IPv6/Eigenschaften: Unterschied zwischen den Versionen
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* Dadurch wird die Verschlüsselung und die Überprüfung der Authentizität von IP-Paketen ermöglicht | * Dadurch wird die Verschlüsselung und die Überprüfung der Authentizität von IP-Paketen ermöglicht | ||
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Implementierung von IPsec || innerhalb des Ipv6-Standards | |||
* Dadurch wird die Verschlüsselung und die Überprüfung der Authentizität von IP-Paketen ermöglicht | |||
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Zentrales Designprinzip des Internets | Zentrales Designprinzip des Internets | ||
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* IPsec und Protokolle auf höheren Schichten verlassen sich auf das Ende-zu-Ende-Prinzip (z. B. FTP und SIP) | * IPsec und Protokolle auf höheren Schichten verlassen sich auf das Ende-zu-Ende-Prinzip (z. B. FTP und SIP) | ||
* Sind mit NAT nur eingeschränkt oder durch Zusatzlösungen funktionsfähig | * Sind mit NAT nur eingeschränkt oder durch Zusatzlösungen funktionsfähig | ||
==== Paradigmenwechsel für Heimanwender ==== | |||
; Anstatt vom Provider nur eine einzige IP-Adresse zugewiesen zu bekommen und über NAT mehrere Geräte ans Internet anzubinden, | |||
* bekommt der Anwender den global eindeutigen IP-Adressraum für ein ganzes Teilnetz zur Verfügung gestellt, | * bekommt der Anwender den global eindeutigen IP-Adressraum für ein ganzes Teilnetz zur Verfügung gestellt, | ||
* sodass jedes seiner Geräte eine IP-Adresse aus diesem erhalten kann | * sodass jedes seiner Geräte eine IP-Adresse aus diesem erhalten kann | ||
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* Zudem entfallen die Probleme, die bei NAT durch die Adressumschreibung entstehen. | * Zudem entfallen die Probleme, die bei NAT durch die Adressumschreibung entstehen. | ||
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Faktoren bei der Wahl der Adresslänge | |||
* Größe des zur Verfügung stehenden Adressraums | * Größe des zur Verfügung stehenden Adressraums | ||
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* Festen Teil der Adresse zur netzunabhängigen eindeutigen Identifikation eines Netzknotens reservieren | * Festen Teil der Adresse zur netzunabhängigen eindeutigen Identifikation eines Netzknotens reservieren | ||
* Die letzten 64 Bit der Adresse bestehen daher in der Regel aus der EUI-64 der Netzwerkschnittstelle des Knotens | * Die letzten 64 Bit der Adresse bestehen daher in der Regel aus der EUI-64 der Netzwerkschnittstelle des Knotens | ||
==== Vereinfachung und Verbesserung des Protokollrahmens ==== | |||
entlastet Router von Rechenaufwand | |||
==== Konfiguration von Ipv6-Adressen ==== | |||
Zustandslose automatische | |||
* Zustandsbehaftete Verfahren wie DHCP werden damit in vielen Anwendungsfällen überflüssig | * Zustandsbehaftete Verfahren wie DHCP werden damit in vielen Anwendungsfällen überflüssig | ||
==== Autokonfiguration === | ==== Mobile IP ==== | ||
==== Autokonfiguration === | |||
; Stateless Address Autoconfiguration (SLAAC) | |||
* zustandslose Adressenautokonfiguration | |||
* RFC 4862 | |||
; Ein Host kann automatisch eine funktionsfähige Internetverbindung aufbauen | |||
* Kommunikation mit zuständigen Routern | |||
* Ermittlung der notwendigen Konfiguration | |||
==== Autokonfiguration === | |||
; Stateless Address Autoconfiguration (SLAAC) | ; Stateless Address Autoconfiguration (SLAAC) | ||
* zustandslose Adressenautokonfiguration | * zustandslose Adressenautokonfiguration | ||
Aktuelle Version vom 8. Februar 2026, 11:34 Uhr
Eigenschaften von IPv6
| Eigenschaften | Beschreibung |
|---|---|
| Adressraum | Erweiterter Adressraum |
| Protokollrahmen | Verbesserung des Protokollrahmens |
| Uummerierung und Multihoming | Vereinfachung von Umnummerierung und Multihoming |
| IPsec | Verpflichtende Implementierung von IPsec |
| Unterstützung von Netztechniken | QoS, Mutlicast |
| Ende-zu-Ende-Prinzip | Wiederhstellung |
| Paradigmenwechsel für Heimanwender | Adressen |
| Wahl der Adresslänge | Abwägung |
| Konfiguration von Ipv6-Adressen | |
| Mobile IP |
Autokonfiguration
Zustandslose Adressenautokonfiguration
