Zum Inhalt springen

Kategorie:Risikomanagement/Glossar

Aus Foxwiki

Glossar/Risikomanagement - Überblick

Option Beschreibung
Risikoanalyse Identifikation und Bewertung von Risiken
Risikoidentifikation Entdecken von Risiken
Risikovermeidung Unterlassung einer risikobehafteten Aktivität
Risikominderung Reduziert das Risikopotenzial auf ein akzeptables Maß bzw. versucht, die Eintrittswahrscheinlichkeiten von Risiken zu reduzieren
Risikokommunikation Risiken angemessen kommunizieren
Risikoakzeptanz sie wird erreicht, wenn das Risiko unter den gegebenen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und unter Beachtung eventueller Restrisiken als vertretbar bewertet wird.
Restrisiko Ist das Risiko, welches nach der Anwendung von Schutzmaßnahmen verbleibt
Grenzrisiko Größtes vertretbares Risiko bei Einhaltung vorgegebener Standards
Risikowahrnehmung
Risikodiversifikation Durch die Aufteilung des Vermögens auf verschiedene Vermögensmassen oder technische Redundanzen.
Risikotransfer Durch Übertragung des Risikos auf Dritte, indem der Risikoträger wechselt (beispielsweise auf ein Versicherungsunternehmen).
Risikokontrolle Durch Überwachung der identifizierten, aktuellen Risiken (Risiko-Indikatoren) und Einhaltung vorgegebener Grenzwerte.
Risikoindikatoren Risikoindikatoren - Systemgrößen, die Aufschluss über die Risiken geben
Risikoreporting Erzeugung und Übermittlung von Informationen über Chancen und Risiken als Risikobericht.
  • Wesentliche Ziele des Risikoreportings sind: Schaffung von Transparenz über Risikosituation, die Entscheidungsvorbereitung über Risikosteuerungsmaßnahmen und die Unterstützung der Risikoüberwachung.
Risikointerdependenz Abhängigkeiten von Risiken: Unabhängige Risiken beeinflussen einander nicht, positiv korrelierte Risiken verstärken einander, negativ korrelierte Risiken schwächen einander ab. Üblicherweise wird die statistische Abhängigkeit von Risiken zunächst auf Plausibilität geprüft und mittels eines Korrelationskoeffizienten quantifiziert.
Risikotragfähigkeit Fähigkeit, die Folgen schlagend gewordener Risiken auffangen zu können.
Risikovorsorge Zur Tragfähigkeit des Restrisikos muss durch Risikovorsorge Vorkehrung getroffen werden, wobei beispielsweise finanzielle Reserven (Rücklagen), Rückstellungen aber auch Überbestände an Material, Personal, u. ä. gebildet werden können.
ALARP-Prinzip As Low As Reasonably Practicable) bedeutet, die Risiken sollen auf ein vernünftiges und durchführbares Maß minimiert werden.
  • In einer Risiko-Nutzen-Analyse kann abgeschätzt werden, ob der Nutzen des Produkts das Restrisiko überwiegt.
RAMS-Management Stellt sicher, dass Systeme definiert, Risikoanalysen durchgeführt, Gefährdungsraten ermittelt, detaillierte Prüfungen gemacht und Sicherheitsnachweise erstellt werden (im englischen RAMS: Reliability, Availability, Maintainability, Safety / Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit, Instandhaltbarkeit, Sicherheit).