Kommandos miteinander vergleichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 -rwsr-xr-x  1 root shadow  66040 Mai 17  2017 passwd&lt;br /&gt;
 -rwxr-xr-x  1 root root    92000 Mai 17  2017 usermod&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Paul</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=2989</id>
		<title>LPIC102/107.1 Benutzer- und Gruppenkonten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=2989"/>
		<updated>2019-07-16T11:48:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paul: /* usermod */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==&#039;&#039;&#039;Benutzer- und Gruppenkonten und dazugehörige Systemdateien verwalten&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/passwd&lt;br /&gt;
 /etc/shadow&lt;br /&gt;
 /etc/group&lt;br /&gt;
 /etc/skel&lt;br /&gt;
 chage&lt;br /&gt;
 getent&lt;br /&gt;
 groupadd&lt;br /&gt;
 groupdel&lt;br /&gt;
 groupmod&lt;br /&gt;
 passwd&lt;br /&gt;
 useradd&lt;br /&gt;
 userdel&lt;br /&gt;
 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd, shadow, group, gshadow /etc/passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Datei, die mit der Verwaltung von Benutzerkonten in Zusammenhang steht, ist die Datei /etc/passwd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:0:root:/root:/bin/bash&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:100:Harald Maaßen:/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
 dominik:x:1002:100:Dominik Maaßen:/home/dominik:/bin/bash&lt;br /&gt;
 willi:x:1003:100:Willi 0173-1234567:/home/willi:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das erste Feld willi ist der Anmeldename des Benutzers. Er wird beim Login verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das zweite Feld, hier ein x, enthält das Passwort. Dieses Passwort befindet sich in diesem  Fall  in  der  shadow-Datei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die dritte Position 1003 ist die User-ID.Sorgen Sie dafür, dass die Benutzer nach der Neuinstallation dieselben  Benutzer-IDs  bekommen,  die  sie  vor  der  Neuinstallation  hatten. Der Benutzer root bekommt immer die ID 0.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das vierte Feld, hier die 100, enthält die Group-ID. Das ist die initiale Gruppe des Benutzers, die in diesem Fall in der Datei /etc/group auf die Gruppe users zeigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die fünfte Spalte  Willi0173-1234567 ist das sogenannte GECOS-Feld. Es kann Informationen über den Benutzer enthalten,  die z. B. mit dem Programm finger abgefragt werden können. Ein Benutzer kann das GECOS-Feld auch selbst ändern, indem er das Kommando chfn benutzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das sechste Feld /home/willi enthält den Pfad zum Heimatverzeichnis des Benutzers.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Als  Letztes  wird  in  Feld  sieben  /bin/bash  der  Pfad  zur  Login-Shell  des  Benutzers aufgeführt. Wenn  hier  keine  ausführbare Datei angegeben wird, kann sich der Benutzer nicht anmelden. Sollte das gar erwünscht sein, ist es auch möglich, hier/bin/false anzugeben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/shadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Das erste Feld enthält den Anmeldenamen. Dieser stimmt mit dem ersten Feld der/etc/passwd-Datei überein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Das   zweite   Feld   enthält   das   verschlüsselte   Passwort.   Die   Verschlüsselung geschieht,  je  nach  Distribution,  mittels  DES  oder  MD5.  Die  Verschlüsselung  mitMD5  ist  nicht  sicherer  als  die  mit  DES,  erlaubt  jedoch  die  Verwendung  längerer Passwörter. Bei der Verwendung von DES ist die Kennwortlänge auf acht Zeichen begrenzt. Längere Passwörter werden praktisch abgeschnitten.&lt;br /&gt;
#Zeitpunkt  der  letzten  Kennwortänderung. Dieser  Wert  wird  in  ganzen  Tagen  ab dem 1. Januar 1970 angegeben.&lt;br /&gt;
#Mindestanzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#maximale Anzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#Der Benutzer wird vor dem Ablauf seines Kennwortes gewarnt. Dieser Wert zeigt an, wie viele Tage vor dem Ablauf des Kennwortes der Benutzer zur Passwortänderung aufgefordert wird.&lt;br /&gt;
#Wenn das Kennwort abgelaufen ist, wird das Konto deaktiviert. Dieses Feld enthält die Anzahl der Tage bis zur Deaktivierung des Accounts nach Ablauf des Kennwortes.&lt;br /&gt;
#Ablaufdatum des Benutzerkontos (falls ablaufend)&lt;br /&gt;
#reserviert für zukünftige Zwecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/group==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:&lt;br /&gt;
 bin:x:1:daemon&lt;br /&gt;
 daemon:x:2:&lt;br /&gt;
 users:x:100:&lt;br /&gt;
 sales:x:133: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendeten Felder beinhalten in dieser Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#verschlüsseltes Passwort oder Verweis in die /etc/gshadow-Datei&lt;br /&gt;
#Gruppen-ID (kurz GID)&lt;br /&gt;
#Liste der Gruppenmitglieder, die durch ein Komma voneinander getrennt sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/gshadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
sales:$2a$10$....5nvMAwrW39u1:harald: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#Gruppenpasswort (hier gekürzt) – bei Standardgruppen wird auf ein Passwort oftmals auch verzichtet. Es kann ohnehin nur ein Benutzer in diese Gruppe wechseln,der sich am System angemeldet hat und in der Mitgliederliste eingetragen ist. Ein Missbrauch ist also unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;
#Gruppenverwalter – der Gruppenverwalter kann Mitglieder zur Gruppe hinzufügen oder entfernen. Weiterhin hat er als Einziger (außer root natürlich) das Recht,das Passwort für die Gruppe zu ändern.&lt;br /&gt;
#Mitglieder  der  Gruppe  –  sie  werden,  wie  gehabt,  durch  Kommata  voneinander getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==useradd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird ein neuer Benutzer erstellt. Als Grundlage für die Voreinstellungen dient hierbei die Datei /etc/default/useradd. Diese Datei kann z. B. so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 GROUP=100&lt;br /&gt;
 HOME=/home&lt;br /&gt;
 INACTIVE=-1&lt;br /&gt;
 EXPIRE=&lt;br /&gt;
 SHELL=/bin/bash&lt;br /&gt;
 SKEL=/etc/skel&lt;br /&gt;
 GROUPS=video,dialout&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Die initiale Gruppe des Benutzers ist 100 (also in diesem Fall users).&lt;br /&gt;
#Sein Heimatverzeichnis wird unterhalb von /home angelegt.&lt;br /&gt;
#Das Konto ist nicht deaktiviert (INACTIVE=-1).&lt;br /&gt;
#Das Konto läuft nie ab (EXPIRE=).&lt;br /&gt;
#Die voreingestellte Shell ist die Bash.&lt;br /&gt;
#Das Heimatverzeichnis wird aus der Vorlage /etc/skel erstellt.&lt;br /&gt;
#Der Benutzer gehört, abgesehen von der initialen Gruppe, auch noch den Gruppenvideo und dialout an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==userdel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit  diesem  Kommando  wird  ein  Benutzerkonto  vom  System  entfernt.  Es  wird  einfach nur der Anmeldename übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-r (remove) löscht gleichzeitig das Heimatverzeichnis des Benutzers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-f (force) löscht das Heimatverzeichnis des Benutzers auch dann, wenn dieses Verzeichnis Dateien anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 userdel willi -rf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
löscht  den  Benutzer  Willi  inklusive  seines  Heimatverzeichnisses,  auch  wenn  dieses Daten anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==usermod==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Befehl usermod  dient  dazu,  ein  existierendes  Benutzerkonto  zu  ändern.  Die  Syntax  bzw.  die  Optionen  zu  usermod  ähneln  größtenteils  denen  von useradd.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Paul</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=2988</id>
		<title>LPIC102/107.1 Benutzer- und Gruppenkonten</title>
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		<updated>2019-07-16T11:47:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paul: /* userdel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==&#039;&#039;&#039;Benutzer- und Gruppenkonten und dazugehörige Systemdateien verwalten&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/passwd&lt;br /&gt;
 /etc/shadow&lt;br /&gt;
 /etc/group&lt;br /&gt;
 /etc/skel&lt;br /&gt;
 chage&lt;br /&gt;
 getent&lt;br /&gt;
 groupadd&lt;br /&gt;
 groupdel&lt;br /&gt;
 groupmod&lt;br /&gt;
 passwd&lt;br /&gt;
 useradd&lt;br /&gt;
 userdel&lt;br /&gt;
 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd, shadow, group, gshadow /etc/passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Datei, die mit der Verwaltung von Benutzerkonten in Zusammenhang steht, ist die Datei /etc/passwd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:0:root:/root:/bin/bash&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:100:Harald Maaßen:/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
 dominik:x:1002:100:Dominik Maaßen:/home/dominik:/bin/bash&lt;br /&gt;
 willi:x:1003:100:Willi 0173-1234567:/home/willi:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das erste Feld willi ist der Anmeldename des Benutzers. Er wird beim Login verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das zweite Feld, hier ein x, enthält das Passwort. Dieses Passwort befindet sich in diesem  Fall  in  der  shadow-Datei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die dritte Position 1003 ist die User-ID.Sorgen Sie dafür, dass die Benutzer nach der Neuinstallation dieselben  Benutzer-IDs  bekommen,  die  sie  vor  der  Neuinstallation  hatten. Der Benutzer root bekommt immer die ID 0.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das vierte Feld, hier die 100, enthält die Group-ID. Das ist die initiale Gruppe des Benutzers, die in diesem Fall in der Datei /etc/group auf die Gruppe users zeigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die fünfte Spalte  Willi0173-1234567 ist das sogenannte GECOS-Feld. Es kann Informationen über den Benutzer enthalten,  die z. B. mit dem Programm finger abgefragt werden können. Ein Benutzer kann das GECOS-Feld auch selbst ändern, indem er das Kommando chfn benutzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das sechste Feld /home/willi enthält den Pfad zum Heimatverzeichnis des Benutzers.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Als  Letztes  wird  in  Feld  sieben  /bin/bash  der  Pfad  zur  Login-Shell  des  Benutzers aufgeführt. Wenn  hier  keine  ausführbare Datei angegeben wird, kann sich der Benutzer nicht anmelden. Sollte das gar erwünscht sein, ist es auch möglich, hier/bin/false anzugeben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/shadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Das erste Feld enthält den Anmeldenamen. Dieser stimmt mit dem ersten Feld der/etc/passwd-Datei überein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Das   zweite   Feld   enthält   das   verschlüsselte   Passwort.   Die   Verschlüsselung geschieht,  je  nach  Distribution,  mittels  DES  oder  MD5.  Die  Verschlüsselung  mitMD5  ist  nicht  sicherer  als  die  mit  DES,  erlaubt  jedoch  die  Verwendung  längerer Passwörter. Bei der Verwendung von DES ist die Kennwortlänge auf acht Zeichen begrenzt. Längere Passwörter werden praktisch abgeschnitten.&lt;br /&gt;
#Zeitpunkt  der  letzten  Kennwortänderung. Dieser  Wert  wird  in  ganzen  Tagen  ab dem 1. Januar 1970 angegeben.&lt;br /&gt;
#Mindestanzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#maximale Anzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#Der Benutzer wird vor dem Ablauf seines Kennwortes gewarnt. Dieser Wert zeigt an, wie viele Tage vor dem Ablauf des Kennwortes der Benutzer zur Passwortänderung aufgefordert wird.&lt;br /&gt;
#Wenn das Kennwort abgelaufen ist, wird das Konto deaktiviert. Dieses Feld enthält die Anzahl der Tage bis zur Deaktivierung des Accounts nach Ablauf des Kennwortes.&lt;br /&gt;
#Ablaufdatum des Benutzerkontos (falls ablaufend)&lt;br /&gt;
#reserviert für zukünftige Zwecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/group==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:&lt;br /&gt;
 bin:x:1:daemon&lt;br /&gt;
 daemon:x:2:&lt;br /&gt;
 users:x:100:&lt;br /&gt;
 sales:x:133: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendeten Felder beinhalten in dieser Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#verschlüsseltes Passwort oder Verweis in die /etc/gshadow-Datei&lt;br /&gt;
#Gruppen-ID (kurz GID)&lt;br /&gt;
#Liste der Gruppenmitglieder, die durch ein Komma voneinander getrennt sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/gshadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
sales:$2a$10$....5nvMAwrW39u1:harald: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#Gruppenpasswort (hier gekürzt) – bei Standardgruppen wird auf ein Passwort oftmals auch verzichtet. Es kann ohnehin nur ein Benutzer in diese Gruppe wechseln,der sich am System angemeldet hat und in der Mitgliederliste eingetragen ist. Ein Missbrauch ist also unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;
#Gruppenverwalter – der Gruppenverwalter kann Mitglieder zur Gruppe hinzufügen oder entfernen. Weiterhin hat er als Einziger (außer root natürlich) das Recht,das Passwort für die Gruppe zu ändern.&lt;br /&gt;
#Mitglieder  der  Gruppe  –  sie  werden,  wie  gehabt,  durch  Kommata  voneinander getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==useradd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird ein neuer Benutzer erstellt. Als Grundlage für die Voreinstellungen dient hierbei die Datei /etc/default/useradd. Diese Datei kann z. B. so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 GROUP=100&lt;br /&gt;
 HOME=/home&lt;br /&gt;
 INACTIVE=-1&lt;br /&gt;
 EXPIRE=&lt;br /&gt;
 SHELL=/bin/bash&lt;br /&gt;
 SKEL=/etc/skel&lt;br /&gt;
 GROUPS=video,dialout&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Die initiale Gruppe des Benutzers ist 100 (also in diesem Fall users).&lt;br /&gt;
#Sein Heimatverzeichnis wird unterhalb von /home angelegt.&lt;br /&gt;
#Das Konto ist nicht deaktiviert (INACTIVE=-1).&lt;br /&gt;
#Das Konto läuft nie ab (EXPIRE=).&lt;br /&gt;
#Die voreingestellte Shell ist die Bash.&lt;br /&gt;
