Inkrement
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inkrementell
Ein Prozess läuft inkrementell ab, wenn er in kleinen, aufeinander folgenden Einheiten (Inkrementen) erweitert wird, anstatt alles auf einmal zu tun.
Anwendungsbereiche
- Softwareentwicklung & Projektmanagement: Eine App oder ein System startet mit einer Grundfunktion. Danach kommen nach und nach neue Funktionen (Inkremente) hinzu. Mehr dazu im Scrum-Leitfaden.
- Datensicherung (Backup): Bei einem inkrementellen Backup werden nach einer vollständigen Datensicherung nur noch die Daten gesichert, die sich seit der allerletzten Sicherung neu geändert haben. Das spart Speicherplatz.
- Lernen und Entwicklung: Fähigkeiten werden durch kleine Übungen Schritt für Schritt aufgebaut.
Inkrementell vs. Iterativ
- Inkrementell: Jede neue Stufe fügt etwas Neues und Funktionstaugliches hinzu.
- Iterativ: Bestehendes wird durch wiederholtes Testen und Anpassen verbessert.
Inkrement
Ein Inkrement (von lateinisch incrementare ‚vergrößern‘) ist ein . [1, 2]
Je nach Fachgebiet hat der Begriff unterschiedliche Bedeutungen:
Allgemeine Bedeutung
- Zuwachs: Ein kleiner Zuwachs oder Zuwachsbetrag.
- Beispiel: Das Hochzählen eines Zählers (z. B. an einem Drehkreuz um den Wert 1). Das Gegenteil ist das Dekrement (die Verminderung). [1]
Informatik
- Erhöhung einer Variablen: Das Erhöhen einer Zahl (oft um Eins) mittels eines Inkrement-Operators (z. B.
i++in Programmiersprachen wie C, Java oder PHP). - Prä- vs. Post-Inkrement: Beim Prä-Inkrement (
++i) wird der Wert vor der Auswertung erhöht, beim Post-Inkrement (i++) danach. [1, 2, 3, 4]
Projektmanagement und Scrum
- Produktzuwachs: Ein Scrum Inkrement ist das funktionierende, potenziell auslieferbare Ergebnis am Ende eines Sprints.
- Baustein: Es ist kumulativ, baut auf vorherigen Ergebnissen auf und bringt das Gesamtziel einen Schritt voran. [1, 2, 3]
Möchtest du mehr darüber erfahren, wie ein Inkrement in der Programmierung oder speziell in Scrum funktioniert?