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| '''Apache2.4/06 Grundkonfiguration/3 Allgemeine Direktiven''' - Allgemeine Konfigurationsdirektiven | | '''Apache/06 Grundkonfiguration/3 Allgemeine Direktiven''' - Allgemeine Konfigurationsdirektiven |
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| == Beschreibung == | | == Beschreibung == |
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| * in MPM-Modulen und in solchen Modulen verfügbar sind, die standardmäßig zu Apache gehören und aktiviert sind | | * in MPM-Modulen und in solchen Modulen verfügbar sind, die standardmäßig zu Apache gehören und aktiviert sind |
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| == Verzeichniseinstellungen ==
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| ; Wichtige Verzeichniseinstellungen Auch die Konfigurationsanweisungen, die in diesem Abschnitt besprochen werden, gehören zur zweiten Abteilung der Datei httpd.conf
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| * Der Unterschied besteht darin, dass sie üblicherweise innerhalb von <Directory>-Containern stehen, um die Einstellungen für die DocumentRoot und ihre Unterverzeichnisse sowie für einige andere Verzeichnisse festzulegen
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| Hier werden zunächst alle entsprechenden Direktiven behandelt; im Anschluss daran finden Sie einige Beispiele für übliche Verzeichniskonfigurationen
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| Options Verzeichnisoptionen
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| Modul core
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| Kontext Server, <VirtualHost>, <Directory>, <Location>, <Files>, .htaccess (Options)
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| Syntax Options All|[+|-]Option [[+|-]Option ...]
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| Standardwert All
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| Die Direktive Options legt fest, welche besonderen Eigenschaften ein bestimmtes Verzeichnis (mitsamt seinen Unterverzeichnissen) besitzen soll
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| * Das nähere Verhalten einiger dieser Optionen wird durch andere Direktiven geregelt; hier geht es zunächst einmal darum, ob eine bestimmte Eigenschaft grundsätzlich unterstützt werden soll oder nicht
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| * Im Einzelnen sind folgende Optionen definiert, die Sie als Werte der Direktive angeben können
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| * None: Schaltet sämtliche Optionen ab
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| * Indexes: Wenn die angeforderte URL ein Verzeichnis ist, wird die mittels DirectoryIndex festgelegte Indexdatei ausgeliefert oder – falls diese nicht vorhanden ist – ein durch mod_autoindex generierter Index
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| * FollowSymLinks: Symbolische Links innerhalb des Verzeichnisses werden aufgelöst – Apache liefert das entsprechende Ziel des Links aus
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| * SymLinksIfOwnerMatch: Symbolische Links werden nur dann verfolgt, wenn der Eigentümer des SymLinks demjenigen der Zieldatei entspricht
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| * ExecCGI: Innerhalb des Verzeichnisses soll die Ausführung von CGI-Skripten gestattet sein: Dateien mit bestimmten Endungen oder MIME-Types werden von Apache als ausführbare Skripte betrachtet; ihre Ausgabe wird als dynamisch erzeugtes Dokument an den Client ausgeliefert
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| * Es ist erheblich sicherer, über die Direktive ScriptAlias separate CGI-Verzeichnisse einzurichten und diese Option für Verzeichnisse innerhalb der DocumentRoot zu deaktivieren
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| * Näheres zur CGI-Konfiguration erfahren Sie in Kapitel 14, »CGI«
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| * Includes: Server Side Includes (siehe Kapitel 16, »SSI und Filter«) sind in diesem Verzeichnis gestattet
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| * IncludesNOEXEC: Auch in einem Verzeichnis mit dieser Option sind SSI grundsätzlich erlaubt, allerdings mit Ausnahme von #exec (Programmausführung)
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| und #exec cgi (CGI-Ausführung)
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| * MultiViews: Aktiviert die Auslieferung alternativer Dokumente für unterschiedliche Sprach-, Zeichensatz- oder Dateityp-Präferenzen eines Clients durch mod_negotiation
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| * Näheres dazu finden Sie in Kapitel 7, »Header und MIME-Einstellungen«
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| * All: Alle genannten Optionen außer MultiViews
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| * Wenn Options für ein Verzeichnis nicht angegeben wird, ist dies der Standardwert
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| Wenn Sie Optionen für mehrere ineinander verschachtelte Verzeichnisse festlegen, gelten für ein gegebenes Verzeichnis jeweils die speziellsten (für das am weitesten untergeordnete Verzeichnis angegebenen) Werte
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| * Näheres zur Reihenfolge der Abarbeitung unterschiedlicher Container erfahren Sie in Abschnitt 6.2, »Kontexte und Container«
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| * Das folgende Beispiel illustriert ein Missverständnis, das in diesem Zusammenhang auftreten kann
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| <Directory /usr/share/web>
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| Options FollowSymLinks Indexes IncludesNOEXEC
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| # ..
