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BSI/200-4/04 Konzeption und Planung: Unterschied zwischen den Versionen

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== Definition der BC-Aufbauorganisation ==
== Aufbauorganisation  ==
; Definition der BC-Aufbauorganisation
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== Anhang ==
== Anhang ==
=== Siehe auch ===
=== Siehe auch ===

Version vom 6. Juni 2026, 22:06 Uhr

BSI/200-4/04 Konzeption und Planung

Beschreibung

Definition und Abgrenzung

Überschneidungen und Berührungspunkte mit anderen Managementsystemen
  • ISMS
  • ITSCM
  • Krisenmanagement
  • Risikomanagement
Existierende Prozesse identifizieren

Prävention, Detektion und Bewältigung von Sicherheits- und Schadensereignissen

  • Werkschutz
  • Brandschutz
  • Arbeitsschutz
  • Wachschutz
  • Haustechnik
  • IT Incident Management
  • IT Service Continuity Management
  • Safety
  • Health
  • Environment

Prüfen, inwiefern vorhandene Managementsysteme Aspekte des BCM behandeln

Begriffe definieren und abstimmen
  • Störung
  • Notfall
  • Krise
Zuständigkeiten klären

Kriterien festlegen, wie bei Eskalation die Zuständigkeit von einer Management-Disziplin an eine andere übertragen werden

Rahmenbedingungen

Analyse der erweiterten Rahmenbedingungen (AS)

Identifizierung von Anforderungen und Einflussfaktoren an das BCMS (AS)

Festlegung der Kommunikation mit Interessengruppen (AS)

Beispiele interner Interessengruppen

Beispiele externer Interessengruppen

Identifizierung von Schnittstellen (AS)

Mögliche Schnittstellen eines BCMS

Risikomanagement

Aufbauorganisation

Definition der BC-Aufbauorganisation

Dokumentation

Dokumentenstruktur

Festlegung von Dokumentinformationen (AS)
Eigenschaften
  • Eindeutiger Titel
  • Eindeutige Versionsnummer
  • Dokumentenart
  • Autor, Autorin
  • Freigabedatum und -person
  • Datum der nächsten geplanten Überarbeitung
  • Geltungsbereich des Dokuments
  • Klassifizierung
  • Zielgruppe
  • Ablage
  • Aufbewahrungszeitraum
  • Änderungshistorie
Überprüfung und Aktualisierung von Dokumenten (AS)
Dokumentenmatrix

Ressourcenplanung

Faktoren
  • Geltungsbereich und Ziele des BCMS
  • Zeitliche Vorgaben, z. B. Meilensteine oder Fristen zur Erreichung eines definierten Zustands des BCMS
  • Ausgewählte Stufe des BCMS
  • Größe und Komplexität der Institution
  • Gewählte BC-Aufbauorganisation sowie die Aufgaben und Zuständigkeiten der Rollen
Posten
  • Schulungen und Maßnahmen zur Sensibilisierung
  • Technische Lösungen (BCM-Tool, Alarmierungssoftware, )
  • Begleitung und Entwicklung besonderer BCM-Prozesse
  • Beratung, Coaching oder Zertifizierung
  • Umsetzung und Betrieb von BC-Strategien und -Lösungen

Schulung/Sensibilisierung

Wesentlicher Erfolgsfaktor

Auf- und Ausbau angemessener Fähigkeiten und Kenntnisse der BCM-Rolleninhabenden

Sicherstellen

Rolleninhabende müssen die benötigten Fähigkeiten und Kenntnisse besitzen/erlangen

  • Schulungsmaßnahmen
  • Praktika, ...
Schulungsbedarf
  • Je nach vorhandenem Wissen und Vorerfahrungen
  • Durch Schulungen gezielt vorbereiten/qualifizieren
Art der Wissensvermittlung richtet sich nach
  • der Anzahl der Rolleninhabenden
  • deren spezifischem Bedarf sowie
  • den finanziellen Ressourcen
Prüfen, ob Schulungsziele erreicht wurden
  • Wissensabfragen
  • Befragung der Teilnehmenden nach Schulungsveranstaltungen
Falls die Ziele nicht erreicht wurden
  • im Maßnahmenplan dokumentieren
  • über korrektive Maßnahme behandeln

Leitlinie BCMS

Erstellung der Leitlinie BCMS

Funktionen
  1. Absichtserklärung der Institutionsleitung für ein BCMS
    • aufbauen
    • betreiben
    • kontinuierlich verbessern
  2. Nachweis, dass die Institutionsleitung die Verantwortung für das BCM übernommen hat
  3. Wesentlichen Rahmenbedingungen festzulegen, unter denen ein BCMS etabliert und betrieben werden soll
  4. Verbindlicher Auftrag an alle Mitarbeitenden, daran mitzuwirken
Wesentliche Inhalte
  • Motivation für den Aufbau des BCMS
  • Rechtliche und regulatorische Anforderungen
  • Ziele für den Aufbau des BCMS und dessen Bedeutung für die Institution
  • Abzusichernder Zeitraum durch ein BCM
  • Geltungsbereich des BCMS
  • Übernahme der Gesamtverantwortung der Institutionsleitung
  • Selbstverpflichtung zur Etablierung, Aufrechterhaltung und kontinuierlichen Verbesserung
  • Institutionsspezifische Definitionen
    • BCM, Störung, Notfall und Krise
  • Erläuterung der zentralen Rollen der BC-Vorsorgeorganisation
    • ohne deren Besetzung
  • Selbstverpflichtung der Institutionsleitung zur Bereitstellung angemessener Ressourcen für das BCMS
Veröffentlichung und Aktualisierung der Leitlinie BCMS

Die Institutionsleitung muss die Leitlinie BCMS

  • inhaltlich prüfen
  • freigeben
  • allen Mitarbeitenden bekannt geben

Weitere Interessierte Gruppen berücksichtigen

  • Kunden
  • Dienstleistern
  • Geschäftspartner
Leitlinie
  • Klassifizieren
  • Überprüfungszyklus festgelegt (in der Leitlinie dokumentieren)
  • Anlassbezogen aktualisieren




Anhang

Siehe auch

Projekt