- Ein Host kann automatisch eine funktionsfähige Internetverbindung aufbauen
- Kommunikation mit Router
- Ermittlung der Konfiguration
Umnummerierung und Multihoming
Mobile IPv6
Eigenschaften von IPv6
- Eigenschaften
Adressraum
- IPv4 2^32 (≈ 4,3 Milliarden) Adressen
- IPv6 2^128 (≈ 340 Sextillionen) Adressen
- Vergrößerung um den Faktor 2^96 (≈7,9·1028)
Protokollrahmen
- Verbesserung des Protokollrahmens
- Vereinfachung und Entlastung von Routern
Automatische Konfiguration
Zustandslose automatische Konfiguration (SLAAC)
- Zustandsbehaftete Verfahren wie DHCP werden damit in vielen Anwendungsfällen überflüssig
Umnummerierung und Multihoming
Vereinfachung von Umnummerierung und Multihoming
IPsec
Implementierung von IPsec || innerhalb des Ipv6-Standards
- Dadurch wird die Verschlüsselung und die Überprüfung der Authentizität von IP-Paketen ermöglicht
IPsec
Implementierung von IPsec || innerhalb des Ipv6-Standards
- Dadurch wird die Verschlüsselung und die Überprüfung der Authentizität von IP-Paketen ermöglicht
Netztechniken
Netztechniken
- Quality of Service
- Multicast
Ende-zu-Ende-Prinzip
- Hauptmotivation zur Vergrößerung des Adressraums
Zentrales Designprinzip des Internets
- Nur die Endknoten des Netzes sollen aktive Protokolloperationen ausführen
- Das Netz zwischen den Endknoten ist nur für die Weiterleitung der Datenpakete zuständig
- Das Internet unterscheidet sich hier wesentlich von anderen digitalen Datenübertragungsnetzwerken wie z. B. GSM
- Dazu ist es notwendig, dass jeder Netzknoten global eindeutig adressierbar ist
- Network Address Translation (NAT)
- Heute übliche Verfahren wie NAT verletzen das Ende-zu-Ende-Prinzip
- Umgehen derzeit die IPv4-Adressknappheit
- Sie ermöglichen den so angebundenen Rechnern nur ausgehende Verbindungen aufzubauen
- Aus dem Internet können diese hingegen nicht ohne Weiteres kontaktiert werden
- Einschränkungen durch NAT
- IPsec und Protokolle auf höheren Schichten verlassen sich auf das Ende-zu-Ende-Prinzip (z. B. FTP und SIP)
- Sind mit NAT nur eingeschränkt oder durch Zusatzlösungen funktionsfähig
Paradigmenwechsel für Heimanwender
- Anstatt vom Provider nur eine einzige IP-Adresse zugewiesen zu bekommen und über NAT mehrere Geräte ans Internet anzubinden,
- bekommt der Anwender den global eindeutigen IP-Adressraum für ein ganzes Teilnetz zur Verfügung gestellt,
- sodass jedes seiner Geräte eine IP-Adresse aus diesem erhalten kann
- Aktive Teilnahme am Netz
- Damit wird es für Endbenutzer einfacher, durch das Anbieten von Diensten aktiv am Netz teilzunehmen.
- Lösung der Probleme durch NAT
- Zudem entfallen die Probleme, die bei NAT durch die Adressumschreibung entstehen.
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Wahl der Adresslänge
Faktoren bei der Wahl der Adresslänge
- Größe des zur Verfügung stehenden Adressraums
- Abwägung
Protokoll-Overhead
- pro Datenpaket müssen Quell- und Ziel-IP-Adresse übertragen werden
- Längere IP-Adressen führen zu erhöhtem Protokoll-Overhead
- Wachstum des Internets Rechnung tragen
- Routing
- Einer Organisation nur ein einziges Mal Adressraum zuweisen müssen
- Verhinderung der Fragmentierung des Adressraums
- Autokonfiguration und Umnummerierung
- Autokonfiguration, Umnummerierung und Multihoming vereinfachen
- Festen Teil der Adresse zur netzunabhängigen eindeutigen Identifikation eines Netzknotens reservieren
- Die letzten 64 Bit der Adresse bestehen daher in der Regel aus der EUI-64 der Netzwerkschnittstelle des Knotens
Vereinfachung und Verbesserung des Protokollrahmens
entlastet Router von Rechenaufwand
Konfiguration von Ipv6-Adressen
Zustandslose automatische
- Zustandsbehaftete Verfahren wie DHCP werden damit in vielen Anwendungsfällen überflüssig
Mobile IP
= Autokonfiguration
- Stateless Address Autoconfiguration (SLAAC)
- zustandslose Adressenautokonfiguration
- RFC 4862
- Ein Host kann automatisch eine funktionsfähige Internetverbindung aufbauen
- Kommunikation mit zuständigen Routern
- Ermittlung der notwendigen Konfiguration
= Autokonfiguration
- Stateless Address Autoconfiguration (SLAAC)
- zustandslose Adressenautokonfiguration
- RFC 4862
- Ein Host kann automatisch eine funktionsfähige Internetverbindung aufbauen
- Kommunikation mit zuständigen Routern
- Ermittlung der notwendigen Konfiguration