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| * weitere Einstellungen für /usr/share/web
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| </Directory>
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| <Directory /usr/share/web/test>
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| Options Includes
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| # ..
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| * weitere Einstellungen für /usr/share/web/test
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| </Directory>
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| Im Verzeichnis /usr/share/web sind die Optionen FollowSymLinks, Indexes und IncludesNOEXEC aktiviert
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| * Im Unterverzeichnis /usr/share/web/test gilt dagegen nur die Option Includes – das ist wahrscheinlich nicht das gewünschte Verhal
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| ten
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| * Um Includes hinzuzufügen, anstatt die anderen Optionen durch Includes zu ersetzen, müssten Sie für /usr/share/web/test diese Variante angeben
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| <Directory /usr/share/web/test>
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| Options FollowSymLinks Indexes Includes
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| # ..
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| * weitere Einstellungen für /usr/share/web/test
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| </Directory>
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| Natürlich können Sie die im übergeordneten Verzeichnis gesetzte Option IncludesNOEXEC hier zufälligerweise weglassen, da Includes deren Fähigkeiten enthält (und ausweitet)
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| Speziell für untergeordnete Verzeichnisse wird die spezielle Schreibweise
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| +Option beziehungsweise -Option definiert: Damit lässt sich eine einzelne Option zu den bereits im übergeordneten Kontext gesetzten Optionen hinzufügen beziehungsweise hiervon entfernen
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| * Mithilfe dieser Möglichkeit lässt sich das gerade zitierte Beispiel einfacher schreiben
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| <Directory /usr/share/web>
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| Options FollowSymLinks Indexes IncludesNOEXEC
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| # ..
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| * weitere Einstellungen für /usr/share/web
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| </Directory>
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| <Directory /usr/share/web/test>
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| Options +Includes
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| # ..
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| * weitere Einstellungen für /usr/share/web/test
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| </Directory>
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| AllowOverride Festlegung der lokal überschreibbaren Konfigurationsdirektiven
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| Modul core Kontext <Directory>
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| Syntax AllowOverride All|None|Direktiventyp [Direktiventyp ...]
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| Standardwert All
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| Diese Direktive legt fest, welche Arten von Konfigurationsdirektiven in .htaccessDateien überschrieben werden dürfen
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| * Da diese Dateien nur in Verzeichnissen innerhalb der DocumentRoot erlaubt sind, ist auch AllowOverride nur in
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| <Directory>-Abschnitten gültig
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| Es ist nicht möglich, die in .htaccess-Dateien gestatteten Direktiven einzeln anzugeben
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| * Stattdessen definiert AllowOverride zahlreiche Gruppenbezeichnungen, die jeweils Konfigurationsanweisungen mit bestimmten Aufgaben zusammenfas
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| sen
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| * Damit Sie genau wissen, welche das jeweils sind, finden Sie in diesem Buch bei der Übersicht jeder einzelnen Direktive, die den Kontext .htaccess besitzt, in Klammern den Wert, den AllowOverride beinhalten muss, um diese Direktive in einer .htaccess-Datei zuzulassen
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| Hier die einzelnen Werte, die Sie mit Ausnahme von All und None beliebig mischen können
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| * None: Im angegebenen Verzeichnis und in allen Unterverzeichnissen ohne anderweitige Einstellung akzeptiert Apache gar keine .htaccess-Dateien
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| * FileInfo: Ermöglicht das Überschreiben der Direktiven, die sich um Dateitypen und -inhalte kümmern
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| * Indexes: Gestattet das Überschreiben von Direktiven zur automatischen Erzeugung von Verzeichnisindizes (meist in mod_autoindex definiert)
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| * Limit: Diese Option erlaubt das Überschreiben der Direktiven Order, Allow und Deny zur hostbasierten Zugriffskontrolle
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| * AuthConfig: Wenn dieser Wert angegeben wird, dürfen alle Direktiven zur Authentifizierung überschrieben werden (siehe Kapitel 9, »Authentifizierung, Autorisierung und Zugriffskontrolle«)
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| * Options: Ermöglicht das Überschreiben der bereits besprochenen Direktive Options und anderer Verzeichnisoptions-Direktiven
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| * All: Diese Einstellung gestattet die Verwendung aller bereits genannten Einzelgruppen sowie einiger zusätzlicher Direktiven
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| Hier ein Beispiel
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| <Directory /usr/local/share/apache2/htdocs>
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| AllowOverride FileInfo Limit AuthConfig
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| # ..