#Das Heimatverzeichnis wird aus der Vorlage /etc/skel erstellt.&lt;br /&gt;
#Der Benutzer gehört, abgesehen von der initialen Gruppe, auch noch den Gruppenvideo und dialout an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==userdel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit  diesem  Kommando  wird  ein  Benutzerkonto  vom  System  entfernt.  Es  wird  einfach nur der Anmeldename übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-r (remove) löscht gleichzeitig das Heimatverzeichnis des Benutzers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-f (force) löscht das Heimatverzeichnis des Benutzers auch dann, wenn dieses Verzeichnis Dateien anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 userdel willi -rf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
löscht  den  Benutzer  Willi  inklusive  seines  Heimatverzeichnisses,  auch  wenn  dieses Daten anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==usermod==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Befehl usermod  dient  dazu,  ein  existierendes  Benutzerkonto  zu  ändern.  Die  Syntax  bzw.  die  Optionen  zu  usermod  ähneln  größtenteils  denen  von useradd. Ausnahmen bilden die Optionen, die bei der Erstellung von Benutzern keinen Sinn ergäben.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Paul</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=2984</id>
		<title>LPIC102/107.1 Benutzer- und Gruppenkonten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=2984"/>
		<updated>2019-07-16T11:36:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paul: /* userdel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==&#039;&#039;&#039;Benutzer- und Gruppenkonten und dazugehörige Systemdateien verwalten&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/passwd&lt;br /&gt;
 /etc/shadow&lt;br /&gt;
 /etc/group&lt;br /&gt;
 /etc/skel&lt;br /&gt;
 chage&lt;br /&gt;
 getent&lt;br /&gt;
 groupadd&lt;br /&gt;
 groupdel&lt;br /&gt;
 groupmod&lt;br /&gt;
 passwd&lt;br /&gt;
 useradd&lt;br /&gt;
 userdel&lt;br /&gt;
 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd, shadow, group, gshadow /etc/passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Datei, die mit der Verwaltung von Benutzerkonten in Zusammenhang steht, ist die Datei /etc/passwd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:0:root:/root:/bin/bash&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:100:Harald Maaßen:/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
 dominik:x:1002:100:Dominik Maaßen:/home/dominik:/bin/bash&lt;br /&gt;
 willi:x:1003:100:Willi 0173-1234567:/home/willi:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das erste Feld willi ist der Anmeldename des Benutzers. Er wird beim Login verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das zweite Feld, hier ein x, enthält das Passwort. Dieses Passwort befindet sich in diesem  Fall  in  der  shadow-Datei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die dritte Position 1003 ist die User-ID.Sorgen Sie dafür, dass die Benutzer nach der Neuinstallation dieselben  Benutzer-IDs  bekommen,  die  sie  vor  der  Neuinstallation  hatten. Der Benutzer root bekommt immer die ID 0.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das vierte Feld, hier die 100, enthält die Group-ID. Das ist die initiale Gruppe des Benutzers, die in diesem Fall in der Datei /etc/group auf die Gruppe users zeigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die fünfte Spalte  Willi0173-1234567 ist das sogenannte GECOS-Feld. Es kann Informationen über den Benutzer enthalten,  die z. B. mit dem Programm finger abgefragt werden können. Ein Benutzer kann das GECOS-Feld auch selbst ändern, indem er das Kommando chfn benutzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das sechste Feld /home/willi enthält den Pfad zum Heimatverzeichnis des Benutzers.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Als  Letztes  wird  in  Feld  sieben  /bin/bash  der  Pfad  zur  Login-Shell  des  Benutzers aufgeführt. Wenn  hier  keine  ausführbare Datei angegeben wird, kann sich der Benutzer nicht anmelden. Sollte das gar erwünscht sein, ist es auch möglich, hier/bin/false anzugeben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/shadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Das erste Feld enthält den Anmeldenamen. Dieser stimmt mit dem ersten Feld der/etc/passwd-Datei überein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Das   zweite   Feld   enthält   das   verschlüsselte   Passwort.   Die   Verschlüsselung geschieht,  je  nach  Distribution,  mittels  DES  oder  MD5.  Die  Verschlüsselung  mitMD5  ist  nicht  sicherer  als  die  mit  DES,  erlaubt  jedoch  die  Verwendung  längerer Passwörter. Bei der Verwendung von DES ist die Kennwortlänge auf acht Zeichen begrenzt. Längere Passwörter werden praktisch abgeschnitten.&lt;br /&gt;
#Zeitpunkt  der  letzten  Kennwortänderung. Dieser  Wert  wird  in  ganzen  Tagen  ab dem 1. Januar 1970 angegeben.&lt;br /&gt;
#Mindestanzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#maximale Anzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#Der Benutzer wird vor dem Ablauf seines Kennwortes gewarnt. Dieser Wert zeigt an, wie viele Tage vor dem Ablauf des Kennwortes der Benutzer zur Passwortänderung aufgefordert wird.&lt;br /&gt;
#Wenn das Kennwort abgelaufen ist, wird das Konto deaktiviert. Dieses Feld enthält die Anzahl der Tage bis zur Deaktivierung des Accounts nach Ablauf des Kennwortes.&lt;br /&gt;
#Ablaufdatum des Benutzerkontos (falls ablaufend)&lt;br /&gt;
#reserviert für zukünftige Zwecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/group==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:&lt;br /&gt;
 bin:x:1:daemon&lt;br /&gt;
 daemon:x:2:&lt;br /&gt;
 users:x:100:&lt;br /&gt;
 sales:x:133: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendeten Felder beinhalten in dieser Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#verschlüsseltes Passwort oder Verweis in die /etc/gshadow-Datei&lt;br /&gt;
#Gruppen-ID (kurz GID)&lt;br /&gt;
#Liste der Gruppenmitglieder, die durch ein Komma voneinander getrennt sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/gshadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
sales:$2a$10$....5nvMAwrW39u1:harald: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#Gruppenpasswort (hier gekürzt) – bei Standardgruppen wird auf ein Passwort oftmals auch verzichtet. Es kann ohnehin nur ein Benutzer in diese Gruppe wechseln,der sich am System angemeldet hat und in der Mitgliederliste eingetragen ist. Ein Missbrauch ist also unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;
#Gruppenverwalter – der Gruppenverwalter kann Mitglieder zur Gruppe hinzufügen oder entfernen. Weiterhin hat er als Einziger (außer root natürlich) das Recht,das Passwort für die Gruppe zu ändern.&lt;br /&gt;
#Mitglieder  der  Gruppe  –  sie  werden,  wie  gehabt,  durch  Kommata  voneinander getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==useradd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird ein neuer Benutzer erstellt. Als Grundlage für die Voreinstellungen dient hierbei die Datei /etc/default/useradd. Diese Datei kann z. B. so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 GROUP=100&lt;br /&gt;
 HOME=/home&lt;br /&gt;
 INACTIVE=-1&lt;br /&gt;
 EXPIRE=&lt;br /&gt;
 SHELL=/bin/bash&lt;br /&gt;
 SKEL=/etc/skel&lt;br /&gt;
 GROUPS=video,dialout&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Die initiale Gruppe des Benutzers ist 100 (also in diesem Fall users).&lt;br /&gt;
#Sein Heimatverzeichnis wird unterhalb von /home angelegt.&lt;br /&gt;
#Das Konto ist nicht deaktiviert (INACTIVE=-1).&lt;br /&gt;
#Das Konto läuft nie ab (EXPIRE=).&lt;br /&gt;
#Die voreingestellte Shell ist die Bash.&lt;br /&gt;
#Das Heimatverzeichnis wird aus der Vorlage /etc/skel erstellt.&lt;br /&gt;
#Der Benutzer gehört, abgesehen von der initialen Gruppe, auch noch den Gruppenvideo und dialout an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==userdel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit  diesem  Kommando  wird  ein  Benutzerkonto  vom  System  entfernt.  Es  wird  einfach nur der Anmeldename übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-r (remove) löscht gleichzeitig das Heimatverzeichnis des Benutzers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-f (force) löscht das Heimatverzeichnis des Benutzers auch dann, wenn dieses Verzeichnis Dateien anderer Benutzer enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 userdel willi -rf&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Paul</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=2979</id>
		<title>LPIC102/107.1 Benutzer- und Gruppenkonten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=2979"/>
		<updated>2019-07-16T11:24:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paul: /* userdel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==&#039;&#039;&#039;Benutzer- und Gruppenkonten und dazugehörige Systemdateien verwalten&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/passwd&lt;br /&gt;
 /etc/shadow&lt;br /&gt;
 /etc/group&lt;br /&gt;
 /etc/skel&lt;br /&gt;
 chage&lt;br /&gt;
 getent&lt;br /&gt;
 groupadd&lt;br /&gt;
 groupdel&lt;br /&gt;
 groupmod&lt;br /&gt;
 passwd&lt;br /&gt;
 useradd&lt;br /&gt;
 userdel&lt;br /&gt;
 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd, shadow, group, gshadow /etc/passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Datei, die mit der Verwaltung von Benutzerkonten in Zusammenhang steht, ist die Datei /etc/passwd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:0:root:/root:/bin/bash&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:100:Harald Maaßen:/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
 dominik:x:1002:100:Dominik Maaßen:/home/dominik:/bin/bash&lt;br /&gt;
 willi:x:1003:100:Willi 0173-1234567:/home/willi:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das erste Feld willi ist der Anmeldename des Benutzers. Er wird beim Login verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das zweite Feld, hier ein x, enthält das Passwort. Dieses Passwort befindet sich in diesem  Fall  in  der  shadow-Datei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die dritte Position 1003 ist die User-ID.Sorgen Sie dafür, dass die Benutzer nach der Neuinstallation dieselben  Benutzer-IDs  bekommen,  die  sie  vor  der  Neuinstallation  hatten. Der Benutzer root bekommt immer die ID 0.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das vierte Feld, hier die 100, enthält die Group-ID. Das ist die initiale Gruppe des Benutzers, die in diesem Fall in der Datei /etc/group auf die Gruppe users zeigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die fünfte Spalte  Willi0173-1234567 ist das sogenannte GECOS-Feld. Es kann Informationen über den Benutzer enthalten,  die z. B. mit dem Programm finger abgefragt werden können. Ein Benutzer kann das GECOS-Feld auch selbst ändern, indem er das Kommando chfn benutzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das sechste Feld /home/willi enthält den Pfad zum Heimatverzeichnis des Benutzers.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Als  Letztes  wird  in  Feld  sieben  /bin/bash  der  Pfad  zur  Login-Shell  des  Benutzers aufgeführt. Wenn  hier  keine  ausführbare Datei angegeben wird, kann sich der Benutzer nicht anmelden. Sollte das gar erwünscht sein, ist es auch möglich, hier/bin/false anzugeben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/shadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Das erste Feld enthält den Anmeldenamen. Dieser stimmt mit dem ersten Feld der/etc/passwd-Datei überein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Das   zweite   Feld   enthält   das   verschlüsselte   Passwort.   Die   Verschlüsselung geschieht,  je  nach  Distribution,  mittels  DES  oder  MD5.  Die  Verschlüsselung  mitMD5  ist  nicht  sicherer  als  die  mit  DES,  erlaubt  jedoch  die  Verwendung  längerer Passwörter. Bei der Verwendung von DES ist die Kennwortlänge auf acht Zeichen begrenzt. Längere Passwörter werden praktisch abgeschnitten.&lt;br /&gt;
#Zeitpunkt  der  letzten  Kennwortänderung. Dieser  Wert  wird  in  ganzen  Tagen  ab dem 1. Januar 1970 angegeben.&lt;br /&gt;
#Mindestanzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#maximale Anzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#Der Benutzer wird vor dem Ablauf seines Kennwortes gewarnt. Dieser Wert zeigt an, wie viele Tage vor dem Ablauf des Kennwortes der Benutzer zur Passwortänderung aufgefordert wird.&lt;br /&gt;
#Wenn das Kennwort abgelaufen ist, wird das Konto deaktiviert. Dieses Feld enthält die Anzahl der Tage bis zur Deaktivierung des Accounts nach Ablauf des Kennwortes.&lt;br /&gt;
#Ablaufdatum des Benutzerkontos (falls ablaufend)&lt;br /&gt;
#reserviert für zukünftige Zwecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/group==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:&lt;br /&gt;
 bin:x:1:daemon&lt;br /&gt;
 daemon:x:2:&lt;br /&gt;
 users:x:100:&lt;br /&gt;
 sales:x:133: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendeten Felder beinhalten in dieser Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#verschlüsseltes Passwort oder Verweis in die /etc/gshadow-Datei&lt;br /&gt;
#Gruppen-ID (kurz GID)&lt;br /&gt;
#Liste der Gruppenmitglieder, die durch ein Komma voneinander getrennt sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/gshadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
sales:$2a$10$....5nvMAwrW39u1:harald: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#Gruppenpasswort (hier gekürzt) – bei Standardgruppen wird auf ein Passwort oftmals auch verzichtet. Es kann ohnehin nur ein Benutzer in diese Gruppe wechseln,der sich am System angemeldet hat und in der Mitgliederliste eingetragen ist. Ein Missbrauch ist also unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;
#Gruppenverwalter – der Gruppenverwalter kann Mitglieder zur Gruppe hinzufügen oder entfernen. Weiterhin hat er als Einziger (außer root natürlich) das Recht,das Passwort für die Gruppe zu ändern.&lt;br /&gt;
#Mitglieder  der  Gruppe  –  sie  werden,  wie  gehabt,  durch  Kommata  voneinander getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==useradd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird ein neuer Benutzer erstellt. Als Grundlage für die Voreinstellungen dient hierbei die Datei /etc/default/useradd. Diese Datei kann z. B. so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 GROUP=100&lt;br /&gt;
