Btrfs/Status: Unterschied zwischen den Versionen
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* Da SSDs automatisch erkannt werden, muss man über ''nossd'' gegensteuern | * Da SSDs automatisch erkannt werden, muss man über ''nossd'' gegensteuern | ||
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Aktuelle Version vom 5. September 2025, 22:10 Uhr
Status
Die Statusseite des Projekts stellt stets den Entwicklungsstand für die aktuelle Kernel-Version dar, die nicht der Kernelversion in Debian entspricht
Buster
Buster wird mit Kernel 4.19 und btrfs-progs 4.20 ausgeliefert
- Die im folgenden Abschnitt zu Stretch genannten Einschränkungen für RAID1 und SSDs treffen nicht mehr zu
- RAID56 gilt nach wie vor als „unstable“
Die Projekt-Statusseite für Kernel 4.19 kann über die Versionshistorie abgefragt werden
Das Debian-Wiki rät unter Buster von der Verwendung der Backports-Kernel ab und empfiehlt entweder die Verwendung des Standard-Kernels oder eines LTS-Kernels
Stretch
Stretch wird mit Kernel 4.9 und btrfs-progs 4.7 ausgeliefert
Die Projekt-Statusseite für Kernel 4.9 kann über die Versionshistorie abgefragt werden
Das Debian-Wiki empfiehlt für Stretch die Verwendung von Kernel und btrfs-progs aus den Backports
RAID1 unwiderruflich nur lesbar
Ein RAID1 kann unwiderruflich nur lesbar werden
- Die Ursache ist, dass der Kernel ein solches Dateisystem mounten wird, auch wenn eines der Geräte fehlt
- Werden dann Daten geschrieben, werden Chunks im Profil Single erzeugt
- Beim nächsten Mounten stellt der Kernel fest, dass auf dem Dateisystem Chunks in den Profilen RAID1 und Single vorhanden sind, was als Fehler interpretiert wird
- Das Dateisystem wird dann read only eingehängt[1]
- Die Daten sind noch lesbar; es hilft jedoch nur ein Backup, gefolgt von einer Neuanlage des Dateisystems
Dieser Fehler wurde in Kernel 4.14 korrigiert[2]
Datenverlust bei RAID56
RAID56 ist fehlerhaft, Datenverlust droht[3]
Verwendung auf SSDs
Die Mountoption ssd sollte erst ab Kernel 4.14 verwendet werden[4]
- Da SSDs automatisch erkannt werden, muss man über nossd gegensteuern