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| * weitere Einstellungen für die DocumentRoot
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| </Directory>
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| Näheres zu .htaccess-Dateien finden Sie in Abschnitt 6.2, »Kontexte und Container«
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| Order Reihenfolge, in der Allow- und Deny-Direktiven beachtet werden
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| Modul mod_access_compat; bis 2.2.x: mod_authz_host; bis 2.0.x: mod_access Kontext <Directory>, <Location>, <Files>, .htaccess (Limit)
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| Syntax Order Deny,Allow | Allow,Deny | Mutual-failure Standardwert Deny,Allow
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| Hinweis: Diese Direktive ist seit Version 2.3-beta veraltet; sie wurde durch zusätzliche Werte für die in Kapitel 9, »Authentifizierung, Autorisierung und Zugriffskontrolle«, besprochene Direktive Require ersetzt
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| * Zurzeit wird sie aus Kompatibilitätsgründen noch im Modul mod_access_compat unterstützt, dürfte aber mittelfristig ganz abgeschafft werden
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| Bis Version 2.2 ist diese Direktive allerdings äußerst wichtig
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| * Order legt die Reihenfolge fest, in der die Regeln aus den Konfigurationsanweisungen Allow und Deny angewendet werden, die wiederum bestimmen, welche Hosts auf die entsprechende Ressource zugreifen dürfen
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| * Deny,Allow: Diese Reihenfolge ist die Voreinstellung
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| * Sie besagt, dass zuerst die Deny-Liste und dann die Allow-Liste ausgewertet werden
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| * Das bedeutet in der Praxis, dass die Regeln nach folgendem Schema ausgewertet werden: »Der Zugriff ist den angegebenen Hosts verboten mit den folgenden Ausnahmen
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| …« Die sinnvolle Verwendung setzt natürlich voraus, dass für Deny eine allgemeinere Angabe gemacht wird (vorzugsweise Deny from all) als für Allow
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| Wenn Sie keine weiteren Direktiven verwenden, ist der Standard bei dieser Einstellung Allow from all – alle Hosts dürfen zugreifen
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| * Allow,Deny: Dies ist die umgekehrte Reihenfolge, die dafür sorgt, dass die Allow-Liste vor der Deny-Liste ausgewertet wird
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| * Mit anderen Worten: Der Zugriff wird zunächst den angegebenen (üblicherweise allen) Hosts gestattet, bevor er einer kleineren Anzahl verboten wird
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| * Das Standardverhalten ist in diesem Fall Deny from all, das heißt, alle müssen zunächst draußen bleiben
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| * Mutual-failure: veraltetes Synonym für Allow,Deny
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| Bitte beachten Sie, dass zwischen den Aufzählungen Deny,Allow und Allow,Deny kein Leerzeichen nach dem Komma stehen darf
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| Allow Bestimmt, welche Hosts auf einen Site-Bereich zugreifen dürfen
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| Modul mod_access_compat; bis 2.2.x: mod_authz_host; bis 2.0.x: mod_access Kontext <Directory>, <Location>, <Files>, .htaccess (Limit)
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| Syntax Allow from all | Host | env=Umgebungsvariable [Host |
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| env=Umgebungsvariable ...]