 HOME=/home&lt;br /&gt;
 INACTIVE=-1&lt;br /&gt;
 EXPIRE=&lt;br /&gt;
 SHELL=/bin/bash&lt;br /&gt;
 SKEL=/etc/skel&lt;br /&gt;
 GROUPS=video,dialout&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Die initiale Gruppe des Benutzers ist 100 (also in diesem Fall users).&lt;br /&gt;
#Sein Heimatverzeichnis wird unterhalb von /home angelegt.&lt;br /&gt;
#Das Konto ist nicht deaktiviert (INACTIVE=-1).&lt;br /&gt;
#Das Konto läuft nie ab (EXPIRE=).&lt;br /&gt;
#Die voreingestellte Shell ist die Bash.&lt;br /&gt;
#Das Heimatverzeichnis wird aus der Vorlage /etc/skel erstellt.&lt;br /&gt;
#Der Benutzer gehört, abgesehen von der initialen Gruppe, auch noch den Gruppenvideo und dialout an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==userdel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit  diesem  Kommando  wird  ein  Benutzerkonto  vom  System  entfernt.  Es  wird  einfach nur der Anmeldename übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-r (remove) löscht gleichzeitig das Heimatverzeichnis des Benutzers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-f (force) löscht das Heimatverzeichnis des Benutzers auch dann, wenn dieses Verzeichnis Dateien anderer Benutzer enthält.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Paul</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=2978</id>
		<title>LPIC102/107.1 Benutzer- und Gruppenkonten</title>
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		<updated>2019-07-16T11:24:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paul: /* userdel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==&#039;&#039;&#039;Benutzer- und Gruppenkonten und dazugehörige Systemdateien verwalten&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/passwd&lt;br /&gt;
 /etc/shadow&lt;br /&gt;
 /etc/group&lt;br /&gt;
 /etc/skel&lt;br /&gt;
 chage&lt;br /&gt;
 getent&lt;br /&gt;
 groupadd&lt;br /&gt;
 groupdel&lt;br /&gt;
 groupmod&lt;br /&gt;
 passwd&lt;br /&gt;
 useradd&lt;br /&gt;
 userdel&lt;br /&gt;
 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd, shadow, group, gshadow /etc/passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Datei, die mit der Verwaltung von Benutzerkonten in Zusammenhang steht, ist die Datei /etc/passwd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:0:root:/root:/bin/bash&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:100:Harald Maaßen:/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
 dominik:x:1002:100:Dominik Maaßen:/home/dominik:/bin/bash&lt;br /&gt;
 willi:x:1003:100:Willi 0173-1234567:/home/willi:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das erste Feld willi ist der Anmeldename des Benutzers. Er wird beim Login verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das zweite Feld, hier ein x, enthält das Passwort. Dieses Passwort befindet sich in diesem  Fall  in  der  shadow-Datei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die dritte Position 1003 ist die User-ID.Sorgen Sie dafür, dass die Benutzer nach der Neuinstallation dieselben  Benutzer-IDs  bekommen,  die  sie  vor  der  Neuinstallation  hatten. Der Benutzer root bekommt immer die ID 0.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das vierte Feld, hier die 100, enthält die Group-ID. Das ist die initiale Gruppe des Benutzers, die in diesem Fall in der Datei /etc/group auf die Gruppe users zeigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die fünfte Spalte  Willi0173-1234567 ist das sogenannte GECOS-Feld. Es kann Informationen über den Benutzer enthalten,  die z. B. mit dem Programm finger abgefragt werden können. Ein Benutzer kann das GECOS-Feld auch selbst ändern, indem er das Kommando chfn benutzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das sechste Feld /home/willi enthält den Pfad zum Heimatverzeichnis des Benutzers.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Als  Letztes  wird  in  Feld  sieben  /bin/bash  der  Pfad  zur  Login-Shell  des  Benutzers aufgeführt. Wenn  hier  keine  ausführbare Datei angegeben wird, kann sich der Benutzer nicht anmelden. Sollte das gar erwünscht sein, ist es auch möglich, hier/bin/false anzugeben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/shadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Das erste Feld enthält den Anmeldenamen. Dieser stimmt mit dem ersten Feld der/etc/passwd-Datei überein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Das   zweite   Feld   enthält   das   verschlüsselte   Passwort.   Die   Verschlüsselung geschieht,  je  nach  Distribution,  mittels  DES  oder  MD5.  Die  Verschlüsselung  mitMD5  ist  nicht  sicherer  als  die  mit  DES,  erlaubt  jedoch  die  Verwendung  längerer Passwörter. Bei der Verwendung von DES ist die Kennwortlänge auf acht Zeichen begrenzt. Längere Passwörter werden praktisch abgeschnitten.&lt;br /&gt;
#Zeitpunkt  der  letzten  Kennwortänderung. Dieser  Wert  wird  in  ganzen  Tagen  ab dem 1. Januar 1970 angegeben.&lt;br /&gt;
#Mindestanzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#maximale Anzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#Der Benutzer wird vor dem Ablauf seines Kennwortes gewarnt. Dieser Wert zeigt an, wie viele Tage vor dem Ablauf des Kennwortes der Benutzer zur Passwortänderung aufgefordert wird.&lt;br /&gt;
#Wenn das Kennwort abgelaufen ist, wird das Konto deaktiviert. Dieses Feld enthält die Anzahl der Tage bis zur Deaktivierung des Accounts nach Ablauf des Kennwortes.&lt;br /&gt;
#Ablaufdatum des Benutzerkontos (falls ablaufend)&lt;br /&gt;
#reserviert für zukünftige Zwecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/group==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:&lt;br /&gt;
 bin:x:1:daemon&lt;br /&gt;
 daemon:x:2:&lt;br /&gt;
 users:x:100:&lt;br /&gt;
 sales:x:133: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendeten Felder beinhalten in dieser Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#verschlüsseltes Passwort oder Verweis in die /etc/gshadow-Datei&lt;br /&gt;
#Gruppen-ID (kurz GID)&lt;br /&gt;
#Liste der Gruppenmitglieder, die durch ein Komma voneinander getrennt sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/gshadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
sales:$2a$10$....5nvMAwrW39u1:harald: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#Gruppenpasswort (hier gekürzt) – bei Standardgruppen wird auf ein Passwort oftmals auch verzichtet. Es kann ohnehin nur ein Benutzer in diese Gruppe wechseln,der sich am System angemeldet hat und in der Mitgliederliste eingetragen ist. Ein Missbrauch ist also unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;
#Gruppenverwalter – der Gruppenverwalter kann Mitglieder zur Gruppe hinzufügen oder entfernen. Weiterhin hat er als Einziger (außer root natürlich) das Recht,das Passwort für die Gruppe zu ändern.&lt;br /&gt;
#Mitglieder  der  Gruppe  –  sie  werden,  wie  gehabt,  durch  Kommata  voneinander getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==useradd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird ein neuer Benutzer erstellt. Als Grundlage für die Voreinstellungen dient hierbei die Datei /etc/default/useradd. Diese Datei kann z. B. so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 GROUP=100&lt;br /&gt;
 HOME=/home&lt;br /&gt;
 INACTIVE=-1&lt;br /&gt;
 EXPIRE=&lt;br /&gt;
 SHELL=/bin/bash&lt;br /&gt;
 SKEL=/etc/skel&lt;br /&gt;
 GROUPS=video,dialout&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Die initiale Gruppe des Benutzers ist 100 (also in diesem Fall users).&lt;br /&gt;
#Sein Heimatverzeichnis wird unterhalb von /home angelegt.&lt;br /&gt;
#Das Konto ist nicht deaktiviert (INACTIVE=-1).&lt;br /&gt;
#Das Konto läuft nie ab (EXPIRE=).&lt;br /&gt;
#Die voreingestellte Shell ist die Bash.&lt;br /&gt;
#Das Heimatverzeichnis wird aus der Vorlage /etc/skel erstellt.&lt;br /&gt;
#Der Benutzer gehört, abgesehen von der initialen Gruppe, auch noch den Gruppenvideo und dialout an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==userdel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit  diesem  Kommando  wird  ein  Benutzerkonto  vom  System  entfernt.  Es  wird  einfach nur der Anmeldename übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-r (remove) löscht gleichzeitig das Heimatverzeichnis des Benutzers.&lt;br /&gt;
-f (force) löscht das Heimatverzeichnis des Benutzers auch dann, wenn dieses Verzeichnis Dateien anderer Benutzer enthält.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Paul</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=2977</id>
		<title>LPIC102/107.1 Benutzer- und Gruppenkonten</title>
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		<updated>2019-07-16T11:22:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paul: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==&#039;&#039;&#039;Benutzer- und Gruppenkonten und dazugehörige Systemdateien verwalten&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/passwd&lt;br /&gt;
 /etc/shadow&lt;br /&gt;
 /etc/group&lt;br /&gt;
 /etc/skel&lt;br /&gt;
 chage&lt;br /&gt;
 getent&lt;br /&gt;
 groupadd&lt;br /&gt;
 groupdel&lt;br /&gt;
 groupmod&lt;br /&gt;
 passwd&lt;br /&gt;
 useradd&lt;br /&gt;
 userdel&lt;br /&gt;
 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd, shadow, group, gshadow /etc/passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Datei, die mit der Verwaltung von Benutzerkonten in Zusammenhang steht, ist die Datei /etc/passwd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:0:root:/root:/bin/bash&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:100:Harald Maaßen:/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
 dominik:x:1002:100:Dominik Maaßen:/home/dominik:/bin/bash&lt;br /&gt;
 willi:x:1003:100:Willi 0173-1234567:/home/willi:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das erste Feld willi ist der Anmeldename des Benutzers. Er wird beim Login verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das zweite Feld, hier ein x, enthält das Passwort. Dieses Passwort befindet sich in diesem  Fall  in  der  shadow-Datei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die dritte Position 1003 ist die User-ID.Sorgen Sie dafür, dass die Benutzer nach der Neuinstallation dieselben  Benutzer-IDs  bekommen,  die  sie  vor  der  Neuinstallation  hatten. Der Benutzer root bekommt immer die ID 0.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das vierte Feld, hier die 100, enthält die Group-ID. Das ist die initiale Gruppe des Benutzers, die in diesem Fall in der Datei /etc/group auf die Gruppe users zeigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die fünfte Spalte  Willi0173-1234567 ist das sogenannte GECOS-Feld. Es kann Informationen über den Benutzer enthalten,  die z. B. mit dem Programm finger abgefragt werden können. Ein Benutzer kann das GECOS-Feld auch selbst ändern, indem er das Kommando chfn benutzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das sechste Feld /home/willi enthält den Pfad zum Heimatverzeichnis des Benutzers.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Als  Letztes  wird  in  Feld  sieben  /bin/bash  der  Pfad  zur  Login-Shell  des  Benutzers aufgeführt. Wenn  hier  keine  ausführbare Datei angegeben wird, kann sich der Benutzer nicht anmelden. Sollte das gar erwünscht sein, ist es auch möglich, hier/bin/false anzugeben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/shadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Das erste Feld enthält den Anmeldenamen. Dieser stimmt mit dem ersten Feld der/etc/passwd-Datei überein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Das   zweite   Feld   enthält   das   verschlüsselte   Passwort.   Die   Verschlüsselung geschieht,  je  nach  Distribution,  mittels  DES  oder  MD5.  Die  Verschlüsselung  mitMD5  ist  nicht  sicherer  als  die  mit  DES,  erlaubt  jedoch  die  Verwendung  längerer Passwörter. Bei der Verwendung von DES ist die Kennwortlänge auf acht Zeichen begrenzt. Längere Passwörter werden praktisch abgeschnitten.&lt;br /&gt;
#Zeitpunkt  der  letzten  Kennwortänderung. Dieser  Wert  wird  in  ganzen  Tagen  ab dem 1. Januar 1970 angegeben.&lt;br /&gt;
#Mindestanzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#maximale Anzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#Der Benutzer wird vor dem Ablauf seines Kennwortes gewarnt. Dieser Wert zeigt an, wie viele Tage vor dem Ablauf des Kennwortes der Benutzer zur Passwortänderung aufgefordert wird.&lt;br /&gt;
#Wenn das Kennwort abgelaufen ist, wird das Konto deaktiviert. Dieses Feld enthält die Anzahl der Tage bis zur Deaktivierung des Accounts nach Ablauf des Kennwortes.&lt;br /&gt;
#Ablaufdatum des Benutzerkontos (falls ablaufend)&lt;br /&gt;
#reserviert für zukünftige Zwecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/group==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:&lt;br /&gt;
 bin:x:1:daemon&lt;br /&gt;
 daemon:x:2:&lt;br /&gt;
 users:x:100:&lt;br /&gt;
 sales:x:133: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendeten Felder beinhalten in dieser Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#verschlüsseltes Passwort oder Verweis in die /etc/gshadow-Datei&lt;br /&gt;
#Gruppen-ID (kurz GID)&lt;br /&gt;
#Liste der Gruppenmitglieder, die durch ein Komma voneinander getrennt sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/gshadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
sales:$2a$10$....5nvMAwrW39u1:harald: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#Gruppenpasswort (hier gekürzt) – bei Standardgruppen wird auf ein Passwort oftmals auch verzichtet. Es kann ohnehin nur ein Benutzer in diese Gruppe wechseln,der sich am System angemeldet hat und in der Mitgliederliste eingetragen ist. Ein Missbrauch ist also unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;
#Gruppenverwalter – der Gruppenverwalter kann Mitglieder zur Gruppe hinzufügen oder entfernen. Weiterhin hat er als Einziger (außer root natürlich) das Recht,das Passwort für die Gruppe zu ändern.&lt;br /&gt;
#Mitglieder  der  Gruppe  –  sie  werden,  wie  gehabt,  durch  Kommata  voneinander getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==useradd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird ein neuer Benutzer erstellt. Als Grundlage für die Voreinstellungen dient hierbei die Datei /etc/default/useradd. Diese Datei kann z. B. so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 GROUP=100&lt;br /&gt;
