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Linux/SELinux/07 Sandbox: Unterschied zwischen den Versionen

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=== Kapitel 7. Absichern von Programmen mit Sandbox ===
=== Programmen mit Sandbox absichern ===
Das Sicherheitsprogramm ‚‘'sandbox'‚‘ fügt eine Reihe von SELinux-Richtlinien hinzu, die es einem Systemadministrator ermöglichen, eine Anwendung innerhalb einer streng begrenzten SELinux-Domäne auszuführen. Es können Einschränkungen hinsichtlich der Berechtigung zum Öffnen neuer Dateien oder des Zugriffs auf das Netzwerk definiert werden. Dies ermöglicht es, die Verarbeitungsmerkmale nicht vertrauenswürdiger Software sicher zu testen, ohne das Risiko einer Beschädigung des Systems einzugehen.
Das Sicherheitsprogramm ‚‘'sandbox'‚‘ fügt eine Reihe von SELinux-Richtlinien hinzu, die es einem Systemadministrator ermöglichen, eine Anwendung innerhalb einer streng begrenzten SELinux-Domäne auszuführen. Es können Einschränkungen hinsichtlich der Berechtigung zum Öffnen neuer Dateien oder des Zugriffs auf das Netzwerk definiert werden. Dies ermöglicht es, die Verarbeitungsmerkmale nicht vertrauenswürdiger Software sicher zu testen, ohne das Risiko einer Beschädigung des Systems einzugehen.



Version vom 25. März 2026, 09:47 Uhr

Programmen mit Sandbox absichern

Das Sicherheitsprogramm ‚‘'sandbox'‚‘ fügt eine Reihe von SELinux-Richtlinien hinzu, die es einem Systemadministrator ermöglichen, eine Anwendung innerhalb einer streng begrenzten SELinux-Domäne auszuführen. Es können Einschränkungen hinsichtlich der Berechtigung zum Öffnen neuer Dateien oder des Zugriffs auf das Netzwerk definiert werden. Dies ermöglicht es, die Verarbeitungsmerkmale nicht vertrauenswürdiger Software sicher zu testen, ohne das Risiko einer Beschädigung des Systems einzugehen.

7.1. Ausführen einer Anwendung mit Sandbox

Vor der Verwendung des Dienstprogramms ‚‘'sandbox'‚‘ muss das Paket policycoreutils-sandbox installiert werden:

~]# yum install policycoreutils-sandbox

Die grundlegende Syntax zum Einschränken einer Anwendung lautet:

~]$ sandbox [Optionen] ‚'zu_testende_Anwendung‘'

Um eine grafische Anwendung in einer ‚‘'Sandbox'‚‘ auszuführen, verwenden Sie die Option -X. Zum Beispiel:

~]$ sandbox -X ‚'evince‘'

Die Option -X weist ‚‘'sandbox'‚‘ an, einen isolierten sekundären X-Server für die Anwendung (in diesem Fall evince) einzurichten, bevor die benötigten Ressourcen kopiert und eine geschlossene virtuelle Umgebung im home-Verzeichnis des Benutzers oder im Verzeichnis /tmp erstellt wird.

Um Daten von einer Sitzung zur nächsten zu erhalten:

~]$ sandbox -H sandbox/home -T sandbox/tmp -X ‚'firefox‘'

Beachten Sie, dass sandbox/home für /home und sandbox/tmp für /tmp verwendet wird. Verschiedene Anwendungen werden in unterschiedlichen eingeschränkten Umgebungen platziert. Die Anwendung läuft im Vollbildmodus, wodurch der Zugriff auf andere Funktionen verhindert wird. Wie bereits erwähnt, können Sie keine Dateien öffnen oder erstellen, außer denen, die mit sandbox_x_file_t gekennzeichnet sind.

Der Zugriff auf das Netzwerk ist innerhalb der sandbox zunächst ebenfalls nicht möglich. Um den Zugriff zu ermöglichen, verwenden Sie die Kennzeichnung sandbox_web_t. Um beispielsweise ‚‘'Firefox'‚‘ zu starten:

~]$ sandbox ‑X ‑t sandbox_web_t ‚'firefox‘'

‚‘'Warnung'‚‘

Die Kennzeichnung sandbox_net_t ermöglicht uneingeschränkten, bidirektionalen Netzwerkzugriff auf alle Netzwerkports. Die sandbox_web_t erlaubt Verbindungen nur zu den für das Surfen im Internet erforderlichen Ports.

Die Verwendung von sandbox_net_t sollte mit Vorsicht und nur bei Bedarf erfolgen.

Informationen sowie eine vollständige Liste der verfügbaren Optionen finden Sie auf der Handbuchseite sandbox (8).