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| Standardwert nicht gesetzt
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| Hinweis: Diese Direktive ist seit Version 2.3-beta veraltet; sie wurde durch zusätzliche Werte für die in Kapitel 9, »Authentifizierung, Autorisierung und Zugriffskontrolle«, ersetzt
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| * Zurzeit wird sie aus Kompatibilitätsgründen noch im Modul mod_access_compat unterstützt, dürfte aber mittelfristig ganz abgeschafft werden
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| Bis Apache 2.2 legt die Direktive Allow fest, wer auf eine bestimmte Ressource des Servers zugreifen darf
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| * Die Werte können eines der folgenden Formate annehmen
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| * All Grundsätzlich darf jeder Host auf die Inhalte des Kontextes zugreifen, in dem die Direktive definiert ist
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| * Die entsprechende Apache-2.4-Schreibweise lautet
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| Require all granted
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| * Domain-Name Bezeichnet Hosts, deren Name der angegebenen Domain und ihren Subdomains entspricht
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| * Apache führt zur Ermittlung des Hostnamens eines zugreifenden Rechners zunächst einen Reverse-DNS-Lookup durch, um den zur IPAdresse gehörenden Hostnamen zu ermitteln
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| * Anschließend wird zur Sicherheit noch einmal ein Forward-Lookup ausgeführt, um sicherzugehen, dass der Hostname wiederum der IP-Adresse entspricht
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| * Die DNS-Lookups finden in diesem Fall auch dann statt, wenn HostNameLookups (siehe Kapitel 11, »Logging«) deaktiviert ist
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| Betrachten Sie das folgende Beispiel
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| Allow from office.mynet.de
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| Client-Rechner aus den Subdomains office.mynet.de und billing.office.mynet.de dürfen zugreifen, während Clients aus der Domain sales.mynet.de der Zugriff verweigert wird
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| Die 2.4-Variante ist
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| Require host office.mynet.de
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| * Vollständige IP-Adresse Ein solcher Wert gibt die IP-Adresse eines einzelnen Hosts an, der auf den Server zugreifen darf
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| * Beispiel
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| Allow from 196.17.8.3
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| Schreiben Sie für Apache 2.4 stattdessen
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| Require ip 196.17.8.3
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| Wenn Sie in einem Bereich Ihrer Website (oder auf dem ganzen Server) zu Testzwecken nur Zugriffe durch den lokalen Rechner selbst gestatten möchten, müssen Sie im entsprechenden Kontext folgende Direktivenfolge verwenden
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| Order Deny,Allow Deny from all Allow from 127.0.0.1
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| In 2.4 funktioniert es folgendermaßen
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| Require ip 127.0.0.1
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| * Unvollständige IP-Adresse Wenn Sie Zugriffe auf ein bestimmtes IP-Teilnetz beschränken möchten, genügt es oft, den gemeinsamen Netzwerkteil der entsprechenden IP-Adressen anzugeben
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| * Das folgende Beispiel erlaubt Zugriffe aus dem Netz 196.17.8.0/24
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| Allow from 196.17.8
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| Apache 2.4
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| Require ip 196.17.8
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| * CIDR-Adresse Sie können ein Teilnetz auch nach der CIDR-Logik angeben (siehe Kapitel 1, »TCP/IP-Netzwerke, Internet und WWW«)
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| * Wenn die Grenze zwischen Netzwerk- und Hostteil im gewünschten IP-Teilnetz nicht genau an einer ByteGrenze liegt, ist dies sogar erforderlich
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| * Dieses Beispiel gestattet Zugriffe aus dem Teilnetz 160.76.32.0/19 (Adressbereich 160.76.32.0 bis 160.76.63.255)
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| Allow from 160.76.32.0/19
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| Version 2.4
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| Require ip 160.76.32.0/19
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| * IP-Adresse/Teilnetzmaske Dies ist eine alternative Schreibweise für CIDR-Adressen