 HOME=/home&lt;br /&gt;
 INACTIVE=-1&lt;br /&gt;
 EXPIRE=&lt;br /&gt;
 SHELL=/bin/bash&lt;br /&gt;
 SKEL=/etc/skel&lt;br /&gt;
 GROUPS=video,dialout&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Die initiale Gruppe des Benutzers ist 100 (also in diesem Fall users).&lt;br /&gt;
#Sein Heimatverzeichnis wird unterhalb von /home angelegt.&lt;br /&gt;
#Das Konto ist nicht deaktiviert (INACTIVE=-1).&lt;br /&gt;
#Das Konto läuft nie ab (EXPIRE=).&lt;br /&gt;
#Die voreingestellte Shell ist die Bash.&lt;br /&gt;
#Das Heimatverzeichnis wird aus der Vorlage /etc/skel erstellt.&lt;br /&gt;
#Der Benutzer gehört, abgesehen von der initialen Gruppe, auch noch den Gruppenvideo und dialout an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==userdel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit  diesem  Kommando  wird  ein  Benutzerkonto  vom  System  entfernt.  Es  wird  einfach nur der Anmeldename übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-r (remove) löscht gleichzeitig das Heimatverzeichnis des Benutzers.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Paul</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=2975</id>
		<title>LPIC102/107.1 Benutzer- und Gruppenkonten</title>
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		<updated>2019-07-16T11:22:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paul: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==&#039;&#039;&#039;Benutzer- und Gruppenkonten und dazugehörige Systemdateien verwalten&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/passwd&lt;br /&gt;
 /etc/shadow&lt;br /&gt;
 /etc/group&lt;br /&gt;
 /etc/skel&lt;br /&gt;
 chage&lt;br /&gt;
 getent&lt;br /&gt;
 groupadd&lt;br /&gt;
 groupdel&lt;br /&gt;
 groupmod&lt;br /&gt;
 passwd&lt;br /&gt;
 useradd&lt;br /&gt;
 userdel&lt;br /&gt;
 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd, shadow, group, gshadow /etc/passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Datei, die mit der Verwaltung von Benutzerkonten in Zusammenhang steht, ist die Datei /etc/passwd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:0:root:/root:/bin/bash&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:100:Harald Maaßen:/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
 dominik:x:1002:100:Dominik Maaßen:/home/dominik:/bin/bash&lt;br /&gt;
 willi:x:1003:100:Willi 0173-1234567:/home/willi:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das erste Feld willi ist der Anmeldename des Benutzers. Er wird beim Login verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das zweite Feld, hier ein x, enthält das Passwort. Dieses Passwort befindet sich in diesem  Fall  in  der  shadow-Datei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die dritte Position 1003 ist die User-ID.Sorgen Sie dafür, dass die Benutzer nach der Neuinstallation dieselben  Benutzer-IDs  bekommen,  die  sie  vor  der  Neuinstallation  hatten. Der Benutzer root bekommt immer die ID 0.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das vierte Feld, hier die 100, enthält die Group-ID. Das ist die initiale Gruppe des Benutzers, die in diesem Fall in der Datei /etc/group auf die Gruppe users zeigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die fünfte Spalte  Willi0173-1234567 ist das sogenannte GECOS-Feld. Es kann Informationen über den Benutzer enthalten,  die z. B. mit dem Programm finger abgefragt werden können. Ein Benutzer kann das GECOS-Feld auch selbst ändern, indem er das Kommando chfn benutzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das sechste Feld /home/willi enthält den Pfad zum Heimatverzeichnis des Benutzers.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Als  Letztes  wird  in  Feld  sieben  /bin/bash  der  Pfad  zur  Login-Shell  des  Benutzers aufgeführt. Wenn  hier  keine  ausführbare Datei angegeben wird, kann sich der Benutzer nicht anmelden. Sollte das gar erwünscht sein, ist es auch möglich, hier/bin/false anzugeben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/shadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Das erste Feld enthält den Anmeldenamen. Dieser stimmt mit dem ersten Feld der/etc/passwd-Datei überein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Das   zweite   Feld   enthält   das   verschlüsselte   Passwort.   Die   Verschlüsselung geschieht,  je  nach  Distribution,  mittels  DES  oder  MD5.  Die  Verschlüsselung  mitMD5  ist  nicht  sicherer  als  die  mit  DES,  erlaubt  jedoch  die  Verwendung  längerer Passwörter. Bei der Verwendung von DES ist die Kennwortlänge auf acht Zeichen begrenzt. Längere Passwörter werden praktisch abgeschnitten.&lt;br /&gt;
#Zeitpunkt  der  letzten  Kennwortänderung. Dieser  Wert  wird  in  ganzen  Tagen  ab dem 1. Januar 1970 angegeben.&lt;br /&gt;
#Mindestanzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#maximale Anzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#Der Benutzer wird vor dem Ablauf seines Kennwortes gewarnt. Dieser Wert zeigt an, wie viele Tage vor dem Ablauf des Kennwortes der Benutzer zur Passwortänderung aufgefordert wird.&lt;br /&gt;
#Wenn das Kennwort abgelaufen ist, wird das Konto deaktiviert. Dieses Feld enthält die Anzahl der Tage bis zur Deaktivierung des Accounts nach Ablauf des Kennwortes.&lt;br /&gt;
#Ablaufdatum des Benutzerkontos (falls ablaufend)&lt;br /&gt;
#reserviert für zukünftige Zwecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/group==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:&lt;br /&gt;
 bin:x:1:daemon&lt;br /&gt;
 daemon:x:2:&lt;br /&gt;
 users:x:100:&lt;br /&gt;
 sales:x:133: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendeten Felder beinhalten in dieser Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#verschlüsseltes Passwort oder Verweis in die /etc/gshadow-Datei&lt;br /&gt;
#Gruppen-ID (kurz GID)&lt;br /&gt;
#Liste der Gruppenmitglieder, die durch ein Komma voneinander getrennt sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/gshadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
sales:$2a$10$....5nvMAwrW39u1:harald: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#Gruppenpasswort (hier gekürzt) – bei Standardgruppen wird auf ein Passwort oftmals auch verzichtet. Es kann ohnehin nur ein Benutzer in diese Gruppe wechseln,der sich am System angemeldet hat und in der Mitgliederliste eingetragen ist. Ein Missbrauch ist also unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;
#Gruppenverwalter – der Gruppenverwalter kann Mitglieder zur Gruppe hinzufügen oder entfernen. Weiterhin hat er als Einziger (außer root natürlich) das Recht,das Passwort für die Gruppe zu ändern.&lt;br /&gt;
#Mitglieder  der  Gruppe  –  sie  werden,  wie  gehabt,  durch  Kommata  voneinander getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==useradd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird ein neuer Benutzer erstellt. Als Grundlage für die Voreinstellungen dient hierbei die Datei /etc/default/useradd. Diese Datei kann z. B. so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 GROUP=100&lt;br /&gt;
 HOME=/home&lt;br /&gt;
 INACTIVE=-1&lt;br /&gt;
 EXPIRE=&lt;br /&gt;
 SHELL=/bin/bash&lt;br /&gt;
 SKEL=/etc/skel&lt;br /&gt;
 GROUPS=video,dialout&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Die initiale Gruppe des Benutzers ist 100 (also in diesem Fall users).&lt;br /&gt;
#Sein Heimatverzeichnis wird unterhalb von /home angelegt.&lt;br /&gt;
#Das Konto ist nicht deaktiviert (INACTIVE=-1).&lt;br /&gt;
#Das Konto läuft nie ab (EXPIRE=).&lt;br /&gt;
#Die voreingestellte Shell ist die Bash.&lt;br /&gt;
#Das Heimatverzeichnis wird aus der Vorlage /etc/skel erstellt.&lt;br /&gt;
#Der Benutzer gehört, abgesehen von der initialen Gruppe, auch noch den Gruppenvideo und dialout an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==userdel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit  diesem  Kommando  wird  ein  Benutzerkonto  vom  System  entfernt.  Es  wird  einfach nur der Anmeldename übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig verwendete Optionen sind:&lt;br /&gt;
-r (remove) löscht gleichzeitig das Heimatverzeichnis des Benutzers.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Paul</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=2973</id>
		<title>LPIC102/107.1 Benutzer- und Gruppenkonten</title>
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		<updated>2019-07-16T11:20:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paul: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==&#039;&#039;&#039;Benutzer- und Gruppenkonten und dazugehörige Systemdateien verwalten&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/passwd&lt;br /&gt;
 /etc/shadow&lt;br /&gt;
 /etc/group&lt;br /&gt;
 /etc/skel&lt;br /&gt;
 chage&lt;br /&gt;
 getent&lt;br /&gt;
 groupadd&lt;br /&gt;
 groupdel&lt;br /&gt;
 groupmod&lt;br /&gt;
 passwd&lt;br /&gt;
 useradd&lt;br /&gt;
 userdel&lt;br /&gt;
 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd, shadow, group, gshadow /etc/passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Datei, die mit der Verwaltung von Benutzerkonten in Zusammenhang steht, ist die Datei /etc/passwd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:0:root:/root:/bin/bash&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:100:Harald Maaßen:/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das erste Feld willi ist der Anmeldename des Benutzers. Er wird beim Login verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das zweite Feld, hier ein x, enthält das Passwort. Dieses Passwort befindet sich in diesem  Fall  in  der  shadow-Datei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die dritte Position 1003 ist die User-ID.Sorgen Sie dafür, dass die Benutzer nach der Neuinstallation dieselben  Benutzer-IDs  bekommen,  die  sie  vor  der  Neuinstallation  hatten. Der Benutzer root bekommt immer die ID 0.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das vierte Feld, hier die 100, enthält die Group-ID. Das ist die initiale Gruppe des Benutzers, die in diesem Fall in der Datei /etc/group auf die Gruppe users zeigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die fünfte Spalte  Willi0173-1234567 ist das sogenannte GECOS-Feld. Es kann Informationen über den Benutzer enthalten,  die z. B. mit dem Programm finger abgefragt werden können. Ein Benutzer kann das GECOS-Feld auch selbst ändern, indem er das Kommando chfn benutzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das sechste Feld /home/willi enthält den Pfad zum Heimatverzeichnis des Benutzers.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Als  Letztes  wird  in  Feld  sieben  /bin/bash  der  Pfad  zur  Login-Shell  des  Benutzers aufgeführt. Wenn  hier  keine  ausführbare Datei angegeben wird, kann sich der Benutzer nicht anmelden. Sollte das gar erwünscht sein, ist es auch möglich, hier/bin/false anzugeben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/shadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Das erste Feld enthält den Anmeldenamen. Dieser stimmt mit dem ersten Feld der/etc/passwd-Datei überein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Das   zweite   Feld   enthält   das   verschlüsselte   Passwort.   Die   Verschlüsselung geschieht,  je  nach  Distribution,  mittels  DES  oder  MD5.  Die  Verschlüsselung  mitMD5  ist  nicht  sicherer  als  die  mit  DES,  erlaubt  jedoch  die  Verwendung  längerer Passwörter. Bei der Verwendung von DES ist die Kennwortlänge auf acht Zeichen begrenzt. Längere Passwörter werden praktisch abgeschnitten.&lt;br /&gt;
#Zeitpunkt  der  letzten  Kennwortänderung. Dieser  Wert  wird  in  ganzen  Tagen  ab dem 1. Januar 1970 angegeben.&lt;br /&gt;
#Mindestanzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#maximale Anzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#Der Benutzer wird vor dem Ablauf seines Kennwortes gewarnt. Dieser Wert zeigt an, wie viele Tage vor dem Ablauf des Kennwortes der Benutzer zur Passwortänderung aufgefordert wird.&lt;br /&gt;
#Wenn das Kennwort abgelaufen ist, wird das Konto deaktiviert. Dieses Feld enthält die Anzahl der Tage bis zur Deaktivierung des Accounts nach Ablauf des Kennwortes.&lt;br /&gt;
#Ablaufdatum des Benutzerkontos (falls ablaufend)&lt;br /&gt;
#reserviert für zukünftige Zwecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/group==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:&lt;br /&gt;
 bin:x:1:daemon&lt;br /&gt;
 daemon:x:2:&lt;br /&gt;
 users:x:100:&lt;br /&gt;
 sales:x:133: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendeten Felder beinhalten in dieser Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#verschlüsseltes Passwort oder Verweis in die /etc/gshadow-Datei&lt;br /&gt;
#Gruppen-ID (kurz GID)&lt;br /&gt;
#Liste der Gruppenmitglieder, die durch ein Komma voneinander getrennt sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/gshadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
sales:$2a$10$....5nvMAwrW39u1:harald: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#Gruppenpasswort (hier gekürzt) – bei Standardgruppen wird auf ein Passwort oftmals auch verzichtet. Es kann ohnehin nur ein Benutzer in diese Gruppe wechseln,der sich am System angemeldet hat und in der Mitgliederliste eingetragen ist. Ein Missbrauch ist also unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;
#Gruppenverwalter – der Gruppenverwalter kann Mitglieder zur Gruppe hinzufügen oder entfernen. Weiterhin hat er als Einziger (außer root natürlich) das Recht,das Passwort für die Gruppe zu ändern.&lt;br /&gt;
#Mitglieder  der  Gruppe  –  sie  werden,  wie  gehabt,  durch  Kommata  voneinander getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==useradd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird ein neuer Benutzer erstellt. Als Grundlage für die Voreinstellungen dient hierbei die Datei /etc/default/useradd. Diese Datei kann z. B. so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 GROUP=100&lt;br /&gt;
 HOME=/home&lt;br /&gt;
 INACTIVE=-1&lt;br /&gt;
 EXPIRE=&lt;br /&gt;
 SHELL=/bin/bash&lt;br /&gt;
 SKEL=/etc/skel&lt;br /&gt;
 GROUPS=video,dialout&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Die initiale Gruppe des Benutzers ist 100 (also in diesem Fall users).&lt;br /&gt;
#Sein Heimatverzeichnis wird unterhalb von /home angelegt.&lt;br /&gt;