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| * Beispielsweise können Sie das Netzwerk 160.76.32.0/19 auch folgendermaßen angeben
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| Allow from 160.76.32.0/255.255.224.0
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| Ab 2.3-beta
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| Require ip 160.76.32.0/255.255.224.0
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| * env=Umgebungsvariable Diese spezielle Form erlaubt Zugriffe nur dann, wenn die angegebene Umgebungsvariable gesetzt ist
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| * Sinnvoll ist dieses Verfahren im Zusammenhang mit der Direktive SetEnvIf (siehe Kapitel 14, »CGI«)
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| * Diese setzt eine Variable, wenn die Client-Anfrage eine bestimmte Bedingung erfüllt
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| * Das folgende Beispiel erlaubt den Zugriff nur, wenn das Referer-Feld der Client-Anfrage mit
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| http://www.mynet.de beginnt, das heißt, wenn die aktuelle Anfrage durch einen Hyperlink von der eigenen Website aus zustande kam
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| SetEnvIf Referer "^http://www.mynet.de" locallink Order Deny,Allow Deny from all Allow from env=locallink
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| Dies ist eine mögliche Methode, um Gefahren durch Cross-Site-Scripting zu verringern
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| Ab Version 2.3 kann folgende Variante verwendet werden
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| SetEnvIf Referer "^http://www.mynet.de" locallink Require env locallink
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| Oder sogar noch kürzer
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| Require expr "%{HTTP_REFERER} =~ m#^http://www.mynet.de"
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| Deny Legt fest, welche Hosts nicht auf einen Site-Bereich zugreifen dürfen
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| Modul mod_access_compat; bis 2.2.x: mod_authz_host; bis 2.0.x: mod_access Kontext <Directory>, <Location>, <Files>, .htaccess (Limit)
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| Syntax Deny from all | Host | env=Umgebungsvariable [Host |
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| env=Umgebungsvariable ...]
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| Standardwert nicht gesetzt
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| Hinweis: Diese Direktive ist seit Version 2.3-beta veraltet; sie wurde durch zusätzliche Werte für die in Kapitel 9, »Authentifizierung, Autorisierung und Zugriffskontrolle«, ersetzt
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| * Zurzeit wird sie aus Kompatibilitätsgründen noch im Modul mod_access_compat unterstützt, dürfte aber mittelfristig ganz abgeschafft werden
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| Die Syntax von Deny ist mit Allow identisch
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| * Die Direktive bestimmt, welche Hosts vom Zugriff auf eine Server-Ressource ausgeschlossen sind
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| * In welcher Reihenfolge Allow und Deny ausgewertet werden, regelt die bereits besprochene Direktive Order
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| Das folgende Beispiel verbietet zunächst einmal allen Hosts den Zugriff und erlaubt ihn anschließend Hosts aus den Domains office.mynet.de und external.mynet.de
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| Order Deny,Allow Deny from all Allow from office.mynet.de external.mynet.de
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| In Apache 2.4 genügt dazu folgende Zeile
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| Require host office.mynet.de external.mynet.de
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| Dieses Beispiel erlaubt dagegen allen Hosts den Zugriff, die nicht zur Domain unsere-konkurrenz.de4 gehören
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| Order Allow,Deny Allow from all Deny from unsere-konkurrenz.de
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| In Versionen ab 2.3-beta können Sie dies folgendermaßen ausdrücken
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| <RequireAll>
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| Require all granted Require not host unsere-konkurrenz.de
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| </RequireAll>
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| AllowMethods Legt fest, welche HTTP-Zugriffsmethoden in einem bestimmten Kontext erlaubt sind
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| Seit Version 2.3
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| Modul mod_allowmethods Kontext <Directory>, <Location>, <Files>
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| Syntax AllowMethod HTTP-Methode [HTTP-Methode ...]
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| Standardwert nicht gesetzt
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| Das neue Modul mod_allowmethods stellt die Direktive AllowMethods zur Verfügung
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| * Diese ermöglicht innerhalb eines Verzeichniskontextes die Angabe der HTTP-Anfragemethoden, mit denen Benutzer auf die Ressourcen innerhalb des Verzeichnisses zugreifen dürfen
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| * Dies ist einfacher als mit <Limit>-Containern, aber zurzeit gilt das Modul noch als experimentell
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| Das folgende Beispiel erlaubt im aktuellen Kontext die Methoden GET, POST und HEAD
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| AllowMethods GET POST HEAD
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| 4 Natürlich nützt das in dieser Form nichts, weil die normalen Büro-PCs der auszuschließenden Konkurrenzfirma wahrscheinlich mit temporären IP-Adressen und Domain-Namen wie xdsl-client-08-15.t-online.de im Netz unterwegs sind. Überdies könnten Sie rechtliche Probleme bekommen (unlauterer Wettbewerb), wenn Sie die Konkurrenz explizit vom Zugriff auf Seiten ausschließen, die ansonsten für alle Welt zugänglich sind
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| Voreinstellung für alle Verzeichnisse Aus Sicherheitsgründen sollten Sie – wie in einigen speziellen Zusammenhängen bereits erwähnt – zunächst einmal Einstellungen für das Wurzelverzeichnis (/)
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| vornehmen
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| * Sämtliche Zugriffe und Optionen sollten hier verboten werden
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| Diese Einstellungen werden von allen unspezifizierten Verzeichnissen sowie allen <Directory>-, <Files>- und <Location>-Containern automatisch übernommen
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| * Anschließend können Sie für einzelne untergeordnete Ressourcen jeweils die benötigten Optionen freischalten
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| Ein üblicher Grundeinstellungs-Container sieht beispielsweise so aus
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| <Directory />
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| # Alle Optionen deaktivieren Options None
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| # Sämtliches Überschreiben durch .htaccess dekativieren AllowOverride None
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| # Zugriffe aller Clients verbieten Require all denied
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| # Bis 2.2 werden statt "Require all denied"
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| # folgende zwei Zeilen verwendet
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| #Order Deny,Allow
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| #Deny from all
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| </Directory>
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| Die vorgefertigte Konfigurationsdatei enthält normalerweise nicht die Angabe Options None, sondern Options FollowSymLinks
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| * Auf einem Server, den Sie allein verwalten, ist dies kein großes Problem, da Sie selbst entscheiden können, welche symbolischen Links Sie überhaupt anlegen möchten
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| * Andererseits schadet es auch nichts, FollowSymLinks global zu deaktivieren und dann zusammen mit den anderen Optionen jeweils im Einzelfall einzuschalten
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| Sinnvolle Einstellungen für die DocumentRoot Die DocumentRoot bildet, wie erwähnt, das Wurzelverzeichnis der Website, die Apache ausliefert, wenn kein virtueller Host angesprochen wurde
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| * Für dieses Verzeichnis müssen Sie demzufolge einige Einstellungen der globalen Verzeichniskonfiguration überschreiben, um die Website im Internet zu veröffentlichen
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| Hier zunächst ein typisches Beispiel
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| <Directory /usr/local/share/apache2/htdocs>
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| Options Indexes FollowSymLinks MultiViews AllowOverride None Require all granted
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| # Bis 2.2 folgende zwei Zeilen anstelle von "Require all granted"
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| #Order allow,deny
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| #Allow from all
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| </Directory>
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| Bei dieser Konfiguration sind die Optionen Indexes, FollowSymLinks und MultiViews eingeschaltet
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| * Wenn Sie mit Server Side Includes arbeiten möchten
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| (siehe Kapitel 16, »SSI und Filter«), müssen Sie zusätzlich Includes aktivieren
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| * Für CGI sollte dagegen in der Regel nicht ExecCGI verwendet werden, sondern ein per ScriptAlias in die DocumentRoot abgebildetes cgi-bin-Verzeichnis (Genaueres dazu in Kapitel 14, »CGI«)
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| Die Verwendung von .htaccess-Dateien wurde hier ebenfalls abgeschaltet
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| * In Abschnitt 6.2, »Kontexte und Container«, wurde bereits begründet, warum dies in den meisten Fällen ratsam ist
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| Zu guter Letzt wurde der Zugriff auf die Site für beliebige Hosts gestattet
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| <noinclude> | | <noinclude> |
| Zeile 336: |
Zeile 11: |
| == Anhang == | | == Anhang == |
| === Siehe auch === | | === Siehe auch === |
| {{Special:PrefixIndex/{{BASEPAGENAME}}}} | | {{Special:PrefixIndex/{{BASEPAGENAME}}/}} |
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| </noinclude> | | </noinclude> |
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