#Das Konto ist nicht deaktiviert (INACTIVE=-1).&lt;br /&gt;
#Das Konto läuft nie ab (EXPIRE=).&lt;br /&gt;
#Die voreingestellte Shell ist die Bash.&lt;br /&gt;
#Das Heimatverzeichnis wird aus der Vorlage /etc/skel erstellt.&lt;br /&gt;
#Der Benutzer gehört, abgesehen von der initialen Gruppe, auch noch den Gruppenvideo und dialout an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==userdel==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Paul</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=2966</id>
		<title>LPIC102/107.1 Benutzer- und Gruppenkonten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=2966"/>
		<updated>2019-07-16T11:06:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paul: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==&#039;&#039;&#039;Benutzer- und Gruppenkonten und dazugehörige Systemdateien verwalten&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/passwd&lt;br /&gt;
 /etc/shadow&lt;br /&gt;
 /etc/group&lt;br /&gt;
 /etc/skel&lt;br /&gt;
 chage&lt;br /&gt;
 getent&lt;br /&gt;
 groupadd&lt;br /&gt;
 groupdel&lt;br /&gt;
 groupmod&lt;br /&gt;
 passwd&lt;br /&gt;
 useradd&lt;br /&gt;
 userdel&lt;br /&gt;
 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd, shadow, group, gshadow /etc/passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Datei, die mit der Verwaltung von Benutzerkonten in Zusammenhang steht, ist die Datei /etc/passwd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:0:root:/root:/bin/bash&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:100:Harald Maaßen:/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
 dominik:x:1002:100:Dominik Maaßen:/home/dominik:/bin/bash&lt;br /&gt;
 willi:x:1003:100:Willi 0173-1234567:/home/willi:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das erste Feld willi ist der Anmeldename des Benutzers. Er wird beim Login verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das zweite Feld, hier ein x, enthält das Passwort. Dieses Passwort befindet sich in diesem  Fall  in  der  shadow-Datei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die dritte Position 1003 ist die User-ID.Sorgen Sie dafür, dass die Benutzer nach der Neuinstallation dieselben  Benutzer-IDs  bekommen,  die  sie  vor  der  Neuinstallation  hatten. Der Benutzer root bekommt immer die ID 0.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das vierte Feld, hier die 100, enthält die Group-ID. Das ist die initiale Gruppe des Benutzers, die in diesem Fall in der Datei /etc/group auf die Gruppe users zeigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die fünfte Spalte  Willi0173-1234567 ist das sogenannte GECOS-Feld. Es kann Informationen über den Benutzer enthalten,  die z. B. mit dem Programm finger abgefragt werden können. Ein Benutzer kann das GECOS-Feld auch selbst ändern, indem er das Kommando chfn benutzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das sechste Feld /home/willi enthält den Pfad zum Heimatverzeichnis des Benutzers.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Als  Letztes  wird  in  Feld  sieben  /bin/bash  der  Pfad  zur  Login-Shell  des  Benutzers aufgeführt. Wenn  hier  keine  ausführbare Datei angegeben wird, kann sich der Benutzer nicht anmelden. Sollte das gar erwünscht sein, ist es auch möglich, hier/bin/false anzugeben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/shadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Das erste Feld enthält den Anmeldenamen. Dieser stimmt mit dem ersten Feld der/etc/passwd-Datei überein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Das   zweite   Feld   enthält   das   verschlüsselte   Passwort.   Die   Verschlüsselung geschieht,  je  nach  Distribution,  mittels  DES  oder  MD5.  Die  Verschlüsselung  mitMD5  ist  nicht  sicherer  als  die  mit  DES,  erlaubt  jedoch  die  Verwendung  längerer Passwörter. Bei der Verwendung von DES ist die Kennwortlänge auf acht Zeichen begrenzt. Längere Passwörter werden praktisch abgeschnitten.&lt;br /&gt;
#Zeitpunkt  der  letzten  Kennwortänderung. Dieser  Wert  wird  in  ganzen  Tagen  ab dem 1. Januar 1970 angegeben.&lt;br /&gt;
#Mindestanzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#maximale Anzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#Der Benutzer wird vor dem Ablauf seines Kennwortes gewarnt. Dieser Wert zeigt an, wie viele Tage vor dem Ablauf des Kennwortes der Benutzer zur Passwortänderung aufgefordert wird.&lt;br /&gt;
#Wenn das Kennwort abgelaufen ist, wird das Konto deaktiviert. Dieses Feld enthält die Anzahl der Tage bis zur Deaktivierung des Accounts nach Ablauf des Kennwortes.&lt;br /&gt;
#Ablaufdatum des Benutzerkontos (falls ablaufend)&lt;br /&gt;
#reserviert für zukünftige Zwecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/group==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:&lt;br /&gt;
 bin:x:1:daemon&lt;br /&gt;
 daemon:x:2:&lt;br /&gt;
 users:x:100:&lt;br /&gt;
 sales:x:133: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendeten Felder beinhalten in dieser Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#verschlüsseltes Passwort oder Verweis in die /etc/gshadow-Datei&lt;br /&gt;
#Gruppen-ID (kurz GID)&lt;br /&gt;
#Liste der Gruppenmitglieder, die durch ein Komma voneinander getrennt sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/gshadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
sales:$2a$10$....5nvMAwrW39u1:harald: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#Gruppenpasswort (hier gekürzt) – bei Standardgruppen wird auf ein Passwort oftmals auch verzichtet. Es kann ohnehin nur ein Benutzer in diese Gruppe wechseln,der sich am System angemeldet hat und in der Mitgliederliste eingetragen ist. Ein Missbrauch ist also unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;
#Gruppenverwalter – der Gruppenverwalter kann Mitglieder zur Gruppe hinzufügen oder entfernen. Weiterhin hat er als Einziger (außer root natürlich) das Recht,das Passwort für die Gruppe zu ändern.&lt;br /&gt;
#Mitglieder  der  Gruppe  –  sie  werden,  wie  gehabt,  durch  Kommata  voneinander getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==useradd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird ein neuer Benutzer erstellt. Als Grundlage für die Voreinstellungen dient hierbei die Datei /etc/default/useradd. Diese Datei kann z. B. so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 GROUP=100&lt;br /&gt;
 HOME=/home&lt;br /&gt;
 INACTIVE=-1&lt;br /&gt;
 EXPIRE=&lt;br /&gt;
 SHELL=/bin/bash&lt;br /&gt;
 SKEL=/etc/skel&lt;br /&gt;
 GROUPS=video,dialout&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Die initiale Gruppe des Benutzers ist 100 (also in diesem Fall users).&lt;br /&gt;
#Sein Heimatverzeichnis wird unterhalb von /home angelegt.&lt;br /&gt;
#Das Konto ist nicht deaktiviert (INACTIVE=-1).&lt;br /&gt;
#Das Konto läuft nie ab (EXPIRE=).&lt;br /&gt;
#Die voreingestellte Shell ist die Bash.&lt;br /&gt;
#Das Heimatverzeichnis wird aus der Vorlage /etc/skel erstellt.&lt;br /&gt;
#Der Benutzer gehört, abgesehen von der initialen Gruppe, auch noch den Gruppenvideo und dialout an.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Paul</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=2964</id>
		<title>LPIC102/107.1 Benutzer- und Gruppenkonten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=2964"/>
		<updated>2019-07-16T11:01:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paul: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==&#039;&#039;&#039;Benutzer- und Gruppenkonten und dazugehörige Systemdateien verwalten&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/passwd&lt;br /&gt;
 /etc/shadow&lt;br /&gt;
 /etc/group&lt;br /&gt;
 /etc/skel&lt;br /&gt;
 chage&lt;br /&gt;
 getent&lt;br /&gt;
 groupadd&lt;br /&gt;
 groupdel&lt;br /&gt;
 groupmod&lt;br /&gt;
 passwd&lt;br /&gt;
 useradd&lt;br /&gt;
 userdel&lt;br /&gt;
 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd, shadow, group, gshadow /etc/passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Datei, die mit der Verwaltung von Benutzerkonten in Zusammenhang steht, ist die Datei /etc/passwd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:0:root:/root:/bin/bash&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:100:Harald Maaßen:/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
 dominik:x:1002:100:Dominik Maaßen:/home/dominik:/bin/bash&lt;br /&gt;
 willi:x:1003:100:Willi 0173-1234567:/home/willi:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das erste Feld willi ist der Anmeldename des Benutzers. Er wird beim Login verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das zweite Feld, hier ein x, enthält das Passwort. Dieses Passwort befindet sich in diesem  Fall  in  der  shadow-Datei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die dritte Position 1003 ist die User-ID.Sorgen Sie dafür, dass die Benutzer nach der Neuinstallation dieselben  Benutzer-IDs  bekommen,  die  sie  vor  der  Neuinstallation  hatten. Der Benutzer root bekommt immer die ID 0.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das vierte Feld, hier die 100, enthält die Group-ID. Das ist die initiale Gruppe des Benutzers, die in diesem Fall in der Datei /etc/group auf die Gruppe users zeigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die fünfte Spalte  Willi0173-1234567 ist das sogenannte GECOS-Feld. Es kann Informationen über den Benutzer enthalten,  die z. B. mit dem Programm finger abgefragt werden können. Ein Benutzer kann das GECOS-Feld auch selbst ändern, indem er das Kommando chfn benutzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das sechste Feld /home/willi enthält den Pfad zum Heimatverzeichnis des Benutzers.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Als  Letztes  wird  in  Feld  sieben  /bin/bash  der  Pfad  zur  Login-Shell  des  Benutzers aufgeführt. Wenn  hier  keine  ausführbare Datei angegeben wird, kann sich der Benutzer nicht anmelden. Sollte das gar erwünscht sein, ist es auch möglich, hier/bin/false anzugeben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/shadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Das erste Feld enthält den Anmeldenamen. Dieser stimmt mit dem ersten Feld der/etc/passwd-Datei überein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Das   zweite   Feld   enthält   das   verschlüsselte   Passwort.   Die   Verschlüsselung geschieht,  je  nach  Distribution,  mittels  DES  oder  MD5.  Die  Verschlüsselung  mitMD5  ist  nicht  sicherer  als  die  mit  DES,  erlaubt  jedoch  die  Verwendung  längerer Passwörter. Bei der Verwendung von DES ist die Kennwortlänge auf acht Zeichen begrenzt. Längere Passwörter werden praktisch abgeschnitten.&lt;br /&gt;
#Zeitpunkt  der  letzten  Kennwortänderung. Dieser  Wert  wird  in  ganzen  Tagen  ab dem 1. Januar 1970 angegeben.&lt;br /&gt;
#Mindestanzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#maximale Anzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#Der Benutzer wird vor dem Ablauf seines Kennwortes gewarnt. Dieser Wert zeigt an, wie viele Tage vor dem Ablauf des Kennwortes der Benutzer zur Passwortänderung aufgefordert wird.&lt;br /&gt;
#Wenn das Kennwort abgelaufen ist, wird das Konto deaktiviert. Dieses Feld enthält die Anzahl der Tage bis zur Deaktivierung des Accounts nach Ablauf des Kennwortes.&lt;br /&gt;
#Ablaufdatum des Benutzerkontos (falls ablaufend)&lt;br /&gt;
#reserviert für zukünftige Zwecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/group==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:&lt;br /&gt;
 bin:x:1:daemon&lt;br /&gt;
 daemon:x:2:&lt;br /&gt;
 users:x:100:&lt;br /&gt;
 sales:x:133: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendeten Felder beinhalten in dieser Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#verschlüsseltes Passwort oder Verweis in die /etc/gshadow-Datei&lt;br /&gt;
#Gruppen-ID (kurz GID)&lt;br /&gt;
#Liste der Gruppenmitglieder, die durch ein Komma voneinander getrennt sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/gshadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
sales:$2a$10$....5nvMAwrW39u1:harald: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#Gruppenpasswort (hier gekürzt) – bei Standardgruppen wird auf ein Passwort oftmals auch verzichtet. Es kann ohnehin nur ein Benutzer in diese Gruppe wechseln,der sich am System angemeldet hat und in der Mitgliederliste eingetragen ist. Ein Missbrauch ist also unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;
#Gruppenverwalter – der Gruppenverwalter kann Mitglieder zur Gruppe hinzufügen oder entfernen. Weiterhin hat er als Einziger (außer root natürlich) das Recht,das Passwort für die Gruppe zu ändern.&lt;br /&gt;
#Mitglieder  der  Gruppe  –  sie  werden,  wie  gehabt,  durch  Kommata  voneinander getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==useradd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird ein neuer Benutzer erstellt. Als Grundlage für die Voreinstellungen dient hierbei die Datei /etc/default/useradd. Diese Datei kann z. B. so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 GROUP=100&lt;br /&gt;
 HOME=/home&lt;br /&gt;
 INACTIVE=-1&lt;br /&gt;
 EXPIRE=&lt;br /&gt;
 SHELL=/bin/bash&lt;br /&gt;
 SKEL=/etc/skel&lt;br /&gt;
 GROUPS=video,dialout&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die initiale Gruppe des Benutzers ist 100 (also in diesem Fall users).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Paul</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=2961</id>
		<title>LPIC102/107.1 Benutzer- und Gruppenkonten</title>
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		<updated>2019-07-16T11:00:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paul: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==&#039;&#039;&#039;Benutzer- und Gruppenkonten und dazugehörige Systemdateien verwalten&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/passwd&lt;br /&gt;
 /etc/shadow&lt;br /&gt;
 /etc/group&lt;br /&gt;
 /etc/skel&lt;br /&gt;
 chage&lt;br /&gt;
 getent&lt;br /&gt;
 groupadd&lt;br /&gt;
 groupdel&lt;br /&gt;
 groupmod&lt;br /&gt;
 passwd&lt;br /&gt;
 useradd&lt;br /&gt;
 userdel&lt;br /&gt;
 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd, shadow, group, gshadow /etc/passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Datei, die mit der Verwaltung von Benutzerkonten in Zusammenhang steht, ist die Datei /etc/passwd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:0:root:/root:/bin/bash&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:100:Harald Maaßen:/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
 dominik:x:1002:100:Dominik Maaßen:/home/dominik:/bin/bash&lt;br /&gt;
 willi:x:1003:100:Willi 0173-1234567:/home/willi:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das erste Feld willi ist der Anmeldename des Benutzers. Er wird beim Login verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das zweite Feld, hier ein x, enthält das Passwort. Dieses Passwort befindet sich in diesem  Fall  in  der  shadow-Datei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die dritte Position 1003 ist die User-ID.Sorgen Sie dafür, dass die Benutzer nach der Neuinstallation dieselben  Benutzer-IDs  bekommen,  die  sie  vor  der  Neuinstallation  hatten. Der Benutzer root bekommt immer die ID 0.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das vierte Feld, hier die 100, enthält die Group-ID. Das ist die initiale Gruppe des Benutzers, die in diesem Fall in der Datei /etc/group auf die Gruppe users zeigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die fünfte Spalte  Willi0173-1234567 ist das sogenannte GECOS-Feld. Es kann Informationen über den Benutzer enthalten,  die z. B. mit dem Programm finger abgefragt werden können. Ein Benutzer kann das GECOS-Feld auch selbst ändern, indem er das Kommando chfn benutzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das sechste Feld /home/willi enthält den Pfad zum Heimatverzeichnis des Benutzers.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Als  Letztes  wird  in  Feld  sieben  /bin/bash  der  Pfad  zur  Login-Shell  des  Benutzers aufgeführt. Wenn  hier  keine  ausführbare Datei angegeben wird, kann sich der Benutzer nicht anmelden. Sollte das gar erwünscht sein, ist es auch möglich, hier/bin/false anzugeben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/shadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Das erste Feld enthält den Anmeldenamen. Dieser stimmt mit dem ersten Feld der/etc/passwd-Datei überein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Das   zweite   Feld   enthält   das   verschlüsselte   Passwort.   Die   Verschlüsselung geschieht,  je  nach  Distribution,  mittels  DES  oder  MD5.  Die  Verschlüsselung  mitMD5  ist  nicht  sicherer  als  die  mit  DES,  erlaubt  jedoch  die  Verwendung  längerer Passwörter. Bei der Verwendung von DES ist die Kennwortlänge auf acht Zeichen begrenzt. Längere Passwörter werden praktisch abgeschnitten.&lt;br /&gt;
#Zeitpunkt  der  letzten  Kennwortänderung. Dieser  Wert  wird  in  ganzen  Tagen  ab dem 1. Januar 1970 angegeben.&lt;br /&gt;
#Mindestanzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#maximale Anzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#Der Benutzer wird vor dem Ablauf seines Kennwortes gewarnt. Dieser Wert zeigt an, wie viele Tage vor dem Ablauf des Kennwortes der Benutzer zur Passwortänderung aufgefordert wird.&lt;br /&gt;
#Wenn das Kennwort abgelaufen ist, wird das Konto deaktiviert. Dieses Feld enthält die Anzahl der Tage bis zur Deaktivierung des Accounts nach Ablauf des Kennwortes.&lt;br /&gt;
#Ablaufdatum des Benutzerkontos (falls ablaufend)&lt;br /&gt;
#reserviert für zukünftige Zwecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/group==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:&lt;br /&gt;
 bin:x:1:daemon&lt;br /&gt;
 daemon:x:2:&lt;br /&gt;
 users:x:100:&lt;br /&gt;
 sales:x:133: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendeten Felder beinhalten in dieser Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#verschlüsseltes Passwort oder Verweis in die /etc/gshadow-Datei&lt;br /&gt;
#Gruppen-ID (kurz GID)&lt;br /&gt;
#Liste der Gruppenmitglieder, die durch ein Komma voneinander getrennt sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/gshadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
sales:$2a$10$....5nvMAwrW39u1:harald: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#Gruppenpasswort (hier gekürzt) – bei Standardgruppen wird auf ein Passwort oftmals auch verzichtet. Es kann ohnehin nur ein Benutzer in diese Gruppe wechseln,der sich am System angemeldet hat und in der Mitgliederliste eingetragen ist. Ein Missbrauch ist also unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;
#Gruppenverwalter – der Gruppenverwalter kann Mitglieder zur Gruppe hinzufügen oder entfernen. Weiterhin hat er als Einziger (außer root natürlich) das Recht,das Passwort für die Gruppe zu ändern.&lt;br /&gt;
#Mitglieder  der  Gruppe  –  sie  werden,  wie  gehabt,  durch  Kommata  voneinander getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==useradd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird ein neuer Benutzer erstellt. Als Grundlage für die Voreinstellungen dient hierbei die Datei /etc/default/useradd. Diese Datei kann z. B. so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 GROUP=100&lt;br /&gt;
 HOME=/home&lt;br /&gt;
 INACTIVE=-1&lt;br /&gt;
 EXPIRE=&lt;br /&gt;
 SHELL=/bin/bash&lt;br /&gt;
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		<author><name>Paul</name></author>
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		<title>LPIC102/107.1 Benutzer- und Gruppenkonten</title>
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		<updated>2019-07-16T10:57:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paul: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==&#039;&#039;&#039;Benutzer- und Gruppenkonten und dazugehörige Systemdateien verwalten&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/passwd&lt;br /&gt;
 /etc/shadow&lt;br /&gt;
 /etc/group&lt;br /&gt;
 /etc/skel&lt;br /&gt;
 chage&lt;br /&gt;
 getent&lt;br /&gt;
 groupadd&lt;br /&gt;
 groupdel&lt;br /&gt;
 groupmod&lt;br /&gt;
 passwd&lt;br /&gt;
 useradd&lt;br /&gt;
 userdel&lt;br /&gt;
 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd, shadow, group, gshadow /etc/passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Datei, die mit der Verwaltung von Benutzerkonten in Zusammenhang steht, ist die Datei /etc/passwd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:0:root:/root:/bin/bash&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:100:Harald Maaßen:/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
 dominik:x:1002:100:Dominik Maaßen:/home/dominik:/bin/bash&lt;br /&gt;
 willi:x:1003:100:Willi 0173-1234567:/home/willi:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das erste Feld willi ist der Anmeldename des Benutzers. Er wird beim Login verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das zweite Feld, hier ein x, enthält das Passwort. Dieses Passwort befindet sich in diesem  Fall  in  der  shadow-Datei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die dritte Position 1003 ist die User-ID.Sorgen Sie dafür, dass die Benutzer nach der Neuinstallation dieselben  Benutzer-IDs  bekommen,  die  sie  vor  der  Neuinstallation  hatten. Der Benutzer root bekommt immer die ID 0.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das vierte Feld, hier die 100, enthält die Group-ID. Das ist die initiale Gruppe des Benutzers, die in diesem Fall in der Datei /etc/group auf die Gruppe users zeigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die fünfte Spalte  Willi0173-1234567 ist das sogenannte GECOS-Feld. Es kann Informationen über den Benutzer enthalten,  die z. B. mit dem Programm finger abgefragt werden können. Ein Benutzer kann das GECOS-Feld auch selbst ändern, indem er das Kommando chfn benutzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das sechste Feld /home/willi enthält den Pfad zum Heimatverzeichnis des Benutzers.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Als  Letztes  wird  in  Feld  sieben  /bin/bash  der  Pfad  zur  Login-Shell  des  Benutzers aufgeführt. Wenn  hier  keine  ausführbare Datei angegeben wird, kann sich der Benutzer nicht anmelden. Sollte das gar erwünscht sein, ist es auch möglich, hier/bin/false anzugeben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/shadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Das erste Feld enthält den Anmeldenamen. Dieser stimmt mit dem ersten Feld der/etc/passwd-Datei überein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Das   zweite   Feld   enthält   das   verschlüsselte   Passwort.   Die   Verschlüsselung geschieht,  je  nach  Distribution,  mittels  DES  oder  MD5.  Die  Verschlüsselung  mitMD5  ist  nicht  sicherer  als  die  mit  DES,  erlaubt  jedoch  die  Verwendung  längerer Passwörter. Bei der Verwendung von DES ist die Kennwortlänge auf acht Zeichen begrenzt. Längere Passwörter werden praktisch abgeschnitten.&lt;br /&gt;
#Zeitpunkt  der  letzten  Kennwortänderung. Dieser  Wert  wird  in  ganzen  Tagen  ab dem 1. Januar 1970 angegeben.&lt;br /&gt;
#Mindestanzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#maximale Anzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#Der Benutzer wird vor dem Ablauf seines Kennwortes gewarnt. Dieser Wert zeigt an, wie viele Tage vor dem Ablauf des Kennwortes der Benutzer zur Passwortänderung aufgefordert wird.&lt;br /&gt;
#Wenn das Kennwort abgelaufen ist, wird das Konto deaktiviert. Dieses Feld enthält die Anzahl der Tage bis zur Deaktivierung des Accounts nach Ablauf des Kennwortes.&lt;br /&gt;
#Ablaufdatum des Benutzerkontos (falls ablaufend)&lt;br /&gt;
#reserviert für zukünftige Zwecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/group==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:&lt;br /&gt;
 bin:x:1:daemon&lt;br /&gt;
 daemon:x:2:&lt;br /&gt;
 users:x:100:&lt;br /&gt;
 sales:x:133: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendeten Felder beinhalten in dieser Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#verschlüsseltes Passwort oder Verweis in die /etc/gshadow-Datei&lt;br /&gt;
#Gruppen-ID (kurz GID)&lt;br /&gt;
#Liste der Gruppenmitglieder, die durch ein Komma voneinander getrennt sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/gshadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
sales:$2a$10$....5nvMAwrW39u1:harald: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#Gruppenpasswort (hier gekürzt) – bei Standardgruppen wird auf ein Passwort oftmals auch verzichtet. Es kann ohnehin nur ein Benutzer in diese Gruppe wechseln,der sich am System angemeldet hat und in der Mitgliederliste eingetragen ist. Ein Missbrauch ist also unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;
#Gruppenverwalter – der Gruppenverwalter kann Mitglieder zur Gruppe hinzufügen oder entfernen. Weiterhin hat er als Einziger (außer root natürlich) das Recht,das Passwort für die Gruppe zu ändern.&lt;br /&gt;
#Mitglieder  der  Gruppe  –  sie  werden,  wie  gehabt,  durch  Kommata  voneinander getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==useradd==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Paul</name></author>
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		<title>LPIC102/107.1 Benutzer- und Gruppenkonten</title>
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		<updated>2019-07-16T10:47:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paul: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==&#039;&#039;&#039;Benutzer- und Gruppenkonten und dazugehörige Systemdateien verwalten&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/passwd&lt;br /&gt;
 /etc/shadow&lt;br /&gt;
 /etc/group&lt;br /&gt;
 /etc/skel&lt;br /&gt;
 chage&lt;br /&gt;
 getent&lt;br /&gt;
 groupadd&lt;br /&gt;
 groupdel&lt;br /&gt;
 groupmod&lt;br /&gt;
 passwd&lt;br /&gt;
 useradd&lt;br /&gt;
 userdel&lt;br /&gt;
 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd, shadow, group, gshadow /etc/passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Datei, die mit der Verwaltung von Benutzerkonten in Zusammenhang steht, ist die Datei /etc/passwd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:0:root:/root:/bin/bash&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:100:Harald Maaßen:/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das erste Feld willi ist der Anmeldename des Benutzers. Er wird beim Login verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das zweite Feld, hier ein x, enthält das Passwort. Dieses Passwort befindet sich in diesem  Fall  in  der  shadow-Datei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die dritte Position 1003 ist die User-ID.Sorgen Sie dafür, dass die Benutzer nach der Neuinstallation dieselben  Benutzer-IDs  bekommen,  die  sie  vor  der  Neuinstallation  hatten. Der Benutzer root bekommt immer die ID 0.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das vierte Feld, hier die 100, enthält die Group-ID. Das ist die initiale Gruppe des Benutzers, die in diesem Fall in der Datei /etc/group auf die Gruppe users zeigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die fünfte Spalte  Willi0173-1234567 ist das sogenannte GECOS-Feld. Es kann Informationen über den Benutzer enthalten,  die z. B. mit dem Programm finger abgefragt werden können. Ein Benutzer kann das GECOS-Feld auch selbst ändern, indem er das Kommando chfn benutzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das sechste Feld /home/willi enthält den Pfad zum Heimatverzeichnis des Benutzers.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Als  Letztes  wird  in  Feld  sieben  /bin/bash  der  Pfad  zur  Login-Shell  des  Benutzers aufgeführt. Wenn  hier  keine  ausführbare Datei angegeben wird, kann sich der Benutzer nicht anmelden. Sollte das gar erwünscht sein, ist es auch möglich, hier/bin/false anzugeben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/shadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Das erste Feld enthält den Anmeldenamen. Dieser stimmt mit dem ersten Feld der/etc/passwd-Datei überein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Das   zweite   Feld   enthält   das   verschlüsselte   Passwort.   Die   Verschlüsselung geschieht,  je  nach  Distribution,  mittels  DES  oder  MD5.  Die  Verschlüsselung  mitMD5  ist  nicht  sicherer  als  die  mit  DES,  erlaubt  jedoch  die  Verwendung  längerer Passwörter. Bei der Verwendung von DES ist die Kennwortlänge auf acht Zeichen begrenzt. Längere Passwörter werden praktisch abgeschnitten.&lt;br /&gt;
#Zeitpunkt  der  letzten  Kennwortänderung. Dieser  Wert  wird  in  ganzen  Tagen  ab dem 1. Januar 1970 angegeben.&lt;br /&gt;
#Mindestanzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#maximale Anzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#Der Benutzer wird vor dem Ablauf seines Kennwortes gewarnt. Dieser Wert zeigt an, wie viele Tage vor dem Ablauf des Kennwortes der Benutzer zur Passwortänderung aufgefordert wird.&lt;br /&gt;
#Wenn das Kennwort abgelaufen ist, wird das Konto deaktiviert. Dieses Feld enthält die Anzahl der Tage bis zur Deaktivierung des Accounts nach Ablauf des Kennwortes.&lt;br /&gt;
#Ablaufdatum des Benutzerkontos (falls ablaufend)&lt;br /&gt;
#reserviert für zukünftige Zwecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/group==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:&lt;br /&gt;
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 daemon:x:2:&lt;br /&gt;
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 sales:x:133: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendeten Felder beinhalten in dieser Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#verschlüsseltes Passwort oder Verweis in die /etc/gshadow-Datei&lt;br /&gt;
#Gruppen-ID (kurz GID)&lt;br /&gt;
#Liste der Gruppenmitglieder, die durch ein Komma voneinander getrennt sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/gshadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
sales:$2a$10$....5nvMAwrW39u1:harald: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#Gruppenpasswort (hier gekürzt) – bei Standardgruppen wird auf ein Passwort oftmals auch verzichtet. Es kann ohnehin nur ein Benutzer in diese Gruppe wechseln,der sich am System angemeldet hat und in der Mitgliederliste eingetragen ist. Ein Missbrauch ist also unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;
#Gruppenverwalter – der Gruppenverwalter kann Mitglieder zur Gruppe hinzufügen oder entfernen. Weiterhin hat er als Einziger (außer root natürlich) das Recht,das Passwort für die Gruppe zu ändern.&lt;br /&gt;
#Mitglieder  der  Gruppe  –  sie  werden,  wie  gehabt,  durch  Kommata  voneinander getrennt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Paul</name></author>
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		<updated>2019-07-16T10:45:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paul: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==&#039;&#039;&#039;Benutzer- und Gruppenkonten und dazugehörige Systemdateien verwalten&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/passwd&lt;br /&gt;
 /etc/shadow&lt;br /&gt;
 /etc/group&lt;br /&gt;
 /etc/skel&lt;br /&gt;
 chage&lt;br /&gt;
 getent&lt;br /&gt;
 groupadd&lt;br /&gt;
 groupdel&lt;br /&gt;
 groupmod&lt;br /&gt;
 passwd&lt;br /&gt;
 useradd&lt;br /&gt;
 userdel&lt;br /&gt;
 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd, shadow, group, gshadow /etc/passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Datei, die mit der Verwaltung von Benutzerkonten in Zusammenhang steht, ist die Datei /etc/passwd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:0:root:/root:/bin/bash&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:100:Harald Maaßen:/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
 dominik:x:1002:100:Dominik Maaßen:/home/dominik:/bin/bash&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das erste Feld willi ist der Anmeldename des Benutzers. Er wird beim Login verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das zweite Feld, hier ein x, enthält das Passwort. Dieses Passwort befindet sich in diesem  Fall  in  der  shadow-Datei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die dritte Position 1003 ist die User-ID.Sorgen Sie dafür, dass die Benutzer nach der Neuinstallation dieselben  Benutzer-IDs  bekommen,  die  sie  vor  der  Neuinstallation  hatten. Der Benutzer root bekommt immer die ID 0.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das vierte Feld, hier die 100, enthält die Group-ID. Das ist die initiale Gruppe des Benutzers, die in diesem Fall in der Datei /etc/group auf die Gruppe users zeigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die fünfte Spalte  Willi0173-1234567 ist das sogenannte GECOS-Feld. Es kann Informationen über den Benutzer enthalten,  die z. B. mit dem Programm finger abgefragt werden können. Ein Benutzer kann das GECOS-Feld auch selbst ändern, indem er das Kommando chfn benutzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das sechste Feld /home/willi enthält den Pfad zum Heimatverzeichnis des Benutzers.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Als  Letztes  wird  in  Feld  sieben  /bin/bash  der  Pfad  zur  Login-Shell  des  Benutzers aufgeführt. Wenn  hier  keine  ausführbare Datei angegeben wird, kann sich der Benutzer nicht anmelden. Sollte das gar erwünscht sein, ist es auch möglich, hier/bin/false anzugeben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/shadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Das erste Feld enthält den Anmeldenamen. Dieser stimmt mit dem ersten Feld der/etc/passwd-Datei überein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Das   zweite   Feld   enthält   das   verschlüsselte   Passwort.   Die   Verschlüsselung geschieht,  je  nach  Distribution,  mittels  DES  oder  MD5.  Die  Verschlüsselung  mitMD5  ist  nicht  sicherer  als  die  mit  DES,  erlaubt  jedoch  die  Verwendung  längerer Passwörter. Bei der Verwendung von DES ist die Kennwortlänge auf acht Zeichen begrenzt. Längere Passwörter werden praktisch abgeschnitten.&lt;br /&gt;
#Zeitpunkt  der  letzten  Kennwortänderung. Dieser  Wert  wird  in  ganzen  Tagen  ab dem 1. Januar 1970 angegeben.&lt;br /&gt;
#Mindestanzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#maximale Anzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#Der Benutzer wird vor dem Ablauf seines Kennwortes gewarnt. Dieser Wert zeigt an, wie viele Tage vor dem Ablauf des Kennwortes der Benutzer zur Passwortänderung aufgefordert wird.&lt;br /&gt;
#Wenn das Kennwort abgelaufen ist, wird das Konto deaktiviert. Dieses Feld enthält die Anzahl der Tage bis zur Deaktivierung des Accounts nach Ablauf des Kennwortes.&lt;br /&gt;
#Ablaufdatum des Benutzerkontos (falls ablaufend)&lt;br /&gt;
#reserviert für zukünftige Zwecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/group==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:&lt;br /&gt;
 bin:x:1:daemon&lt;br /&gt;
 daemon:x:2:&lt;br /&gt;
 users:x:100:&lt;br /&gt;
 sales:x:133: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendeten Felder beinhalten in dieser Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#verschlüsseltes Passwort oder Verweis in die /etc/gshadow-Datei&lt;br /&gt;
#Gruppen-ID (kurz GID)&lt;br /&gt;
#Liste der Gruppenmitglieder, die durch ein Komma voneinander getrennt sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/gshadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
sales:$2a$10$....5nvMAwrW39u1:harald: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#Gruppenpasswort (hier gekürzt) – bei Standardgruppen wird auf ein Passwort oftmals auch verzichtet. Es kann ohnehin nur ein Benutzer in diese Gruppe wechseln,der sich am System angemeldet hat und in der Mitgliederliste eingetragen ist. Ein Missbrauch ist also unwahrscheinlich.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Paul</name></author>
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		<updated>2019-07-16T10:41:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paul: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==&#039;&#039;&#039;Benutzer- und Gruppenkonten und dazugehörige Systemdateien verwalten&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/passwd&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd, shadow, group, gshadow /etc/passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Datei, die mit der Verwaltung von Benutzerkonten in Zusammenhang steht, ist die Datei /etc/passwd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:0:root:/root:/bin/bash&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:100:Harald Maaßen:/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
 dominik:x:1002:100:Dominik Maaßen:/home/dominik:/bin/bash&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das erste Feld willi ist der Anmeldename des Benutzers. Er wird beim Login verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das zweite Feld, hier ein x, enthält das Passwort. Dieses Passwort befindet sich in diesem  Fall  in  der  shadow-Datei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die dritte Position 1003 ist die User-ID.Sorgen Sie dafür, dass die Benutzer nach der Neuinstallation dieselben  Benutzer-IDs  bekommen,  die  sie  vor  der  Neuinstallation  hatten. Der Benutzer root bekommt immer die ID 0.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das vierte Feld, hier die 100, enthält die Group-ID. Das ist die initiale Gruppe des Benutzers, die in diesem Fall in der Datei /etc/group auf die Gruppe users zeigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die fünfte Spalte  Willi0173-1234567 ist das sogenannte GECOS-Feld. Es kann Informationen über den Benutzer enthalten,  die z. B. mit dem Programm finger abgefragt werden können. Ein Benutzer kann das GECOS-Feld auch selbst ändern, indem er das Kommando chfn benutzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das sechste Feld /home/willi enthält den Pfad zum Heimatverzeichnis des Benutzers.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Als  Letztes  wird  in  Feld  sieben  /bin/bash  der  Pfad  zur  Login-Shell  des  Benutzers aufgeführt. Wenn  hier  keine  ausführbare Datei angegeben wird, kann sich der Benutzer nicht anmelden. Sollte das gar erwünscht sein, ist es auch möglich, hier/bin/false anzugeben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/shadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Das erste Feld enthält den Anmeldenamen. Dieser stimmt mit dem ersten Feld der/etc/passwd-Datei überein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Das   zweite   Feld   enthält   das   verschlüsselte   Passwort.   Die   Verschlüsselung geschieht,  je  nach  Distribution,  mittels  DES  oder  MD5.  Die  Verschlüsselung  mitMD5  ist  nicht  sicherer  als  die  mit  DES,  erlaubt  jedoch  die  Verwendung  längerer Passwörter. Bei der Verwendung von DES ist die Kennwortlänge auf acht Zeichen begrenzt. Längere Passwörter werden praktisch abgeschnitten.&lt;br /&gt;
#Zeitpunkt  der  letzten  Kennwortänderung. Dieser  Wert  wird  in  ganzen  Tagen  ab dem 1. Januar 1970 angegeben.&lt;br /&gt;
#Mindestanzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#maximale Anzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#Der Benutzer wird vor dem Ablauf seines Kennwortes gewarnt. Dieser Wert zeigt an, wie viele Tage vor dem Ablauf des Kennwortes der Benutzer zur Passwortänderung aufgefordert wird.&lt;br /&gt;
#Wenn das Kennwort abgelaufen ist, wird das Konto deaktiviert. Dieses Feld enthält die Anzahl der Tage bis zur Deaktivierung des Accounts nach Ablauf des Kennwortes.&lt;br /&gt;
#Ablaufdatum des Benutzerkontos (falls ablaufend)&lt;br /&gt;
#reserviert für zukünftige Zwecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/group==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:&lt;br /&gt;
 bin:x:1:daemon&lt;br /&gt;
 daemon:x:2:&lt;br /&gt;
 users:x:100:&lt;br /&gt;
 sales:x:133: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendeten Felder beinhalten in dieser Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#verschlüsseltes Passwort oder Verweis in die /etc/gshadow-Datei&lt;br /&gt;
#Gruppen-ID (kurz GID)&lt;br /&gt;
#Liste der Gruppenmitglieder, die durch ein Komma voneinander getrennt sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/gshadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
sales:$2a$10$....5nvMAwrW39u1:harald: dominik,willi&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Paul</name></author>
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		<id>https://wiki.foxtom.de/index.php?title=LPIC102/107.1_Benutzer-_und_Gruppenkonten&amp;diff=2947</id>
		<title>LPIC102/107.1 Benutzer- und Gruppenkonten</title>
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		<updated>2019-07-16T10:41:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paul: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==&#039;&#039;&#039;Benutzer- und Gruppenkonten und dazugehörige Systemdateien verwalten&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/passwd&lt;br /&gt;
 /etc/shadow&lt;br /&gt;
 /etc/group&lt;br /&gt;
 /etc/skel&lt;br /&gt;
 chage&lt;br /&gt;
 getent&lt;br /&gt;
 groupadd&lt;br /&gt;
 groupdel&lt;br /&gt;
 groupmod&lt;br /&gt;
 passwd&lt;br /&gt;
 useradd&lt;br /&gt;
 userdel&lt;br /&gt;
 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd, shadow, group, gshadow /etc/passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Datei, die mit der Verwaltung von Benutzerkonten in Zusammenhang steht, ist die Datei /etc/passwd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:0:root:/root:/bin/bash&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:100:Harald Maaßen:/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das erste Feld willi ist der Anmeldename des Benutzers. Er wird beim Login verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das zweite Feld, hier ein x, enthält das Passwort. Dieses Passwort befindet sich in diesem  Fall  in  der  shadow-Datei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die dritte Position 1003 ist die User-ID.Sorgen Sie dafür, dass die Benutzer nach der Neuinstallation dieselben  Benutzer-IDs  bekommen,  die  sie  vor  der  Neuinstallation  hatten. Der Benutzer root bekommt immer die ID 0.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das vierte Feld, hier die 100, enthält die Group-ID. Das ist die initiale Gruppe des Benutzers, die in diesem Fall in der Datei /etc/group auf die Gruppe users zeigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die fünfte Spalte  Willi0173-1234567 ist das sogenannte GECOS-Feld. Es kann Informationen über den Benutzer enthalten,  die z. B. mit dem Programm finger abgefragt werden können. Ein Benutzer kann das GECOS-Feld auch selbst ändern, indem er das Kommando chfn benutzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das sechste Feld /home/willi enthält den Pfad zum Heimatverzeichnis des Benutzers.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Als  Letztes  wird  in  Feld  sieben  /bin/bash  der  Pfad  zur  Login-Shell  des  Benutzers aufgeführt. Wenn  hier  keine  ausführbare Datei angegeben wird, kann sich der Benutzer nicht anmelden. Sollte das gar erwünscht sein, ist es auch möglich, hier/bin/false anzugeben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/shadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Das erste Feld enthält den Anmeldenamen. Dieser stimmt mit dem ersten Feld der/etc/passwd-Datei überein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Das   zweite   Feld   enthält   das   verschlüsselte   Passwort.   Die   Verschlüsselung geschieht,  je  nach  Distribution,  mittels  DES  oder  MD5.  Die  Verschlüsselung  mitMD5  ist  nicht  sicherer  als  die  mit  DES,  erlaubt  jedoch  die  Verwendung  längerer Passwörter. Bei der Verwendung von DES ist die Kennwortlänge auf acht Zeichen begrenzt. Längere Passwörter werden praktisch abgeschnitten.&lt;br /&gt;
#Zeitpunkt  der  letzten  Kennwortänderung. Dieser  Wert  wird  in  ganzen  Tagen  ab dem 1. Januar 1970 angegeben.&lt;br /&gt;
#Mindestanzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#maximale Anzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&lt;br /&gt;
#Der Benutzer wird vor dem Ablauf seines Kennwortes gewarnt. Dieser Wert zeigt an, wie viele Tage vor dem Ablauf des Kennwortes der Benutzer zur Passwortänderung aufgefordert wird.&lt;br /&gt;
#Wenn das Kennwort abgelaufen ist, wird das Konto deaktiviert. Dieses Feld enthält die Anzahl der Tage bis zur Deaktivierung des Accounts nach Ablauf des Kennwortes.&lt;br /&gt;
#Ablaufdatum des Benutzerkontos (falls ablaufend)&lt;br /&gt;
#reserviert für zukünftige Zwecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Die verwendeten Felder beinhalten in dieser Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#verschlüsseltes Passwort oder Verweis in die /etc/gshadow-Datei&lt;br /&gt;
#Gruppen-ID (kurz GID)&lt;br /&gt;
#Liste der Gruppenmitglieder, die durch ein Komma voneinander getrennt sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/gshadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiel:==&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/passwd&lt;br /&gt;
 /etc/shadow&lt;br /&gt;
 /etc/group&lt;br /&gt;
 /etc/skel&lt;br /&gt;
 chage&lt;br /&gt;
 getent&lt;br /&gt;
 groupadd&lt;br /&gt;
 groupdel&lt;br /&gt;
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 passwd&lt;br /&gt;
 useradd&lt;br /&gt;
 userdel&lt;br /&gt;
 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd, shadow, group, gshadow /etc/passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Datei, die mit der Verwaltung von Benutzerkonten in Zusammenhang steht, ist die Datei /etc/passwd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:0:root:/root:/bin/bash&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:100:Harald Maaßen:/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das erste Feld willi ist der Anmeldename des Benutzers. Er wird beim Login verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das zweite Feld, hier ein x, enthält das Passwort. Dieses Passwort befindet sich in diesem  Fall  in  der  shadow-Datei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die dritte Position 1003 ist die User-ID.Sorgen Sie dafür, dass die Benutzer nach der Neuinstallation dieselben  Benutzer-IDs  bekommen,  die  sie  vor  der  Neuinstallation  hatten. Der Benutzer root bekommt immer die ID 0.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das vierte Feld, hier die 100, enthält die Group-ID. Das ist die initiale Gruppe des Benutzers, die in diesem Fall in der Datei /etc/group auf die Gruppe users zeigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die fünfte Spalte  Willi0173-1234567 ist das sogenannte GECOS-Feld. Es kann Informationen über den Benutzer enthalten,  die z. B. mit dem Programm finger abgefragt werden können. Ein Benutzer kann das GECOS-Feld auch selbst ändern, indem er das Kommando chfn benutzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das sechste Feld /home/willi enthält den Pfad zum Heimatverzeichnis des Benutzers.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Als  Letztes  wird  in  Feld  sieben  /bin/bash  der  Pfad  zur  Login-Shell  des  Benutzers aufgeführt. Wenn  hier  keine  ausführbare Datei angegeben wird, kann sich der Benutzer nicht anmelden. Sollte das gar erwünscht sein, ist es auch möglich, hier/bin/false anzugeben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/shadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das erste Feld enthält den Anmeldenamen. Dieser stimmt mit dem ersten Feld der/etc/passwd-Datei überein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das   zweite   Feld   enthält   das   verschlüsselte   Passwort.   Die   Verschlüsselung geschieht,  je  nach  Distribution,  mittels  DES  oder  MD5.  Die  Verschlüsselung  mitMD5  ist  nicht  sicherer  als  die  mit  DES,  erlaubt  jedoch  die  Verwendung  längerer Passwörter. Bei der Verwendung von DES ist die Kennwortlänge auf acht Zeichen begrenzt. Längere Passwörter werden praktisch abgeschnitten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Zeitpunkt  der  letzten  Kennwortänderung. Dieser  Wert  wird  in  ganzen  Tagen  ab dem 1. Januar 1970 angegeben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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#&#039;&#039;maximale Anzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Der Benutzer wird vor dem Ablauf seines Kennwortes gewarnt. Dieser Wert zeigt an, wie viele Tage vor dem Ablauf des Kennwortes der Benutzer zur Passwortänderung aufgefordert wird.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Wenn das Kennwort abgelaufen ist, wird das Konto deaktiviert. Dieses Feld enthält die Anzahl der Tage bis zur Deaktivierung des Accounts nach Ablauf des Kennwortes.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Ablaufdatum des Benutzerkontos (falls ablaufend)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;reserviert für zukünftige Zwecke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
 root:x:0:&lt;br /&gt;
 bin:x:1:daemon&lt;br /&gt;
 daemon:x:2:&lt;br /&gt;
 users:x:100:&lt;br /&gt;
 sales:x:133: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die verwendeten Felder beinhalten in dieser Reihenfolge:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Name der Gruppe&lt;br /&gt;
#verschlüsseltes Passwort oder Verweis in die /etc/gshadow-Datei&lt;br /&gt;
#Gruppen-ID (kurz GID)&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Liste wichtiger Dateien, Verzeichnisse und Anwendungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/passwd&lt;br /&gt;
 /etc/shadow&lt;br /&gt;
 /etc/group&lt;br /&gt;
 /etc/skel&lt;br /&gt;
 chage&lt;br /&gt;
 getent&lt;br /&gt;
 groupadd&lt;br /&gt;
 groupdel&lt;br /&gt;
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 userdel&lt;br /&gt;
 usermod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==passwd, shadow, group, gshadow /etc/passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Datei, die mit der Verwaltung von Benutzerkonten in Zusammenhang steht, ist die Datei /etc/passwd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:0:root:/root:/bin/bash&lt;br /&gt;
 harald:x:1000:100:Harald Maaßen:/home/harald:/bin/bash&lt;br /&gt;
 dominik:x:1002:100:Dominik Maaßen:/home/dominik:/bin/bash&lt;br /&gt;
 willi:x:1003:100:Willi 0173-1234567:/home/willi:/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das erste Feld willi ist der Anmeldename des Benutzers. Er wird beim Login verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das zweite Feld, hier ein x, enthält das Passwort. Dieses Passwort befindet sich in diesem  Fall  in  der  shadow-Datei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die dritte Position 1003 ist die User-ID.Sorgen Sie dafür, dass die Benutzer nach der Neuinstallation dieselben  Benutzer-IDs  bekommen,  die  sie  vor  der  Neuinstallation  hatten. Der Benutzer root bekommt immer die ID 0.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das vierte Feld, hier die 100, enthält die Group-ID. Das ist die initiale Gruppe des Benutzers, die in diesem Fall in der Datei /etc/group auf die Gruppe users zeigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die fünfte Spalte  Willi0173-1234567 ist das sogenannte GECOS-Feld. Es kann Informationen über den Benutzer enthalten,  die z. B. mit dem Programm finger abgefragt werden können. Ein Benutzer kann das GECOS-Feld auch selbst ändern, indem er das Kommando chfn benutzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das sechste Feld /home/willi enthält den Pfad zum Heimatverzeichnis des Benutzers.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Als  Letztes  wird  in  Feld  sieben  /bin/bash  der  Pfad  zur  Login-Shell  des  Benutzers aufgeführt. Wenn  hier  keine  ausführbare Datei angegeben wird, kann sich der Benutzer nicht anmelden. Sollte das gar erwünscht sein, ist es auch möglich, hier/bin/false anzugeben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/shadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das erste Feld enthält den Anmeldenamen. Dieser stimmt mit dem ersten Feld der/etc/passwd-Datei überein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das   zweite   Feld   enthält   das   verschlüsselte   Passwort.   Die   Verschlüsselung geschieht,  je  nach  Distribution,  mittels  DES  oder  MD5.  Die  Verschlüsselung  mitMD5  ist  nicht  sicherer  als  die  mit  DES,  erlaubt  jedoch  die  Verwendung  längerer Passwörter. Bei der Verwendung von DES ist die Kennwortlänge auf acht Zeichen begrenzt. Längere Passwörter werden praktisch abgeschnitten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Zeitpunkt  der  letzten  Kennwortänderung. Dieser  Wert  wird  in  ganzen  Tagen  ab dem 1. Januar 1970 angegeben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Mindestanzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;maximale Anzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Der Benutzer wird vor dem Ablauf seines Kennwortes gewarnt. Dieser Wert zeigt an, wie viele Tage vor dem Ablauf des Kennwortes der Benutzer zur Passwortänderung aufgefordert wird.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Wenn das Kennwort abgelaufen ist, wird das Konto deaktiviert. Dieses Feld enthält die Anzahl der Tage bis zur Deaktivierung des Accounts nach Ablauf des Kennwortes.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Ablaufdatum des Benutzerkontos (falls ablaufend)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;reserviert für zukünftige Zwecke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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 sales:x:133: dominik,willi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die verwendeten Felder beinhalten in dieser Reihenfolge:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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 /etc/skel&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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==passwd, shadow, group, gshadow /etc/passwd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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#&#039;&#039;Das erste Feld willi ist der Anmeldename des Benutzers. Er wird beim Login verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das zweite Feld, hier ein x, enthält das Passwort. Dieses Passwort befindet sich in diesem  Fall  in  der  shadow-Datei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die dritte Position 1003 ist die User-ID.Sorgen Sie dafür, dass die Benutzer nach der Neuinstallation dieselben  Benutzer-IDs  bekommen,  die  sie  vor  der  Neuinstallation  hatten. Der Benutzer root bekommt immer die ID 0.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das vierte Feld, hier die 100, enthält die Group-ID. Das ist die initiale Gruppe des Benutzers, die in diesem Fall in der Datei /etc/group auf die Gruppe users zeigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Die fünfte Spalte  Willi0173-1234567 ist das sogenannte GECOS-Feld. Es kann Informationen über den Benutzer enthalten,  die z. B. mit dem Programm finger abgefragt werden können. Ein Benutzer kann das GECOS-Feld auch selbst ändern, indem er das Kommando chfn benutzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das sechste Feld /home/willi enthält den Pfad zum Heimatverzeichnis des Benutzers.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Als  Letztes  wird  in  Feld  sieben  /bin/bash  der  Pfad  zur  Login-Shell  des  Benutzers aufgeführt. Wenn  hier  keine  ausführbare Datei angegeben wird, kann sich der Benutzer nicht anmelden. Sollte das gar erwünscht sein, ist es auch möglich, hier/bin/false anzugeben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/shadow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das erste Feld enthält den Anmeldenamen. Dieser stimmt mit dem ersten Feld der/etc/passwd-Datei überein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Das   zweite   Feld   enthält   das   verschlüsselte   Passwort.   Die   Verschlüsselung geschieht,  je  nach  Distribution,  mittels  DES  oder  MD5.  Die  Verschlüsselung  mitMD5  ist  nicht  sicherer  als  die  mit  DES,  erlaubt  jedoch  die  Verwendung  längerer Passwörter. Bei der Verwendung von DES ist die Kennwortlänge auf acht Zeichen begrenzt. Längere Passwörter werden praktisch abgeschnitten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Zeitpunkt  der  letzten  Kennwortänderung. Dieser  Wert  wird  in  ganzen  Tagen  ab dem 1. Januar 1970 angegeben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Mindestanzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;maximale Anzahl von Tagen zwischen Kennwortänderungen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;Der Benutzer wird vor dem Ablauf seines Kennwortes gewarnt. Dieser Wert zeigt an, wie viele Tage vor dem Ablauf des Kennwortes der Benutzer zur Passwortänderung aufgefordert wird.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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#&#039;&#039;Ablaufdatum des Benutzerkontos (falls ablaufend)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;reserviert für zukünftige Zwecke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==/etc/group==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root:x:0:&lt;br /&gt;
 bin:x:1:daemon&lt;br /&gt;
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 users:x:100:&lt;br /&gt;
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